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Corona-Ticker Oberpfalz: Einzelne Weihnachtsstände in Amberg | BR24

© picture alliance / Bildagentur-online/Protze-McPhot

In Amberg hat sich die Stadt eine Alternative zum gewohnten Weihnachtsmarktkonzept überlegt

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    Corona-Ticker Oberpfalz: Einzelne Weihnachtsstände in Amberg

    Wie in anderen Städten kann auch der Weihnachtsmarkt in Amberg in diesem Jahr nicht geplant stattfinden. Dennoch sollen einzelne Buden für den Verkauf von Weihnachtsartikeln aufgestellt werden.

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    Von
    • BR24 Redaktion

    Die wichtigsten Corona-News des Tages aus der Oberpfalz

    • Einzelne Stände statt Weihnachtsmarkt in Amberg
    • Regensburgs Oberbürgermeisterin Maltz-Schwarzfischer begrüßt klare Corona-Regelungen
    • Neue Schulregeln treffen auch Hotspots in der Region

    Corona-Neuinfektionen in der Oberpfalz pro Tag

    Entwicklung der Corona-Kurve in der Oberpfalz

    10.45 Uhr: Fünfköpfige Gruppe trifft sich am Parkdeck Cham und wird angezeigt

    Weil sie gegen die Infektionsbestimmungen verstoßen haben, müssen fünf Menschen in Cham mit einer Anzeige rechnen. Wie die Polizei mitteilt, entdeckten Beamte die Gruppe im Alter zwischen 16 und 38 Jahren Freitagnacht auf dem Parkdeck auf dem Floßhafen in Cham. Da alle fünf aus unterschiedlichen Hausständen kamen, keine Masken trugen und das Abstandsgebot nicht einhielten, bekamen sie einen Platzverweis und werden wegen einer Ordnungswidrigkeit angezeigt.

    Das Parkdeck auf dem Floßhafen in Cham ist ein beliebter Treffpunkt für junge Menschen. Immer wieder kommt es hier zu Verstößen gegen die Infektionsbestimmungen. Zuletzt war Anfang November auf dem Parkdeck ein 28-Jähriger mit seinem Auto aus dem zweiten Stock abgestürzt, weil er beim sogenannten Driften die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren hatte.

    Samstag, 28. November 2020

    15:00 Uhr Kleiner Ersatz für Kunsthandwerker vom Lucreziamarkt

    Nachdem der Lucrezia Christkindlmarkt in diesem Jahr ausfällt, bietet sich zumindest für die Kunsthandwerker eine kleine Alternative. Einmalig öffnet in diesem Jahr das Lucrezia-Kunstkaufhaus in der Regensburger Altstadt. Die Kunsthandwerker des Lucrezia- Marktes veranstalten ein Interims Kaufhaus im momentan leerstehenden Ladengeschäft in der Schwarzen Bären Straße.

    Es eröffnet die besondere Möglichkeit einen Beitrag zur vorweihnachtlichen Regensburger Innenstadt zu leisten und die Kunsthandwerker zu unterstützen.

    14.45 Uhr: Infos zur Corona-Teststationen im Landkreis Cham

    Aufgrund der beginnenden Erkältungssaison weist das Landratsamt Cham auf folgende Regelungen für die Nutzung der Corona-Teststationen hin:

    Es können sich auch weiterhin alle Personen, die im Landkreis Cham wohnen oder als Grenzgänger hier beschäftigt sind, in den Testzentren des Landkreises Cham testen lassen. Voraussetzung ist allerdings, dass sie keine Krankheitssymptome aufweisen.

    Nach der Registrierung unter https://corona.centogene.com/login ist zum Test neben der Persönlichen Identifikationsnummer bzw. dem QR-Code ein Ausweisdokument (Personalausweis oder Reisepass) mitzubringen. In und vor den Testzentren besteht Maskenpflicht und gilt das Abstandsgebot (1,5 m). Zudem ist zu beachten, dass 15 Minuten vor dem Test nicht gegessen, getrunken, geraucht oder Zähne geputzt werden soll.

    Wer typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 hat, wie beispielsweise Husten, Fieber, Schnupfen oder Geruchs- und Geschmacksstörungen, muss sich (zunächst telefonisch) mit seinem Hausarzt bzw. dem ärztlichen Bereitschaftsdienst (Telefon 116 117) in Verbindung setzen.

    Wer keinen Wohnsitz oder als tschechischer Grenzgänger keinen Arbeitgeber im Landkreis Cham hat, sollte die Testmöglichkeiten in „seiner“ Region nutzen. Auskünfte erteilen die jeweils zuständigen Landratsämter bzw. Stadtverwaltung bei kreisfreien Städten.

    13.40 Uhr: Amberger Stadtbibliothek schließt im Dezember

    Die Stadt Amberg macht darauf aufmerksam, dass aufgrund der Einschränkungen aufgrund der Coronapandemie die Stadtbibliothek ab 1. Dezember 2020 und damit ab der kommenden Woche geschlossen bleibt. Da die Einrichtung im Anschluss daran renoviert wird und neue Regale erhält, dauert die Schließung voraussichtlich bis einschließlich 4. Januar 2021. Medien, die während der Schließzeit fällig werden, wurden pauschal bis zum 12. Januar 2021 verlängert.

    13.30 Uhr: Riesenrad in Regensburg wird abgebaut

    Auf der Baufläche am Ernst-Reuter-Platz sollten nach den Plänen der Stadt Regensburg ursprünglich vom 26. September bis 26. Dezember ein Riesenrad, Imbissstände und verschiedene Regensburger Vereine und Kulturschaffende zu einem bunten Programm einladen. Bereits nach fünf Wochen musste die Zwischennutzung aber wegen des ansteigenden Infektionsgeschehens geschlossen werden. Nachdem der „Lockdown light“ nun verlängert wurde, ist eine Wiedereröffnung des Areals ausgeschlossen, teilte die Stadt heute mit. Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer drückte in einer Pressemitteilung ihr Bedauern aus. Das Riesenrad und die Aktionsflächen der Vereine werden im Laufe der nächsten Wochen abgebaut.

    12:00 Uhr: Einzelne Stände statt Weihnachtsmarkt in Amberg

    Aufgrund der aktuellen Corona-Lage und den damit verbundenen Bestimmungen kann der Weihnachtsmarkt in Amberg in seiner gewohnten Form nicht stattfinden. Das geht aus einer Mitteilung der Stadt hervor. Dennoch sind ab 1. Dezember einzelne Buden in der Bahnhofstraße, der Rathausstraße und auf dem Marktplatz geplant. Dort sollen unter anderem Christbaumschmuck, Krippenzubehör, Handarbeiten und Spielwaren angeboten werden. Voraussetzung für die Betreiber ist, dass sie ein Hygienekonzept vorlegen können, das den aktuellen Anforderungen entspricht, so die Stadt. Außerdem werden in der Altstadt an drei Standorten Bratwurstsemmel verkauft. Für besinnliche Stimmung sollen zusätzlich 300 weihnachtlich dekorierte Christbäume sorgen.

    05.45 Uhr: Regensburgs Oberbürgermeisterin Maltz-Schwarzfischer begrüßt klare Corona-Regelungen

    Regensburgs Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer (SPD) begrüßt die Bund-Länder-Beschlüsse zu Corona, die unter anderem eine Hotspot-Strategie vorsehen. Dabei drohen ab bestimmten Inzidenzwerten verschärfte Regelungen. "Grundsätzlich finde ich klare Regelungen gut. Dass es heißt: Ab einem Inzidenzwert von 200 ist das so." Maltz-Schwarzfischer glaubt, dass Kontaktbeschränkungen oder die vorgeschriebene Personenzahl in Geschäften leicht zu kontrollieren ist. Gerade in der Altstadt seien nur noch wenig Menschen unterwegs. Die langfristigen Folgen bereiten der Regensburger Oberbürgermeisterin allerdings Sorgen. Schon jetzt sei ein Leerstand bemerkbar, da die Bürger meist online einkaufen. Sie appelliert daher an die Bürger, die Läden vor Ort zu unterstützen.

    Freitag, 27. November 2020

    17.30 Uhr : Veranstalter des Weihnachtsmarkts auf Schloss Thurn und Taxis warten auf Entscheidung der Stadt

    Eigentlich hätte der Weihnachtsmarkt auf Schloss Thurn und Taxis in Regensburg am 1.12. starten sollen. Doch weil bei der Ministerkonferenz der Teil-Lockdown verlängert wurde, ist jetzt unklar, ob er überhaupt stattfinden kann. Wie eine Sprecherin der Veranstaltungsfirma sagte, warte man die offizielle Weisung der Stadt Regensburg ab. Diese entscheide, ob der Weihnachtsmarkt - trotz des verlängerten Teil-Lockdowns - genehmigt wird oder abgesagt werden muss. Eine Entscheidung wird Anfang nächster Woche erwartet.

    07.14 Uhr: Neue Schulregeln treffen auch Hotspots in der Region

    Die Ministerpräsidenten der Länder haben sich mit Kanzlerin Angela Merkel am Mittwochabend auf eine Strategie für extreme Corona-Hotspots verständigt: Davon könnten nach jetzigem Stand auch Teile der Oberpfalz betroffen sein. Demnach sollen "schulspezifisch" Maßnahmen wie Wechsel- oder Hybridunterricht eingeführt werden, wenn regional die Marke von 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen überschritten wird - allerdings laut Beschlusspapier erst ab Klasse 8, mit Ausnahme der Abschlussklassen.

    Im Moment wäre das der Fall in der Oberpfalz im Landkreis Amberg-Sulzbach (Sieben-Tage-Inzidenz 219) und der Stadt Amberg (201).

    Es ist allerdings nicht ausgeschlossen, dass Bayern hier ohnehin noch etwas weitergehende Regelungen erlässt.

    06.30 Uhr: Stadt Regensburg sagt Christkindlmarkt in geplanter Form ab

    Die Stadt Regensburg hat den Christkindlmarkt in der geplanten Form abgesagt. Auch von einem dezentralen Konzept ist die Rathauskoalition jetzt abgerückt. Ihre konkrete Entscheidung will die Stadt heute bekannt geben. Geplant war bislang ein dezentraler Markt mit etwa 30 Buden am Neupfarrplatz und weiteren 40 verteilt über die Stadt.

    Ob der überregional bekannte Weihnachtsmarkt auf Schloss Thurn und Taxis stattfinden kann, ist ungewiss. Er sollte direkt nach dem Teil-Lockdown starten, den Bund und Länder jetzt aber verlängert haben.

    Donnerstag, 26. November 2020

    19.30 Uhr: Mögliche weitere Planänderung bei Regensburger Christkindlmarkt

    Wie der Christkindlmarkt in Regensburg konkret aussehen soll, will die Stadt am Donnerstag (26.11.) bekanntgeben. Es hieß, man habe erst noch die Beschlüsse der heutigen Ministerkonferenz abwarten wollen. Aufgrund der Corona-Pandemie hatte die Stadt ohnehin schon ein Konzept erarbeitet, das den Christkindlmarkt entzerren sollte. Das sah statt rund 70 nur 30 Buden am Neupfarrplatz vor. 40 weitere Buden wären in der ganzen Stadt verteilt gewesen.

    Doch dieses Vorhaben ist so wohl nicht umsetzbar. 30 Buden auf einem Platz seien wohl immer noch zu viel. Stattdessen könnte es sein, dass es nur vereinzelte Buden an wenigen Standorten geben wird. Eigentlich hätte der Christkindlmarkt in Regensburg schon am vergangenen Montag beginnen sollen. In den vergangenen Wochen wurde bereits der Spital-Adventsmarkt und der Lucrezia-Markt in der Stadt abgesagt.

    Mittwoch, 25.11.2020

    09.41 Uhr: Wird Corona-Infektionsrisiko an Schulen überschätzt?

    Das Risiko, dass sich Schulkinder unbemerkt mit dem Coronavirus infizieren und es weitertragen, ist möglicherweise deutlich geringer als angenommen. Das legt eine Datenanalyse der Regensburger Hedwigsklinik in Zusammenarbeit mit anderen bayerischen Kinderkliniken nahe. Hinweise auf eine hohe Dunkelziffer unter Kindern habe die Auswertung nicht ergeben, sagte Matthias Keller von der Kinderklinik Dritter Orden in Passau.

    Das Fazit der Ärzte: Die Ansteckungsgefahr an Schulen werde überschätzt. Im Schnitt war nur ein halbes Prozent der getesteten Kinder und Jugendlichen positiv. Außerdem, so die Annahme, dürften sie sich außerhalb der Schulen angesteckt haben. Im ausgewerteten Zeitraum lagen allerdings auch die Sommer- und Herbstferien. Für die Studie wurden Daten von mehr als 110.000 jungen Patienten ausgewertet, die seit Juli in deutschen Kinder- und Jugendkliniken routinemäßig auf Corona getestet wurden.

    08.35 Uhr: Couch-Kulturwoche gegen Corona-Blues

    Der Landkreis Neustadt/Waldnaab bietet ab heute eine Couch-Kulturwoche per Facebook an. Jeden Tag gibt es regionalen und digitalen Kulturgenuss direkt vom Sofa aus zu verfolgen. Auf der Facebook-Seite von "new-perspektiven" können die Auftritte jeweils ab 19 Uhr live angesehen werden (https://www.facebook.com/newperspektiven). Am Montag ist Sopranistin Laura Demjan mit Cembalo-Begleitung zu hören. Am Dienstag gibt es Theater von Doris Hofmann vom Landestheater Oberpfalz. Am Mittwoch wartet eine Produktions-Session, wie Hip-Hop-Tracks entstehen - von Georg Bäumler und Max Janner. Am Donnerstag liest die Autorin Nicola Alfa aus ihrem Fantasy-Roman und am Freitag gibt es Tina Trummer, bekannt aus "The Voice of Germany" mit ihren Interpretationen bekannter Hits.

    06.57 Uhr: Platzverweise bei Sonntags-Demonstrationen in Regensburg

    Die Polizei hat bei den Versammlungen von Kritikern der aktuellen Corona-Beschränkungen und Gegendemonstranten am Sonntag in Regensburg keine größeren Störungen verzeichnet. Das teilte das Polizeipräsidium der Oberpfalz mit. Unter anderem hatte es am Nachmittag einen "Schweigemarsch" mit 50 Teilnehmern gegeben, zu einer Kundgebung am späteren Abend auf dem Dultplatz kamen letztlich 130 Menschen. Gegendemonstranten hatten sich an verschiedenen Stellen in der Umgebung postiert. laut Mitteilung mussten einige Platzverweise erteilt werden, als es Versuche gab, den "Schweigemarsch" zu stören. Auch während der Kundgebung auf dem Dultplatz mussten die Beamten gegen einige Störer vorgehen. Es gab auch dort mehrere Platzverweise, einmal musste "unmittelbarer Zwang" angewendet werden. Außerdem habe es Fahrbahnblockaden von Demonstranten gegeben.

    Montag, 23.11.2020