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Regensburg ordnet strenge Corona-Schutzmaßnahmen an | BR24

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Regensburg verschärft Corona-Schutzmaßnahmen.

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    Regensburg ordnet strenge Corona-Schutzmaßnahmen an

    Kein abendlicher Alkoholverkauf To-Go in der Altstadt, Maskenpflicht an den weiterführenden Schulen, striktere Kontaktregeln und weniger Menschen bei Privatfeiern: Mit diesen Maßnahmen reagiert die Stadt Regensburg auf die gestiegenen Corona-Zahlen.

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    Nach der zeitweisen Überschreitung des Corona-Signalwerts von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner hat die Stadt Regensburg am Dienstag zusätzliche Maßnahmen zum Infektionsschutz angeordnet. Die Maßnahmen gelten ab Mittwoch.

    Maximal fünf Personen an einem Ort

    Im öffentlichen Raum und in Gaststätten dürfen sich dann nur noch Gruppen von maximal fünf Personen treffen. Bisher waren zehn Personen erlaubt. Mehrköpfige Familien, die in einem Haushalt leben, sind davon ausgenommen. Bei Veranstaltungen und privaten Feiern sind nur noch maximal 50 Teilnehmer zugelassen, wenn diese drinnen stattfinden. Unter freiem Himmel sind 100 Teilnehmer erlaubt.

    Kein Alkohol-To-Go-Verkauf mehr in der Altstadt nach 22 Uhr

    Gaststätten, Kneipen und Imbiss-Läden dürfen in der Regensburger Altstadt nach 22 Uhr keinen Alkohol zum Mitnehmen mehr verkaufen. Auch die bereits seit Dienstag geltende Maskenpflicht für die Schüler an weiterführenden Schulen bleibt weiter in Kraft. Außerdem müssen Reiserückkehrer aus Risikogebieten für 14 Tage in die häusliche Quarantäne, wenn sie keinen zweiten negativen Corona-Test vorweisen können.

    "Stadt geht auf Nummer sicher"

    "Die Stadt geht mit diesen Maßnahmen auf Nummer sicher", sagt Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer (SPD). "Wir werden in enger Abstimmung mit unserem Gesundheitsamt nach einer Woche sehen, wie sich die Infektionszahlen entwickelt haben." Sie vermutet, dass die gestiegene Zahl an Corona-Tests in den letzten Wochen auch dazu geführt hat, dass mehr Infektionen entdeckt wurden.

    Regensburg hatte den Signalwert von 35 am Montag knapp überschritten. Heute lag er mit 31,45 bereits wieder darunter.

    💡 Was bedeutet Sieben-Tage-Inzidenz?

    Die Sieben-Tage-Inzidenz zeigt an, wie viele Menschen in einer Stadt oder einem Landkreis in einem Zeitraum von sieben Tagen positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Um den Wert vergleichbar zu machen, wird er pro 100.000 Einwohner angegeben. Berechnet wird er ganz einfach: Man addiert die täglich gemeldeten Neuinfektionen der vorangegangenen sieben Tage, teilt die Summe durch die Einwohnerzahl von Stadt oder Landkreis und multipliziert dies mit 100.000. Im Mai haben Bund und Länder die Sieben-Tage-Inzidenz als Richtwert für lokale Corona-Maßnahmen festgelegt. In Bayern gibt es einen Frühwarnwert: Ab 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in sieben Tagen sollten Städte und Gemeinden Maßnahmen zur Eindämmung überprüfen. Ab dem bundesweiten Grenzwert von 50 Neuinfektionen sollten Lockerungen zurückgenommen werden. (BR24)

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