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Corona-Ticker Oberfranken: Bayreuth meldet weiterhin hohe Zahlen | BR24

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Das Corona-Infektionsgeschehen in Oberfranken ist im bayernweiten Vergleich nach wie vor hoch.

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Corona-Ticker Oberfranken: Bayreuth meldet weiterhin hohe Zahlen

Die Stadt Bayreuth verzeichnet weiterhin den höchsten Inzidenzwert in Bayern. Der Landkreis Kronach ist im Freistaat derzeit am zweitschlimmsten von der Corona-Pandemie betroffen. Alle Entwicklungen der Woche im Ticker.

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Von
  • BR24 Redaktion

Die wichtigsten Corona-News des Tages aus Oberfranken

  • Impfzentren von Lieferschwierigkeiten betroffen (16.40 Uhr)
  • Hohes Infektionsgeschehen in Oberfranken (14.49 Uhr)
  • Den Corona-Ticker Oberfranken der vergangenen Woche finden Sie hier.
  • Coronavirus: Weitere Artikel und Hintergründe finden Sie hier.

Corona-Neuinfektionen in Oberfranken pro Tag

Entwicklung der Corona-Kurve in Oberfranken

Samstag, 16.01.2021

16.40 Uhr: Impfzentren von Lieferschwierigkeiten betroffen

Von den Lieferschwierigkeiten des Impfstoffes gegen das Coronavirus sind auch alle Impfzentren in Oberfranken betroffen. In Bamberg können beispielsweise ab dem kommenden Dienstag keine Menschen mehr gegen das Virus geimpft werden, heißt es in einem Schreiben der Stadt. Einen ausführlichen Artikel dazu finden Sie hier.

14.49 Uhr: Hohes Infektionsgeschehen in Oberfranken

Oberfranken verzeichnet nach wie vor den höchsten Inzidenzwert in ganz Bayern. Laut den Zahlen (Stand: 16.01.21, 08.00 Uhr) des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) liegt er bei 209,32. Oberfranken ist der einzige aller bayerischen Regierungsbezirke, der die 200er Marke überschreitet. Der Inzidenz-Durchschnitt im Freistaat liegt bei 149,63.

Innerhalb eines Tages haben sich in Oberfranken nachweislich 281 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit Covid-19 ist im Bezirk seit gestern um 18 auf insgesamt 876 seit Ausbruch der Pandemie angestiegen.

Die in Bayern derzeit am schlimmsten von der Pandemie betroffenen Kommunen liegen derzeit in Oberfranken: Die Stadt Bayreuth meldet einen Inzidenzwert von 315,58. Der Landkreis Kronach verzeichnet mehr als 269 Neuinfektionen innerhalb einer Woche pro 100.000 Einwohner.

Freitag, 15.01.2021

16.15 Uhr: AWO schafft Geräte zur Luftreinigung an

Um das Ansteckungsrisiko mit dem Coronavirus zu vermeiden, hat die Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Coburg für 78.000 Euro mobile Luftreinigungsgeräte angeschafft. Die 20 Hochleistungsgeräte würden bereits jetzt unter anderem in einem Kinderarten zum Einsatz kommen, in dem eine Notbetreuung stattfindet, teilt der Kreisverband mit. Sobald die wegen der Pandemie geschlossenen AWO-Treffs im Landkreis Coburg wieder öffnen können, sollen die Geräte dort aufgestellt werden. Gerade in den Kinderbetreuungseinrichtungen berge der direkte Kontakt das Risiko einer Infektion, heißt es in dem Schreiben weiter. Bei Kleinkindern sei es vor allem in den kalten Monaten schwierig, permanent den Gruppenraum zu lüften. Die AWO Coburg hofft daher auf eine staatliche Förderung für die Geräte im Krippenbereich.

15.55 Uhr: Senioren in Bamberg können Impftermine vereinbaren

Ab sofort können sich Seniorinnen und Senioren aus Stadt und Landkreis Bamberg, die älter als 80 Jahre sind, für die Corona-Schutzimpfung anmelden. Wie die Stadt mitteilt, ist eine telefonische Anmeldung beim Impfzentrum täglich von 8.30 bis 16.30 unter der Nummer 0951/ 94 23 01 möglich. Auch per E-Mail oder online können die Senioren einen Termin vereinbaren. Bei der Terminvergabe erhalten die Bürger auch den Termin für die vorgeschriebene zweite Impfung gegen das Coronavirus. Für die kostenfreie Impfung ist die Karte der Krankenkasse mitzubringen. Falls vorhanden, sollen Medikamentenliste, Diabetikerausweis, Herzpass sowie medizinische Unterlagen mitgebracht werden. Beim Besuch des Impfzentrums werden die Bürger gebeten, eine FFP2-Maske zu tragen.

Stadt und Landkreis Bamberg hatten 14.000 Senioren wegen eines Impftermins angeschrieben. In den nächsten Tagen sollen alle Schreiben zugestellt sein.

15.00 Uhr: Bayreuth weiter mit bayernweit höchster Inzidenz

In Oberfranken haben sich seit gestern weitere 356 Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Wie das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen mitteilt, ist damit die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen seit Ausbruch der Pandemie in Oberfranken auf 27.902 gestiegen. Den höchsten Sieben-Tage-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner in Oberfranken und Bayern hat weiter die Stadt Bayreuth mit 324. Bayreuth ist damit der Hotspot Nummer eins in Bayern. Nur der Landkreis Rottal-Inn in Niederbayern hat ebenfalls einen Corona-Inzidenwert über 300; er beträgt 310.Den geringsten Corona-Inzidenzwert in Oberfranken hat die Stadt Bamberg mit 69.

858 Personen sind in Oberfranken seit Ausbruch der Corona-Pandemie im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Seit gestern kamen 13 Todesfälle dazu.

14.51 Uhr: Bamberg fordert 22.000 FFP2-Masken

Die Stadt Bamberg fordert von der Bayerischen Staatsregierung die zügige Lieferung von Gratis-Masken für Hilfsbedürftige. 22.000 FFP2-Masken würden benötigt, um jedem von Armut betroffenen Bürger fünf Masken aushändigen zu können, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt. Treffen die FFP2-Masken nicht rechtzeitig in Bamberg ein, würden hilfsbedürftige Bürger vom Einkaufen ausgeschlossen werden. Auch könnten sie nicht mit den städtischen Bussen unterwegs sein. Für Einkäufe und für Fahrten im öffentlichen Nahverkehr gilt ab Montag in Bayern eine FFP2-Masken-Pflicht.

14.20 Uhr: Shuttlebus fährt zum Bamberger Impfzentrum

Das Impfzentrum Bamberg ist ab Montag mit einem Shuttlebus zu erreichen. Der Bus fährt im 60-Minuten-Takt, teilt die Stadt Bamberg mit. Der Shuttlebus startet am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) und macht einen Stopp am Bahnhof, um Bürger aus dem Landkreis aufzunehmen, die mit der Bahn nach Bamberg kommen. Vom Impfzentrum in der Brose-Arena zurück geht es ebenfalls im 60-Minuten-Takt. Die Fahrt mit dem Shuttle-Bus ist kostenfrei. Der erste Bus startet am ZOB um 8.15 Uhr. Die letzte Rückfahrt vom Impfzentrum ist um 16.40 Uhr.

11.16 Uhr: Weniger Verkehrsunfälle durch Corona

Die Zahl der Verkehrsunfälle mit Personenschaden in Oberfranken ist zuletzt um 17 Prozent gesunken: Während im November 2019 noch 266 Vorfälle gezählt wurden, waren es ein Jahr später nur 221. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mit Sitz in Fürth mitteilt, sei ein Grund das durch die Corona-Pandemie niedrigere Verkehrsaufkommen. Darüber hinaus sind in diesem Zeitraum weitere Zahlen in Verbindung mit Verkehrsunfällen zurückgegangen: Die Anzahl der Verunglückten sank von 348 auf 292, die Zahl der Getöteten sank von vier auf eins.

09.38 Uhr: FFP2-Maskenpflicht am Klinikum Bayreuth

Ab kommendem Montag gilt im Klinikum Bayreuth die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske. Neben Besuchern und Begleitpersonen müssen auch Lieferanten und Geschäftspartner diese Art der Corona-Schutzmasken tragen, heißt es auf der Website des Krankenhauses, zu dem auch die Klinik Hohe Warte gehört. Aufgrund des gestiegenen Infektionsgeschehens hatte das Klinikum Bayreuth Mitte Dezember bis auf Weiteres ein Verbot für Patientenbesuche verhängt. Ausnahmeregelungen gelten unter anderem für die Kinderklinik, den Kreißsaal und die Palliativstation. Ab Montag gilt in ganz Bayern die FFP2-Maskenpflicht beim Einkaufen und im ÖPNV.

Auch wer als Besucher, Dienstleister oder Lieferant das Gelände der Bezirkskliniken in Oberfranken betritt, muss ab sofort eine FFP2-Maske tragen. Die Maskenpflicht gilt dort auch im Außenbereich.

05.48 Uhr: Bayreuth und Kulmbach sind Bayerns Hotspots

Die Stadt Bayreuth verzeichnet mit einem Inzidenzwert von 323,6 das höchste Infektionsgeschehen in ganz Bayern. Das bestätigen die aktuellen Zahlen (Stand: 15.01.21, 00.00 Uhr) des Robert Koch-Instituts. Der niederbayerische Landkreis Rottal-Inn meldet mit einem Wert von 310,3 den zweithöchsten Wert im Freistaat. Mit dem Landkreis Kulmbach liegt auch die Kommune in Oberfranken, die in Bayern derzeit am drittstärksten von der Pandemie betroffen ist. Dort hatten sich innerhalb einer Woche mehr als 286 Menschen pro 100.000 Einwohner mit dem Coronavirus infiziert.

Donnerstag, 14.01.2021

16.11 Uhr: Impfzentrum Hof startet am Dienstag

Am Dienstag, 19. Januar, nimmt das zentrale Impfzentrum für Stadt und Landkreis Hof seinen Betrieb auf. Berechtigt sind alle Personen über 80 Jahre, teilte das Landratsamt mit. Mehr als 3.000 Impfwillige haben sich bereits angemeldet. Das ist rund ein Viertel der rund 12.000 impfberechtigten Senioren und Seniorinnen. Die Mitarbeiter des Impfzentrums vereinbaren mit den Angemeldeten telefonisch die Termine für die Erst- und Zweit-Impfung. Weiterhin können sich alle Personen über 80 Jahre per Telefon (09281- 57 -777) täglich von 08.00 bis 17.00 Uhr oder auf der Homepage des Landkreies Hof anmelden. Diese Woche haben die rund 12.000 impfberechtigten Senioren und Seniorinnen Post vom Gesundheitsamt Hof bekommen.

16.09 Uhr: Sandler baut Produktion weiter aus

Der oberfränkische Textilhersteller Sandler AG produziert momentan täglich Vlies für rund drei Millionen OP- und FFP2-Masken. Nun baut das Unternehmen die Produktion von FFP2-Vliesstoffen weiter aus. Das habe aber weniger mit der ab Montag geltenden FFP2-Pflicht in Bayern zu tun. Die Produktionserweiterung liege vor allem daran, dass erst in den vergangenen Monaten immer mehr Maskenhersteller das Prüf-Zertifikat für diese besonderen Schutzmasken absolvieren konnten. Das erklärte Sandler-Vorstandsmitglied Ulrich Hornfeck auf BR-Anfrage.

Sandler bildet seit Mai 2020 zusammen mit der Zettl-Gruppe aus Niederbayern und dem Automatisierungsspezialisten PIA Automation aus Amberg den "Maskenverbund-Bayern". Dazu hatte das traditionsreiche Familienunternehmen im August am Stammsitz in der oberfränkischen Kleinstadt Schwarzenbach an der Saale eine neue Produktionsanlage in Betrieb genommen. Aktuell wird eine Jahreskapazität von Vlies für 300 Millionen Masken erreicht. Mittelfristig werde man diese Produktion verdoppeln und jährlich Vlies für 600 Millionen FFP2-Masken liefern, so Hornfeck. Und zwar nicht nur an den Maskenverbund-Bayern, sondern auch an weitere Maskenhersteller in Deutschland und Europa, erklärt Hornfeck auf BR-Anfrage.

15.24 Uhr: Hotspot Wunsiedel hat höchsten Inzidenzwert

In Oberfranken haben sich seit gestern weitere 487 Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Wie das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen mitteilt, ist damit die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen seit Ausbruch der Pandemie in Oberfranken auf 27.546 gestiegen. Der Bezirk verzeichnet mit einem Inzidenzwert von 214,85 den höchsten in Bayern.

Oberfranken verzeichnet zudem die Kommunen mit den drei jeweils höchsten Infektionsgeschehen im Freistaat: Den höchsten 7-Tage-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner in Oberfranken und Bayern hat der Landkreis Wunsiedel mit 291,79. Dahinter folgen die Stadt Bayreuth sowie der Landkreis Kronach mit 282,15 beziehungsweise 275,68.

Den geringsten Corona-Inzidenzwert in Oberfranken hat die Stadt Bamberg mit 68,50.

845 Personen sind in Oberfranken seit Ausbruch der Corona-Pandemie im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Seit gestern kamen zehn Todesfälle dazu.

15.09 Uhr: Corona beschert Krematorien mehr Arbeit

Die Mitarbeiter der Krematorien in Hof und Selb müssen Nachtschichten einlegen. Vor allem wegen Corona gibt es bis zu 40 Prozent mehr Feuerbestattungen. In Hof steht auf dem Friedhofsgelände inzwischen ein Kühlcontainer. Einen ausführlichen Artikel dazu finden Sie hier.

14.58 Uhr: Mitarbeiter der Regiomed-Kliniken lassen sich impfen

Die Lage beim oberfränkisch-thüringischen Klinikverbund Regiomed ist wegen weiterhin angespannt, aber kontrollierbar. Wie der Klinikverbund mitteilte, würden in den Krankenhäusern 122 Patienten wegen des Coronavirus behandelt, 14 davon auf Intensivstationen, neun davon müssen beatmet werden. Im Klinikum in Coburg habe sich die Lage auf der Normalstation etwas entspannt, die Situation auf der Intensivstation sei in etwa gleich wie vor Weihnachten.

Die Impfbereitschaft des Personals nehme stetig zu, heißt es. Eine genaue Quote könne man nicht nennen, sie bewege sich aber im Bundesdurchschnitt. Im Krankenhaus Coburg seien bereits zum Impfstart Ende Dezember 200 Mitarbeiter geimpft worden, heute weitere 200. Bei einer kurzfristigen Abfrage hätten sich insgesamt 400 Impfwillige gemeldet.

12.22 Uhr: Hof verteilt kostenlose FFP2-Masken

In der Region Hof gibt es ab sofort kostenlose FFP2-Masken für Menschen mit niedrigem Einkommen. Stadt und der Landkreis Hof haben kurzfristig mehrere tausend Stück dieser besonderen Schutzmasken zur Verfügung gestellt. Einen ausführlichen Artikel dazu finden Sie hier.

11.28 Uhr: Oberfränkische Handwerkskonjunktur ausgebremst

Der Lockdown und die Einschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie bremsen die Konjunktur des oberfränkischen Handwerks aus. Laut Handwerkskammer für Oberfranken (HWK) hatte sich die Lage im vergangenen Jahr zunächst merklich erholt, ehe im vierten Quartal der Geschäftsklimaindex fiel. So träfen die neuerlichen Beschränkungen viele Betriebe empfindlich und die Erwartungen für den Jahresbeginn 2021 würden gedämpft, sagt Matthias Graßmann, Vizepräsident der Handwerkskammer für Oberfranken. "Die aktuellen Zahlen zeigen, dass der erneute Lockdown für unsere Mitgliedsbetriebe einen schwierigen und harten Start ins neue Jahr bedeute", so Graßmann weiter. Insgesamt erwarte aber der Geschäftsführer der HWK, Rainer Beck, eine Erholung der Handwerkskonjunktur in diesem Jahr. So mache "die recht stabile Entwicklung der durchschnittlichen Auftragsreichweiten und der Kapazitätsauslastung Hoffnung auf eine Erholung", meint Beck. Das werde aber erst passieren, wenn die aktuellen Corona-Maßnahmen gelockert würden. Wichtig sei zudem, so Beck, dass die finanziellen Hilfen bald die betroffenen Betriebe auch erreichten

09.14 Uhr: Landkreis Hof überschreitet Grenzwert von 200

Der 7-Tage-Inzidenzwert der Stadt Hof hat die Marke von 200 überschritten. Aktuell liegt der Wert auf Grundlage der Berechnung des Robert-Koch-Instituts (RKI) bei 214,1, teilt das Landratsamt Hof mit. Damit gelten ab sofort die vom Freistaat Bayern erlassenen Regelungen bei einem erhöhten Inzidenzwert. Konkret bedeutet das, dass Ausflüge über einen 15-Kilometer-Radius um die Wohnortgemeinde hinaus nun untersagt sind.

05.53 Uhr: Trotz Corona Arbeitslosenquote zurückgegangen

Lichtenfels ist der einzige Landkreis in der Metropolregion Nürnberg mit einem negativen Corona-Effekt auf dem Arbeitsmarkt. Die Arbeitslosenquote von April bis Oktober 2020 sei gegenüber dem Vorjahreszeitraum trotz der Pandemie auf 3,38 Prozent gesunken, teilte das Landratsamt mit. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum, als die Quote noch bei 5,15 lag, sei das ein Rückgang um 1,77 Prozent.

In der Metropolregion Nürnberg sei wegen der Corona-Pandemie die Arbeitslosenquote hingegen um 3,25 Prozent gestiegen. Das Landratsamt beruft sich auf eine Untersuchung des Amtes für Stadtforschung und Statistik für Nürnberg und Fürth.

Für Landrat Christian Meißner (CSU) sei die Entwicklung so nicht zu erwarten gewesen. Die Corona-Krise habe jedoch zur Beschleunigung des Strukturwandels und der Digitalisierungsprozesse bei den Unternehmen im Landkreis Lichtenfels beigetragen.

Anders als das Amt für Stadtforschung und Statistik betrachtet die Arbeitsagentur nicht den Zeitraum von April bis Oktober, sondern das ganze Jahr. Danach ist die Arbeitslosenquote im Landkreis Lichtenfels 2020 auf 4,1 Prozent gestiegen. 2019 lag sie noch bei 3,4 Prozent. Auch diese Zahlen nennt das Landratsamt in seiner Pressemitteilung.

Mittwoch, 13.01.2021

14.45 Uhr: Im Hotspot Wunsiedel Inzidenzwert unter 300

In Oberfranken haben sich seit gestern weitere 388 Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Wie das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen mitteilt, ist damit die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen seit Ausbruch der Pandemie in Oberfranken auf 27.059 gestiegen. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner ist in Oberfranken unter die Marke 300 gesunken. Den höchsten Wert hat der Landkreis Wunsiedel mit 299. Wunsiedel bleibt damit Spitzenreiter in Bayern. Weitere Hotspots in Oberfranken sind die Stadt Coburg und der Kreis Lichtenfels mit Werten von 290 beziehungsweise 273. Den geringsten Corona-Inzidenzwert in Oberfranken hat die Stadt Bamberg mit 68. 835 Personen sind in Oberfranken seit Ausbruch der Corona-Pandemie im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Seit gestern kamen 21 Todesfälle dazu.

13.00 Uhr: Hofer Impfzentrum geht in Betrieb

Das Hofer Impfzentrum geht voraussichtlich nächste Woche in Betrieb. Die Impfbereitschaft sei groß, teilen Stadt und Landkreis Hof in einer Presseerklärung mit. Bislang hätten sich rund 1.900 Personen über 80 Jahre angemeldet. Möglich ist das per Telefon über 09281/57-777 täglich von 8 bis 17 Uhr oder online. Zudem erhalten alle über 80-Jährigen derzeit Post vom Hofer Gesundheitsamt. Bevor allerdings die Schutzimpfungen gegen Corona im Hofer Impfzentrum verteilt werden, sollen erst noch alle Impfwilligen in den Alten- und Pflegeheimen sowie in den Kliniken der Region Hof geimpft werden, sagt Landrat Oliver Bär (CSU). Innerhalb der vergangenen zwei Wochen fanden in 21 der insgesamt 25 Pflege-Einrichtungen Impfungen von rund 2.270 Menschen statt, teilte das Landratsamt mit.

11.50 Uhr: Busverkehr in Hof wird eingeschränkt

Der Busverkehr in Hof wird eingeschränkt. Aufgrund geringerer Nachfrage wegen der Corona-Schutzmaßnahmen fallen bis Ende Januar die Fahrten der sogenannten Anruf-Linien-Busse samstagsnachmittags und sonntags aus. Das teilen die Hofer Stadtwerke mit.

06.09 Uhr: Stadt Bayreuth überschreitet Grenzwert für 15-Kilometer-Regel

Die Stadt Bayreuth verzeichnet mit 223,3 (Vortag: 191,2) nun auch einen Sieben-Tage-Inzidenzwert über der 200er-Marke. Das geht aus den aktuellen Zahlen (Stand 13.01.21, 0 Uhr) des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor. D.h. auch hier gilt ab sofort die "15-Kilometer-Regel". Außerdem hat der Landkreis Wunsiedel die Stadt Coburg als Inzidenz-Spitzenreiter in Bayern abgelöst. Zwar sind im Landkreis Wunsiedel 298,7 (Vortag 313,8) und der Stadt Coburg 289,7 (Vortag 326,3) die Werte gesunken und liegen mittlerweile unter 300, trotzdem haben die beiden oberfränkischen Regionen die höchsten Inzidenzen in ganz Bayern.

Dienstag, 12.01.2021

16.34 Uhr: 22 neue Todesfälle in Oberfranken gemeldet

In Oberfranken haben sich seit gestern weitere 139 Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Wie das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen mitteilt, ist damit die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen seit Ausbruch der Pandemie in Oberfranken auf 26.671 gestiegen. Den höchsten Sieben-Tage-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner hat in Oberfranken und Bayern die Stadt Coburg mit 326. Auch die Landkreise Kulmbach und Wunsiedel sind Hotspots mit Werten von 320 und 314. Den geringsten Corona-Inzidenzwert in Oberfranken hat die Stadt Bamberg mit 80. 14 Personen sind in Oberfranken seit Ausbruch der Corona-Pandemie im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Seit gestern kamen 22 Todesfälle dazu.

13.32 Uhr: Senioren beraten Senioren in Bamberg

Rund 15 Mitglieder des Bamberger Seniorenbeirats entlasten die Impf-Hotline des Impfzentrums Bamberg mit einer eigenen Hotline. Unter der Telefonnummer 0951/87-2424 beantworten die Seniorenbeiratsmitglieder ab sofort täglich von 9 bis 13 Uhr allgemeine Fragen zur Corona-Impfung und Terminvergabe. Wie Bambergs Zweiter Bürgermeister Jonas Glüsenkamp (Grüne) auf BR-Nachfrage mitteilt, tauchen bei impfwilligen Senioren immer wieder Fragen auf, die bei den Impf-Hotlines aus Zeitgründen nicht beantwortet werden können. Vor allem organisatorische Fragen zur Impf-Anmeldung, zu den mobilen Impfteams, möglichen Shuttleservices oder Hilfen beim Zugang zum Impfzentrum werden häufig gestellt. An sechs Telefonen beantworten Seniorenbeiratsmitglieder genau die Fragen, die die Senioren interessieren und sie haben dafür deutlich mehr Zeit, als die eigentliche Impf-Hotline, diese werde somit außerdem entlastet. Seit die Senioren-Hotline am Dienstagmorgen mit der Arbeit begonnen hat seien schon zahlreiche Anrufe eingegangen, so Glüsenkamp weiter. Ab Mittwoch sollen die Impfungen für die Über-80-Jährigen, die Zuhause leben, in der Brose Arena starten.

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Der Bamberger Seniorenrat hat eine Corona-Info-Hotline gestartet. Rund 15 Mitglieder des Rats entlasten so die Hotline des Impfzentrums.

05.42 Uhr: Stadt Coburg mit höchstem Inzidenzwert in Bayern, 15-Kilometer-Regel gilt weiter in sechs Landkreisen und zwei Städten in Oberfranken

Die Stadt Coburg verzeichnet derzeit mit 326,3 (Vortag 323,8) den höchsten Sieben-Tage-Inzidenzwert in Bayern. Das geht aus den aktuellen Zahlen (Stand 12.01.21, 0 Uhr) des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor. Neben Coburg liegt auch der Wert der Stadt Hof mit 213,9 (Vortag 231,3) weiterhin oberhalb der 200er-Grenze. D.h. hier gilt weiterhin die "15-Kilometer-Regel", genauso wie für die Landkreise Bayreuth, Coburg, Kronach, Kulmbach, Lichtenfels und Wunsiedel. Auch hier betragen die Werte immernoch mehr als 200.

Während in der Stadt Hof der Wert im Vergleich zum Vortag gesunken ist, musste die Stadt Coburg einen leichten Anstieg verzeichnen. In den betroffenen Landkreisen ist der Wert nur im Landkreis Bayreuth leicht angestiegen, in allen anderen ist er gesunken. Die Inzidenzwerte in den betroffenen Landkreisen liegen laut Robert Koch-Institut (Stand 12. Januar, 0 Uhr) derzeit bei:

Kulmbach: 320 (Vortag: 324,2) - Wunsiedel: 313,8 (331,7) - Coburg: 260,5 (290,5) - Bayreuth: 260,5 (256,6) - Kronach: 226,2 (258,2) - Lichtenfels: 208,2 (223,1)

Montag, 11.01.2021

17.07 Uhr: In Kulmbach sterben immer mehr Altenheim-Bewohner

Immer mehr Bewohner der drei von einem Corona-Ausbruch betroffenen Seniorenheime im Landkreis Kulmbach sterben. Nach Angaben des Landratsamts sind elf weitere Menschen am Wochenende im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben. Von den bisher 55 Corona-Opfern im Landkreis standen 36 in Verbindung zu den Altenheimen. Zur Unterstützung des Pflegepersonals wurden Kräfte der Bundeswehr herangezogen. Der Inzidenzwert für den Landkreis ist auf 323 gestiegen.

15.38 Uhr: Bayernweit höchste Inzidenz in Wunsiedel

In Oberfranken haben sich seit gestern weitere 247 Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Wie das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen mitteilt, ist damit die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen seit Ausbruch der Pandemie in Oberfranken auf 26.532 gestiegen. Den höchsten Sieben-Tage-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner hat in Oberfranken und Bayern der Landkreis Wunsiedel mit 332, gefolgt von Kulmbach mit 324. Den geringsten Corona-Inzidenzwert in Oberfranken hat die Stadt Bamberg mit 85.

792 Personen sind in Oberfranken seit Ausbruch der Corona-Pandemie im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Seit gestern kamen sechs Todesfälle dazu.

14.28 Uhr: Städtische Musikschule Bamberg sagt Unterricht ab

Wegen des verlängerten Lockdowns hat die Städtische Musikschule Bamberg bis 31. Januar alle Kursangebote abgesagt. Auch der Unterricht in den Kindertagesstätten und die Zusammenarbeit mit den allgemeinbildenden Schulen entfallen, teilte die Musikschule mit. Abgesagt sind außerdem Ensemblefächer unter anderem mit Streich- und Tasteninstrumenten, die nicht per Videoübertragung unterrichtet werden. 2019/2020 besuchten 1.300 Schülerinnen und Schüler die Städtische Musikschule Bamberg. 52 Fachlehrkräften unterrichten an der Schule. Sie ist die zweitgrößte Musikschule in Oberfranken.

14.20 Uhr: Info-Briefe an Senioren in Bamberg

Ab dieser Woche bekommen die über 80-jährigen Bamberger Post und können sich ab Mittwoch in der Brose-Arena impfen lassen. Das haben die Stadt und das Landratsamt bekannt gegeben. Bisher stand der Impfstoff zunächst nur in begrenzten Mengen zur Verfügung. Bis jetzt hatten die Bewohnerinnen und Bewohner in Alten- und Pflegeheimen und medizinisches Personal Priorität. Ab Mittwoch werde das Impfzentrum Bamberg in der Brose Arena regelmäßige Lieferungen mit Corona-Impfstoff erhalten. „Bisher haben wir im Impfzentrum Bamberg 1728 Impfdosen erhalten und alle verimpft“, so Oberbürgermeister Andreas Starke (SPD). Es sei ein wichtiger Schritt, dass bald auch mit der Impfung der über 80-Jährigen, die zuhause leben, beginnen werden könne, so Starke weiter. In dem Schreiben an alle Über-80-Jährigen, werden alle wichtigen Informationen rund um die Anmeldung enthalten sein.

14.00 Uhr: Weitere Bewohner im Altenheim infiziert

In einem Altenpflegeheim in Küps im Landkreis Kronach sind nach einer Reihentestung in der vergangenen Woche 23 Bewohner und zehn Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das hat das Landratsamt Kronach auf Anfrage des Bayerischen Rundfunks bekannt gegeben. In einem Altenheim in Stockheim seien vier weitere Bewohner und ein Mitarbeiter positiv getestet worden. Ende Dezember hatten in der Einrichtung in Küps die Impfungen gegen das Virus begonnen. Rund eine Woche später waren bei zwei Bewohnern Corona-Symptome aufgetreten. Schnelltests waren daraufhin positiv verlaufen. Auch zwei Mitarbeiter waren positiv getestet worden. Wann die zweite Impfung für die Bewohnerinnen und Bewohner und das Personal in Küps durchgeführt werden soll, sei momentan noch nicht klar, sagte Alexander Löffler, Pressesprecher des Landratsamtes Kronach, dem BR.

In den Heimen in Küps und Stockheim helfen derzeit aufgrund des personellen Situation auch einige Kräfte der Bundeswehr aus. Experten des Robert Koch-Instituts und der Charité in Berlin hatten dem BR erläutert, dass eine Corona-Infektion auch nach einer ersten Impfung auftreten können, da sich der Impfschutz erst nach einer gewissen Zeit aufbaue. Auch könnten die Infektionen bereits vor dem Impfstart Ende Dezember unentdeckt in den Einrichtungen gewesen sein.

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Die Ergebnisse der Corona-Reihentestungen im Seniorenheim Küps (Lkr. Kronach) liegen vor. Demnach sind 23 Bewohner und zehn Mitarbeiter positiv auf das Corona-Virus getestet worden.

10.00 Uhr: Meldebogen für Über-80-Jährige in Coburg

Im Landkreis Coburg müssen sich Impfwillige, die 80 Jahre und älter sind, nicht mehr persönlich um einen Impftermin kümmern, denn sie bekommen einen Meldebogen zugeschickt. Darauf sollen die Senioren ihren Wohnort angeben. Das Landratsamt erfährt somit, wie viele Personen aus welcher Kommune sich impfen lassen wollen. Für die Senioren will das Landratsamt dann Sammeltransporte zum Impfzentrum organisieren. Auch könnten mobile Impfteams die Gemeinde oder Stadt ansteuern, in der die Senioren leben. Die Senioren können den ausgefüllten Meldebogen in ihren jeweiligen Gemeinden oder Städten abgeben oder ihn an das Impfzentrum in Coburg per E-Mail senden. Auch kann der Meldebogen online auf der Hompage des Landratsamtes ausgefüllt werden.

Bisher hatte das Landratsamt Coburg Impftermine ausschließlich über eine Telefonhotline vereinbart. War kein Impfstoff mehr vorhanden, wurde das den Anrufern per Bandansage mitgeteilt. Auch in der Stadt Coburg werden Bürgerinnen und Bürger, die älter als 80 Jahre alt sind, Post in ihren Briefkästen finden. Wie die Stadt Coburg mitteilt, befindet sich darin ein Informationsschreiben zur Corona-Schutzimpfung.

09.18 Uhr: 15-Kilometer-Regel gilt in sechs Landkreisen und zwei Städten

In den Landkreisen Bayreuth, Coburg, Kronach, Kulmbach, Lichtenfels und Wunsiedel sowie den Städten Coburg und Hof gilt ab sofort die sogenannte "15 Kilometer-Regel". Die Regel gilt automatisch in Landkreisen und kreisfreien Städten, die den Wert von 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche überschreiten. Hier dürfen sich Personen nur noch innerhalb eines Radius von 15 Kilometern um ihre Gemeindegrenze bewegen. Welche Kommunen betroffen sind, richtet sich nach den aktuellen Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI).

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