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Die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg

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    Corona-Ticker Oberpfalz: Weniger Besucher in Flossenbürg

    Die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg hat 2020 coronabedingt weniger Besucher gezählt. Ein ähnliches Bild zeigt sich auch bei anderen bayerischen Gedenkstätten, wo vor allem Schulklassen ausgeblieben sind.

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    • BR24 Redaktion

    Die wichtigsten Corona-News des Tages aus der Oberpfalz

    • Am Montag auch Schnelltests für Grenzgänger in Waldsassen (24.01.2021, 11.20 Uhr)
    • Autokorso und Versammlung von "Querdenkern" in Amberg (24.01.2021, 9.00 Uhr)
    • Weniger Besucher in KZ-Gedenkstätte Flossenbürg (23.01.2021, 9.45 Uhr)
    • Schulen können Dienstlaptops und -tablets anschaffen (22.01.2021, 14.30 Uhr)
    • Bayernweite Informationen rund um Corona finden sie hier

    Corona-Neuinfektionen in der Oberpfalz pro Tag

    Entwicklung der Corona-Kurve in der Oberpfalz

    11.20 Uhr: Am Montag Schnelltests für Grenzgänger in Waldsassen

    Mit dem Landkreis Tirschenreuth ermöglichst ein weiterer Grenzlandkreis Grenzgängern aus Tschechien, die in Deutschland arbeiten, am Montag (25. Januar 2021) auch Corona-Schnelltests. Die werden benötigt, weil seit heute jeder tschechische Grenzgänger mit einem maximal 48 Stunden alten Negativ-Test nachweisen muss, dass er nicht mit dem Virus infiziert ist. Wie der Landkreis Tirschenreuth nun mitteilte, werden in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Roten Kreuz am morgigen Montag ab 6 Uhr im Testzentrum Waldsassen neben PCR-Tests auch Schnelltests angeboten. Diese sind dann bis 18 Uhr möglich. In Tirschenreuth werden derweil zwischen 8 Uhr und 16 Uhr nur PCR-Tests durchgeführt. Laut Landratsamt gilt das Schnelltest-Angebot nur für Montag. Es wird damit gerechnet, dass es zu langen Wartezeiten kommt.

    9.00 Uhr: Autokorso und Versammlung von "Querdenkern" in Amberg

    Eine größere Gruppe von Gegnern der Corona-Maßnahmen hat am Samstagabend in Amberg demonstriert. Zunächst mit einem Autokorso mit 50 Fahrzeugen, der laut Polizei etwa 20 Minuten lang auf dem Altstadtring unterwegs war. 25 weitere Fahrzeuge konnten nicht teilnehmen, weil mit 50 Fahrzeugen die genehmigte Maximalzahl erreicht war. Anschließend gab es eine etwa eineinhalbstündige Versammlung vor dem Amberger Congress Centrum (ACC). An dieser nahmen etwa 240 Menschen teil, so die Polizei. Da die zulässige Teilnehmerzahl von 200 Personen damit schon leicht überschritten war, wurden laut Polizei 150 weitere Menschen abgewiesen. Ein abgewiesener Demonstrant beleidigte jedoch die Beamten, er wurde festgenommen. Ansonsten verlief die Versammlung störungsfrei, so die Polizei, die vor allem die Einhaltung der Auflagen für die Demonstration und die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln überwachte. Der Pflicht, eine Maske zu tragen, kamen die Teilnehmer nach.

    Sonntag, 24.01.2021

    9.45 Uhr: Weniger Besucher in KZ-Gedenkstätte Flossenbürg

    Die Corona-Pandemie hat die Besucherzahlen in den bayerischen KZ-Gedenkstätten zurückgehen lassen. Betroffen war auch die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg in der Oberpfalz, wie eine Umfrage des epd ergab. Demnach wurden dort 2020 rund 36.400 Besucher gezählt. 2019 waren es dagegen noch rund 90.000.

    Samstag, 23.01.2021

    14.30 Uhr: Schulen können Dienstlaptops und -tablets anschaffen

    Kommunen und ein Großteil der Privatschulen in der Oberpfalz können ab sofort Dienstlaptops und – Tablets für Lehrer anschaffen. Diese können beim Homeschooling aufgrund der Corona-Beschränkungen verwendet wrden. Das hat die Regierung der Oberpfalz am Freitag mitgeteilt. Insgesamt mehr als 7,7 Millionen Euro stehen den Schulen dafür vom Bund und dem Freistaat zur Verfügung. Für die Lehrkräfte können damit über 7.700 Geräte gekauft werden.

    Finanziert wird die Beschaffung über einen Zusatz des DigitalPakts Schule 2019 bis 2024. Die Regierung der Oberpfalz wird sich um den Vollzug des Programms kümmern. Die Förderanträge können gestellt werden, wenn alle Länder das Zusatzprogramm unterzeichnet haben – Bayern hat dies bereits getan. Die Bewilligung der Anträge und die Auszahlung sollen dann zeitnah umgesetzt werden, so ein Sprecher der Regierung.

    Freitag, 22.01.2021

    18.45 Uhr Uhr: Regensburg erlässt neue Allgemeinverfügung zum Alkoholkonsumverbot

    Die Stadt Regensburg hat eine neue Allgemeinverfügung zum Alkoholkonsumverbot erlassen. Sie tritt am Donnerstagabend ab 20 Uhr in Kraft. Damit soll die Ausbreitung des Coronavirus im Stadtgebiet bekämpft werden. Am Dienstag hatte der Bayerische Verwaltungsgerichtshof ein Bayernweites Alkoholverbot im Öffentlichen Raum aufgrund einer Klage eines Regensburgers gekippt und vorläufig außer Vollzug gesetzt. Die Staatsregierung legte daraufhin fest, dass Kommunen nun erneut lokale Verbote selbst festlegen sollen. Das hat Regensburg jetzt umgesetzt. Das Alkoholkonsumverbot gilt in der Innenstadt inklusive Altstadt, auf der Wöhrdinsel, Stadtamhof und dem Bereich zwischen Europa-Kanal und Frankenstraße. Öffentliche Verkehrsflächen der Innenstadt und sonstige öffentliche Orte unter freiem Himmel in Bezug auf das Alkoholkonsumverbot sind hierbei die öffentlichen Straßen, Wege und Plätze (inklusive Gehwege und Fußgängerzonen) sowie die öffentlichen Grün- und Spielanlagen.

    © Stadt Regensburg
    Bildrechte: Stadt Regensburg

    Hier gilt das Alkoholkonsumverbot in Regensburg.

    16 Uhr: Stadt Amberg und Landkreis Amberg-Sulzbach haben bayernweit den niedrigsten Inzidenzwert

    Laut Robert-Koch-Institut weisen der Landkreis Amberg-Sulzbach mit 39,8 und die Stadt Amberg mit 42,6 die niedrigste 7-Tage-Inzidenz in Bayern auf. Damit liegen sie bereits den zweiten Tag unter der Grenze von 50. Laut Pressesprecherin der Stadt Amberg, Susanne Schwab, sind derzeit keine Lockerungen geplant, da man laut Infektionsschutzgesetz sieben Tage abwarten müsse, ob sich der Wert unter 50 hält. Erst dann könne man über Lockerungen nachdenken. Die niedrigen Werte führt die Stadt darauf zurück, dass die Amberger sich "sehr konsequent" an die Vorschriften halten. Außerdem könnte es daran liegen, dass es keinen Ausbruch in Seniorenheimen gegeben habe, wie in anderen "Hotspots", so Schwab.

    12.30 Uhr: Stadt Weiden versendet kostenlose FFP2-Masken an Bedürftige

    Die Städte Weiden und Amberg sowie der Landkreis Amberg-Sulzbach verschicken in den nächsten Tagen kostenlose FFP2-Masken an Bedürftige. Das geht aus entsprechenden Pressemitteilungen hervor. Die Masken werden den Berechtigten per Post zugesandt. In einem Begleitschreiben wird der richtige Gebrauch der Masken erklärt. Außerdem verteilt der Weidener Verein "Initiative" die Masken an Obdachlose.

    Bedürftige sollen zunächst fünf FFP2- oder KN95-Masken erhalten. Zu den Berechtigten gehören neben Obdachlosen unter anderem Empfänger von Hartz IV sowie Bezieher von Grundsicherungsleistungen im Alter und bei Erwerbsminderung.

    Seit Montag ist das Tragen einer FFP2- oder vergleichbaren Maske im öffentlichen Nahverkehr und im Einzelhandel in Bayern Pflicht. Nach einer Kulanzfrist diese Woche können bei Verstößen ab nächster Woche Bußgelder drohen. Der Freistaat stellt besonders Bedürftigen entsprechende Masken kostenfrei zur Verfügung.

    Mittwoch, 20.01.2021

    8.10 Uhr: Erstimpfungen im Regensburger Impfzentrum verzögern sich

    Die Verantwortlichen des städtischen Impfzentrums am Dultplatz in Regensburg werden alle für die kommenden Tage vereinbarten Termine für Erstimpfungen absagen. Das teilte die Stadt Regensburg mit. Hintergrund sind offenbar nicht-gelieferte Impfstoffdosen. Alle zwischen dem 19. und 22. Januar eintreffenden Dosen dürfen der Stadt zufolge nur noch für Zweitimpfungen und weitere Schutzimpfungen in Senioreneinrichtungen verwendet werden.

    Die betroffenen Bürgerinnen und Bürger werden telefonisch oder mittels eines Schreibens informiert. Im Anschluss werden Termine neu über das zentrale bayerische Impfportal BayIMCO vergeben. Menschen, die bereits in die städtische Datenbank aufgenommen wurden, müssen sich dort nicht noch einmal registrieren. Die Stadt wird die Daten in das Portal übertragen, heißt es in einer Mitteilung.

    Die Vergabe der bevorstehenden Termine orientiert sich im bayerischen Impfportal an der Höhe des Alters sowie der Schwere der (Vor-)Erkrankungen, so die Stadt. Das heißt, je gefährdeter ein Mensch ist, desto eher bekommt er einen Termin für eine Schutzimpfung, sobald wieder genügend Impfstoff verfügbar ist.

    Vor dem Hintergrund gesteigerter Kapazitäten bei verschiedenen Impfstoffherstellern hofft die Stadt, dass ab Februar wieder Termine im Impfzentrum wahrgenommen werden können.

    Außerdem weisen die Verantwortlichen darauf hin, dass Bürgerinnen und Bürger der Stadt Regensburg, die bereits eine Erstimpfung im städtischen Impfzentrum bekommen haben, auch eine zweite Dosis erhalten. Eine erneute Registrierung über das zentrale bayerische Registrierungsportal BayIMCO ist demnach nicht erforderlich.

    Dienstag, 19.01.2021

    12.20 Uhr: PI Regensburg Süd ahndet 33 Verstöße nach dem Infektionsschutzgesetz

    Die Polizeiinspektion Regensburg Süd hat am Wochenende insgesamt 33 Verstöße nach dem Infektionsschutzgesetz in ihrem Dienstbereich festgestellt. 16 davon waren Verstöße gegen die Ausgangssperre, heißt es in einer Mitteilung der Polizei. Elf Personen müssen mit einer Anzeige rechnen, weil sie sich mit mehr Personen getroffen haben, als erlaubt ist. Vier davon - Jugendliche im Alter von 15 – 16 Jahren - wurden am Samstagnachmittag gemeinsam von einer Streife kontrolliert, nachdem sie zuvor in einem Parkhaus vor Security-Mitarbeitern geflohen waren. Laut Polizei wurde in dem Parkhaus ein Graffiti an eine Tür gesprüht. Einer der Jugendlichen hatte noch frische Farbe an den Händen. Ihn erwartet neben der Anzeige nach dem Infektionsschutzgesetz auch ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung. Am Wochenende wurden zudem sechs Personen registriert, die gegen die Maskenpflicht verstoßen haben. Zwei der Verstöße wurden während einer Demo gegen Corona-Maßnahmen festgestellt.

    8.00 Uhr: Regensburger Richterin: Impfpflicht für Pflegekräfte problematisch

    Bei einer möglichen Corona-Impfpflicht für Pflegekräfte könnte es laut der Regensburger Arbeitsrichterin Tanja Keller zu verfassungsmäßigen Schwierigkeiten kommen. Wie Keller der Nachrichtenagentur epd sagte, garantiere die Verfassung nämlich die freie Berufswahl oder das Recht auf körperliche Unversehrtheit. Eine Corona-Impfpflicht für Pflegekräfte einzuführen sei dagegen kein Problem, sagte Keller: Nach dem Infektionsschutzgesetz brauche es dazu gar kein Gesetz, sondern nur eine Verordnung. Die Voraussetzungen für so ein Vorgehen seien durch die Corona-Pandemie gegeben: bedrohte Teile der Bevölkerung, eine übertragbare Krankheit mit klinisch schweren Verlaufsformen und die Gefahr einer epidemischen Verbreitung. Fraglich sei aber, welche Sanktionen mit einer Impfpflicht einhergehen - etwa ob daran tatsächlich ein Beschäftigungsverbot geknüpft ist, sagte Keller. Eine Impfpflicht würde die Vorbehalte nur noch vergrößern, sagte Keller.

    Montag, 18.01.2021