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Corona-Ticker Oberbayern: 555 neue Infektionen | BR24

© dpa-Bildfunk / Guido Kirchner

Ein Arzt macht einen Abstrich bei einem Patienten

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    Corona-Ticker Oberbayern: 555 neue Infektionen

    In Oberbayern bleiben weiterhin alle Städte und Landkreise unter einem 7-Tage-Inzidenzwert von 200. Nur noch vier oberbayerische Landkreise überschreiten den Inzidenzwert von 100. Alle News im Corona-Ticker für Oberbayern.

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    • BR24 Redaktion

    Die wichtigsten Corona-News aus Oberbayern

    Sonntag, 31. Januar 2021

    15.40 Uhr: 555 neue Infektionen seit Samstag

    Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) meldet im Regierungsbezirk Oberbayern 555 neue Corona-Infektionen sowie neun Todesfälle an oder mit Corona seit Samstag.

    Für Oberbayern ergibt sich ein 7-Tage-Inzidenzwert von 73,62. Damit hat Oberbayern weiterhin den niedrigsten Inzidenzwert unter den bayerischen Bezirken. Im gesamtbayerischen Durchschnitt liegt der Wert aktuell bei 91,71.

    Nach Angaben des LGL liegen nur noch vier oberbayerische Landkreise über dem Inzidenzwert von 100: Altötting (100,43), Bad Tölz (105,54), Berchtesgadener Land (151,04) sowie Mühldorf (138,08). Zwei oberbayerische Landkreise liegen aktuell unterhalb des Inzidenzwerts von 50: Pfaffenhofen an der Ilm (38,99) und Weilheim-Schongau (39,12).

    Samstag, 30. Januar 2021

    14.50 Uhr: Oberbayerische Landkreise und Städte unter Inzidenz von 200

    In Oberbayern hat es nach Angaben des LGL 473 Corona-Neuinfektionen und 28 Todesfälle seit dem Vortag gegeben. Damit steigt die Zahl der im Zusammenhang mit dem Coronavirus Verstorbenen auf 3074.

    Laut LGL gab es in den letzten Tagen 3.436 Neuinfektionen im gesamten Bezirk. Damit ergibt sich für Oberbayern ein 7-Tage-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohnern von 72,94. Somit hat der Bezirk weiterhin den niedrigsten Inzidenzwert unter den oberbayerischen Bezirken (Gesamt-Bayern: 91,95).

    Nach Angaben des LGL befinden sich zwei Landkreise unterhalb des Inzidenzwerts von 50: Pfaffenhofen an der Ilm (40,55) und Weilheim-Schongau (36,17).

    Den höchsten Inzidenzwert laut LGL hat der Landkreis Berchtesgadener Land mit 150,10 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern binnen sieben Tagen. Somit liegt derzeit keine oberbayerische Stadt bzw. kein oberbayerischer Landkreis oberhalb einer 7-Tage-Inzidenz von 200.

    9.01 Uhr: Gedenken an Corona-Opfer in Münchner Kirche

    Das Erzbistum München und Freising hat einen Ort des Gedenkens für die Opfer der Corona-Pandemie eingerichtet. In der Münchner Innenstadt, in der Kirche St. Michael, liegt nach Angaben des Erzbistums ein Buch, in das jeder die Namen von Menschen eintragen kann, die sie oder er durch oder mit Corona verloren hat. In den Gottesdiensten am Freitagabend soll dieser Toten gedacht werden.

    Freitag, 29. Januar 2021

    18.57 Uhr: Kein Maschkera-Gehen im Werdenfelser Land

    In einer Mitteilung weist das Landratsamt Garmisch-Partenkirchen darauf hin, dass das traditionelle Maschkera-Gehen als organisiertes närrisches Treiben im Werdenfelser Land in diesem Jahr nicht erlaubt ist. Verstöße werden bayernweit nach dem bayerischen Infektionsschutzgesetz verfolgt und geahndet.

    Auslöser der Anordnung waren Maschkera-Geher aus Mittenwald und Garmisch-Partenkirchen, die bei der jeweiligen Gemeinde nach den geltenden Regelungen in diesem Jahr nachgefragt hatten. In Mittenwald hat die Gemeinde mit den Brauchtumsgruppen und der Polizei eine Verabredung getroffen, dass das Maschkeragehen in Gruppen in diesem Jahr nicht stattfinden soll. Danach wird wohl auch das traditionelle Schellenrühren am "Unsinnigen Donnerstag" ins Wasser fallen.

    Der Sprecher des Landratsamtes sagte dem BR, dass Spazierengehen in Verkleidung und das Tragen von Larven, also von Holzmasken, nicht generell verboten sei. Dass aber jede Form von Gruppenbildung in Zeiten von Corona von den Behörden unterbunden wird.

    18.33 Uhr: Neuburger Stadtrat tagt trotz Corona weiter in voller Stärke

    Der Neuburger Stadtrat tagt trotz Corona weiter in voller Stärke. Entgegen einer Empfehlung des Innenministeriums stimmte eine knappe Mehrheit der Stadträte gegen die Bildung eines Ferienausschusses und damit gegen eine personelle Verkleinerung der Sitzungen. Die nächste Sitzung am 23. Februar findet damit wieder in voller Besetzung statt, wie Stadtsprecher Bernhard Mahler dem Bayerischen Rundfunk bestätigte. Künftig werden die Sitzung live gestreamt.

    17.44 Uhr: Britische Covid-Variante erstmals bei Patient im Landkreis Dachau festgestellt

    Heute ist erstmals bei einem Corona-Patienten im Landkreis Dachau die britische Covid-Variante B.1.1.7 festgestellt worden. Das hat das Landratsamt mitgeteilt. Der 38-jährige Patient aus Dachau werde aktuell auf der Intensivstation im Krankenhaus Dachau behandelt, seine Lebensgefährtin stehe unter strenger Quarantäne.

    Die Kreisbehörde nimmt das auch zum Anlass, um einmal mehr für die "disziplinierte und konsequente Einhaltung der Hygienemaßnahmen sowie coronabedingten Beschränkungen" zu werben. Vor allem die Einhaltung der Kontaktbeschränkungen und der Maskenpflicht werden genannt.

    17.40 Uhr: Burghauser Mai Wies'n als Mini-Dult geplant

    Das traditionelle Burghauser Volksfest, die Mai Wies’n, findet heuer voraussichtlich im September statt. Das gab die Stadt Burghausen bekannt. Stattdessen will die Stadt gemeinsam mit dem Werbering eine kleine Mai Wies'n organisieren. Die Idee: Bürger sollen bei einem Stadtspaziergang ein kleines Volksfest erleben. Das heißt, einige Fahrgeschäfte, Buden und Essensstände sollen verteilt im Stadtzentrum – eventuell auch am Stadtplatz – aufgebaut werden. Ein Bierzelt soll es nicht geben. Die große Mai Wies’n soll nach aktuellem Planungsstand vom 10. bis zum 19. September stattfinden.

    Bürgermeister Florian Schneider (SPD) geht, abhängig vom Pandemiegeschehen, von einer gewissen Normalität in der zweiten Jahreshälfte aus. "Wir planen und sind zuversichtlich, den Bürgerinnen und Bürgern mit einer kleinen Mai Wies'n im Mai und einer großen Dult/Volksfest im September 2021 eine Perspektive geben zu können", wird Schneider zitiert. Festzeltwirt Klaus Richter sei aktuell im Gespräch mit der Stadt und bereits für alle Eventualitäten vorbereitet: Konzepte für Hygiene seien vorhanden, aber auch zusätzliche Investitionen für die Zeltbelüftung seien Teil der Planung.

    15.25 Uhr: Ab Montag sind wieder Tagesausflüge ins Berchtesgadener Land möglich

    Tagesausflüge ins Berchtesgadener Land sind ab kommenden Montag wieder möglich. Wie das Landratsamt mitteilt, läuft die aktuell gültige Allgemeinverfügung am Sonntag aus. Das Landratsamt hat sich zu diesem Schritt entschlossen, nachdem die 7-Tage-Inzidenz nun mehrere Tage in Folge unter 200 lag.

    Der Inzidenzwert ist auch von gestern auf heute stark gesunken. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts liegt er derzeit bei 148,2. Seit gestern wurden dem Gesundheitsamt 13 weitere bestätigte Covid19-Infektionen gemeldet. In den vergangenen 7 Tagen gab es im Landkreis insgesamt 157 neue Covid-19-Fälle. In den Kliniken werden 53 Corona-Patienten stationär behandelt, davon fünf auf der Intensivstation.

    Inzwischen gibt es auch Ergebnisse, mit welcher Mutation sich die Infizierten angesteckt haben. Bisher steht fest, dass eine Patientin der Kreisklinik Bad Reichenhall mit der britischen Virusmutation infiziert ist. Bei sieben Patienten und Mitarbeitern wurde die dänische Mutation nachgewiesen. Alle Personen befanden sich aufgrund der bereits bekannten Corona-Infektion in Quarantäne.

    15.09 Uhr: Zwei Landkreise unter Inzidenz von 50 - Oberbayern hat niedrigsten Inzidenzwert im Freistaat

    Laut LGL liegen derzeit zwei Landkreise in Oberbayern unterhalb des Indzidenzwerts von 50: der Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm kommt auf 44,45 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Der Landkreis Weilheim-Schongau kommt auf 43,55. Den höchsten Inzidenzwert unter den oberbayerischen Landkreisen / Städten hat weiterhin der Landkreis Berchtesgadener Land mit einem Wert von 194,47. In Gesamt-Oberbayern hat es laut LGL seit dem Vortag 698 Neuinfektionen gegeben, 43 Menschen sind im Zusammenhang mit dem Corona-Virus gestorben. Die Zahl der Todesfälle steigt damit in Oberbayern auf 3.024. In den letzten sieben Tagen haben sich in Oberbayern insgesamt 3.897 Menschen neu infiziert. Damit liegt der 7-Tage-Inzidenzwert pro 100.000 Eiinwohner bei 82,72. Damit hat Oberbayern den niedrigsten Inzidenzwert in ganz Bayern (höchster Wert: Niederbayern: 139,61).

    14.13 Uhr: Ingolstadt bekommt zweites Corona-Impfzentrum

    Ingolstadt richtet ein zweites Impfzentrum ein. Wie die Stadt heute mitteilte, will sie auf die kommenden Impfdosen vorbereitet sein. Der zweite Standort entsteht in einem ehemaligen Supermarkt im "Donau City Center" nördlich der Schillerbrücke. Das Gebäude steht derzeit leer und bietet mit über 2.000 Quadratmeter ausreichend Platz. Maximal sollen dort 1.000 Personen pro Tag geimpft werden können. Ingolstadts erstes Impfzentrum ist im Orbansaal beim Liebfrauenmünster.

    14.11 Uhr: Bundeswehr beendet Corona-Einsatz im Landkreis Eichstätt

    Die Bundeswehr beendet ihren Corona-Einsatz im Landkreis Eichstätt. Wie das Landratsamt heute mitteilte, endet die Hilfe bei der Nachverfolgung von Infektionsketten, da das Ausbruchsgeschehen und die Fallzahlen im oberbayerischen Landkreis wieder von dem zuständigen Gesundheitsamt bewältigt werden können. Seit November unterstützten neun Soldaten die Behörde bei der Ermittlung und Nachverfolgung von Menschen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden.

    13.47 Uhr: Jetzt auch kurzfristige Corona-Tests auf der Münchner Theresienwiese

    Im Corona-Testzentrum auf der Münchner Theresienwiese kann man jetzt auch schon für den aktuellen Tag Termine buchen. Die Stadt hat die Online-Buchung entsprechend umgestellt und reagiert damit auf die hohe Nachfrage nach kurzfristigen Corona-Tests. Bisher konnten Termine nur für den Folgetag vereinbart werden.

    Auf der Theresienwiese können sich Münchnerinnen und Münchner montags bis freitags zwischen 8 und 20 Uhr sowie samstags, sonn- und feiertags zwischen 8 und 17 Uhr testen lassen (www.corona-testung.de).

    Donnerstag, 28. Januar 2021

    16.00 Uhr: Weniger gemeldete Neuinfektionen - mehr Tote seit gestern

    Die Zahl der gemeldeten Neuinfizierten in Oberbayern sinkt weiter - laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) gibt es seit gestern 698 neu gemeldete Fälle. Allerdings sind 43 weitere Menschen an oder mit Covid19 gestorben (gestern ware es 24 neu gemeldete Todesfälle).

    Laut LGL sinkt in Oberbayern die durchschnittliche 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner weiter leicht und liegt derzeit bei 82,7. Die höchste Corona-7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner hat in Oberbayern weiterhin der Landkreis Berchtesgadener Land mit einem Wert von 194,47.

    15.40 Uhr: Zahl der Infizierten in München sinkt weiter

    Die Zahl der Corona-Neuinfizierten in München geht weiter nach unten. Derzeit liegt die 7-Tage-Inzidenz laut Robert-Koch-Institut bei 66,1 (gestern: 70,1) - in diesem Bereich war sie zuletzt Mitte Oktober. Das entspricht der Anzahl der für die vergangenen sieben Tage neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner. Insgesamt sind in München bislang 51.226 Infektionen bestätigt. Fast 48 000 Betroffene gelten bereits als genesen, 811 sind gestorben.

    15.35 Uhr: Gewerkschaften fordern mehr Geld für Friseure, Bedienungen und Köche

    Mindestens 1.200 Euro Kurzarbeitergeld, das fordern die Gewerkschaften verdi und Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). Für ihre Mitglieder wollen sie erreichen, dass ein branchenunabhängiges Mindest-Kurzarbeitergeld eingeführt wird - das erklärte Tim Lünnemann von der NGG heute bei der Jahrespressekonferenz der Gewerkschaften in München. Als Berechnungsgrundlage für die 1.200 Euro dient der gesetzliche Mindestlohn. Dieses Mindest-Kurzarbeitergeld soll eine Ergänzung und keine Alternative zu bestehenden Leistungen und Regelungen sein.

    Besonders Angestellte wie Köche, Bedienungen oder Friseurinnen sind von den finanziellen Folgen der Corona-Pandemie betroffen, oft sind deren Löhne sowieso niedrig. Da viele von ihnen schon seit Monaten in Kurzarbeit sind, müssen sie im Moment mit noch weniger Geld auskommen. Bei vielen geht es laut NGG vor allem in Großstädten wie München, mittlerweile um die Existenz.

    15.25 Uhr: Gewerkschaft fordert konstenlose FFP2 -Masken für Beschäftigte an Schulen, Kitas und Kindergärten

    Beschäftigte an Schulen, Kitas und Kindergärten sollen bei ihrer Arbeit besser vor Corona zu geschützt werden. Das forderte die Bildungsgewerkschaft GEW heute bei der Jahrespressenkonferenz der Gewerkschaften in München. Sie will erreichen, dass Lehrerinnen und Erzieher ihre FFP2 Masken für die Arbeit endlich vom Arbeitgeber gestellt bekommen. Außerdem müsse die Bayerische Staatsregierung, wie schon im Frühjahr 2020, erneut klare Vorgaben machen, wer die Notbetreuung in Kitas, Kindergärten und Grundschulen nutzen darf und wer nicht, so Siri Schultze von der GEW. In München etwa seien derzeit trotz Notbetreuung viele Gruppen und Klassen ganz normal ausgelastet.

    15.10 Uhr: Alkoholverbot auch im Landkreis Freising

    Nach der Stadt München hat nun auch der Landkreis Freising ein Alkoholverbot auf bestimmten öffentlichen Plätzen erlassen. Betroffen sind unter anderem weite Teile der Freisinger Altstadt sowie Straßen und Plätze in Moosburg, Neufahrn und Eching. Dort gilt außerdem Maskenpflicht.

    9.45 Uhr: Erste Coronavirus-Mutation im Berchtesgadener Land

    Zum ersten Mal wurde auch im Berchtesgadener Land eine Coronavirus-Mutation bei einer Patientin nach einer ambulanten Routineuntersuchung im Klinikum Bad Reichenhall festgestellt. Das teilte das Landratsamt mit. Näheres zur genauen Variante der Mutation sei noch nicht bekannt. Ebenso sei noch nicht abschließend geklärt, ob die Patientin sich im Vorfeld in einem ausländischen Risikogebiet aufhielt.

    Wie eine Sprecherin des Landratsamts mitteilt, werden derzeit alle Covid-19-positiven Patienten und Mitarbeitende der Kreisklinik Bad Reichenhall nochmals auf die Mutation getestet. Zusätzlich zu den bereits eingeleiteten Quarantänemaßnahmen seien präventiv in Zusammenarbeit mit den Kliniken Südostbayern weitere Schritte eingeleitet worden. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert im Berchtesgadener Land liegt aktuell bei 194,5 (Stand: 28.1., 11 Uhr).

    7.30 Uhr : Skiweltcup Garmisch: Kandahar unter strengen Auflagen

    In Garmisch-Partenkirchen ist am Samstag die Abfahrt geplant, am Sonntag folgt dann der Super-G. Tauwetter und Dauerregen werden zu einer Herausforderung – das erste Training ist bereits abgesagt. Ebenso schwierig gestalten sich die Corona-Auflagen: keine Fähnchen im Zielraum, kein Jubel, keine Zuschauer und Siegesfeiern, dafür Coronatests, Maskenpflicht, Abstandsregeln.

    Die Auflagen von FIS und Behörden sind immens. Organisationschef Peter Fischer und sein Team sind seit Monaten gefordert. So dürfen die Arbeitsteams auf der Piste oder im Verpflegungszelt nur aus maximal vier Personen bestehen, die Gruppen dürfen sich nicht vermischen, und Helfer sollen sich möglichst aus dem Weg gehen. Auch der Kontakt zu Sportlern und Betreuern ist strengstens untersagt. Jeder muss in seiner "Blase" bleiben.

    Zusätzlich ist auf jeder Akkreditierung ein Barcode, mit dem per Scanner das genaue Bewegungsprofil nachverfolgt werden kann. Im Fall der Fälle sollen so bei einem positiven Corona-Fall schnellstmöglich Kontaktpersonen gefunden werden.

    7 Uhr: Schwabinger Chefarzt: Lockdown muss eher verlängert werden

    Der Chefarzt der München Klinik Schwabing, Clemens Wendtner, hat im BR-Fernsehen davor gewarnt, den Lockdown zu schnell aufzuheben. Es sei wichtig, die derzeitige Welle "sehr langsam abflachen" zu lassen. Das werde eine Zeit brauchen. Er vermute, dass der Lockdown eher noch verlängert werden müsse. In Wendtners Krankenhaus war vor genau einem Jahr der erste Corona-Fall in Deutschland behandelt worden.

    Die erste Welle habe Deutschland "in der Summe gut genommen", fügte Wendtner hinzu. Im Sommer hätten dann viele gedacht, es sei vorüber. Man habe aber schon Ende August sehen können, dass die Welle sich wieder hebe. Der Lockdown sei dann erst im Oktober gekommen und möglicherweise auch zu leicht gewesen. "Man muss wirklich am Anfang sehr aufmerksam sein", mahnte der Mediziner.

    Bezüglich des Impfstoffs hege er aber große Hoffnungen, erklärte Wendtner. Seine Prognose sei zwar, dass man eventuell, wie bei der Grippe, jedes Jahr impfen müsse, dass sich das Coronavirus also endemisch festsetze. Trotzdem biete der Impfstoff die Perspektive, damit die Kontrolle über die Pandemie zu erlangen. Man müsse jetzt "Tag und Nacht impfen", forderte Wendtner.

    Was die Behandlungsmethoden von Corona betrifft, sei das im vergangenen Jahr "nicht viel" gewesen, bedauerte Wendtner. Es sei "ein bisschen Remdesivir" eingesetzt worden und Cortison in der Spätphase der Krankheit. Letzteres könne die Entzündungen mildern. Erst in den vergangenen Tagen habe es Meldungen über ein neues Medikament gegeben. Das müsse aber in der Frühphase der Krankheit eingesetzt werden.

    Gemeint sind die sogenannten mononuklearen Antikörper, die ab kommender Woche in Deutschland als erstem Land in der EU eingesetzt werden sollen. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat davon 200.000 Dosen bestellt.

    Die nach wie vor hohen Zahlen an Corona-Todesfällen begründete Wendtner unter anderem damit, dass viele ältere Patienten gar nicht mehr auf der Intensivstation behandelt werden wollten. Sie hätten entsprechende Patientenverfügungen. Der Effekt der Impfungen mache sich derzeit noch nicht bemerkbar.

    Mit Blick auf den Sommer sei er allerdings etwas optimistischer als sein Kollege, der Virologe Christian Drosten. "Wir haben es selbst in der Hand", betonte Wendtner. "Wir müssen jetzt nochmal ein paar Wochen durchhalten." Möglicherweise müsse sogar ein noch härterer Lockdown akzeptiert werden. Aber für den Sommer sehe er Öffnungsperspektiven. Vielleicht mit Maske und Abstand, aber es bestehe die Hoffnung, dass man in den Biergarten gehen könne.

    Mittwoch, 27. Januar 2021

    15.50 Uhr: Ab Mitternacht wieder Alkoholverbot in München

    Um Mitternacht tritt in München stellenweise wieder ein ausdrückliches Alkoholkonsumverbot in Kraft: Das betrifft etwa die Fußgängerzone und den Viktualienmarkt. Das hat die Stadt soeben mitgeteilt. Sie reagiert damit auf eine Vorgabe des Freistaats. Dieser hat die Kommunen per Infektionsschutzmaßnahmenverordnung verpflichtet, solche Verbote „auf den öffentlichen Verkehrsflächen der Innenstädte“ auszusprechen. Zuvor hatte der Bayerische Verwaltungsgerichtshof ein bayernweit geltendes generelles Alkoholverbot aufgehoben.

    14.55 Uhr: 60 Prozent weniger Grippe-Kranke in München

    In der bayerischen Landeshauptstadt gibt es heuer 60 Prozent weniger Grippe-Kranke. Von einem "positiven Beifang" der Corona-Maßnahmen sprach Wolfgang Schäuble vom Krisenstab heute in der Stadtrats-Vollversammlung. Beim 7-Tage-Inzidenzwert nähere sich München inzwischen der "ominösen 50" - dieser Wert war Mitte Oktober überschritten und seitdem nie mehr erreicht worden. Aktuell meldet das Robert-Koch-Institut einen Wert von 70,1. Die Reproduktionszahl liegt mittlerweile unter 1. "Die Ansteckungsgeschwindigkeit verlangsamt sich", sagte Schäuble. Der Rückgang sei auch auf den Intensivstationen der Krankenhäuser spürbar, in denen die Situation zu Weihnachten noch "angespannt" gewesen sei.Kritik gab erneut am Tempo der Impfungen bzw. dem geringen Umfang der gelieferten Impfdosen. Bis jetzt haben in München erst zehn Prozent der höchstpriorisierten 120 000 Menschen eine Spritze bekommen - das entspricht gerade einmal 0,08 Prozent der Bevölkerung. Wenn es ausreichend Impfstoff gäbe, könnten auch weitere über das Stadtgebiet verteilte Impfzentrum eingerichtet werden, hieß es in der Sitzung. Momentan gibt es nur ein einziges Impfzentrum in der Münchner Messe.

    11.20 Uhr: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen "Impf-Zahnarzt" aus Pfaffenhofen

    Die Staatsanwaltschaft Ingolstadt ermittelt gegen den so genannten Impf-Zahnarzt aus Pfaffenhofen. Wie die Behördensprecherin Andrea Grape dem Bayerischen Rundfunk erklärte, wird untersucht, ob in dem Fall eine Nötigung vorliegt. Der Zahnarzt hatte seine Mitarbeiter per WhatsApp-Nachrichten dazu aufgefordert, sich gegen Corona impfen zu lassen. Im Fall einer Weigerung drohte der Dentist seinen Angestellten, sie ohne Lohnfortzahlung freistellen. Der Strafrahmen bei Nötigung reicht bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe.

    10.55 Uhr: Drei weitere Corona-Tote in den Seniorenheimen im Landkreis Freising

    In den Seniorenheimen im Landkreis Freising sind in den vergangenen Tagen drei weitere Menschen an oder mit Corona verstorben. Die Zahl der Todesfälle im Vitalis-Seniorenzentrum Marzling hat sich auf zwölf erhöht. Außerdem haben weitere Mitarbeiter ein positives Testergebnis erhalten – insgesamt sind nun 24 Beschäftigte betroffen, 18 davon gelten bereits als wieder genesen. Marzling ist seit Wochen Corona-Hotspot im Landkreis.

    Auch unter den Bewohnern des Heiliggeistspitals Freising ist eine Person verstorben. In der Einrichtung wurden inzwischen sieben Mitarbeiter und 31 Bewohner positiv auf COVID-19 getestet. Im Heiliggeistspital in der Rotkreuzstraße sind ebenfalls zwei Fälle bekannt geworden – je einer unter den Bewohnern und Beschäftigten. Dort ist in dieser Woche ein Reihentest geplant.

    Außerdem ist die Zahl der Infizierten im Seniorenzentrum Corbinian Freising nochmals leicht gestiegen. Dort sind derzeit neun Bewohner und fünf Mitarbeiter betroffen.

    Dienstag, 26. Januar 2021

    17.50 Uhr: Bayerischer Verwaltungsgerichtshof kippt 15-km-Regel: Berchtesgadener Landrat Kern ist zufrieden mit Entscheidung

    Der Landrat des Berchtesgadener Landes Bernhard Kern (CSU) zeigt sich zufrieden, dass der Bayerische Verwaltungsgerichtshof die 15-Kilometer-Ausflugsbeschränkung für Bewohner von sogenannten Corona-Hotspots vorläufig außer Vollzug gesetzt hat. Durch die Entscheidung falle ein erster Teil des Drucks für die Bevölkerung im Berchtesgadener Land weg. Die Entscheidung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs ermögliche den Bürgerinnen und Bürgern des Landkreises wieder ein Stück mehr Freiheit und Mobilität in ihrer Freizeitgestaltung, so Kern in einer schriftlichen Stellungnahme.

    Der Landkreis im äußersten Südosten Bayern hat derzeit einen 7-Tage-Inzidenz-Wert von 212,4. Gestern wurden dem Gesundheitsamt 8 neue, bestätigte Covid-19-Fälle gemeldet, aktive Infektionsfälle gibt es im Landkreis derzeit 274. Das Berchtesgadener Land ist der einzige Landkreis in Oberbayern der derzeit noch über einem Inzidenzwert von 200 liegt.

    17.27 Uhr: LGL: Kreis Weilheim-Schongau hat bayernweit niedrigsten Inzidenzwert

    Mit einer 7-Tage-Inzidenz von 42,07 hat der Landkreis Weilheim-Schongau nicht nur den niedrigsten Wert in Oberbayern, sondern sogar bayernweit. Das geht aus den Zahlen des Landesamtes für Gesundheit hervor (Stand: 26. Januar, 8 Uhr). Unter 50 sind im Freistaat außerdem die Städte Bamberg (42,65) und Kempten (47,72).

    Seit gestern sind in Oberbayern 232 (Vortag: 401) bestätigte Corona-Infektionen hinzugekommen. Damit ist die Zahl der seit Ausbruch der Pandemie mit dem Virus Infizierten in Oberbayern auf 148.372 gestiegen. 38 Menschen (Vortag: 12) Menschen sind im Zusammenhang mit dem Virus gestorben.

    Laut LGL beträgt in Oberbayern der 7-Tage-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner inzwischen 90,47 (Vortag: 95,71). Die höchste Corona-7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner hat in Oberbayern weiterhin der Landkreis Berchtesgadener Land mit einem Wert von 212,41 (Vortag: 209,57).

    14.52 Uhr: Uni-Klinik: 15 Prozent in Münchner Klinik betreuter Covid-Patienten gestorben

    Am Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München sind binnen eines Jahres rund 1000 Corona-Patienten behandelt worden, davon knapp ein Viertel auf Intensivstationen. Nahezu 15 Prozent aller Covid-19-Patienten am LMU-Klinikum seien an oder mit der Viruserkrankung gestorben, teilte das Klinikum am Dienstag mit.

    Vor allem nach den Weihnachtsfeiertagen habe es einen deutlichen Anstieg der Patientenzahlen auf den Intensivstationen gegeben, berichtete Bernhard Zwißler, Direktor der Klinik für Anaesthesiologie. «Mittlerweile sind die Zahlen wieder langsam rückläufig.»

    Die Ärzte am LMU-Klinikum legen ein besonderes Augenmerk auf die Langzeitfolgen. «Etwa zehn bis 15 Prozent leiden nach derzeitigem Forschungsstand auch mehr als drei Monate nach einer durchgemachten SARS-CoV-2-Infektion noch unter Symptomen wie körperlicher Abgeschlagenheit, Luftnot, Kopfschmerzen und Beeinträchtigung des Geruchsinns», sagt Elham Khatamzas, Funktionsoberärztin für Infektiologie am LMU Klinikum. Die betreffe Patienten mit leichten und schweren Verläufen sowie alle Altersgruppen.

    07.55 Uhr: Stadt München bezuschusst keine Taxifahrten für Risikogruppen

    Die Stadt München soll in der Pandemiezeit Taxifahrten für Menschen der Risikogruppen bezuschussen - damit die sicherer zum Arzt oder zum Einkaufen fahren können. Einen entsprechenden Antrag hatte die CSU eingereicht. Dieser wurde von der Stadt abgelehnt u.a. mit der Begründung, dass man nicht davon ausgehen kann, dass eine Fahrt im Taxi sicherer ist, als eine Fahrt im öffentlichen Nahverkehr.

    Montag, 25. Januar 2021

    12.50 Uhr: Geburtshilfe Reichenhall zieht nach Traunstein

    Die Geburtshilfe Bad Reichenhall zieht vorübergehend an das Klinikum Traunstein um. Hintergrund für die Maßnahme ist die hohe Zahl an Coronafällen in der Kreisklinik Bad Reichenhall. Vor Ort in Reichenhall steht aktuell und jederzeit das erfahrene Team aus Hebammen, Ärzten und Pflege für die Notfallversorgung der Schwangeren und Gebärenden zur Verfügung. Die Kliniken Südostbayern gehen davon aus, dass der Normalbetrieb in Bad Reichenhall Anfang Februar wiederhergestellt werden kann.

    11.15 Uhr: Ab Dienstag wieder Ausflüge nach Miesbach möglich

    Die Inzidenz im Landkreis Miesbach bleibt niedrig. Aus diesem Grund wird die "Allgemeinverfügung zur Untersagung touristischer Ausflüge in den Landkreis Miesbach" aufgehoben. Ab Dienstag, 26. Januar, sind somit wieder touristische Ausflüge in den Landkreis erlaubt. Das teilte das Landratsamt mit. Der 15-Kilometer-Bewegungsradius für Bewohner des Landkreises war schon am Wochenende aufgehoben worden.

    Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt trotz der Corona-Ausbrüche in zwei Pflegeeinrichtungen im Tegernseer Tal derzeit bei rund 71, also weit unterhalb des kritischen Wertes von 200. Die beiden Einschränkungen galten seit 11. Januar.

    11 Uhr: Altötting: Impfbescheinigung durch digitale Schranke gesichert

    Die rein analoge Impfbescheinigung des Landkreises Altötting ist vor Fälschungen nicht geschützt. Wie der Altöttinger Landrat, Erwin Schneider (CSU), gegenüber dem BR sagt, könne jeder diese weiße Scheckkarte nachmachen, der ein Talent dafür habe. "Mit dem normalen, gelben Impfbuch geht das ja genauso. Den kann man auch einfach nachmachen", sagt Schneider. Jedoch ist die Impfbescheinung doppelt gesichert: durch die digitale Variante. Und diese sei sehr wohl vor Fälschungen geschützt, sagt Schneider.

    Die analoge Scheckkarte allein würde als Überprüfung nicht reichen. Es würde immer eine digitale Verifizierung hinzukommen. Somit ist die Impfbescheinigung durch eine Art "digitale Schranke" vor Fälschungen gesichert. "Wenn es irgendwann eine Stelle gibt, wo man seine Impfbescheinigung vorlegen müsste", sagt Schneider, "dann kommt immer eine digitale Verifizierung hinzu. Der QR-Code hinten auf der Karte wird gescannt, die Informationen werden überprüft. Und dadurch lässt sich sehr schnell feststellen, ob die analoge Scheckkarte gefälscht ist oder nicht."

    Zweitgeimpfte werden von speziell geschulten Mitarbeitern des Landratsamtes registriert. Sobald die Informationen, also die Daten, übertragen werden, können diese nicht mehr geändert werden. An dieser Stelle greift die Technik der Kölner Firma Ubirch. Sensible Informationen würden verschlüsselt, nur der Geimpfte habe letztlich Zugriff auf die Informationen. Bei Überprüfungen würde nur geschaut, ob die verschlüsselten Informationen übereinstimmen.

    Generell soll das Thema Fälschungssicherheit bisher keine Rolle gespielt haben. Denn bisher habe niemand das gelbe Impfbuch oder eben die Impfbescheinigung des Landkreises sehen wollen. "Dafür gab es ja auch keinen Grund. Die Bescheinigung oder das Buch ist ja eher eine gedankliche Stütze", sagt Landrat Schneider. Die analoge Impfbescheinigung des Landkreises ist jedoch durch die Verknüpfung mit einer digitalen Bescheinigung gesichert.

    10.30 Uhr: Anzeigen am Spitzingsee für Tagesausflügler

    Die Polizei Miesbach hat am Sonntag am Spitzingsee kontrolliert, ob Tagesausflügler außerhalb des Landkreises Miesbach unterwegs waren. Insgesamt wurden 28 Personen angezeigt, teilt das Polizeipräsidium Oberbayern Süd auf Nachfrage mit. Die Beamten kontrollierten nachmittags zwei Stunden lang alle Heimfahrer. Woher die angezeigten Menschen stammen, teilte die Polizei nicht mit.

    10.20 Uhr: Impf-Briefe an Münchner Senioren mit Warnung der Polizei

    In den kommenden Wochen werden viele Briefe an Münchner Senioren verschickt, um sie über die Corona-Impfung zu informieren. Seit Freitag gehen die Schreiben an alle über 80-jährigen Münchner heraus. Die Stadt München, das Landratsamt und die Münchner Polizei wollen die Gelegenheit dazu nutzen, um Warnhinweise über sogenannte falsche Polizisten mit in den Umschlag zu legen. Denn laut Polizei haben es diese Betrüger vor allem auf ältere Menschen abgesehen. Man könne die potenziellen Opfer so direkt erreichen und über die Betrugsmasche aufklären. Laut Stadt werden die Schreiben an rund 87.000 Personen verschickt. Auch an den Impfzentren sollen warnende Broschüren und Verhaltenstipps ausliegen.

    Auch wenn die Polizei schon länger gegen diese Banden kämpft und Betrüger verhaftet, fallen nach wie vor arglose Bürger auf die Masche herein. Erst vergangene Woche hat in München ein 83-jähriger Mann mehr als 10.000 Euro in einem Briefumschlag vor die Tür gelegt. Er hatte falschen Polizisten am Telefon geglaubt, dass er von Einbrechern bedroht sei, die ihn ausrauben wollen.

    6.15 Uhr: Trotz Ausgangssperre: Erlaubte Demo in München bis 22.15 Uhr

    Trotz der Ausgangssperre ab 21 Uhr in Bayern durften Gegner der Corona-Maßnahmen am Sonntagabend in München bis 22.15 Uhr demonstrieren. Das Bayerische Verwaltungsgericht entschied in einem Eilantrag, dass das Versammlungs- und Demonstrationsrecht über das Infektionsschutzrecht zu stellen ist. Jedoch wurde die Teilnehmerzahl auf 200 Personen begrenzt, der Veranstalter hatte eigentlich 1.000 Personen angemeldet.

    Die obersten Verwaltungsrichter in Bayern haben die Kundgebung für zwei Stunden und 15 Minuten genehmigt; sie musste also bei einem Versammlungsbeginn um 20 Uhr bis spätestens um 22.15 Uhr beendet sein. Das Kreisverwaltungsreferat genehmigte zwei stationäre Versammlungspunkte: direkt vor dem bayerischen Verwaltungsgerichtshof in der Nähe der Ludwigstraße und am Odeonsplatz. Die Polizei war laut einem Sprecher mit rund 500 Kräften vor Ort.

    Kurz vor Beginn der Versammlung wurde eine Gegenversammlung mit rund 35 Teilnehmern angemeldet. Um die beiden Versammlungen voneinander getrennt zu halten, mussten die Teilnehmer der Gegenversammlung kurzzeitig von der Polizei weggeschoben werden. Die Gegenversammlung wurde gegen 20.40 Uhr beendet. Nach derzeitigem Stand wurde ein Demonstrant wegen dem Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen angezeigt. Zudem wurde eine Frau wegen einer Ordnungswidrigkeit nach dem Bayerischen Straßen- und Wegegesetz angezeigt. Sie hatte zuvor Flyer an Fahrzeugen angebracht. Ein Mensch wurde von der Versammlung ausgeschlossen und wegen eines Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz angezeigt.

    Sonntag, 24. Januar 2021

    15.35 Uhr: Landkreis Landsberg unterschreitet Inzidenz von 50

    In Oberbayern liegt nach heutigem Stand wieder ein Landkreis unter dem Inzidenzwert von 50: Für den Landkreis Landsberg am Lech meldet das LGL (Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit) am Sonntag eine 7-Tage-Inzidenz von 49,87. Weitere elf Landkreise bzw. kreisfreie Städte liegen nach den aktuellen Zahlen des LGL unter dem Inzidenzwert von 100: die Landkreise Dachau (85,22), Eichstätt (90,31), Erding (82,5), Fürstenfeldbruck (66,12), Miesbach (70,99), Neuburg-Schrobenhausen (82,22), Pfaffenhofen (67,85), Starnberg (76,83), Weilheim-Schongau (52,41) sowie die kreisfreien Städte Ingolstadt (79,34) und München (79,97).

    Der einzige oberbayerische Landkreis mit einer 7-Tage-Inzidenz über 200 ist das Berchtesgadener Land. Am Sonntag meldet das LGL einen Wert von 203,91. Insgesamt berechnet das LGL für den Regierungsbezirk Oberbayern eine 7-Tage-Inzidenz von 94,65. Damit liegt Oberbayern unter dem gesamtbayerischen Wert von 108,69. Am Sonntag meldet das LGL in Oberbayern 508 neue Corona-Infektionen.

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