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Corona: Passau erreicht Alarmstufe 1 und ergreift Maßnahmen | BR24

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Die Stadt Passau hat den Signalwert 35 der Sieben-Tages-Inzidenz überschritten. Nun wird eine Koordinierungsgruppe, bestehend unter anderem aus Vertretern von Gesundheitsamt, Klinikum und Rettungsdiensten, ein Maßnahmenpaket auf den Weg bringen.

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Corona: Passau erreicht Alarmstufe 1 und ergreift Maßnahmen

Passau stellt sich wegen steigender Corona-Infektionszahlen auf Beschränkungen ein. Am Nachmittag wird eine Koordinierungsgruppe ein Maßnahmenpaket auf den Weg bringen. Das Ziel: Ein weiteres Ausbreiten des Virus in der Stadt zu verhindern.

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Die Stadt Passau hat den Signalwert 35 der Sieben-Tages-Inzidenz überschritten. Nun wird am Nachmittag eine Koordinierungsgruppe, bestehend unter anderem aus Vertretern von Gesundheitsamt, Klinikum und Rettungsdiensten, ein Maßnahmenpaket auf den Weg bringen. Das Ziel ist die Eindämmung des Coronavirus.

Im Gespräch: Testpflicht, Mundschutz-Pflicht, strenge Kontaktregeln

Vier Maßnahmen würden diskutiert, sagte Oberbürgermeister Jürgen Dupper (SPD) am Vormittag zum BR: Eine Testpflicht für Reiserückkehrer aus Risikogebieten, eine durchgehende Mund-Nasen-Schutz-Pflicht an allen Schulen und an der Universität, Privatveranstaltungen müssen auf fünf Personen beschränkt werden sowie Kontakte müssen im öffentlichen Raum auf Gruppen mit maximal fünf Personen beschränkt werden. Kultur- und Sportveranstaltungen, wie etwa die Europäischen Wochen oder die Spiele des SV Schalding, seien bisher noch nicht betroffen. Auch die Gastronomie könne wie bisher weiterlaufen.

Leichtsinn und private Feste als Ursachen

Grund für die steigenden Infektionszahlen sei unter anderem Leichtsinn, sagte Dupper: "Das ist durchaus zu beobachten. Das ist umso mehr bedauerlich, weil die eigene nachlassende Vorsicht unmittelbare Auswirkungen auf andere Menschen hat." Als Auslöser seien auch Reiserückkehrer und Ansteckungen bei Studenten- und Privatfeiern ausgemacht worden.

Signalwert am Mittwoch überschritten

Passau hat am Mittwoch bei der Sieben-Tages-Inzidenz einen Wert von über 38 erreicht und damit den von der Staatsregierung vorgegebenen Signalwert von 35 überschritten. Aktuell meldet das Robert-Koch-Institut (Stand: 17.09. 0.00 Uhr) 36,2 Fälle pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen.

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