BR24 Logo
BR24 Logo
Startseite

NEU

Corona-Pandemie verstärkt Nachfrage nach Waschmaschinen | BR24

© Reuters (RNSP)/Siphiwe Sibeko

Waschmaschinen im Verkaufsraum (Symbolbild)

Per Mail sharen

    Corona-Pandemie verstärkt Nachfrage nach Waschmaschinen

    In der Corona-Pandemie hat sich die Nachfrage nach technischen Konsumgütern auf der ganzen Welt verändert. Die Menschen kaufen mehr Haushaltsgeräte. Smartphone sind dagegen weniger gefragt. Das ergab eine Studie der GfK in Nürnberg.

    Per Mail sharen

    Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in Nürnberg hat in einer Studie das Kaufverhalten von technischen Geräten in der Corona-Pandemiezeit unter die Lupe genommen. Klarer Gewinner sind Geräte aus dem Bereich "Home". So hat zum Beispiel weltweit die Nachfrage nach Haushaltsgeräten zugenommen, berichten die Marktforscher.

    Run auf Küchenmaschinen und Geschirrspüler in der Corona-Zeit

    Einen besonderen Run gab es auf Küchenmaschinen und Geschirrspüler. So hat sich laut GfK das Umsatzvolumen bei Küchenmaschinen von Mai bis Juli 2020 gegenüber dem gleichen Zeitraum im Vorjahr weltweit verdoppelt. Geschirrspüler haben den Marktforschern zufolge um 16 Prozent zugelegt.

    Auch Geräte, die etwa mit ihrer Dampffunktion Bakterien und Viren abtöten können, gingen verstärkt über den Ladentisch. Dazu zählen Luftreiniger oder Waschmaschinen.

    Kaufimpuls von "haben wollen" zu "wirklich brauchen"

    In Zeiten von Homeoffice und Homeschooling wird laut GfK-Prognose das Geschäft mit IT- und Büro-Geräten in diesem Jahr voraussichtlich um 15 Prozent weltweit wachsen. Aus der "ich hätte gerne" Ausrüstung sei laut Marktforscher im Zuge des Lockdowns eine "ich brauche" Ausrüstung geworden. Das heißt, dass Menschen in den vergangenen Monaten zunehmend Computer, Laptops und Drucker für die Arbeit zuhause gekauft haben.

    GfK-Studie: Umsatz-Rückgang bei Smartphones

    Allerdings verzeichnen die Marktforscher auch einen Umsatzrückgang von sechs Prozent im Bereich Telekommunikation, zu dem auch Smartphones zählen. Die GfK geht davon aus, dass der Markt für technische Konsumgüter insgesamt auf dem Niveau des vergangenen Jahres bleibt. Das entspreche einem Wachstum von 0 Prozent und einem geschätzten Marktwert von weltweit über einer Billion Euro (1038 Milliarden Euro).

    "Wir gehen davon aus, dass sich der Markt weiter erholen wird." Norbert Herzog, GfK-Experte für technische Konsumgüter

    Für das letzte Quartal 2020 gebe es mehrere Indikatoren, die auf ein stabiles Szenario für die entscheidende Saison am Jahresende hinweisens, sagt Norbert Herzog, GfK-Experte für technische Konsumgüter.

    "Darüber spricht Bayern": Der neue BR24-Newsletter informiert Sie immer montags bis freitags zum Feierabend über das Wichtigste vom Tag auf einen Blick – kompakt und direkt in Ihrem privaten Postfach. Hier geht’s zur Anmeldung!