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Corona-Ticker Oberbayern: Ost-West-Gefälle bei Inzidenzen | BR24

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Das Sars-Cov2-Virus unter dem Mikroskop

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    Corona-Ticker Oberbayern: Ost-West-Gefälle bei Inzidenzen

    Die Inzidenz-Werte sind im Südosten höher als im Westen. Bayerische Musiker wie der Münchner Opernsänger Christian Gerhaher bereiten nun einen Eilantrag zur Öffnung der Opernhäuser vor. Die News der Woche im Corona-Ticker für Oberbayern.

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    • BR24 Redaktion

    Die wichtigsten Corona-News des Tages aus Oberbayern

      • Klares Ost-West-Gefälle bei Inzidenzen (21.2., 14.40 Uhr)
      • Bayerische Musiker bereiten Eilantrag zur Öffnung der Opernhäuser vor (17.29 Uhr)
      • Corona-Ausbruch in Seniorenheim in Geretsried unter Kontrolle (17.13 Uhr)
      • 7-Tage-Inzidenz für Oberbayern jetzt knapp unter 40 (15.47 Uhr)
      • Impfzentrum Freising erhöht seine Kapazitäten (15.12 Uhr)
      • Bundeswehr unterstützt am Corona-Schnelltestzentrum an der A93 (13.50 Uhr)
      • Britische Corona-Variante im Landkreis Freising nachgewiesen (19.2., 8.35 Uhr)
      • Coronavirus: Weitere Artikel und Hintergründe finden Sie hier

    14.40 Uhr: Klares Ost-West-Gefälle bei Inzidenzen

    In Oberbayern herrscht bei der 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner ein klares Ost-West-Gefälle. Das geht aus den Zahlen des LGL hervor. In den südöstlichen Landkreisen liegen demnach die Inzidenz-Werte alle über 50, aber unter 100 (Ausnahme: Stadt Rosenheim mit 44). Im Osten bzw. Norden liegen die Werte unter 50 bzw. unter 35 (Ausnahme LK Freising 50,5). Oberbayernweit liegt die 7-Tages-Inzidenz bei 42. Seit gestern gab es in Oberbayern laut LGL 313 Neuinfektionen.

    Sonntag, 21. Februar

    17.29 Uhr: Musiker bereiten Eilantrag zur Öffnung von Opernhäusern vor

    Musiker in Bayern bereiten einen Eilantrag zur Öffnung von Konzert- und Opernhäusern vor. "Die darstellenden Künste befinden sich seit März 2020 eigentlich durchgehend in irgendeiner Art Lockdown", kritisierte einer der Initiatoren, der Münchner Opernsänger Christian Gerhaher (51), im Interview der Deutschen Presse-Agentur: "Das darf so nicht weitergehen."

    Gerhaher hat sich mit anderen Sängern und Musikern zur Initiative "Aufstehen für die Kunst" zusammengeschlossen, die mit dem Eilantrag vor den Bayerischen Verwaltungsgerichtshof (VGH) ziehen will, wenn die Kultur bei erneuten Lockerungen übergangen werden sollte. Studien hätten gezeigt, dass bei Inzidenzwerten von 50 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen sogar eine komplette Öffnung von Opernhäusern und Konzertsälen mit vergleichsweise geringem Risiko möglich sei, sagte Gerhaher, der auch Professor an der Münchner Musikhochschule ist. Sie lange geschlossen zu halten, sei "ungerechtfertigt".

    Die Initiative, die laut Mitteilung auch von der Geigerin Anne-Sophie Mutter, dem Opernsänger und Regisseur Rolando Villazón sowie dem Dirigenten Kent Nagano unterstützt wird, fordert, dass Kunst und Kultur in ihrer Bedeutung auf eine Stufe gestellt werden mit der Versammlungs- und Religionsfreiheit. "Wir wollen eine Gleichbehandlung.»"

    Sollte der Einzelhandel nach Beschlüssen der Ministerpräsidentenkonferenz erneut öffnen dürfen, bevor dies auch für Kultureinrichtungen gelte, solle der Eilantrag eingereicht werden, sagte Gerhaher. "Wir wollen natürlich auch, dass die Pandemie mit allen sinnvollen Mittel bekämpft wird", betonte er. "Aber wir möchten auch, dass die Künste gemäß ihrer verfassungsmäßigen Bedeutung behandelt werden."

    17.13 Uhr: Corona-Ausbruch in Seniorenheim Geretsried unter Kontrolle

    Das Ausbruchsgeschehen in einem Geretsrieder Seniorenheim gilt laut Landratsamt als beendet. Seit Mitte Januar 2021 wurde das Coronavirus bei insgesamt 113 Personen (84 aus der Bewohnerschaft und 29 aus dem Personal) nachgewiesen. Insgesamt zehn Personen mussten sich in stationäre Behandlung begeben, vier starben. In der Fachklinik Lenggries sind derzeit noch vier aus der Bewohnerschaft und eine Person aus dem Personal positiv getestet. Insgesamt wurden nun in dieser Einrichtung 21 Patienten positiv getestet, fünf davon stammen aus dem Landkreis sowie vier Personen aus der Mitarbeiterschaft. Seit Samstag, 6. Februar besteht ein Aufnahmestopp, dazu gilt ein Besuchsverbot.

    16.47 Uhr: 7-Tage-Inzidenz für Oberbayern jetzt knapp unter 40

    In Oberbayern hält der Abwärtstrend bei der 7-Tage-Inzidenz an. Laut Landesamt für Gesundheit (LGL) liegt sie nun bei 39,33. Im Vergleich zu gestern mit 40,35 ist der Wert ein weiteres Mal gesunken. Innerhalb der vergangenen 24 Stunden kamen 325 bestätigte Infektionen dazu, 27 Menschen starben mit oder an Covid-19. Die niedrigste 7-Tage-Inzidenz weist in Oberbayern nun wieder die Stadt Ingolstadt mit 12,37 auf, gefolgt vom Landkreis Neuburg-Schrobenhausen mit 23,64. Die höchste Inzidenz im Regierungsbezirk haben nach wie vor die Landkreise Berchtesgadener Land (88,74) und Traunstein (85,16).

    15.41 Uhr: 50 Prozent mehr Einreiseanmeldungen nach München seit den Weihnachtsferien

    Die Zahl der Einreiseanmeldungen beim Münchner Gesundheitsamt ist deutlich angestiegen: Während es in den Weihnachtsferien noch etwa 800 am Tag waren, sind es inzwischen etwa 1.200 Anmeldungen täglich. Das teilte das Gesundheitsreferat auf Anfrage des Bayerischen Rundfunks mit. Bei den Coronatests, die bei der Einreise nötig sind, ist der Rücklauf nach Angaben der Behörde "insgesamt sehr gut", bei etwa 15 bis 20 Prozent der Kontrollierten "muss zuvor jedoch nachgehakt werden". Die Einhaltung der Quarantäne wird bei Einreisenden aus Risikogebieten stichprobenartig und bei Einreisenden aus "Virusvarianten-Gebieten" komplett kontrolliert, wie das Gesundheitsreferat weiter erklärt. Das geschehe telefonisch.

    © Landkreis Freising.

    Impfzentrum Freising.

    15.12 Uhr: Freisinger Impfzentrum erhöht Kapazität

    Im Freisinger Impfzentrum wird die Kapazität erhöht: In dem ehemaligen Kasernengebäude ist die Verwaltung in den ersten Stock umgzogen, so dass im Erdgeschoss mehr Platz für den Impfbetrieb ist. Ab Montag können rund 400 Menschen pro Tag geimpft werden. Das Team arbeitet dann im Zwei-Schicht-Betrieb, somit können von 7.30 bis 20.15 Uhr Termine vergeben werden. Falls Bedarf ist und genügend Impfstoff zur Verfügung steht, kann auch ein zusätzliches Arztzimmer in Betrieb gehen. Bereits am Wochenende wird im Außenbereich ein beheiztes Zelt aufgestellt. Wegen möglicher Impfreaktionen müssen die Geimpften bis zu einer halben Stunde vor Ort bleiben. Bisher stand dafür ein Raum zur Verfügung. War dieser – gemäß den Hygiene- und Abstandsregeln – voll belegt, musste man mit den weiteren Impfungen kurz warten. Das Zelt soll diese Situation entzerren und dadurch den Betrieb beschleunigen. Allerdings stehen nun im Innenhof weniger Parkplätze zur Verfügung. Seit Beginn der Impfungen wurden im Landkreis Freising mehr als 9.000 Spritzen verabreicht. Am Sonntag werden die mobilen Impfteams letztmals in den Senioren- und Pflegeheimen unterwegs sein. Geimpft werden hauptsächlich Mitarbeiter, die zu Beginn noch keine Spritze erhalten haben. Insgesamt sind mehr als 1.200 Bewohner und zahlreiche Beschäftigte in den Heimen geimpft worden.

    15.11 Uhr: Inzidenz in München steigt wieder leicht an

    Die 7-Tage Inzidenz in der Landeshaupstadt liegt heute bei 29,3 und ist damit wieder leicht gestiegen. Gestern (18.02.) betrug der Wert 28,5 und am Tag davor (17.02.) 28,6. Die Reproduktionszahl für München liegt bei 0,85. Bis einschließlich vergangenen Donnerstag, 18. Februar, wurden von den städtischen Impfteams insgesamt rund 47.800 Corona-Schutzimpfungen durchgeführt: Im Impfzentrum 21.500 Erst- und 1.100 Zweitimpfungen sowie 12.700 Erst- und 12.500 Zweitimpfungen in den Alten- und Pflegeheimen. Darüber hinaus wurden rund 16.100 Impfdosen an Münchner Kliniken abgegeben, die ihr Personal selbst impfen.

    13.50 Uhr: Bundeswehr unterstützt am Corona-Schnelltestzentrum an der A 93

    Die Bundeswehr unterstützt ab sofort am Corona-Schnelltestzentrum an der Rastanlage Inntal-Ost an der A93. Insgesamt 30 Kräfte der Bundeswehr, darunter zehn Sanitäter, wurden bereits eingearbeitet. Somit kann ein Großteil der Einsatzkräfte der Hilfsorganisationen abgelöst werden, teilt das Landratsamt Rosenheim mit. Die Hilfsdienste würden seit Beginn der Pandemie unglaubliche Arbeit leisten. Doch weil auch sie an die Grenzen ihrer Belastbarkeit stoßen, habe man Unterstützung bei der Bundeswehr angefordert, heißt es aus dem Landratsamt. Bislang wurden an der A93 rund 1.100 Corona-Schnelltests durchgeführt, nur in einem Fall bisher war das Testergebnis positiv.

    8.35 Uhr: Britische Corona-Variante im Lkr. Freising nachgewiesen

    Auch im Landkreis Freising gibt es immer mehr Corona-Fälle, die auf die britische Virus-Variante B.1.1.7 zurückzuführen sind. Nach Auskunft des Landratsamts wurde die Variante inzwischen bei 22 Personen nachgewiesen, bei weiteren fünf Personen bestehe ein Verdacht. Die Variante gilt als besonders ansteckend. Wird sie nachgewiesen, müssen die Betroffene mindestens 14 Tage in häusliche Quarantäne, gleiches gilt für enge Kontaktpersonen.

    8.10 Uhr: Oberbayerische Politiker bei Kommunalgipfel

    Beim heutigen Kommunalgipfel mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und Ministerpräsident Markus Söder wird auch München OB Dieter Reiter teilnehmen und Landräte der Alpenlandkreise. Vor allem Sie dürften auf Lockerungen in der Tourismusbranche drängen. Denn Orte, die vom Tourismus leben, verzeichnen wohl die höchsten Ausfälle. "Ich wünsche mir, dass diese wichtige Branche nicht vergessen wird", sagt der Miesbacher Landrat Olaf von Löwis (CSU) mit Blick auf die Konferenz.

    Freitag, 19. Februar 2021

    17.09 Uhr: Abschlussklassen-Schüler aus Landkreis Rosenheim dürfen nach Tirol

    Für Schülerinnen und Schüler aus dem Landkreis Rosenheim, die in Tirol am Präsenzunterricht für Abschlussklassen teilnehmen wollen, gibt es eine neue Ausnahmeregelung. Das hat das Landratsamt Rosenheim am Nachmittag mitgeteilt. "Diese Schüler erhalten auf Antrag eine Ausnahmegenehmigung aufgrund des Vorliegens eines triftigen Grundes", so das Landratsamt. Vorher müssen die jeweiligen Schulen einen Antrag stellen (gewerberecht@lra-rosenheim.de ). Darüber hinaus seien für einzelne Schüler einer Schule auch Genehmigungen für den Einzelfall möglich. Letztendlich bedeutet die neue Ausnahmeregelung, dass bei den Schülern die Quarantänepflicht bei der Einreise entfällt.

    Was weiter benötigt wird, sind negative Corona-Testergebnisse sowie die Onlineregistrierung, präzisierte das Landratsamt Rosenheim auf Nachfrage. Dennoch bleibt für Schüler und Eltern ein großer Haken: Wie kommen die Schüler zur Schule? Denn derzeit gilt ein grenzüberschreitendes Beförderungsverbot für den ÖPNV, und für die Eltern würde im Individualverkehr die Quarantänepflicht gelten. Der Bürgermeister von Kiefersfelden, Hajo Gruber, hatte zuvor dem BR von verzweifelten Eltern berichtet, deren Kinder das Bundesrealgymnasium Kufstein besuchen und dort nicht am Präsenzunterricht der Abschlussklassen teilnehmen konnten.

    17.02 Uhr: 7-Tage-Inzidenz für Oberbayern erneut gesunken

    Das Landesamt für Gesundheit (LGL) meldet für Oberbayern eine 7-Tage-Inzidenz von 40,35. Im Vergleich zu gestern mit 42 ist der Wert damit erneut gesunken. Innerhalb der vergangenen 24 Stunden kamen 349 bestätigte Infektionen dazu, zwölf Menschen starben mit oder an Covid-19.

    Die niedrigste 7-Tage-Inzidenz weist in Oberbayern mittlerweile der Landkreis Neuburg-Schrobenhausen mit 13,36 auf. Das ist nach der Stadt Schweinfurt (5,62) der zweitniedrigste Wert in Bayern. Für das Berchtesgadener Land meldet das LGL 94,40 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Damit überschreitet kein Landkreis oder kreisfreie Stadt in Oberbayern mehr die Marke von 100.

    16.59 Uhr: Maskenpflicht in der Rosenheimer Innenstadt wird aufgehoben

    In der Rosenheimer Innenstadt gilt ab morgen (Freitag) keine Maskenpflicht mehr. Die sinkende 7-Tages-Inzidenz lässt diesen Schritt zu und so entfällt die Maskenpflicht unter anderem in der Fußgängerzone am Max-Josefs-Platz, am Ludwigsplatz sowie am Salzstadel. Pflicht bleiben FFP2-Masken allerdings während des Grünen Marktes sowie im ÖPNV und an den Busbahnhöfen, so die Stadtverwaltung.

    Oberbürgermeister Andres März freut sich über diese Lockerung, bittet die Bürger aber auch darum, die üblichen Hygieneregeln weiter einzuhalten, sonst verspiele man die so mühsam erkauften Erfolge bei der Eindämmung der Pandemie.

    12.50 Uhr: Corona-Inzidenz für München weiter unter 30

    Die Zahl der Corona-Neuinfizierten in München bleibt weiter auf dem gestrigen Niveau. Die 7-Tage-Inzidenz liegt nach Angaben des Robert-Koch-Instituts nun konkret bei 28,5 (gestern: 28,6). Das entspricht der Anzahl der für die vergangenen sieben Tage neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner.

    Morgen wird Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) an einer Videokonferenz mit Angela Merkel (CDU) teilnehmen. Die Bundeskanzlerin will mit Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und allen bayerischen Landräten und Oberbürgermeistern die aktuelle Lage und das weitere Vorgehen erörtern.

    11.34 Uhr: Münchener Infektiologe warnt angesichts von Corona-Mutationen vor Lockerungen

    Der Münchner Infektiologe Clemens Wendtner warnt angesichts der schnellen Ausbreitung der britischen Corona-Mutation vor Lockerungen. Der Anteil dieser Mutation stieg in Deutschland innerhalb von zwei Wochen von sechs auf 22 Prozent. Laut Wendtner ist aber von einer hohen Dunkelziffer auszugehen, weil ein Nachweis der Mutation mehrere Tage dauert.

    Wendtner erinnerte in seiner Stellungnahme an Portugal als warnendes Beispiel. Er sagte: "Die Ausbreitung der Mutanten war für das Infektionsgeschehen in Portugal wie ein Brandbeschleuniger." Aufgrund der britischen Mutation hatte das Land zeitweise die höchste Corona-Inzidenz weltweit.

    Der Infektiologe mahnte heute eindringlich, dass das Infektionsgeschehen unbedingt flachgehalten werden müsse. Er sieht die Lösung vor allem beim Impfen. Außerdem müssen seiner Ansicht nach weiterhin die Kontakte reduziert und die Hygieneregeln eingehalten werden.

    10.03 Uhr: Bayern-Abwehrspieler Benjamin Pavard positiv auf Coronavirus getestet

    Der FC Bayern München hat den nächsten Corona-Fall in seiner Profi-Mannschaft. Abwehrspieler Benjamin Pavard ist positiv auf das Coronavirus getestet worden, wie der deutsche Fußball-Meister heute bestätigte. Schon am gestern Abend hatten das mehrere Medien ohne Quellenangabe berichtet.

    Der französische Nationalspieler befindet sich nach Vereinsangaben in häuslicher Quarantäne. Dem 24-Jährigen "geht es gut", hieß es zudem in der kurzen Mitteilung. Pavard wird dem Tabellenführer damit zunächst am Samstag (15.30 Uhr) im Bundesliga-Topspiel bei Eintracht Frankfurt sowie drei Tage später im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League bei Lazio Rom fehlen.

    Neben dem Abwehrspieler befindet sich aktuell auch Thomas Müller nach einem positiven Corona-Test während der Club-Weltmeisterschaft in Katar weiterhin in häuslicher Isolation.

    9.24 Uhr: Nächtliche Ausgangssperre im Kreis Traunstein entfällt ab heute

    Die nächtliche Ausgangssperre im Landkreis Traunstein entfällt ab heute. Das teilte das Landratsamt in seinem täglichen Corona-Update mit. Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis lag in den vergangenen sieben Tagen unter dem Wert 100. Das gelte solange, bis der Wert 100 an einem Tag wieder überschritten wird. Ab dem darauffolgenden Tag gelte dann wieder die nächtliche Ausgangssperre von 22 bis 5 Uhr. Laut Robert-Koch-Institut liegt die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis heute bei 91,4.

    Donnerstag, 18. Februar 2021

    15.10 Uhr: Corona bei Sparkasse München: Verdacht auf britische Variante noch nicht bestätigt

    Noch immer ist unklar, ob im Callcenter der Stadtsparkasse München tatsächlich die britische Corona-Variante B.1.1.7 aufgetreten ist. Zwar ergab die Screening-PCR bei sechs der 15 positiv getesteten Münchner Mitarbeiter einen entsprechenden Verdacht. Die Bestätigung durch eine Genomsequenzierung sei aber noch ausstehend, teilte das Gesundheitsreferat soeben auf Anfrage des Bayerischen Rundfunks mit. Im privaten Umfeld der Münchner Mitarbeiter seien inzwischen 18 Personen positiv getestet, 13 davon ebenfalls mit Verdacht auf die britische Variante. Weitere 6 positiv getestete Callcenter-Mitarbeiter würden außerhalb Münchens wohnen.

    14.55 Uhr: Inzidenz in Oberbayern sinkt weiter leicht

    Die Ansteckungszahlen in Oberbayern sinken weiter leicht. Wie das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (kurz LGL) heute mitteilt, liegt die 7-Tage-Inzidenz derzeit bei 42 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Zusammen mit Schwaben (39) und Unterfranken (45) liegt damit Oberbayern weiter unter der Inzidenz 50. Seit gestern sind 17 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben.

    Die niedrigste 7-Tage-Inzidenz weist nach wie vor die Stadt Ingolstadt auf mit 18,9 und der benachbarte Landkreis Neuburg-Schrobenhausen mit 19,5. Die Landeshauptstadt München liegt aktuell bei 29, Rosenheim erstmals seit langem knapp unter 50 (49,4). Die höchste 7-Tage-Inzidenz hat weiter das Berchtesgadener Land mit 111.

    14.05 Uhr: Inzidenz in München sinkt unter 30

    Die Zahl der Corona-Neuinfizierten in München geht weiter nach unten. Die 7-Tage-Inzidenz unterschreitet erstmals seit September den Wert 30 und liegt laut Robert-Koch-Institut nun konkret bei 28,6 (gestern: 34,4). Unmittelbare Auswirkungen hat der neueste Wert nicht. Am Montag hatte Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) aber erklärt, dass man seiner Ansicht nach bei einer stabilen 7-Tage-Inzidenz von unter 35 über teilweise Öffnungen in der Gastronomie, im Einzelhandels sowie in Kultureinrichtungen sprechen müsse.

    13.55 Uhr: Weitere große Messen in München abgesagt

    Die Messe München hat weitere große, für April geplante Messen abgesagt. Die größte europäische Schmuck- und Uhrenmesse Inhorgenta und die Reise- und Freizeitmesse free finden nicht statt, die Weltleitmesse Laser World of Photonics wird auf April 2022 verschoben. Messechef Klaus Dittrich erklärte: «Das aktuelle Pandemiegeschehen lässt jedoch keine sichere Planung zu.»

    Mittwoch, 17. Februar 2021

    13.40 Uhr: Täglich bis zu 420 Impfungen im Zentrum Miesbach

    Im Landkreis Miesbach läuft das Impfzentrum des Landkreises nun auf Hochtouren. Das teilte das Landratsamt heute mit. Täglich würden 300 bis 420 Impfungen vorgenommen. Insgesamt wurden bisher rund 4000 Personen einmal, rund 2000 davon zweimal geimpft. Für diese Woche sind mindestens 1500 Impfdosen der Firmen Biontech und AstraZeneca angekündigt, so das Landratsamt. Nächste Woche wird zusätzlich der Impfstoff Moderna erwartet. Das Impfzentrum des Landkreises Miesbach in Hausham wird nun kurzfristig noch einmal umgebaut, damit mehr Menschen als ursprünglich geplant vor Ort geimpft werden können. In den nächsten Monaten wird es auch dezentrale Lösungen geben, kündigte die Leiterin Beate Faus an. Geplant sind mobile Impfteams oder Termine in ausgewählten Hausarztpraxen.

    13.20 Uhr: Inzidenz in München unter 35

    Die 7-Tage-Inzidenz für München ist erneut gesunken. Wie die Stadt mitteilt, beträgt sie jetzt laut RKI 34,4 (gestern: 36,9). Innerhalb der vergangenen 24 Stunden wurden 60 neue Corona-Fälle und kein weiterer Todesfall gemeldet. Insgesamt sind in der Landeshauptstadt damit bislang 53.017 Infektionen bestätigt. Insgesamt starben 1.040 Menschen in Zusammenhang mit Covid-19.

    Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) hatte gestern für den Fall, dass die Zahl der Neuinfektionen weiter niedrig bleibt, weitere Lockerungen im öffentlichen Leben ins Spiel gebracht. So müsse nach Ansicht Reiters bei einer stabilen 7-Tage-Inzidenz von unter 35 über teilweise Öffnungen in der Gastronomie, des Einzelhandels sowie von Kultureinrichtungen gesprochen werden.

    11.45 Uhr: Südafrikanische Coronavirus-Mutante in Salzburg aufgetreten

    Die südafrikanische Mutante des Coronavirus ist nun in Salzburg aufgetreten. Der 15jährige Sohn eines in der Stadt Salzburg wohnenden Afrikaners ist auf die hoch ansteckende Variante positiv getestet worden. Die gesamte siebenköpfige Familie befindet sich laut städtischem Gesundheitsamt bereits in streng überwachter Quarantäne. Der Vater dürfte sich bei einem Aufenthalt in Afrika angesteckt haben. Er war per Flugzeug über Wien kommend nach Salzburg zurückgekehrt. Bei seinem Test war zunächst nicht klar, ob es sich um eine Mutation des Virus handelt. Da sich der Verdacht beim Sohn nun massiv erhärtet hat, wurde von den Behörden eine weiteres Screening der gesamten Familie angeordnet.

    Dienstag, 16. Februar 2021

    17.20 Uhr: Kramp-Karrenbauer informier.t sich in München über Corona-Mutanten

    Bei einem Besuch im mikrobiologischen Labor der Bundeswehr in München hat sich Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) heute über neue Erkenntnisse bei der Erforschung des Corona-Virus und dessen Mutation informiert. Die Erkenntnisse seien eine Grundlage für politische Entscheidungen, sagte Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer und wörtlich: "Alle die wichtigen Erkenntnisse, die wir im Zusammenhang mit Corona in Deutschland im letzten Jahr erfahren haben, sind hier mit erforscht worden". Am mikrobiologischen Labor der Bundeswehr in München war vor gut einem Jahr auch der bundesweit erste Corona-Fall nachgewiesen worden. Hier konnte auch als erstes die britische Mutation "angezüchtet" werden. Das ist wichtig, um sie anschließend genau untersuchen zu können. Zum Beispiel könne man laut dem Institutsleiter Roman Wölfel inzwischen bestätigen, dass Menschen, die bereits eine Corona-Infektion hatten oder mit den MrNA-Impfstoffen geimpft sind, auch gegen die britische Variante einen ausreichenden Schutz haben. Ob das auch für die brasilianische und südafrikanische Mutation gilt, wird derzeit getestet. Bei ihrem Besuch in München betonte die Ministerin, dass die Bundeswehr nicht nur an der wissenschaftlichen Forschung maßgeblich beteiligt sei, sondern auch bei der zivilen Gesundheitsversorgung. Man konzentiere sich dabei zwar auf Deutschland, so Kramp-Karrenbauer, wolle aber auch international Amtshilfe leisten, wie aktuell beispielsweise in Portugal.

    16.25 Uhr: Corona-Virus Mutationen im Lkr. Bad Tölz-Wolfratshausen festgestellt

    Wie das Landratsamt heute mitteilt wurde bei drei Personen eine Corona-Virus Mutation festgestellt. Bei den drei positiven Fällen wurde eine Punktmutation gefunden, die auf eine der Virusvarianten aus Brasilien, Großbritannien oder Südafrika hindeutet. Um festzustellen, um welche Mutation es sich jeweils genau handelt, wird derzeit im Labor das gesamte Genom sequenziert. Das dauert in der Regel zehn bis 14 Tage, heißt es in einer Pressemitteilung. Derzeit sind im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen insgesamt 66 Personen positiv auf Covid-19 getestet und in Isolation. Die 7-Tage-Inzidenz liegt heute (15. Februar 2021, 0 Uhr) bei 63,3 (Quelle RKI).

    8.50 Uhr: Polizei stoppt illegale Partys im Landkreis Eichstätt

    Die Polizei Eichstätt hat am Wochenende zwei illegal organisierte Feiern beendet. Am Samstag fand in Mörnsheim eine Faschingsfeier statt: Laut Polizei nahmen rund 30 Personen an der Party teil. Ein Zeuge hatte den Behörden einen Hinweis gegeben.

    Als die Streife eintraf, flüchteten den Angaben nach mehrere Menschen. Die Polizei spricht von etlichen Kisten Bier und anderen alkoholischen Getränken. Ein Ehepaar aus dem Landkreis bestritt auf Nachfrage der Polizei, von der Feier zu wissen, obwohl beide ein Faschingskostüm trugen. Der 37-jährige Ehemann beleidigte die Beamten zusätzlich. Neben einer Anzeige wegen Missachtung des Infektionsschutzgesetzes muss der Mann deshalb mit einem Strafverfahren wegen Beleidigung rechnen.

    Auch in Hitzhofen musste die Polizei Eichstätt eingreifen. Am Sonntagabend veranstaltete ein 45 Jahre alter Mann eine private Feier: Ein Zeuge hatte auf dem Parkplatz vor dem Anwesen 15 Fahrzeige bemerkt und die Polizei verständigt. Bei der Befragung gab der Veranstalter laut Polizei an, dass seine Ehefrau sieben bis acht Personen eingeladen habe. Das Ehepaar erwartet nun eine Anzeige nach dem Infektionsschutzgesetz.

    8.27 Uhr: Überraschend ruhig an der Grenze in Kiefersfelden

    Die verschärften Grenzkontrollen sind am Montagmorgen an der A93 bei Kiefersfelden überraschend ruhig angelaufen. Auf beiden Fahrspuren wird kontrolliert. Vor allem die Lkw kommen nur vereinzelt zum Grenzübergang und dürfen alle sehr schnell wieder weiterfahren.

    Ein Sprecher der Rosenheimer Bundespolizei sagte, die Beamten vor Ort versuchten alles, um den Lastwagenverkehr so flüssig wie möglich zu halten. Lange Rückstaus sollen vermieden werden. Da Tirol die Lastwagen bereits bei der Einreise am Brenner kontrolliert und der Güterverkehr unter die Ausnahmeregelung fällt, müsse unter Umständen gar nicht jeder Laster in Kiefersfelden erneut kontrolliert werden.

    Bei den Autos gehen die Bundespolizisten strenger vor. Jedes einzelne wird angehalten. Einige Menschen mussten in der Früh auch schon wieder nach Österreich zurückgeschickt werden. Vor allem bei den Pendlern, die nur durchs Deutsche Eck von Tirol nach Salzburg fahren wollen, sind Unverständnis und Frust groß. Es sei überhaupt nicht mehr nachzuvollziehen, schimpfen viele: "Ein völliger Schwachsinn!"

    6.54 Uhr: Audi in Ingolstadt produziert "ohne Einschränkungen"

    Bei Audi in Ingolstadt wird am Montag "ohne Einschränkungen" produziert. Das teilte ein Unternehmenssprecher auf BR-Anfrage mit und ergänzte: "Natürlich beobachten wir die Lage und die weitere Entwicklung."

    Deutschlands Autobauer befürchten nach Darstellung des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) durch die seit Sonntag geltenden Kontrollen und Corona-Testpflicht an Grenzen erhebliche Lieferprobleme und Produktionsausfälle. Bereits ab Montagmittag werde durch die zu erwartenden Probleme die Automobilproduktion größtenteils zum Erliegen kommen, hatte ein Verbandssprecher gesagt. Als eines der Werke, die als erste betroffen seien, hatte er auch Ingolstadt genannt.

    Montag, 15. Februar 2021

    16.16 Uhr: München nähert sich laut LGL der 35er-Inzidenz

    Die Ansteckungszahlen in Oberbayern sinken weiter. Wie das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mitteilte, liegt die 7-Tage-Inzidenz im Regierungsbezirk mittlerweile bei rund 43 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner. Zusammen mit Schwaben (rund 39) ist Oberbayern der einzige bayerische Bezirk, der unter der Inzidenzzahl von 50 liegt. Die niedrigste 7-Tage-Inzidenz hat weiterhin der Landkreis Neuburg-Schrobenhausen mit rund 15 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner, die höchste 7-Tage-Inzidenz der Landkreis Berchtesgadener Land mit rund 101. Die Landeshauptstadt München liegt hier aktuell bei 36, Ingolstadt bei 26 und Rosenheim bei 69.

    Sonntag, 14. Februar 2021

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