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Corona: Polizei fährt in Wander- und Ausflugsregionen Streife | BR24

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Bei schönem Wetter sind die beliebten Ausflugsziele im Bayerischen Wald an den Osterfeiertagen meist sehr gut besucht. In diesem Jahr ist aufgrund der Corona-Krise alles anders.

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Corona: Polizei fährt in Wander- und Ausflugsregionen Streife

Bei schönem Wetter sind die beliebten Ausflugsziele im Bayerischen Wald an den Osterfeiertagen meist sehr gut besucht. In diesem Jahr ist aufgrund der Corona-Krise alles anders. Die Polizei warnt vor Ausflügen in Gruppen und wird Streife fahren.

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Die Polizei wird in beliebten Ausflugs-und Wanderregionen wie etwa dem Bayerischen Wald über Ostern Streife fahren. Ausflüge aus weiter entfernten Regionen in solche Gebiet sind zwar nicht direkt verboten, aber auch nicht erwünscht. Der Oberpfälzer Polizeivizepräsident Thomas Schöniger rät in einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Oberpfalz "dringend davon ab, weite Strecken an einen beliebten Ausflugsort zurückzulegen".

Aktuelle Entwicklungen zum Coronavirus in der Oberpfalz finden Sie hier.

Größeren Gruppen drohen Strafen

Spazierengehen, Frischluft genießen, Wandern oder Sporteln sollte man generell nur im eigenen Wohnort oder der näheren Umgebung dazu. Gegen ein kurzzeitiges Verweilen auf einer Parkbank, wie es vom Polizeipräsidium Oberpfalz heißt, sei nichts einzuwenden, wenn man es alleine oder mit Personen aus dem eigenen Hausstand macht. Das Ganze zur Kontaktpflege zu nutzen oder in grösseren Gruppen zu machen, kostet dagegen empfindliche Strafen.

Mindestabstand 1,50 Meter

In Wanderregionen wird die Polizei vor allem darauf achten, dass man dort nur allein oder mit Personen unterwegs ist, die ohnehin zum eigenen Haushalt gehören, also zum Beispiel mit der Familie. Zu anderen Menschen muss der Mindestabstand von 1,50 Meter eingehalten werden. Wer zum Beispiel mit Freunden, Bekannten oder in Gruppen wandert, muss mit Strafen rechnen, die bei mindestens 150 Euro pro Person liegen, im Wiederholungsfall oder bei Uneinsichtigkeit auch mit höheren Bußgeldern.

Krankenhäuser am Limit

Für organisierte Touren gibt es drastische Strafen, zum Beispiel 5.000 Euro für die Durchführung einer Reisebusveranstaltung. Auch Motorrad-, Cabrio- oder Autotouren , also Herumfahren als Freizeitbeschäftigung wird bestraft. Der Grund dafür: bei solchen Touren können Unfälle passieren, was im Ernstfall dann Krankenhausbetten blockieren könnte