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In Neustadt bei Coburg nimmt ab morgen eine Corona-Schnellteststation den Betrieb auf.

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Corona-Ticker Oberfranken: LGL meldet 278 Neuinfektionen

Das LGL meldet 278 Neuinfektionen in Oberfranken. In Neustadt b. Coburg nimmt eine Schnellteststation den Betrieb auf. Im Landkreis Kronach sollen sich alle Impfwilligen für einen Impftermin registrieren lassen. Die Entwicklungen der Woche im Ticker.

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  • BR24 Redaktion

Die wichtigsten Corona-News des Tages aus Oberfranken

  • LGL meldet 269 Neuinfektionen in Oberfranken (14.22 Uhr)
  • Coronavirus: Weitere Artikel und Hintergründe finden Sie hier.
  • Den Corona-Ticker Oberfranken der vergangenen Woche finden Sie hier.

Corona-Neuinfektionen in Oberfranken pro Tag

Entwicklung der Corona-Kurve in Oberfranken

Sonntag, 28.03.2021

14.22 Uhr: 278 weitere Neuinfektionen in Oberfranken

In Oberfranken sind innerhalb eines Tages weitere 278 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Nach Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen sind zwei weitere Personen in Verbindung mit Covid-19 gestorben (Stand: 28.03.21, 08.00 Uhr). Die Zahl der Todesfälle in Oberfranken liegt somit seit Ausbruch der Pandemie insgesamt bei 1.424. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt in Oberfranken 169,61. Das ist nach der Oberpfalz (207,53) der höchste Wert in Bayern. Der Durchschnittswert im Freistaat liegt bei 135,97. Insgesamt haben sich in Oberfranken seit Beginn der Pandemie 42.583 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Bayernweit sind es 490.787, wovon 442.520als genesen gelten.

Samstag, 27.03.2021

14.39 Uhr: LGL meldet 269 Neuinfektionen in Oberfranken

In Oberfranken sind innerhalb eines Tages weitere 269 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Nach Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen sind zwei weitere Personen in Verbindung mit Covid-19 gestorben (Stand: 27.03.21, 08.00 Uhr). Die Zahl der Todesfälle in Oberfranken liegt somit seit Ausbruch der Pandemie insgesamt bei 1.422. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt in Oberfranken 167,27. Das ist nach der Oberpfalz (198,00) der höchste Wert in Bayern. Der Durchschnittswert im Freistaat liegt bei 131,14. Insgesamt haben sich in Oberfranken seit Beginn der Pandemie 42.305 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Bayernweit sind es 488.054, wovon 440.900 als genesen gelten.

09.09 Uhr: Neustadt bei Coburg richtet Schnellteststation ein

In Neustadt bei Coburg nimmt ab kommendem Montag (29.03.21) eine Corona-Schnellteststation den Betrieb auf. Möglich ist das laut dem Landratsamt durch eine Kooperation des Testzentrums Coburg mit dem Bayerischen Roten Kreuz (BRK). Tests werden demnach in der Frankenhalle in der Wildenheider Straße von Montag bis Donnerstag von 17 bis 19 Uhr durchgeführt. An Karfreitag von 15 bis 18 Uhr. Anmeldungen sind über das Online-Portal des Coburger Testzentrums möglich. Dabei handelt es sich laut Mitteilung um ein vorübergehendes Angebot. In zwei bis drei Wochen soll es ein Testangebot von einem privaten Anbieter geben.

Freitag, 26.03.2021

18.30 Uhr: LGL meldet 371 neue Corona-Fälle in Oberfranken

Innerhalb eines Tages sind in Oberfranken weitere 371 Corona-Fälle gemeldet worden. Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) beträgt die 7-Tage-Inzidenz im Regierungsbezirk 164 (Stand: 26.03.21, 08.00 Uhr). Der bayernweite Durchschnitt liegt bei 125. Die Anzahl der Todesfälle in Verbindung mit Corona sind in Oberfranken seit gestern um sechs auf 1.420 seit Ausbruch der Pandemie angestiegen. Die Stadt Hof verzeichnet mit 419 den höchsten Inzidenzwert in Bayern. Im oberfränkischen Vergleich folgen die Landkreise Kulmbach (284) und Hof (281). Das niedrigste Infektionsgeschehen in Oberfranken weist aktuell die Stadt Coburg mit einem Inzidenzwert von 61 auf.

15.54 Uhr: Handwerkskammer fordert Schnelltests für Mitarbeiter in Handwerksbetrieben

Die Handwerkskammer für Oberfranken (HWK) und das bayerische Handwerk appellieren an rund 16.400 Betriebe, ihren Beschäftigen vermehrt Selbsttests anzubieten. Wie es in einem Schreiben der Kammer heißt, sei dies im Interesse aller und schmälere die Gefahr einer erneuten Lockdown-Verschärfung. Eine generelle Testpflicht lehne die Kammer allerdings strikt ab, da diese mit zusätzlichen bürokratischen Belastungen für die Unternehmen verbunden wäre. "Damit unsere Betriebe in Oberfranken und auch in ganz Bayern großflächig testen können, müssen die erforderlichen Tests aber auch vorhanden sein. Hier muss die Politik ihre Hausaufgaben machen und für die entsprechenden Kapazitäten sorgen", so der Vizepräsident der HWK für Oberfranken, Matthias Graßmann.

Die Handwerkskammer für Oberfranken hat auf ihrer Webseite die wichtigsten Fragen und Antworten für Betriebe zusammengestellt.

15.44 Uhr: Maskenpflicht auf Spielplätzen in Hof denkbar

Die Stadt Hof denkt über eine Ausweitung der Maskenpflicht nach. Wie Oberbürgermeisterin Eva Döhla (SPD) im BR-Gespräch mitteilte, könnte es künftig Pflicht sein, auch auf belebten Grünflächen und Spielplätzen Masken zu tragen. "Wir bekommen vermehrt Hinweise, dass gerade dort sich Menschengruppen treffen, eng beieinanderstehen und reden", so Döhla. Die Entscheidung darüber soll kommende Woche fallen. Seit einigen Monaten besteht in der Stadt Hof schon eine Maskenpflicht im Innenstadtbereich. Weitere Einschränkungen seien aber nicht geplant. Die Stadt sei seit Herbst 2020 bereits an die äußerste Grenze der rechtlichen Einschränkungen gegangen, so die Oberbürgermeisterin. Man habe strikt reagiert, noch mehr Einschränkungen der Freiheitsrechte solle es nicht geben. Die Stadt Hof hat derzeit mit 419 einen der höchsten 7-Tages-Inzidenzwerte bundesweit.

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Hof Oberbürgermeisterin Eva Döhla (SPD) äußert sich zu einer möglichen Verschärfung der Maskenpflicht.

13.19 Uhr: Landkreis Kronach ruft zu Impfregistrierung auf

Der Landkreis Kronach plant in den kommenden acht Tagen 4.500 Corona-Impfungen durchzuführen. Wie das Landratsamt mitteilt, werde dies zum einen durch die Ausweitung der Impfkapazitäten sowie zum anderen durch eine Sonderzuteilung von Impfstoff durch den Bund möglich. Bereits jetzt liege der Landkreis Kronach mit seiner Impfquote über dem bayern- bzw. deutschlandweiten Durchschnitt.

Aktuell seien noch rund 10.000 Personen für eine Impfung im Landkreis Kronach registriert. Angesichts der bevorstehenden 4.500 Impfungen sollen sich alle impfwilligen Bürgerinnen und Bürger, unabhängig von der Impfpriorisierung, für einen Impftermin registrieren, heißt es weiter. "Wir können zwar keine Garantie für einen zeitnahen Termin geben, aber das kann auch mal relativ schnell gehen. Und dann ist es einfach gut, wenn man registriert ist", betont Ralf Schmidt vom Impfzentrum Kronach. Die Registrierung für einen Impftermin kann sowohl online als auch telefonisch erfolgen.

Im Landkreis Kronach gibt es derzeit 15 Standorte, an denen sich Bürger auf das Coronavirus testen lassen können, eine Übersicht und Öffnungszeiten gibt es im Internet.

09.41 Uhr: Forchheim nimmt neue barrierefreie Impfstraße in Betrieb

In Forchheim nimmt heute eine neue barrierefreie Impfstraße den Betrieb auf. Im Corona-Impfzentrum im ehemaligen Don-Bosco-Heim ist damit die Impfung ohne Zugangsbeschränkungen möglich. Um 14.30 Uhr soll der Betrieb starten.

Im Landkreis Forchheim wurden bislang mehr als 19.000 Personen gegen das Coronavirus geimpft. Von ihnen haben mehr als 6.500 bereits die Zweitimpfung erhalten.

08.53 Uhr: Stadt Bamberg baut Corona-Schnelltestangebot auf

Die Stadt Bamberg will schrittweise ein Corona-Schnelltestangebot aufbauen. Der Stadtrat gab der Stadtspitze dafür nun grünes Licht, heißt es in einer Mitteilung aus dem Rathaus. Ab kommendem Montag (29.03.21) soll das Schnelltestzentrum am ehemaligen ZOB-Infopoint der Stadtwerke in der Promenadestraße eingerichtet sein. Getestet werden soll dort Montag bis Samstag, von 9 bis 15 Uhr. Termine sind nur nach vorheriger Anmeldung ab morgen möglich – ausschließlich für symptomfreie Personen. Das Zentrum soll auch über die Osterfeiertage inklusive Ostersonntag geöffnet sein. Ebenfalls ab Montag will die Stadt laut Mitteilung die Abstrichstelle Galgenfuhr einrichten. Dort sollen Testungen von 15 bis 19 Uhr möglich sein. Außerdem werde ab am 15. April ein Omnibus als mobiles Schnelltestzentrum die Bamberger Stadtteile anfahren.

05.36 Uhr: Welterbe-Besucherzentrum in Bamberg öffnet wieder

Das Welterbe-Besucherzentrum in Bamberg öffnet heute von 11 bis 16 Uhr wieder, nachdem Museen und Ausstellungen im Zuge der Bekämpfung der Corona-Pandemie im Freistaat seit November 2020 geschlossen waren. Wie es in einer Mitteilung der Stadt Bamberg heißt, seien die Auflagen für den Schutz von Gästen und Mitarbeitenden an die Örtlichkeit angepasst worden. So müssen Besucherinnen und Besucher eine FFP2-Maske in der Ausstellung tragen. Auch ein Mindestabstand von eineinhalb Metern ist verpflichtend. Um dies zu gewährleisten, dürfen sich zehn Besucher gleichzeitig in der Ausstellung und im dazugehörigen Shop aufhalten. Je nach Inzidenzwert ist vor dem Eintritt ein Anmeldebogen auszufüllen, heißt es weiter. Der Eintritt in die rund 220 Quadratmeter große Ausstellung, in der die Besonderheiten des Welterbes "Altstadt von Bamberg" vermittelt und in den internationalen UNESCO-Kontext eingebettet werden ist kostenfrei. Kostenpflichtige Führungen durch die Ausstellung sind auf neun Personen beschränkt und finden nach Anmeldung außerhalb der Öffnungszeiten statt. Weitere Informationen gibt es im Internet unter: https://welterbe.bamberg.de/de/besucherzentrum

05.21 Uhr: Kunstsammlungen der Veste Coburg wieder geöffnet

Die Kunstsammlungen der Veste Coburg und das Europäische Museum für Modernes Glas in Rödental sind ab heute wieder geöffnet. Wie es in einer Mitteilung der Kunstsammlungen heißt, öffnen beide Häuser um 09.30 Uhr. Vor einem Besuch ist eine telefonische Anmeldung bei den Kunstsammlungen der Veste Coburg unter der Telefonnummer 09561-87933 und dem Europäischen Museum für Modernes Glas unter der Telefonnummer 09563-1606 möglich. Eine Registrierung vor Ort ist für alle Besucher verpflichtend, dabei werden die Kontaktdaten erfasst und gegebenenfalls zur Nachverfolgung an das Gesundheitsamt weitergeleitet. Das Museum kann geöffnet bleiben, so lange der Inzidenzwert unter 100 liegt. Aktuell beträgt der Wert in der Stadt Coburg laut den Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) 60,9 (Stand: 26.03.2021, 03:08 Uhr).

In beiden Häusern gelten die aktuellen Hygieneregeln. Außerdem müssen alle Besucherinnen und Besucher im Innenbereich eine FFP2-Maske tragen. Für Kinder zwischen sechs und 14 Jahren reicht eine einfache Mund-Nasen-Bedeckung. Kinder unter sechs Jahren müssen keine Maske tragen. Die Kunstsammlungen der Veste Coburg empfehlen vor einem Besuch einen Blick auf die Website www.kunstsammlungen-coburg.de, um sich tagesaktuell über aktuelle Vorgaben zu informieren.

In der Burganlage der Veste Coburg, werden die ehemaligen Sammlungen der Coburger Herzöge aufbewahrt und präsentiert. Im Europäischen Museum für Modernes Glas in Rödental wird die Sammlung von Studioglas und modernem Glas sowie zeitgenössischer Keramik gezeigt.

Donnerstag, 25.03.2021

15.16 Uhr: Bürgerfest und Sommernachtsfest in Bayreuth fallen aus

Auch in diesem Jahr wird es in Bayreuther weder das traditionelle Bürgerfest noch das Sommernachtsfest in der Eremitage geben. Das hat der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, heißt es in einer Mitteilung aus dem Rathaus. Die Entscheidung sei "schweren Herzens" gefallen, so der Bayreuther Oberbürgermeister Thomas Ebersberger (CSU). Doch das pandemische Geschehen lasse kein anders Handeln zu. Gesundheit und Wohlergehen aller gehe vor. Die zeitige Absage der beiden Feste, die im Juli und August normalerweise stattfinden, sei aus organisatorischen Gründen notwendig, heißt es weiter.

13.10 Uhr: Deutsche Rentenversicherung will Mitarbeiter schnellstmöglich impfen

Die Deutsche Rentenversicherung (DRV) Nordbayern will an ihren Standorten in Bayreuth, Würzburg und Nürnberg ihre Beschäftigten impfen. Wie es in einer Mitteilung der DRV heißt, wolle man damit starten, sobald genügend Impfstopp verfügbar ist. "Wir wollen das Ziel, dass möglichst viele Menschen möglichst schnell geimpft werden, unterstützen", erklärt DRV-Geschäftsführer Werner Krempl. Die Versicherung wolle so zu ihrer Verantwortung gegenüber der knapp 3.000 Beschäftigten und der gesamten Gesellschaft stehen, heißt es weiter. Die nötigen Vorbereitungen, um eine Corona-Impfung im Betrieb anbieten zu können, laufen bereits seit einiger Zeit im Hintergrund. Sobald die Vakzine für Impfungen außerhalb der staatlichen Zentren bereitgestellt werden, sollen neben den Hausärzten auch die Betriebsärzte der großen Unternehmen einbezogen und mit Impfstoff versorgt werden. Bei der DRV stehe das ärztliche Personal aus Betriebs- und Gutachterärzten bereit, um unmittelbar nach Erhalt des Impfstoffes in schneller Abfolge eine große Zahl von Beschäftigten impfen zu können, heißt es weiter. "Wir wären quasi über Nacht startklar, es fehlt nur der Impfstoff", so DRV-Betriebsarzt Tobias Kraus. Bis zu 150 Menschen pro Tag könne man impfen, das wären bis zu 1.500 Erstimmunisierungen in der Belegschaft binnen zweier Arbeitswochen, so der Betriebsarzt weiter.

Mittwoch, 24.03.2021

17.57 Uhr: Nach Wunsiedel führt auch Kreis Hof den Gurgeltest ein

Nach dem Landkreis Wunsiedel soll auch in Stadt und Landkreis Hof der sogenannte Gurgel-PCR-Test an Schulen eingeführt werden. Das teilt das Landratsamt Hof mit. Geplant sei, dass nach den Osterferien rund 2.500 Schülerinnen und Schüler von Grund- und Mittelschulen, die sich im Präsenzunterricht oder einer Notbetreuung befinden, zweimal wöchentlich den Gurgel-Test machen. Dieser wurde bereits in den vergangenen Wochen erfolgreich im Landkreis Wunsiedel eingesetzt.

Mit dem Gurgel-PCR-Test kann eine Infektion mit dem Coronavirus auch dann festgestellt werden, wenn die Testpersonen keine Symptome zeigen. Die Tests werden in den 36 Grund- und Mittelschulen in Stadt und Landkreis Hof angeboten. Im Vorfeld werden Schulleiter und Lehrer der teilnehmenden Schulen noch geschult.

17.15 Uhr: Neustart am ETA Hoffmann Theater in Bamberg im April

Wegen Corona verschiebt sich der Neustart am ETA Hoffmann Theater in Bamberg auf 13. April, 20.00 Uhr. Dann soll das Stück "Der Stock" des englischen Dramatikers Mark Ravenhill auf der Studiobühne erstmals in deutscher Sprache zur Aufführung kommen, teilte das Theater mit. Voraussetzung sei, dass der Corona-Inzidenzwert in Bamberg bis dahin stabil unter 100 liege, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Informationen zum Ticketkauf gibt es auf der Homepage des Theaters.

16.41 Uhr: Auch Bayreuth soll Modellregion für Exit-Strategie werden

Neben Coburg soll auch Bayreuth Modellregion für Öffnungs-Strategien im Corona-Lockdown werden. Die Region wäre ideal, teilte die Bayreuther Bundestagsabgeordnete Silke Launert (CSU) mit. Bayreuth sei Kulturstadt, Sportstadt, Bildungs-und Forschungszentrum sowie Gesundheitsstandort, so Launert. Sie habe sich bereits an den Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) gewandt, damit Bayreuth berücksichtigt werde. Auch fordert die CSU-Abgeordnete Stadt und Landkreis auf, sich schnellstmöglich zu bewerben. Die Staatsregierung will nach den Osterferien ein Modellprojekt starten. In ausgewählten Städten mit einer 7-Tage-Inzidenz von über 100 sollen unter strengen Schutzmaßnahmen und mit einem Testkonzept zwei Wochen lang einzelne Bereiche des öffentlichen Lebens öffnen. Damit soll die Umsetzbarkeit untersucht werden.

16.23 Uhr: Coburg will Modellregion für Exit-Strategie werden

Die Stadt Coburg möchte Modelprojekt für eine Exit-Strategie aus dem Corona-Lockdown werden. Das hat Oberbürgermeister Dominik Sauerteig (SPD) in einem Brief an Ministerpräsident Markus Söder (CSU) mitgeteilt. Die Bund-Länder-Konferenz hatte am Montag beschlossen, solche Modellprojekte durchzuführen. Für ein Modellprojekt sollen laut Bayerns Ministerpräsident Markus Söder drei oder vier bayerische Regionen mit einem Inzidenzwert von über 100 ausgewählt werden, in denen Lockerungen mit Tests verknüpft werden.

Wie die Pressestelle der Stadt Coburg weiter mitteilt, hat sich Coburg außerdem um die Erprobung einer App zur Kontaktnachverfolgung von Corona-Infizierten in Stadt und Landkreis beworben.

15.28 Uhr: Hof weiter mit höchster Inzidenz in Bayern

In Oberfranken sind seit gestern 294 neue Corona-Infektionen gemeldet worden. Wie das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen mitteilt, ist damit die Zahl der infizierten Personen seit Ausbruch der Pandemie in Oberfranken auf 41.298 gestiegen. Den höchsten Sieben-Tage-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner in Oberfranken verzeichnet die Stadt Hof mit 349. Es ist der höchste Wert in Bayern. Den geringsten Corona-Inzidenzwert in Oberfranken hat die Stadt Bamberg mit 56. 1.410 Personen sind in Oberfranken seit Ausbruch der Pandemie im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Das sind drei Todesfälle mehr als gestern.

15.00 Uhr: Testpflicht für Beschäftigte in Pflege- und Behindertenheimen

Aufgrund des hohen Corona-Inzidenzwertes in Bayreuth hat die Stadtverwaltung eine Testpflicht für Beschäftigte in vollstationären Pflege- und Behinderteneinrichtungen angeordnet. Alle Mitarbeiter müssen sich an mindestens zwei Tagen pro Woche einem Test unterziehen, teilt die Stadt mit. Die Anordnung hat die Stadt per Allgemeinverfügung erlassen, die sich wiederum auf die Infektionsschutzverordnung bezieht. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts beträgt der Sieben-Tage-Inzidenzwert seit drei Tagen über 100 und steigt vermutlich weiter an. Aktuell beträgt er 137 Punkte. Gestern lag er noch bei 128.

Beschäftigte, die bereits einmal gegen Covid-19 geimpft sind, müssen mindestens einmal pro Woche getestet werden. Das gilt auch für die Mitarbeiter, die innerhalb der vergangenen sechs Monate nachweislich durch einen PCR-Test an Covid-19 erkrankt waren, jetzt aber wieder gesund sind.

14.31 Uhr: HWK sorgt sich um oberfränkische Betriebe

Die aktuellen Corona-Beschlüsse werden immer stärkere wirtschaftliche Auswirkungen auf die oberfränkischen Betriebe haben, befürchtet die Handwerkskammer Oberfranken (HWK). Der perspektivlose Lockdown-Modus sei für die Handwerkerinnen und Handwerker nicht nachvollziehbar, so Matthias Graßmann, Vizepräsident der HWK. Ein Strategiewechsel sei dringend notwendig, um ein massives Betriebesterben zu verhindern, so Graßmann weiter. Seine Kritik: ein fehlender Planungshorizont und unzureichende Überbrückungshilfen. "Wirklich unverständlich ist, dass dem Handwerk keine Chance gegeben wird, durch eigenes Zutun über Hygiene- und Abstandskonzepte oder Schnellteststrategien gegen den drohenden Kollaps anzugehen. Unsere Betriebe sind dazu in der Lage", so der HWK-Vizepräsident. Außerdem gibt er zu bedenken, dass der Fachkräftemangel durch Schließungen weiter fokussiert werde. Und "da Schülerinnen und Schüler nicht in die Betriebe können, Praktika nicht möglich sind, kein persönlicher Kontakt mit dem Handwerk zustande kommt, fehlt uns langfristig der Nachwuchs", so Graßmann.

13.21 Uhr: "Frühjahrstage" der Polstermöbelhersteller abgesagt

Die "Frühjahrstage" der oberfränkischen Polstermöbelhersteller Ende April sind wegen steigender Inzidenzwerte abgesagt worden. Das hat der Verband der deutschen Möbelindustrie mitgeteilt. Ursprünglich hätten die "Frühjahrstage" vom 26. bis zum 28. April stattfinden sollen. Da die Sieben-Tage-Inzidenz insbesondere in Oberfranken aktuell deutlich über dem Grenzwert liege, den die Ministerpräsidenten für mögliche Lockerungen vorsehen, hätten sich die beteiligten Unternehmen dazu entschlossen, die "Frühjahrstage" abzusagen, heißt es in der Mitteilung. Die Veranstaltungen seien nicht als klassische Messen konzipiert gewesen, sondern sollten als Plattform für konzentrierte Termine mit den Geschäftspartnern dienen. Man hoffe nun darauf, dass die Durchimpfung der Bevölkerung zügig voranschreite und man Ende September zu den Hausmessen in Oberfranken einladen könne, heißt es weiter.

Dienstag, 23.03.2021

18.19 Uhr: Landkreis Wunsiedel weitet Gurgeltests an Schulen aus

Der Landkreis Wunsiedel wird an weiteren Schulen den sogenannten Gurgeltest einführen. Das Gesundheitsministerium habe der Erweiterung des in sechs Grundschulen-Notgruppen Anfang März gestarteten Modelprojekts zugestimmt, teilte das Landratsamt mit. Auch sei die Finanzierung gesichert, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

Bei dem Corona-Testkonzept machen Kinder zwei Mal pro Woche vor Unterrichtsbeginn einen Gurgeltest. Fällt ein PCR-Gurgeltest positiv aus, werden die Kinder im kommunalen Testzentrum mit einem herkömmlichen PCR-Test auf Corona nachgetestet.

Insgesamt zehn Grundschulen im Landkreis Wunsiedel wenden den Gurgeltest an. Alle anderen Schulen, auch die weiterführenden Schulen, erhalten nun das Angebot, die Testmethode ebenfalls zu übernehmen.

17.02 Uhr: Corona-Schnellteststellen in Küps und Teuschnitz

Der Landkreis Kronach richtet zwei weitere Corona-Schnellteststellen ein. Bürger können zukünftig auch in Küps und in Teuschnitz Abstriche vornehmen lassen, teilte das Landratsamt mit.

In Küps befindet sich die Schnellteststelle im Schulzentrum. Die Stelle hat mittwochs von 17 bis 19 Uhr und sonntags von 9 bis 12 Uhr geöffnet. Die neue Schnellteststelle in Teuschnitz ist montags und dienstags von 16 bis 17 Uhr und donnerstags und freitags von 11 bis 12 Uhr in Betrieb. Anmelden kann man sich unter der Telefonnummer 09268/9595. Eine Übersicht der 14 Schnellteststellen gibt es auf der Homepage des Landratsamts Kronach

16.55 Uhr: Nur jedes dritte Unternehmen testet

Laut einer Umfrage bieten 32 Prozent der Unternehmen in Oberfranken ihren Beschäftigten regelmäßig einen Corona-Test an. 22 Prozent planen Testangebote, teilte die Industrie- und Handelskammer (IHK) für Oberfranken in Bayreuth mit. Vor allem in Industrieunternehmen werde getestet, heißt es. In Kürze wollten auch Einzelhandels- und Tourismusunternehmen ihren Beschäftigten Tests anbieten, sobald die Betriebe wieder öffnen dürfen.

Fast 60 Prozent der befragten Unternehmen in Oberfranken, die bereits testen, wünschten sich finanzielle Unterstützung durch den Freistaat Bayern. Es sei nicht nachvollziehbar, dass sich Bürger bei den Teststellen der Kommunen kostenfrei testen lassen können, die Unternehmen aber die Kosten für Tests der Belegschaft selbst tragen müssten, betonte ein IHK-Sprecher gegenüber dem BR.

40 Prozent der befragten Unternehmen beklagen fehlende Informationen über den Umgang mit den Tests, 22 Prozent fehlende Schulungen.

Befragt wurden rund 100 Unternehmen in Oberfranken. Eine deutschlandweite Befragung von 4.000 Unternehmen durch die IHK sei zu demselben Ergebnis gekommen.

15.06 Uhr: Hof weiter mit höchster Inzidenz in Bayern

In Oberfranken sind seit gestern 74 neue Corona-Infektionen gemeldet worden. Wie das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen mitteilt, ist damit die Zahl der infizierten Personen seit Ausbruch der Pandemie in Oberfranken auf 41.004 gestiegen. Den höchsten Sieben-Tage-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner in Oberfranken verzeichnet die Stadt Hof mit 325. Es ist der höchste Wert in Bayern. Den geringsten Corona-Inzidenzwert in Oberfranken hat die Stadt Bamberg mit 53.

1.407 Personen sind in Oberfranken seit Ausbruch der Pandemie im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Das sind fünf Todesfälle mehr als gestern.

14.53 Uhr: Weitere Schnelltest-Angebote im Landkreis Hof

Für die Bürger im Landkreis Hof gibt es wieder Schnelltest-Angebote. Am Mittwoch haben die Teststationen in Naila und Oberkotzau von 9.30 bis 11 Uhr und in Münchberg und Rehau von 13.30 bis 15 Uhr geöffnet, teilte das Landratsamt Hof mit. Alle 26 Teststationen listet das Landratsamt auf seiner Homepage auf.

Wie das Landratsamt weiter mitteilt, bietet die Zentrale Teststelle an der Freiheitshalle in Hof am Mittwoch ab 13 Uhr PCR-Tests und ab 14 Uhr Schnelltests an. Die Teststation der "Diakonie am Campus" am Südring hat in der Zeit zwischen 16 und 18 Uhr geöffnet. Die Teststellen sind nicht an den Wohnort gebunden. Bürger, die sich testen lassen wollen, müssen ihren Personalausweis mitbringen.

Am vergangenem Wochenende hatten sich 1.600 Bürger auf das Coronavirus testen lassen. Bei 28 Personen fiel der Test positiv aus.

11.30 Uhr: Stadt Bayreuth zieht "Notbremse"

Für die Stadt Bayreuth hat das Robert Koch-Institut (RKI) heute einen Sieben-Tage-Inzidenzwert von 128 veröffentlicht. Es ist der dritte Tag in Folge, bei dem ein Wert von über 100 verzeichnet wurde. Daher gelten ab Donnerstag die für einen Inzidenzwert von über 100 geltenden Corona-Einschränkungen. Unter anderem greift dann wieder die Ausgangssperre von 22 bis 5 Uhr, Treffen sind nur noch mit einer weiteren Person außerhalb des eigenen Hausstands erlaubt und beim Einkaufen ist kein "Click & Meet" mehr möglich. Auch die Museen müssen wieder schließen und Sport ist nur noch "kontaktfrei" erlaubt. Bayreuths Schulen wechseln ab Mittwoch bis zum Beginn der Osterferien in den Distanzunterricht. Nur in den Abschlussklassen findet Präsenzunterricht oder Wechselunterricht statt. Die Kindertageseinrichtungen wechseln ab Mittwoch für den Rest der Woche in die Notbetreuung.

Montag, 22.03.2021

15.05 Uhr: Bayernweit höchste Inzidenz in Hof

In Oberfranken sind seit gestern 193 neue Corona-Infektionen gemeldet worden. Wie das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen mitteilt, ist damit die Zahl der infizierten Personen seit Ausbruch der Pandemie in Oberfranken auf 40.930 gestiegen. Den höchsten Sieben-Tage-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner in Oberfranken verzeichnet die Stadt Hof mit 312. Es ist der höchste Wert in Bayern. Den geringsten Corona-Inzidenzwert in Oberfranken hat der Kreis Bamberg mit 48.

1.402 Personen sind in Oberfranken seit Ausbruch der Pandemie im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Das ist ein Todesfall mehr als gestern.

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