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Feiern im Freien (Symbolbild)

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    Corona-Ticker Oberbayern: Lockerungen im Berchtesgadener Land

    Schutzmaßnahmen im Berchtesgadener Land werden ab Montag gelockert. Bürgermeister fordern künftigen Verzicht auf zu strenge Regeln an Tiroler Grenze. Polizei löst Feiern in Rosenheim und Traunstein auf. Alle Entwicklungen im Ticker für Oberbayern.

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    Von
    • BR24 Redaktion

    Die wichtigsten Corona-News des Tages aus Oberbayern

    • Berchtesgadener Land: Ab Montag werden Corona-Schutzmaßnahmen gelockert (28.3., 8.22 Uhr)
    • Bürgermeister fordern künftigen Verzicht auf strenge Einreiseregeln zwischen Tirol und Bayern (27.3., 13.42 Uhr)
    • Polizei löst mehrere Feiern in Rosenheim und Traunstein auf (27.3., 13.11 Uhr)
    • Falscher Inzidenzwert in Garmisch-Partenkirchen sorgt für Aufregung (26.3., 19.47 Uhr)
    • Landkreis Garmisch-Partenkirchen: zwei Bewerber als Modellkommunen (26.3., 19.20 Uhr)
    • Coronavirus: Weitere Artikel und Hintergründe finden Sie hier

    8.22 Uhr: Lockerungen der Schutzmaßnahmen im Berchtesgadener Land ab Montag

    Im Landkreis Berchtesgadener Land blieb der 7-Tage-Inzidenzwert 3 Tage in Folge unter 100. Der vom Robert-Koch-Institut (RKI) am Sonntag veröffentlichte Wert liegt bei 76,5. Laut Landratsamt Berchtesgadener Land können damit ab Montag wieder Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen in Kraft treten. Entsprechend der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung gilt ab Montag (29.3.21):

    • Die Ausgangsperre von 22.00 bis 5.00 Uhr wird aufgehoben

    • Erlaubt sind wieder Treffen von bis zu fünf Menschen aus zwei Haushalten, Kinder unter 14 werden nicht mitgezählt.

    • Mit vorheriger Anmeldung darf sich ein Kunde je angefangene 40 m² im Geschäft aufhalten. Eine Kontaktdatenerhebung ist notwendig.

    • Ein Besuch von Museen, Galerien, Zoos, botanischen Gärten und Gedenkstätten ist mit vorheriger Terminbuchung sowie Kontaktdatenerhebung möglich.

    • Beim kontaktfreien Individualsport sind maximal fünf Personen aus zwei Haushalten erlaubt und Sport in Gruppen von bis zu 20 Kindern unter 14 Jahren im Außenbereich auch auf Außensportanlagen.

    Steigt der Inzidenzwert an drei Tagen hintereinander über 100 oder fällt an drei Tagen unter 50 entfallen diese Lockerungen bzw. sind weitere Lockerungen möglich.

    Sonntag , 28. März 2021

    13.42 Uhr: Bürgermeister fordern künftigen Verzicht auf strenge Einreiseregeln

    Mehrere oberbayerische und schwäbische Bürgermeister, aber auch die Präsidentin des Tiroler Landtags haben in einem offenen Brief den künftigen Verzicht auf "strenge Grenzmaßnahmen zwischen Tirol und Bayern" gefordert. In dem Schreiben an Bundesinnenminister Horst Seehofer und den bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (beide CSU), betonten sie, dass die wegen der Corona-Krise erlassenen Regelungen "eine riesige Belastung für unsere Grenzregion und darüber hinaus" gewesen seien. Unterzeichnet haben neben der Präsidentin des Tiroler Landtags die Bürgermeister von Mittenwald, Garmisch-Partenkirchen, Füssen und Pfronten.

    Am Freitag hatte das Robert Koch-Institut angekündigt, das österreichische Bundesland und Tschechien mit Wirkung zum Sonntag von seiner Liste der Virusvariantengebiete zu streichen. Dadurch fällt die Grundlage für einen Teil der zuletzt geltenden Einreisebeschränkungen weg.

    13.11 Uhr: Polizei löst Partys in Rosenheim und Traunstein auf

    Die Polizei hat in der Nacht von Freitag auf Samstag mehrere Feiern in Rosenheim und Traunstein aufgelöst und Dutzende Personen angezeigt. Den Beginn der Osterferien nutzten offensichtlich viele Menschen, um sich zu treffen, trotz der aktuellen Infektionsschutzregeln. Zudem gilt für Rosenheim im Stadtgebiet und im Landkreis sowie im Landkreis Traunstein wegen hoher Inzidenzwerte eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 22 und 5 Uhr.

    In Traunstein feierten abends trotzdem rund ein Dutzend Personen auf einer Wiese. Als die Polizei dort nach der Meldung eines Zeugen auftauchte, flüchteten die meisten. Vier Jugendliche konnten die Beamten aufgreifen, sie wurden angezeigt. Um 19 Uhr löste die Polizei ein Trinkgelage von sechs Personen im Rosenheimer Mangfallpark auf. Gegen die 20- bis 35-Jährigen wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet. In unmittelbarer Nähe feierten kurz danach 15 Personen den 40. Geburtstag eines Münchners. Die Partygäste wurden des Platzes verwiesen und angezeigt.

    Auf einer Freifläche am Mangfalldamm stießen zehn Personen auf ihre bestandene Lehrzeit beziehungsweise den Erhalt ihrer Meisterbriefe an. Dazu hatten die Feiernden, neben Einheimischen auch Münchner und Ebersberger, mehrere Fässer Bier aufgebaut. Die Polizei beendete das feucht-fröhliche Treffen und schickte alle zehn nach Hause. Auch auf sie kommt ein Bußgeld zu.

    Schließlich kontrollierte die Polizei die Rosenheimer Innenstadt. Sieben Personen wurden angezeigt, weil sie in der Zeit zwischen 22 und 5 Uhr ohne einen triftigen Grund unterwegs waren und damit gegen die nächtliche Ausgangssperre verstoßen haben.

    Samstag , 27. März 2021

    19.47 Uhr: Falscher Inzidenzwert im Landkreis Garmisch-Partenkirchen

    Ein vermutlich falscher Inzidenzwert vom Robert-Koch-Institut (RKI) hat für heftige Diskussionen im Landkreis Garmisch-Partenkirchen geführt. Nach mehreren Tagen über 100 - war gestern überraschend ein Wert von 89,9 ausgegeben worden - nachweisliche neue Coronafälle wurden nicht berücksichtigt. Ganz im Gegensatz zu den Daten des Bayerischen Landesamts - das vermeldete die Neuinfektionen und kam auf einen Wert von 124,4. Das Problem - nur der Wert vom RKI ist laut Infektionsmaßnahmenverordnung entscheiden ob Kindergärten und Schulen offen bleiben. Die Entscheidung für die nächste Woche fällt immer am Donnerstag und da griff der falsche Wert vom RKI. Die Folge - während im Landkreis die Notbremse greift und Geschäfte schließen müssen, gilt das nicht für Kindertageseinrichtungen, die trotz Ferien nächste Woche offen haben. Ein Sprecher des Landratsamt bestätigte auf Nachfrage, man sei gezwungen sich an die Werte vom Robert-Koch-Institut zu halten, auch wenn sie wissend falsch sein. Nach dem dies für heftige Diskussion gesorgt hat - wurde heute vom Landratsamt nachgesteuert. Wie dem BR mitgeteilt wurde, ist heute eine Email an alle Kindertageseinrichtungen im Landkreis gegangen. In der Mail wird drum gebeten, die Betreuungsmöglichkeiten in den Einrichtungen nur im Rahmen der Notbetriebsregelung sehr zurückhaltend in Anspruch zu nehmen und möglichst anderweitige Betreuungsmöglichkeiten, z.B. durch Partner, Verwandte oder Freunde zu nutzen. Schon gestern hatte das Landratsamt an das RKI gewendet um eine Aufklärung gebeten. Jedoch gab es bisher noch keine Rückmeldung von den Verantwortlichen.

    19.20 Uhr: Landkreis Garmisch-Partenkirchen: zwei Bewerber als Modellkommunen

    Im Landkreis Garmisch-Partenkirchen gibt es gleich zwei Bewerber als Modellkommunen für Test-und Öffnungsstrategien. Der Markt Murnau und die umliegenden Gemeinden im Blauen Land haben bereits ein Schreiben an Ministerpräsident Markus Söder geschickt. Stellvertretende für acht Orte im blauen Land hat Murnaus Bürgermeister die Imitative ergriffen und sieht den nördlichen Landkreis von Garmisch-Partenkirchen als ideal, da die Region sowieso als Gesundheitsregion bekannt sei und über eine überdurchschnittliche Überalterung verfügen würde. Die Kommunen seien bereit für unorthodoxe Maßnahmen, schreibt Beuting in dem Bewerbungsschreiben an die Staatsregierung. Stellvertretend für die anderen Bürgermeister sagte, er schon jetzt eine Unterstützung zu, mögliche Testzentren in kommunalen Gebäuden zu ermöglichen. Auch Garmisch-Partenkirchen will sich als Modellregion bewerben. Bürgermeisterin Elisabeth Koch moniert, dass es bisher keine genauen Infos für die Bewerbung gäbe und sie zeigte sich auch nicht besonders erfreut, dass zwischen den Kommunen jetzt eine Art Wettbewerb entstehe. Trotzdem sieht Koch in Garmisch-Partenkirchen den idealen Partner für eine Modellregion, schließlich sei der Ort ein Oberzentrum und wohl die Tourismusdestination in Bayern. Den Geschäftsleute in Garmisch-Partenkirchen dauert das Bewerbungsverfahren für die Modellkommune zu lang, deshalb sind sie schon jetzt aktiv geworden. Ab kommender Woche soll am Richard-Strauss Platz in einem Container der Tourismusinformation eine Teststation eröffnet werden. Die Werbegemeinschaft hat 1.500 Schnelltests auf eigene Kosten bestellt und die sollen den Bürgern kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

    19.15 Uhr: Inzidenz in Oberbayern steigt über den Wert von 100

    Aus Oberbayern wurden dem Landesamt für Gesundheit (LGL) seit gestern rund tausend Neuinfektionen gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz ist weiter gestiegen und liegt inzwischen mit 102,51 über dem Wert von 100. Eine Inzidenz von unter 50 weist kein oberbayerischer Landkreis mehr auf. Am niedrigsten liegt der Wert im Landkreis Landsberg mit 63,17, die höchste 7-Tage-Inzidenz in Oberbayern weist der Landkreis Dachau mit 193,03 auf.

    8.06 Uhr: Corona-Inzidenzwert in Landsberg gesunken

    Der Landkreis Landsberg hat aktuell einen Inzidenzwert von 48,2 pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. Das meldet heute das Robert-Koch- Institut (RKI). Damit ist der Wert im Vergleich zu gestern (53) leicht gesunken. Zusammen mit Ansbach ist er der Landkreis Landsberg die einzige Region in ganz Bayern mit einem Corona-Inzidenzwert-Wert unter 50.

    Freitag , 26. März 2021

    17.10 Uhr: Freiwillige helfen Familien rund um Landsberg beim Home-Schooling

    Freiwillige unterstützen im Landkreis Landsberg Kinder und Jugendliche beim Homeschooling. Stadt und Landkreis haben einen Aufruf gestartet: Da vielen Eltern gerade Zeit oder auch die nötige Erfahrung fehlten, stünden viele Familien vor einer großen Herausforderung und bräuchten Unterstützung. 13 Menschen haben sich bereits gemeldet und sind direkt an Familien weitervermittelt worden. Der Bedarf ist weiterhin groß. Formale Voraussetzungen gibt es nicht. Gesucht werden engagierte Frauen und Männern aller Altersgruppen, die Freude am Umgang mit Kindern und Jugendlichen haben, aber auch Nachhilfelehrkräfte, ehemalige Lehrkräfte oder Schülerinnen und Schüler aus höheren Klassen sind willkommen. Interessierte können sich direkt bei der Stadt oder beim Landratsamt Landsberg melden.

    15:51 Uhr: Mehr Fälle in Oberbayern - Inzidenz aber noch knapp unter 100

    Aus Oberbayern wurden dem Landesamt für Gesundheit (LGL) seit gestern über tausend Neuinfektionen gemeldet (1014). Die 7-Tage-Inzidenz steigt leicht und liegt mit 97,5 noch knapp unter 100.

    Ein Inzidenz von unter 50 weist kein Landkreis mehr auf - die meisten liegen über 100: die Landkreise Dachau (185), Traunstein (153), Pfaffenhofen (140), Garmisch-Partenkirchen (124), Altötting (120), Eichstätt (118), Mühldorf (116), Freising (113), Neuburg- Schrobenhausen (110), Berchtesgadener Land (104), Weilheim-Schongau (101).

    Eine Inzidenz unter 100 haben die Landkreise: Landsberg (53), Miesbach (75), Bad Tölz (78), Ebersberg (81), Erding (82), München (82) und Fürstenfeldbruck (83), Starnberg (88) und Rosenheim (95).

    Die Stadt Rosenheim liegt bei 122, Ingolstadt bei 90 und München liegt bei 84.

    15.25 Uhr: Ingolstadt meldet 15.000 Erstimpfungen

    Die Stadt Ingolstadt hat im Impfzentrum zum 15.000sten Mal eine Erstimpfung durchgeführt, so die Stadt in einer Mitteilung. Das sind elf Prozent der Bevölkerung. Insgesamt meldet Ingolstadt inklusive Zweitimpfungen 21.000 Impfungen. Die durch die kurzzeitige Aussetzung der Impfungen mit Astrazeneca entfallenen Termine konnten laut Stadt inzwischen nachgeholt werden. Ab April sollen die Impfungen im Impfzentrum durch solche bei niedergelassenen Ärzten ergänzt werden. Die Erstimpfungen der höchsten Priorität seien inzwischen weitgehend abgeschlossen, so die Stadt. Ingolstädterinnen und Ingolstädter dieser Prioritätsstufe, die noch keinen Termin bekommen haben, sollen sich jetzt an eine Hotline der Stadt wenden.

    14.45 Uhr: Dießener Töpfermarkt auf Juli verschoben

    Der diesjährige Töpfermarkt in Dießen wird nicht abgesagt, sondern verschoben. Traditionell wäre er am Wochenende um Christi Himmelfahrt (13. bis 16.5.) geplant gewesen, nun soll er vom 22. bis 25. Juli stattfinden. Corona-bedingt steht dieser Termin unter Vorbehalt. "Wir werden die weitere Entwicklung der Pandemie-Lage im Auge behalten", so Dießens Bürgermeisterin Sandra Perzul (Dießener Bürger). Im vergangenen Jahr ist der Töpfermarkt ganz ausgefallen. Für Marktleiter Wolfgang Lösche wäre es ein wichtiges Signal, wenn der Markt wieder stattfinden könnte. Auch viele Keramikwerkstätten seien aufgrund der Corona-Krise mittlerweile in wirtschaftlicher Bedrängnis, so Lösche. Rund 50.000 Besucher kamen in den Vorjahren in die Seeanlagen nach Dießen. Der Dießener Töpfermarkt zählt zu den größten seiner Art in Europa, die Ausstellerinnen und Aussteller kommen aus rund 15 Ländern.

    14.30 Uhr: Ex-Skirennläuferin Hilde Gerg gründet "Schnelltest-Service-Berchtesgaden"

    Weil es noch nicht so viele Schnelltest-Möglichkeiten auf Covid19 im Landkreis Berchtesgaden gibt, hat Ex-Skirennläuferin Hilde Gerg nun den "Schnelltest-Service-Berchtesgaden gegründet. Über die Website www.corona-schnelltest-berchtesgaden.de können sich alle Bürgerinnen und Bürger, die ihren Wohnsitz in Deutschland haben, anmelden und sich kostenlos auf Covid19 testen lassen. Der Test dauert weniger als eine Minute, das Ergebnis bekommen die Testpersonen per E-Mail zugeschickt. Auch Pendlerbescheinigungen können ausgestellt werden, so Hilde Gerg in einer Pressemitteilung. In den kommenden Tagen werden weitere Teststationen u.a. am Parkplatz Königssee folgen. Hilde Gerg begründet ihr Engagement damit, dass die von der Pandemie stark betroffene Tourismus-Region Berchtesgaden, Konzepte braucht die schnell und effektiv umgesetzt werden können. Als Vermieterin von Ferienwohnungen und als Personal Trainerin sei sie selbst von der Corona-Krise betroffen. Neben Testungen von privaten Personen stehen auch mobile Teams auch für Unternehmen zur Verfügung. Die Tests würden von medizinischem Fachpersonal durchgeführt.

    14.15 Uhr: Sechs neue Corona-Schnellteststationen in Stadt und Landkreis Rosenheim - erste Bilanz

    Noch ist der Andrang nicht so groß - bei den sechs neuen Corona-Schnellteststationen des BRK im Landkreis Rosenheim. Möglich wären tausend Tests am Tag, derzeit führen wir 300 Tests an den sechs Stationen durch, teilte BRK-Kreisgeschäftsführer Martin Schmidt auf Anfrage mit. Die sechs Stationen sind aber auch erst seit Montag in Betrieb, deswegen zeigt sich Schmidt insgesamt mit dieser ersten Resonanz zufrieden. Nun möchte das Rosenheimer BRK das Angebot noch besser bekannt machen. In der Stadt Rosenheim befindet sich die neue Teststation an der Geschäftsstelle in der Tegernseerstraße, im Landkreis wird in Raubling, Bad Aibling, Bad Endorf, in Kiefersfelden und in Bruckmühl getestet. Den meisten Zulauf hat derzeit die Teststation in Bad Aibling, so Martin Schmidt vom BRK. Die Johanniter betreiben zusätzlich eine Station in Wasserburg am Inn. Die Anmeldung sei für alle Stationen unkompliziert im Internet möglich. Vor Ort werde mit Antigen-Schnelltests gearbeitet, die innerhalb 30 Minuten ein Ergebnis liefern würden, das anschließend digital mitgeteilt wird. Ein Abwarten vor Ort sei nicht notwendig. Die dezentralen Teststationen betreibt das BRK im Auftrag des Landratsamtes, der Stadt und des Gesundheitsamtes. 140 BRK-Mitarbeiter, darunter viele Ehrenamtliche, sind dort im Einsatz.

    14.05 Uhr: BRK Landsberg sucht freiwillige Helfer für Corona-Schnelltests

    Das Bayerische Rote Kreuz (BRK) in Landsberg sucht nach Freiwilligen, die bei Corona-Schnelltestungen helfen. Ab 1. April bietet das BRK Landsberg kostenlose Schnelltests im gesamten Landkreis an. Für die Teams werden nun freiwillige Helferinnen und Helfer für die Abstriche gesucht. Voraussetzung ist eine medizinische Vor- oder Ausbildung, also mindestens im Sanitätsdienst. Zusätzlich bekommen sie eine 90-minütige Schulung. Das BRK zahlt für den Hilfseinsatz eine Aufwandsentschädigung, es sind auch Anstellungen auf 450-Euro-Basis möglich. Interessierte können sich direkt beim BRK Landsberg melden.

    14.00 Uhr: Schnelltests ab morgen auch beim BRK in Mühldorf

    In Mühldorf gibt es ab morgen ein neues Schnelltest–Angebot: Das BRK testet ohne Voranmeldung in seiner Geschäftsstelle, und zwar montags und freitags von 15 bis 18 Uhr und Samstag und Sonntag von 9 bis 12 Uhr. Die Tests sind auch am Osterwochenende von Freitag bis einschließlich Montag zu den angegebenen Zeiten möglich. Eine Übersicht über alle Schnelltestmöglichkeiten im Landkreis Mühldorf gibt es auf der Homepage des Landratsamtes.

    12.45 Uhr: Bad Reichenhall und das BGL bewerben sich als Modellregion

    Die Stadt Bad Reichenhall und der Landkreis Berchtesgadener Land bewerben sich jetzt auch als Modelregion - für das Pilotprojekt des Gesundheitsministeriums für Öffnungen nach Ostern. Oberbürgermeister Christoph Lung führte in seinem Bewerbungsschreiben aus, warum er die Stadt Bad Reichenhall für eine kontrollierte Öffnungsstrategie als prädestiniert ansieht. Die Kurstadt liege in der besonders betroffenen Grenzregion in der Nähe zu Salzburg. Der Landkreis befände sich seit Mitte Oktober im längsten Lockdown in Deutschland, darüber hinaus sei aufgrund der Teststrategie im Grenzraum davon auszugehen, dass die im Berchtesgadener Land erhobenen Corona-Inzidenzzahlen besonders "ehrlich" seien.

    9.32 Uhr: Garmisch-Partenkirchen: Polizei löst Geburtstagsfeier mit über 20 Gästen auf

    Die Polizei hat gestern Abend in Garmisch-Partenkirchen eine Geburtstagsparty mit mehr als 20 Gästen aufgelöst. 13 Personen wurden angezeigt. Ein Mann hatte Freunde und Bekannte mit ihren Kindern in seine Wohnung eingeladen, um nachträglich seinen 26. Geburtstag zu feiern. Ein Zeuge meldete die, laut Polizei, weithin hörbare Party. Zwei Streifen suchten daraufhin die Geburtstagsfeier auf und trafen dort neben dem Gastgeber zwölf Erwachsene und zehn Kinder aus sieben Haushalten, listet die Polizei auf. 13 Personen im Alter zwischen 20 und 49 Jahren wurden wegen Verstößen gegen die aktuelle Infektionsmaßnahmensschutzverordnung angezeigt. Die Party war damit beendet.

    9.06 Uhr: Münchens Inzidenz steigt weiter

    Die Corona-Inzidenz in der bayerischen Landeshauptstadt ist erneut gestiegen. Aktuell meldet das Robert-Koch-Institut einen Wert von 84,4 (gestern: 82,5). Erst gestern waren die steigenden Werte auch Thema in der Stadtrats-Vollversammlung. Dort wurde dann unter anderem auch beschlossen, dass München sich als Modellstadt für kontrollierte Öffnungsschritte mit einer strengen Teststrategie bewerben wird.

    Donnerstag, 25.3.

    18.13 Uhr: Auch der Landkreis Traunstein bewirbt sich als Modellregion für Öffnungsschritte aus dem Lockdown

      Der Landkreis Traunstein hat sich ebenfalls beim Bayerischen Gesundheitsministerium als Modellregion für vorsichtige Öffnungsschritte aus dem lockdown nach den Osterferien beworben. Ministerpräsident Markus Söder hatte angekündigt, in einigen ausgewählten Kommunen alternative Öffnungsstrategien zu probieren und diese mit einem Test- und Impfkonzept verknüpfen zu wollen. Landrat Siegfried Walch (CSU) begründet die Bewerbung damit, weil der Landkreis unter anderem eine Grenzregion zu Tirol, Salzburg und Oberösterreich, ein Flächenlandkreis mit gemischter Siedlungsstruktur und ein überregionales Ausflugsziel ist. Wenn es nach einem erst vor wenigen Tagen vom Landrat vorgestellten 5-Stufen-Plan geht, dann sollen auch mit einem Inzidenzwert über 100 und unter bestimmten Voraussetzungen Schulen und KiTas, die Außengastronomie und der Einzelhandel im Landkreis öffnen können.
      Der Landkreis Traunstein hat heute einen Corona-Inzidenzwert von 141,0. In den Krankenhäusern befinden sich 25 Infizierte, davon liegen 10 Schwererkrankte auf der Intensivstation. Insgesamt sind bereit 195 Landkreisbürger an Covid19 verstorben.

    13.42 Uhr: München bewirbt sich als Modellstadt für Öffnungen

    Die Stadt München will zur Modellstadt für kontrollierte Öffnungsschritte in Corona-Zeiten werden. Der Freistaat hatte am Montag in Aussicht gestellt, dass nach Ostern einige Städte mit einem Inzidenzwert über 100 solche Pilotprojekte starten dürfen. Dabei sollen einzelne Bereiche der Gesellschaft wie Einzelhandel und Gastronomie geöffnet werden, begleitet von einem strengen Testkonzept. Einem entsprechenden Antrag der Rathaus-CSU hat die Stadtrats-Vollversammlung heute gegen das Votum der AfD zugestimmt.

    Aktuell liegt der Inzidenzwert in der bayerischen Landeshauptstadt laut Robert-Koch-Institut bei 82. „Wir sind wieder deutlich am Steigen“, stellte Wolfgang Schäuble vom städtischen Krisenstab fest. Es sei zu befürchten, dass man bald wieder über 100 „springen“ werde, hieß es im CSU-Antrag. Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) hofft unterdessen, dass man sich bei dem Versuch „nicht apodiktisch“ am Inzidenzwert orientieren wird. Im Übrigen stehe er allem aufgeschlossen gegenüber: „Ob es Modellstadt oder Pilotstadt heißt, ist mir ziemlich wurscht.“

    Im Kulturbereich zum Beispiel gibt es bereits fertige Konzepte dafür. Unter anderem die Schauburg, die Philharmoniker und das Volkstheater hatten sich schon auf Öffnungen mit umfangreichen Tests für das Publikum vorbereitet, wie Kulturreferent Anton heute berichtete. Leider sei es nicht gelungen, dafür auch eine Genehmigung vom Freistaat zu bekommen. Vergangenen Donnerstagabend habe man dann letztlich „alles absagen müssen“.

    12.30 Uhr: Landkreis Mühldorf bewirbt sich um Modellregion "Tübinger Ticket"

    Der Landkreis Mühldorf hat sich der Initiative der Stadt Mühldorf am Inn angeschlossen, sich als Modellregion für das sogenannte "Tübinger Ticket" zu bewerben. Dabei geht es um vorsichtige Öffnungen für Geimpfte, Genesene und Menschen mit negativem Corona-Test. Der Kreistag stimmte mit breiter Mehrheit dafür. Das Modell nur für die Stadt Mühldorf einzuführen, lehnte Landrat Max Heimerl ab. Es ist angedacht, dass Freiwillige die Schnelltests durchführen. Mit einem Negativergebnis könnte man dann in ein Restaurant, eine Theatervorstellung, ein Konzert oder einfach nur unbeschwert einkaufen. Der Landkreis war bis diese Woche mit einer 7-Tage–Inzidenz von über 100 stark von den Lockdown-Einschränkungen betroffen

    11.45 Uhr: Tierpark Hellabrunn macht über Ostern dicht

    Ein Osterausflug in den Tierpark Hellabrunn wird nicht möglich sein: Nach den neuesten Corona-Beschlüssen bleibt der Zoo von 1. bis 5. April geschlossen. Das hat die Leitung mitgeteilt. Bereits gebuchte Eintrittskarten werden automatisch von MünchenTicket storniert, die entsprechenden Beträge werden rückerstattet. Jahreskarten werden bei Wiederöffnung automatisch um die Zeit der Schließung verlängert.

    11.30 Uhr: Nun auch an der Zugspitze: Skisaison endgültig abgesagt

    An der Zugspitze werden in diesem Frühjahr keine Skifahrer mehr ihre Schwünge ziehen. Nach anderen Skigebieten im Allgäu und in Oberbayern sagte die Bayerische Zugspitzbahn am Mittwoch auch die Saison an Deutschlands höchstgelegenem Skigebiet ab.

    Bei steigenden Infektionszahlen seien Lockerungen derzeit ausgeschlossen. Der organisatorische und wirtschaftliche Aufwand sei unter diesen Umständen nicht mehr tragbar - zumal ein Start ab 18. April fraglich bleibe, teilte das Unternehmen mit. Mitte Februar hatte die Zugspitzbahn bereits das Aus für den Skibetrieb im Gebiet Garmisch-Classic beschlossen.

    Mittwoch, 24.3.2021

    17.22 Uhr: Münchens OB bietet Mitwirkung an Pilotprojekten an

    Die bayerische Landeshauptstadt bietet sich "für etwaige Pilotprojekte" an, die in den Bereichen Kultur, Sport, Einzelhandel oder Gastronomie Öffnungen mit aktuellem, negativen Corona-Test oder Impfung ermöglichen. München arbeite gerne an zukunftsfähigen Strategien, "statt nur von MPK zu MPK zuzuwarten, was dort dann beschlossen wird“, sagte Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) nach der jüngsten Ministerpräsidenten-Konferenz (MPK).

    Die Festlegungen und deren bayerische Umsetzung seien lediglich eine Fortsetzung des bestehenden Lockdown und damit ein etwas enttäuschendes "weiter so bis 18. April", stellt der OB fest: "Und ob der ergänzende Pseudo-Feiertag Gründonnerstag oder die damit verbundene 5-tägige 'Ruhephase' an Ostern infektiologisch etwas bewirken kann, darf getrost bezweifelt werden."

    Es sei auch nicht gelungen, den Menschen "eine nachvollziehbare Erklärung für die schwer verständliche Tatsache, dass man zwar nach Mallorca fliegen kann, aber keine Ferien im Bayerischen Wald machen darf, zu präsentieren", so Reiter weiter: "Eine Lösung, die diesen schieren Unsinn beendet, hätte ich mir schon gewünscht."

    Besonders bedauerlich finde er es allerdings, dass man erneut "keinerlei Angebote, Strategien oder Perspektiven für die nächsten Wochen oder zumindest für die Zeit nach dem 18.4.21 gemacht hat, was die Rückkehr zu mehr Normalität betrifft." Den vielen Ankündigungen von Test-Strategien oder Impfangeboten für breite Teile der Bevölkerung seien keine nennenswerten Taten gefolgt.

    15.59 Uhr: Rosenheim will Modellstadt für Öffnungen in der Pandemie werden

    Rosenheim wird sich als Modellstadt für Öffnungen in der Corona-Pandemie bewerben. Das gab Oberbürgermeister Andreas März am Nachmittag bekannt. Rosenheim habe bereits mehrere Testzentren und werde selbstverständlich seinen Hut als Modellstadt in den Ring werfen.

    Die 7-Tage-Inzidenz sei ein Indikator mit letztlich chaotischer, also nicht vorhersagbarer Entwicklung. Ein solcher Indikator sei Gift für die Wirtschaft, so März. Für den Rosenheimer Oberbürgermeister ist der Umstieg von der Inzidenz auf die Impfquote deshalb der richtige Weg. Alles entscheidende sei am Ende die Auslastung der Klinik-Kapazitäten und hier speziell der Intensivbetten mit Covid-Patienten.

    In dieser Woche wurden im Rosenheimer Impfzentrum auf der Loretowiese über 4.800 Impfungen durchgeführt. In der kommenden Woche soll die Zahl auf rund 7.700 ansteigen. In Stadt und Landkreis Rosenheim sind inzwischen acht Prozent erstgeimpft und 4,7 Prozent zweitgeimpft, teilte die Stadtverwaltung mit.

    12.40 Uhr: Polizei löst illegale Pokerrunde in Ingolstadt auf

    Eine illegale Pokerrunde hat die Polizei in einem Firmengebäude in Ingolstadt aufgelöst. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, stehen zwei der Beteiligten im Verdacht, mehrmals illegale Pokerspiele organisiert zu haben. Bei der Razzia am Samstagabend seien mehrere Tausend Euro Bargeld, Spielkarten und Chips sichergestellt worden. Zudem durchsuchten die Beamten die Wohnungen der beiden mutmaßlichen Organisatoren. Nach Angaben der Polizei waren rund 50 Beamte bei der Razzia im Einsatz. Die Pokerspieler reagierten demnach überrascht, aber kooperativ. Ihnen werden Beteiligung an illegalem Glücksspiel und Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz vorgeworfen.

    12:00 Uhr: Antigen-Schnelltest im Drive-In in Burghausen

    Die Stadt Burghausen bietet ab heute in der Messehalle Antigen-Schnelltests im Drive-In an. Bürgerinnen und Bürger, die symptomfrei sind, können sich kostenlos durchs Autofenster testen lassen. Testwillige können auch zu Fuß oder mit dem Radl kommen, sie werden dann im Wartebereich abgestrichen. Bei einem Positivergebnis, muss ein PCR-Test gemacht werden.

    11:30 Uhr: Kostenfreie Corona-Schnelltests ab Mittwoch in München-Giesing

    Ab Mittwoch, den 24. März, bieten die Johanniter in der Perlacher Straße 21 in München-Giesing Antigen-Schnelltests an – einmal pro Woche können diese kostenfrei genutzt werden. Die Öffnungszeiten variieren je nach Nachfrage, eine Terminauswahl bzw. die zwingend nötige Voranmeldung online unter www.schnelltest-giesing.de erfolgen. "Der Abstrich ist in wenigen Minuten erledigt, innerhalb von 15 bis 30 Minuten nach dem Test gibt es das Ergebnis dann per E-Mail", so der Johanniter-Dienststellenleiter Roland Matuschek. Die Antigen-Schnelltests richten sich an alle Menschen ohne Erkrankungssymptome, die sichergehen wollen, nicht unwissend infektiös zu sein. "Nur Kinder unter sechs Jahren und Menschen, die Blutverdünner einnehmen, können wir nicht testen. Diese müssten sich an ihren Haus- oder Kinderarzt wenden", so Matuschek.

    Dienstag, 23.3.2021

    17.30 Uhr: Stadt Mühldorf will "bayerisches Tübingen" werden

    In einem Schreiben an Ministerpräsident Markus Söder regt Mühldorfs Bürgermeister Michael Hetzl (Unabhängige Mühldorfer) an, das Modellprojekt „Tübinger Tagesticket“ auch in der Kreisstadt zu erproben. Demnach sollen Kunden, in Absprache auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Betriebe und Einrichtungen einen tagesaktuellen negativen Corona-Schnelltest, einen Impfnachweis oder ein ärztliches Attest über eine überstandene Coronainfektion vorlegen, damit sie ein "Tagesticket" bekommen. Damit könnten Kunden dann etwa einkaufen, essen gehen oder auch kulturelle Veranstaltungen besuchen. In dem Brief weist der Mühldorfer Bürgermeister darauf hin, dass Einzelhandel, Gastronomie und Kulturveranstalter auch in Mühldorf litten, gleichzeitig aber auch die Infrastruktur mit Ärzten und Apotheken für Testmöglichkeiten in der Innenstadt gegeben seien. Außerdem würde die Situation in einem Vollsortiments-Kaufhaus im Norden der Stadt entzerrt, wo Hetzl die Raumsituation gerade in den Haupteinkaufszeiten als beengt bezeichnet. Das Schreiben ging nach Angaben der Stadt Mühldorf wortgleich auch an Wirtschaftsminister Aiwanger.

    16.28 Uhr: Nur noch Landkreis Landsberg unter Inzidenzwert von 50

      In Oberbayern liegt nur noch der Landkreis Landsberg am Lech (44,9) unter dem 7-Tages-Inzidenzwert von 50. Das geht aus den Zahlen des Landamtes für Gesundheit (LGL) hervor. Über dem Wert von 100 liegt der gesamte Südosten Oberbayerns, der Norden (Ausnahme Landkreis Eichstätt: 82) und der Landkreis Garmisch-Partenkirchen. Die Stadt München liegt bei 86.
      Insgesamt meldet das LGL für Oberbayern 451 Neuinfektionen seit gestern.

    16.20 Uhr: Wirtschaftsverbände: Rosenheim soll Modellprojekt für Öffnungen werden

    Die Rosenheimer Innenstadt soll Modellprojekt für kontrollierte Öffnungen werden, so die örtlichen Wirtschaftsverbände. Sie fordern, dass in der Stadt getestet werden soll, wie die Wiederaufnahme des öffentlichen Lebens umgesetzt werden kann. Das meldet die IHK für München und Oberbayern. Vorbild könne Tübingen sein. Dort bekommen die Menschen mit einem negativen Schnelltest Zutritt zu Geschäften, Kultureinrichtungen und Außengastronomie. Die Innenstadt soll so wieder eine Perspektive bekommen. IHK, City-Management und der Rosenheimer Einzelhandelsverband befürworten solche Modell-Projekte. Gemeinsam mit der Stadt könne man Tests und digitale Kontaktnachverfolgung organisieren und für ein engmaschiges Kontrollsystem sorgen.

    14.18 Uhr: Polizeieinsatz bei Gottesdienst mit 130 Besuchern

    Rund 130 Männer und Frauen haben einen Gottesdienst in München besucht - erlaubt waren nicht einmal halb so viele Besucher. Das Hygienekonzept für die religiöse Zeremonie sei von 60 Teilnehmern ausgegangen, teilte die Polizei am Montag mit. Ein Zeuge hatte beobachtet, dass viele Menschen in das Kirchengebäude im Stadtteil Neuperlach gingen, und den Polizeinotruf gewählt. Den Angaben zufolge trugen die Anwesenden am Sonntagmorgen zwar Masken, viele von ihnen hielten aber den Mindestabstand nicht ein.

    Auf Anweisung der Polizei verließen dann so viele Besucher die serbisch-orthodoxe Veranstaltung, dass das Hygienekonzept eingehalten werden konnte. Der Veranstalter wurde wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt. Gottesdienste sind trotz Corona-Pandemie erlaubt, aber nur unter Auflagen, wie ein Polizeisprecher sagte: "Es muss ein Hygienekonzept geben, und es dürfen nicht mehr Personen teilnehmen als darin vorgesehen."

    14.15 Uhr: Ingolstadt: drei Tage in Folge über Inzidenz von 50 - Maßnahmenverschärfung

    Nachdem Ingolstadt drei Tage in Folge einen Inzidenzwert über 50 erreicht hat, gilt ab Mitternacht eine Corona-Maßnahmenverschärfung. Das hat die Stadt Ingolstadt bekanntgegeben. Die Regelungen für die 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100 bedeuten zum Beispiel, dass ab morgen für den Einkauf im Einzelhandel nur noch "Click and Collect" zulässig ist. Auch bei Museen und Ausstellungen braucht man jetzt für einen Besuch eine Terminbuchung.

    Von den Änderungen nicht betroffen sind zum Beispiel Baumärkte, Gartencenter und Buchhandlungen. Auch Friseure werden weiterhin offen bleiben. Keine Veränderung gibt es bei den Kontaktbeschränkungen. Treffen sind nur erlaubt mit Angehörigen des eigenen Hausstands sowie eines weiteren Hausstands, solange die Gesamtzahl fünf Personen nicht überschreitet. Eine Rücknahme der Maßnahmen durch die Stadt ist möglich, wenn der Inzidenzwert von 50 an drei aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten wird. Laut RKI liegt die aktuelle 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner inzwischen bei 102,6.

    Montag, 22.03.

    Den Corona-Ticker Oberbayern der Vorwoche finden Sie hier.

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