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Corona-Regeln: Polizei verstärkt Kontrollen in der Oberpfalz | BR24

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Polizeibeamten kontrollieren die Einhaltung der Corona-Regeln auf dem Bismarckplatz in Regensburg

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    Corona-Regeln: Polizei verstärkt Kontrollen in der Oberpfalz

    Das Polizeipräsidium Oberpfalz hat angekündigt, die Einhaltung der Corona-Verhaltensregeln stärker zu kontrollieren. Grund: Die Bayerische Staatsregierung hatte in dieser Woche vor einer zweiten Infektionswelle gewarnt, die verhindert werden müsse.

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    Das Polizeipräsidium Oberpfalz hat angekündigt, die Einhaltung der gesetzlichen Corona-Bestimmungen stärker zu kontrollieren. Grund: Die Bayerische Staatsregierung hatte in dieser Woche die Bedeutung der Verhaltensvorschriften im öffentlichen Raum hervorgehoben, um eine zweite Infektionswelle vermeiden zu können. Deutschlandweit seien wieder steigende Infektionszahlen zu verzeichnen.

    Polizei appelliert an Bevölkerung, Hygieneregeln einzuhalten

    Deshalb appelliert auch die Polizei nochmals an die Bevölkerung, die Hygieneregeln diszipliniert einzuhalten. Man werde die Polizeipräsenz an öffentlichen Plätzen, Badeseen, in Grünanlagen und anderen Orten mit erfahrungsgemäß hohem Personenaufkommen ab dem anstehenden Wochenende weiter erhöhen. Gerade die Maskenpflicht und die Einhaltung der Mindestabstände seien weiterhin unverzichtbar, sagt Polizeivizepräsident Thomas Schöninger. Erfreulicherweise würden die Einsatzkräfte der Polizei immer noch auf großes Verständnis aus der Bevölkerung stoßen.

    Fast 5.000 Corona-Straf- und Bußgeldbescheide seit März

    Seit Beginn der Corona-Pandemie im März wurden von der Oberfälzer Polizei in diesem Zusammenhang laut Schöninger über 90.000 Kontrollen durchgeführt und fast 5.000 Straf- und Bußgeldverfahren eingeleitet. Am gestrigen Donnerstag fanden zwischen sieben und 22 Uhr im Rahmen eines bayernweiten Einsatzes Kontrollen im öffentlichen Nahverkehr statt. Schwerpunktmäßig sei die Einhaltung der Maskenpflicht kontrolliert worden.

    Kaum Verstöße in Bus und Bahn

    Auch diese Kontrollen seien in der Oberpfalz in der Bevölkerung insgesamt auf großes Verständnis gestoßen. Nur in wenigen Einzelfällen hätten aufgrund mangelnder Einsicht Anzeigen gegen Personen erstellt werden müssen, die keinen Mund- und Nasenschutz trugen oder diesen nicht korrekt aufgesetzt hatten, hieß es in einer Pressemitteilung. Einigen sei zudem nicht bekannt gewesen, dass die Tragepflicht auch für die dazugehörigen Einrichtungen, wie zum Beispiel Haltestellen und Busbahnhöfe gilt. In diesen Fällen seien die Personen auf diese Regelung aufmerksam gemacht worden, sagt die Polizei.

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