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Mitarbeiterin einer Pflegeinrichtung (Haus Maria von Karmel) in Regensburg, Melissa Eppel, wird geimpft.

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    Corona-Ticker Oberpfalz: Impfkampagne angelaufen

    Die Impfkampagne gegen das Coronavirus hat begonnen. Zunächst werden Senioren, Pflege-Mitarbeitende und medizinisches Personal geimpft. Bisher gibt es noch keine Meldungen über Verzögerungen und Zwischenfälle in der Oberpfalz.

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    Von
    • BR24 Redaktion

    Die wichtigsten Corona-News des Tages aus der Oberpfalz

    • Verstöße gegen Ausgangsbeschränkungen an Heiligabend (25.12.2020, 11 Uhr)
    • Evangelische Christvesper aus Regensburg im Live-Stream (22.12.2020, 12.05 Uhr)
    • Corona-Schnelltests für Angehörige von Senioren- und Pflegeheimbewohnern in Weiden und Neustadt an der Waldnaab (22.12.2020, 11.10 Uhr)

    Corona-Neuinfektionen in der Oberpfalz pro Tag

    Entwicklung der Corona-Kurve in der Oberpfalz

    14:20 Uhr: Gelungener Impfstart im Landkreis Cham

    „Der Impfstart im Landkreis Cham ist geglückt.“ Dieses Fazit zog Landrat Franz Löffler nach dem Beginn der Corona-Schutzimpfung am Sonntag im Seniorenheim St. Michael in Cham und im Impfzentrum Roding. Die Impfung begann gegen 9 Uhr im Seniorenheim, wo sich 80 von 82 Bewohnerinnen und Bewohnern von zwei mobilen Teams impfen ließen. Im Impfzentrum Roding wurden die ersten 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Covid-Isolierstation am Krankenhaus Roding von Klinik-Oberarzt Dr. Roland Eiber geimpft. Landrat Franz Löffler betont: "Jetzt geht es zunächst um besonders gefährdeten Personen in den Einrichtungen und Kliniken. Wir können deshalb auch noch keine Termine für andere Impfwillige vergeben, werden das aber sofort tun, wenn die Impfstoffversorgung soweit gesichert ist.“

    Die nächsten Impfungen in Seniorenheimen für die kommende Woche sind bereits geplant.

    14.00 Uhr: Anmeldungen in Regensburg ab Montag

    Über 80-jährige Menschen, die wohnhaft in Regensburg sind, sich impfen lassen möchten und nicht in einer Pflegeeinrichtung untergebracht sind, können ab Montag, 28. Dezember, von 10 Uhr bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 507-8866 einen Termin für eine Impfung vereinbaren. Das teilte die Stadt heute mit.

    Ab Dienstag, 29. Dezember, wird die Hotline zukünftig montags bis freitags von 8 Uhr bis 16 Uhr besetzt sein. Die Stadt bittet um Verständnis, dass sich gerade in den ersten Tagen und Wochen - bis mehr Impfstoff vorhanden ist - ausschließlich die Menschen, die die höchste Priorität haben, melden sollen, um das Impfzentrum nicht zu überlasten.

    Ab spätestens Januar sind eine zentrale Terminvergabe über die Hotline 116 117 der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) sowie eine Online-Anmeldung geplant. Über eine Erweiterung des Kreises der Impfberechtigten sowie Änderungen beim Terminmanagement wird rechtzeitig öffentlich informiert.

    9.00 Uhr: Erste Impfungen in der Oberpfalz gestartet

    Gestern ist der erste Impfstoff in Bayern ausgeliefert worden. Heute haben bereits die ersten Impfungen in der Oberpfalz begonnen. Wie geplant haben zunächst Senioren, Pflege-Mitarbeitende und medizinisches Personal Vorrang. Bisher gibt es noch keine Meldungen über Verzögerungen und Zwischenfälle.

    Sonntag, 27.12.2020

    16.05 Uhr: Landratsamt Cham meldet: Impfstoff eingetroffen

    Die ersten 100 Dosen des BionTeck-Impfstoffs sind laut Landratsamt Cham heute wie geplant gegen 13.40 Uhr im Landkreis Cham eingetroffen. Der Ärztliche Leiter der Impfzentren des Landkreises Cham, Chefarzt Dr. Bernd Hardmann, habe den Kühlbehälter entgegen genommen. Begleitet wurde er laut Pressemitteilung von Landrat Franz Löffler, Dr. Johanna Etti, Michael Stahl, Michael Daiminger und weiteren Verantwortlichen. Die Impfung erfolgt ab morgen bei priorisierten Gruppen, in Einrichtungen der Altenhilfe und in den Sana-Kliniken des Landkreises Cham. Die Impftermine werden direkt mit den Einrichtungen vereinbart, die öffentliche Freischaltung der Terminvergabe für Impfwillige erfolgt im Januar. Landrat Franz Löffler wertet die Bereitstellung des Impfstoffs als „Lichtblick am Ende des Tunnels“.

    Samstag, 26.12.2020

    11.00 Uhr: Verstöße gegen Ausgangsbeschränkungen an Heiligabend

    Dass in Bayern schon länger Ausgangsbeschränkungen und nächtliche Ausgangssperren gibt, hat sich offenbar immer noch nicht zu jedem herumgesprochen: So stoppte die Chamer Polizei an Heiligabend unter anderem einen 17 Jahre alten Motorradfahrer, der ziellos durch die Gegend fuhr. Er bekommt nun ebenso eine Anzeige wie zwei Männer, die in der Nacht in Waffenbrunn und Cham zu Fuß unterwegs waren.

    Freitag, 25.12.2020

    7.04 Uhr: Wegen Corona: Regensburger singen gemeinsam aus dem Fenster

    Um dem "Getrennt-Sein" an Heiligabend entgegenzuwirken, sollen die Regensburger am Heiligen Abend gemeinsam singen - aber corona-konform. Unter dem Motto "Deine Stimme - ein Funken Hoffnung" sind die Bürger aufgerufen, um Punkt 21 Uhr Fenster und Türen zu öffnen und miteinander - auch von Balkonen - das Lied "Stille Nacht, Heilige Nacht" zu singen. Begleitet wird der Gesang durch die Regensburger Kirchenglocken, die ebenfalls um 21 Uhr für etwa fünf Minuten läuten werden. Zu der Aktion aufgerufen hat die Regensburger Dompfarreiengemeinschaft mit der dazugehörigen Innenstadtseelsorge.

    Da es dieses Jahr in den Gottesdiensten nicht möglich ist, das Lied gemeinsam anzustimmen, soll mit dieser Aktion auf Abstand den Menschen die Möglichkeit gegeben werden, nicht auf das Weihnachtssingen zu verzichten, so Roman Gerl, Dekan und Innenstadtseelsorger in Regensburg zum Bayerischen Rundfunk. Auf der Homepage der Dompfarreiengemeinschaft lassen sich Text, Noten sowie eine Pianoversion des Liedes finden - falls benötigt.

    Donnerstag, 24.12.2020

    12.05 Uhr: Evangelische Christvesper aus Regensburg im Live-Stream

    Die Verantwortlichen der Evangelischen Kirche in Regensburg werden die Christvesper in der Neupfarrkirche am 24. Dezember auf Youtube übertragen. Das teilten sie am Dienstag mit. Dekan Jörg Breu und Pfarrerin Dr. Gabriele Kainz feiern den Gottesdienst ab 17 Uhr mit Gläubigen vor Ort. Im Anschluss soll der Gottesdienst auf der Plattform auch abrufbar sein.

    11.10 Uhr: Corona-Schnelltests für Angehörige von Senioren- und Pflegeheimbewohnern in Weiden und Neustadt an der Waldnaab

    Das Bayerische Rote Kreuz (BRK) wird an Weihnachten auch in Weiden und im Landkreis Neustadt an der Waldnaab Corona-Schnelltests für Angehörige von Senioren- oder Pflegeheimbewohnern anbieten. Das teilte eine Sprecherin der Stadt Weiden am Dienstag mit. Unterstützt wird das BRK von anderen Hilfsorganisationen. Die Tests werden durchgeführt, damit Menschen ihre Verwandten während des Lockdowns über die Feiertage in den Einrichtungen besuchen können, so die Aussage. Aktuell ist die Zahl der Besucher täglich auf eine Person pro Bewohner begrenzt. Diese muss zudem einen aktuellen, negativen Coronatest vorweisen können.

    Die Testungen des BRK über Weihnachten sind ein Zusatzangebot zu den Tests beim Vertragsarzt oder in einem Testzentrum. Der Test durch das BRK ist kostenfrei. Das Angebot ist Menschen vorbehalten, die nachweisen können, dass ein Angehöriger in einer Alten-, Pflege- oder Behinderteneinrichtung wohnt. Die Tests werden in der Stadt Weiden und dem Landkreis Neustadt an der Waldnaab am 24., 25. und 26. Dezember jeweils von 9 bis 12 Uhr durchgeführt. Weitere Informationen dazu erhalten Interessierte bei der Heimleitung der jeweiligen Einrichtung.

    07:40 Uhr: Soldaten in in Weiden und Tirschenreuth im Einsatz

    Am Klinikum Weiden und am Krankenhaus Tirschenreuth werden zur Bewältigung der Corona-Pandemie ab Dienstag Bundeswehrsoldaten eingesetzt. Insgesamt 15 Soldaten seien zur Unterstützung angefordert worden. Sie sollen ab sofort beim Telefondienst und logistischen Aufgaben helfen Pfortendienste sowie Botengänge erledigen. Die Soldaten werden keine pflegerische Arbeit verrichten, wie die Kliniken Nordoberpfalz AG mitteilt, zu der die beiden Krankenhäuser gehören. Der Einsatz der Soldaten sei notwendig, weil die Krankenhausbelegschaft nach einigen Ausfällen von Kolleginnen und Kollegen in verschiedenen Bereichen Unterstützung benötigten, sagte Klinikvorstand Thomas Egginger.

    Dienstag, 22.12.2020

    15.30 Uhr: Kostenlose Coronatests für Besucher von Seniorenheimen und Behinderteneinrichtungen an den Weihnachtstagen in Amberg

    Die Stadt Amberg weist darauf hin, dass die Bewohner von vollstationären Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen für Menschen mit Behinderung sowie Alten- und Seniorenresidenzen auch an den Weihnachtstagen nur jeweils von einer Person pro Tag besucht werden dürfen und auch dann nur, wenn diese über ein negatives Testergebnis auf das Coronavirus SARS-CoV-2 verfügen. Die zugrundeliegende Testung darf in der Zeit vom 25. bis 27. Dezember 2020 im Falle eines POC-Antigen-Schnelltests höchstens 72 Stunden, bei einem PCR-Test maximal vier Tage zurückliegen. An allen anderen Tagen und damit auch an Heiligabend gilt, dass der Abstand zur Testung bei einem POC-Schnelltest maximal 48 Stunden sowie bei einem PCR-Test drei Tage betragen darf.

    Besucher werden daher gebeten, sich rechtzeitig um einen Testtermin zu kümmern. Die Testungen können nicht nur von einem niedergelassenen Arzt oder in der Teststrecke vorgenommen werden. Daneben bietet sich auch in der Stadt Amberg die Möglichkeit, zwei eigens geschaffene dezentrale Testzentren aufzusuchen und sich hier kostenlos testen zu lassen.

    Dies ist zum einen das BRK, das die Testungen im Rotkreuzhaus Amberg am Amselweg 30 vornimmt und am 24., 25. und 26. Dezember jeweils von 9 bis 14 Uhr geöffnet hat. Eine vorherige Anmeldung ist in diesem Fall unbedingt erforderlich und online unter der Adresse https://www.brk.de/aktuell/coronavirus/weihnachts-testaktion-2020 möglich. Ebenfalls am 24., 25. und 26. Dezember von 9 bis 14 Uhr wird die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft DLRG in ihrem Gebäude in der Fleurystraße 9 Testungen durchführen. In diesem Fall ist keine Anmeldung erforderlich.

    Um die Situation zu entzerren, werden die Bürgerinnen und Bürger jedoch gebeten, sich möglichst etwa eine halbe Stunde vor ihrem geplanten Besuchsbeginn testen zu lassen. Dabei muss jedoch ein Ausweis vorgelegt und zusätzlich der Nachweis erbracht werden, dass die besuchte Person in einer Alten-, Pflege- oder Behinderteneinrichtung untergebracht ist. Ausreichend hierfür ist eine Bestätigung der jeweiligen Einrichtung.

    13.30 Uhr: Seniorenheim in Hemau wieder coronafrei

    Nach verschärften Tests bei Besuchern und Personal ist eines der zuletzt stark betroffenen Seniorenheime wieder coronafrei: Das St.-Michael-Seniorenheim in Hemau im Landkreis Regensburg. Dort waren im November 16 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden - 15 Bewohner und ein Mitarbeiter. Aber wie die stellvertretende Heimleiterin Sabine Mayer auf BR-Anfrage bestätigte, gibt es aktuell keine positiv Getesteten mehr. Es sei alles im „grünen Bereich“ und es könnten auch wieder Besucher empfangen werden – unter Beachtung der Corona-Schutzmaßnahmen. Die Bewohner seien sehr glücklich aus der Isolation entlassen zu sein, und ihre Zimmer wieder verlassen zu dürfen, so Mayer. Um neue Infektionen zu verhindern, gibt es seit vergangener Woche zweimal wöchentlich Schnelltests für Mitarbeiter und Senioren. Besucher müssen – bevor sie das Heim betreten – einen negativen Corona-Test vorweisen.

    11.48 Uhr: Handwerk "bislang gut durch die Krise gekommen"

    Auf das Handwerk sei auch in der Corona-Pandemie Verlass. Das betont der Präsident der Handwerkskammer Niederbayern und der Oberpfalz, Georg Haber, in seinem "Statement zum Jahreswechsel". Bislang sei die Handwerksbranche gut durch die Krise gekommen. Seit Mitte Dezember habe sich die Lage allerdings zugespitzt. Die Pandemie hat laut Kammerpräsident Haber deutliche Spuren hinterlassen. "Die von Bund und Ländern beschlossenen und verschärften Beschränkungen sind ein harter Schlag für viele unserer Betriebe," so Haber wörtlich. Auf das Jahr 2020 blickt er aber auch zufrieden zurück: "Die Betriebe und ihre Mitarbeiter haben flexibel und besonnen reagiert, Sicherheitskonzepte entwickelt, und Kundenaufträge weiterhin zuverlässig erfüllt, Mitarbeiter gehalten und junge Menschen ausgebildet." Haber lobt in seinem Schreiben den „Kampfgeist“ in den 39.000 Handwerksbetrieben Ostbayerns. Er verweist auf zwei Rahmenbedingungen, die für die Betriebe wichtig seien: Öffentliche Aufträge, wie Renovierungen von Schulen oder öffentlichen Einrichtungen, die Arbeitsplätze sichern, sowie eine schnellere Digitalisierung der Verwaltung und mehr Tempo beim Breitband- und Mobilfunkausbau.

    Montag, 21.12.2020

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