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Corona-Ticker Unterfranken: zweiter Todesfall in Seniorenheim | BR24

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Das Seniorenzentrum Haus Fuchsenmühle in Ochsenfurt

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    Corona-Ticker Unterfranken: zweiter Todesfall in Seniorenheim

    Im Ochsenfurter Seniorenheim im Landkreis Würzburg gibt es einen weiteren Todesfall. Ob die Infektion mit dem Coronavirus ursächlich für das Versterben der mehrfach vorerkrankten Seniorin war, ist unklar.

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    Von
    • BR24 Redaktion

    Die wichtigsten Corona-News des Tages aus Unterfranken

    • 7-Tage-Inzidenzwert für Unterfranken unverändert (08.11.2020, 14.30 Uhr)
    • Sieben neue Fälle im Landkreis Bad Kissingen (08.11.2020, 13.10 Uhr)
    • Zehn neue Fälle im Landkreis Haßberge (08.11.2020, 13.00 Uhr)
    • Zweiter Todesfall in Ochsenfurter Seniorenheim (08.11.2020, 11.10 Uhr)
    • Coronavirus: Weitere Artikel und Hintergründe finden Sie hier

    Corona-Neuinfektionen in Unterfranken pro Tag

    Entwicklung der Corona-Kurve in Unterfranken

    14.30 Uhr: 7-Tage-Inzidenzwert für Unterfranken unverändert

    Laut den aktuellen Zahlen vom Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) beträgt die 7-Tage-Inzidenz für ganz Unterfranken unverändert 118,40. Bayernweit ist die 7-Tage-Inzidenz leicht gestiegen und liegt aktuell bei 166,46 (Vortag 164,56). Es liegen weiterhin sieben unterfränkische Regionen über dem Grenzwert von 100.

    Der Inzidenzwert für die Stadt Schweinfurt ist mit 207,76 im Vergleich zum Vortag (205,89) weiter gestiegen und weist nach wie vor den höchsten Wert in Unterfranken auf. Auch im Landkreis Schweinfurt ist der Wert auf 184,50 gestiegen (Vortag 177,57). In der Region Würzburg gab es ebenfalls einen Anstieg: im Landkreis auf nun 168,20 (Vortag 151,57) und in der Stadt auf 135,23 (Vortag 120,37). Im Landkreis Miltenberg ist der Wert dagegen auf 140,59 gesunken (Vortag 156,12). Auch im Landkreis Kitzingen (111,90) und im Landkreis Rhön-Grabfeld (105,48) sank der Wert.

    Die übrigen kreisfreien Städte und Landkreise Unterfrankens haben eine 7-Tage-Inzidenz unter 100. Im Landkreis Main-Spessart (90,36) und im Landkreis Haßberge (91,25) stieg der Inzidenzwert. Im Landkreis Aschaffenburg (71,18) und in der Stadt Aschaffenburg (57,74) sank der Wert. Die niedrigste Inzidenzrate in Unterfranken hat wie bereits am Vortag der Landkreis Bad Kissingen mit unverändert 64,90.

    13.10 Uhr: Sieben neue Fälle im Landkreis Bad Kissingen

    Das Landratsamt Bad Kissingen meldet sieben neue Coronafälle. Aktuell sind 89 Menschen mit dem Virus infiziert, seit dem Vortag gelten neun Personen wieder als genesen. 304 Kontaktpersonen befinden sich aktuell in Quarantäne, stationär behandelt werden elf Personen. Bisher sind im Landkreis Bad Kissingen insgesamt 480 Coronafälle bestätigt worden – ein Fall wurde storniert, da der Test falsch positiv war. Als gesundet gelten inzwischen 373 Personen. 18 Personen, die positiv getestet waren, sind verstorben.

    13.00 Uhr: Zehn neue Fälle im Landkreis Haßberge

    Im Landkreis Haßberge sind laut Landratsamt aktuell 130 Personen mit dem Corona-Virus infiziert. Seit Freitag gab es demnach zehn neue Fälle. Inzwischen werden acht Personen stationär im Krankenhaus behandelt. 515 Personen befinden sich in häuslicher Isolation. Insgesamt gab es im Landkreis Haßberge seit Beginn der Pandemie 499 positiv getestete Personen. 363 Bürgerinnen und Bürger sind wieder genesen. Sechs Landkreisbewohner sind im Zusammenhang mit der Infektion verstorben.

    11.10 Uhr: Zweiter Todesfall in Ochsenfurter Seniorenheim

    Wie das Landratsamt Würzburg am Sonntag meldet, gibt es im Seniorenzentrum Haus Fuchsenmühle in Ochsenfurt einen weiteren Todesfall: Eine 90-jährige Bewohnerin ist am Samstag in der Einrichtung verstorben. Bei der mehrfach vorerkrankten Seniorin war im Zuge der Reihentestungen der Coronavirus nachgewiesen worden. Bereits am Donnerstag war ein 88-Jähriger Bewohner verstorben, der positiv auf Corona getestet worden war. Mit dem zweiten Todesfall im Ochsenfurter Seniorenheim erhöht sich die Anzahl der Todesfälle in der Region Würzburg im Zusammenhang mit Corona auf 62 (52 in der Stadt, 10 im Landkreis).

    10.55 Uhr: 78 neue Fälle in der Region Würzburg

    Dem Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg wurden seit dem Vortag 78 weitere positiv auf das Coronavirus getestete Personen gemeldet. Damit steigt die Zahl der bisherigen Fälle im Raum Würzburg auf 2.635 (1.368 in der Stadt und 1.267 im Landkreis).

    Als gesund entlassen wurden bisher insgesamt 2.017 Patienten. Derzeit sind 556 Personen in Stadt und Landkreis Corona-positiv (254 in der Stadt Würzburg, 302 im Landkreis). Aktuell sind 3.047 Personen in häuslicher Quarantäne oder Isolation unter Beobachtung des Gesundheitsamtes. Aus der Quarantäne oder Isolation entlassen werden konnten insgesamt bereits 6.465 Personen.

    10.30 Uhr: Polizei löst Partys in Hotel und Sportheim auf

    In der Nacht von Samstag auf Sonntag musste die Polizei in Unterfranken mehrere Partys auflösen, die gegen das Infektionsschutzgesetz verstießen. In Schweinfurt hatten sich Jugendliche zum Feiern extra in ein Hotel eingemietet. In Großlangheim im Landkreis Kitzingen hatten die Polizisten zunächst einen Einbruch im Sportheim erwartet. Tatsächlich wurde auch dort gefeiert.

    Mehr zu den Partys in Schweinfurt und Großlangheim lesen Sie hier

    Sonntag, 08.11.2020

    16:45 Uhr: 45 neue Corona-Fälle in der Region Würzburg

    In Stadt und Landkreis Würzburg wurden seit dem Vortag 45 weitere Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Damit steigt die Zahl der bisher insgesamt positiv getesteten Personen im Raum Würzburg auf 2.557 (Stadt: 1.335, Landkreis: 1.222). Als gesund entlassen wurden bisher insgesamt 1.972 Patienten.

    Derzeit sind 524 Personen in Stadt und Landkreis Corona-positiv (250 in der Stadt, 274 im Landkreis). 61 Personen, bei denen der Virus nachgewiesen wurde, sind verstorben. Aktuell sind 2.985 Personen in häuslicher Quarantäne oder Isolation unter Beobachtung des Gesundheitsamtes.

    16.05 Uhr: Besuchsverbot und verschobene OPs in Schweinfurt

    Schweinfurt hat aktuell in Unterfranken die höchste Zahl an Corona-Neuinfektionen. Am Leopoldina-Krankenhaus gilt deshalb ab heute wieder ein Besuchsverbot. Und auch für die Kinderklinik gibt es Auflagen, zudem werden planbare Operationen verschoben.

    Mehr zum Besuchsverbot am Leopoldina Krankenhaus in Schweinfurt lesen Sie hier

    14.45 Uhr: aktuelle Inzidenz-Werte mit sieben Regionen über 100

    Laut den aktuellen Zahlen vom Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) beträgt die 7-Tage-Inzidenz für ganz Unterfranken 118,40 und ist im Vergleich zum Vortag (117,03) leicht gestiegen. Bayernweit ist die 7-Tage-Inzidenz ebenfalls gestiegen und liegt aktuell bei 164,56 (Vortag 156,70). Mittlerweile liegen sieben unterfränkische Regionen über dem Grenzwert von 100.

    Mit einer Inzidenz von 205,89 weist die Stadt Schweinfurt wie bereits am Vortag den höchsten Wert in Unterfranken auf. Darauf folgen der Landkreis Schweinfurt (177,57), der Landkreis Miltenberg (156,12), der Landkreis Würzburg (151,57), der Landkreis Rhön-Grabfeld (121,81), die Stadt Würzburg (120,37) und der Landkreis Kitzingen (117,38). Den größten Anstieg des Werts gab es im Landkreis Rhön-Grabfeld von 97,95 am Vortag auf nun 121,81.

    Die übrigen kreisfreien Städte und Landkreise Unterfrankens haben eine 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100. So der Landkreis Main-Spessart mit aktuell 87,98, der Landkreis Haßberge mit 82,95, der Landkreis Aschaffenburg mit 81,52 und die Stadt Aschaffenburg mit 70,42. Die niedrigste Inzidenzrate in Unterfranken hat wie bereits am Vortag der Landkreis Bad Kissingen mit 64,90.

    14.05 Uhr: 16 neue Fälle im Landkreis Bad Kissingen

    Im Vergleich zum Vortag gibt es im Landkreis Bad Kissingen 16 neue Corona-Fälle. Damit gelten derzeit 92 Menschen als mit dem Virus infiziert. Sieben Personen gelten seit dem Vortag als genesen. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 65,9. Insgesamt sind bisher im Landkreis Bad Kissingen 474 Coronafälle bestätigt worden, 364 Personen gelten als gesund. 18 Personen, die positiv auf Covid-19 getestet waren, sind verstorben. 335 Kontaktpersonen befinden sich aktuell in Quarantäne, stationär behandelt werden momentan elf Personen.

    Nachdem im Kindergarten Premich eine Erzieherin positiv auf Covid-19 getestet wurde, hatten sich die Kinder der betroffenen Gruppe und zwei weitere ErzieherInnen einem Corona-Test unterzogen. Die Ergebnisse sind allesamt negativ.

    Samstag, 07.11.2020

    18.15 Uhr: Aktuell 167 Infizierte im Landkreis Rhön-Grabfeld

    Dem Landratsamt in Bad Neustadt zufolge sind im Landkreis Rhön-Grabfeld aktuell 167 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Zwölf davon werden stationär behandelt, drei von ihnen auf der Intensivstation. Die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis beträgt nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit 97,95. Bislang hat es im Landkreis Rhön-Grabfeld 494 bestätigte Corona-Fälle gegeben.

    18.05 Uhr: 18.000 Corona-Tests in sieben Tagen in unterfränkischen Testzentren

    In Unterfrankens Testzentren wurden in den vergangenen sieben Tagen insgesamt rund 18.000 Corona-Tests durchgeführt. Wie die Regierung von Unterfranken mitteilt, sind beispielsweise am Donnerstag unterfrankenweit rund 3.300 Abstriche genommen worden. Die Kapazität aller Testzentren in Unterfranken liegt bei rund 4.700 Test pro Tag. Hinzu kommen zwei mobile Testzentren, die bei Bedarf eingesetzt werden können und eine Kapazität von jeweils 500 Tests pro Tag haben. Eines dieser mobilen Testzentren sei aktuell für eine Reihentestung im Ankterzentrum in Geldersheim im Landkreis Schweinfurt im Einsatz. Die Regierung von Unterfranken erfasse ausschließlich die Anzahl der Tests in lokalen Testzentren. Aussagen zu Tests von Ärzten oder Kliniken könne die Regierung nicht treffen. Nach Angaben des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit sind in den vergangenen sieben Tagen insgesamt 1.542 Menschen in Unterfranken positiv auf das Coronavirus getestet worden (Stand: 06.11.2020, 08.00 Uhr).

    15.30 Uhr: Aktuelle Corona-Zahlen: Stadt Schweinfurt wieder über 200er-Marke

    Nach aktuellen Zahlen des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) beträgt die 7-Tage-Inzidenz für ganz Unterfranken 117,03 und ist im Vergleich zum Vortag (118,85) leicht gesunken. Bayernweit liegt die 7-Tage-Inzidenz aktuell bei 156,70. Sechs unterfränkische Regionen liegen derzeit über dem Grenzwert von 100. Mit einer Inzidenz von 205,89 weist die Stadt Schweinfurt den höchsten Wert im Regierungsbezirk auf. Darauf folgt der Landkreis Schweinfurt mit einer 7-Tage-Inzidenz von 177,57. Im Landkreis Miltenberg beträgt der Inzidenzwert aktuell 168,55, im Landkreis Würzburg 150,34, in der Stadt Würzburg 124,28 und im Landkreis Kitzingen 109,70.

    In den restlichen unterfränkischen Städten und Landkreisen liegt die 7-Tage-Inzidenz zwischen den Grenzwerten 50 und 100. Der Landkreis Rhön-Grabfeld hat einen Inzidenzwert von 97,95, gefolgt vom Landkreis Haßberge (86,51), dem Landkreis Aschaffenburg (82,66), dem Landkreis Main-Spessart (80,85) und der Stadt Aschaffenburg (70,42). Die niedrigste Inzidenz in Unterfranken hat der Landkreis Bad Kissingen mit 58,12 Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen pro 100.000 Einwohner.

    14.45 Uhr: Besuchsverbot im Schweinfurter Leopoldina-Krankenhaus

    Wegen der hohen Corona-Zahlen in der Region gilt am Schweinfurter Leopoldina-Krankenhaus ab Samstag wieder ein Besuchsverbot. Nur in Ausnahmefällen können nach Rücksprache vereinzelte Besuche stattfinden. Für die Kinderklinik wird pro Patient eine erziehungsberechtigte Person als Besucher ohne zeitliche Beschränkung zugelassen. Voraussetzung ist das Tragen einer FFP2-Maske. Eltern, die selbst an Krankheitssymptomen wie Husten, Schnupfen, Heiserkeit, Fieber, Durchfall oder Erbrechen leiden, dürfen nicht zu Besuch kommen. Auf der Mutter-Kind-Station dürfen Mütter und Neugeborene nur von einer Bezugsperson einmal am Tag zwischen 14 und 18 Uhr für maximal eine Stunde besucht werden. Geschwisterkinder müssen mit dem Kennenlernen bis zur Entlassung warten. Planbare Operationen und Eingriffe wurden verschoben.

    12.55 Uhr: Aktuell 120 Infizierte im Landkreis Haßberge

    Wie das Landratsamt Haßberge meldet, sind im Landkreis aktuell 120 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Vier Personen werden stationär im Krankenhaus behandelt. Die Anzahl an Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen pro 100.000 Einwohner beträgt laut dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) 86,51. In häuslicher Isolation befinden sich derzeit 557 Personen. Insgesamt gab es im Landkreis Haßberge seit Beginn der Pandemie 464 bestätigte Corona-Fälle. 338 Personen sind inzwischen wieder genesen. Sechs Landkreisbewohner sind im Zusammenhang mit einer Infektion gestorben.

    12.19 Uhr: Fünf Patienten im Klinikum Main-Spessart

    Im Landkreis Main-Spessart sind derzeit 107 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Wie das Landratsamt mitteilt, werden fünf Patienten im Klinikum Main-Spessart behandelt, drei davon auf der Intensivstation.

    11.46 Uhr: Zwei weitere Todesfälle im Landkreis Miltenberg

    Im Landkreis Miltenberg gibt es zwei weitere Todesfälle. Wie das Landratsamt mitteilt, sind damit seit Beginn der Pandemie insgesamt 17 Menschen verstorben. Aktuell gelten 413 Personen als infiziert und noch nicht genesen. 742 Personen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Im Vergleich zum Vortag gibt es 50 Neuinfektionen.

    Angesichts der hohen Infektionszahlen spricht das Landratsamt davon, dass das Gesundheitsamt zeitweise überlastet sei. Der Kontakt zu den positiv Getesteten sowie die Ermittlung der Kontaktpersonen können derzeit 24 bis 48 Stunden dauern.

    11.03 Uhr: Kindergarten im Landkreis Bad Kissingen geschlossen

    Im Kindergarten in Premich bei Burkardroth ist eine Erzieherin positiv auf das Coronavirus getestet worden. Weil neben den Kindern in der betroffenen Gruppe auch alle anderen Erzieherinnen als Kontaktpersonen gelten, müssen sie in Quarantäne. Wie das Landratsamt mitteilt, bleibt der Kindergarten deshalb vorerst geschlossen.

    Insgesamt gibt es im Landkreis Bad Kissingen zwölf neue Corona-Fälle im Vergleich zum Vortag. Derzeit gelten 63 Menschen als infiziert und noch nicht genesen. Sieben Personen befinden sich im Krankenhaus.

    10.35 Uhr: Selbsthilfegruppen dürfen sich trotz Teil-Lockdown treffen

    Selbsthilfegruppen dürfen sich auch trotz hoher Coronazahlen bei Präsenztreffen sehen, wenn es medizinisch sinnvoll ist. Das haben Theresa Keidel und Irena Tezak mitgeteilt, die Geschäftsführerinnen der Selbsthilfekoordination Bayern mit Sitz in Würzburg. Dies gelte für alle Selbsthilfegruppen im Gesundheits- und Sozialbereich – allerdings nur dann, wenn Suchtdruck, psychische Probleme oder der Austausch über chronisch somatische Erkrankungen so wichtig sind, dass dieser durch ein Onlinetreffen oder andere Möglichkeiten nicht ersetzt werden kann.

    Für das Durchführen der Treffen gibt es jedoch strenge Auflagen, heißt es von der Selbsthilfekoordination Bayern. Notwendig seien ein Hygienekonzept und die Einhaltung der AHA-Regeln. Darauf hätten sich die beiden Geschäftsführerinnen im Gespräch mit Staatssekretär Klaus Holetschek aus dem Bayerischen Gesundheitsministerium geeinigt. In dem Gespräch sei geklärt worden, dass sich Selbsthilfegruppen auch ohne fachliche Leitung treffen können, wenn dies absolut notwendig ist. Online-Treffen der Selbsthilfegruppen seien immer zulässig.

    10.26 Uhr: 54 Neuinfektionen im Raum Würzburg

    In Stadt und Landkreis Würzburg gibt es seit Donnerstag 54 weitere Infektionen. Wie das Landratsamt mitteilt, gelten damit aktuell 533 Personen als infiziert und noch nicht genesen. 2.945 Menschen befinden sich in häuslicher Isolation.

    10.17 Uhr: Schüler aus dem Raum Schweinfurt klagt erneut

    Ein 13-Jähriger aus dem Raum Schweinfurt klagt weiter vor dem Verwaltungsgericht Würzburg. Vertreten durch seine Eltern, will der Schüler erreichen, dass eine Quarantäne-Anordnung ausgesetzt wird. Bereits Anfang der Woche wollte der 13-Jährige erreichen, dass eine Quarantäne-Anordnung des Schweinfurter Gesundheitsamtes ausgesetzt wird. Nun hat er, vertreten durch seine Eltern, ein weiteres Mal einen Antrag beim Verwaltungsgericht eingereicht.

    Mehr zum Antrag des Schülers gegen die Quarantänepflicht lesen Sie hier

    08.41 Uhr: Filmwochenende Würzburg findet statt

    Das 47. Internationale Filmwochenende Würzburg soll trotz Corona-Pandemie stattfinden. Erstmals planen die Veranstalter das Festival deshalb über sieben Tage. "Auch und vielleicht besonders in dieser schwierigen Zeit braucht es die Bilder und die Geschichten, die nur das Kino liefern kann", sagt Thomas Schulz, Vorstand der Filminitiative Würzburg.

    Mehr zum Würzburger Filmwochenende während der Corona-Pandemie lesen Sie hier

    07.10 Uhr: Dornheim macht Schlagzeilen mit fünfstelliger Inzidenzrate

    Der Iphöfer Ortsteil Dornheim im Landkreis Kitzingen hat wegen einer besonders hohen Sieben-Tage-Inzidenzrate für Schlagzeilen gesorgt. Insgesamt leben in dem Dorf im Landkreis Kitzingen derzeit 322 Einwohner. Als Treffen von bis zu 100 Personen noch erlaubt waren, haben sich dort, vermutlich bei einer privaten Feier, zahlreiche Personen mit Corona angesteckt.

    Das Landratsamt Kitzingen spricht von etwa 50 Personen, die insgesamt infiziert waren. Durch die vielen Infizierten, gemessen auf die geringe Zahl der Bewohner im Ort, ergab sich die hohe Inzidenzrate. Aktuell sind noch 21 Personen erkrankt, davon werden zwei stationär behandelt, heißt es aus dem Landratsamt weiter.

    Mehr zum Corona-Ausbrauch in Dornheim bei Iphofen lesen Sie hier

    Freitag, 06.11.2020

    18.00 Uhr: 17 Neuinfektionen im Landkreis Kitzingen

    Laut Landratsamt in Kitzingen sind am Donnerstag, 5.11.2020, 17 bestätigte Corona-Fälle hinzugekommen, am Mittwoch waren es zehn. aktuell sind 148 Personen im Landkreis Kitzingen mit dem Coronavirus infiziert. Bei der Reihentestung am 30. Oktober an der St. Martin-Schule Kitzingen/Lebenshilfe und im St. Josefs-Stift in Eisingen sind alle Ergebnisse negativ.

    17.50 Uhr: Aktuell 91 Infizierte im Landkreis Main-Spessart

    Im Landkreis Main-Spessart sind dem Landratsamt in Karlstadt zufolge aktuell 91 Personen mit dem Corona-Virus infiziert. Fünf Personen werden stationär im Klinikum Main-Spessart behandelt, zwei davon auf der Intensivstation. Insgesamt gab es im Landkreis Main-Spessart seit Beginn der Pandemie 475 bestätigte Corona-Fälle. 378 Personen sind genesen. Sechs Landkreisbewohner sind an den Folgen des Coronavirus gestorben.

    17.10 Uhr: Aktuell 347 Infizierte Im Raum Aschaffenburg

    Das Gesundheitsamt Aschaffenburg meldet 118 mit dem Coronavirus infizierte Personen in der Stadt Aschaffenburg und 229 Infizierte im Landkreis Aschaffenburg. Von den insgesamt 347 Infizierte, befinden sich 21 in Krankenhäusern, sechs von ihnen auf der Intensivstation. Im Raum Aschaffenburg sind 1.242 Kontaktpersonen in Quarantäne. 45 Menschen aus dem Raum Aschaffenburg sind an den Folgen des Coronavirus gestorben.

    17.00 Uhr: Aktuell 167 Infizierte im Landkreis Rhön-Grabfeld

    Das Landratsamt in Bad Neustadt meldet 167 mit dem Coronavirus infizierte Personen im Landkreis Rhön-Grabfeld, davon befinden sich zwölf Personen im Krankenhaus, drei von ihnen auf der Intensivstation. Der 7-Tage-Inzidenzwert beträgt laut Robert-Koch-Institut 118. Im Landkreis Rhön-Grabfeld hat es blslang 482 bestätigte Corona-Fälle gegeben.

    16.50 Uhr: Todesfall in Ochsenfurter Seniorenheim: Ursache nicht eindeutig

    Nach einer Corona-Infektion ist ein Bewohner eines Ochsenfurter Seniorenheims verstorben. Ob das Coronavirus aber ursächlich für den Tod des 88-Jährigen war, kann nicht klar festgestellt werden. Der Senior hatte mehrere chronische Erkrankungen.

    Den vollständigen Artikel lesen Sie hier.

    15.05 Uhr: Landkreis Miltenberg löst Stadt Schweinfurt bei Spitzenwert ab

    Laut den aktuellen Zahlen vom Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) beträgt die 7-Tage-Inzidenz für ganz Unterfranken 118,85 und ist im Vergleich zum Vortag (118,47) nahezu gleich geblieben. Bayernweit liegt die 7-Tage-Inzidenz aktuell bei 148,80. Am Donnerstag liegen sieben unterfränkische Regionen über der 100er Marke (dunkelrot). Den höchsten Wert – 188,75 – weist erstmals der Landkreis Miltenberg auf. Am Vortag betrug der Wert dort noch 175,54. Die Stadt Schweinfurt folgt mit dem zweithöchsten Inzidenz-Wert: 183,43, tags zuvor betrug der Wert noch 213,38. Am Donnerstag weist der Landkreis Schweinfurt einen Wert von 164,58 auf und der Landkreis Würzburg einen Wert von 146,64. Noch über der 100er-Marke liegen der Landkreis Kitzingen (122,87), die Stadt Würzburg (119,59) und der Landkreis Rhön-Grabfeld (118,04).

    Die übrigen kreisfreien Städte und Landkreise Unterfrankens sind auf der Karte rot eingefärbt, haben also eine 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100. Der Landkreis Aschaffenburg weist einen Wert von 93,57 auf, die Stadt Aschaffenburg einen von 91,55. Der Landkreis Main-Spessart hat den aktuellen Inzidenz-Wert 72,13, der Landkreis Haßberge einen Wert von 69,92. Die niedrigste Inzidenzrate in Unterfranken hat der Landkreis Bad Kissingen, nämlich 58,12; am Vortag waren es noch 60,06.

    14.10 Uhr: 121 Infizierte im Landkreis Haßberge

    Dem Landratsamt in Haßfurt zufolge gibt es im Landkreis Haßberge derzeit 121 Personen, die mit dem Corona-Virus infiziert sind. Aktuell werden drei Personen stationär im Krankenhaus behandelt. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt laut LGL für den Landkreis 69,92. In häuslicher Isolation befinden sich 532 Personen. Insgesamt gab es im Landkreis Haßberge seit Beginn der Pandemie 449 bestätigte Corona-Fälle. 322 Personen sind inzwischen wieder genesen. Sechs Landkreisbewohner sind im Zusammenhang mit der Infektion gestorben.

    13.35 Uhr: Neun Neuinfektionen im Landkreis Bad Kissingen

    Wie das Landratsamt in Bad Kissingen meldet, liegen am Donnerstag, 5. November 2020, im Landkreis Bad Kissingen neun neue Corona-Fälle vor. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 56,2. Aktuell sind 78 Landkreisbewohner mit dem Virus infiziert. Fünf Personen werden momentan stationär behandelt. Die Zahl der aktuell Infizierten teilt sich wie folgt auf die Altlandkreise auf: Bad Kissingen 41, Hammelburg 25, Bad Brückenau zwölf. 299 Kontaktpersonen befinden sich aktuell in Quarantäne. Bisher sind im Landkreis Bad Kissingen insgesamt 446 Corona-Fälle bestätigt. Als gesund gelten inzwischen 350 Personen. 18 Landkreisbewohner, die positiv auf Covid-19 getestet waren, sind verstorben.,

    Im Kindergarten Premich ist eine Erzieherin positiv auf Covid-19 getestet worden. Weil alle anderen ErzieherInnen als Kontaktpersonen gelten, müssen sie in Quarantäne. Somit ist der weitere Betrieb des Kindergartens aktuell nicht möglich, er bleibt vorerst geschlossen.

    13.31 Uhr: Lage im Kreisseniorenzentrum Gemünden entspannt sich

    Erfreuliche Nachrichten aus dem Kreisseniorenzentrum Gemünden: Es ist nur noch ein positiv getesteter Bewohner leicht erkrankt. Das teilt das Landratsamt Main-Spessart mit. In der Einrichtung waren nach einer Reihentestung am vergangenen Samstag zehn Personen positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Insgesamt wurden etwa 270 Abstrichen bei den Bewohnern und den Mitarbeitern gemacht.

    Zunächst waren vor einer Woche bei einem Bewohner Symptome aufgetreten, der daraufhin positiv getestet wurde. Die Einrichtungsleitung isolierte die Bewohner im Anschluss.

    Für die andere Pflegeeinrichtung in Gemünden, das Gesundheitszentrum Gemünden, liegen nach Angaben des Landratsamtes noch keine neuen Testergebnisse vor. Dort sind zunächst sechs Personen positiv getestet worden. Am Dienstag wurde eine Reihentestung aller Bewohner und Mitarbeiter veranlasst.

    13.22 Uhr: Maskenpflicht und Alkoholverbot in Würzburg verlängert

    Die Stadt Würzburg verlängert ihre Pandemie-Regelungen auf stark frequentierten Plätze über den 8. November hinaus bis einschließlich 30. November 2020. Die Allgemeinverfügung regelt ein nächtliches Alkoholverbot und die Maskenpflicht auf bestimmten Plätzen und Straßen.

    Begründet wird die Maßnahme durch die bundes- und bayernweiten Maßnahmen aufgrund des "Lockdowns light", teilt die Stadt in einer Pressemitteilung mit. Damit gilt weiterhin ein nächtliches Konsumverbot von Alkohol von 21 bis 6 Uhr früh auf der Alten Mainbrücke inklusive der Auf- und Abgänge, auf dem Bahnhofsvorplatz inklusive dem Grünbereich bis zum Haugerring und dem Busbahnhof, in allen Bereichen der Fußgängerzone, auf der Juliuspromenade, in der Augustinerstraße, sowie der Sanderstraße.

    Die Maskenpflicht gilt weiterhin von 6 Uhr bis 22 Uhr für die Alte Mainbrücke, den Bahnhofsvorplatz, die Eichhornstraße, die Schustergasse und den Schmalzmarkt.

    11.05 Uhr: Weiterer Verstorbener im Landkreis Miltenberg

    Im Landkreis Miltenberg ist eine weitere Person in Folge einer Corona-Infektion verstorben. Wie das Landratsamt mitteilt, sind damit seit Beginn der Pandemie insgesamt 15 Personen gestorben. Aktuell gelten 387 im Landkreis als infiziert und noch nicht genesen. Im Vergleich zum Vortag gibt es 36 Neuinfektionen.

    10.29 Uhr: Todesfall im Ochsenfurter Seniorenheim Fuchsenmühle

    Im Ochsenfurter Seniorenzentrum Fuchsenmühle gibt es einen ersten Todesfall in Folge einer Corona-Infektion. Dort hatten sich zuletzt über 70 Mitarbeiter und Bewohner angesteckt. Wie das Landratsamt Würzburg mitteilt, handelt es sich bei dem Verstorbenen um eine 88 Jahre alten Bewohner der Einrichtung. Er ist am Mittwoch im Seniorenheim verstorben.

    Unabhängig davon meldet das Landratsamt weitere 60 Corona-Infektionen in Stadt und Landkreis Würzburg. Derzeit gelten 542 Personen als Corona-positiv und noch nicht genesen: 255 in der Stadt, 287 im Landkreis.

    08.57 Uhr: Datenprobleme in Aschaffenburg

    In der Stadt und im Landkreis Aschaffenburg lagen die tatsächlichen Inzidenzzahlen Anfang der Woche deutlich höher als das Robert-Koch-Institut (RKI) und das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) angegeben haben. Wie eine Sprecherin des Landratsamtes Aschaffenburg sagt, lag der Fehler in der Übertragung der Zahlen vom Gesundheitsamt zum LGL: "Wir haben ein Computerprogramm und da werden die Zahlen eingegeben. Die sind aber nicht so weiter verarbeitet worden. Unsere Daten waren korrekt."

    In den Veröffentlichungen des LGL und des RKI seit letzten Montag seien aber diese eingepflegten Zahlen nicht erschienen. Aufgefallen sei das dem Gesundheitsamt bereits am Montagnachmittag. Es sei aber normal, dass LGL und RKI mit ihren Angaben hinterherhinken, gerade nach den Wochenenden, sagt die Sprecherin.

    So dachte das Gesundheitsamt, das im Laufe des Montags die Zahlen nach oben korrigiert werden. Das sei jedoch nicht geschehen und am Dienstag auch nicht. Daraufhin ging die eigene Prüfung der Daten im Gesundheitsamt Aschaffenburg los. Das Ergebnis: In der Stadt Aschaffenburg liegt der Inzidenzwert bei 167,1, im Landkreis bei 127, 6. RKI und LGL meldeten jedoch Inzidenzwerte von unter 100.

    Am Mittwoch war dann klar, dass es in der Kommunikation zwischen den Ämtern zu einer Panne gekommen sei. Jetzt, da Deutschland sich im Teil-Lockdown befindet, habe aber diese Panne keine schwerwiegenden Folgen, da sich dadurch an den geltenden Regelungen nichts ändern würde, heißt es aus dem Landratsamt. Die zuständigen Behörden würden die Kommunikationspanne nun beheben wollen.

    06.53 Uhr: Ein Selfie mit Sankt Martin

    Feiern wie in Zeiten vor Corona, das ist derzeit schwierig. Das gilt auch für Martinsumzüge. Die Pfarreiengemeinschaft 12 Apostel in Lohr am Main will den Martinstag am 11. November aber nicht einfach ausfallen lassen. Pfarrer Sven Johannsen und Pfarrvikar Christian Nowak starten die Aktion "Ein Selfie mit Sankt Martin".

    In der Lohrer Stadtpfarrkirche wurde die große Martinsfigur vom Sockel geholt. Dort können junge und alte Martinsverehrer Bilder mit dem Heiligen Martin machen: mit Laterne, mit Kerze oder mit Mantel. Die ausgedruckten Bilder sollen anschließend in der Stadtpfarrkirche und anderen Kirchen der Pfarreiengemeinschaft zu einem "virtuellen" Martinszug zusammengestellt werden.

    Donnerstag, 05.11.2020

    19.15 Uhr: Würzburger Anwalt klagt gegen Auflagen für Gastronomie

    Beherbergungsverbot gekippt und erfolgreich gegen den Lockdown im Landkreis Gütersloh geklagt. Das ist die bisherige "Corona-Bilanz" des Würzburger Anwalts Alexander Lang. Nun hat er erneut Klage beim beim Bayerischen Verwaltungsgerichtshof eingereicht. Diesmal will der Anwalt juristisch gegen die Corona-Auflagen für die Gastronomen vorgehen.

    18.00 Uhr: Fehler in der Zahlenübermittlung – Aschaffenburg hat mehr Infizierte als angenommen

    Der Landkreis und die Stadt Aschaffenburg haben wahrscheinlich mehr Corona-infizierte Menschen als bisher angenommen. Laut Landratsamt ist die 7-Tage-Inzidenz, "die aktuell sowohl durch das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) als auch das Robert-Koch-Institut (RKI) veröffentlicht wird, nicht korrekt. Die tatsächlichen aktuellen Zahlen liegen deutlich höher."

    Grund sei ein Fehler in der Übermittlung der Zahlen. Das Gesundheitsamt stehe bereits in engem Austausch und habe eine schnellstmögliche Korrektur gefordert. Derzeit wird die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Aschaffenburg mit 80,37 angegeben. Der tatsächliche Wert, der sich aus den Zahlen des Gesundheitsamtes ermitteln lässt, liegt aber bei 127,6 und damit deutlich höher. Auch die 7-Tage-Inzidenz für die Stadt Aschaffenburg ist auf der Seite des LGL mit 88,73 weit unter dem tatsächlichen Wert von 167,1, so das Landratsamt.

    17.55 Uhr: Corona-Früherkennung in Containern vor Klinikum in Aschaffenburg

    Vor dem Haupteingang des Klinikums in Aschaffenburg entstehen zurzeit neue Container-Praxen. Laut Klinikum Aschaffenburg-Alzenau werden hierfür 16 Container angeliefert. Die Containerlösung wird die Zeltpraxis aus dem Frühjahr ersetzen. Die Verantwortlichen des Klinikums hätten die Sommermonate genutzt, um eine winterfeste Lösung zu finden. Das Ziel ist mit der vorgelagerten Container-Praxis, alle Patienten schon vor Betreten des Klinikums auf eine mögliche Covid-19-Infektion zu sichten, um bereits ab diesem Zeitpunkt eine getrennte Wegeführung gewährleisten zu können.

    In den insgesamt zehn Containern vor dem Haupthaus des Klinikums in Aschaffenburg gibt es daher eigene Warte- und Behandlungsbereiche für Patienten mit und ohne Infektionen. Gleiches gilt für die Praxis vor der Kinderklinik. Das Klinikum hat sich zu diesem Schritt entschlossen, um zu verhindern, dass Patienten mit unerkannten Covid-19-Infektionen im Klinikum aufgenommen werden. So will das Klinikum sowohl Mitarbeiter als auch andere Patienten vor einer möglichen Corona-Infektion geschützten.

    Auch die Bereitschaftspraxis der Kassenärztlichen Vereinigung wird für die Wintermonate in die Räumlichkeiten der Container-Praxis umziehen. Sobald die Bereitschaftspraxis der Kinderärzte am Standort Aschaffenburg startet, wird sie in den Räumen der Kinderklinik angesiedelt sein.

    17.45 Uhr: Corona-Fälle in Ochsenfurter Seniorenzentrum nehmen weiter zu

    In Ochsenfurt ist ein Seniorenheim derzeit stark von Corona betroffen. Inzwischen wurden 89 Bewohner und Mitarbeiter positiv auf Corona getestet, heißt es vom Landratsamt Würzburg. Laut Landratsamt haben sich 61 Bewohner und 28 Mitarbeiter infiziert, drei Bewohner seien nach wie vor in stationärer Behandlung. Das Heim selbst sprach am Vortag noch davon, dass das Virus zum damaligen Zeitpunkt bei 46 Bewohnern und bereits 31 Mitarbeitern nachgewiesen wurde.

    Das Würzburger Gesundheitsamt hatte für das komplette Heim Quarantäne angeordnet, alle 109 Bewohner und Mitarbeiter der Einrichtung wurden getestet. Negativ und positiv getestete Personen wurden im Seniorenheim bereits getrennt, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Externe Mitarbeiter wurden hinzugezogen, um den Personalausfall möglichst gut kompensieren zu können.

    16.15 Uhr: Aktuell 149 Infizierte im Landkreis Rhön-Grabfeld

    Das Landratsamt in Bad Neustadt meldet 149 mit dem Coronavirus Infizierte im Landkreis Rhön-Grabfeld. Derzeit befinden sich elf Personen in Krankenhäusern, drei von ihnen auf der Intensivstation. Der 7-Tage-Inzidenzwert beträgt 94,2.

    15.00 Uhr: Testzentrum in Miltenberg nun auch samstags geöffnet

    Wie das Landratsamt Miltenberg mitteilt, können ab Samstag (07.11.2020) am Bayerischen Testzentrum in Miltenberg, zusätzlich zu den bisherigen Öffnungszeiten, jeden Samstag in der Zeit von 8.30 Uhr bis 14.00 Uhr Testungen auf Covid-19 durchgeführt werden.

    14.55 Uhr: Wegen hoher Inzidenzwerte werden alle öffentlichen Bolzplätze in Schweinfurt geschlossen

    Dem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) zufolge liegt die 7-Tage-Inzidenz in der Stadt Schweinfurt aktuell bei 213,38. Um die Ausbreitung des Coronavirus weiter einzudämmen, hat die Stadt Schweinfurt nun die Schließung aller öffentlichen Bolzplätze veranlasst. Diese werden abgesperrt und mit einer entsprechenden Beschilderung versehen. Die Stadt Schweinfurt appelliert an die Bürger, die Schließung der Bolzplätze zu respektieren und damit einen Beitrag zur Bewältigung der aktuellen Situation zu leisten.

    14.40 Uhr: Inzidenz für ganz Unterfranken leicht gestiegen

    Laut den aktuellen Zahlen vom Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) ist die 7-Tage-Inzidenz für ganz Unterfranken leicht angestiegen. Der Wert liegt derzeit bei 118,47 – am Vortag lag der Wert bei 109,06. Dennoch liegt Unterfranken bezüglich der Inzidenzrate unter dem gesamtbayerischen Durchschnitt von 143,86.

    Nach wie vor die höchste Zahl an Corona-Fällen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen hat die Stadt Schweinfurt. Hier liegt der Inzidenzwert bei 213,38. Der Landkreis Schweinfurt kommt auf einen Wert von 177,57. Stadt und Landkreis Schweinfurt sind zwei der sechs Städte und Landkreise in Unterfranken, die derzeit auf der Übersichtskarte dunkelrot eingefärbt sind, also einen Inzidenzwert von über 100 aufweisen. Ebenfalls dunkelrot sind der Landkreis Miltenberg mit einer Inzidenz von 175,54, der Landkreis Würzburg mit einer Inzidenz von 146,02, der Landkreis Kitzingen mit einer Inzidenz von 128,35 und die Stadt Würzburg mit einer Inzidenz von 127,41.

    Die übrigen sechs Städte und Landkreise Unterfrankens sind auf der Karte rot eingefärbt, haben also eine 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100. Der Landkreis Rhön-Grabfeld nähert sich mittlerweile langsam dem Grenzwert 100 an: Während die Inzidenz am Vortag bei 85,39 war, ist der Wert nun bei 94,18. Auch in der Stadt Aschaffenburg ist der Inzidenzwert angestiegen – die Stadt kommt auf eine Inzidenz von 88,73, am Vortag lag der Wert bei 73,24. Der Landkreis Aschaffenburg kommt derzeit auf 80,37 Corona-Fälle pro 100.000 Einwohner in einer Woche, der Landkreis Main-Spessart auf 78,47 und der Landkreis Haßberge auf 71,1. Die niedrigste Inzidenzrate in Unterfranken hat der Landkreis Bad Kissingen, nämlich 60,06.

    14.10 Uhr: Aktuell 115 Infizierte im Landkreis Haßberge

    Dem Landratsamt in Haßfurt zufolge sind im Landkreis Haßberge aktuell 115 Personen mit dem Corona-Virus infiziert. Aktuell werden drei Personen stationär im Krankenhaus behandelt. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt laut LGL für den Landkreis 71,10. In häuslicher Isolation befinden sich 520 Personen. Insgesamt gab es im Landkreis Haßberge seit Beginn der Pandemie 435 bestätigte Corona-Fälle. 314 Personen sind wieder genesen. Sechs Landkreisbewohner sind an den Folgen des Coronavirus gestorben.

    13.00 Uhr: Die Volkshochschule Würzburg & Umgebung bleibt geöffnet

    Die Volkshochschule Würzburg & Umgebung bleibt geöffnet. Wie die vhs-Leitung mitteilte, kann das Kursgeschehen bis auf einzelne Bereiche weiterlaufen. Es herrscht Maskenpflicht – auch während des Unterrichts. Wie bei anderen Bildungsbereichen – Kita, Schule, Hochschule – gelten für die Angebote der vhs die momentanen Kontaktbeschränkungen nicht. Die Präsenzkurse gehen ab dem 5. November wie geplant weiter. Ausgefallene Termine werden nach Möglichkeit nachgeholt. Allerdings finden in den Bereichen Gesundheit aktiv, Führungen und Exkursionen sowie Tanz im November keine Kurse statt.

    11.30 Uhr: Im Raum Würzburg stirbt ein Mann am Coronavirus

    Ein 87-Jähriger aus dem Landkreis Würzburg ist an seiner Corona-Erkrankung gestorben. Es ist der 60. Corona-bedingte Todesfall im Raum Würzburg. Dem Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg wurden seit Dienstag (03.11.2020) 69 weitere positiv auf das Coronavirus getestete Personen gemeldet. Derzeit sind 485 Personen in Stadt und Landkreis Corona-positiv (230 in der Stadt Würzburg, 255 im Landkreis). Aktuell sind 2.798 Personen in häuslicher Quarantäne. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt für die Stadt Würzburg 127,41 und für den Landkreis 146,02. Die Zahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Personen in Stadt und Landkreis Würzburg beträgt nun 2.398, davon entfallen 1.259 auf die Stadt und 1.139 auf den Landkreis Würzburg.

    10.50 Uhr: Aktuelle Fallzahlen aus dem Landkreis Bad Kissingen

    Am Mittwoch liegen im Landkreis Bad Kissingen neun neue Coronafälle vor. Aktuell sind 84 Menschen mit dem Virus infiziert, gegenüber dem Vortag gelten elf Personen wieder als genesen. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 61,0. Bisher sind im Landkreis Bad Kissingen insgesamt 437 Coronafälle bestätigt. Als gesundet gelten inzwischen 335 Personen. 18 Personen, die positiv auf Covid-19 getestet waren, sind verstorben. 338 Kontaktpersonen befinden sich aktuell in Quarantäne, stationär behandelt werden momentan fünf Personen. Die Zahl der aktuell Infizierten teilt sich wie folgt auf die Altlandkreise auf: Bad Kissingen (49), Hammelburg (24), Bad Brückenau (11).

    08.45 Uhr: Hotellerie in der Rhön leidet unter dem Teil-Lockdown

    In der Rhön leidet die Hotellerie unter dem Teil-Lockdown. So verzeichne das Rhön-Park-Hotel bei Hausen wegen der Corona-Krise einen Umsatzverlust von rund 40 Prozent. Wie der Hoteldirektor Ben Baars mitteilte, rechnet er dieses Jahr mit insgesamt 150.000 Gästen. Letztes Jahr seien es über 260.000 gewesen. Die meisten seiner rund 150 Mitarbeiter befänden sich nun in Kurzarbeit. In den letzten Jahren seien 22 Millionen Euro in das Hotel investiert worden.

    Verluste macht auch die Gemündener Hütte auf dem Kreuzberg. Hüttenwirt Marc Trum verliere durch den Teil-Lockdown das Herbstferiengeschäft. Ohne die weitgehenden Beschränkungen hätte er diese Woche mit mehreren Hundert Gästen am Tag rechnen können. Nach Trums Worten mache er dieses Jahr ein Viertel weniger Umsatz. Seine 20 Mitarbeiter befinden sich nun in Kurzarbeit.

    Christian Weghofer, Geschäftsführer der Franziskaner Klosterbetriebe auf dem Kreuzberg, schätzt die Umsatzeinbußen für dieses Jahr auf 40 Prozent. Wie Weghofer sagte, seien dieses Jahr sämtliche Wallfahrten ausgefallen. Somit hätten knapp 1000 Wallfahrer nicht wie sonst die Jahre zuvor im Klosterbetrieb übernachtet. Weghofer hofft, ab Dezember wieder öffnen zu können. Dadurch könne der Klosterbetrieb vom Weihnachts- und Sylvester-Geschäft profitieren. Im Kloster Kreuzberg gibt es 70 Gästezimmer mit 120 Betten.

    5.40 Uhr: Zweite Reihentests in Würzburger Gemeinschaftsunterkunft

    Seit einer Woche steht nach mehreren Corona-Fällen die Würzburger Gemeinschaftsunterkunft in der Veitshöchheimer Straße unter Quarantäne. Nun sind die zweiten Reihentestungen geplant, wie die Regierung von Unterfranken mitteilt. Die Ergebnisse dieser Testungen entscheiden dann darüber, wie lange die Quarantäne für die Gemeinschaftsunterkunft noch gilt und ob möglicherweise weitere Reihentests durchgeführt werden müssen. Die endgültigen Entscheidungen treffe dann das Gesundheitsamt. Generell gelte eine zweiwöchige Quarantäne seit dem letzten positiven Testergebnis. Das zuständige Gesundheitsamt kann die Quarantänedauer aber bei Bedarf anpassen, also verlängern oder auch verkürzen.

    Bei den über 300 Bewohnern wurde bereits eine erste Reihentestung durchgeführt. Laut Regierung von Unterfranken sind derzeit sieben Personen Corona-positiv. Allen gehe es den Umständen entsprechend gut und niemand müsse im Krankenhaus behandelt werden.

    Am 27. Oktober wurde der erste Corona-Fall bekannt, seitdem steht die Würzburger Gemeinschaftsunterkunft unter Quarantäne. Die infizierten Bewohner wurden laut Regierung ins Ankerzentrum nach Geldersheim gebracht und dort isoliert. Zwischen den Corona-Fällen in der Würzburger Gemeinschaftsunterkunft und den jüngst bekannt gewordenen neuen Corona-Fällen im Ankerzentrum Geldersheim gebe es aber keinen Zusammenhang, heißt es von der Regierung von Unterfranken.

    © picture-alliance/dpa

    Die Gemeinschaftsunterkunft in Würzburg steht wegen Corona-Fällen unter Quarantäne.

    5.35 Uhr: Kein Winterdorf in Aschaffenburgs Innenstadt

    Nach der Absage zum Weihnachtsmarkt soll es auf dem Aschaffenburger Volksfestplatz auch kein Winterdorf geben. Wie die Stadt Aschaffenburg mitteilt, haben sich Stadtverwaltung, die Kongress- und Touristikbetriebe sowie die Aschaffenburger Schaustellerverbände geeinigt. Das ist aber keine endgültige Entscheidung, der Aschaffenburger Stadtrat wird darüber das letzte Urteil sprechen. Ursprünglich war das Winterdorf als Ersatz für den abgesagten Weihnachtsmarkt gedacht. Doch angesichts der Pandemie-Entwicklung soll nun auch dieses Ausweichangebot nicht weiter verfolgt werden. Stattdessen sollen aber die jetzigen Standorte der Schausteller in der Innenstadt erweitert werden. Das Alkoholverbot bleibt bestehen auf allen Fahrgeschäften, Essens- und Weihnachtsständen. Die Anschlusskosten für Strom und Wasser will die Stadt wie bisher übernehmen. Auch darüber soll der Stadtrat in der kommenden Sitzung entscheiden.

    05.30 Uhr: Container vor Klinikum Aschaffenburg-Alzenau

    Vor dem Haupteingang des Klinikums in Aschaffenburg entstehen neue Container-Praxen. Wie das Klinikum Aschaffenburg-Alzenau mitteilt, werden dafür in diesen Tagen 16 Container angeliefert. Die Containerlösung wird die Zeltpraxis aus dem Frühjahr ersetzen. Die Verantwortlichen des Klinikums hätten die Sommermonate genutzt, um eine winterfeste Lösung zu finden. Das Ziel ist mit den vorgelagerten Container-Praxis, alle Patienten schon vor Betreten des Klinikums auf eine mögliche Covid-19-Infektion zu sichten, um bereits ab diesem Zeitpunkt eine getrennte Wegeführung gewährleisten zu können.

    In den insgesamt zehn Containern vor dem Haupthaus des Klinikums in Aschaffenburg gibt es daher eigene Warte- und Behandlungsbereiche für Patienten mit und ohne Infektionen. Gleiches gilt für die Praxis vor der Kinderklinik. Das Klinikum hat sich zu diesem Schritt entschlossen, um zu verhindern, dass Patienten mit unerkannten Covid-19-Infektionen im Klinikum aufgenommen werden. So will das Klinikum sowohl Mitarbeiter als auch andere Patienten vor einer möglichen Corona-Infektion geschützten. Auch die Bereitschaftspraxis der Kassenärztlichen Vereinigung wird für die Wintermonate in die Räumlichkeiten der Container-Praxis umziehen. Sobald die Bereitschaftspraxis der Kinderärzte am Standort Aschaffenburg startet, wird sie in den Räumen der Kinderklinik angesiedelt sein.

    Mittwoch, 04. November 2020

    17.00 Uhr: Aktuell 143 Infizierte im Landkreis Rhön-Grabfeld

    Wie das Landratsamt in Bad Neustadt mitteilt, sind im Landkreis Rhön-Grabfeld aktuell 143 Personen mit dem Corona-Virus infiziert. Elf davon befinden sich im Krankenhaus, drei von ihnen auf der Intensivstation. Der 7-Tage-Inzidenzwert beträgt laut Robert-Koch-Institut (RKI) 85,4. Im Landkreis hat es bislang 445 bestätigte Corona-Fälle gegeben

    Laut Landratsamt ergab eine zweite Reihentestung in der Gemeinschaftsunterkunft in Fladungen acht positive Fälle. Die betroffenen Personen wurden zeitnah außerhalb des Landkreises verlegt. In Hendungen wurde der katholische Kindergarten geschlossen, nachdem Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden waren. Die Reihentestungen einer 10. Klasse in der Realschule in Bad Königshofen, sowie einer Praxisklasse in Hohenroth sind negativ verlaufen.

    15.40 Uhr: Aktuell 87 Infizierte im Landkreis Main-Spessart

    Im Landkreis Main-Spessart sind laut Landratsamt in Karlstadt aktuell 87 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Vier Patienten werden stationär im Klinikum Main-Spessart behandelt, zwei davon auf der Intensivstation. Insgesamt gab es im Landkreis Main-Spessart seit Beginn der Pandemie 439 positiv auf Covid-19 getestete Personen. Genesen sind davon 352 Personen. Sechs Landkreisbewohner sind an bzw. mit Sars-CoV-19 gestorben.

    15.00 Uhr: Stadt Schweinfurt erneut mit Inzidenz von über 200

    Nach den aktuellen Zahlen vom Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) liegt die 7-Tage-Inzidenz für ganz Unterfranken bei 109,06. Die höchste Zahl der Corona-Fälle pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen hat nach wie vor der Raum Schweinfurt. Mittlerweile hat die Stadt Schweinfurt erneut einen Inzidenzwert von über 200 – genauer von 213,38. Der Landkreis Schweinfurt kommt auf eine Inzidenz von 181,04. Stadt und Landkreis Schweinfurt sind also auf der Corona-Ampel auf der Stufe "Dunkelrot".

    Ebenfalls dunkelrot sind der Landkreis Miltenberg mit einer 7-Tage-Inzidenz von 149,13, der Landkreis Kitzingen mit einem Wert von 130,55 und die Stadt Würzburg mit einem Wert von 120,37. Nun ist auch wieder der Landkreis Würzburg dunkelrot und weist 135,55 Corona-Fälle pro 100.000 Einwohner in einer Woche auf. Damit sind insgesamt sechs unterfränkische Städte und Landkreise auf der Stufe „Dunkelrot“, die übrigen sechs Städte und Landkreise sind auf der Stufe "Rot", haben also eine Inzidenz zwischen 50 und 100.

    Der Landkreis Rhön-Grabfeld hat aktuell einen Inzidenzwert von 85,39, der Landkreis Haßberge einen Wert von 73,47, die Stadt Aschaffenburg einen Wert von 73,24 und der Landkreis Main-Spessart einen Wert von 68,17. Die niedrigsten Inzidenzwerte gibt es im Landkreis Bad Kissingen mit einen Wert von 60,06 und im Landkreis Aschaffenburg mit einem Wert von 56,83.

    14.20 Uhr: Aktuell 116 Infizierte Corona im Landkreis Haßberge

    Wie das Landratsamt in Haßfurt mitteilt, sind im Landkreis Haßberge derzeit 116 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Aktuell wird eine Person stationär im Krankenhaus behandelt. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt laut LGL für den Landkreis 73,47. In häuslicher Isolation befinden sich 453 Personen. Insgesamt gab es im Landkreis Haßberge seit Beginn der Pandemie 429 positiv auf Covid-19 getestete Personen. 307 Menschen sind inzwischen wieder genesen. Sechs Landkreisbewohner sind im Zusammenhang mit der Infektion gestorben.

    14.00 Uhr: Klasse des Alzenauer Spessart-Gymnasiums in Quarantäne

    Das Gesundheitsamt hat auf Grund eines Corona-Falles die Schülerinnen und Schüler einer neunten Klasse des Spessart-Gymnasiums in Alzenau bis zum 12. November in Quarantäne geschickt. Betroffen sind davon auch einige Kinder aus Parallelklassen.

    13.45 Uhr: Im November kein Kursbetrieb an der Volkshochschule Schweinfurt

    Aus Infektionsschutzgründen pausiert der Kursbetrieb der Volkshochschule Schweinfurt inklusive der 16 Außenstellen im Landkreis. Die Schließung betrifft die Zeit vom 3. November bis zum 30. November. Die Entscheidung hat vhs-Leiterin Jutta Cize in Absprache mit Frau Bürgermeisterin Lippert, sowie den vhs-Beirätinnen Frau Waker und Frau Dr. Wittmann-Klemm getroffen. Kurse, Seminare und Veranstaltungen, die im November hätten beginnen sollen, werden abgesagt oder verschoben. Sofern möglich werden Ersatztermine gesucht und kommuniziert.

    13.16 Uhr: Quarantäne und Testung eines Schülers sind rechtens

    Häusliche Quarantäne und Corona-Tests bei Schülern sind rechtens, sofern diese als Kontaktperson I einzustufen sind. Zu diesem Ergebnis kommt das Verwaltungsgericht Würzburg in einem aktuellen Fall. Ein Schüler aus dem Raum Schweinfurt hatte einen entsprechenden Eilantrag gestellt. Wie das Verwaltungsgericht mitteilt, befand sich der Schüler über längeren Zeitraum mit einer positiv getesteten Person in einem Klassenzimmer. Das Gesundheitsamt Schweinfurt hätte ihn daraufhin als Kontaktperson ermittelt. Daraufhin sei eine Anordnung erfolgt, sich in Quarantäne zu begeben und testen zu lassen.

    Der Schüler hielt nach Angaben des Verwaltungsgerichts die Einordnung als Krankheitsverdächtiger für willkürlich. Die Schüler hätten im Klassenzimmer Abstand gehalten und eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen. Außerdem hätte der Schüler auf falsch-positive PCR-Tests verwiesen, wie sie zum Beispiel im Fall von Fußballspielern vorgekommen sind.

    Das Verwaltungsgericht wies den Eilantrag des Schülers jedoch ab. Der Antragsteller sei laut den Vorgaben des Robert-Kochs-Instituts (RKI) als Kontaktperson I einzustufen. Laut RKI sei klar: Wer sich zuletzt mit einer positiv getesteten Person gemeinsam in einem Klassenraum aufgehalten hat, der gelte als Kontaktperson I. Die Quarantäneanordnung sei demnach kein rechtswidriger Freiheitsentzug. Die Testung ist aus Sicht des Verwaltungsgerichts zumutbar. Das Interesse der Allgemeinheit sei in diesem Fall höher zu gewichten, als das Interesse des Schülers, die Quarantäne aufzuheben.

    Nach Angaben des Verwaltungsgerichts hat der Antragssteller bereits angekündigt, vor dem Bayerischen Verwaltungsgerichtshof Beschwerde gegen den Beschluss einzulegen.

    11.21 Uhr: Ankereinrichtung in Geldersheim zum vierten Mal unter Quarantäne

    Die Ankereinrichtung Unterfranken in Geldersheim bei Schweinfurt steht erneut unter Quarantäne – bereits zum vierten Mal seit Ausbruch der Corona-Pandemie. Wie die Regierung von Unterfranken mitteilt, sind zwei Bewohner positiv auf den Erreger getestet worden. Deshalb hat das Gesundheitsamt Schweinfurt nun die Quarantäne festgesetzt. Die letzte Quarantäne wurde erst vergangene Woche aufgehoben.

    Die aktuelle Anordnung gelte zunächst bis 17. November 2020. Eine umgehende Reihentestung wird nach Angaben der Regierung derzeit in die Wege geleitet. Die Lage in der Einrichtung sei ruhig. Aktuell ist sie mit 709 Bewohnern belegt. Es gelte ein Aufnahme- und Verlegungsstopp.

    Schon drei Mal stand das Ankerzentrum unter Quarantäne: von Ende März bis Ende Mai, im September und nun zuletzt für etwas über eine Woche im Oktober.

    11.17 Uhr: Noch über 160 Intensivbetten in Unterfranken frei

    Von insgesamt 595 Intensivbetten in Unterfranken sind derzeit 26 durch Corona-Patienten belegt. Das geht aus aktuellen Zahlen der Regierung von Unterfranken hervor (Stand: 02.11.2020). Demnach sind insgesamt 428 Intensivpatienten in den unterfränkischen Krankenhäusern belegt, bei umgerechnet etwa 6 Prozent davon handelt es sich also um Corona-Infizierten. Die Zahlen würden allerdings steigen und könnten in Kürze wieder höher liegen, so die Regierung.

    Sollten die knapp 600 verfügbaren Intensivbetten in Unterfranken belegt sein, so könnte außerdem noch eine Notreserve von etwa 150 Betten zur Verfügung gestellt werden. Maximal könnten in Unterfranken dann etwa 750 Personen intensiv versorgt werden.

    09.41 Uhr: Fünf neue Fälle im Landkreis Bad Kissingen

    Im Landkreis Bad Kissingen gibt es fünf neue Coronafälle. Aktuell sind 86 Menschen mit dem Virus infiziert, gegenüber dem Vortag gelten elf Personen wieder als genesen. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 59,1. Das meldet das Landratsamt. 425 Kontaktpersonen befinden sich aktuell in Quarantäne, stationär behandelt werden momentan drei Personen.

    09.27 Uhr: Zwei Todesfälle im Landkreis Miltenberg

    Im Landkreis Miltenberg gibt es zwei weitere Todesfälle. Demnach sind seit Ausbruch der Pandemie insgesamt 14 Menschen in Folge einer Corona-Infektion verstorben. Elf Personen befinden sich derzeit im Krankenhaus, davon eine Person intensivpflichtig. Wie das Landratsamt mittelt, gelten aktuell 329 Menschen als infiziert und noch nicht genesen. Seit Ausbruch der Pandemie haben sich im Landkreis 974 Personen angesteckt.

    06.49 Uhr: Besuche im Krankenhaus Lohr nicht mehr möglich

    Am Klinikum Main-Spessart in Lohr gilt ab Dienstag ein generelles Besuchsverbot. Dieses wurde bereits am Montag für die Geriatrische Rehabilitation in Marktheidenfeld ausgesprochen. Grund dafür sei das dynamische Infektionsgeschehen. Zugang zu beiden Einrichtungen des Klinikums haben ausschließlich Mitarbeiter des Klinikums, Patienten und Personen mit dringlichem Anliegen aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit, etwa Techniker oder Notärzte. Ausnahmen seien nach Abstimmung mit den zuständigen Ärzten jedoch möglich, etwa bei palliativen, minderjährigen und gesetzlich betreuten Patienten.

    06.05 Uhr: Positive Fälle im Gesundheitszentrum und Kreisseniorenzentrum in Gemünden

    Im Kreisseniorenzentrum Gemünden sind mittlerweile zehn Personen positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Dieses Ergebnis der Reihentestung vom Samstag durch eine Mobile Teststation der Regierung von Unterfranken liegen seit gestern Nachmittag vor. Es wurden circa 270 Abstriche bei den Bewohnern und Mitarbeitern gemacht. Zunächst waren am vergangenen Donnerstag bei einem Bewohner Symptome aufgetreten, der dann auch positiv getestet wurde. Die Einrichtungsleitung isolierte umgehend die Bewohner. Es besteht weiterhin ein Besuchsverbot für die Einrichtung.

    Zudem wurden im Gesundheitszentrum Gemünden sechs Personen positiv getestet. Deswegen hat das Gesundheitsamt auch dort ein Besuchsverbot erlassen. Für heute ist eine Reihentestung aller Bewohner und Mitarbeiter angesetzt. Unter den neu positiv Getesteten befindet sich zudem eine Pflegeschülerin der Geriatrie am Klinikum Main-Spessart. Zehn identifizierte Personen sind in Quarantäne.

    Dienstag, 03. November 2020

    18.30 Uhr: Fränkische Theater kritisieren Söder wegen Teil-Lockdown

    Fränkische Theater haben in einem offenen Brief an Ministerpräsidenten Markus Söder gefordert, kulturelle Einrichtungen wieder öffnen zu lassen. Die pauschale Schließung sei ein Eingeständnis, dass Hygienekonzepte wertlos seien. Das Schreiben wurde auch vom Würzburger Mainfranken-Theater unterzeichnet.

    Hier lesen Sie mehr zur Kritik fränkischer Theater an Ministerpräsident Söder

    17.45 Uhr: 55 Neuinfektionen im Raum Würzburg

    Dem Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg wurden seit Sonntag (01.11.2020) 55 weitere positiv auf das Coronavirus getestete Personen gemeldet. Derzeit sind 432 Personen in Stadt und Landkreis Corona-positiv (224 in der Stadt Würzburg, 208 im Landkreis). Die 7-Tage-Inzidenz für die Stadt Würzburg beträgt 120,37 und für den Landkreis 96,73. Aktuell sind 2.781 Personen in häuslicher Quarantäne. Im Raum Würzburg wurden bislang 2.245 bestätigte Corona-Fälle registriert, davon entfallen 1.215 auf die Stadt und 1.030 auf den Landkreis Würzburg. 59 Personen sind an Covid-19 verstorben.

    16.30 Uhr: Aktuell 144 Infizierte im Landkreis Rhön-Grabfeld

    Das Landratsamt in Bad Neustadt meldet im Landkreis Rhön-Grabfeld aktuell 144 Infizierte. Zwölf Personen befinden sich im Krankenhaus, zwei davon auf der Intensivstation. Der 7-Tage-Inzidenzwert laut Robert-Koch-Institut (RKI) beträgt 84,1. Im Landkreis Rhön-Grabfeld hat es bislang 437 bestätigte Corona-Fälle gegeben. Aufgrund eines Corona-Falles im katholischen Kindergarten in Hendungen ist dieser bis voraussichtlich 6. November geschlossen.

    15.35 Uhr: Seniorenheim Ochsenfurt: Trennung positiv und negativ Getesteter

    In einem Seniorenheim in Ochsenfurt hat es einen Corona-Ausbruch gegeben. Das zuständige Gesundheitsamt informierte nun über das weitere Vorgehen. "In der Einrichtung wird man jetzt versuchen, positiv getestete Bewohner von den noch negativ getesteten Bewohnern zu trennen.", erklärte Dr. Johann Löw, Leiter des Würzburger Gesundheitsamts.

    Den vollständigen Artikel zum Vorgehen im Ochsenfurter Seniorenheim lesen Sie hier

    15.30 Uhr: Nun auch positive Coronafälle im Gesundheitszentrum Gemünden

    Nach dem Kreisseniorenzentrum in Gemünden mit bisher einem Corona-Fall ist nun auch das Gesundheitszentrum Gemünden betroffen: Dort wurden sechs Personen positiv auf das Coronavirus getestet. In der Folge hat das Gesundheitsamt in Karlstadt auch dort ab sofort ein Besuchsverbot erlassen. Für Dienstag ist eine Reihen-Testung aller Bewohner und Mitarbeiter im Gesundheitszentrum angesetzt. Unter den neu positiv Getesteten befindet sich zudem eine Pflegeschülerin der Geriatrie am Klinikum Main-Spessart; zehn als KP1 identifizierte Personen sind in Quarantäne.

    Im Kreisseniorenzentrum wurde bereits am Samstag durch eine Mobile Teststation der Regierung von Unterfranken direkt vor Ort getestet. Das Ergebnis wird allerdings erst am Dienstag nach einer erneuten Lagebesprechung zum Thema Corona berichtet, heißt es heute Nachmittag auf Nachfrage im Klinikum. Für beide Einrichtungen besteht ohnehin ein Besuchsverbot.

    15.10 Uhr: Inzidenzrate für Unterfranken bei 106,56

    Nach den aktuellen Zahlen vom Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) liegt die 7-Tage-Inzidenz für ganz Unterfranken bei 106,56. Fünf Städte und Landkreise sind auf der Corona-Ampel Dunkelrot, die übrigen sieben Städte und Landkreise sind Rot.

    Die höchsten Werte gibt es nach wie vor im Raum Schweinfurt: Die Stadt Schweinfurt hat 183,43 Corona-Fälle pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche – im Landkreis Schweinfurt liegt die Inzidenzrate bei 169,78. Stadt und Landkreis sind also nach der Corona-Ampel nach wie vor auf der Stufe Dunkelrot, weil die 7-Tage-Inzidenz den Wert 100 überschreitet. Ebenfalls Dunkelrot sind der Landkreis Miltenberg mit einer Inzidenz von 167, die Stadt Würzburg mit einer Inzidenz von 120,37 und der Landkreis Kitzingen mit einer Inzidenz von 118,48.

    Die restlichen Städte und Landkreise in Unterfranken sind auf der Corona-Ampel derzeit auf der Stufe Rot, haben also einen Inzidenzwert zwischen 50 und 100. Für den Landkreis Würzburg weist das LGL derzeit eine 7-Tage-Inzidenz von 96,73 aus, für den Landkreis Haßberge eine Inzidenz von 95,99. Der Raum Aschaffenburg hat nach aktuellem Stand folgende Werte: Die Inzidenz der Stadt liegt bei 87,32, die Inzidenz des Landkreises bei 71,76. Der Landkreis Rhön-Grabfeld kommt auf 84,13 Corona-Fälle pro 100.000 in sieben Tagen und der Landkreis Main-Spessart auf 63,41. Die niedrigste Werte in Unterfranken hat der Landkreis Bad Kissingen mit einer Inzidenzrate von 59,09.

    14.50: Regierung von Unterfranken twittert aktuelle Lage

    14.20 Uhr: Aktuell 120 Infizierte im Landkreis Haßberge

    Dem Landratsamt in Haßfurt zufolge sind aktuell Im Landkreis Haßberge sind 120 Personen mit dem Corona-Virus infiziert. Derzeit wird eine Person stationär im Krankenhaus behandelt. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt laut LGL für den Landkreis 95,99. 463 Personen befinden sich in häuslicher Isolation. Seit Beginn der Pandemie gab es im Landkreis Haßberge 424 positiv auf Covid-19 getestete Personen. 298 Personen sind inzwischen wieder genesen. Sechs Menschen sind im Zusammenhang mit der Infektion gestorben.

    14.00 Uhr: Aktuell 290 Infizierte im Raum Aschaffenburg

    Das Gesundheitsamt Aschaffenburg meldet am Montag (02.11.2020) 290 mit dem Coronavirus Infizierte Menschen im Raum Aschaffenburg. 16 von ihnen befinden sich in Krankenhäusern, vier davon auf der Intensivstation. 942 Menschen sind als Kontaktpersonen in Quarantäne. Im Raum Aschaffenburg sind 45 Menschen an den Folgen des Coronavirus gestorben.

    Das Gesundheitsamt hat auf Grund zweier Coronafälle die Schülerinnen und Schüler einer sechsten sowie einer siebten Klasse der Realschule Bessenbach bis zum 12. November in Quarantäne geschickt. Betroffen sind davon auch einige Kinder aus Parallelklassen.

    09.13 Uhr: 72 Corona-Infizierte in Ochsenfurter Seniorenheim

    Insgesamt 72 Bewohner und Mitarbeiter sind Corona-positiv. Das ist das Ergebnis einer Reihentestung im Curata Seniorenzentrum Haus Fuchsenmühle in Ochsenfurt bei Würzburg. Das Landratsamt Würzburg hat die ursprünglich gemeldete Zahl der Infizierten noch einmal leicht nach unten korrigiert.

    Demnach handelt es sich bei den infizierten Personen um 46 Bewohner und 26 Mitarbeiter. Das Würzburger Gesundheitsamt hat am Sonntag die gesamte Einrichtung unter Quarantäne gestellt. Am Samstagabend waren insgesamt 109 Bewohner und Mitarbeiter auf Corona getestet worden.

    Zur Stunde prüft das Würzburger Gesundheitsamt in Absprache mit der Einrichtung weitere Maßnahmen. Erste Ergebnisse der Treffen sollen gegen Mittag feststehen. Denkbar wäre es zum Beispiel, dass die Einrichtung intern in Korridore unterteilt wird: einer für die positiv getesteten Bewohner, einer für die negativ getesteten. Bei Corona-Ausbrüchen im Frühjahr hatten es zum Beispiel das Seniorenheim St. Nikolaus und das Würzburger Hans-Sponsel-Haus ähnlich gehandhabt.

    08.40 Uhr: 345 Infizierte im Landkreis Miltenberg

    Die Zahl der derzeit mit Covid-19 infizierten Personen im Landkreis Miltenberg liegt bei 345, die Anzahl der bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen bei insgesamt 969 Personen. Derzeit werden sieben Menschen stationär behandelt, davon eine Person auf der Intensivstation. Zwölf Menschen sind verstorben, 612 Personen wurden bereits als gesund aus der Überwachung entlassen. 804 Personen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne.

    Die Anmeldung für das Bayerische Testzentrum an der Helios-Klinik Miltenberg erfolgt unter www.landkreis-miltenberg.de/Landkreis/Aktuell/Coronavirus.aspx. Das Landratsamt weist darauf hin, dass das Servicetelefon für Rückfragen unter der Nummer 09371/501-716 erreichbar ist.

    07.28 Uhr: Rathaus in Gemünden bleibt geschlossen

    Das Rathaus der Stadt Gemünden einschließlich der Tourist-Info ist für den Publikumsverkehr ab diesem Montag wieder grundsätzlich geschlossen. Der Kontakt zu den Beschäftigten des Rathauses soll im Wesentlichen per Telefon, E-mail und Briefpost aufrechterhalten werden.

    Wie es aus dem Rathaus heißt, sollen persönliche Termine aber vereinzelt möglich sein, soweit eine persönliche Kontaktaufnahme unaufschiebbar und unausweichlich ist. Diese persönlichen Kontakte würden jedoch unter strenger Einhaltung der Sicherheits-und Hygieneregeln stattfinden.

    Bürgermeister Jürgen Lippert bittet um Verständnis für die Beschränkungen, hält diese Regelungen und Beschränkungen aber für notwendig, zumutbar und angemessen. Man müsse alles tun, um die Arbeits- und Handlungsfähigkeit der Verwaltung und aller Bereiche der städtischen Aufgabengebiete sicherzustellen.

    06.16 Uhr: 76 Corona-Fälle in Ochsenfurter Seniorenheim

    Im Curata Seniorenzentrum Haus Fuchsenmühle in Ochsenfurt sind 76 Bewohner und Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wie das Landratsamt Würzburg mitteilte, steht nun das gesamte Seniorenzentrum unter Quarantäne. Am Samstagabend sind demnach insgesamt 109 Bewohner und Mitarbeiter auf Covid-19 getestet worden. Bislang wurden dem Gesundheitsamt 76 positive Befunde vom Labor der Universitätsklinik Würzburg gemeldet. Nach Auswertung aller Ergebnisse sollen weitere konkrete Schutzmaßnahmen ergriffen werden. Das Landratsamt Würzburg prüft aktuell, welche Maßnahmen erforderlich sind.

    Montag, 02. November 2020