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Besucher des Landratsamtes Coburg müssen eine FFP2-Maske oder einen vergleichbaren Mund-Nasen-Schutz tragen.

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Corona-Ticker Oberfranken: Nur mit FFP2-Maske ins Landratsamt

Besucher des Landratsamtes Coburg müssen eine FFP2-Maske oder einen vergleichbaren Mund-Nasen-Schutz tragen. Die Regelung gilt auch für das Jobcenter und die Kfz-Zulassungsstelle. Alle Entwicklungen der Woche im Live-Ticker.

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Von
  • Thorsten Gütling

Die wichtigsten Corona-News des Tages aus Oberfranken

  • Stadt Hof Hotspot Nummer eins in Oberfranken (14.46 Uhr)
  • Landratsamt Coburg beschließt FFP2-Maskenpflicht für Besucher (10.30 Uhr)
  • Alles Wissenswerte zur Corona-Pandemie in Bayern gibt es hier.
  • Der Corona-Ticker Oberfranken der vergangenen Woche finden Sie hier.

Sonntag, 31.01.2021

14.46 Uhr: Stadt Hof Hotspot Nummer eins in Oberfranken

In Oberfranken sind seit gestern 194 neue Corona-Infektionen gemeldet worden. Wie das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen mitteilt, ist damit die Zahl der infizierten Personen seit Ausbruch der Pandemie in Oberfranken auf 31.975 gestiegen. Den höchsten 7-Tage-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner in Oberfranken verzeichnet die Stadt Hof mit 227,0. Den geringsten Corona-Inzidenzwert in Oberfranken hat die Stadt Bamberg mit 80,13.

1.100 Personen sind in Oberfranken seit Ausbruch der Corona-Pandemie im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Seit gestern wurden sechs neue Todesfälle gemeldet.

10.30 Uhr: Landratsamt Coburg beschließt FFP2-Maskenpflicht

Besucher des Landratsamtes Coburg müssen ab kommenden Montag eine FFP2-Maske oder einen vergleichbaren Mund-Nasen-Schutz tragen. Um sich und andere vor einer Infektion mit dem Coronavirus zu schützen, würden die Mitarbeiter ebenfalls medizinische Masken benutzen, teilte das Landratsamt mit. Die Regelung gelte auch für das Jobcenter Coburg Land und die Kfz-Zulassungsstelle. Ohne entsprechende Maske sei ein Besuch der Behörden nicht möglich. Auch das Landratsamt Bamberg hat eine FFP2-Maskenpflicht erlassen. Sie gilt seit Montag.

Samstag, 30.01.2021

14.30 Uhr: Landkreis Hof ist Hotspot Nummer eins in Oberfranken

In Oberfranken sind seit gestern 206 neue Corona-Infektionen gemeldet worden (Stand: 30.01.21, 08.00 Uhr). Wie das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen mitteilt, ist damit die Zahl der infizierten Personen seit Ausbruch der Pandemie in Oberfranken auf 31.257 gestiegen.

Den höchsten 7-Tage-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner in Oberfranken verzeichnet der Landkreis Hof mit 251,1. Den geringsten Corona-Inzidenzwert in Oberfranken hat die Stadt Bamberg mit 72,4.

1.094 Personen sind in Oberfranken seit Ausbruch der Corona-Pandemie im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Seit gestern wurden 13 neue Todesfälle gemeldet.

Freitag, 29.01.2021

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In Franken werden immer mehr Infektionen der Coronavirus-Varianten bekannt. In Ansbach wurde die dänische Mutante, in Bamberg die Garmisch-Mutante bestätigt. Bayreuth meldete Verdachtsfälle der britischen Variante.

18.50 Uhr: In Kronach nur noch sechs Bewohner positiv getestet

Die Zahl der infizierten Bewohner des BRK-Seniorenhaus in Kronach ist stark zurückgegangen. Wie der Kreisverband es Bayerischen Roten Kreuzes mitteilte, sind nur noch sechs von 154 Bewohnern an Covid-19 erkrankt. Ursprünglich waren 39 Bewohner positiv getestet worden. Das umfassende Schutz- und Hygienekonzeopt sei konsequent durchgesetzt worden, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

17.49 Uhr: Testzentrum Hof auch am Wochenende geöffnet

Nach dem Bekanntwerden mutmaßlicher Varianten des Coronavirus in der Region öffnen Stadt und Landkreis Hof auch an diesem Wochenende ihre Teststation an der Hofer Freiheitshalle. Jeweils am Samstag und Sonntag können die Bürger kostenlos einen Abstrich nehmen lassen, teilte das Landratsamt mit. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Wer sich testen lassen will, muss seine Krankenkassenkarte mitbringen. Der 7-Tage-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner liegt nach Angaben des Robert Koch-Instituts in der Stadt Hof bei 220 und im Landkreis bei 228.

16.40 Uhr: Wechselunterricht in Wunsiedel abgesagt

Der Landkreis Wunsiedel hat in Abstimmung mit Schulamt und Gesundheitsamt beschlossen, dass es ab Montag keinen Wechselunterricht für Abschlussklassen geben wird. Stattdessen wird für diese Schüler und Schülerinnen Distanzunterricht weiterhin bis zum 5. Februar durchgeführt, teilte das Landratsamt mit. Betroffen sind Schüler und Schülerinnen beruflicher Schulen, bei denen bis zum 26. März die Abschluss- und Kammerprüfungen anstehen, sowie Abitur- und Fachabiturklassen. Im Landkreis war am Freitagmorgen die Meldung bekannt geworden, dass es in einem Seniorenheim in Selb fünf Fälle von Virusmutation gibt. Scheinbar handelt es sich hierbei um die hochansteckende britische Variante. Im Landkreis Wunsiedel liegt die 7-Tages-Inzidenz aktuell bei 218,8. Auch im Nachbar-Landkreis Hof breiten sich Virus-Mutanten aus. Mittlerweile sind dort insgesamt vierzehn Fälle aufgetreten. Auch dort beschlossen Stadt und Landkreis gemeinsam mit den Schulen weiterhin im Distanz- und Onlineunterricht für die Abschlussklassen zu bleiben.

Auch in Stadt und Landkreis Bayreuth wird in der kommenden Woche der Distanzunterricht für die Abschlussklassen fortgesetzt.

15.39 Uhr: Wunsiedel Hotspot Nummer eins in Oberfranken

In Oberfranken haben sich seit gestern weitere 430 Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Wie das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen mitteilt, ist damit die Zahl der infizierten Personen seit Ausbruch der Pandemie in Oberfranken auf 30.051 gestiegen.

Den höchsten 7-Tage-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner in Oberfranken verzeichnet der Landkreis Wunsiedel mit 249,1. Weitere Hotspots sind der Landkreis Hof und die Stadt Hof mit inzidenzwerten von 231,0 beziehungsweise 220,4. Den geringsten Corona-Inzidenzwert in Oberfranken hat die Stadt Bamberg mit 77,6.

1.081 Personen sind in Oberfranken seit Ausbruch der Corona-Pandemie im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Seit gestern kamen acht Todesfälle dazu.

Donnerstag, 28.01.2021

16.48 Uhr: 275 neue Corona-Fälle in Oberfranken

Die nachgewiesene Zahl der Neuinfektionen ist in Oberfranken innerhalb eines Tages um 275 gestiegen. Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) beträgt der Inzidenzwert im Bezirk 130. Dabei handelt es sich um den zweithöchsten Wert. Der Durchschnitt im Freistaat liegt bei 98.

Die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit Covid-19 ist in Oberfranken um zehn Fälle auf insgesamt 1.073 seit Beginn der Pandemie gestiegen.

Unterdessen vermeldet das LGL für den Landkreis Wunsiedel mit einem Inzidenzwert von 237 das höchste Infektionsgeschehen in Oberfranken. Bayernweit ist dieser Wert, im Gegensatz zu den vergangenen Tagen, nur noch der zweithöchste. Mit 258 meldet der benachbarte Landkreis Tirschenreuth in der Oberpfalz einen noch höheren Anstieg an Neuinfektionen im Freistaat.

Den niedrigsten Inzidenzwert verzeichnet in Oberfranken weiterhin die Stadt Bamberg, wo der Wert nach mehreren Tagen unter dem Wert 50 inzwischen allerdings die 50er Marke überschritten hat und bei 57 liegt.

13.18 Uhr: Bayreuth: Soldaten fürs Klinikum und Seniorenheime

Die Bundeswehr soll Bayreuther Krankenhäuser und Seniorenheime im Zuge der Corona-Pandemie personell noch stärker unterstützen. Der städtische Katastrophenschutz will das Personal im Klinikum, zu dem auch die Klinik Hohe Warte gehört, und in insgesamt fünf Seniorenheimen entlasten, heißt es aus dem Rathaus. Spätestens Anfang nächster Woche werden insgesamt etwa 30 Soldaten in den Einrichtungen erwartet. Ein Bayreuther Seniorenheim wird bereits von der Bundeswehr unterstützt.

06.00 Uhr: Corona-Mutation im Landkreis Hof -Mitarbeiter der Firma Alukon teilweise unter Quarantäne

Auch im Landkreis Hof ist nun eine Corona-Mutante aufgetaucht. Am Mittwochabend wurde bekannt, dass bei einer Familie aus dem Landkreis zwei Virus-Varianten-Fälle des Typs "Mutante N501Y" festgestellt wurden. Das gehe aus einer entsprechenden Meldung aus dem Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Hof hervor, teilt das Landratsamt mit. Offenbar besteht eine Verbindung zum Konradsreuther Unternehmen Alukon und zu Tschechien. Bereits heute sollen alle Mitarbeiter getestet werden und stehen unter Quarantäne. Im oberfränkischen Unternehmen arbeiten knapp 500 Menschen. In einer weiteren Untersuchung soll nun ermittelt werden, um welche der bisher bekannten Mutationen es sich bei der Familie handelt. Das Gesundheitsamt stehe dazu in engem Austausch mit der entsprechenden Task-Force des LGL, heißt es weiter. In der Konradsreuther Firma Alukon, die Rolladen- und Rolltorsysteme herstellt, habe es mehre Corona-Fälle in der vergangenen Zeit gegeben, so die Mitteilung aus dem Landratsamt. Auch ein Familienmitglied, das nun mit der Virus-Mutation getestet wurde, arbeitet dort in der Fertigung und wurde bereits Corona positiv getestet. Ab Donnerstag sollen alle Mitarbeiter des Unternehmens – mit Ausnahme derer, die im Homeoffice arbeiten – getestet werden. Alle Mitarbeiter des Fertigungsbereiches stehen unter Quarantäne heißt es weiter. Die Mitarbeitenden anderer Bereiche befinden sich in Pendelquarantäne. Auch Kontaktpersonen im familiären Umfeld werden getestet.

Mittwoch, 27.01.2021

17.09 Uhr: Klinikverbund Regiomed meldet leichte Entspannung

Die Lage beim oberfränkisch-thüringischen Klinikverbund "Regiomed" in der Corona-Pandemie deutet auf eine vorsichtige Entspannung hin. Das ist bei einer Video-Pressekonferenz deutlich geworden. Nach aktuellem Stand werden in den Kliniken des Verbunds insgesamt 118 Patienten wegen des Coronavirus behandelt, 13 davon auf Intensivstationen, sechs Patienten davon müssen beatmet werden, so Hauptgeschäftsführer Alexander Schmidtke.

Insgesamt gingen die Zahlen in den vergangenen Tagen zurück. Generell sieht er die Bundespolitik in der Pflicht, die Kliniken in Deutschland in Pandemiezeiten finanziell abzusichern. Hintergrund sind die am Ende des Monats auslaufenden Ausgleichszahlungen des Bundes.

Ein weiteres Thema des Gesprächs: die Reaktion auf mögliche Fälle von Mutationen des Coronavirus. Für Untersuchungen im Labor der Charité in Berlin müsse ein begründeter Verdacht vorliegen, heißt es dazu von den Regiomed-Verantwortlichen. Dies sei bislang nicht der Fall gewesen. Beliebige Sequenzierungen seien nicht einfach so möglich. Man warte auf weitere Möglichkeiten, die durch die Politik geschaffen werden sollen. Die Impfbereitschaft des Personals im Verbund nehme weiter zu. Zum Teil habe das Personal bereits die zweite Impfung erhalten, heißt es von Regiomed.

15.08 Uhr: Infektionsgeschehen in Oberfranken geht leicht zurück

Das Corona-Infektionsgeschen in Oberfranken geht weiter leicht zurück. Gemäß den Zahlen (Stand: 27.01.21, 08.00 Uhr) des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL), ist der Inzidenzwert seit gestern um etwa zehn auf 129 gesunken. Dies entspricht nach wie vor dem zweithöchsten Wert aller bayerischen Regierungsbezirke. Der Durchschnittsinzidenzwert im Freistaat liegt bei 100. Im Vergleich zum Vortag sind in Oberfranken 222 nachgewiesene Neuinfektionen sowie 15 weitere Todesfälle in Verbindung mit Covid-19 hinzugekommen.

Der Landkreis Wunsiedel verzeichnet nach wie vor das höchste Infektionsgeschehen in Bayern. Der Inzidenzwert ist seit gestern von 295 auf 259 gesunken. Mit etwa 42 Neuinfektionen binnen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner meldet die Stadt Bamberg weiterhin die niedrigsten vergleichbaren Zahlen in Oberfranken.

10.58 Uhr: Buslinien pausieren

Aufgrund des geringen Fahrgastaufkommens an Wochenenden werden auch weiterhin die Fahrten mit den Anruflinienbussen der Hof-Bus GmbH nicht angeboten. Wie die Stadtwerke Hof melden entfallen daher bis auf Weiteres samstagnachmittags und sonntags die Fahrten der Linien 10, 11 und 12.

Dienstag, 26.01.2021

19.20 Uhr: Knapp 100 positive Corona-Tests an Grenz-Teststation

Knapp 100 positive Corona Tests hat es in den ersten drei Tagen seit Tschechiens Einstufung als Hochinzidenzgebiet an der Grenze Schirnding gegeben. Am vergangenen Samstag waren dort 1.000 Menschen getestet worden, am Sonntag 1.500 und am Montag 2.000. Von diesen Tests seien nun knapp 100 Corona-positiv gewesen, teilt das Landratsamt Wunsiedel auf Anfrage des BR mit. Einen ausführlichen Artikel dazu finden Sie hier.

14.25 Uhr: Coronavirus in Oberfranken: LGL meldet 33 Todesfälle

In Oberfranken haben sich innerhalb eines Tages nachweislich 96 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) beträgt der Inzidenzwert im Bezirk 139,01. Dies entspricht nach wie vor dem zweithöchsten Infektionsgeschehen im Freistaat. Nur Niederbayern vermeldet mit mehr als 147 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche mehr Corona-Fälle. Die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit Corona ist in Oberfranken seit gestern um 33 auf insgesamt 1.048 seit Ausbruch der Pandemie angestiegen.

Im Landkreis Wunsiedel liegt der Inzidenzwert unverändert bei 294,54. In Bayern handelt es sich dabei um den höchsten, deutschlandweit um den fünfthöchsten Wert. Mit mehr als 42 Neuinfektionen binnen einer Woche pro 100.000 Einwohner verzeichnet die Stadt Bamberg das niedrigste Infektionsgeschehen in Oberfranken. Im Freistaat meldet nur der Landkreis Weilheim-Schongau noch niedrigere Infektionszahlen.

6.00 Uhr: Landkreis Coburg hebt ab heute die 15-Kilometer-Regelung auf

Der Landkreis Coburg hebt die wegen hoher Corona-Fallzahlen verfügte 15-Kilometer-Regelung ab heute auf. Tagesausflüge zu Zielen, die weiter als 15 Kilometer entfernt liegen, sind für Bürger und Bürgerinnen aus dem Landkreis Coburg damit ab sofort wieder möglich. Das Alkoholverbot in der Öffentlichkeit bleibt trotzdem bestehen. Auch das Tragen einer Maske in bestimmten Bereichen wie Fußgängerzonen oder Parkplätzen ist nach wie vor verpflichtend. Der Inzidenzwert im Landkreis Coburg lag sieben Tage in Folge unter dem Grenzwert von 200. Gemäß den aktuellen Zahlen des Robert Koch-Instituts (Stand: 26. Januar, 0 Uhr) beträgt der Inzidenzwert im Landkreis Coburg 129. In der Stadt Coburg liegt der Inzidenzwert mit 199,6 im Vergleich zum Vortag (222) nun knapp unter dem Grenzwert 200.

Montag, 25.01.2021

19.25 Uhr: Lichtenfels: Unternehmen übernimmt Impfzentrum-Hotline

Um die Beschäftigten im Landratsamt Lichtenfels zu entlasten, übernimmt derzeit eine Firma die Hotline des Impfzentrums im Landkreis. Es handele sich dabei um eines der ersten externen Call-Center in Deutschland, die eine Behörde während der Pandemie unterstützen, teilt die Baur-Gruppe mit. Ein Tochterunternehmen des größten Arbeitgebers in der Region würde dafür sorgen, dass die Hotline werktags künftig zehn, anstelle durchschnittlich 7,5 Stunden erreichbar ist. Die Mitarbeiter sollen die Anrufer über Terminvergabe und Registrierung im Impfzentrum informieren. "Wir brauchen unbedingt eine Entlastung unserer Mitarbeiter im Landratsamt bei der Hotline. Die neue Lösung schafft bei uns die notwendigen freien Ressourcen" wird Landrat Christian Meißner (CSU) in dem Schreiben des Unternehmens zitiert.

16.44 Uhr: Landkreis Coburg hebt 15-Kilometer-Regel ab morgen auf

Weil der Inzidenzwert im Landkreis Coburg seit sieben Tagen in Folge unter 200 liegt, wird in der Region ab morgen die 15-Kilometer-Regelung aufgehoben. Touristische Ausflüge seien dann auch wieder außerhalb dieses Radius erlaubt, teilt das Landratsamt Coburg mit. Das Alkoholverbot in der Öffentlichkeit bleibt trotzdem bestehen. Auch das Tragen einer Maske in bestimmten Bereichen wie Fußgängerzonen oder Parkplätzen ist nach wie vor verpflichtend.

Gemäß den aktuellen Zahlen (Stand: 25.01.21, 08.00 Uhr) des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) beträgt der Inzidenzwert im Landkreis Coburg 134.

In der Stadt Coburg gilt die 15-Kilometer-Regelung auch weiterhin. Hier liegt der Inzidenzwert laut LGL bei 222.

14.47 Uhr: Wunsiedel und Bamberg melden die Extremwerte in Bayern

Der Landkreis Wunsiedel meldet nach wie vor das höchste Infektionsgeschehen in ganz Bayern. Der Inzidenzwert liegt dort bei 295. Seit heute verzeichnet auch eine oberfränkische Kommune den anderen Extremwert im Freistaat: Die Stadt Bamberg meldet mit einem Inzidenzwert von 47 derzeit das niedrigste Infektionsgeschehen. Unterdessen sind die nachgewiesenen Corona-Neuinfektionen in Oberfranken innerhalb eines Tages um 124 angestiegen.

Wie die Zahlen des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) belegen, verzeichnet Oberfranken mit 138 weiterhin den zweithöchsten Inzidenzwert im Freistaat. Nur in Niederbayern ist der Anstieg der Neuinfektionen mit mehr als 147 pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen noch höher. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle in Verbindung mit Covid-19 ist in Oberfranken seit gestern um vier auf insgesamt 1.015 seit Ausbruch der Pandemie angestiegen.

11.07 Uhr: Corona-Party gegenüber einer Polizeistation

Ihren 28. Geburtstag hat eine Frau in Forchheim trotz der geltenden Corona-Regeln mit mehreren Gästen gefeiert - direkt gegenüber der Polizeiinspektion. Die Veranstalterin der Party und ihre acht Gäste erwarte eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz, teilt die Polizei mit. Die Beamten wurden am Sonntagabend durch die Beschwerde einer Nachbarin auf die Feier aufmerksam. Gefeiert wurde in der Wohnung der 28-Jährigen, die in einem Mehrfamilienhaus lebt. 

10.50 Uhr: Landkreis Hof wieder über Inzidenzwert 200

Im Landkreis Hof greift ab sofort erneut die 15-Kilometer-Regelung. Das gab das Landratsamt Hof heute bekannt und beruft sich dabei auf die aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI). Der Landkreis überschreitet mit einem Sieben-Tage-Inzidenzwert von 205 den Grenzwert von 200. Die Regelung gilt für touristische Tagesausflüge. Das bedeutet Tagesausflüge wie zum Beispiel Wandern, Rodeln oder Skifahren, die über einen Umkreis von 15 Kilometer um die Wohnortgemeinde hinaus gehen, sind untersagt. Die 15-Kilometer-Regelung wird wieder aufgehoben, sobald der Inzidenzwert pro 100.00 Einwohner an sieben aufeinanderfolgenden Tagen unter dem Grenzwert von 200 liegt. So zum Beispiel in der Stadt Hof, die derzeit einen Wert von 164 aufweist und seit über einer Woche unter dem Wert 200 liegt.

10.43 Uhr: 600 Masken für Kinderpfleger in Bayreuth

Neben den drei städtischen Kindertagesstätten werden auch die Mitarbeiter der sonstigen Kinderbetreuungseinrichtungen in Bayreuth mit kostenlosen FFP2-Schutzmasken ausgestattet. Eine entsprechende Verteilaktion hatte Oberbürgermeister Thomas Ebersberger (CSU) angestoßen. Inzwischen hat das Jugendamt der Stadt den Bedarf geklärt. Knapp 600 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in den Betreuungseinrichtungen von zehn verschiedenen Trägern erhalten mehrere Exemplare der kostenlosen Schutzmasken.

06.22 Uhr: Stau am Grenzübergang wegen Corona-Tests

Wegen der verschärfen Einreiseregeln für Berufspendler aus Tschechien haben sich am frühen Montagmorgen bereits Fahrzeuge an den Grenzübergängen in der Oberpfalz gestaut, in Oberfranken lief es zunächst ruhig ab. Ein Polizeisprecher aus Oberfranken berichtete von einem ruhigen Start an der Station Schirnding im Landkreis Wunsiedel. Die Station sei seit 5 Uhr in Betrieb und es habe zunächst keine Verkehrsbehinderungen gegeben. Er gehe davon aus, dass sich die meisten Pendler bereits am Wochenende haben testen lassen, so der Sprecher. Die Berufspendler dürfen mit einem höchsten 48 Stunden alten, negativen Test einreisen. Anders sah es am Morgen an den Stationen in der Oberpfalz aus: In Waldmünchen im Landkreis Cham standen etwa 300 Fahrzeuge, in Furth im Wald um die 400, wie ein Polizeisprecher sagte. Der Rückstau reichte am frühen Morgen bereits bis nach Tschechien hinein. 

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