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Im Landkreis Augsburg wird der Impfstoff von Astrazeneca wieder eingesetzt (Symbolbild)

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    Corona-Ticker Schwaben: Stabile Corona-Lage an Uniklinik

    Uniklinik Augsburg: Gesamtzahl der Corona-Patienten geht seit Wochen zurück. Im Landkreis Dillingen sinkt die Inzidenz auf 39,35. Schwabenweit steigt sie auf 95,92. Das Oberallgäu zieht die Corona-Notbremse. Die Entwicklungen im Corona-Ticker.

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    Von
    • BR24 Redaktion

    Die wichtigsten Corona-News des Tages aus Schwaben

    • Uniklinik: Gesamtzahl der Patienten auf den Corona-Stationen geht seit Wochen zurück
    • Inzidenz im Landkreis Dillingen sinkt auf unter 40
    • Corona-Inzidenzwert steigt auf 95,92
    • Landkreis Augsburg impft wieder mit Astrazeneca
    • Ab Montag Homeschooling in drei Kreisen in Schwaben
    • Coronavirus: Weitere Artikel und Hintergründe finden Sie hier

    Corona-Neuinfektionen in Schwaben pro Tag

    Entwicklung der Corona-Kurve in Schwaben

    Sonntag, 21.03.2021

    15.30 Uhr: Uniklinik: Gesamtzahl der Patienten auf den Corona-Stationen geht seit Wochen zurück

    Während die Inzidenzzahlen auch in Augsburg steigen, ist die Situation am Uniklinikum stabil. Die Gesamtzahl der Patienten auf den Corona-Stationen geht seit Wochen sogar zurück. So bewegt sie sich in der aktuellen Woche (12.3.-17.3.) zwischen 55 und 62 Patienten, in der Vorwoche (8.3.-12.3.) zwischen 66 und 82 Patienten. Und vor vier Wochen (15.2. - 19.2.) wurden noch zwischen 94 und 115 Patienten behandelt.

    Als Corona-Fall gehen alle Patienten ein, die positiv auf das Virus getestet wurden - auch wenn es sich dabei nur um einen Zufallsbefund handelt und sie eigentlich aufgrund einer anderen Diagnose zur Behandlung im Klinikum sind. Das erklärte das Klinikum auf BR-Anfrage. Jeder Patient bekomme bei Aufnahme einen PCR-Test und werde bis zum Ergebnis isoliert. Sollte der Test oder ein folgender positiv ausfallen, werde der Patient auf eine Corona-Station verlegt und sogleich dem Gesundheitsamt und RKI gemeldet.

    11.25 Uhr: Im Landkreis Dillingen sinkt die Inzidenz erneut

    Sie liegt jetzt bei unter 40, gestern lag sie noch bei 39,35. Das hat das Landratsamt heute mitgeteilt. Gestern wurden dem Gesundheitsamt vier neue Corona-Fälle gemeldet. Insgesamt gibt es vier weitere bestätigte Fälle der Mutation B.1.1.7, die sich aus Sequenzierungen an weiter zurückliegenden Tagen ergeben haben.

    Samstag, 20.03.2021

    15.07 Uhr: Corona-Inzidenzwert steigt schwabenweit auf 95,92

    Im Regierungsbezirk Schwaben sind seit gestern 376 neue Infektionen mit Corona gemeldet worden. Damit liegt die Sieben-Tage-Inzidenz in Schwaben derzeit bei 95,92. In den letzten 24 Stunden wurden in Schwaben zwei Todesfälle in Zusammenhang mit der Viruserkrankung gemeldet.

    13.20 Uhr: Landkreis Oberallgäu zieht die Corona-Notbremse

    Das Oberallgäu zieht die Corona-Notbremse. Von Dienstag an gelten automatisch wieder verschärfte Corona-Regeln. Grund dafür ist, dass am Samstag den dritten Tag in Folge der Sieben-Tage-Inzidenzwert mit 112,2 deutlich über der Grenze von 100 lag.

    Im Landkreis Oberallgäu bedeutet dies ab Dienstag, dass Treffen eines Hausstands nur noch mit einer weiteren Person möglich sind. Zudem gilt eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 22 Uhr und 5 Uhr.

    Im Einzelhandel ist weiter nur Click- und Collect möglich, Buchhandlungen, Baumärkte oder Gartencenter dürfen aber nach wie vor regulär geöffnet bleiben. Auch Friseure und andere Pflegedienstleistungen bleiben erlaubt.

    Dagegen ist im Oberallgäu von Dienstag an nur noch kontaktfreier Sport erlaubt, Mannschaftssport dagegen nicht. Der Betrieb und die Nutzung von Sportplätzen, Fitnessstudios, Tanzschulen und anderen Sportstätten sind nur unter freiem Himmel und nur für kontaktfreien Sport unter Beachtung der Kontaktbeschränkungen zulässig.

    15.15 Uhr: Arbeitsort für Impfung von Kita- und Schulpersonal entscheidend

    Bei der Impfung von Kita-Personal, Lehrerinnen und Lehrern haben sich Stadt und Landkreis Augsburg auf ein geändertes Vorgehen geeinigt. So soll bei dieser Impf-Gruppe künftig der Standort des Arbeitsplatzes ausschlaggebend sein. Anfang der Woche war bekannt geworden, dass eine Erzieherin einer städtischen Einrichtung trotz Termin im Augsburger Impfzentrum abgelehnt worden war, weil sie ihren Wohnsitz außerhalb der Stadt hat. Künftig zähle aber der Arbeitsplatz, nicht der Wohnsitz, sagte Augsburgs Oberbürgermeisterin Eva Weber.

    14.15 Uhr: Konzept zum "Augsburger Stadtsommer 2021" beschlossen

    Wie kann das öffentliche Leben in der Stadt unter Pandemiebedingungen diesen Sommer aussehen? Der Augsburger Stadtrat hat sich dazu heute auf ein Konzept für den diesjährigen Stadtsommer verständigt. Dazu gehören vereinfachte Genehmigungen für die Außengastronomie und für Kulturveranstaltungen. Ordnungsreferent Frank Pintsch versprach den Gewerbetreibenden und Initiatoren im Stadtgebiet dafür "größtmögliche Kulanz". So wird es mehr Freischankflächen auch auf Parkplätzen geben, zentral dabei wie im vergangenen Jahr ein "Kulturbiergarten" am Königsplatz.

    Einschränkungen sind ein Verbot von To-Go-Gastronomie nach 24 Uhr oder ein Verbot von Glasflaschen im Innenstadtbereich, vor allem rund um die Maximilianstraße. Die Gültigkeit der Verordnungen und Genehmigungen hängt allerdings den ganzen Sommer über von der jeweiligen Pandemielage ab, schränkte Gesundheitsreferent Reiner Erben heute im Stadtrat ein. Oberbürgermeisterin Eva Weber hat sich darüber hinaus für die baldige Einführung der Luca-App für Gastronomie, Handel und Kultur in Augsburg ausgesprochen. Die App soll eine rechtskonforme Kontaktdatenerfassung sicherstellen. Wann sie in Augsburg eingeführt wird, ist noch offen.

    12.30 Uhr: Landkreis Augsburg impft wieder mit Impfstoff von Astrazeneca

    Der Landkreis Augsburg hat die Impfungen mit dem Mittel von Astrazeneca wieder aufgenommen. In den beiden Impfzentren Gablingen und Bobingen finden die geplanten Impfungen wieder statt. Diejenigen, die in den vergangenen Tagen aufgrund des bundesweiten Impfstopps nicht geimpft werden konnten, werden wieder angeschrieben, damit sie einen neuen Termin vereinbaren können. Sie werden bevorzugt berücksichtigt.

    Künftig sind alle bekannten möglichen Risiken und Nebenwirkungen des Impfstoffs inklusive der neuesten Erkenntnisse im Aufklärungsbogen vermerkt. Dieser ist auch auf der Internetseite des Landkreises Augsburg zu finden.

    Aufgrund des Impfstopps mussten im Landkreis in den vergangenen Tagen insgesamt 490 Erstimpfungen ausgesetzt werden. Zweitimpfungen waren nicht betroffen. "Wir sind froh, in unseren Impfzentren nun wie geplant fortfahren zu können", betont Landrat Martin Sailer.

    Im Impfzentrum der Stadt Augsburg wird der Impfstoff von Astrazeneca ab dem morgigen Samstag wieder gespritzt. Geimpft werden Lehrkräfte aus Augsburger Grund- und Förderschulen sowie Personal aus Einrichtungen der Kindertagesbetreuung. Ab Montag werden Termine für weitere Personengruppen vereinbart.

    11:40 Uhr: Ab Montag Homeschooling in drei Kreisen in Schwaben

    Die Schulen im Landkreis Unterallgäu, Oberallgäu und Ostallgäu kehren nächste Woche zum Homeschooling zurück. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag laut Robert-Koch-Institut in allen drei Landkreise heute über dem Wert von hundert. In den betroffenen Kreisen kann der Unterricht damit in der kommenden Woche nur für die Abschlussklassen weiter in Präsenz erfolgen. Allerdings muss auch hier der Abstand von eineinhalb Metern im Klassenzimmer eingehalten werden. In den drei Landkreisen bleiben auch Kindergärten und Kitas geschlossen, eine Notbetreuung wird aber nach Angaben der Landratsämter angeboten.

    Entscheidend für die Öffnung der Schulen und Kindergärten ist immer der Freitags-Inzidenzwert des Robert-Koch-Instituts. Die daraus abgeleitete Regelung für die Schulen und Betreuungseinrichtungen gilt dann für die komplette darauffolgende Woche, diesmal also bis zum Beginn der Osterferien.

    Eine Übersicht über die Regeln für die kommende Woche für ganz Bayern finden Sie hier.

    9.45 Uhr: Grundschule Schwenningen geht wegen Corona-positivem Busfahrer in Distanzunterricht

    Der positive Corona-Test eines Schulbusfahrers hat weitreichende Auswirkungen auf die Schüler der Grundschule Schwenningen im Landkreis Dillingen: Sie alle müssen ab sofort wieder zuhause lernen. Das meldet das Landratsamt Dillingen. Rund hundert Kinder waren mehr als 30 Minuten lang im Bus des positiv Getesteten unterwegs, gelten daher als Kontaktpersonen und müssen in Quarantäne. Da Kinder aus allen Klassenstufen betroffen sind, wird die ganze Schule für den Präsenzunterricht geschlossen. Am Ende der 14-tägigen Quarantäne sollen die Kinder getestet werden.

    Freitag, 19. März 2021

    15.50 Uhr: Vier Landkreise in Schwaben sind über der Hunderter-Inzidenz

    In Schwaben liegen mittlerweile vier Landkreise über der Hunderter-Inzidenz. Das geht aus den Daten des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit hervor. Nur knapp über dem Wert liegen die Landkreise Lindau mit 101,24 und Oberallgäu mit 101,92. Der Landkreis Unterallgäu steht laut LGL bei 131,42. Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz Schwabens weist das Ostallgäu mit 145,2 auf.

    Die schwabenweite Sieben-Tage-Inzidenz gibt das LGL mit 83,60 an. Zuletzt wurden 498 weitere positive Tests registriert. Die Zahl der bestätigten Infektionen steigt damit auf 60.190. Die Zahl der Todesopfer im Zusammenhang mit Covid-19 steigt um zwei auf insgesamt 1.490.

    14.45 Uhr: Neues Bildungsprojekt gegen pandemiebedingte Lernrückstände und Vereinsamung im Kreis Augsburg

    Der Landkreis Augsburg unterstützt Kinder und Jugendliche in der Corona-Pandemie mit einem neuen Projekt. Im Rahmen von "Komm mit!" kommen ausgebildete Deutsch-als-Zweitsprache-Lehrer an insgesamt fünf Grundschulen, um mit den Kindern gemeinsam deren Sprachbeherrschung zu verbessern. Wochenlange Schulschließungen und der Verzicht auf Kontakt zu Gleichaltrigen können dazu führen, dass sich Kinder einsam fühlen und in ihren Schulleistungen zurückfallen, schreibt das Landratsamt in seiner Mitteilung. Das treffe vor allem Kinder, die ohnehin benachteiligt seien, weil sie zum Beispiel Hilfe in Deutsch bräuchten.

    Mit dem Projekt sollen Bildungsungleichheiten ausgeglichen werden. "Zudem ermöglichen wir im Rahmen des Komm-mit-Projekts, dass Kinder und Jugendliche wieder gemeinsam, statt ausschließlich für sich alleine lernen", erklärt Landrat Martin Sailer. Aktuell profitieren von dem Projekt 70 Teilnehmer. Die Arbeit mit den Kindern findet in Präsenzform statt, dabei würden die Hygieneschutzbestimmungen eingehalten. Es dürfen beispielsweise jeweils nur Kinder aus einer Klasse zusammen daran teilnehmen. Ein weiteres Modul zur Förderung der mathematischen Kompetenzen ist in Vorbereitung. Finanziert wird das Projekt aus Spenden, Zuschüsse kommen von der Kreissparkasse Augsburg und der Brunnhuber Sozial-Stiftung.

    12.15 Uhr: Corona-Schnelltests in Augsburg gut angenommen

    Die Stadt zeigt sich auf BR-Nachfrage sehr zufrieden damit, wie die städtischen Corona-Test-Möglichkeiten von den Augsburgern angenommen werden. Insgesamt wurden in der zurückliegenden Woche (8. bis 14. März) 3.658 PCR- und Schnell-Tests durchgeführt. Davon hatten 3,91 Prozent, also 143 Tests, ein positives Ergebnis. Wenn ein Schnelltest positiv ausfällt, wird automatisch ein PCR-Test gemacht. Dieser wird an allen Test-Stellen sofort im Anschluss durchgeführt - sowohl an der Messe, als auch an den beiden Außenstellen am Plärrer und in der Maximilianstraße. Nach wie vor kann man sich ohne Voranmeldung testen lassen.

    Donnerstag, 18. März 2021

    10.33 Uhr: Bayerisches System vergibt falsche Impftermine im Landkreis Lindau

    Das System zur Vergabe von Impfterminen in Bayern hat falsche Einladungen verschickt. Laut Landratsamt Lindau sind 25 Fälle bekannt – einige Personen sind demnach tatsächlich geimpft worden. Bei den anderen seien die Termine wieder abgesagt worden. Eigentlich waren sie nach der in der Impfverordnung festgelegten Priorisierung noch nicht an der Reihe.

    Im Landkreis Lindau warten derzeit noch knapp 1.000 Über-80-Jährige der Priorisierungsgruppe 1 auf einen Impftermin. Sie sind alle zentral zur Impfung über das bayerische Registrierungssystem (BayIMCO) erfasst. Laut Landratsamt sind Personen aus diesem Kreis automatisiert angeschrieben und zu einem Impftermin eingeladen worden. Als jedoch keine Reaktion von ihnen kam, sei das Programm ausgewichen und habe Einladungen per SMS an Jüngere geschickt, an Personen der Prio-Gruppen 2 und 3. Dies sei Mitarbeitern im Impfzentrum am Wochenende aufgefallen, hieß es. Ähnliche Fälle waren Mitte Februar in Fürstenfeldbruck bekannt geworden. Auf eine Anfrage, wie es nun in Lindau dazu kommen konnte, hat das Gesundheitsministerium noch nicht reagiert. Das Unternehmen "Accenture" will sich dazu zeitnah gegenüber dem BR äußern. Es hat die Software programmiert.

    Das Programm priorisiert bei der Vergabe von Terminvorschlägen zunächst nach Alter und später nach Beruf und Vorerkrankungen. Die Vorschläge werden per SMS aufs Mobiltelefon geschickt. Ein solcher Vorschlag ist laut Gesundheitsministerium nur zehn Minuten lang gültig, kann aber bis zu zehn Mal verlängert werden.

    03.30 Uhr: "Schnupfnasentest" für Kita-Kinder im Landkreis Günzburg

    Ab Mittwoch (17.03.21) sind nach Auskunft des Landratsamtes Günzburg Schnelltests in den Testzentren des Landkreises möglich. Dieses Angebot könnte besonders Eltern kleinerer Kinder interessieren. Denn ein Kind mit leichten Anzeichen eines Infekts darf nur dann die Kita besuchen, wenn es negativ auf das Coronavirus getestet wurde. Gleiches gilt, wenn das Kind stärker erkrankt war, mit Fieber und Gliederschmerzen. Dann darf das Kind erst nach Abklingen der Anzeichen und mit einem negativen Test in die Kita-Betreuung. Der sogenannte „Schnupfnasentest“ ist nach Anmeldung am gleichen Tag in den Testzentren des Landkreises Günzburg möglich. Im Anschluss an den Test gibt es einen Nachweis, der in der Kita vorgelegt werden kann. Die Testungen werden von geschultem Personal durchgeführt.

    Mittwoch, 17. März 2021

    11.25 Uhr: Günzburgs Landrat bezeichnet Astrazeneca-Stopp als Rückschritt für Impfkampagne

    Der CSU-Politiker und Günzburger Landrat Hans Reichhart sieht im vorübergehenden Stopp der Impfungen mit dem Mittel von Astrazencea einen Rückschritt für die Impfkampagne. In seinem Landkreis seien gestern 200 Impfungen abgesagt worden, so Reichhart im BR-Interview. "Es betrifft genau diejenigen, die jetzt auch stark im Fokus stehen", sagte er mit Blick auf das Personal von Kindergärten und Schulen. Der Landkreis hätte nach Angaben des Landrats gerne spezielle Impfangebote gemacht, die nun zurückgestellt werden mussten.

    Die gut angelaufene Impfkampagne sei ins Stocken geraten, so Reichart weiter. Er äußerte auch die Hoffnung, dass die Überprüfung des Vakzins möglichst schnell Klarheit schaffen wird. Danach werde es hoffentlich weitergehen. Reichhart sagte, er halte das Präparat Astrazeneca nach wie vor für einen guten Impfstoff.

    Dienstag, 16. März 2021

    17.30 Uhr: Vermehrt Infektionsfälle bei Airbus in Donauwörth

    Nach Auskunft des Gesundheitsamts Donauwörth wurden bei Airbus jetzt 17 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter positiv getestet. Bei 10 Personen konnte dabei die britische Virus-Mutation bestätigt werden. Die aufgetretenen Fälle verteilen sich über verschiedene Bereiche. Zwischen den meisten Fällen konnte bislang kein Zusammenhang festgestellt werden. In Absprache mit der Betriebsärztin wurde eine Reihentestung im Airbus-Werk Donauwörth organisiert.

    14.48 Uhr: Landkreise Ostallgäu und Unterallgäu ziehen Notbremse

    Der 7-Tages-Inzidenzwert liegt im Ost- und im Unterallgäu über 100, somit müssen die Landkreise handeln. Unter anderem gilt wieder eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 22 und 5 Uhr; die Kontaktbeschränkungen werden strenger, nur noch ein Haushalt darf sich vorerst wieder mit nur einer Person treffen. Museen und Ausstellungen haben geschlossen, weiter ohne Einschränkungen geöffnet haben Lebensmittelgeschäfte oder Lieferdienste. Alle anderen müssen auf die Click&Collect-Regelung zurückgreifen. Kontaktfreier Sport bleibt erlaubt, Mannschaftssport ist untersagt. Wie es mit dem Unterricht an den Schulen in der kommenden Woche weitergehen wird, das entscheidet sich erst am Freitag. Im Unterallgäu gilt vorerst für alle Jahrgangsstufen der Wechselunterricht mit geteilten Klassen. Lediglich die Grund- und Mittelschule Legau befindet sich wegen der hohen Zahl an Neuinfektionen im Ort seit heute komplett im Distanzunterricht.

    8.00 Uhr: Mehr Präsenzunterricht in ganz Schwaben möglich

    In Schwaben findet wieder Präsenzunterricht für die meisten Schülerinnen und Schüler statt. Auch Jungen und Mädchen der Mittelstufe dürfen wieder in die Klassenzimmer.

    In Landkreisen und kreisfreien Städten mit höheren Inzidenzwerten gilt, dass der Mindestabstand von eineinhalb Metern durchgängig und zuverlässig eingehalten werden muss. In Schulen, in denen das nicht möglich ist, findet Wechselunterricht statt. Ausnahmen gelten für die Abschlussklassen. In Regionen, in denen die Sieben-Tage-Inzidenz unter 50 liegt, dürfen Grundschülerinnen und Grundschüler sogar ohne Mindestabstand in den Klassenzimmern lernen.

    Die Regeln gelten unabhängig von der jeweiligen regionalen Corona-Entwicklung für die gesamte Woche bis einschließlich 19. März. Dann werden die Landratsämter und Rathäuser auf Basis der jeweiligen Inzidenzwerte Entscheidungen für die darauffolgende Woche treffen.

    Montag, 15. März 2021

    Den Corona-Ticker Schwaben der Vorwoche finden Sie hier.