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Donau und Dom in Regensburg

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    Corona-Ticker Oberpfalz: Mehrere Verstöße gegen Ausgangssperre

    In Regensburg sind in der Nacht auf Sonntag mehrere Menschen nach 21 Uhr im Stadtgebiet unterwegs gewesen, so die Polizei. Ihnen droht den Beamten zufolge ein Bußgeld in Höhe von 500 Euro.

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    Von
    • BR24 Redaktion

    Die wichtigsten Corona-News des Tages aus der Oberpfalz

    • Mehrere Verstöße gegen die Ausgangssperre (10.01., 11.04 Uhr)
    • Corona Verstöße in Cham (8.1., 10.56 Uhr)
    • Inzidenzzahlen: Amberg weiterhin unter der 50er-Marke (8.1., 6.10 Uhr)

    Corona-Neuinfektionen in der Oberpfalz pro Tag

    Entwicklung der Corona-Kurve in der Oberpfalz

    11.04 Uhr: Mehrere Verstöße gegen die Ausgangssperre

    Bei Kontrollen in der Nacht auf Sonntag sind der Polizei in Regensburg insgesamt fünf Menschen aufgefallen, die nach 21 Uhr ohne triftigen Grund unterwegs waren. Das teilte die Polizei Regensburg-Süd mit. Sie bekommen eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz. Ihnen droht laut den Beamten ein Bußgeld in Höhen von 500 Euro.

    Sonntag, 10.01.2021

    16.45 Uhr: Heim in Schwandorf erneut betroffen

    Die Ergebnisse der Reihentestung im Elisabethenheim in Schwandorf liegen vor. Wie das Landratsamt am Freitagnachmittag mitteilt, wurden18 Bewohner positiv getestet, wovon es sich bei rund der Hälfte um neue Fälle handelt. Bei den anderen positiven Bewohnern hat sich das bereits bekannte Testergebnis bestätigt.

    Vorgaben für Beerdigungen

    Unklarheit besteht laut einem Sprecher des Landratsamtes Schwandorf zum Teil zu der Frage, wer derzeit an einer Beerdigung teilnehmen darf. Grundsätzlich gelte, dass die Wohnung auch tagsüber nur bei Vorliegen triftiger Gründe verlassen werden darf. Als wichtiger Grund gilt demnach die Teilnahme an Beerdigungen im engsten Familien- und Freundeskreis. Abordnungen von Vereinen gehören nicht zu diesem engsten Kreis, zumal die Gesamtzahl der Teilnehmer an der Beerdigung nicht mehr als 25 Trauergäste umfassen sollte. Gemäß einem Schreiben des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege gilt diese Obergrenze auch für das Requiem. Nur dann, wenn ein Requiem ohne anschließenden Friedhofgang stattfindet, gelten für das Requiem nicht die strengeren Regeln für Beerdigungen, sondern die großzügigeren Regelungen für Gottesdienste.

    15.30 Uhr: Warnung vor Corona-Trickbetrügern

    Die Polizei warnt vor Corona-Trickbetrügern . Es geht um Telefonbetrüger, die zum Beispiel Impfungen gegen eine vorab zu zahlende Gebühr oder Kaution anbieten. Impfungen sind aber kostenlos. Die Polizei warnt vor Anrufen jeglicher Art, die in Richtung Bezahlung gehen. Die Trickbetrüger nutzen dabei verschiedene Geschichten, um an Geld zu kommen. So werde nicht nur eine Impfung gegen Bezahlung angeboten, sondern die Betrüger würden zum Beispiel auch erzählen, ein naher Angehöriger oder Freund könne nicht geimpft werden, weil er das Geld dafür nicht zahlen kann. Manche Betrüger gaukeln den Angerufenen laut Polizei auch vor, sie müssten ihr Geld aus Schließfächern oder vom Konto abheben und wegen der Pandemie sicherheitshalber woanders verwahren. All diese Geschichten entsprechen nicht der Wahrheit und sind der schlichte Versuch, Geld zu ergaunern, so die Warnung der Polizei.

    10.56 Uhr: Corona-Verstöße in Cham

    Zwei Männer und zwei Frauen haben sich gestern in Cham Anzeigen eingehandelt, weil sie sich ohne triftigen Grund außerhalb von Wohnungen aufgehalten haben. Ein 45 Jahre alter Mann aus Waldmünchen und eine gleichaltrige Frau aus Cham saßen laut Polizei Bier trinkend vor einem Supermarkt. Auf den ersten Blick nicht so leicht zu sehen, aber deutlich zu hören war laut Polizei dagegen ein zweites Pärchen, das sich in Cham in einem Auto vergnügte. Weil die Frau beim Sex etwas lauter war, alarmierten besorgte Bürger die Beamten, die das Pärchen dann unterbrachen. Sie müssen nun mit einem Bußgeld rechnen.

    6.10 Uhr: Inzidenzzahlen: Amberg weiterhin unter der 50er-Marke

    Obwohl das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitagmorgen wieder eine Zahl von fast 32.000 Neuinfektionen mit dem Corona-Virus in Deutschland meldet, liegt die Stadt Amberg weiter unter der Inzidenzmarke von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern binnen sieben Tagen. Nachdem der Wert am Donnerstag bei knapp über 33 lag, wird er aktuell mit 49,8 angegeben. Damit ist Amberg auf der Corona-Karte gelb eingefärbt, was außer der Oberpfälzer Stadt nur der Landkreis Ostallgäu – mit einem Wert von 39,0 Spitzenreiter in Bayern – und die Stadt Kaufbeuren schaffen. Den höchsten Inzidenzwert in der Oberpfalz meldet das RKI für den Landkreis Tirschenreuth (197,1).

    Freitag, 08.01.2021

    11.15 Uhr: Polizei löst Feier in Regensburg auf

    Auch in Regensburg hat die Polizei am Dreikönigstag wieder mehrere Verstöße gegen die Infektionsschutz- und Ausgangsregeln festgestellt. Die Bilanz: Elf Anzeigen. Unter anderem wurde eine Streife der Bereitschaftspolizei auf laute Musik und Gesang von mehreren Personen im Minoritenweg in der Innenstadt aufmerksam. Die Geräuschquelle konnte schnell ausfindig gemacht werden: Eine Feier mit insgesamt acht Teilnehmern aus fünf Haushalten. Die Feier wurde aufgelöst, alle Gäste wurden angezeigt. Bei den restlichen drei Verstößen handelte es sich um Verstöße gegen die nächtliche Ausgangssperre, so die Regensburger Polizei.

    10.45 Uhr: Amberg mit niedrigster Inzidenzzahl in Bayern

    Die Stadt Amberg weist nach den neuesten Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) die niedrigste Inzidenzzahl aller bayerischen kreisfreien Städte und Landkreise auf. Mit einem Wert von 33,2 Fällen pro 100.000 Einwohnern binnen sieben Tagen liegt man deutlich unter der von der Politik als Ziel ausgegebenen Marke von 50 Fällen. In der Farbe Gelb erscheinen außerdem Bamberg (37,5) sowie die Landkreise Ost- (46,7) und Oberallgäu (49,4) auf der Deutschland-Karte des RKI. Allerdings weisen sowohl das Robert-Koch-Institut als auch Experten darauf hin, dass aufgrund der Feiertage möglicherweise nicht alle tatsächlichen Infektionsfälle entdeckt und weitergemeldet worden sind.

    9.35 Uhr: Impfstart in Stadt und Landkreis Regensburg: Teils positive Bilanz - teils größere Schwierigkeiten

    Das Landratsamt Regensburg zieht eine erste positive Bilanz und spricht von einem gelungenen Impfstart. Bis zum 4. Januar konnten laut Landratsamt 1630 Menschen geimpft werden. Damit sei knapp ein Viertel der Heimbewohner und Pflegenden im Landkreis geimpft worden. Knapp 300 Menschen hätten auch bereits im Impfzentrum des Landkreises das Vakzin erhalten. Allerdings läuft auch im Landkreis nicht alles nach Plan. Geplante Impftermine in einer Pflegeeinrichtung für Senioren in Wörth an der Donau müssen verlegt werden, weil dort mehrere Covid19-Fälle aufgetreten sind und in Einrichtungen mit akutem Infektionsgeschehen nicht geimpft werden kann, teilt das Landratsamt mit. Außerdem sei aktuell kein Impfstoff mehr vorhanden. Öffentliche Termine im Impfzentrum für andere Berechtigte werden deshalb derzeit nicht weiter vergeben. Kritik am Impfstart gibt es auch in der Stadt Regensburg, sogar aus der Rathauskoalition: So hatte die CSU-Stadtratsfraktion nach Kritik an der Erreichbarkeit der Terminvergabe-Hotline der Stadt öffentlich kritische Fragen an die SPD-Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer gerichtet. Wegen fehlender Impfstoff-Dosen mussten in Regensburg außerdem bereits feststehende Impftermine wieder abgesagt werden.

    6.10 Uhr: Wieder Verstöße gegen Ausgangssperre

    Noch immer nicht hat sich überall herumgesprochen, dass Zigarettenholen während der Ausgangssperre kein triftiger Grund ist, das Haus zu verlassen. In der vergangenen Nacht mussten Polizisten in Roding einen 27 Jahre alten Mann darauf hinweisen. Er wird nun ebenso angezeigt wie ein 19-Jähriger, der um kurz vor Mitternacht auf einem Rodinger Parkplatz in seinem Auto saß. Auch seine Begründung - dass er zum Essen in Schwandorf war und jetzt im Wagen noch ein wenig telefonieren wollte - stellte keinen triftigen Grund dar, so die Polizei.

    Donnerstag, 07.01.2021

    19.15 Uhr: Neue Betrugsmasche im Zusammenhang mit Corona-Impfung

    Das Polizeipräsidium Oberpfalz warnt vor einer neuen Betrugsmasche im Zusammenhang mit der Corona-Impfung. Unbekannte nutzen dabei die Knappheit des Corona-Impfstoffes aus, um Geld zu erbeuten. Dabei gebe es unterschiedliche Vorgehensweisen, so eine Sprecherin des Präsidiums. So wurden zum Beispiel ältere Menschen am Telefon aufgefordert, eine Vorauszahlung für die vermeintliche Impfung zu überweisen. In einem anderen Fall sollte der oder die Angerufene mit einem größeren Geldbetrag zu einem Ort kommen, an dem dann die vermeintliche Impfung durchgeführt werden sollte.

    In diesem Zusammenhang weist die Polizei darauf hin, dass in Bayern derzeit generell keine Impfeinladungen telefonisch ausgesprochen werden, sondern die Impfberechtigten sich selbst telefonisch anmelden müssen. Außerdem werden die Impfungen ausschließlich in den durch die Städte und Landkreise eingerichteten Impfzentren sowie in Alten- und Pflegeheimen durch mobile Teams durchgeführt. Die Impfung gegen Corona ist für alle Bürger kostenfrei, es müssen keine Vorauszahlungen oder Aufwandsentschädigungen gezahlt werden, so die Polizei.

    In der Oberpfalz wurden noch keine derartigen Betrugsfälle bekannt, dennoch bitten die Beamten, Bürgerinnen und Bürger, ihre Angehörigen und Bekannten auf diese Masche aufmerksam zu machen.

    15.00 Uhr: Testzentren wegen Feiertag geschlossen oder verkürzte Öffnungszeiten

    Wegen Heilige Drei Könige am Mittwoch, den 6.1., verkürzen manche Corona-Testzentren ihre Öffnungszeiten oder haben ganz geschlossen. In Tirschenreuth hat das Testzentrum zum Beispiel nur von 9-12 Uhr geöffnet. In Regensburg hat das Testzentrum am Dultplatz grundsätzlich an allen Feiertagen geschlossen. Informationen zu den Öffnungszeiten finden sich auf den Internetseiten der Landkreise und kreisfreien Städte.

    09.00 Uhr: Regensburger Impfzentrum startet mit technischen Problemen

    Am Impfzentrum beim Regensburger Dultplatz ist es gestern zu technischen Problemen und somit zu längeren Wartezeiten gekommen. Wie die Stadt Regensburg dem BR mitteilt, gab es rund drei Stunden lang technische Probleme mit der Software zur Registrierung der Impfwilligen. Seit Montagnachmittag seien die Probleme laut Stadt aber wieder behoben. Wie eine Sprecherin der Stadt mitteilte, wurden gestern die letzten vorhandenen Impfdosen verimpft. Bisher wurden rund 1.300 Menschen in Regensburg geimpft. Die Impfungen am Impfzentrum in Regensburg gehen erst am Samstag (9.1.) wieder weiter, wenn die nächste Lieferung eingetroffen ist.

    Derzeit wird nur die höchstpriorisierte Gruppe, also Menschen über 80 Jahren und Personal in Alten- und Pflegeheimen geimpft. Nur wer zu dieser Gruppe gehört und einen Termin hat, darf zum Impfzentrum kommen. Wie die Sprecherin der Stadt mitteilte, sei die Impfbereitschaft bei den Menschen über 80 Jahren sehr hoch. Das spiegle sich auch an der Zahl der Anrufe bei der städtischen Impfhotline wider, die am Montag zeitweise "in die Knie ging", so die Sprecherin. Gleichzeitig zu den Terminanfragen, müssen nämlich auch noch rund 600 Terminverschiebungen bearbeitet werden, weil sich die Impfstofflieferung verzögert. Die Stadt bittet daher die Anrufer um Geduld. Alle Anfragen würden schnellstmöglich bearbeitet werden.

    Dienstag, 05.01.2021

    10.45 Uhr: Grenzpolizei in Furth im Wald meldet 32 Hamsterfahrten

    Beamte der Grenzpolizei in Furth im Wald haben innerhalb von fünf Tagen 32 Tank- und Einkaufstouristen an der tschechischen Grenze erwischt. Wie die Polizeiinspektion Furth im Wald am Montag mitteilte, reisten vom 30. Dezember bis 3. Januar die Personen teilweise 200 Kilometer weit an, um sich Zigaretten in Tschechien zu kaufen. Die 32 Personen, die keinen triftigen Grund für einen Grenzübertritt vorweisen konnten, mussten sich nach einer Belehrung der Beamten unverzüglich in eine zehn, beziehungsweise bei einem positiven Testergebnis vierzehntägige häusliche Quarantäne begeben. Ihnen droht laut Polizei ein Bußgeld von bis zu 250 Euro. Die Polizei warnt eindringlich vor solchen „Hamsterfahrten“. Generell ist der Grenzübertritt seit dem 9.12.2020 ohne triftigen Grund nicht mehr erlaubt. Deshalb müssen wohl auch zwei junge Männer aus dem Bereich Kelheim mit einer Strafe rechnen. Beide wurden sowohl am Silvesterabend als auch zwei Tage später von der Polizei bei ihrer Ausreise nach Tschechien angetroffen. Als Grund für die Grenzübertritte gaben sie Bordellbesuche an – dabei hätten sie sich eigentlich schon nach dem ersten Bordellbesuch in Quarantäne begeben müssen.

    05.19 Uhr: Freie Intensivbetten in allen Landkreisen und Städten in der Oberpfalz

    In allen Landkreisen und kreisfreien Städten in der Oberpfalz gibt es derzeit freie Intensivbetten - wenn auch zum Teil wenige. So sind im Landkreis Cham, Neumarkt und Tirschenreuth noch je 2 Intensivbetten frei. Das geht aus dem Intensivregister hervor (Stand 4.1.; 5.19 Uhr). In der Stadt Regensburg sind derzeit die meisten Covid-19-Patienten der Oberpfalz untergebracht, nämlich 50. Von ihnen müssen 31 invasiv beatmet werden. 31 Intensivbetten sind in der Stadt Regensburg noch frei. Im Landkreis Tirschenreuth ist der Anteil der Covid-19-Patienten im Verhältnis hoch. Rund die Hälfte aller Intensivpatienten sind Covid-19-Patienten. Hier werden 3 Intensivpatienten invasiv beatmet. Rund 27 Prozent aller Intensivbetten in Bayern sind mit Covid-19-PatientInnen belegt. In Bayern sind rund 13 Prozent der Intensivbetten noch frei.

    Montag, 04.01.2020

    14:17 Uhr: Impftermine in Regensburg müssen verschoben werden

    Weil sich die Impfstofflieferung verzögert, müssen die bereits vereinbarten Termine für die kommende Woche im Impfzentrum Regensburg verschoben werden, wie die Stadt Regensburg mitteilt. Erst ab Samstag, 9. Januar 2021, stehe wieder ausreichend Impfstoff im städtischen Impfzentrum am Dultplatz zur Verfügung. Alle vorher vereinbarten Impftermine sind damit hinfällig. Die Betroffenen werden gebeten, sich mit dem Impfpzentrum in Verbindung zu setzen und neue Termine zu vereinbaren.

    Sonntag, 3.1.2021