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Corona sorgt für wesentlich weniger Unfälle auf Bayerns Straßen | BR24

© dpa/picture alliance

Weniger Unfälle dank Corona: Viele Straßen waren in den vergangenen Monaten häufig wesentlich leerer als sonst.

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    Corona sorgt für wesentlich weniger Unfälle auf Bayerns Straßen

    Nicht alles ist schlecht in Zeiten der Corona-Krise. Zum "Tag der Verkehrssicherheit" teilt das Landesamt für Statistik mit Sitz in Fürth mit, dass der derzeit geringere Verkehr zur Folge hat, dass es auch deutlich weniger Unfälle in Bayern gibt.

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    Der geringere Verkehr in der Corona-Krise hat die Zahl der Unfälle auf Bayerns Straßen sinken lassen. Wie das Landesamt für Statistik in Fürth zum heutigen "Tag der Verkehrssicherheit" mitteilt, zählte die Polizei im April 2020 20.374 Unfälle. Das waren 41,2 Prozent weniger als im April vor einem Jahr. Außerdem wurde ein Drittel weniger Unfälle mit Personenschaden (2.742 Fälle) registriert.

    Trotz weniger Unfälle: Zahl der getöteten Unfallopfer steigt

    Unfälle mit reinem Sachschaden seien um 42,3 Prozent gesunken. Auch bei der Zahl der Verunglückten (3.163) war im April 2020 ein Rückgang um 39,9 Prozent zu verzeichnen. Allerdings stieg die Zahl der Getöteten um 11,5 Prozent auf 29 Unfallopfer gegenüber 26 im April 2019. Im Zeitraum von Januar bis April 2020 habe die Polizei knapp 104.000 Unfälle aufgenommen, so das Landesamt für Statistik weiter. Das waren fast 22 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Zahl der Verunglückten sank um 22,3 Prozent.

    Digitaler Tag der Verkehrssicherheit

    Der Tag der Verkehrssicherheit am 20. Juni 2020 findet in diesem Jahr digital statt. Mit der Aktion "#1000sichereWünsche" werden Verkehrsteilnehmer, Städte und Gemeinden dazu aufgerufen, ihren Wunsch nach mehr Verkehrssicherheit auf den sozialen Netzwerken zu teilen.

    Herrmann warnt vor Gefahren für Kinder im Straßenverkehr

    Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) nimmt den Tag zum Anlass, um für mehr Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme im Straßenverkehr zu werben. "Autofahrer müssen immer höchst wachsam sein", so Herrmann.  "Nach der langen Corona-Pause ist in den kommenden Wochen vor allem bei Schulkindern besondere Vorsicht geboten." Der Innenminister rät den Eltern, ihre Kinder gezielt für die Verkehrsgefahren auf dem Schulweg und im Alltag zu sensibilisieren. Der "Tag der Verkehrssicherheit" wurde 2005 vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat e.V. ins Leben gerufen und findet jedes Jahr am dritten Samstag im Juni statt.

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