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Eine Pflegerin hält die Hände einer Seniorin.

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Corona-Ticker Oberbayern: 153 neue Corona-Fälle in München

In München wurden für Samstag 75 neue Corona-Fälle und 3 weitere Todesfälle gemeldet. Insgesamt sind hier bislang 52.354 Infektionen bestätigt. Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt laut RKI 45,7. Alle Entwicklungen im News-Ticker.

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Von
  • Matthias Lauer

Die wichtigsten Corona-News aus Oberbayern:

  • 72 neue Corona-Fälle in Mücnhen (07.02., 11.00 Uhr)
  • 153 neue Corona-Fälle und acht weitere Todesfälle in München (6.2.,, 11.29 Uhr)
  • Hohe Impfbereitschaft am InnKlinikum Altötting und Mühldorf (5.2., 11.05 Uhr)
  • Hälfte der Pflegeeinrichtungen im Lkr. Erding blieb verschont (5.2., 10.45 Uhr)
  • Impfungen in Heimen im Lkr. Fürstenfeldbruck abgeschlossen (5.2., 10.30 Uhr)
  • Coronavirus: Weitere Artikel und Hintergründe finden Sie hier.

16.11 Uhr: Mehr Verkehr als im Sommer: Polizei verwarnt Falschparker im Chiemgau

Wie das Polizeipräsidium Oberbayern Süd berichtet, führte das sonnige Wetter am Samstag zu einem Ansturm auf Ausflugsziele im Chiemgau. Zahlreiche Falschparker wurden verwarnt. Besonders in Marquartstein, Unterwössen und dem Landkreis Traunstein parkten demnach Tagestouristen ihre Pkw verbotswidrig auf gesperrten Forstwegen. Bei Kontrollen stellte die Polizei zahlreiche Strafzettel aus. Ein derart hohes Verkehrsaufkommen stelle man selbst im Hochsommer nicht fest, so die Polizeiinspektion Grassau.

14.36 Uhr: Neue Corona-Zahlen vom LGL: Keis Neuburg-Schrobenhausen hat niedrigsten Wert in Bayern

Den niedrigsten 7-Tage-Inzidenzwert in Bayern weist derzeit der Landkreis Neuburg-Schrobenhausen mit 25,69 auf. Das geht aus den aktuellen Zahlen des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen hervor.

13.23 Uhr: Polizei beendet private Partys in Wallgau, Waging, Weilheim, Neumarkt St. Veit und Bad Feilnbach

In Wallgau, Landkreis Garmisch-Partenkirchen, wurden gleich zwei private Feiern durch die Polizei beendet, meldet die Polizei. Am Samstagmittag wurden sechs Männer, die sich vor einem Bauwagen in der Nähe der Langlaufloipe aufhielten, angezeigt, da sie ohne die Einhaltung der Hygienebestimmungen zusammen saßen und reichlich Alkohol konsumierten. Bei zwei der Männer, die mit Fahrzeugen zu dem Bauwagen angereist waren, musste die Fahrt nach Hause unterbunden werden. Gegen 17:00 Uhr wurde eine Polizeistreife in Weilheim auf einen Schaustellerwagen im Ortsgebiet aufmerksam, in dem sich elf Personen zu einer feuchtfröhlichen Geburtstagsparty eingefunden hatten. Auch diese Feier wurde von der Polizei aufgelöst. In Waging am See, Landkreis Traunstein, sowie in Neumarkt St. Veit, Landkreis Mühldorf am Inn, beendete die Polizei außerdem in der Nacht zum Sonntag zwei Feiern in Wohnungen. Bereits am Freitag musste die Polizei am späten Abend in Bad Feilnbach bei einer Party von neun Jugendlichen einschreiten. Die Anwesenden wurden alle angezeigt.

11.00 Uhr: 75 neue Corona-Fälle in München

In München wurden für Samstag, 6. Februar, 75 neue Corona-Fälle und 3 weitere Todesfälle gemeldet. Insgesamt sind in der Landeshauptstadt damit bislang 52.354 Infektionen bestätigt. In dieser Zahl enthalten sind 49.708 Personen, die bereits genesen sind, sowie insgesamt 1.009 Todesfälle, meldet die Landeshauptstadt München. Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt laut RKI 45,7.

Sonntag, 07.02.2021

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Vorsichtiger Optimismus - aber noch längst keine Entwarnung in der Corona-Pandemie: Laut Bundesgesundheitsminister Spahn sinkt die Zahl der Neuinfektionen zwar, aber noch nicht stark genug.

11.29 Uhr: In München 153 neue Corona-Fälle und 8 neue Todesfälle

In München wurden für Freitag, 5. Februar, 153 neue Corona-Fälle und 8 weitere Todesfälle gemeldet. Insgesamt sind in der Landeshauptstadt damit bislang 52.279 Infektionen bestätigt, gab die Landeshauptstadt bekannt. In dieser Zahl enthalten sind 49.578 Personen, die bereits genesen sind, sowie insgesamt 1.006 Todesfälle.

Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt laut RKI aktuell 45,1. Sie entspricht der Anzahl der für die letzten sieben Tage neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und wird täglich vom RKI ermittelt.

Samstag, 06.02.2021

14.20 Uhr: Sechs Landkreise / Städte unter Inzidenz von 50

Laut LGL gibt es in Oberbayern sechs Landkreise / Städte, die beim 7-Tage-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner unter 50 liegen: der Landkreis Miesbach (48), die Stadt München (46,96), der Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm (39,77), der Landkreis Neuburg-Schrobenhausen (42,14), die Stadt Ingolstadt (37,12) und der Landkreis Eichstätt 36,12.

Die 7-Tages-Inzidenz in ganz Oberbayern beträgt laut LGL 64,87 - sie ist damit die zweitniedrigste (hinter Schwaben) in ganz Bayern. In den letzten sieben Tagen gab es in Oberbayern 3.056 Neuinfektionen.

Die Zahl der neuen Todesfälle in Oberbayern seit dem Vortrag beträgt 48. Damit sind insgesamt seit Ausbruch der Pandemie 3.376 Todesfälle vom LGL in Zusammenhang mit dem Coronavirus verzeichnet worden.

Den höchsten 7-Tage-Inzidenzwert in Oberbayern hat derzeit der Landkreis Berchtesgadener Land mit einem Wert von 142,55.

11.25 Uhr: Corona-Inzidenz in München bleibt unter 50 und sinkt weiter

Die 7-Tage-Inzidenz in München liegt auch heute unter 50 und ist seit gestern weiter gesunken - von 48 auf nunmehr 46,9. Diesen Wert meldet heute das Robert-Koch-Institut (RKI). Unmittelbare Auswirkungen dürfte das zunächst aber nicht haben. Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) hatte gestern bereits klargestellt, dass der Wert von 50 an sieben aufeinander folgenden Tagen erreicht oder unterschritten sein muss, "um gegebenenfalls Lockerungen zu verfügen".

11.05 Uhr: Hohe Impfbereitschaft am InnKlinikum Altötting und Mühldorf

Am InnKlinikum Altötting und Mühldorf sind mittlerweile etwa 600 Mitarbeiter gegen das Coronavirus geimpft worden. Ein Großteil davon soll nach Angaben eines Kliniksprechers bereits die Zweitimpfung erhalten haben. Priorität haben bei den Impfungen das Personal, das in der COVID-Versorgung tätig ist. Auf der Warteliste stehen laut Klinik aktuell etwa 700 Beschäftigte, die laufend geimpft werden, sobald Impfstoff zur Verfügung steht.

10.45 Uhr: Hälfte der Pflegeeinrichtungen im Lkr. Erding blieb verschont

Etwa die Hälfte aller Pflegeeinnrichtungen im Landkreis Erding blieb bisher von einem Corona-Ausbruch verschont. Das geht aus einer Mitteilung aus dem Landratsamt hervor. In den anderen Einrichtungen haben sich seit den erste Ausbrüchen im November 252 Mitarbeitende und 405 Bewohner mit dem Virus infiziert, 60 davon sind verstorben.

10.30 Uhr: Impfungen in Heimen im Lkr. Fürstenfeldbruck abgeschlossen

Im Landkreis Fürstenfeldbruck haben jetzt alle Bewohner von Alten- und Pflegeheimen, die gegen Corona geimpft werden wollen, auch die zweite Spritze bekommen. Das bedeutet, dass knapp sechs Wochen nach dem Start der Aktion 1255 Menschen dort ihre Impfung erhalten haben - das entspricht 81 Prozent. Der Impfzyklus in diesen Einrichtungen sei damit nun abgeschlossen, teilte das Landratsamt soeben mit. Jetzt könne man die Termineinladungen für vorgemerkte Bürger, die sich über die Hotline oder das Onlineportal "impfzentren.bayern" angemeldet haben, intensivieren.

Freitag, 5. Februar 2021

17.16 Uhr: Sieben-Tages-Inzidenz gesunken

Der Regierungsbezirk Oberbayern hat einen Corona-Inzidenzwert von 66,72. Das ist der zweitniedrigste Wert unter allen bayerischen Regierungsbezirken. Das geht aus den aktuellen Zahlen des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hervor. Nach Angaben des LGL liegen noch drei oberbayerische Landkreise über dem Inzidenzwert von 100: Altötting (130.92), Berchtesgadener Land (156,71) sowie Mühldorf (119,96). Mehrere oberbayerische Landkreise und kreisfreie Städte liegen breits unterhalb des Inzidenzwerts von 50: der Landkreis Eichstätt (41,39), der Landkreis Miesbach (45,00), Neuburg-Schrobenhausen (40,08), Pfaffenhofen an der Ilm (42,89) sowie die Stadt Ingolstadt (38,58). Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) meldet heute für den Regierungsbezirk Oberbayern 607 neue Corona-Infektionen und 34 Todesfälle.

7.41 Uhr: Weiterer Umsatzeinbruch bei Landsberger Großküchenausrüster

Der Großküchenausrüster Rational kann sich weiter kaum von den Auswirkungen der Corona-Pandemie erholen. Der Umsatz lag auch im vierten Quartal mit 183 Millionen Euro rund 21 Prozent unter dem Vorjahreswert, wie das MDax-Unternehmen am Donnerstag in Landsberg am Lech anhand vorläufiger Zahlen mitteilte. Damit schnitt der unter anderem auf die Gastronomie ausgerichtete Konzern aber etwas besser ab als von Analysten befürchtet.

Im Gesamtjahr stand bei den Erlösen ein Minus von 23 Prozent auf 650 Millionen Euro zu Buche. Auch das Ergebnis vor Zinsen und Steuern wurde von den Einschränkungen bei Restaurants und anderen Gastronomiebetrieben stark belastet, mit 107 Millionen Euro belief es sich auf weniger als die Hälfte (VJ: 231 Mio Euro). Die entsprechende Marge sank von 26,5 Prozent auf 16,4 Prozent. Auch beim operativen Ergebnis übertraf Rational jedoch die Schätzungen von Analysten, die im Schnitt lediglich mit einem Wert von knapp 100 Millionen Euro gerechnet hatten. Rational verwies auf deutliche Kosteneinsparungen, unter andere wegen geringerer Ausgaben für Reisen und Messen.

Donnerstag, 4. Februar 2021

16.30 Uhr: Oberbayern ist weiterhin Regierungsbezirk mit niedrigstem Inzidenzwert

Der Regierungsbezirk Oberbayern hat weiterhin den niedrigsten Corona-Inzidenzwert aller bayerischen Regierungsbezirke. Wie aus den aktuellen Zahlen des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hervorgeht, liegt die 7-Tage-Inzidenz aktuell bei 67,76. Der Wert gibt die Anzahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage an. Im gesamtbayerischen Durchschnitt liegt der Wert aktuell bei 85,89.

Nach Angaben des LGL liegen noch drei oberbayerische Landkreise über dem Inzidenzwert von 100: Altötting (112,99), Berchtesgadener Land (153,88) sowie Mühldorf (121,69). Vier oberbayerische Landkreise bzw. kreisfreie Städte liegen aktuell unterhalb des Inzidenzwerts von 50: Neuburg-Schrobenhausen (47,28), Pfaffenhofen an der Ilm (38,21) und Weilheim-Schongau (48,72) sowie die Stadt Ingolstadt (47,31).

Das LGL meldet am Mittwoch in Oberbayern 519 neue Corona-Infektionen sowie 169 Todesfälle an oder mit Corona seit Dienstag. Die hohe Zahl der Todesfälle am Mittwoch geht darauf zurück, dass in der Landeshauptstadt München im Rahmen von Nacherfassungen 133 Todesfälle aus den letzten beiden Monaten nachgetragen wurden. Das teilt das LGL auf Anfrage des BR mit. Die Zahl der tatsächlich aktuellen Todesfälle ist also deutlich geringer.

15.30 Uhr: Virologin: Teile Tirols möglicher Hotspot für Südafrika-Mutation

In Österreich mehren sich nach Ansicht einer Virologin die Anzeichen, dass Teile des Bundeslands Tirol ein Schwerpunkt bei der Ausbreitung der südafrikanischen Corona-Mutation sind. Laut den jüngsten Zahlen von Ende vergangener Woche dürften dort aktuell in etwa die Hälfte der durch eine Mutation verursachten Infektionen auf diese Variante zurückgehen, sagte die Virologin Dorothee von Laer von der Medizinischen Universität Innsbruck der Zeitung «Der Standard» (Mittwoch).

«Wir haben mittlerweile 80 Fälle und sicher eine große Dunkelziffer. Das ist nicht mehr ein kleines Cluster», sagte die Expertin der Deutschen Presse-Agentur. Sie habe zwar keinen Überblick über das gesamte Bundesland, allerdings sei nach ihren Untersuchungen die Region zwischen Innsbruck und der deutschen Grenze bei Kufstein betroffen. 

Von Laer sprach sich dafür aus, die Mobilität einzuschränken und auch die für den 8. Februar geplante Öffnung der Geschäfte in ganz Österreich in Tirol zumindest um eine Woche zu verschieben. Noch könne man die Ausbreitung dieser Variante vielleicht verlangsamen und zumindest Zeit gewinnen.

Dies sei angezeigt, da die südafrikanische Variante selbst schon wieder zumindest zwei zusätzliche Mutationen aufweise. Sie seien ein «Tiroler Subtyp» der südafrikanischen Variante, so von Laer. Bedenklich sei die Entwicklung, weil neueste Studien den Schluss nahelegten, dass die Impfungen weniger gegen die Mutation wirkten und auch der natürliche Schutz durch Antikörper nach einer Erkrankung kaum gegen diese Variante helfe.

14.45 Uhr: Impfzentrum München: 450 Termine in dieser Woche

Im Impfzentrum in der Messe München gibt es jetzt die ersten 450 Termine. Geimpft werden von heute bis Freitag Personen der höchsten Prioritätsstufe - das sind unter anderem Über-80-Jährige sowie medizinisches und pflegerisches Personal, das durch die Arbeit besonders stark gefährdet ist. Insgesamt gehören in München rund 120.000 Menschen zu dieser Gruppe. Wie viele Impftermine in der kommenden Woche vergeben werden können, hängt von der Anzahl der verfügbaren Impfdosen ab.

Spritzen bekommen ausschließlich Personen, die über das Impfportal einen Termin vereinbart haben. Dazu müssen sich Interessenten zunächst unter HYPERLINK "http://www.impfzentren.bayern" registrieren. Sobald das Impfzentrum Termine freischaltet, "generiert das Impfportal aus den registrierten Personen automatisiert eine Reihenfolge nach Impf-Priorisierung und versendet dieser Reihenfolge entsprechend eine Aufforderung zur Terminvereinbarung", wie die Stadt mitteilt. Über-80-Jährige, die keinen Online-Zugang haben, können sich telefonisch unter der Telefonnummer 089/904292222 (täglich 8 bis 18 Uhr) registrieren lassen. Sobald sie dann eine schriftliche Aufforderung bekommen haben, können sie ihren Termin telefonisch vereinbaren.

14.40 Uhr: Landsberg am Lech: Weitere britische Virusvariante bestätigt

Das Landesamt für Lebensmittelsicherheit und Gesundheit hat am Dienstag (02.02.) eine Infektion im Landkreis Landsberg am Lech mit einer britischen Virusmutation bestätigt. Das meldete das zuständige Landratsamt am Mittwoch. Die betreffende Person befinde sich demnach seit 20. Januar in Quarantäne. Im Landkreis Landsberg am Lech ist das die zweite bestätigte Infektion mit der britischen Virusvariante.

06.50 Uhr: Britische Corona-Variante im Landkreis Weilheim-Schongau bestätigt

Die britische Variante des Corona-Virus ist im Landkreis Weilheim-Schongau nachgewiesen worden - nach einem größeren Corona-Ausbruch in einer Großbäckerei aus Pähl. Die Kette hatte sofort sämtliche 20 Verkaufsstellen geschlossen. 16 Mitarbeiter einer Großbäckerei wurden positiv getestet, zwei von ihnen sind mit dem britischen Typ infiziert. Das teilte das Landratsamt Weilheim-Schongau am Dienstagabend mit und beruft sich auf das beauftragte Labor in Augsburg. Laut Behörde zeigt keiner der Mitarbeitenden bisher ernsthafte Krankheitssymptome. Zur Frage, wie die britische Variante in den Betrieb kam, gibt es noch keine Informationen.

Mittwoch, 3. Februar 2021

17.17 Uhr: Viele positive Fälle in Seniorenheim in Mühldorf

Im Seniorenzentrum Sonnengarten in Mühldorf sind 26 Bewohner und zehn Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wie das Landratsamt Mühldorf bekannt gab, wurden mittlerweile die entsprechenden Wohnbereiche isoliert.

16.45 Uhr: LichtBlick-Seniorenhilfe gibt in München kostenlos FFP-2 Masken ab

Die LichtBlick Seniorenhilfe will in der kommenden Woche – von Dienstag den 9.2. bis Donnerstag, den 11.2. – direkt am Münchner Marienplatz eine große Zahl an FFP2-Masken gratis an Seniorinnen und Senioren verteilen. Notwendig sei nur die Vorlage des Personal- und Rentenausweises. Ein Wohnsitz in München sei nicht notwendig. Man habe zu diesem Zweck kurzfristig Räumlichkeiten in unmittelbarer Nähe zum Rathaus angemietet, so die Seniorenhilfe.

15.06 Uhr: Ausbruch in Altenheim in Garmisch-Partenkirchen

In einem Altenheim der Diakonie in Garmisch-Partenkirchen gibt es einen Corona-Ausbruch. Stand heute wurden 23 Menschen positiv auf das Corona-Virus getestet, davon 13 BewohnerInnen und 10 Mitarbeitende. Von den 13 positiv getesteten SeniorInnen waren bereits 9 erst-geimpft. Die Verantwortlichen haben auch heute keinen Hinweis darauf, woher die Infektionen und positiven Tests kommen könnten. Die Hygienevorschriften sind strikt eingehalten worden, bestätigt die Rummelsberger Diakonie. Zu ihr gehört das Lenzheim im Ortsteil Partenkirchen. 98 BewohnerInnen und Bewohner leben dort – alle sind isoliert und werden auf ihren Zimmern von SchülerInnen der Pflegeschule versorgt.

8.23 Uhr: Im Berchtesgadener Land häufen sich Corona-Infektionen am Arbeitsplatz

Innerhalb einer Woche (Stand: Montag 1.2.21) haben Mitarbeitende des Gesundheitsamts im Berchtesgadener Land 19 neue Corona-Cluster in Betrieben festgestellt. Laut einer Sprecherin des Landratsamts sei vor allem der medizinische und klinische Bereich betroffen.

Neue Fälle innerhalb weniger Tage gab es auch im Dienstleistungssektor, mit acht positiv auf Corona getesteten Angestellten eines Dienstleistungsbetriebs und vier positiv getesteten Mitarbeitenden eines mittelständischen Produktionsbetriebs. Nach Informationen des Landratsamts seien die häufigsten Infektionsherde Pausenräume, Kaffeeküchen und Raucherecken.

Bei den insgesamt 19 neuen Clustern seien jeweils zwei oder mehr Neuinfektionen entdeckt worden. Da im Landkreis vergangene Woche neue Corona-Virus-Mutationen festgestellt wurden, sei besondere Vorsicht geboten.

Hier können Sie den ganzen Artikel dazu lesen.

Dienstag, 2. Februar 2021

17.35 Uhr: Über 100 Coronafälle in Seniorenheim in Geretsried

Seit Mitte Januar haben sich in einem Seniorenheim in Geretsried 101 Personen mit dem Coronavirus angesteckt. Der Virus wurde bei vielen erst nach der Impfung festgestellt. In der Einrichtung haben bereits Anfang Januar rund 70 % der Bewohner eine erste Impfung bekommen. 51 der nun positiv getesteten Bewohner haben diese Erstimpfung erhalten. Erst danach wurde bei ihnen Corona nachgewiesen wurde. Eine Person aus dem Personal war sogar schon das zweite mal geimpft als bei ihr sieben Tagen später Corona festgestellt wurde. Wieso es trotzdem zu der Infektion kam begründet das Landratsamt damit, dass der Impfstoff seine volle Wirksamkeit erst nach rund 14 Tage nach der Zweitimpfung entfalte. Eine Mutation konnte bisher nicht nachgewiesen werden.

15.25 Uhr: Drei Landkreise unter Inzidenz von 50

Die Landkreise Weilheim-Schongau, Pfaffenhofen und Erding liegen derzeit unter dem 7-Tage-Inzidenzwert von 50. Das meldet das LGL. Drei Landkreise in Oberbayern liegen noch über dem Wert von 100: Das Berchtesgadener Land (187), Mühldorf (139) und Bad Tölz/Wolftratshausen (103). Oberbayernweit liegt die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner bei 74, nach Schwaben (72,86) der zweitniedrigste Wert unter den bayerischen Bezirken.

15.20 Uhr: Corona trifft gesamte Produktion: Bäckerei in Pähl muss schließen

Eine Bäckerei in Pähl (Lkr. Weilheim-Schongau) musste seit Sonntag wegen zahlreicher Corona-Fälle ihren Betrieb einstellen. 16 Personen wurden positiv auf Covid-19 getestet, auch der Inhaber und sein Vater, wie der Bäckerei-Chef auf Nachfrage bestätigte. Nach zwei Corona-Fällen in der Nachtschicht seien vergangene Woche in Rücksprache mit dem Gesundheitsamt alle Mitarbeiter getestet worden. Da so viele Fälle positiv waren, befinden sich nun alle 50 Produktionsmitarbeiter in Isolation. In den Verkaufsstellen gab es keine Corona-Fälle. Da eine Produktion aber unter diesen Umständen nicht stattfinden kann, wurden auch die Filialen und Verkaufsstellen in Dießen, Schondorf und Utting geschlossen. Bei der Bäckerei hofft man nun, dass am Faschingssamstag wieder geöffnet werden kann.

9.30 Uhr: Immer mehr Infizierte in Seniorenheim Geretsried

Die Zahl der Corona-Infizierten in einem Seniorenheim in Geretsried steigt. Seit Mitte Januar haben sich rund 100 Mitarbeiter und Bewohner mit dem Virus angesteckt. Laut Landratsamt Bad Tölz-Wolfratshausen sind einige der Erkrankten schon wieder genesen. Im Moment gilt eine Aufnahmestopp und Besuchsverbot im Heim.

9 Uhr: Hilfe für Eltern bei Erziehungsberatungsstellen

Viele Familien und Alleinerziehende leiden unter Homeschooling, Homeoffice und keinem echten Kontakt zu anderen Menschen. Wenn überhaupt, darf man diese nur draußen in der Kälte und auf Abstand treffen. Deshalb hat das evangelische Erziehungsberatungszentrum München darauf hingewiesen, dass man sich dort melden kann. Die Berater helfen kostenfrei am Telefon, digital oder kommen auch persönlich vorbei. 20 Erziehungsberatungsstellen gibt es allein in München.

1.30 Uhr: Polizeibilanz zu Corona-Demo in München

Nach einer Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen am Sonntagabend in München hat die Polizei ihre Bilanz vorgelegt. Demnach haben in der Spitze 250 Menschen an der Versammlung teilgenommen. Die Polizei war mit rund 500 Beamten im Einsatz.

Aufgrund der Größe der Versammlungsörtlichkeit konnten die Mindestabstände weitestgehend eingehalten werden, teilte die Polizei in ihrem Bericht mit. Auf die Tragepflicht eines Mund-Nasen-Schutzes hätten die Einsatzkräfte jedoch mehrere Versammlungsteilnehmer hinweisen müssen. Gegen 18 Personen seien deshalb Anzeigen gefertigt worden. In diesem Zusammenhang seien weitere Anzeigen gegen drei Personen wegen des Verdachts des Gebrauches unrichtiger Gesundheitszeugnisse erstellt worden. Um 22.15 Uhr sei die Versammlung pünktlich durch den Versammlungsleiter beendet worden.

Montag, 1. Februar 2021

16 Uhr: Polizei löst etliche Corona-Partys auf

Wegen Verstößen gegen die Corona-Regeln hat die Polizei in Oberbayern zahlreiche Feiern aufgelöst. Allein im Landkreis Dachau seien vier Partys beendet worden, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Die größte fand in einem Wohnhaus in Dachau statt. Dort feierten am Samstagabend 20 Menschen den Geburtstag eines Mannes. Einen Mund-Nasen-Schutz trugen weder der Jubilar noch seine Gäste im Alter von 20 bis 52 Jahren.

Nur wenige Häuser weiter hatten die Polizisten den Angaben nach bereits am Samstagnachmittag eine Feier beendet. Dort trafen sie auf sieben Menschen im Alter zwischen 20 und 49 Jahren. Sie hielten sich nicht an die geltenden Regeln. Zudem versuchten einige Besucher, vor den Beamten zu fliehen. Weitere Feiern mit insgesamt zehn Teilnehmern gab es in Markt Indersdorf und Altomünster.

In München kontrollierte die Polizei eine Gaststätte, in der sechs Menschen im Alter von 43 bis 76 Jahren bewirtet wurden. Es sei am Samstagabend unter anderem Alkohol ausgeschenkt worden, hieß es. Zudem löste die Polizei eine Geburtstagsfeier in einem Hotel auf. Zuvor hatten Zeugen die Einsatzkräfte alarmiert. Wie sich herausstellte, feierte in einem der Zimmer 12 Menschen im Alter zwischen 17 und 35 Jahren.

In den vergangenen Wochen hatte die Polizei in Oberbayern immer wieder Partys aufgelöst, bei denen gegen das Infektionsschutzgesetz verstoßen wurde. Oft versuchten die Gäste, sich zu verstecken oder auf abenteuerliche Weise zu fliehen. Alle Feiernden vom Wochenende wurden angezeigt. Auf sie kommt nun ein Bußgeld zu.

Sonntag, 31. Januar 2021

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