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Corona-Ticker Oberfranken: Hof überschreitet Grenzwert von 300 | BR24

© Stadt Hof

In Hof ist das Infektionsgeschehen zuletzt wieder angestiegen.

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    Corona-Ticker Oberfranken: Hof überschreitet Grenzwert von 300

    Eine Woche nachdem in Hof der Inzidenzwert auf unter 300 gesunken war, ist das Infektionschgeschehen in der Stadt wieder angestiegen. Alle Entwicklungen der Woche im Live-Ticker.

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    Von
    • BR24 Redaktion

    Die wichtigsten Corona-News des Tages aus Oberfranken

    • Hof überschreitet erneut 300er Marke (15.03 Uhr)
    • Coronavirus: Weitere Artikel und Hintergründe finden Sie hier
    • Den Corona-Ticker der Vorwoche finden Sie sie hier

    Corona-Neuinfektionen in Oberfranken pro Tag

    Entwicklung der Corona-Kurve in Oberfranken

    15.03 Uhr: Hof überschreitet erneut 300er Marke

    Die Stadt Hof hat erneut den Grenzwert von 300 Neuinfektionen binnen einer Woche pro 100.000 Einwohner überschritten. Wie das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Sitz in Erlangen mitteilt, beträgt die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner in der Stadt 309,87. Vor einer Woche waren die Infektionszahlen in Hof auf unter 300 gesunken.

    Als bayerische Corona-Hotspots verzeichnen neben der Stadt Hof folgende Kommunen einen Inzidenzwert von über 300 : Landkreis Regen (593), Stadt (439) und Landkreis Passau (330), Landkreis Freyung-Grafenau (371), die Stadt Nürnberg (351).

    In ganz Oberfranken haben sich innerhalb eines Tages 306 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Der Inzidenzwert beträgt derzeit (Stand: 06.12.20, 08.00 Uhr) 159,76. Der Durchschnitt in Bayern liegt bei 176,70. Die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit Covid-19 bleibt in Oberfranken seit gestern unverändert bei 370.

    Das niedrigste Infektionsgeschehen in Oberfranken verzeichnet der Landkreis Bamberg mit einem inzidenzwert von 90,38.

    Sonntag, 6. Dezember 2020

    20.44 Uhr: Corona-Ausbruch in Hofer Seniorenheim

    Der Landkreis Hof meldet einen größeren Corona-Ausbruch in einem Hofer Altenheim. Im Seniorenhaus Rosenbühl der Diakonie Hochfranken sind nach Angaben des Landratsamts 24 neue Corona-Fälle aufgetreten. Dabei handelt es sich um 16 Bewohner und acht Mitarbeiter. Drei Bewohner waren bereits in den vergangenen Tagen positiv getestet worden, einer der Betroffenen ist inzwischen gestorben. Insgesamt sind damit aktuell 26 Corona-Fälle in der Einrichtung bekannt.

    14.59 Uhr: Weitere 251 Personen mit Coronavirus infiziert

    In Oberfranken haben sich weitere 251 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Wie das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen mitteilt, ist damit die Zahl der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie auf 14.262 gestiegen. Die meisten Neuinfektionen in Oberfranken gibt es im Landkreis Wunsiedel mit 41 Fällen, die wenigsten im Kreis Lichtenfels mit sieben.

    Den geringsten 7-Tages-Inzidenzwert hat mit 76,11 der Landkreis Bamberg, den höchsten der Kreis Coburg mit 257,07. Der durchschnittliche 7-Tage-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner liegt in Oberfranken bei 148,77. Das ist der zweitniedrigste Wert der sieben Regierungsbezirke. Unterfranken hat mit 123,86 einen noch niedrigeren Inzidenzwert. 370 Personen sind in Oberfranken seit Ausbruch der Corona-Pandemie im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Seit gestern kamen fünf Todesfälle dazu.

    09.20 Uhr: Alkoholverbot für Fußgängerzone in Marktredwitz und Selb

    Wegen des anhaltend hohen Corona-Inzidenzwertes hat das Landratsamt Wunsiedel Alkoholverbote auf öffentlichen Plätzen ausgesprochen. In Marktredwitz dürfen keine alkoholischen Getränke mehr in der Fußgängerzone, vor dem Kösseine Einkaufszentrum (KEC) und dem Parkhaus ausgeschenkt werden, teilte das Landratsamt mit. Ein Alkoholverbot wurde auch für die Fußgängerzone in Selb ausgesprochen. Im Landkreis Wunsiedel beträgt laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) der Corona-Inzidenzwert 181,68

    Samstag, 5. Dezember 2020

    17.45 Uhr: MVZ wird das Impfzentrum in Bamberg betreiben

    Das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) Bamberg-Forchheim wird das Corona-Impfzentrum in der Bamberger Brose Arena betreiben. Das MVZ habe das Auschreibungsverfahren für sich entscheiden können, teilte die Stadt Bamberg mit. Das MVZ habe das wirtschaftlichste Angebot vorgelegt. Insgesamt gab es drei Bewerber. Das MVZ Bamberg-Forchheim werde mit mobilen Teams auch die Bewohner von Alten- und Seniorenheimen impfen.

    Wie alle anderen Impfzentren in Bayern soll das in der Bamberger Brose Arena am 15.12.20 starten. Für die Impfungen der Bevölkerung aus der Region sind zehn Tage eingeplant. Gesellschafter des MVZ sind die Stadt Bamberg und die Landkreise Bamberg und Forchheim sowie Gesundheitsunternehmen.

    17.36 Uhr: In Oberfranken weitere 310 Personen infiziert

    In Oberfranken haben sich weitere 310 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Wie das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen mitteilt, ist damit die Zahl der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie auf 14.011 gestiegen. Die meisten Neuinfektionen in Oberfranken gibt es im Landkreis Forchheim mit 43 Fällen, die wenigsten im Kreis Bamberg mit 13. Den geringsten 7-Tages-Inzidenzwert hat mit 90,8 der Landkreis Bamberg, den höchsten der Kreis Coburg mit 287,04. Der 7-Tage-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner liegt in Oberfranken bei 148,68. Das ist der zweitniedrigste Wert der sieben Regierungsbezirke. Lediglich die Oberpfalz hat mit 140,18 einen noch niedrigeren Wert. 365 Personen sind in Oberfranken seit Ausbruch der Corona-Pandemie im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Das sind zwei Todesfälle mehr als am Vortag.

    13.43 Uhr: Stadt Coburg überschreitet Inzidenzwert 200

    Die Stadt Coburg hat auf steigende Corona-Infektionszahlen reagiert und strengere Regeln bekannt gegeben. In einer Mitteilung heißt es, die Stadt Coburg habe nach den Zahlen des Robert-Koch-Instituts aktuell einen 7-Tage-Inzidenzwert von 204,5. Damit gelten ab morgen strengere Regeln zum Infektionsschutz. Auf Märkten in der Stadt, wie beispielsweise dem Wochenmarkt dürfen ab Samstag nur noch Lebensmittel verkauft werden. In Fahr- und Musikschulen muss der Präsenzunterricht in Theorie und Praxis eingestellt werden, heißt es in der Mitteilung. Führerscheinprüfungen in Theorie und Praxis dürften aber weiterhin stattfinden. Bereits seit Anfang der Woche gelten strengere Regeln an den weiterführenden Schulen ab der achten Jahrgangsstufe in Coburg. So findet Wechselunterricht statt, wenn der Mindestabstand von anderthalb Metern nicht eingehalten werden kann. Bei diesen Regeln hatte man sich mit dem Landkreis Coburg abgestimmt, der zu diesem Zeitpunkt schon den Inzidenzwert von 200 überschritten hatte.

    09.52 Uhr: Weniger Busse an den Adventssonntagen im Landkreis Forchheim

    Im Landkreis Forchheim werden an den kommenden drei Adventssonntagen drei Buslinien nicht verkehren. Das teilt das Landratsamt mit. Der Landkreis reagiert damit auf den Teil-Lockdown, die Schließung der Gaststätten und die Absage des Weihnachtsmarktes, heißt es. Betroffen sind die Linien 261, 262 und 263. Auch in Bayreuth hat der Teil-Lockdown Auswirkungen auf den Busverkehr. Dort haben die Verkehrsbetriebe schon im November die jeweils letzten Fahrten der Linien um etwa eine halbe Stunde vorgezogen. In Hof fuhren zuletzt einige Busse nur noch stündlich statt halbstündlich. Um den Einzelhandel in der Vorweihnachtszeit zu unterstützen wurde diese Einschränkung allerdings wieder rückgängig gemacht.

    08.28 Uhr: Künstliche Beschneiung im Fichtelgebirge gestoppt

    Im Fichtelgebirge sind die Schneekanonen nicht mehr im Einsatz. Wie es aus dem Landratsamt Bayreuth heißt, habe man am Montag (30.11.20) am Ochsenkopf mit der künstlichen Beschneiung der Hauptabfahrt Nord und der Anfängergelände in Bischofsgrün und in Fleckl begonnen, da die Witterungs-Bedingungen ideal waren, um ein Schneedepot anzulegen. Die Anlagen konnten bisher rund 20.000 Kubikmeter Schnee erzeugen. Doch wegen der Verlängerung des Teil-Lockdowns wird ein Liftbetrieb bis zum 10. Januar 2021 nicht möglich sein, deshalb hat der Verbandsvorsitzender Florian Wiedemann (Landrat Bayreuth, Freie Wähler) in Absprache mit der Betriebsleitung der Seilbahnen sowie den Bürgermeistern Axel Herrmann (Warmensteinach, Freie Wähler) und Michael Schreier (Bischofsgrün, SPD) beschlossen, die Beschneiung am Ochsenkopf ab Freitag (4.12.20) einzustellen. Sobald die rechtlichen Rahmenbedingungen es erlauben, sollen der Seilbahn- und Liftbetrieb starten, heißt es weiter. Der vorhandene Schneevorrat werde in Form von Schneebergen gelagert, um auch bei milderer Witterung haltbar zu sein.

    Freitag, 4. Dezember 2020

    19.20 Uhr: Landratsamt Coburg erwartet Inzidenzwert von 300

    Das Landratsamt Coburg erwartet, dass der Corona-Inzidenzwert im Landkreis auf über 300 steigt. Deshalb appelliert Landrat Sebastian Straubel (CSU) an die Bevölkerung, die persönlichen Kontakte wegen der Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus weiter zu reduzieren. Man solle genau überlegen, welche Erledigungen oder Termine tatsächlich notwendig seien, heißt es in einer Pressemitteilung. Auch wenn es schwer falle, seien Einschränkungen derzeit die einzige Chance, die Weiterverbreitung des Virus so gering wie möglich zu halten. Der Landrat fordert jeden Bürger auf, einen Beitrag zu leisten. Im Landkreis Coburg beträgt der Corona-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner aktuell 298,57.

    16.31 Uhr: Doppelt so viele Neuinfektionen wie tags zuvor

    In Oberfranken haben sich 354 weitere Personen mit dem Coronavirus infiziert. Das meldet das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL). Zwar ist Oberfranken mit insgesamt 13.701 positiven Coronatests seit Beginn der Pandemie immer noch der bayerische Regierungsbezirk mit den wenigsten Infizierten. In den vergangenen 24 Stunden haben sich aber mehr als doppelt so viele Menschen mit dem Coronavirus angesteckt wie in den Tagen zuvor. Gestern wurden noch 172 Neuinfektionen gemeldet, am Dienstag waren es 175. Sieben Personen sind in Oberfranken in den vergangenen 24 Stunden an oder mit einer Coronainfektion gestorben, die Zahl der Todesfälle seit Beginn der Pandemie liegt jetzt bei 357. Die Inzidenz, also die Anzahl derer, die sich unter 100.000 Personen pro Woche infizieren, liegt in Oberfranken bei 150. Bayernweit beträgt der Wert 178. Den geringsten Inzidenzwert innerhalb Oberfrankens weist mit 81,5 noch immer die Stadt Bayreuth auf. Entgegen früherer Tage ist das aber nicht mehr der Bestwert im Freistaat. Den verbucht nun der Landkreis Würzburg mit einer Inzidenz von 55,5 für sich. Schlusslicht in Oberfranken ist der Landkreis Coburg mit einer Inzidenz von 298,5, gefolgt von der Stadt Hof. Dort liegt der Wert bei 273.

    13.43 Uhr: Regiomed-Kliniken fehlen Betten

    Die Regiomed-Kliniken in Oberfranken und Thüringen müssen immer mehr Corona-Patienten aufnehmen. 130 mit dem Coronavirus infizierten Patienten würden mittlerweile auf den isolierten Normalstationen der Krankenhäuser in Coburg, Neustadt bei Coburg, Lichtenfels, Hildburghausen und Sonneberg behandelt, teilte der Klinikverbund heute mit. Weitere neun Patienten befänden sich auf den Intensivstationen, vier von ihnen würden beatmet, heißt es in der Pressemitteilung der Regiomed-Kliniken weiter. Das Gesundheitsamt hatte vergangene Woche einen Aufnahmestopp für einzelne Stationen verfügt, bei Patienten und Mitarbeitern waren Corona-Infektionen diagnostiziert worden. Diese Stationen seien daraufhin isoliert worden. Weil die Patienten wegen Ansteckungsgefahr beispielsweise nicht mehr in Alten- und Pflegeheime zurückverlegt werden könnten, spitze sich die Lage an den Regiomed-Kliniken zu. Es fehlten Betten für Patienten mit anderen Erkrankungen, so der Klinikverbund.

    Donnerstag, 3. Dezember 2020

    16.39 Uhr: Bayreuth weiter mit geringster Inzidenz in Bayern

    In Oberfranken haben sich 172 weitere Personen mit dem Coronavirus infiziert. Das meldet heute das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL). Mit insgesamt 13.347 Infizierten seit Beginn der Pandemie ist Oberfranken damit nach wie vor der Bezirk in Bayern mit den wenigsten positiv getesteten Personen. Außerdem meldet das LGL für Oberfranken neun weitere Todesfälle in Verbindung mit dem Coronavirus. Insgesamt sind im Regierungsbezirk damit 350 Personen mit oder an einer Corona-Infektion gestorben. Weniger Todesfälle, nämlich 328, gibt es nur in Unterfranken. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt in Oberfranken bei 142. Der Bayern-Durchschnitt liegt bei 175. Die geringste Inzidenz innerhalb Oberfrankens und Bayerns weist mit einem Wert von 50,8 nach wie vor die Stadt Bayreuth auf. Spitzenreiter in Oberfranken sind der Landkreis Coburg mit einer Inzidenz von 270 und die Stadt Hof mit einem Wert von 238.

    13.29 Uhr: 44 Corona-Fälle in Seniorenheim in Heiligenstadt

    In einem Seniorenheim in Heilgenstadt im Landkreis Bamberg haben sich 44 weitere Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Bei 21 von ihnen handelt es sich um Mitarbeitende, in 23 Fällen sind Bewohner betroffen. Dies ergab die jüngste Reihentestung in der Einrichtung "Tabea Diakonie". Den betroffenen Personen gehe es gut, sie zeigten wenig bis keine Symptome, heißt es in einer Pressemeldung des Diakoniewerks mit Sitz in Hamburg.

    Bereits Ende Oktober waren vereinzelte Corona-Fälle in der Einrichtung aufgetreten. Seit dem vergangenen Wochenende seien die Zahlen explosionsartig in die Höhe geschnellt, heißt es in dem Schreiben. Die betroffenen Bewohner seien sofort von den Nichtinfizierten getrennt worden, die Mitarbeiter befinden sich in Quarantäne. Laut Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) liegt der Inzidenzwert im Landkreis Bamberg derzeit bei 114,16.

    12.55 Uhr: Impfzentren entstehen in Bayreuth und Pegnitz

    Bis zum 15. Dezember sollen auch in Stadt und Landkreis Bayreuth zwei Impfzentren errichtet werden. In Bayreuth wird für die Einwohner der Stadt und des Landkreises die Turnhalle der Johannes-Kepler-Realschule umgebaut. In Pegnitz wird das Ärztehaus der Sana Klinik für Bürger des südlichen Landkreises zur Verfügung stehen.

    11.48 Uhr: Deutsch-Deutsches Museum profitiert von Corona-Hilfen

    Das Deutsch-Deutsche Museum in Mödlareuth profitiert von einer coronabedingten Finanzspritze der Bundesregierung. Die Einrichtung im ehemaligen DDR-Grenzort im Landkreis Hof verfügt ab sofort über ein Tourguide-System, heißt es aus dem Landratsamt. Mit der Anschaffung reagiere das Museum auf die verschärften Hygieneanforderungen aufgrund der Corona-Pandemie. Dank der neuen Geräte können künftig mehr als 15 Menschen unter Einhaltung der Abstandsregeln gleichzeitig den Erklärungen des Museumsführers zuhören. "Wir sind startklar und freuen uns auf die Wiedereröffnung", so Museumsleiter Robert Lebegern.

    Das Geld für die Neuanschaffung kommt aus dem Förderprogramm "Neustart. Sofortprogramm für coronabedingte Investitionen in Kultureinrichtung" der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

    Mittwoch, 2. Dezember 2020

    19.47 Uhr: In Hof müssen Musikschulen schließen

    Wegen des hohen Corona-Inzidenzwertes von 272,78 müssen in Hof die Musikschulen schließen. An Fahrschulen darf es keinen Präsenzunterricht mehr geben. Fahrstunden sind ebenfalls untersagt. Das Jugendzentrum Q und die Stadtbücherei wurden geschlossen. Auf dem Wochenmarkt dürfen nur noch Lebensmittel verkauft werden. Die coronabedingte Verfügung gilt bis 20. Dezember. Oberbürgermeisterin Eva Döhla (SPD) appellierte an die Alten- und Pflegeheime, nur noch Besucher mit FFP2-Masken einzulassen oder alternativ einen Corona-Schnelltest durchzuführen. Sollten in den Einrichtungen Masken fehlen, stellt die Stadt FFP2-Masken zur Verfügung.

    18.23 Uhr: Wunsiedel: Impfzentrum kommt ins BRK-Haus

    Der Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge richtet sein Impfzentrum im Haus des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) in der Stadt Wunsiedel ein. Neben den Impfungen im BRK-Haus in der Rot-Kreuz-Straße 7 werden mobile Impfteams zum Beispiel in Altenheimen zum Einsatz kommen. Auf das BRK sei Verlass, betonte Landrat Peter Berek (CSU). Das BRK hat bereits die Corona-Teststelle in Marktleuthen unterstützt. Das BRK wird mit dem Gesundheitsamt die Impfungen organisieren. Das Impfzentrum wird am 15. Dezember in Betrieb gehen.

    16.04 Uhr: Bayreuth weiter mit geringster Inzidenz in Bayern

    In Oberfranken haben sich 175 weitere Personen mit dem Coronavirus infiziert. Das meldet heute das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL). Mit 13.175 bestätigten Fällen seit Beginn der Pandemie ist Oberfranken damit der Regierungsbezirk in Bayern mit den wenigsten Infizierten. Die Zahl derer, die mit oder an einer Coronainfektion gestorben sind, ist unterdessen um zehn auf 341 gestiegen. Weniger Tote zählt in Bayern nur der Regierungsbezirk Unterfranken mit 315. Mit der Stadt Bayreuth befindet sich in Oberfranken zudem den zweiten Tag in Folge die Kommune mit dem derzeit geringsten Inzidenzwert in Bayern. Die Zahl derer, die sich pro Woche und 100.000 Einwohner mit dem Coronavirus infizieren, liegt dort bei 46,8. In Bayern gibt es keine weitere Kommune mit einem Inzidenzwert unter 50. Den höchsten Wert in Oberfranken weist der Landkreis Coburg auf. Dort liegt die 7-Tage-Inzidenz bei 297. Ab dem Wert 300 gelten weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens. Der Durchschnittswert in Bayern liegt bei 197.

    15.11 Uhr: Keine Maskenpflicht mehr in Pegnitz und Pottenstein

    Das Landratsamt Bayreuth hat die Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen in Pegnitz, Pottenstein und Bad Berneck aufgehoben. Dort müssen Passanten keinen Mund-Nasen-Schutz mehr tragen. Auch das zeitweise Alkoholverbot auf den zunächst stark frequentierten Plätzen in den drei Städten entfällt. Das Landratsamt begründet die Lockerungen mit dem zurückgegangenen Personenaufkommen auf diesen Plätzen. Das Landratsamt, die Kommunen und die Polizei werden die Lage weiter beobachten. Wenn nötig, will das Landratsamt Bayreuth erneute eine rechtliche Anordnung treffen.

    14.43 Uhr: Lage in Frankenwaldklinik entspannt sich

    Die wegen der Corona-Pandemie angespannte Lage in der Frankenwaldklinik in Kronach normalisiert sich schrittweise. Das sagte Pressesprecher Stefan Studtrucker dem BR auf Nachfrage. Vor zwei Wochen war die Infektionslage in der Klinik so unübersichtlich, dass die Kontaktnachverfolgung kaum noch möglich war. Dies hatte zur Entscheidung des Gesundheitsamtes geführt, alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Patienten als Kontaktpersonen der Kategorie 1 einzustufen. Die nichtinfizierten Angestellten hatten mit einer Sondergenehmigung gearbeitet, sich danach aber in häusliche Quarantäne begeben müssen. Am Montag war die umstrittene und heftig kritisierte Anordnung ausgelaufen. Inzwischen könne man die Infektionsketten wieder nachverfolgen, deshalb würden nur die Angestellten als Kontaktperson 1 gelten, die auch nachweislich Kontakt zu Corona-Infizierten hatten, so Studtrucker.

    Dienstag, 1. Dezember 2020

    16.43 Uhr: In Bayern nur Bayreuth unter Inzidenzwert 50

    In Oberfranken haben sich 150 weitere Personen mit dem Coronavirus infiziert. Das meldet heute das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL). Einzige Kommune in Bayern mit einer 7-Tage-Inzidenz unter 50 ist demnach aktuell die Stadt Bayreuth. Dem Landesamt zufolge liegt die Zahl derer, die sich dort pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche mit dem Coronavirus angesteckt haben, bei 46,8. Das Gesundheitsamt der Stadt meldet unterdessen mit 49,5 einen leicht höheren Wert. Der Durchschnittswert in Bayern liegt dem LGL zufolge bei 178. Insgesamt zählt das Landesamt für Oberfranken jetzt exakt 13.000 Infektionen seit Beginn der Pandemie. Weniger gibt es nirgendwo in Bayern. Die Zahl der Menschen, die mit eine Corona-Infektion gestorben sind, ist in Oberfranken um drei auf 331 gestiegen. Weniger Tote gibt es bayernweit nur in Unterfranken.

    15.44 Uhr: Wechselunterricht ab Dienstag in Coburg

    In Stadt und Landkreis Coburg gelten ab Dienstag wegen der neuen Hotspot-Strategie der bayerischen Staatsregierung strengere Regeln für den Schulbetrieb. In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einem 7-Tage-Inzidenzwert von mehr als 200 muss demnach in allen weiterführenden und beruflichen Schulen ab der achten Jahrgangsstufe ein Mindestabstand von anderthalb Metern auch im Klassenzimmer eingehalten werden. Wenn dieser nicht eingehalten werden kann, werden die Klassen in Lerngruppen für den Distanz- und den Präsenzunterricht aufgeteilt. Während manche Coburger Schulen auf täglich wechselnde Lerngruppen setzen, schicken andere nur einzelne Klassen in den Heimunterricht und schaffen so Platz für die verbliebenen.

    12.52 Uhr: Bei Altenheim-Besuch in Hof FFP2-Masken empfohlen

    Wer in der Region Hof Verwandte in einem Altenheim besuchen will, sollte eine FFP2-Maske tragen. Das ist ein dringender Rat von Hofs Oberbürgermeisterin Eva (SPD) und Landrat Oliver Bär (CSU). Sollten in den Einrichtungen nicht ausreichend FFP2-Masken vorhanden sein, werden diese von Stadt und Landkreis zur Verfügung gestellt, heißt es in einer Pressemitteilung. Da die Stadt Hof aktuell mit 264 und der Landkreis mit 204 über dem "Corona-Hotspot-Inzidenz-Wert" von 200 liegen, müssen ab Dienstag an den Schulen ab der 8. Jahrgangsstufe die Klassen geteilt werden, wenn der Mindestabstand von 1,5 Meter nicht eingehalten werden kann. Diese Regelung gilt bis zu den Weihnachtsferien "auch für den Fall, dass die Inzidenzwerte in Stadt und Landkreis unter 200 sinken", heißt es ausdrücklich in der Pressemitteilung. Ausgenommen von der Wechsel-Unterricht-Vorschrift, die bayernweit ab dem Wert von über 200 gilt, sind Abschlussklassen und Förderschulen.

    06.39 Uhr: Weitere Corona-Fälle in Schulen in der Region Hof

    In Stadt und Landkreis Hof sind weitere Corona-Infektionen an Schulen bekannt geworden. Wie das Landratsamt mitteilte, seien zuletzt sechs Schüler und Mitarbeiter in den folgenden Schulen positiv getestet worden: Münsterschule in Hof, Grundschule Sparneck, Sophienschule in Hof, Christian-Wolfrum-Schule in Hof, Hofecker Grundschule. Insgesamt befinden sich aufgrund dieser Vorfälle mehr als 120 Personen in häuslicher Quarantäne und sollen getestet werden.

    Montag, 30. November 2020