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    Corona-Ticker Oberbayern: 7-Tage-Inzidenz sinkt weiter

    Der Corona-Inzidenzwert sinkt in Oberbayern weiter. Laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit erreicht er jetzt einen Wert von 6,98. Alle Entwicklungen der Woche im Corona-Ticker für Oberbayern.

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    Von
    • BR24 Redaktion

    Die wichtigsten Corona-News des Tages aus Oberbayern

    • 7-Tage-Inzidenz in Oberbayern sinkt weiter (27.6., 15.35 Uhr)
    • Oberbayern-Inzidenz laut LGL jetzt bei 7,51 (26.6., 15.55 Uhr)
    • Falsche Masken-Atteste: Kauferinger Arzt darf vorläufig wieder praktizieren (26.6., 14.30 Uhr)
    • Ein Drittel aller Bayern gegen Corona geimpft (25.6., 16.52 Uhr)
    • Delta-Variante im Internat Schloss Neubeuern nachgewiesen (25.6., 9.00 Uhr)
    • Coronavirus: Weitere Artikel und Hintergründe finden Sie hier

    15.35 Uhr: 7-Tage-Inzidenz in Oberbayern sinkt weiter

    Der Corona-Inzidenzwert sinkt in Oberbayern weiter. Laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) erreicht er jetzt einen Wert von 6,98 (Stand 8 Uhr, 27.6.). Gestern lag er noch bei 7,51. Insgesamt sind in Oberbayern seit gestern 28 neue, bestätigte Corona-Infektionen hinzugekommen. Eine zweistellige Inzidenz meldet das LGL für den Landkreis Miesbach (11,00) und den Landkreis Traunstein (13,53). Alle anderen Landkreise und kreisfreien Städte in Oberbayern liegen im einstelligen Bereich.

    Sonntag, 27.06.2021

    15.55 Uhr: Oberbayern-Inzidenz jetzt bei 7,51

    Das Landesamt für Gesundheit meldet für Oberbayern 61 bestätigte Neuinfektionen mit dem Coronavirus innerhalb von 24 Stunden (Stand: 26.6., 8 Uhr). Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 7,51 und damit nur knapp über dem bayernweiten Wert von 7,26. Zwei Menschen sind seit gestern im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Die Gesamtzahl der Todesfälle in Oberbayern erhöhte sich damit auf 4.426.

    Eine zweistellige Inzidenz meldet das LGL für Ingolstadt (11,65) und die Landkreise Miesbach (19) und Traunstein (12,97).

    14.30 Uhr: Falsche Masken-Atteste: Kauferinger Arzt darf vorläufig wieder praktizieren

    Das Augsburger Landgericht hat vorläufig das Berufsverbot gegen den Kauferinger Arzt aufgehoben, der falsche Gesundheitszeugnisse ausgestellt haben soll, um seine Patienten von der Maskenpflicht zu befreien. Der Arzt darf nun wieder praktizieren, aber keine Masken-Atteste ausstellen. Das bestätigte ein Sprecher der Augsburger Staatsanwaltschaft auf Nachfrage des BR. Ende März hatte das Gericht auf Antrag der Staatsanwaltschaft ein Berufsverbot gegen den Arzt erteilt. Ein Berufsverbot diene dazu, die Patienten und die Allgemeinheit zu schützen, argumentierte die Staatsanwaltschaft. Der Mann hatte daraufhin Beschwerde eingereicht.

    Da noch kein abschließendes Urteil ergangen ist, darf der Homöopath nun vorläufig wieder seinen Beruf ausüben. Ein dringender Tatverdacht besteht aber laut Staatsanwaltschaft Augsburg nach wie vor. Bereits Mitte Januar durchsuchte die Fürstenfeldbrucker Kripo seine Arztpraxis in Kaufering und stellte laut Staatsanwaltschaft umfangreiches Beweismaterial sicher. Die Ermittlungen laufen noch. Sollte der Arzt seinen Patienten tatsächlich willkürlich Masken-Atteste ausgestellt haben, wird erneut über seine berufliche Zukunft verhandelt werden, so die Staatsanwaltschaft Augsburg.

    Samstag, 26.06.2021

    16.52 Uhr: Ein Drittel aller Bayern ist gegen Corona geimpft

    33,8 Prozent der Menschen haben in Bayern inzwischen die Corona-Zweitimpfung erhalten. Das teilte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) am Freitag der Deutschen Presse-Agentur mit. Damit liege Bayern im bundesweiten Vergleich auf dem 6. Platz bei den vollständig Geimpften. Der vollständige Impfschutz sei gerade mit Blick auf die Ausbreitung der hoch ansteckenden Delta-Variante des Coronavirus wichtig, so Holetschek. Der Impfschutz sei bei dieser Variante wirksam. 50 Prozent der Bayern haben mindestens eine Erstimpfung erhalten. Damit liegt der Freistaat dem Bundesgesundheitsministerium zufolge (Stand 25.6., 10.00 Uhr) im deutschlandweiten Vergleich allerdings auf dem vorletzten Platz. Lediglich in Sachsen haben mit 46,9 Prozent weniger Menschen eine Erstimpfung erhalten.

    In den vergangenen Wochen hatte es wegen Impfstoffmangels in den Impfzentren vor allem nur Zweitimpfungen gegeben. Am kommenden Montag ist ein Impfgipfel geplant, zu dem neben Ministerpräsident Markus Söder und Minister Holetschek (beide CSU) den Angaben nach rund 20 Vertreter der Ärzteschaft, Apotheken, Kommunen, Wissenschaft und Wirtschaft geladen sind.

    9.00 Uhr: Corona: Delta-Variante im Internat Schloss Neubeuern nachgewiesen

    Im Internat Schloss Neubeuern (Lkr. Rosenheim) sind zwei Fälle der Delta-Variante des Coronavirus aufgetreten. Wie das Landratsamt Rosenheim mitteilte, sind dem Gesundheitsamt gestern die entsprechenden Laborbefunde gemeldet worden. Beide betroffenen Personen wurden bereits im Vorfeld positiv auf Corona getestet. Im Anschluss erfolgte eine Genomsequenzierung, die den Nachweis der Delta-Variante erbrachte.

    Insgesamt sind an dem Internat damit bisher 25 Corona-Fälle aufgetreten. Da es sich bei allen Folgefällen um enge Kontaktpersonen zu den Quellfällen handle, die sich bereits in Quarantäne befanden, seien keine neuen Infektionsketten entstanden, teilt das Landratsamt mit. Das Gesundheitsamt Rosenheim geht von einem Ausbruchsgeschehen mit der Delta-Variante aus - "aufgrund der speziellen Kontaktsituation eines Schülerinternats, insbesondere aber auch wegen des Fußballturniers, das unmittelbar vor Auftreten der ersten bestätigten Fälle stattfand", sagt der Leiter des Gesundheitsamts, Wolfgang Hierl. Alle Anordnungen, die bislang für die Erkrankten und engen Kontaktpersonen getroffen wurden, entsprächen denen, die auch im Falle einer Delta-Variante zu treffen seien. Insofern gebe es keinen Grund zur Besorgnis, dass sich das Virus weiter ausbreiten könnte, so Hierl.

    Derzeit besteht eine Quarantäneanordnung für fünf Wohngruppen und zwei Schulklassen. Das Internat hat etwa 200 Schülerinnen und Schüler. Hiervon leben ca. 160 im Internatsgelände, etwa 40 sind externe Tagesschüler.

    Freitag, 25.06.2021

    © Christina Schmitt/BR
    Bildrechte: Christina Schmitt/BR

    Aufbau für das Theater der Jugend in Burghausen

    18.35 Uhr: Theater der Jugend in Burghausen beginnt mit Aufbau der Open Air-Bühne

    Das Theater der Jugend Burghausen wird auch dieses Jahr trotz Pandemie spielen: Und zwar Open Air im Stadtpark, der Aufbau der Freilicht-Bühnen hat heute begonnen. Zwischen dem 9. und 24. Juli können Zuschauer dort das Stück „Die letzten 12 Stunden der Menschheit“ sehen. Auch im letzten Jahr hatte das Theater für die Jugend ein Theaterstück im Stadtpark aufgeführt, eine Corona bedingte Notlösung, so der Regisseur. Das sei aber so gut angekommen, dass man es dieses Jahr wieder so konzipiere und zwar als eine Art Nachtwanderung. Die Zuschauer schlüpfen dabei in die Rolle der Hauptfigur. Das ist ein Detektiv, der die Apokalypse verhindern muss. Sie werden zu elf verschiedenen Standorten gebracht, an denen sie etappenweise das Stück erleben können. Mehr als 70 Menschen sind beteiligt, darunter auch Laiendarsteller aus der Gegend von Burghausen und Altötting.

    11.50 Uhr: Münchner Stadtrat beschließt Weiterbetrieb des Impfzentrums Riem bis 30. September

    Der Münchner Stadtrat hat gestern den Weiterbetrieb des Impfzentrums in der Messe Riem bis 30. September 2021 beschlossen. Der bisherige Auftragnehmer, die Firma Aicher Group GmbH & Co. KG, bleibt auch weiterhin der Betreiber des neben Hamburg größten Impfzentrums Deutschlands. Die Dauer des Betriebs ist gekoppelt an die Finanzierung durch den Freistaat Bayern, die zunächst bis 30. Juni gereicht hatte und nun bis 30. September zugesichert ist.

    Angebote sollen wahrgenommen werden

    Aktuell zeigt sich laut Stadt allerdings, dass immer weniger Bürger die Einladung, einen Impftermin im Impfzentrum zu vereinbaren, auch tatsächlich wahrnehmen. Dies führt dazu, dass inzwischen deutlich mehr Einladungen verschickt werden müssen, als Termine freigeschaltet sind, damit diese auch besetzt werden können. Vor dem Hintergrund der aktuell sich bessernden Impfstoff-Liefermengen ruft die Landeshauptstadt München die Bürger deshalb auf: Nehmen Sie bitte das Angebot für einen Impftermin im Impfzentrum Riem an und vereinbaren Sie einen Termin.

    11.45 Uhr: Pfaffenhofener Stadtverwaltung öffnet - Dult im Herbst

    Die Kreisstadt Pfaffenhofen öffnet wieder ihre Stadtverwaltung und das Rathaus. Ab  1. Juli gelten für den Parteiverkehr wieder den gewohnten Zeiten wie vor der Pandemie. Das Bürgerbüro im Rathaus ist damit ab 1. Juli wieder ohne Terminvereinbarung geöffnet. Dennoch ist eine vorherige Terminvereinbarung in der Stadtverwaltung weiterhin zu empfehlen. Für Anliegen im Bereich Kindertagesstätten und Schulen stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ebenfalls wieder im Erdgeschoss des Rathauses ohne Termin zur Verfügung. Beim Standesamt sowie bei der Renten- und Sozialstelle sind vorherige Terminabsprachen weiterhin notwendig. In der Stadtverwaltung und im Rathaus gilt neben den üblichen Hygieneregeln eine Maskenpflicht.

    Pfaffenhofen veranstaltet am Sonntag, 4.07.2021, die erste Dult dieses Jahres mit Coronaschutzmaßnahmen. Parallel zur Dult auf dem Pfaffenhofener Hauptplatz dürfen auch die Geschäfte der Stadt öffnen. Der verkaufsoffene Sonntag geht von 13 bis 18 Uhr.

    Wegen der coronabedingten Schutzmaßnahmen fällt die Dult jedoch deutlich kleiner als üblich aus. Trotzdem wartet ab 10 Uhr das bewährte Sortiment an Waren auf die Besucherinnen und Besucher. Allerdings ist die Zahl der Stände auf dem unteren Hauptplatz auf etwa 20 begrenzt. Das Dultgelände ist eingezäunt. An den Ein- und Ausgängen sollen die Besucher gezählt werden. Auf dem Gelände gelten die üblichen Hygienebestimmungen; wie Maskenpflicht, Abstand halten sowie Husten- und Niesetikette.

    Der untere Hauptplatz ist am Dultsonntag von 5 Uhr bis 20 Uhr für den Verkehr gesperrt. Die Parkplätze in diesem Bereich stehen nicht zur Verfügung. Rund um die Innenstadt gibt es jedoch viele kostnlose Parkplätze. Der Innenstadtexpress verkehrt am Nachmittag im Bereich der Innenstadt und zum Volksfestplatz.

    Die nächste nachgeholte Dult wird am 1. August stattfinden. Der Ferienausschuss des Pfaffenhofener Stadtrats hatte im Mai die entsprechende Verordnung geändert, damit die ausgefallenen Dulten im Interesse der Fieranten, Geschäftsleute und Kunden nachgeholt werden können. Die letzte Dult fand im Herbst 2020 auf dem Hauptplatz statt.

    Donnerstag, 24. Juli 2021

    15.02 Uhr: Münchner Stadtrat beschließt Weiterbetrieb des Impfzentrums Riem bis Ende September

    Der Münchner Stadtrat hat den Weiterbetrieb des Impfzentrums in der Messe Riem bis 30. September beschlossen. Betreiber bleibt auch weiterhin die Firma Aicher Group GmbH & Co. KG. In Riem befindet sich das neben Hamburg größte Impfzentrum Deutschlands. Die Finanzierung durch den Freistaat Bayern ist bis 30. September zugesichert.

    14.26 Uhr: Sonderimpfaktion für Landwirte mit Johnson & Johnson im Landkreis Freising

    Das Landratsamt Freising lädt einheimische Landwirte zu einer Sonderimpfaktion mit Johnson & Johnson ein. Voraussetzung ist eine landwirtschaftliche Tätigkeit und ein Mindestalter von 18 Jahren. Durch eine Sonderlieferung sollen insgesamt 150 Landkreisbürger an diesem Termin eine Coronaimpfung erhalten. Mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson ist eine einmalige Impfung ausreichend. Die Impfung findet am 29. Juni ab 16 Uhr in Freising statt. Wer an der Sonderimpfaktion teilnehmen will, kann sich per Email anmelden: Unter der Emailadresse landwirt@kvfreising.brk.de müssen unbedingt folgende Angaben gemacht werden: Name, Vorname, Geburtsdatum und Handynummer (oder eine andere sehr gut erreichbare Telefonnummer). Außerdem muss eine Bescheinigung über die landwirtschaftliche Tätigkeit (zum Beispiel ein Gewerbeschein) mitgeschickt werden.

    5.00 Uhr: Grainau verspricht kleine Johannifeuer ohne Feiern

    Große Veranstaltungen sind derzeit coronabedingt verboten. Kleine Johannifeuer aber nicht. Sie sollen am Mittwochabend (23. Juni) im Wettersteingebirge brennen. Kleine Gruppen aus dem Zugspitzdorf Grainau haben das Spektakel schon vorbereitet. Der Grainauer Tourismus-Direktorin Anja Eder zufolge sei das Leuchten vom Tal aus gut sichtbar. "Außenrum ist aber nichts geboten, keine Feiern oder ähnliches", betont Eder. "Ich sage immer, das ist schön anzusehen, wenn man eh schon da ist."

    Nach Ansicht der Feuerwehr spricht grundsätzlich nichts gegen solche Feuer. In den Bergen würden diese meist von "erfahrenen Mitgliedern örtlicher Vereine" entzündet, sagt der Vorsitzende des Landesfeuerwehrverbands, Johann Eitzenberger. "Häufig sind auch aktive Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr dabei." Daher hätten die Gruppen in der Regel Löschmittel dabei und würden erst dann zurück ins Tal gehen, wenn das Feuer wirklich erloschen sei.

    "Wir raten jedoch dringend davon ab, Feuer allein oder in Eigenregie in der freien Natur zu entzünden", betont Eitzenberger. Die Gefahr von Waldbränden sei aktuell hoch. Zudem verbiete das Waldgesetz das Entzünden von Feuern in Wäldern.

    Mittwoch, 23.06.2021

    16.05 Uhr: Landkreis Pfaffenhofen: Noch nicht coronafrei

    Einen neuen Coronafall seit gestern verzeichnet der Landkreis Pfaffenhofen. Das teilt das Landratsamt mit. Damit schafft der Landkreis es nicht, die nuller Inzidenz zu erreichen. Er liegt aktuell bei einer 7-Tages-Inzidenz von 1,6. Gestern lag sie noch bei 0,8. Aktuell sind damit sechs Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Weitere Lockerungen würden dadurch nicht eintreten.

    11.55 Uhr: Nachrückerliste für Impfwillige im Lkrs. Eichstätt

    Der Landkreis Eichstätt bietet eine Nachrückerliste für Impfwillige an. Das teilt das Landratsamt heute (22.6.) mit. Da in beiden Impfzentren in Eichstätt und Lenting immer wieder Impfdosen übrig bleiben, sollen diese kurzfristig verimpft werden. Die Menschen müssen bereit sein, spontan, bei Anruf, in eines der beiden Impfzentren zu kommen. Dafür können sich Interessierte in eine Liste unter eintragen lassen, indem sie eine mail schreiben an: nachruecker.impfzentrum@lra-ei.bayern.de.

    Wichtig ist, dass die E-Mail folgende Angaben enthält: Name, Vorname, Geburtsdatum, Telefonnummer, Wohnort, gewünschter Impfstoff (BioNTech, Moderna oder AstraZeneca) und die Prioritätsgruppe (gemäß der Registrierung bei BayIMCO). Bereits im Betreff müssen Name, Wohnort und Priorität angegeben werden. Nachweise für die Priorisierung (1, 2 oder 3) sind als Anlage beizufügen. Wenn notwendige Angaben fehlen, kann eine Aufnahme auf die Nachrückerliste nicht erfolgen. Voraussetzung ist, dass sich die Bürgerinnen und Bürger bereits im Impfportal registriert haben. Ob und wann man dran kommt, lässt sich nicht sagen. Personen mit höherer Priorität werden bevorzugt angerufen. Sich auf die Liste setzen lassen kann aber jeder. Die Impfwilligen werden um Geduld gebeten.

    11.30 Uhr: Probleme mit Impfdränglern und nicht erreichbaren Impfwilligen

    Das Freisinger Landratsamt berichtet davon, dass die Arbeit im Impfzentrum immer wieder erschwert würde- zum einen durch Bürger, die sich massiv beschweren, weil sie noch keinen Termin erhalten haben. Zum andren durch solche, die ihren Termin nicht wahrnehmen. So seien vergangenes Wochenende 17 von 800 Impfterminen offen geblieben. „Viele Menschen nehmen zurzeit auch ihren Termin zur Zweitimpfung nicht wahr, entweder, weil sie lieber das schöne Wetter genießen oder, weil sie die Impfung bereits anderswo erhalten haben und sich dann nicht im BayIMCO abmelden“, sagt Torsten Koch, Verwaltungsleiter im Impfzentrum. Dies führe zu großen organisatorischen Problemen. Dabei sei es gar nicht notwendig, den Account im Anmeldeportal BayIMCO komplett zu löschen, sondern lediglich die Terminanmeldung, wenn eine Impfung bereits anderswo erfolgt ist zu stornieren.

    Ein weiteres großes Problem sei die Nichterreichbarkeit von angemeldeten Impfwilligen. „Am Abend geht kaum einer ans Telefon“, berichtet Koch. Die BRK-Mitarbeiter wählen daher unzählige Nummern, um kurzfristig Impfungen vergeben zu können. Einige Termine blieben so am Wochenende offen. „Zum Glück verfällt der Moderna-Impfstoff nicht so leicht“, so Koch. Für den Impffortschritt ist der Umstand dennoch hinderlich.

    Auch acht Impfdrängler waren am Wochenende wieder dabei und wurden heimgeschickt. Sie hatten bei ihrer Anmeldung zunächst falsche Angaben gemacht, um eine höhere Priorisierung und damit eine schnellere Impfung zu erhalten.

    11.10 Uhr: Sonderimpftermine für Genesene im Landkreis Freising

    Alle von Corona Genesene lädt das Landratsamt Freising zu einer Sonderimpfaktion mit AstraZeneca an den Wochenenden 3./4. Juli und 10./11. Juli ein. Voraussetzung für die Coronaimpfung ist ein positiver PCR-Test, der älter als sechs Monate ist. Für Genesene ist eine einmalige Impfung ausreichend.

    Durch eine Sonderlieferung bietet sich insgesamt 800 genesenen Landkreisbürgern an diesen Terminen die Möglichkeit, die Coronaimpfung zu erhalten, dabei wird nach Priorisierung vorgegangen. Angemeldete Bürger, die dabei keinen Termin zu den Sonderimpfaktionen zugeteilt bekommen, erhalten Ihre Impfungen ebenfalls zeitnah und zwar in den kommenden Wochen auf Abruf in den Abendstunden als Ersatzimpflinge.

    Genesene, die sich anmelden möchten, müssen über 18 Jahre alt sein. Die Anmeldung erfolgt per E-Mail an eine-impfung@kvfreising.brk.de.

    8.30 Uhr: Münchner Flughafenchef: Wir werden wieder Vor-Corona-Niveau erreichen

    Der Münchner Flughafen wird nach Ansicht seines Chefs wieder das Vor-Corona-Niveau erreichen. Allerdings werde das einige Jahre dauern, sagte Flughafenchef Jost Lammers im interview mit dem Bayerischen Rundfunk. «Flugzeuge und Passagiere werden wieder alte Höhen erreichen.» Lammers blickt optimistisch auf die kommende Reisesaison: «Die Nachfrage zieht an, die Menschen wollen reisen, das Mobilitätsbedürfnis ist da.»

    Auch in der Corona-Krise sei Fliegen sicher. «Die höchsten Sicherheitsstandards, die Filter, die eingesetzt werden, der Luftaustausch. Ich glaube, da ist gerade die Luftfahrt der sicherste Verkehrsträger», sagte Lammers.

    Dienstag, 22.06.2021

    18.12 Uhr: Weiter Maskenpflicht an Schulen im Kreis Pfaffenhofen

    Im Landkreis Pfaffenhofen wird es keine Lockerung der Maskenpflicht an den Schulen geben. Die Regierung von Oberbayern hat einen entsprechenden Antrag des Landratsamts Pfaffenhofen auf Erteilung einer Ausnahmegenehmigung abgelehnt. Das teilt das Landratsamt am Montag mit. Landrat Albert Gürtner (FW) kann diese Entscheidung der Regierung von Oberbayern nicht nachvollziehen. „Die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Pfaffenhofen heute bei 0,8. Bei privaten Feiern, in den Fußballstadien und auch in den Biergärten sitzen andererseits viele Menschen ohne Masken zusammen. Aber unsere Schülerinnen und Schüler müssen, obwohl regelmäßig getestet, in den derzeit ohnehin sehr aufgeheizten Klassenzimmern während des gesamten Unterrichts eine Maske tragen. Das ist eine enorme Belastung und Zumutung“, so der Landrat. Er werde auch weiterhin versuchen, Lockerungen für Bereiche, wo es vertretbar ist, zu beantragen.

    18.06 Uhr: Zahl der Neu-Infektionen in München einstellig

    Am Sonntag wurden in München sechs neue Corona-Fälle und ein weiterer Todesfall gemeldet. Insgesamt sind in der Landeshauptstadt damit bislang 73.318 Infektionen bestätigt. In dieser Zahl enthalten sind 71.597 Personen, die bereits genesen sind, 466 aktuell Infizierte sowie insgesamt 1.255 Todesfälle.

    8.59 Uhr: Sonderkontingent Moderna für das Impfzentrum Ingolstadt

    Das Impfzentrum Ingolstadt erhält 5.000 zusätzliche Impfdosen des Herstellers Moderna (je 2.500 für Erst- und Zweitimpfung) im Rahmen eines Sonderkontingents des Freistaats. Das teilte die Stadt in einer Pressemitteilung mit. Eine Sonderzuteilung erhalten 28 Kommunen und Landkreise, die eine geringere Ärztedichte aufweisen und deshalb weniger Impfungen bei Hausärzten durchführen können. Die ersten Dosen werden bereits heute (21.6.21) verimpft.

    Montag, 21.06.2021

    12.18 Uhr: Söder: Mehr als zehn Millionen Corona-Impfungen in Bayern

    In Bayern sind nach Angaben von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) inzwischen mehr als zehn Millionen Menschen gegen das Corona-Virus geimpft worden. "Heute ist in Bayern die Grenze von zehn Millionen Corona-Impfungen überschritten", twitterte Söder am Sonntag. "Aber wir müssen noch besser und schneller werden. Jede Impfdose muss sofort verimpft werden. Denn wir sind in einem Wettlauf mit der Zeit gegen die Delta-Variante."

    Sonntag, 20. Juni 2021

    15.10 Uhr: Corona in Oberbayern: 7-Tage-Inzidenz sinkt weiter

    Der Corona-Inzidenzwert sinkt in Oberbayern weiter. Laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) erreicht er jetzt einen Wert von 11,8 (Stand 8 Uhr, 19.6.). Gestern lag er noch bei 12,1. Insgesamt sind in Oberbayern seit gestern 85 neue, bestätigte Corona-Infektionen hinzugekommen. Drei Personen sind seit gestern im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Mittlerweile liegt die 7-Tage-Inzidenz nur mehr im Landkreis München über 20 (genau bei 20,1).

    Samstag, 19. Juni 2021

    16.30 Uhr: Corona in Oberbayern: Inzidenz nur noch in einem Landkreis über 20

    Der Corona-Inzidenzwert sinkt in Oberbayern weiter. Laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) erreicht er jetzt einen Wert von 12,1. Gestern lag er noch bei 12,7. Ein Mensch ist seit gestern im Zusammenhang mit dem Virus gestorben.

    Mittlerweile liegt die 7-Tage-Inzidenz nur mehr im Landkreis Traunstein über 20 (genau bei 22,6). Die meisten liegen bereits unter der Marke von 10: Bad Tölz (2,4), Pfaffenhofen (3,9), Altötting (4,5), Dachau (5,8), Fürstenfeldbruck (6,8), Weilheim-Schongau (7,4), Landsberg (7,5), Freising (7,8), Starnberg (8,1), Mühldorf (8,6), Eichstätt (9,8) und die Stadt Rosenheim (9,4)

    13.45 Uhr: Trotz Delta-Variante - EM-Partie gegen Portugal morgen in München wie geplant

    Ein Sprecher der Stadt München erklärte soeben auf BR-Anfrage, dass das Fußball-EM-Spiel Portugal gegen Deutschland (Samstag, 18 Uhr) wie geplant stattfindet, obwohl die Metropolregion Lissabon wegen der Delta-Variante abgeriegelt wird. Die portugiesische Mannschaft sei bereits in München eingetroffen. Fans dürfen ohnehin nur getestet, geimpft oder genesen ins Stadion. Die Stadt sieht bisher keinerlei Anlass, irgendetwas zu ändern, so der Sprecher.

    Freitag, 18. Juni 2021

    Den Corona-Ticker Oberbayern der Vorwoche finden Sie hier.

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