BR24 Logo
BR24 Logo
Startseite
© BR/Rika Dechant
Bildrechte: BR/Rika Dechant

Die Untere Brücke in Bamberg am 9. Mai.

Per Mail sharen
  • Artikel mit Video-Inhalten

Corona-Ticker Oberfranken: Stadt Bamberg lockert weiter

Wenige Tage nach den Corona-Lockerungen in Bamberg wird in der Stad ab morgen weiter geöffnet. Unterdessen hat der Landkreis Coburg den Inzidenzwert von 300 unterschritten. Alle Entwicklungen der Woche im Ticker.

Per Mail sharen
Von
  • BR24 Redaktion

Die wichtigsten Corona-News des Tages aus Oberfranken

  • Bamberger Kinos und Theater kurz vor Öffnung (15.57 Uhr)
  • 173 Neuinfektionen und vier Todesfälle in Oberfranken (14.22 Uhr)
  • Ab Dienstag Corona-Lockerungen für Landkreis Bayreuth (10.49 Uhr)
  • Den Corona-Ticker Oberfranken der vergangenen Woche finden Sie hier.
  • Coronavirus: Weitere Artikel und Hintergründe finden Sie hier.

Corona-Neuinfektionen in Oberfranken pro Tag

Entwicklung der Corona-Kurve in Oberfranken

Sonntag, 09.05.2021

15.57 Uhr: Bamberger Kinos und Theater kurz vor Öffnung

In der Stadt Bamberg treten ab morgen weitere Corona-Lockerungsmaßnahmen in Kraft. Von den Öffnungsschritten profitieren unter anderem die Bereiche Außengastronomie, Kultur und Sport, heißt es aus dem Rathaus.

Die Maßnahmen sind jedoch mit bestimmten Auflagen verbunden. Demnach ist die Öffnung der Außengastronomie für Besucher nur mit vorheriger Terminbuchung und Dokumentation für die Kontaktnachverfolgung erlaubt. Sowohl für Restaurant-Gäste als auch für Besucher von Theatern, Konzert- und Opernhäusern sowie für Kinos ist ein negativer Testnachweis erforderlich. Für kontaktfreien Sport im Innenbereich sowie Kontaktsport unter freiem Himmel wird ebenfalls ein Negativtest vorausgesetzt.

Eine Übersicht, welche Arten von Tests (POC-, PCR-, Selbsttest) für die unterschiedlichen Bereiche erforderlich sind, gibt es auf der Website der Stadt Bamberg.

Bereits am vergangenen Donnerstag waren in Bamberg die Corona-Regeln etwas gelockert worden. Unter anderem ist seitdem die nächtliche Ausgangssperre aufgehoben.

14.22 Uhr: 173 Neuinfektionen und vier Todesfälle in Oberfranken

In Oberfranken sind innerhalb eines Tages 173 neue Corona-Fälle gemeldet worden. Wie das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mitteilt, liegt die Inzidenz im Bezirk demnach bei 128 und damit weiterhin über dem bayerischen Durchschnittswert, der 120 beträgt (Stand: 09.05.21, 08.00 Uhr). Die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit Covid-19 ist seit gestern um vier auf insgesamt 1.589 seit Ausbruch der Pandemie gestiegen.

In Bayern hat der Landkreis Coburg nach wie vor die höchste 7-Tage-Inzidenz. Im Vergleich zu gestern ist der Wert von 302 auf 293 leicht gesunken. In den Landkreisen Bayreuth (64,63) und Wunsiedel (64,69) ist das Infektionsgeschehen oberfrankenweit am niedrigsten.

10.49 Uhr: Ab Dienstag Corona-Lockerungen im Landkreis Bayreuth

Weil der Corona-Inzidenzwert im Landkreis Bayreuth zuletzt an fünf Tagen in Folge unter 100 geblieben war, treten dort ab Dienstag (11.05.21) bestimmte Lockerungen in Kraft. Laut dem Landratsamt Bayreuth entfällt dann unter anderem die nächtliche Ausgangssperre.

Einen ausführlichen Artikel dazu gibt es hier.

Samstag, 08.05.2021

14.30 Uhr: Landkreis Coburg hat höchsten Inzidenzwert in Bayern

Der Landkreis Coburg verzeichnet nach wie vor den höchsten Corona-Inzidenzwert in ganz Bayern. Im Vergleich zu gestern (07.05.21) ist der Wert um eins auf 302 gesunken. Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Sitz in Erlangen sind in Oberfranken innerhalb eines Tages weitere 181 Corona-Fälle gemeldet worden (Stand: 08.05.21, 08.00 Uhr). Die 7-Tage-Inzidenz liegt in Oberfranken demnach bei 131. Der Durchschnitt in Bayern beträgt 122.

Die Zahl der Todesfälle ist in Oberfranken innerhalb eines Tages um zwei auf 1.585 seit Ausbruch der Pandemie angestiegen.

Das niedrigste Infektionsgeschehen in Oberfranken meldet das LGL aktuell für den Landkreis Bayreuth, wo der Inzidenzwert bei 60 liegt.

Freitag, 07.05.2021

17.17 Uhr: Stadt und Landkreis Coburg fordern mehr Impfstoffe

Stadt und Landkreis Coburg haben an Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) appelliert, der Region Coburg mehr Impfstoff gegen Covid-19 zur Verfügung zu stellen. Nur mit mehr Impfdosen könnten die hohen Inzidenzwerte von 238,6 für die Stadt und 302,2 für den Landkreis gesenkt werden, heißt es in einer Mitteilung.

Ein Grund dafür könnte sein, dass das gemeinsame Impfzentrum von Stadt und Landkreis Coburg weniger Impfstoff erhalte als andere Impfzentren in Franken und Bayern. "Der Wettlauf gegen das Virus", heißt es in dem Brief von Kommunalpolitikern aus Coburg an Gesundheitsminister Holetschek, sei zum "Wettrennen der Impfzentren beziehungsweise der Regionen mutiert."

In den umliegenden Landkreisen liege die Impfquote um bis zu zehn Prozentpunkte höher als in Coburg, wo sie 30 Prozent bei den Erstimpfungen betrage.

16.55 Uhr: Landkreis Coburg mit höchster Inzidenz in Bayern

In Oberfranken sind seit gestern 243 neue Corona-Infektionen gemeldet worden. Wie das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen mitteilt, ist damit die Zahl der infizierten Personen seit Ausbruch der Pandemie in Oberfranken auf 53.488 gestiegen.

Den höchsten Sieben-Tage-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner in Oberfranken verzeichnet der Landkreis Coburg mit 303. Es ist der höchste Wert in Bayern. Den geringsten Corona-Inzidenzwert in Oberfranken hat die Stadt Bamberg mit 56.

Seit gestern sind sechs Todesfälle hinzugekommen. Damit sind seit Ausbruch der Pandemie im Zusammenhang mit dem Coronavirus 1.583 Personen in Oberfranken gestorben.

12.30 Uhr: Forchheimer Annafest fällt aus

Das Forchheimer Annafest fällt auch in diesem Jahr aus. Das hat die Stadt Forchheim dem Bayerischen Rundfunk bestätigt.

Auch wenn Fahrgeschäfte und Verkaufsstände für Kinder und Familien auf dem Kellerwaldgelände in Forchheim aufgestellt werden, findet das Volksfest wie im vergangenen Jahr aufgrund der Corona-Pandemie nicht statt. Die Kellerwirte könnten bei niedrigen Inzidenzen Essen und Getränke anbieten, allerdings nicht zum Mitnehmen. Musikaufführungen soll es auch nicht geben. Diese würden zu unzulässigen Ansammlungen größerer Personengruppen führen. Das Annafest sollte in diesem Jahr vom 23. Juli bis zum 2. August stattfinden und zählt mit bis zu 500.000 Besuchern zu den bekanntesten Volksfesten in der Region.

11.09 Uhr: Weitere Schnelltest-Stellen im Landkreis Coburg

Im Raum Coburg haben zwei weitere Corona-Teststellen den Betrieb aufgenommen. Wie das Landratsamt Coburg mitteilt, sind Schnelltests ab sofort auch bei Aldi, am Frankenring 2 in Ebersdorf und am Wildpark Tambach, Schloßallee 1 in Weitramsdorf-Tambach möglich. Die Teststation in Ebersdorf hat jeweils montags bis samstags ab 8 Uhr geöffnet, der letzte Termin ist um 17.30 Uhr möglich.

Die Schnellteststelle in Tambach hat an Wochenenden, Brücken- und Feiertagen sowie während der Ferien in Bayern von 8 bis 18 Uhr geöffnet, wobei der letzte mögliche Testtermin um 17.30 Uhr besteht. Zwischen 13 und 13.45 Uhr ist in beiden Teststationen Pause. Um eine Anmeldung für beide Teststationen unter novidatest.de wird gebeten. Zum Test muss ein Ausweis vorgelegt werden, das Testergebnis liegt nach rund 20 Minuten vor.

Eine Übersicht aller Schnelltestangebote des Landkreises Coburg gibt es im Internet unter www.landkreis-coburg.de.

06.00 Uhr: Einkaufen in Kulmbach wieder möglich

Weil in Kulmbach der Corona-Inzidenzwert am fünften Tag in Folge die Marke 150 unterschritten hat, ist Einkaufen in Geschäften wieder möglich. Ab heute dürfen Kunden Ladengeschäfte betreten, wenn sie ein negatives Testergebnis vorlegen können. Dieses darf nicht älter als 24 Stunden sein. Auch müssen die Geschäfte die Kontaktdaten der Kunden erheben, teilte das Landratsamt Kulmbach mit. Nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen beträgt der Inzidenzwert in Kulmbach 115 Punkte.

Donnerstag, 06.05.2021

16.53 Uhr: Landkreis Coburg mit höchstem Inzidenzwert in Bayern

In Oberfranken sind seit gestern 266 neue Corona-Infektionen gemeldet worden. Wie das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen mitteilt, ist damit die Zahl der infizierten Personen seit Ausbruch der Pandemie in Oberfranken auf 53.245 gestiegen.

Den höchsten Sieben-Tage-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner in Oberfranken verzeichnet der Landkreis Coburg mit 302. Es ist der höchste Wert in ganz Bayern. Den geringsten Corona-Inzidenzwert in Oberfranken hat die Stadt Bamberg mit 50,4.

Seit gestern sind sechs Todesfälle hinzugekommen. Damit sind seit Ausbruch der Pandemie im Zusammenhang mit dem Coronavirus 1.577 Personen in Oberfranken gestorben.

16.03 Uhr: Autonome Busse in Hof verzögern sich

In Hof verzögert sich der Start der Shuttlebusse weiter. Erst wenn es die Corona-Lage erlaube, könne der Fahrgastbetrieb aufgenommen werden, teilten die Stadt und die Betreiber der selbstfahrenden Busse mit. Der Inzidenzwert beträgt in Hof aktuell laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) 249. Ab welchem Wert Personen mit dem Shuttlebus fahren können, steht noch nicht fest. In Rehau fahren die Shuttlebusse bereits, allerdings ausschließlich in einem betriebsinternen Werksverkehr.

In Kronach sollen die autonom fahrenden Busse Touristen und in Hof Fahrgäste vom Bahnhof in die Innenstadt befördern. Die Mitfahrt wird kostenfrei sein. Die automatisierten Fahrzeuge mit zehn Sitzplätzen sind selbstfahrend. Das Bundesverkehrsministerium fördert das Shuttlebus-Projekt in Oberfranken mit 15,3 Millionen Euro.

11.45 Uhr: BRK eröffnet weiteres Testzentrum in Bayreuth

Um das Angebot an Schnelltest-Möglichkeiten für die Bayreuther Bevölkerung auszubauen, nimmt das Rote Kreuz in Bayreuth am Samstag ein weiteres Schnelltestzentrum in Betrieb. Es wird in der Spinnereistraße 4 eröffnet. Die Dienste des Schnelltestzentrums stehen dem BRK zufolge immer samstags von 10 bis 18 Uhr kostenfrei zur Verfügung. Ab dem 16. Mai soll auch sonntags von 10 bis 14 Uhr getestet werden. Für den Besuch des Schnelltestzentrums ist keine Anmeldung erforderlich. Für die Durchführung des Tests ist die Vorlage des Personalausweises notwendig.

Mit dem neuen Schnelltestzentrum gibt es in Bayreuth nun drei Testmöglichkeiten. Bereits eröffnet wurden Schnelltestzentren in der Schlossgalerie und im Rotmaincenter.

Mittwoch, 05.05.2021

17.59 Uhr: Einkaufen in Kulmbach mit negativem Coronatest möglich

Weil in Kulmbach der Corona-Inzidenzwert am fünften Tag in Folge die Marke 150 unterschritten hat, ist Einkaufen in Geschäften wieder möglich. Ab Freitag dürfen Kunden Ladengeschäfte betreten, wenn sie ein negatives Testergebnis vorlegen können. Dieses darf nicht älter als 24 Stunden sein. Auch müssen die Geschäfte die Kontaktdaten der Kunden erheben, teilte das Landratsamt Kulmbach mit. Nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen beträgt der Inzidenzwert in Kulmbach 114,6.

15.50 Uhr: Kreis Coburg mit höchstem Inzidenzwert

In Oberfranken sind seit gestern 303 neue Corona-Infektionen gemeldet worden. Wie das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen mitteilt, ist damit die Zahl der infizierten Personen seit Ausbruch der Pandemie in Oberfranken auf 52.979 gestiegen.

Den höchsten Sieben-Tage-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner in Oberfranken verzeichnet der Landkreis Coburg mit 267,4. Den geringsten Corona-Inzidenzwert in Oberfranken hat die Stadt Bamberg mit 54,3.

Seit gestern sind vier Todesfälle hinzugekommen. Damit sind seit Ausbruch der Pandemie im Zusammenhang mit dem Coronavirus 1.571 Personen in Oberfranken gestorben.

12.53 Uhr: Bambergs Museen öffnen wieder

Aufgrund des gesunkenen Corona-Inzidenzwertes öffnen in Bamberg wieder die Städtischen Museen. Ab morgen können Besucher in das Historische Stadtmuseum kommen. Auch die Stadtgalerie Bamberg – Villa Dessauer ist dann wieder geöffnet. Ebenfalls besucht werden können die Sammlung Ludwig im Alten Rathaus und das Dokumentationszentrum Mikwe mit seinem jüdischen Ritualbad.

Für alle Besucher gilt Maskenpflicht. Außerdem muss man sich für einen Besuch anmelden. Der Inzidenzwert ist in der Stadt Bamberg in den vergangenen Tagen unter die Marke 100 gesunken. Gestern betrug er laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) 79.

12.00 Uhr: Betriebsärzte impfen bei Kaeser in Coburg

Bei Kaeser, einem Hersteller und Anbieter von Kompressoren und Druckluftsystemen aus Coburg, sollen noch im Mai die ersten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch Betriebsärzte gegen das Coronavirus geimpft werden. Wie das Unternehmen mitteilt, sei Kaeser eines von 17 ausgewählten Unternehmen in Bayern, die im Rahmen der zweiten Phase des Modellprojektes der Bayerischen Staatsregierung in die nationale Impfkampagne einsteigen.

Dienstag, 04.05.2021

17.44 Uhr: Hof hat mit 296,8 den höchsten Inzidenzwert

In Oberfranken sind seit gestern 49 neue Corona-Infektionen gemeldet worden. Wie das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen mitteilt, ist damit die Zahl der infizierten Personen seit Ausbruch der Pandemie in Oberfranken auf 52.676 gestiegen.

Den höchsten 7-Tage-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner in Oberfranken verzeichnet die Stadt Hof mit 296,8. Den geringsten Corona-Inzidenzwert in Oberfranken hat die Stadt Bamberg mit 78,8.

Seit Ausbruch der Pandemie sind nach Angaben des LGL im Zusammenhang mit dem Coronavirus 1.567 Personen in Oberfranken gestorben. Seit gestern sind vier Todesfälle hinzugekommen.

17.15 Uhr: Freie Auswahl des Impfzentrums im Landkreis Kronach

Die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Kronach können auswählen, in welchem der vier Impfzentren sie sich gegen Covid-19 impfen lassen. Die bisherige Zuordnung nach Wohnort zu den jeweiligen Impfstationen in Kronach, Nordhalben, Steinbach am Wald und Neukenroth entfällt, teilte das Landratsamt mit. Wenn ein Bürger im Landkreis wohne, aber in der Kreisstadt Kronach arbeitet, könne er sich auch in der Stadt Kronach impfen lassen. Außerdem könnten dadurch die Wartezeiten in den Außenstellen verkürzt werden, heißt es in der Mitteilung weiter.

16.04 Uhr: Bamberg lockert Corona-Regeln

Die Sieben-Tage-Inzidenz der Stadt Bamberg beträgt laut Robert Koch-Institut (RKI) aktuell 79 Punkte. Damit liegt der Wert den fünften Tag in Folge unter der Marke von 100. Ab Donnerstag werden darum in der Stadt die Corona-Regeln gelockert.

Unter anderem sind dann wieder private Treffen mit maximal fünf Personen zwischen dem eigenen und einem weiteren Hausstand zulässig. Auch die Ausgangssperre zwischen 22 und 5 Uhr ist dann aufgehoben.

In Schulen kann dann wieder Präsenzunterricht stattfinden, wenn der Mindestabstand durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann.

13.52 Uhr: Diözesanmuseum Bamberg öffnet wieder

Nach mehrwöchiger Schließung wegen Corona öffnet das Diözesanmuseum Bamberg am Donnerstag wieder seine Tore. Allerdings müssten sich die Besucher bei einer Inzidenz zwischen 50 und 100 online oder per Telefon anmelden. Zunächst würden nur 20 Besucher zu bestimmten Einlasszeiten ins Gebäude gelassen, heißt es in einer Mitteilung. Damit Abstände eingehalten werden können, seien Einbahnstraßen angelegt. Außerdem müssten die Besucher eine FFP2-Maske tragen. Führungen durch das Museum seien nicht möglich.

Mit der Wiedereröffnung des Diözesanmuseums kann die Sonderausstellung "Die Bamberger Kaisergewänder unter der Lupe" besichtigt werden. Zu sehen sind unter anderem Leihgaben aus London und Wien. Außerdem ist der Kreuzgang mit den originalen Figuren der Domportale wieder zugänglich.

9.46 Uhr: In Bayreuth gibt es Lockerungen beim Einkaufen

Die Stadt Bayreuth lag bereits am Sonntag (02.05.21) den fünften Tag in Folge unter den Inzidenzwert von 150. Daher ist ab dem heutigen Dienstag das Einkaufen mit vorheriger Terminreservierung und negativem Coronatest ("Click & Meet") wieder möglich. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) liegt der Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner in Bayreuth aktuell bei 112.

9.16 Uhr: Rosenberg Festspiele Kronach starten verspätet

Der Start der Rosenberg Festspiele 2021 in Kronach wird sich aufgrund des nach wie vor hohen Infektionsaufkommens im Landkreis Kronach verschieben. Wie der Tourismus- und Veranstaltungsbetrieb mitteilt, beginnen die Festspiele nicht, wie geplant am 22. Mai, sondern erst am 27. Juni 2021.

Man sei zuversichtlich, mit Hilfe dieser Verschiebung, die Festspiele im Sommer realisieren zu können, heißt es weiter. Denn die Inzidenzwerte seien im stark betroffenen Landkreis Kronach inzwischen deutlich zurückgegangen. Laut Robert Koch-Institut (RKI) liegt der Inzidenzwert im Landkreis Kronach derzeit bei 208. Der Probenbetrieb habe bereits am vergangenen Wochenende unter Maßgabe aller zu beachtenden Schutz- und Hygienevorschriften begonnen.

Für die acht Veranstaltungen, die in diesem Zeitraum angesetzt waren, gibt es bereits Ersatztermine. Alle Tickets behalten ihre Gültigkeit, können aber auch umgetauscht oder zurückgegeben werden.

Montag, 03.05.2021

© BR
Bildrechte: BR

Die Coburger Sommerfestspiele sollen am 5. Juni mit "Die drei Musketiere" eröffnet werden. Bis zu 500 Zuschauerinnen und Zuschauer sollen im Theater im Hofgarten Platz finden.

16.00 Uhr: Sommerfestspiele in Coburg sollen am 5. Juni starten

Das Landestheater Coburg hat Einzelheiten zu den geplanten Sommerfestspielen im Hofgarten bekannt gegeben. Aktuell laufen bereits die Aufbauarbeiten der Bühne und der Tribüne am Herzog-Alfred-Brunnen. Die Eröffnungspremiere "Die drei Musketiere" soll am am 5. Juni stattfinden. Bis Ende Juli folgen dann Aufführungen aller Sparten des Landestheaters, unter anderem Serenadenkonzerte, Ballettstücke und ein Jazzkonzert. Die Spieltermine stehen in der aktuellen Situation unter Vorbehalt der aktuellen Inzidenzwerte. Die Sommerfestspiele im Freien seien die einzige Möglichkeit für das Theater, sich dem Publikum endlich wieder zu zeigen, sagte Intendant Bernhard F. Loges dem BR.

© BR
Bildrechte: BR

Die Coburger Sommerfestspiele sollen am 5. Juni mit "Die drei Musketiere" eröffnet werden. Bis zu 500 Zuschauerinnen und Zuschauer sollen im Theater im Hofgarten Platz finden.

Der Spielplan des Theaters sei aber sehr flexibel, so dass man schnell auf das Infektionsgeschehen reagieren könne, heißt es von den Verantwortlichen. Die Bühne der Sommerfestspiele misst 250 Quadratmeter, auf der Tribüne sollen bis zu 500 Zuschauerinnen und Zuschauer mit Abständen Platz finden. Die Reservierung der Karten für die verschiedenen Vorstellungen sei bereits sehr gut angelaufen, so Fritz Frömming, der Kaufmännische Direktor des Landestheaters Coburg. In der kommenden Woche sollen die Proben starten.

09.19 Uhr: Inzidenzwerte in Oberfranken - Stadt Hof mit höchster, Stadt Bamberg mit niedrigster Inzidenz

In Oberfranken verzeichnet weiterhin die Stadt Hof den höchsten Inzidenzwert mit 290, gefolgt vom Landkreis Coburg mit 275. Laut der aktuellen Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) hat die Stadt Bamberg in Oberfranken mit einer Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 77 den geringsten Wert in Oberfranken. Dieser liegt hier seit vergangenem Donnerstag unter der 100er-Marke.

Damit die Behörden vor Ort Lockerungen der geltenden Corona-Regeln ausrufen können, muss der betreffende Inzidenzwert im jeweiligen Landkreis oder der Stadt an mindestens fünf aufeinander folgenden Tagen unterschritten werden. Erst ab dem übernächsten Tag nach Bekanntgabe durch die Behörden, dürfen die Lockerungen in Kraft treten.

• Lesen Sie hier, was aktuell in Bayern gilt.

Sollte die 100er-Marke in der Stadt Bamberg also auch am morgigen Dienstag unterschritten werden, könnte ab Donnerstag beispielsweise Wechsel- oder Präsenzunterricht mit Mindestabstand für alle Jahrgangsstufen beginnen.

Die Landkreise Bayreuth und Forchheim liegen mit einem Wert von jeweils 101 derzeit noch knapp oberhalb der 100er-Inzidenz.

"Darüber spricht Bayern": Der neue BR24-Newsletter informiert Sie immer montags bis freitags zum Feierabend über das Wichtigste vom Tag auf einen Blick – kompakt und direkt in Ihrem privaten Postfach. Hier geht’s zur Anmeldung!