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Corona-Ticker Oberpfalz: Verstöße gegen die Ausgangssperre | BR24

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Die Polizei ahndete mehrere Verstöße gegen die nächtliche Ausgangssperre

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    Corona-Ticker Oberpfalz: Verstöße gegen die Ausgangssperre

    Die Polizei hat am Wochenende in der Oberpfalz einige Verstöße gegen die Ausgangssperre geahndet. Insbesondere trafen die Beamten auf Nachtschwärmer. Bis zu 500 Euro kostet so ein Verstoß.

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    • BR24 Redaktion

    Die wichtigsten Corona-News des Tages aus der Oberpfalz

    • Polizei ahndet Verstöße gegen die nächtliche Ausgangssperre (20.12., 10.45 Uhr)
    • Zwei weitere Todesfälle in Burglengenfelder Seniorenheim (18.12., 18.34 Uhr)
    • Regensburger Karnevalsgesellschaft sagt alle Faschingsveranstaltungen ab (18.12., 17.14 Uhr)
    • Coronavirus: Weitere Artikel und Hintergründe finden Sie hier

    Corona-Neuinfektionen in der Oberpfalz pro Tag

    Entwicklung der Corona-Kurve in der Oberpfalz

    10.45 Uhr: Polizei ahndet einige Verstöße gegen die Ausgangssperre

    Polizeistreifen haben am Wochenende in der Oberpfalz mehrere Verstöße gegen die Ausgangssperren bemerkt. Meist waren es Nachschwärmer, die unerlaubt unterwegs waren. In Regensburg stoppte die Polizei Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer gleichermaßen. Die meisten hätten zwar schlüssige Begründungen gehabt, einige aber auch nicht. 18 Personen, überwiegend junge Männer, konnten die Regensburger PI Nord mit Gründen wie Zigaretten holen, Spazierengehen oder "war saufen" nicht überzeugen, so die Polizei. Manche hielten die Ausgangssperre demnach eher für eine Empfehlung. Auch die Chamer Polizei traf in der Nacht zum Sonntag auf "mehrere junge Damen und Herren", darunter auch ein im Pflegebereich tätiger Mann.

    Einzelne nächtliche Passanten gab es auch andernorts, in Roding und Schwandorf etwa. In Amberg wurden zwei 20-Jährige grölend im Milchhofviertel angetroffen. Der Grund für ihre ausgelassene Stimmung war wohl der Vodka, den sie gemeinsam tranken. Die Polizei Weiden schrieb zwölf Anzeigen wegen der Ausgangssperre, der Maskenpflicht und der Abstandsregelung. Der Regelsatz bei einem Verstoß gegen die Ausgangssperre liegt laut Polizei bei 500 Euro. In Schwandorf handelten sich einzelne Personen Anzeigen ein, weil sie keine Maske trugen oder Alkohol in der Öffentlichkeit konsumierten, was aktuell verboten ist.

    Sonntag, 20.12.2020

    18.34 Uhr: Zwei weitere Todesfälle in Burglengenfelder Seniorenheim

    Im Burglengenfelder Seniorenheim "Naabtalpark" sind zwei weitere Menschen an Corona gestorben. Laut Landratsamt Schwandorf handelt es sich um eine 96-jährige Frau und einen 88-jährigen Mann. In dem Seniorenheim soll am Montag eine weitere Reihentestung durchgeführt werden. Vergangenen Samstag (12.12.) hatte das Landratsamt Schwandorf verfügt, den Pflegenotstand wegen eines Corona-Massenausbruchs in dem Seniorenheim auszurufen. Von 42 Bewohnern waren zunächst 37 positiv getestet worden. Auch zahlreiche Mitarbeiter hatten sich infiziert oder befinden sich in Quarantäne.

    17.14 Uhr: Regensburger Karnevalsgesellschaft sagt alle Faschingsveranstaltungen ab

    Die Karnevalsgesellschaft Narragonia Regensburg 1848 e.V. hat ihre geplanten Faschingsveranstaltungen abgesagt. Das teilt der Verein am Freitag mit. "Nach einer langen Zeit der Vorbereitungen, Planungen, des Hoffens und der Ungewissheit, zwingt uns die Pandemie zur Absage aller geplanten Veranstaltungen der Narragonia", so Erich Lichtl, der Präsident der Karnevalsgesellschaft, wörtlich. Abgesagt seien unter anderem der Hof- und Diplomatenball, die Prunksitzung und der Kinderfasching. Laut Narragonia könne erstmals seit der durch den Golfkrieg bedingten Einstellung des Faschings im Jahr 1991, kein Fasching mit und durch den Verein stattfinden.

    15.55 Uhr: "Weihnachtstelefon" im Bistum Regensburg

    Im Bistum Regensburg wird vom 23.12. bis zum 6.1. ein sogenanntes Weihnachtstelefon eingerichtet. Laut Bistum kann dort jeder anrufen, um sein Leid und und seinen Ärger loszuwerden, aber auch um seine Freude zu teilen. Elf Frauen und Männer, von Seelsorgern bis Klosterschwestern, betreuen die Telefone. "Gerade in diesen Corona-Zeiten ist es besonders wichtig, in Kontakt zu bleiben und sich an andere Menschen zu wenden", heißt es in der Mitteilung des Bistums.

    14.30 Uhr: Testaktion für ein sicheres Weihnachten in Alten- und Pflegeheimen

    Auch im Coronajahr will es das Landratsamt Neumarkt ermöglichen, dass Angehörige in Alten-und Pflegeheime an den Weihnachtsfeiertagen besucht werden können. In einer Pressemitteilung heißt es:

    Damit dies möglich ist, schreibt die aktuelle 11. BayIfSMV vor, dass jeder Besucher über ein negatives Testergebnis verfügen muss. Die Testung mit einem Antigen-Schnelltest darf an den Weihnachtsfeiertagen maximal 72 Stunden vor dem Besuch vorgenommen worden sein. Beim einem PCR-Test, darf die Testung vier Tage nicht überschreiten.

    Die PCR-Testung kann im Vorfeld durch das Testzentrum an der Jurahalle Neumarkt mit Termin stattfinden oder es kann eine Testung beim jeweiligen teilnehmenden Hausarzt erfolgen.

    Des Weiteren wird es an Heiligabend und den Weihnachtsfeiertagen durch das BRK drei weitere Teststellen im Landkreis geben, um einen POC-Antigen-Schnelltest durchführen zu lassen.

    Diese „Weihnachtsaktion“ steht ausdrücklich nur Besuchern von Alten-/Pflegeheimen zur Verfügung. Die Besucher bekommen durch das jeweilige Heim einen Besucher-Berechtigungsschein, mit welchem eine Testung durch ehrenamtliche BRK-Einheiten durchgeführt werden kann. Es wird ausdrücklich erwähnt, dass ohne Berechtigungs-Schein keine Testung stattfindet! Bitte wenden Sie sich an Ihre entsprechende Einrichtung!

    Teststandorte (24.-26.12.2020)

    BRK Kreisverband Neumarkt, Klägerweg 9, 92318 Neumarkt

    Europahalle Berching, Schlesierstr. 19, 92334 Berching

    BRK Parsberg, Im Grund 4, 92331 Parsberg (nähe Esso)

    Testzeiten jeweils von 08:00-10:30 Uhr

    8.30 Uhr: Einige Masken-Verstöße in Regensburger Innenstadt

    Die Polizei hat gestern in der Regensburger Innenstadt die Einhaltung der Maskenpflicht verstärkt kontrolliert. Dabei sei auch an Bushaltestellen und in den Stadtbussen auf das ordnungsgemäße Anlegen des Mund-Nasen-Schutzes geachtet worden, hieß es.

    Obwohl laut Polizei im Vergleich zu vergangener Woche deutlich weniger Menschen in der Innenstadt unterwegs waren, wurden 35 Verstöße angezeigt. Vier Personen wurden demnach mit 55 Euro verwarnt, da sie den Mund-Nasen-Schutz nicht ordnungsgemäß angelegt hatten.

    7.15 Uhr: Seniorenheim in Nittenau unter Quarantäne

    Das Seniorenheim Haus Valentin in Nittenau im Landkreis Schwandorf steht komplett unter Quarantäne. Das geht aus einer Mitteilung des Landratsamtes hervor. Hintergrund sind insgesamt 14 Corona-Fälle auf drei Stationen.

    In Burglengenfeld sind inzwischen alle positiv getesteten Bewohner des Seniorenheims Naabtalpark im Herzog-Philipp-Haus der Einrichtung untergebracht worden. Diese klare Trennung solle dazu beitragen, weitere Infektionen zu vermeiden, so das Landratsamt. Im Herzog-Ottheinrich-Haus seien am Donnerstag alle Bewohner schnellgetestet worden. Neue Fälle hätten sich demnach nicht ergeben.

    Vergangene Woche war aus dem Herzog-Philipp-Haus des Seniorenheims Naabtalpark eine Corona-Masseninfektion gemeldet worden. Wenige Tage später zeigte eine Reihentestung, dass sich auch im Herzog-Ottheinrich-Haus der Einrichtung vier Bewohner und zwei Mitarbeiter mit Corona angesteckt hatten.

    Freitag, 18.12.2020

    18.45 Uhr: 140 Tank- und Einkaufstouristen an tschechischer Grenze erwischt

    Beamten der Bundespolizeiinspektion Waldmünchen haben innerhalb von fünf Tagen 140 Personen aus dem Bundesgebiet erwischt, die unerlaubterweise zum Tanken oder Einkaufen nach Tschechien ein- und wieder ausgereist waren. Die Kontrollen fanden laut Bundespolizei von Freitag, 11.12., bis Dienstag, 15.12., statt. Die meisten Grenzüberquerer wurden am Wochenende festgestellt. Die 140 Personen, die keinen triftigen Grund für einen Grenzübertritt vorweisen konnten, mussten sich nach einer Belehrung der Beamten unverzüglich in eine zehntägige häusliche Quarantäne begeben. Bei einem Verstoß gegen die Quarantäne kann laut Bundespolizei ein Bußgeld von 500 bis 10.000 Euro verhängt werden.

    15 Uhr: Engpässe bei Intensivkapazitäten in der Oberpfalz

    Viele Kliniken in der Oberpfalz melden Engpässe bezüglich der Intensivkapazitäten, zum Beispiel in der Klinik Donaustauf. Das geht aus dem Intensivregister hervor, in das alle deutschen Kliniken eintragen, wie viele Intensivbetten gerade belegt sind. Bayernweit sind nur noch rund 13 Prozent der Intensivbetten frei. Das heißt nicht, dass diese Betten alle mit Covid-19-Patienten belegt sind. Auch unabhängig von Corona seien die Intensiv-Betten in den Kliniken stark belegt - unter anderem durch Herzinfarkte, Unfallgeschehen oder Schlaganfälle, so Jürgen Königer, Krankenhaus-Koordinator im Rettungsdienstbereich Landshut. Jedoch sind derzeit im Landkreis Landshut alle belegten Intensivbetten mit Covid-19-Patienten belegt. In Neumarkt in der Oberpfalz liegt der Anteil der Covid-19-Patienten an der Gesamtzahl der Intensivbetten bei rund 18 Prozent. Diese Zahlen könnten sich jedoch sehr schnell ändern, so der Krankenhaus-Koordinator: Die Lage sei unglaublich dynamisch. Ein großes Problem sei mangelndes Personal zur Betreuung der Intensiv-Patienten, so Königer weiter.

    14.05 Uhr: BRK Tirschenreuth bietet über Weihnachten Schnelltests für Besucher von Seniorenheimen an

    Das BRK in Tirschenreuth bietet Besuchern von Seniorenheimen über die Feiertage einen besonderen Service an. Wie das Landratsamt Tirschenreuth heute mitteilt, seien von 24. bis 26. Dezember Antigen-Schnelltests möglich. Ohne Anmeldung können sich Personen, die einen Besuch in einem Seniorenheim geplant haben testen lassen. Es handelt sich dabei um einen Antigen-Schnelltest, der nach 20 Minuten ein Ergebnis bringt. PCR-Tests sind nicht möglich. Das Testzentrum in Tirschenreuth wird am Heiligen Abend geöffnet haben. Auch in Erbendorf soll es ein Angebot geben. Wo überall diese Schnelltests für Heimbesucher angeboten werden, gibt das BRK in den kommenden Tagen bekannt. Der BRK-Kreisverband ermittelt derzeit den Bedarf und teilt die Ehrenamtlichen ein. Von 21. bis 23. Dezember sind diese Schnelltests bereits in den Testzentren in Waldsassen und Tirschenreuth möglich und auch im Rot-Kreuz-Haus in Erbendorf, jeweils von 9:30 bis 10:30 Uhr.

    10.15 Uhr: Blumen statt Gedenkstunde für Opfer des Brandanschlags in Schwandorf

    Heute jährt sich zum 32. Mal der rechtsextremistische Brandanschlag auf das ehemalige "Habermeier-Haus" in Schwandorf, bei dem am 17. Dezember 1988 eine dreiköpfige türkische Familie und ein 47-jähriger Schwandorfer ums Leben kamen. Die öffentliche Gedenkstunde muss wegen Corona ausfallen. Oberbürgermeister Andreas Feller (CSU) lädt die Bevölkerung daher dazu ein, statt dessen am Gedenkstein am Schlesierplatz kurz inne zu halten und eine Blume niederzulegen.

    7.15 Uhr: Regensburger Theater bis Ende Januar geschlossen

    Am Regensburger Theater wird es bis mindestens 31. Januar 2021 keine Vorstellung geben. Das teilte eine Sprecherin in einem Schreiben mit. Seit Anfang November sind aufgrund der Corona-Pandemie bundesweit alle Theater geschlossen. Wegen des Lockdowns und den damit verbundenen Beschränkungen kann auch das Weihnachtsbenefizkonzert an Heiligabend in seiner gewohnten Form dieses Jahr nicht stattfinden. Dennoch wollen sich die Verantwortlichen in einem digitalen Weihnachtsgruß mit einem "heiter-besinnlichen Programm" aus unterschiedlichen Sparten an alle Interessierten wenden. Das "Weihnachtsbenefiz Spezial" soll am 24. Dezember um 14 Uhr sowie am 25. und 26. Dezember jeweils um 19.30 Uhr kostenlos im Stream gezeigt werden - unter anderem auf der Internetseite des Theaters. Die Zuschauer sind dabei eingeladen, für den guten Zweck zu spenden.

    Donnerstag, 17.12.2020

    18.45 Uhr: Christmette am Regensburger Dom im Live-Stream

    Der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer feiert die Christmette an Heiligabend in diesem Jahr im engsten Kreis mit Angestellten am Dom. Grund ist die geltende Ausgangssperre ab 21 Uhr. Das geht aus einer Mitteilung des Bistums Regensburg hervor. Die Messe ab 22 Uhr wird live im Internet auf der Website des Bistums (www.bistum-regensburg.de) übertragen. Bisher ausgegebene Zugangskarten für die Christmette verlieren demnach ihre Gültigkeit. Die Gottesdienste um 15, 17 und 19 Uhr finden an Heiligabend wie geplant im Dom statt. Hierfür sind alle Plätze bereits vergeben.

    Die Regensburger Domspatzen singen wegen der Corona-Beschränkungen dieses Jahr nicht in den Weihnachtsgottesdiensten und der Christmette. Dies sei wohl das erste Mal seit Bestehen des weltberühmten Knabenchores, also seit mehr als 1.000 Jahren, sagten Verantwortliche der Domspatzen laut der Katholischen Nachrichten-Agentur. Die musikalische Mitgestaltung übernehmen unter anderem Ensembles ehemaliger Domspatzen. Am 1. Weihnachtsfeiertag wird es Gottesdienste um 10, 12 und 15 Uhr im Dom geben. Dafür ist dem Bistum zufolge keine Anmeldung erforderlich.

    11:30 Uhr: Pflegenotstand in Seniorenresidenz Burglengenfeld - Ersatzbetreuung wird verlängert

    Zur Bewältigung des Ausbruchs in der Seniorenresidenz Naabtalpark in Burglengenfeld hatte das Landratsamt verfügt, dass die Ambulante Intensivpflege Bayern A.I.B. aus Regensburg bis zum morgigen Donnerstag, 17. Dezember, die Leitung und den Betrieb des Hauses "Herzog Philipp" mit eigenen Kräften übernimmt. Wie es danach weitergehen kann, war Gegenstand zahlreicher Gespräche und Prüfungen. Gestern am späten Nachmittag fand eine Besprechung mit der Unternehmensgruppe Sozialwerk Heuser im Landratsamt statt.

    Landratsamt und Unternehmensgruppe Sozialwerk Heuser einigten sich dahingehend, dass A.I.B. das Heim über den morgigen Tag hinaus betreibt, heißt es in einer Pressemitteilung des Landratsamtes. Dies werde solange gelten, bis der akute Personalausfall und der damit einhergehende Pflegenotstand behoben sind und der Träger imstande ist, Leitung und Betrieb wieder zu übernehmen. Das Sozialwerk Heuser habe bekräftigt, spätestens in drei Wochen personell so gut aufgestellt zu sein, dass die Verantwortung für das Heim wieder getragen werden könne. Fortlaufende Überprüfungen finden laut Landratsamt statt.

    9.45 Uhr: Neunburg vorm Wald sucht Helfer für Besucher-Schnelltests in Pflegeheimen

    Die Stadt Neunburg vorm Wald im Landkreis Schwandorf sucht ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die Corona-Schnelltests bei Besuchern von Pflegeheimen durchführen. Die Stadt verspricht eine professionelle Einführung in die Aufgabe, hygienische Standards und einen kleinen finanziellen Obolus. Die Dienste, die jeweils zwei Helfer leisten, dauern etwa zwei Stunden und sind auf verschiedene Tage aufgeteilt. Man kann sich auch nur für die weitere Verarbeitung und Auswertung der Tests melden. Gesucht werden vor allem Helfer mit medizinischer Erfahrung, z.B. examinierte Pflegekräfte oder Sanitäter.

    Bislang sei Neunburg vorm Wald von Corona-Ausbrüchen in Pflegeheimen verschont geblieben, sagte Erster Bürgermeister Martin Birner. Ein Blick über die Gemeindegrenzen hinaus zeige jedoch, dass die Zahlen an Neuinfektionen gerade in den Pflegeheimen derzeit schnell ansteigen. Vor diesem Hintergrund sollen die Testkapazitäten noch einmal deutlich ausgeweitet werden. Interessierte können sich bei der Stadtverwaltung Neunburg vorm Wald per Telefon 09672 9208 400 oder E-Mail an rathaus.stadt@neunburg.de melden.

    6.30 Uhr: Regensburger Bischof hofft auf Lockdown-Ausnahme für Christmette

    Der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer bittet die Staatsregierung, für die Christmette an Heiligabend eine Ausnahme zu genehmigen. Sie kann nach derzeitigem Stand wegen der Ausgangssperre ab 21 Uhr nicht stattfinden. Voderholzer versicherte, dass die Kirche alles tun werde, um mit Hilfe von Hygienekonzepten die Gottesdienstbesucher zu schützen. "Die Feier in der heiligen Kirche ist ja nicht nur Gotteslob, sondern stärkt die Menschen im Glauben und der Zuversicht und die Leute brauche in diesen Zeiten genau das“, so Voderholzer.

    Mittwoch, 16.12.2020

    20.18 Uhr: Vier weitere Corona-Fälle in Seniorenheim Naabtalpark in Burglengenfeld

    In Burglengenfeld haben sich im Herzog-Ottheinrich-Haus des Seniorenheims Naabtalpark vier Bewohner mit dem Coronavirus infiziert. Das haben erste Ergebnisse einer Reihentestung gezeigt, so das Landratsamt Schwandorf. Zuvor waren bereits zwei Mitarbeiter positiv auf Covid 19 getestet worden. Drei der vier Bewohner wurden dem Landratsamt zufolge ins Herzog-Philipp-Haus verlegt, in dem vergangenen Donnerstag ein Corona-Massenausbruch bekannt geworden war. Bei der vierten Person war eine Verlegung nicht möglich, heißt es.

    19.45 Uhr: Stadt Regensburg reduziert Publikumsverkehr

    Die Stadt Regensburg schränkt aufgrund der aktuellen Corona-Lage ab sofort den Publikumsverkehr ein. Das geht aus einer Mitteilung der Stadt vom Dienstag hervor. Bürger werden angehalten, die Stadtverwaltung während des Lockdowns vorrangig telefonisch oder per E-Mail zu kontaktieren. Daraufhin werde geklärt, ob das Anliegen persönlich oder auf andere Weise - zum Beispiel online - bearbeitet werden könne. Betroffen seien insbesondere die Bürgerbüros, das Amt für öffentliche Ordnung und Straßenverkehr, das Amt für Soziales, das Amt für Jugend und Familie, die Ausländerabteilung, das Standesamt und die Städtische Bestattung. Aktuelle Informationen zu den Möglichkeiten der Kontaktaufnahme sollen demnächst auf den Websites der jeweiligen Ämter und Dienststellen auf www.regensburg.de veröffentlicht werden.

    Außerdem sind die Dienststellen vom 23. Dezember bis einschließlich 3. Januar komplett geschlossen - ausgenommen sind die Bereiche der Daseinsvorsorge, wie beispielsweise Feuerwehr, Bestattung, Inobhutnahmestelle, Winterdienst oder Klärwerk.

    15.00 Uhr: Einzelhändler in Weiden tun sich zusammen

    Um Verluste durch den Lockdown abzufedern, haben sich die Einzelhändler in Weiden zusammengetan und eine Plattform entwickelt auf der Kunden die Geschäfte unterstützen können. Auf „wirsindweiden.de“ können – wie auch im ersten Lockdown – Gutscheine für bestimmte Geschäfte aus Weiden gekauft werden. Schlösse ein Geschäft für immer, könnten die Kunden den Gutschein bei jedem anderen Laden, der sich an der Aktion beteiligt, einlösen, erklärte der Sprecher der Einzelhändler in Weiden, Tobias Sonna. Auf der Plattform sind auch Informationen zu finden, welche Geschäfte Abholservices anbieten.

    Sonna sagte auf BR-Anfrage, der Lockdown jetzt sei aus wirtschaftlicher Sicht schwieriger als der erste rund um Ostern. Gerade dieser Zeitraum bis Heilige-Drei-Könige (6.1.) sei die umsatzstärkste Zeit. Die Einzelhändler hätten sich durch die Entscheidung am Sonntag (13.12.) vor den Kopf gestoßen gefühlt und erst mit einem Lockdown im Januar gerechnet, sagte Sonna. Dennoch würden die Einzelhändler die Maßnahmen nicht in Frage stellen. Das wichtigste Ziel sei, den Virus jetzt endlich in Griff zu bekommen, so Sonna. Er hofft, dass die Kunden danach die Läden vor Ort unterstützen.

    13.10 Uhr: Besuchsverbot im Klinikum Amberg ab Mittwoch

    Wegen des Lockdowns sind ab Mittwoch im Klinikum Amberg keine Besuche mehr möglich. Ausnahmeregelungen gelten für die Bereiche Entbindung, in der Kinderklinik, auf der Palliativstation oder zur Begleitung Sterbender. Besuche seien nur ohne Krankheitssymptome möglich, so eine Sprecherin.

    10.28 Uhr: FFP2-Masken-Ausgabe: Großer Andrang in Regensburger Apotheken bleibt bisher aus

    Seit heute Morgen gibt es in Apotheken kostenlos FFP2-Masken für Risikopatienten und Personen über 60 Jahren. Der erwartete große Andrang in Apotheken in Regensburg bleibt bisher aber aus. Eine Befragung des BR unter Apotheken in Regensburg hat ergeben, dass diese erst gegen Mittag mit einer erhöhten Nachfrage rechnen. Erwartet werden Kundenzahlen im dreistelligen Bereich.

    Dienstag, 15.12.2020

    17.45 Uhr: Fast alle Bewohner der Seniorenresidenz Naabtalpark in Burglengenfeld positiv getestet

    In dem von den Heimen am stärksten betroffenen Herzog-Philipp-Haus in der Seniorenresidenz Naabtalpark in Burglengenfeld ist laut Landratsamt Schwandorf eine weitere Reihentestung durchgeführt worden. Von den 47 Bewohnern seien demnach 44 positiv. 29 Personen befinden sich laut Landratsamt aktuell in der Einrichtung, 17 im Krankenhaus. Ebenfalls positiv getestet sind laut Behörde 19 Mitarbeiter. Im benachbarten Herzog-Ottheinrich-Haus derselben Einrichtung seien zwei Mitarbeiter positiv getestet worden. Aktuell würden auch Gespräche geführt, wie es im Naabtalpark ab Donnerstag, wenn die Beauftragung der Ambulanten Intensivpflege Bayern (A.I.B.) endet, weitergehen kann. Ob das Sozialwerk Heuser am Donnerstag bereits in der Lage ist, das Heim wieder zu übernehmen, gelte es auszuloten. Die weiteren Entscheidungen seien an dieser Frage auszurichten.

    In der Senioreneinrichtung St.-Johannis-Stift in Pfreimd sind laut Landratsamt 44 Bewohner aus verschiedenen Wohnbereichen und 20 Mitarbeiter positiv getestet. Die Lage sei angespannt, aber beherrschbar, hieß es am Montagabend.

    In der Senioren-u. Pflegeeinrichtung Am Sand in Wernberg-Köblitz erfolgte gestern eine abschließende Testung. Da alle Befunde negativ sind, wurde das Ausbruchgeschehen heute offiziell für beendet erklärt. Im BRK-Altenheim in Burglengenfeld wird noch in dieser Woche ebenfalls die Abschlusstestung erfolgen.

    Ein Augenmerk gilt dem Seniorendomizil Haus Valentin in Nittenau. Eine Reihentestung der gesamten Einrichtung ist eingeleitet, nachdem drei Mitarbeiter positiv getestet sind und Verdachtsfälle bei Bewohnern vorliegen. Das Ergebnis von Schnelltestungen müsse verifiziert werden.

    In weiteren Heimen seien einzelne Fälle festgestellt worden, die gut beherrschbar seien. Dort von einem Ausbruch zu sprechen, wäre verfehlt, hieß es.

    15.05 Uhr: ÖPNV startet ab 21.12 in Ferienbetrieb

    Die Busse im Landreis Cham fahren bis Ende der Woche noch nach dem regulären Schulfahrplan. Die Verstärker- und Entlastungsbusse entfallen bereits ab kommenden Mittwoch. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation. Das hat das Landratsamt Cham am Montag mitgeteilt. In einer Woche, ab 21. Dezember, gilt dann für alle Busse bis zum 10. Januar 2021 der Ferienfahrplan.

    12.30 Uhr: Illegaler Grenzverkehr von Einkaufs-Touristen

    Polizei und Bundespolizei haben am Wochenende die Grenzen verstärkt auf Tank- und Einkaufstouristen überprüft. Acht Personen wurden an der Grenze bei Bärnau erwischt, die zum Einkaufen oder Tanken nach Tschechien gefahren sind. Sie alle müssen sich nun für zehn Tage in häusliche Quarantäne begeben. An der Grenze in Waldsassen wurden fünf Verkehrsteilnehmer gestoppt. Die Bundespolizei in Waidhaus meldet mindestens 30 Verstöße.

    Montag, 14.12.2020