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Corona-Pandemie: 520.000 Euro für Bamberger Unternehmen | BR24

© dpa-Bildfunk / Sebastian Gollnow

Wegen der Corona-Pandemie werden Unternehmen mit Rettungsschirmen unterstützt. Der Landkreis Bamberg stellt 1,5 Millionen Euro zur Verfügung.

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    Corona-Pandemie: 520.000 Euro für Bamberger Unternehmen

    Der Landkreis Bamberg hat Unternehmer, Freiberufler und Vereine, die wegen der Corona-Pandemie in finanzielle Notlage geraten sind, bislang mit 520.000 Euro unterstützt. Bereits 40 Anträge auf Wirtschaftsförderung genehmigte das Landratsamt.

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    Rettungsschirme für die von der Corona-Pandemie gebeutelte Wirtschaft gibt es vom Bund, dem Land und auch von den Kommunen. Der Landkreis Bamberg hat kleinere und mittlere Unternehmer, Freiberufler und Vereine bislang mit 520.000 Euro unterstützt. 40 Anträge auf Wirtschaftsförderung seien bereits genehmigt worden, teilte das Landratsamt am Dienstag (31.03.20) mit.

    Oberfranken in der Coronakrise: Alle Entwicklungen finden Sie hier.

    Rettungsschirm mit 1,5 Millionen Euro ausgestattet

    Landrat Johann Kalb (CSU) zog eine erste positive Zwischenbilanz.

    "Die schnelle Hilfe, die wir mit unserem Rettungsschirm der Wirtschaft und Vereinen und Verbänden gewähren, kommt an." Johann Kalb, Landrat des Landkreises Bamberg

    Insgesamt stellt der Landkreis Bamberg 1,5 Millionen Euro zur Verfügung, um die von der Corona-Pandemie ausgelöste Wirtschaftskrise abzufedern.

    Regionale Wirtschaft stärken, Kultur erhalten

    Einen Rettungsschirm mit ebenfalls 1,5 Millionen Euro hat die Stadt Bamberg aufgespannt. Damit solle die regionale Wirtschaft gestärkt und die Arbeit von Kulturschaffenden am Leben erhalten bleiben, begründete Oberbürgermeister Andreas Starke (SPD) die Schaffung des "Bamberger Rettungsschirms" vor gut zwei Wochen. Die Förderprogramme von Stadt und Landkreis Bamberg waren noch vor den Programmen von Bund und Land zur Stützung der heimischen Wirtschaft aufgelegt worden.

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    Wirtschaftsclub kritisiert Bundesregierung

    Der Wirtschaftsclub Bamberg kritisiert, dass Rettungsschirme noch keine Hilfe gebracht hätten. Fakt sei, dass bislang tatsächlich nichts bei den kleinen und mittleren Unternehmen angekommen sei, heißt es in einem Brief des Wirtschaftsclubs an die Bundesregierung, die Bayerische Staatsregierung und an den Bamberger Oberbürgermeister und an den Landrat des Landkreises Bamberg.

    Kein Durchkommen bei der Hotline

    Die Hotline, um Kurzarbeitergeld zu beantragen, sei unterbesetzt und überfordert. Die Finanzämter würden Säumniszuschläge bei Nichtbezahlung aktueller Steuerlast veranschlagen, so der Wirtschaftsclub Bamberg.