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Corona-Ticker Oberbayern: Inzidenzwerte steigen | BR24

© Sebastian Gollnow/dpa/dpa-Bildfunk

Vorbereitung des PCR-Tests für die Analyse auf Mutationen des Coronavirus

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    Corona-Ticker Oberbayern: Inzidenzwerte steigen

    Die Inzidenzwerte steigen: Nur noch zwei Landkreise sind unter dem 35er Inzidenzwert. Im Kreis Dachau gibt es zwei Verdachtsfälle für brasilianische Mutation. Hoher Prozentsatz an Virusvarianten in München. Entwicklungen im Corona-Ticker.

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    Von
    • BR24 Redaktion

    Die wichtigsten Corona-News des Tages aus Oberbayern

    • Hoher Prozentsatz an Virusvarianten in München (28.2., 14.47 Uhr)
    • Inzidenzwerte steigen (28.2, 14.20 Uhr)
    • Der Inzidenzwert in den Landkreisen Altötting und Mühldorf ist wieder über 100 (27.2., 14.45 Uhr)
    • Zwei Verdachtsfälle für brasilianische Mutation im Kreis Dachau (26.02., 16.42 Uhr)
    • Impfzentrum Ebersberg schafft mehr Platz und eine Außenstelle (26.02., 16.33 Uhr)
    • Neues Impfzentrum: Bürger aus dem Würmtal in Planegg geimpft (26.02., 16.28 Uhr)
    • Oberbayerns Tourismus: Umsatzverluste von bis zu einer Milliarde Euro monatlich (26.02., 15.38 Uhr)
    • Schulen und Kitas im Kreis Mühldorf am Montag geöffnet (26.02., 15.33 Uhr)
    • Luftreiniger und Sensoren für Schulen im Kreis Berchtesgadener Land (26.02., 14.17 Uhr)
    • Ingolstadts OB kritisiert Berliner Tempo bei Schnelltests (26.2., 13.30 Uhr)
    • Impfzentrum Erding weitet Kapazität aus (26.2., 13.30 Uhr)
    • Landkreis München will mit Corona-Nothilfefonds Menschen in Not unterstützen (26.02., 10.34 Uhr)

    Coronavirus: Weitere Artikel und Hintergründe finden Sie hier

    14.47 Uhr: Hoher Prozentsatz an Virusvarianten in München

    Varianten des Corona-Virus scheinen in München auf dem Vormarsch zu sein. Die Stadt München meldet, dass von den seit dem 5. Februar neu gemeldeten 1.861 Fällen jetzt bei 987 Fällen ein vPCR-Test-Ergebnis vorliegt. Dabei ergab sich laut Stadt für 405 Fälle (41,0 % der bekannten vPCRs) ein Verdacht auf eine besorgniserregende Virusvariante (Variant of concern, VOC). Davon wurden 285 Fälle als britische Variante bestätigt. Zur Bestimmung der südafrikanischen oder der brasilianischen Variante müsse noch eine Genomsequenzierung durchgeführt werden, so die Stadt weiter. Die 7-Tages-Inzidenz in München liegt seit heute mit 36,5 (RKI) wieder über dem Warnwert von 35.

    14.20 Uhr: Nur noch zwei Landkreise unter dem 35er Inzidenzwert

    In Oberbayern steigen die 7-Tages-Inzidenzwerte pro 100.000 Einwohner. Das geht aus den Zahlen des LGL hervor. Nur noch die Landkreise Starnberg (25) und Neuburg-Schrobenhausen (26,7) sowie die Stadt Ingolstadt (27) liegen unter dem Warnwert von 35. Die Stadt München liegt mit 36,7 knapp darüber. Weiterhin über der 100er Marke liegen die Landkreise Altötting (118) und Mühldorf (112). Knapp darunter der LK Berchtesgaden (94) und der LK Rosenheim (93). Ingesamt haben sich seit gestern laut LGL 374 Personen in Oberbayern mit dem Coronavirus infiziert.

    Sonntag, 28. Februar

    14.45 Uhr: Der Inzidenzwert in den Landkreisen Altötting und Mühldorf ist wieder über 100.

    Der 7-Tage-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner liegt in den Landkreisen Altötting (114) und Mühldorf (106) wieder über der Marke von 100. Das geht aus den Zahlen des LGL hervor. Ebenfalls leicht verschlechtert hat sich die Lage in den Landkreisen Eichstätt (42) und Pfaffenhofen (39), sie liegen jetzt wieder über der 35iger Marke. Unter dieser Marke liegen die Landkreise Neuburg-Schrobenhausen (19,5) Starnberg (26) und die Stadt Ingolstadt (31,3). Ganz knapp darunter die LK Landsberg (34,9), Weilheim-Schongau (34,7) sowie die Stadt München (34,83). Ingesamt haben sich seit gestern 433 Personen in Oberbayern mit dem Coronavirus infiziert.

    Samstag, 27. Februar

    16.42 Uhr: Zwei Verdachtsfälle für brasilianische Mutation im Landkreis Dachau

    Im Landkreis Dachau gibt es erstmals zwei Verdachtsfälle für die sogenannte "brasilianische Mutation" des Corona-Virus. Sie soll - wie auch die "britische Mutation" - deutlich ansteckender sein. Die Fälle müssen noch genauer abgeklärt werden. Das kann nach Auskunft des Landratsamts einige Tage dauern.

    16.33 Uhr: Impfzentrum Ebersberg schafft mehr Platz und eine Außenstelle

    In den beiden kommenden Nächten wird das Impfzentrum in Ebersberg um sechs Arztzimmer erweitert. Diese sind zunächst für Impfungen mit dem AstraZeneca-Impfstoff vorgesehen, wie das Landratsamt mitteilt. Voraussichtlich ab kommenden Mittwoch können in den zusätzlichen Räumen etwa 300 Impfungen täglich durchgeführt werden. Bis Ende März soll auch eine Außenstelle im Landkreisnorden eingerichtet werden.

    16.28 Uhr: Viertes Impfzentrum für Kreis München in Planegg

    Der Landkreis München bekommt ein viertes Impfzentrum: Ab Dienstag werden Bürger aus dem Würmtal in Planegg geimpft. Es ist aktuell auf 200 Impfungen pro Tag ausgelegt. Daneben gibt es im Landkreis bereits Impfzentren in Haar, Oberhaching und Unterschleißheim.

    Die neueste Einrichtung liegt direkt am S-Bahnhof Planegg und wird vom Bayerischen Roten Kreuz betrieben. Zuständig ist sie konkret für die drei Gemeinden Gräfelfing, Neuried und Planegg. Bürger von dort mussten zum Impfen bisher nach Unterschleißheim fahren.

    Der Landkreis München plant auch, die Impfkapazitäten insgesamt hochzufahren, sobald genug Impfstoff zur Verfügung steht, und dabei "die Hürden so niedrig wie möglich zu halten", wie Landrat Christoph Göbel sagt: Ab kommender Woche soll es auch einzelne Impftage für mobilitätseingeschränkte Bürger direkt in den Kommunen geben - entweder in gemeindeeigenen Räumen oder in Impfbussen.

    15.38 Uhr: Tourismusverband spricht von monatlich bis zu einer Milliarde Umsatzverlust in Oberbayern

    Der Tourismusverband "Tourismus Oberbayern München e.V." (TOM) befürchtet hohe Umsatzverluste im oberbayerischen Tourismus, sollte der Lockdown weitergehen. Der Verband spricht in einer Pressemitteilung von monatlichen Umsatzverlusten von bis zu einer Milliarde Euro.

    Für die Zeit zwischen März und Dezember 2020 errechnete einer Beratungsfirma einen Umsatzausfall von 5,7 Milliarden Euro in Oberbayern. Über vier Milliarden entfallen dabei auf den Übernachtungstourismus, etwa 1,5 Milliarden Euro auf den Tagestourismus. Der Geschäftsführer von TOM sprach von immensen Ausfällen auch angesichts der Tatsache dass in Oberbayern über 200.000 Arbeitsplätze im Tourismus angesiedelt sind.

    Der Tourismusverband TOM fordert jetzt eine mehrstufigen Plan für corona-adäquate Öffnungen, die dem Tourismus zugute kommen könnten. Als erstes sollten demnach Freiluft-Bereiche geöffnet werden, das heißt Freischankbereiche, Seilbahnen und Lifte. In einer nächsten Stufe sollen nach den Vorstellungen des TOM die Innebereiche freigegeben werden um die Gastronomie und Hotels wieder für Touristen zugänglich zu machen.

    15.33 Uhr: Schulen und Kitas im Kreis Mühldorf bleiben trotz hohen Inzidenzwerts am Montag geöffnet

    Schulen und Kindertageseinrichtungen bleiben im Landkreis Mühldorf am Inn auch am Montag (1.03.21) geöffnet. Das teilte Landrat Max Heimerl (CSU) nach Abstimmung mit Regierungspräsidentin Maria Els mit.

    Am Freitag lag die 7-Tages-Inzidenz im Landkreis Mühldorf am Inn laut Robert-Koch-Institut bei 91,5. Wie es am Dienstag und den folgenden Tagen weiter geht, soll am Montag vom Landratsamt Mühldorf am Inn bekannt gegeben werden.

    14.17 Uhr: Mobile Luftreinigungsgeräte und Co2-Sensoren für Schulen im Landkreis Berchtesgadener Land

    Die erste Schulwoche mit Präsenzunterricht für einen Teil der Schülerinnen und Schüler sind im Landkreis Berchtesgadener Land gut verlaufen. Das hat das Landratsamt mitgeteilt, das die Schulen mit mobilen Luftreinigungsgeräte und CO2-Sensoren unterstützt und diese angeschafft hat. Der Einsatz dieser Geräte soll die Lehrkräfte bei der Entscheidung, wann und wie lange Unterrichtsräume zu lüften sind, unterstützen.

    Fast 200 Sensoren sind Anfang des Jahres an das Sonderpädagogische Förderzentrum St. Zeno, die Staatliche Berufsschule Freilassing, die Berufsfachschule für Holzbildhauerei und Schreinerei, die Landwirtschaftsschule Laufen, die Realschule im Rupertiwinkel Freilassing, das Rottmayr Gymnasium Laufen sowie das Karlsgymnasium Bad Reichenhall verteilt worden.

    Für 21 Räume, die nicht ausreichend belüftet werden können, hat der Landkreis zusätzlich mobile Luftreinigungsgeräte angeschafft. Die mit speziellen Filtern ausgestatteten Geräte sollen die eventuell vorhandenen Viren in der Raumluft reduzieren und damit die Corona-Ansteckungsgefahr mindern. Die Geräte sind nun im Sonderpädagogischen Förderzentrum St. Zeno, der Staatlichen Berufsschule Freilassing, der Realschule im Rupertiwinkel Freilassing sowie im Karlsgymnasium Bad Reichenhall im Einsatz.

    13.30 Uhr: Ingolstadts OB kritisiert Berliner Tempo bei Schnelltests

    Ingolstadt bietet ab Montag Corona-Schnelltests. Dafür wurde heute, 26.02.2002, eine Schnellteststation beim alten Landratsamt in der Mitte Stadt eröffnet. Außerdem werden mobile Schnell-Test-Teams eingesetzt. Insgesamt können so bis zu 45 000 Schnelltests im Monat durchgeführt werden.

    Bei der Vorstellung der neuen kommunalen Schnellteststation übte Ingolstadts Oberbürgermeister Christian Scharpf heute, 26.02.2002, heftige Kritik an der Berliner Corona Politik. Ihm gehen Testen und Impfen viel zu langsam: „Ich habe wirklich den Eindruck, dass die in Berlin nicht wissen, was bei uns, bei der Bevölkerung los ist. Es liegen wirklich die Nerven blank. Die wissen nicht mehr, wie es weitergeht. Man kann das nicht so weiterfahren. Das geht nur mit Testen. Was mich so ärgert, ist, dass das in München und Berlin in den Köpfen noch nicht so angekommen ist. Testen und Lockerungen. Das sind zwei Seiten derselben Medaille. Das kommt viel zu spät.“ (OT Scharpf in bayernweit)

    Um die Öffnungsperspektiven zu erhöhen, gehe die Stadt deshalb bei den Schnelltests in Vorleistung.

    Die neue Schnellteststation Ingolstadt Mitte wird vom Roten Kreuz betrieben und geht nach der heutigen Eröffnung am Montag in den Regelbetrieb. Schon ab heute Nachmittag, 26.02.2002, können die Bürger Termine für Schnelltests vereinbaren, online unter www.ingolstadt.de/corona oder telefonisch unter 0841/305- 40008 (Mo. bis Fr. 8 bis 16 Uhr).

    In Kombination mit den mobilen Test-Teams will Ingolstadt auch die Schnelltestungen für Schulen und Kinderbetreuung sicherstellen. Angeboten werden zudem kostenlose Tests zum Beispiel für Besuche in Altenheimen, bei den Großeltern oder bei Risikopatienten. Die bisherige kommunale Teststation am Audi Sportpark, die PCR-Tests durchführt, wird ebenfalls erweitert.

    13.30 Uhr: Impfzentrum Erding weitet Kapazität aus

    Durch den Umzug des Impfzentrums in die größere Halle am Lodererplatz stehen ab kommender Woche mehr Impfkapazitäten zur Verfügung. Geplant sind zunächst 320 Impfungen pro Tag - 50 Prozent mehr als bisher. Möglich wären bis zu 400 Impfungen, wie das Landratsamt mitteilt. Außerdem wird der Impfbetrieb an Samstagen nun auch durch das Klinikum Erding unterstützt, so dass im Landkreis nun an sechs Tagen pro Woche Impfungen durchgeführt werden.

    10.34 Uhr: Landkreis München will mit Corona-Nothilfefonds Menschen in Not unterstützen

    Der Landkreis München will von der Corona-Krise betroffene Menschen mit einem Nothilfefonds unterstützen. Das hat laut einer Pressemitteilung des Landratsamts der Kreisausschuss beschlossen. Da aus rechtlichen Gründen eine unmittelbare finanzielle Hilfe nicht möglich sei, wolle man einen solchen Fonds mit Spenden finanzieren. Zuwendungen sollen von Firmen und Privatpersonen kommen, die laut Landkreis nicht so stark von der Pandemie betroffen sind. Wohlfahrtsverbände und Nachbarschaftshilfen sollen den Nothilfefonds verwalten und dafür Werbung machen. Neben finanzieller Unterstützung soll zum Beispiel auch unbürokratisch Hilfe geleistet werden in Form von Sachspenden, Lebensmittelspenden oder der Begleichung unaufschiebbarer Zahlungen wie Wohnnebenkosten.

    7.36 Uhr: Verwirrung im Inzidenzwerte: RKI bestätigt Datenpanne

    Beim Robert-Koch-Institut (RKI) gibt es heute eine Datenpanne. Bei allen Kreisen und Städten besteht eine Differenz um den Faktor 2. Die richtigen Inzidenzwerte sind über die Liste der einzelnen Kreise im Covid19-Dashboard abrufbar. Das RKI hat die Datenpanne inzwischen bestätigt, es werde "mit Hochdruck" an einer Korrektur gearbeitet.

    Lesen Sie hier den ganzen Artikel.

    6.05 Uhr: Regional- und S-Bahn-Verkehr im Coronajahr: Weniger Nutzung aber zufriedenere Fahrgäste

    Im Coronajahr 2020 ist die Zahl der Fahrgäste im Schienenpersonennahverkehr in Bayern zurückgegangen, wer dennoch fährt ist allerdings zufriedener. Bei der Reisequalität gibt es die besten Werte seit 2005. So könnte man die Ergebnisse einer Telefon-Umfrage der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) zusammenfassen.

    Allerdings fährt mehr als die Hälfte der Bayern nie oder sehr selten mit Regionalzügen oder S-Bahnen: 53 Prozent haben das angegeben. 90 Prozent der Fahrgäste, die keine Züge mehr nutzen seit Beginn der Pandemie, wollen danach wieder häufiger mit S-Bahnen und Regionalzügen fahren. Ein Fünftel will andere Verkehrsmittel weiter stärker nutzen als vor der Pandemie.

    Insgesamt erhielt der Nahverkehr auf der Schiene gute Noten. 87 Prozent der Befragte sind mit der Maskenpflicht zufrieden. Dass die Türen automatisch geöffnet und geschlossen werden, findet eine große Mehrheit sinnvoll, ebenso die Reinigung der Kontaktflächen. Befragt wurden 3.000 Menschen ab 14 Jahren, die ihren Wohnsitz in Bayern haben.

    Freitag, 26. Februar 2021

    18.56 Uhr: Keine Hilfen für bayerische Seilbahn-Unternehmen

    Die Bayerische Zugspitzbahn bekommt keine Unterstützung durch die Corona-Hilfen des Bundes. Der Vorstand der Bayerischen Zugspitzbahn (BZB), Matthias Stauch, zeigt sich enttäuscht über die fehlende Unterstützung der Bergbahnen in Bayern und den anderen Bundesländern. Das Wirtschaftsministerium hat Sonderregelungen bei der Ausgestaltung der Corona-Hilfsmaßnahmen für die gesamte deutsche Seilbahnbranche abgelehnt.

    Die Bayerische Zugspitzbahn hat neben einer einmaligen Abschlagszahlung bisher keinerlei Staatshilfen erhalten, schreibt Stauch in einer Mitteilung. Weil die Zugspitzbahn der Marktgemeinde Garmisch-Partenkirchen gehört – und damit der öffentlichen Hand - bekommt sie auch keine Überbrückungshilfe II und III vom Staat. Demnach hat das Unternehmen auch hier keine finanzielle Hilfe zu erwarten.

    Den ganzen Artikel können Sie hier lesen.

    16.15 Uhr: Neues Corona-Sorgentelefon in Rosenheim

    Für an Corona-Erkrankte gibt es in Rosenheim ein neues Sorgentelefon. Dabei handelt es sich um ein Projekt der Kontaktstelle Bürgerschaftliches Engagement, das im Bürgerhaus Happing beheimatet ist. Patientinnen und Patienten, die von der Diagnose geschockt oder verunsichert sind, können sich melden und mit Ehrenamtlichen sprechen, die die Erkrankung bereits hinter sich haben und verstehen können, wie sich das alles anfühlt oder was den Betroffenen durch den Kopf geht, so die Initiative. Die Betroffenen könnten auch mehrmals anrufen, wenn sie Gesprächsbedarf haben. Dabei gehe es ausschließlich um ein Gespräch von Mensch zu Mensch, eine medizinische oder naturheilkundliche Beratung könne nicht gegeben werden, betonen die Initiatoren. Wer mithelfen oder Kontakt zu einer genesenen Person möchte, meldet sich beim Bürgerhaus Happing unter 08031/ 23 75 75.

    15.10 Uhr: Sieben oberbayerische Landkreise bzw. kreisfreie Städte unter Inzidenz von 35

    In Oberbayern liegen derzeit sieben Landkreise bzw. kreisfreie Städte unter einer 7-Tage-Inzidenz von 35: Die Landkreise Eichstätt (27,09), Neuburg-Schrobenhausen (23,64), Pfaffenhofen an der Ilm (33,53), Landsberg am Lech (30,76), Starnberg (30) sowie die Städte Ingolstadt (20,38) und München (34,36). Das geht aus den heute veröffentlichten Zahlen des LGL (Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit) hervor. Die höchsten Inzidenzwerte weisen demnach die Landkreise Altötting und Mühldorf am Inn auf - mit jeweils gut 84.

    In ganz Oberbayern liegt die 7-Tage-Inzidenz laut LGL bei 43,98. Der gesamtbayerische Durchschnitt liegt bei 58,91. Der Wert gibt die Anzahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage an. Seit gestern wurden im Regierungsbezirk Oberbayern 403 Neuinfektionen und neun Todesfälle im Zusammenhang mit Corona gemeldet.

    14.40 Uhr: Quarantänemaßnahmen an vier Schulen im Landkreis Erding

    Kurz nach dem Neustart mit Präsenzunterricht sind im Landkreis Erding vier Schulen von Quarantänemaßnahmen betroffen. Konkret sind es in der Kreisstadt selbst elf Schüler an der FOS, sieben Schüler in der Katharina-Fischer-Schule sowie vier Schüler und zwei Betreuungskräfte in der Grundschule St. Nikolaus. Außerdem sind acht Kinder der Grundschule Langenpreising in Quarantäne. In keinem der Fälle betrifft es eine komplette Klasse, wie das Landratsamt auf BR-Nachfrage mitteilt. Vielmehr gehe es zum Beispiel um eine "halbe Klasse aufgrund des Wechselunterrichts".

    12.20 Uhr: "Lach doch mal!" - Gute-Laune-Projekt von Kindern in Ruhpolding

    Ob hinter einem Mund-Nasen-Schutz oder ohne: Mit einem Lächeln ist die Pandemie leichter zu ertragen. In Ruhpolding gibt es derzeit viele lachende Gesichter zu sehen. Die Bilder haben Kinder der Grundschule gezeichnet. Sie sind das Ergebnis eines Gute-Laune-Projekts mit dem Namen "Lach doch mal!", das von zwei Lehrerinnen initiiert wurde. Die Werke der Schülerinnen und Schüler hängen in Schaufenstern und Praxen der Gemeinde.

    4.30 Uhr: Friseur-Verband: Jedem vierten Salon in Bayern droht Schließung

    Die coronabedingte Schließung ist für viele selbstständige Friseure existenzgefährdend. "Wir befürchten, dass im Laufe des Jahres jeder vierte Friseursalon in Bayern schließen muss", sagte Landesinnungsmeister Christian Kaiser in Fürstenfeldbruck. Die staatlichen Hilfen passten nicht recht und kämen für viele zu spät. Einige Friseure warteten noch immer auf das Kurzarbeitergeld vom Dezember und Januar und wüssten nicht, wie sie ihren Mitarbeitern das Februar-Gehalt zahlen sollen, so der Verband. Die erhöhten Schutz- und Hygieneauflagen für die Wiedereröffnung zwängen Friseure dazu, ihre Preise neu zu kalkulieren. Kunden müssen ab Montag also vereinzelt mit einer Preissteigerung rechnen.

    Donnerstag, 25. Februar 2021

    Mittwoch, 24. Februar 2021

    19.08: Chef-Infektiologe: Selbsttests wichtig für Bekämpfung der Pandemie

    Für den Chef-Infektiologen vom Münchner Klinikum Rechts der Isar, Christoph Spinner, sind Corona-Schnelltests für den privaten Gebrauch ein wichtiges Element  in der Bekämpfung der Covid-19-Pandemie. Das hat er am Abend in der Rundschau im BR Fernsehen dargelegt. Allerdings wies er auch auf die Schwachpunkte dieser Tests hin. Um korrekte Ergebnisse zu erhalten, müsse die Anleitung genauestens befolgt werden. „Zum einen muss der Abstrich richtig durchgeführt sein, gerade Rachenabstriche sind durchaus unangenehm. Zum anderen muss die Ablesezeit eingehalten werden. Wird zu kurz gewartet, kann der Test falsch-negativ, wird zu lange gewartet, kann der Test auch falsch-positiv werden.“  

    Ein weiteres Problem bestehe darin, dass diese Schnelltests insbesondere bei asymptomatischen Menschen nicht besonders empfindlich seien, so Spinner. „Die Sensitivität wird zum Teil mit rund 50 Prozent beschrieben. Am sinnvollsten sind sie tatsächlich bei Menschen, die fieberhafte Atemwegserkrankungen haben und schnell zu Hause den Verdacht klären möchten, ob eine Covid-19-Infektion vorliegen kann oder nicht.“  

    14.10 Uhr: Oberbayern: 349 neue Corona-Infektionen seit dem Vortag

    In Oberbayern hat es laut LGL seit gestern 349 Neuinfektionen mit dem Corona-Virus gegeben. Außerdem gab es 15 Todesfälle, die in Zusammenhang mit dem Corona-Virus stehen. Die Gesamtzahl der Toten steigt damit in Oberbayern auf 3.709. In den letzten sieben Tagen zählt das LGL in Oberbayern 2.307 neue Infektionen mit dem Corona-Virus, damit hat der Bezirk einen 7-Tage Inzidenz-Wert pro 100.000 Einwohner von 43,24. Nur die Bezirke Unterfranken und Schwaben haben im Freistaat niedrigere Inzidenzwerte. Zwei Städte und drei Landkreise in Oberbayern liegen derzeit unter einem Inzidenzwert von 35: München (34,77) und Ingolstadt (18,2), sowie die Landkreise Neuburg-Schrobenhausen (27,75), Pfaffenhofen an der Ilm (25,74) und Eichstätt (32,36). Den höchsten 7-Tage-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner in Oberbayern hat laut LGL der Landkreis Mühldorf am Inn.

    12.05 Uhr: Ausgangssperre im Landkreis Berchtesgadener Land wird aufgehoben

    Im Landkreis Berchtesgadener Land fällt ab morgen die nächtliche Ausgangssperre weg. Das hat das Landratsamt mitgeteilt. Grund dafür ist, dass der Inzidenzwert seit sieben Tagen nicht mehr über 100 angestiegen ist. Die 7-Tages-Inzidenz liegt heute bei 68,9. Das bedeutet für Bürgerinnen und Bürger im Landkreis, dass sie keinen triftigen Grund mehr benötigen, um sich nachts draußen aufzuhalten. Sollte die Inzidenz wieder über 100 ansteigen, tritt die nächtliche Ausgangssperre zwischen 22 und 5 Uhr wieder in Kraft.

    12.02 Uhr: Corona-Inzidenz in München wieder fast bei 35

    Die Corona-Inzidenz in München liegt wieder fast bei 35. Aktuell meldet das Robert-Koch-Institut einen Wert von 34,8 (gestern: 31,6). Das entspricht der Anzahl der für die vergangenen sieben Tage neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner. Zuletzt war der Wert zurückgegangen - bis auf 28,5 am vergangenen Donnerstag. Erst gestern hatte Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) für den Fall, dass der Inzidenzwert auch Anfang März weiterhin unter 35 liegt, weitergehende Lockerungen der Corona-Regeln gefordert.

    11.56 Uhr: Corona-Infektionen bei Wacker-Chemie in Burghausen

    Im Wacker-Werk in Burghausen (Landkreis Altötting) gibt es erstmalig einen Covid-19-Ausbruch. Wie ein Pressesprecher bestätigte, sind derzeit 21 Mitarbeiter eines einzelnen Produktionsbetriebes am Standort Burghausen betroffen.  Das Unternehmen geht davon aus, dass die Ansteckung wohl während der Arbeit erfolgt ist. Als Reaktion werden nun alle Mitarbeiter des Produktionsbetriebes täglich vor Arbeitsbeginn getestet. Die Infektionsketten seien nachverfolgt worden, Kontaktpersonen in Quarantäne. Die Produktion läuft weiter. Die Kantine ist aber geschlossen. Bei Wacker Chemie in Burghausen arbeiten mehr als 8.100 Mitarbeiter.

    Dienstag, 23. Februar 2021

    19.10 Uhr: Corona-Varianten breiten sich in München aus

    Die 7-Tage-Inzidenz in der Landeshauptstadt München liegt am Dienstag weiterhin knapp über 30. Nun hat die Stadt auch Zahlen zu den Corona-Mutanten veröffentlicht. Demnach wurden von den insgesamt 1.365 Corona-Neuinfektionen, die seit dem 5. Februar gemeldet wurden, 558 Fälle näher untersucht. Bei 235 dieser untersuchten Fälle ergab sich ein Verdacht auf eine besorgniserregende Virusvariante, teilt die Stadt mit. 163 davon seien als britische Variante (B.1.1.7) bestätigt worden. Bei den übrigen 72 Fällen müsse man nun eine Genomsequenzierung durchführen, um herauszufinden, ob womöglich die südafrikanische oder die brasilianische Variante vorliegt.

    18.05 Uhr: München: Trotz niedriger Inzidenz darf nicht gelockert werden

    Trotz einer 7-Tage-Inzidenz von unter 35 darf die Stadt München die derzeit geltenden Anti-Corona-Maßnahmen nicht weiter lockern. Das hat die Regierung von Oberbayern der Stadt heute mitgeteilt. Damit sind die von Oberbürgermeister Dieter Reiter letzte Woche geforderte Erhöhung der Kontaktmöglichkeiten auf zwei Haushalte oder die vollständige Rückkehr zum Präsenzunterricht an Grundschulen erstmal vom Tisch.

    Auch die Gastronomie, der Sport oder der Kulturbereich müssen sich weiter in Geduld üben. Die strikte Regelung seitens der Regierung wird mit Hinweis auf das Risiko höherer Infektionszahlen durch die mutierten Virusarten begründet. Die heute von der bayerischen Staatsregierung für den ersten März beschlossenen Lockerungen unter anderem für Gartenmärkte und Frisörbetriebe begrüßte der Münchner Oberbürgermeister jedoch. Allerdings forderte Reiter weitergehende Öffnungen für den Fall, dass der Inzidenzwert auch Anfang März weiterhin unter 35 liege.

    16.15 Uhr: Britische Corona-Variante im Landkreis Dachau festgestellt

    Auch im Landkreis Dachau ist die britische Mutante des Corona-Virus angekommen: Bei den insgesamt 62 positiv getesteten Personen der vergangenen Woche wurde sie in bisher vier Fällen festgestellt. 16 Untersuchungen laufen noch. Die ausstehenden Befunde werden in den nächsten Tagen erwartet, wie das Landratsamt mitteilt.

    15.15 Uhr: 157 Neuinfektionen und 21 Todesfälle seit gestern

    In Oberbayern wurden dem LGL (Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit) seit gestern 157 Corona-Neuinfektionen und 21 Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet.

    In den letzten sieben Tagen hat es laut LGL 2.016 Neuinfektionen gegeben, damit erreicht die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner in Oberbayern einen Wert von 42,97. Fünf oberbayerische Landkreise bzw. kreisfreie Städte liegen derzeit unter dem 7-Tage-Inzidenzwert von 35: die Städte Ingolstadt (13,83) und München (31,6), sowie die Landkreise Eichstätt (33,86), Neuburg-Schrobenhausen (29,8), Pfaffenhofen an der Ilm (28,86). Den höchsten Inzidenzwert in Oberbayern hat laut LGL weiterhin der Landkreis Traunstein (91,36).

    12.00 Uhr: München bleibt bei Inzidenz von gut 30

    Die 7-Tage-Inzidenz in München liegt weiter über 30. Aktuell meldet das Robert-Koch-Institut einen Wert von 31,6 (Montag: 32,5). Das entspricht der Anzahl der für die vergangenen sieben Tage neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner.

    Montag, 22. Februar 2021

    15.50 Uhr: Sieben Landkreise bzw. kreisfreie Städte unter Inzidenz von 35

    In Oberbayern liegen laut LGL (Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit) sieben Landkreise bzw. kreisfreie Städte unter dem 7-Tage-Inzidenzwert von 35. Diese Werte erreichen derzeit der Landkreis Eichstätt (33,36), die Stadt Ingolstadt (12,37), der Landkreis Neuburg-Schrobenhausen (29,8), der Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm (28,86), der Landkreis Erding (28,22), die Stadt München (32,47) und der Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen (30,49). Die höchsten 7-Tage-Inzidenz in Oberbayern hat laut LGL der Landkreis Traunstein mit einem Wert von 91,36. Insgesamt hat der Bezirk Oberbayern mit einer 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnern von 42,09 den drittniedrigsten Wert in ganz Bayern.

    15.35 Uhr: 74 Fälle der britischen Corona-Mutation in Stadt und Landkreis Rosenheim

    In Stadt und Landkreis Rosenheim sind jetzt 74 Fälle der britischen Mutation des Corona-Virus nachgewiesen worden. 12 Fälle in der kreisfreien Stadt Rosenheim, 62 im Landkreis. Bis zum Wochenende galten sie noch als Verdachtsfälle.

    Am bisherigen Vorgehen der Infektionsschutzmaßnahmen durch das Rosenheimer Gesundheitsamt ändert sich nichts. Für Verdachtsfälle sowie bestätigte Fälle einer Mutation galten bereits strengere Maßnahmen. Neben einer 14-tägigen häuslichen Quarantäne, die nicht verkürzt werden konnte, war für die Beendigung der Quarantäne zusätzlich ein negatives Testergebnis erforderlich. Die verpflichtende 14-tägige Quarantäne galt auch für die Kontaktpersonen der Kategorie I.

    15.05 Uhr: Münchner Polizei löst Fußballtraining und Party auf

    Im Rahmen ihrer routinemäßigen Kontrollen zur Einhaltung der Infektionsschutzregelungen hat die Münchner Polizei am Wochenende eine Sportveranstaltung mit rund 200 Personen und eine private Party mit 14 Gästen aufgelöst.

    Samstagmittag stellte eine Streife in Waldperlach auf einem Trainingsgelände insgesamt 200 Personen, Fußballsportler und Zuschauer fest. Zusammen mit hinzugerufenen Kollegen wurden die Anwesenden über Lautsprecher aufgefordert, den Sportplatz zu verlassen. Zu Anzeigen kam es nicht.

    Samstagabend meldete ein Zeuge kurz vor 22 Uhr eine Party in Großhadern mit mehreren Gästen. Polizeibeamte trafen in der betroffenen Wohnung 14 Personen im Alter von 18 bis 23 Jahren an. Die acht Männer und sechs Frauen wurden angezeigt, die Feier beendet. Insgesamt führte die Polizei von Freitag- bis Montagfrüh mehr als 3.500 Kontrollen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie durch. Dabei wurden 350 Verstöße angezeigt.

    14.55 Uhr: Rosenheimer Schülerinnen und Schüler können ruhige Lernplätze buchen

    Rosenheimer Schülerinnen und Schüler können nun in Rosenheim ruhige Lernplätze buchen. Das neue Projekt im Bürgerhaus Happing und in der Städtischen Galerie Rosenheim soll Familien in beengten Wohnverhältnissen im Lockdown entlasten. An beiden Orten kann nach vorheriger Online-Anmeldung von Montag bis Donnerstag ein Tisch gebucht werden. Das Angebot der Städtischen Galerie Rosenheim gilt vorerst bis 5. März. Im Bürgerhaus Happing ist das Projekt bis zu den Osterferien geplant.

    14.23 Uhr: Grund- und Mittelschüler werden in Teisendorfer Brauereigaststätte und in Turnhalle unterrichtet

    Raumnot und Infektionsvorsorge machen erfinderisch. In der Franz-von-Agliardis Grund- und Mittelschule Teisendorf im Landkreis Berchtesgadener Land werden ab Mittwoch die 9. und die 10. Klasse im Saal der "Alten Post" und in einem großen Raum im Veranstaltungsgebäude Poststall unterrichtet. Die Räumlichkeiten hat die Brauerei Wieninger nach Anfrage des Bürgermeisters zur Verfügung gestellt. Hintergrund ist, dass die Säle wegen der coronabedingten Schließung der Gastronomie ohnehin nicht genutzt werden können. Der Bauhof der Gemeinde hat die Schule unterstützt, und richtet am Montag aus Versammlungs- und Festsälen zwei Klassenzimmer her.

    Auch in der Teisendorfer Turnhalle stehen zwei Räume für den Präsenzunterricht der Grundschüler zur Verfügung. Eine weitere Grundschulklasse wird im Judoraum, eine andere im Musikraum unterrichtet.

    12.00 Uhr: Gottesdienste für Opfer der Corona-Pandemie geplant

    Mit Gottesdiensten will die katholische Kirche an die Opfer der Corona-Pandemie erinnern. An der europaweiten Initiative beteiligen sich am kommenden Samstag das Erzbistum München und Freising sowie die Bistümer Würzburg, Passau und Eichstätt. Die Erinnerung an die Toten sei ein "Auftrag an uns als Kirche und für die ganze Gesellschaft", betonte Kardinal Reinhard Marx einer Mitteilung zufolge. Für viele sei es eine "besonders schmerzliche Erfahrung" gewesen, dass Angehörige einsam gestorben seien und Begräbnisse nur in kleinem Rahmen stattfinden konnten. Die Gedenkgottesdienste sind eine Initiative des Rates der europäischen Bischofskonferenzen (CCEE). In jedem Mitgliedsland werden an einem bestimmten Tag in der Fastenzeit Gottesdienste für die Toten der Pandemie abgehalten, in Deutschland am 27. Februar.

    11.45 Uhr: Appell von binationalen Paaren aus Bayern und Tirol

    Binationale Paare aus Bayern und Tirol wenden sich mit einem offenen Brief an die jeweiligen Landesregierungen und ausgewählte Politiker in Österreich und Deutschland. Aktuell sei die Einreise von Tirol nach Deutschland nur für Ehepartner und eingetragene Lebenspartner zulässig – und selbst das nur mit Quarantäne, schreiben die Unterzeichner aus München und Innsbruck. Die Situation sei aus familiärer, aber auch aus menschlicher Sicht absolut inakzeptabel. "Das wir uns als Gesellschaft darum bemühen müssen das Virus so gut es einzudämmen, steht außer Frage. Es muss aber erlaubt sein, den/die Liebste(n) sehen zu dürfen", heißt es in dem Brief.

    Gerade in der EU müssten binationale Konstellationen beachtet werden. Es sei langfristig gesehen mittlerweile ein großes Thema, ob man als Paar noch eine binationale Beziehung in der EU eingehen sollte. Die Initiatoren fordern Gleichbehandlung für Paare, unabhängig ob Ehe, eingetragene Lebenspartnerschaft oder Partnerschaft ohne Trauschein. Vorgeschlagen wird die Möglichkeit zur legalen Einreise beim Besuch der Lebenspartner ohne Quarantäne, aber wenn nötig mit Registrierungspflicht und Vorlage eines negativen Tests.

    11.30 Uhr: Datenpanne im Impfzentrum Fürstenfeldbruck

    Bei der Terminvergabe für das Corona-Impfzentrum Fürstenfeldbruck ist es zu einer Panne gekommen: Versehentlich wurden rund 180 Menschen der zweiten Prioritätsgruppe bereits für den gestrigen Sonntag eingeladen, obwohl noch gar nicht alle Über-80-Jährigen der ersten Gruppe ihre Spritzen bekommen haben. Sie hatten sich über das Online-Meldesystem registrieren lassen und ihren Termin per E-Mail erhalten.

    Eine Sprecherin des Landratsamts Fürstenfeldbruck erklärte den Vorfall auf Anfrage des Bayerischen Rundfunks mit einem Fehler der bayernweit eingesetzten Software. Die Behörde und das Bayerische Rote Kreuz als Betreiber des Impfzentrums treffe jedenfalls keine Schuld, betonte sie. Davon abgesehen wären die 180 fälschlicherweise Eingeladenen diese Woche ohnehin an die Reihe gekommen. Es handelte sich um junge Menschen mit Vorerkrankung und Vertreter systemrelevanter Berufe wie Pfleger, Ärzte, Kita-Personal oder Polizeibeamte. Sie wurden dann am Sonntag auch nicht weggeschickt, sondern geimpft, nachdem die Berechtigung geklärt war. Zur Abklärung hatte das BRK zusätzliches Personal eingesetzt.

    11.15 Uhr: Schulstart in Ingolstadt verläuft bislang problemlos

    Ohne Probleme verlief bislang der Schulstart in Ingolstadt, das teilt das Schulamt Ingolstadt auf Anfrage des BR mit. "Zumindest gab es noch keine panischen Anrufe von Lehrern oder Eltern", sagt Schulamtsleiter Franz Wagner. Von insgesamt 4.000 Grundschülern in Ingolstadt sind etwa 2000 heute im Wechselmodell gestartet. An den anderen Schularten sind jeweils die Abschlussklassen in den Schulen. Die Lehrer wurden auf freiwilliger Basis in der vergangenen Woche getestet, einige Lehrer gehen heute oder in den nächsten Tagen noch zum Corona-Test. Die Schulen haben die Eltern ebenfalls dazu aufgerufen, ihre Kinder testen zu lassen. Die Organisation lag dabei bei den Eltern.

    10.00 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz in München weiter über 30

    Die Sieben-Tage-Inzidenz in München liegt schon seit Samstag wieder über 30 – und sie steigt weiter: Aktuell meldet das Robert-Koch-Institut einen Wert von 32,5 (Sonntag: 32,1). Das entspricht der Anzahl der für die vergangenen sieben Tage neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner.

    9.15 Uhr: Wirt lässt Gäste durch Hintertür rein – Bußgeld droht

    Durch die Hintertür hat ein Gastwirt in Neuburg an der Donau sieben Gäste in sein Lokal gelassen und damit gegen die aktuellen Corona-Regeln verstoßen. Der Haupteingang der Gaststätte war versperrt, wie die Polizei mitteilte. Über den Hintereingang habe der Betreiber jedoch offenbar weiterhin Gäste eingelassen. Bei einer Kontrolle am Sonntag saßen die Menschen an zwei Tischen – ohne genügend Abstand zu halten. Alle Anwesenden müssen nun mit einem Bußgeld rechnen.

    7.10 Uhr: Schüler aus dem Inntal dürfen nach Tirol

    Teilweise geht in Bayern der Präsenzunterricht los – auch für die Jugendlichen im Inntal, die in Tirol eine Abschlussklasse besuchen, hat sich eine Lösung gefunden: Eigentlich darf der ÖPNV sie nicht über die Grenze bringen. Doch das Landratsamt Rosenheim sagt nun: Mit einem privaten Busunternehmen dürfen die Jugendlichen nach Kufstein fahren. Die Bundespolizei weiß Bescheid. Und: Alle müssen sich regelmäßig testen lassen.

    6.30 Uhr: Viele Verstöße gegen Infektionsschutzgesetz

    Etliche Einsätze wegen Corona haben der Polizei im südlichen Oberbayern ein arbeitsreiches Wochenende beschert. Bereits am Freitag feierten mehrere Jugendliche und junge Erwachsene auf einem Wanderparkplatz bei Weilheim mit lauter Musik und Alkohol. Die Beamten stellten die Personalien fest und lösten die Party auf. In Otterfing musste die Polizei eine Privatfeier mit gut zehn Personen auflösen. In Schliersee feierten ebenfalls rund zehn Personen in einer Wohnung. Bei der Feststellung der Personalien beschimpfte der Gastgeber die Beamten, weshalb gegen ihn wegen Beleidigung ermittelt wird. In Oberammergau wurden neun Personen angezeigt, die sich ebenfalls in einer Wohnung zu einer Party getroffen hatten.

    Am Samstagabend erhielt die Polizei Waldkraiburg eine Mitteilung über rund 30 Jugendliche, die sich am Stadtplatz zusammengefunden hatten. Beim Eintreffen der Streife flüchtete ein Teil der Gruppe. Gegen zwölf Menschen wurden Anzeigen erstattet. Am Bahnhof Altötting wurden acht Personen angetroffen, die sich dort mit einem Kasten Bier und weiteren Alkoholika verabredet hatten und weder Masken trugen noch Abstände einhielten. Das gleiche Bild zeigte sich in der Hauptstraße in Peiting. Dort wurden acht Leute beim gemeinsamen Konsum von Alkohol angetroffen. Bei einer Garagenparty in Dietramszell wurden acht Personen aus sechs Haushalten angetroffen. Am Schloßberg in Peiting wurde eine Ansammlung von 20 bis 30 Personen festgestellt. Eine Streife der Polizei Holzkirchen stellte bei einer Party in Holzkirchen mehrere Menschen aus verschiedenen Hausständen fest. In allen Fällen wurde wegen des Verstoßes nach dem Infektionsschutzgesetz Anzeige erstattet.

    Montag, 22. Februar 2021

    14.40 Uhr: Klares Ost-West-Gefälle bei Inzidenzen

    In Oberbayern herrscht bei der 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner ein klares Ost-West-Gefälle. Das geht aus den Zahlen des LGL hervor. In den südöstlichen Landkreisen liegen demnach die Inzidenz-Werte alle über 50, aber unter 100 (Ausnahme: Stadt Rosenheim mit 44). Im Osten bzw. Norden liegen die Werte unter 50 bzw. unter 35 (Ausnahme LK Freising 50,5). Oberbayernweit liegt die 7-Tages-Inzidenz bei 42. Seit Samstag gab es in Oberbayern laut LGL 313 Neuinfektionen.

    Sonntag, 21. Februar 2021

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