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Corona-Ticker Niederbayern: Passau weitet Testangebot aus | BR24

© pa/Robin Utrecht

Coronatest (Symbolbild)

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    Corona-Ticker Niederbayern: Passau weitet Testangebot aus

    Der Landkreis Passau weitet sein Corona-Testangebot aus. Mitarbeitende der Donauisar-Kliniken bekommen einen Bonus. Noch keine Engpässe gibt es aktuell in den Arberlandkliniken im Kreis Regen. Mehr Corona-Nachrichten aus Niederbayern im Ticker:

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    • BR24 Redaktion

    Die wichtigsten Corona-News des Tages aus Niederbayern

      • Landkreis Passau weitet Testangebot aus (06.11.2020, 19.36 Uhr)
      • Bonus für Donauisar-Mitarbeitende (06.11.2020, 17.55 Uhr)
      • Weiterhin keine Besucher im Klinikum Passau (06.11.2020, 15.13 Uhr)
      • Arberlandkliniken gut aufgestellt (06.11.2020, 14.12 Uhr)

    Corona-Neuinfektionen in Niederbayern pro Tag

    Entwicklung der Corona-Kurve in Niederbayern

    Hier die aktuellen Tickermeldungen:

    11:42 Uhr: Quarantäne in Passauer Gemeinschaftsunterkunft

    Die Bewohner einer Gemeinschaftsunterkunft in der Neuen Rieser Straße in Passau stehen seit dem Wochenende unter Quarantäne. Nachdem ein Bewohner positiv getestet worden sei, habe man die Quarantäne angeordnet. Jetzt soll eine Reihentestung durchgeführt werden, teilte die Stadt Passau am Sonntag mit.

    In Quarantäne befinden sich jetzt auch 17 Schülerinnen und Schüler der Berufsschule I in Passau. Hier war ein Mitschüler positiv getestet worden.

    10:24 Uhr: Polizei löst Feiern auf

    Die Polizei in Niederbayern hat am Wochenende erneut eine ganze Reihe von verbotenen Feiern aufgelöst und zahlreiche Verstöße gegen die Corona-Regeln registriert. In Schöllnach im Kreis Deggendorf beispielsweise eskalierte am Samstag eine Gartenparty. Zwei stark betrunkene Männer lieferten sich dort eine Rauferei. Gegen einen 47-Jährigen, der seinen Kontrahenten mit einem Faustschlag auf die Nase niederstreckte, wird jetzt wegen Körperverletzung ermittelt, wie die Polizei in Deggendorf mitteilt. Alle übrigen Partygäste seien wegen Verstoßes gegen die Infektionsschutzmaßnahmenverordnung angezeigt worden.

    Auch in Dingolfing beendete die Polizei am Samstag eine Privatfeier, weil die Gäste gegen die geltenden Kontaktbeschränkungen verstoßen haben sollen. Auch hier erhielten die Betroffenen jeweils eine Ordnungswidrigkeitenanzeige.

    In der Passauer Innstraße löste die Polizei in der Nacht zum Sonntag eine verbotene Privatfeier auf. Um einer Anzeige zu entgehen, hatten sich hier mehrere Partygäste unbemerkt entfernt, als die Polizeistreife eintraf. Diesbezüglich würden jetzt noch Ermittlungen geführt, teilte die Polizei in Passau mit.

    Sonntag, 8.11.2020

    19.36 Uhr: Landkreis Passau weitet Testangebot aus

    Der Landkreis Passau weitet sein Corona-Testangebot aus. Wie das Landratsamt heute mitteilt, wurden bereits in einem ersten Schritt die Kapazitäten in der zentralen Teststation in Passau erweitert. Um unter anderem für Grenzpendler regelmäßige Testmöglichkeiten auch in Grenznähe zu bieten und um in diesem Zusammenhang die zentrale Teststation in Passau zu entlasten, wird es ab kommenden Montag tageweise zusätzliche Teststellen in Wegscheid und Neuhaus am Inn geben. Der Zugang zur Online-Terminvereinbarung und zu allen notwendigen Informationen ist über die Internetseite des Landkreises Passau möglich.

    18.27 Uhr: Gemeinschaftsunterkunft und Kindergarten im Kreis Passau in Quarantäne

    Aufgrund eines Infektionsfalls wurden für knapp 90 Bewohnerinnen und Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft Thyrnau-Kellberg Quarantänemaßnahmen angeordnet. Eine Reihentestung ist für kommende Woche geplant, meldet das Landratsamt Passau heute. Entsprechende Maßnahmen wurden auch für Beschäftigte und rund 20 Kindergartenkinder des Kindergartens Untergriesbach angeordnet.

    Das Gesundheitsamt hat im Landkreis Passau seit gestern 94 neue Corona-Fälle registriert. Aktuell führt das Gesundheitsamt für den Landkreis Passau 441 aktive Fälle. In den Kreiskrankenhäusern werden derzeit 41 Covid-Patienten behandelt, davon acht intensivmedizinisch, davon wiederum ist in zwei Fällen eine invasive Beatmung erforderlich.

    17.55 Uhr: Bonus für Donauisar-Mitarbeitende

    Mitarbeitende der Donauisar-Kliniken bekommen einen Bonus. Das teilt die Pressestelle des KLinikums mit. Fast 300.000 Euro können an die Beschäftigten in Deggendorf ausgeschüttet werden. Dazu kommen etwas über 100.000 Euro für die Beschäftigten in Dingolfing. Die Häuser tragen jeweils die Hauptlast der Behandlung der Patienten mit Corona im jeweiligen Landkreis und werden deswegen auch als einzige bedacht, so die Pressestelle.

    Klinikvorstand Dr. Inge Wolff sagt, der Schwerpunkt liegt auf den Pflegekräfte, "aber uns ist auch wichtig, das ganze Corona-Team zu bedenken. Das heißt auch zum Beispiel die Ärzte und die Reinigungskräfte. Die Behandlung der Patienten ist nur gut, wenn alle Hand in Hand arbeiten. Diese leisten ebenfalls einen außergewöhnlichen Einsatz und sind auch besonders belastet. Das sollte auch honoriert werden."

    Die Prämien werden gestaffelt: Ein Mitarbeiter, der im Corona-Bereich eingesetzt war, darf mit einer Prämie in Höhe von bis zu 650 Euro rechnen.

    Bei der Zuweisung der Mittel war der Grad der Betroffenheit eines Krankenhauses durch die Pandemie ausschlaggebend. Die entsprechende Berechnung hat das Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus vorgenommen. Der Betrag stammt aus der Liquiditätsreserve des Gesundheitsfonds, der im Wesentlichen aus Beitragsmitteln der GKV-Versicherten finanziert wird.

    15.26 Uhr: Wanderbusse verkehren nur noch dieses Wochenende

    Die Wander- und Igelbusse im Bayerischen Wald, die heuer erstmals mehrere Wochen länger als sonst gefahren wären, werden nun doch ab Montag eingestellt. Das hat das Landratsamt Regen heute bekannt gegeben. Wer mit einem solchen Bus an Ausgangspunkte für eine Wanderung im Nationalpark oder in der Arberregion will, hat dazu nur noch dieses Wochenende Gelegenheit. Das gilt zum Beispiel für den Rachel-, Lusen- und den Finsterau-Bus und die Linie Bayerisch Eisenstein - Arber Bergbahn. Grund ist die aktuelle Coronalage.

    Die Besuchereinrichtungen im Nationalpark inklusive der Tierfreigelände wurden wegen der Pandemie schon geschlossen. Auch sie wären sonst, wenn sich die Lage nicht verschlechtert hätte, heuer erstmals länger geöffnet geblieben. Weiterhin zugänglich bleiben aber die Wanderwege. Weiterhin ganz normal fahren werden außerdem die Linienbusse und die Waldbahn.

    15.24 Uhr: Wandern während des Corona-Teil-Lockdowns

    Dieses Wochenende werden wohl im Bayerischen Wald und im Nationalparkgebiet wegen des sonnigen Herbstwetters wieder viele Tagesausflügler unterwegs sein. Touristen sind nicht in der Region, weil es seit Montag bis Ende November ein deutschlandweites Beherbergungsverbot gibt. Auch alle Cafés, Wirtshäuser und Berghütten sind geschlossen. Man muss sich also selbst verpflegen, wenn man wandern will.

    Wanderer müssen außerdem die allgemein geltenden Kontaktbeschränkungen einhalten. Man darf zwar mit bis zu zehn Personen wandern, aber nur dann, wenn alle Personen aus maximal zwei Haushalten, also zum Beispiel aus zwei Familien, stammen. Das bedeutet: Freundeskreise oder Wandergruppen sind tabu und kassieren auch Strafen von der Polizei, wenn sie erwischt werden.

    15.13 Uhr: Weiterhin keine Besucher im Passauer Klinikum

    Das Besuchsverbot im Klinikum Passau wurde aufgrund des hohen Infektionsgeschehens in Stadt und Landkreis bis zum 22. November verlängert. Das teilte die Stadt Passau heute mit. "Das ist eine Vorsichtsmaßnahme, mit der wir die Virus-Übertragung zwischen Patienten und Besuchern so weit wie möglich reduzieren wollen", begründet Werkleiter Stefan Nowack die Entscheidung. Vom Besuchsverbot ausgenommen sind Väter, die während der Geburt im Kreißsaal dabei sein dürfen. Jederzeit möglich sind auch Besuche Schwerkranker sowie die Begleitung von Sterbenden.

    Am Klinikum Passau werden derzeit 32 Corona-Patienten behandelt, vier davon befinden sich auf der Intensivstation. Ein 38 Jahre alter Mann mit Vorerkrankungen ist an Corona gestorben, wie das Klinikum Passau heute mitteilt.

    15.03 Uhr: Kreis Deggendorf rät von Weihnachtsfeiern ab

    Bei einer Videokonferenz zwischen den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern und dem Landrat des Kreises Deggendorf kamen die Amtsinhaber überein, dass Weihnachtsfeiern in der Corona-Pandemie keine gute Idee seien. Genauso wie auf Sankt-Martins-Züge sollte auf sie verzichtet werden, wie es in einer heute veröffentlichten Pressemitteilung heißt. Dabei handelt es sich bislang um Empfehlungen, nicht um Verbote. Für den Nikolaus-Tag werde noch separat gesprochen, heißt es in der Mitteilung weiter.

    14.12 Uhr: Arberlandkliniken gut aufgestellt

    Noch keine Engpässe wegen der Corona-Pandemie gibt es aktuell in den beiden Arberlandkliniken Viechtach und Zwiesel im Landkreis Regen. Wie die Geschäftsleitung heute bekannt gab, finden weiterhin alle geplanten Behandlungen und Operationen statt. Auch die Notfallversorgung gibt es unverändert an beiden Standorten.

    Für Covid-19-Patienten werden allerdings bereits einige Intensivbetten vorsorglich freigehalten. Momentan wird ein Covid-19-Patient in der Intensivstation in Viechtach behandelt, drei weitere Patienten mit Covid 19 liegen dort stationär.

    Den Winter über sollen Covid-19-Patienten an beiden Klinikstandorten in Isolierstationen aufgenommen werden können, intensivpflichtige aber vorrangig in Viechtach, solange dort die Betten reichen.

    Ein Besuchsverbot für die normale Krankenhauspatienten gibt es momentan nicht mehr. Aber die Besuchszeiten wurden auf die Zeit zwischen 14 und 19 Uhr eingeschränkt und pro Patient darf auch nur eine feste Person zu Besuch kommen, die bereits bei der Aufnahme festgelegt werden muss.

    Wegen der verschärften Pandemiesituation wurde in Zwiesel die kassenärztliche Bereitschaftspraxis aus dem Klinikgebäude ausgelagert. Es befindet sich ab sofort im ersten Stock des Wohnheims neben dem Krankenhaus.

    7.39 Uhr: Niederbayern komplett "dunkelrot"

    Auf der aktuellen Karte des Robert Koch-Instituts sind für heute alle Landkreise und kreisfreien Städte in Niederbayern dunkelrot markiert. Der 7-Tage-Inzidenzwert liegt überall über 100. Am höchsten ist der Wert weiterhin im Landkreis Rottal-Inn mit 239,5.

    Freitag, 06. November 2020

    19.01 Uhr: So viele Neuinfizierte im Kreis Straubing-Bogen wie nie

    Der Landkreis Straubing-Bogen meldet für heute so viele neue Corona-Fälle, wie nie zuvor an einem Tag: nämlich 39. In einer Pressemitteilung des Landratsamtes heißt es: "Der Donnerstag brachte einen traurigen Tagesrekord. Der bisherige ´Rekord` waren 36 neue positive Fälle". Das sei am 23. April gewesen.

    Damit wird der Landkreis bei der nächsten offiziellen Veröffentlichung der Sieben-Tages-Inzidenzen beim RKI und dem LGL den Wert von 100 Neuinfizierungen gerechnet auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen deutlich überschreiten. Aktuell liegt er noch bei 97,7.

    "Man merkt derzeit die Weiterentwicklung des Infektionsgeschehens, weil sich das Virus ziemlich leicht verbreiten lässt", so das Gesundheitsamt. "Viele Kontaktpersonen der Kategorie 1 werden nun zu positiven Fällen, es kommt zu Ansteckungen ganzer Familien." Besondere Ausbruchsorte, Geschehnisse oder Ereignisse seien derzeit aber nicht festzumachen.

    17.31 Uhr: Rottal-Inn verlängert Einsatz von Verstärkerbussen

    Der Landkreis Rottal-Inn verlängert coronabedingt den Einsatz von mehr Bussen im öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) bis Weihnachten. "Soweit Busse und Fahrpersonal zur Verfügung stehen, werden auf stark frequentierten Linien weiterhin Verstärker- oder Nachläuferbusse zur Entzerrung der Fahrgäste eingesetzt", heißt es in einer Pressemitteilung des Landratsamtes.

    Die zusätzlichen ÖPNV-Angebote sollen vor allem morgens und mittags genutzt werden, wenn Schülerinnen und Schüler unterwegs sind. Landrat Michael Fahmüller (CSU) appelliert an die betroffenen Schülerinnen, Schüler und Eltern, das Angebot auch wahrzunehmen.

    Weil es bei den Nachläufer-Bussen vorkommen kann, dass diese knapp vor oder erst kurz nach Beginn des Unterrichts am Ziel ankommen, wurden die Schulen bereits informiert, heißt es. Diese werden Nachsicht zeigen, wenn ein Schüler deshalb unpünktlich zum Unterricht kommt, so das Landratsamt. Die Maskenpflicht bleibt auch in den zusätzlichen Bussen für alle bestehen. Mehr Informationen zu den Fahrplänen stellt das Amt auf seiner Internetseite zur Verfügung.

    16.57 Uhr: Patientenzahl in Landshut steigt

    Nachdem das Klinikum Landshut gestern angekündigt hatte, dass es ab morgen wieder in den Krisenmodus geht, bestätigt sich die Befürchtung, dass die Corona-Patientenzahlen steigen. Wie das Klinikum mitteilt, kamen heute acht Patienten mit einer Covid-19-Infektion dazu. Damit werden nun insgesamt Corona-infizierte 37 Patienten im Klinikum Landshut behandelt. Davon müssen sechs intensivmedizinisch betreut werden.

    11.36 Uhr: Inzidenzwert im Rottal sinkt weiter

    Der Inzidenzwert im Landkreis Rottal-Inn sinkt: Nach gestern gehe der Wert nun auch den dritten Tag in Folge nach unten und liege laut Landratsamt und RKI bei 259,3. Gestern Abend waren aktuell 393 Personen im Landkreis mit Covid-19 infiziert, 17 Personen befinden sich derzeit im Krankenhaus, fünf davon auf der Intensivstation.

    9.53 Uhr: Die Lage im Stadtgebiet Passau

    Seit gestern hat es im Stadtgebiet Passau 21 Corona-Neuinfektionen gegeben. Aktuell sind 89 Personen im Stadtgebiet infiziert. Der Wert der 7-Tages-Inzidenz beträgt laut Robert-Koch-Institut zum heutigen Stand 183,7. Das meldet die Stadt. Im Klinikum Passau werden derzeit 26 Personen mit Covid-19 behandelt, von denen sich fünf auf der Intensivstation befinden und einer beatmet werden muss.

    Ein Infektionsfall ist aus den Gisela-Schulen bekannt geworden. Betroffen ist eine Klasse. Quarantäne- und Testmaßnahmen wurden angeordnet, so ein Sprecher der Stadt.

    8.46 Uhr: 34 Neuinfektionen im Landkreis Regen - aber kein Hotspot

    Die 34 Neuinfektionen, die es gestern im Landkreis Regen gab, sind nicht auf eine große Party oder irgendeinen anderen Hotspot zurück zu führen. Das hat das Landratsamt heute auf Nachfrage mitgeteilt. Es handelt sich um Fälle aus ganz verschiedenen Orten im Landkreis und aus ganz verschiedenen Personengruppen, sagte ein Sprecher. In den sozialen Medien kursierten gestern Vermutungen und die Bitte an die Behörden, zu sagen, wenn es Hotspots geben sollte, weil der Wert vielen sehr hoch erschien. In den beiden Tagen vorher hatte es jeweils nur zwei Neuinfektionen im Landkreis gegeben. Nachdem sich die Lage im Landkreis Regen zunächst letzte Woche von Tag zu Tag entspannt hatte, liegt man nun - nach vielen Fällen am Wochenende und nach den 34 Neuinfektionen von gestern - bei einem Inzidenzwert von 138,2 laut RKI-Tabelle.

    Donnerstag, 05. November 2020

    18.00 Uhr: Asylunterkunft Deggendorf in Quarantäne

    Das Gesundheitsamt Deggendorf hat alle Bewohnerinnen und Bewohner der ANKER-Einrichtung Deggendorf vorsorglich unter Quarantäne gestellt. Das teilte die Regierung von Niederbayern am Abend mit. Ein Bewohner der Einrichtung war positiv auf das Coronavirus getestet worden. Zur Unterbrechung der Infektionskette wurde der Betroffene heute unverzüglich in einer anderen Quarantäneeinrichtung untergebracht. Sein Zimmermitbewohner wurde innerhalb der Einrichtung isoliert. Eine Reihentestung wird bereits vorbereitet.

    16.56 Uhr: Klinikum Landshut zurück im Krisenmodus

    Das Klinikum Landshut kehrt zurück in den Krisenmodus. Das hat das Klinikum heute mitgeteilt. Grund sind deutlich steigende Corona-Patientenzahlen, heißt es: "Seit Montag verzeichnen wir einen ständigen Zustrom an Corona-Patienten", erklärt Geschäftsführer Dr. Philipp Ostwald.

    Momentan würden im Klinikum acht positive Fälle auf Normalstation und zwei Patienten auf der Intensivstation behandelt. Dazu kommen mehrere Verdachtspatienten, heißt es weiter. Der Geschäftsführer rechnet damit, dass die Patientenzahlen in den kommenden Tagen deutlich steigen: "Die zweite Welle rollt und sie rollt heftiger auf uns zu als gedacht."

    Die bisherigen Kapazitäten für Covid-19-Patienten stießen in Landshut bereits an ihre Grenzen, deshalb müssten weitere Corona-Stationen eröffnet und Intensiv-Kapazitäten geschaffen werden. Der Regelbetrieb könne im Klinikum nicht weiter aufrechterhalten werden. Das bedeutet, dass ab Freitag nicht dringliche Behandlungen abgesagt werden. Ebenso sind alle Vorträge und Veranstaltungen im Klinikum Landshut bis auf weiteres abgesagt. Die aktuelle Besucherregelung bleibt unter Vorbehalt bestehen: Momentan darf jeder Patient am Tag einen Besucher für eine Stunde empfangen.

    16.04 Uhr: Eltern im Kreis Rottal-Inn verunsichert

    Im Landkreis Rottal-Inn häufen sich in den letzten Tagen die Anfragen, wie es nach den Ferien mit Schulen und Kitas weitergeht. Das teilt das Landratsamt heute mit. Nach jetzigem Stand und vorbehaltlich möglicher Änderungen oder Vorgaben durch übergeordnete Stellen, gilt auch für den Landkreis Rottal-Inn die Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung, so die Behörde. Demnach findet ab Montag in ganz Bayern wieder an allen Schulen regulärer Unterricht statt, auch die Kitas haben wieder geöffnet.

    Es wird demnach - wie in ganz Bayern - auch im Landkreis Rottal-Inn zunächst Präsenzunterricht mit Maskenpflicht, kein Distanz- oder Hybridunterricht stattfinden. Sollte sich etwas ändern, wird es das Landratsamt unverzüglich mitteilen, heißt es.

    13.33 Uhr: Gemeinschaftsunterkunft Riedenburg in Quarantäne

    Die Gemeinschaftsunterkunft Riedenburg im Kreis Kelheim wurde vorsorglich unter Quarantäne gestellt. Ein Familienmitglied einer sechsköpfigen Familie war positiv auf das Coronavirus getestet worden, teilt das Landratsamt Kelheim heute mit. Zur Unterbrechung der Infektionskette wurde die Familie noch gestern Abend innerhalb der Einrichtung isoliert. Morgen findet dort eine Reihentestung statt, so das Landratsamt.

    9.03 Uhr: Abensberger Asylbewerberheim in Quarantäne

    Ein Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft Abensberg war am 25. Oktober positiv auf das Coronavirus getestet worden. Zur Unterbrechung der Infektionskette war der Betroffene in einer anderen Quarantäneeinrichtung untergebracht worden. Das Gesundheitsamt hat alle Bewohnerinnen und Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft vorsorglich unter Quarantäne gestellt. Am 27. Oktober wurden sie alle auf Covid-19 getestet. Bis Stand heute ist noch eine weitere Person positiv getestet worden. Auch dieser Bewohner wurde in einer anderen Quarantäneeinrichtung untergebracht. Das Gesundheitsamt hat eine weitere Reihentestung geplant. Die Heimleitung hat den Bewohnern die Situation und ihre Folgen erklärt. Die Verpflegung ist organisiert. Insgesamt sind derzeit 117 Menschen in der GU untergebracht. Der sogenannte "Indexfall" ist bereits genesen und wurde aus der Isolierung entlassen. Der Bewohner konnte also in die Unterkunft in Abensberg zurückkehren.

    Mittwoch, 04. November 2020

    17.00 Uhr: Landshut analysiert Infektionsgeschehen

    Der Landkreis Landshut hat Daten von aktuellen Corona-Infektionen ausgewertet. Demnach ist ein Viertel der Infizierten im Landkreis Landshut über 60 Jahre alt. In der Stadt Landshut sind es dagegen etwa 15 Prozent. Je älter die Person, desto wahrscheinlicher wird auch, dass der Betroffene in einem Krankenhaus behandelt werden muss, geht aus der Erhebnung des Landratsamtes hervor.

    Zu den Orten, wo sich die meisten Menschen mit Covid-19 infizieren gehören laut Landratsamt Landshut die Familie und private Feiern. Die Infektionen sind dabei über alle Altersgruppen verteilt, heißt es.

    Die jüngeren Erkrankten zeigen größtenteils klassische Grippesymptome wie Husten, Schnupfen, Fieber, Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Atembeschwerden - also vergleichsweise milde Verläufe der Krankheit. Etwa ein Viertel der positiv auf das Coronavirus getestete Personen weist bislang keine gesundheitlichen Beschwerden auf.

    Aktuell sind in der Region Landshut 419 laufende Infektionen bekannt - ein Plus von sieben gegenüber dem Vortag, meldet das Landratsamt und beruft sich dabei auf die aktuellen Zahlen des Landesamtes für Gesundheit.

    9.32 Uhr: Corona-Lage in der Stadt Passau

    Seit der gestrigen Meldung sind neun Corona-Neuinfektionen in Passau zu verzeichnen. Zudem ist eine infizierte 84-jährige Frau verstorben. Das meldet die Stadt. Aktuell sind 99 Personen im Stadtgebiet infiziert. Der Wert der 7-Tages-Inzidenz beträgt laut Robert-Koch-Institut 159,1. Im Klinikum Passau werden 24 Personen mit Covid-19 behandelt, wobei sich drei Personen auf der Intensivstation befinden und eine davon beatmet werden muss. Ein positiver Fall wurde von einem Seniorenheim im Stadtgebiet gemeldet.

    6.05 Landkreis Rottal-Inn mit Inzidenz über 300

    Erneut hat der Landkreis Rottal-Inn einen sehr hohen Inzidenzwert: Laut Robert-Koch-Institut liegt er derzeit (03.11., 0 Uhr) bei 312,8. Schon vor dem bundesweiten Teil-Lockdown galten deshalb dort seit Dienstag, 27. Oktober, strenge Ausgangsbeschränkungen. Bis man die Auswirkungen der Maßnahmen in den Zahlen sehen könnte, würde es dauern, so das Landratsamt.

    5.23 Uhr: Situation im Landkreis Passau

    Das Gesundheitsamt hat im Landkreis Passau seit der letzten Meldung am Sonntagmittag 25 neue Fälle des Coronavirus registriert, heißt es aus dem Landratsamt. Außerdem wurden dem Gesundheitsamt im Zusammenhang mit Covid-19 zwei Todesfälle gemeldet. Es handelt sich um zwei Männer im Alter von 85 und 71 Jahren. Aktuell führt das Gesundheitsamt für den Landkreis Passau 442 aktive Fälle.

    Aufgrund einzelner Infektionsfälle wurden vom Gesundheitsamt für folgende Einrichtungen bzw. Teile davon Quarantäne- und Testmaßnahmen angeordnet:

    • - eine Schulklasse der Grundschule Ortenburg
    • - eine Gruppe des Kindergartens Ortenburg

    Im Zusammenhang mit dem Ausbruchsgeschehen im Pflegeheim "Unter den Linden" Rotthalmünster hat das Gesundheitsamt weitere Infektionsfälle registriert. Insgesamt liegen hier nun von 15 Bewohnern und zehn Mitarbeitern positive Testergebnisse vor.

    Aus der Reihentestung an der Gemeinschaftsunterkunft Hutthurm hat das Gesundheitsamt Stand heute 15 positive Testergebnisse registriert.

    Dienstag, 03. November 2020

    17.20 Uhr: Neue Teststation in Simbach am Inn

    Am Mittwoch startet die neue Teststation in Simbach am Inn. Das teilte heute das Landratsamt Rottal-Inn mit. Sie wird ab morgen in der Gollinger Straße 4, gegenüber dem Wohnmobilstellplatz am Freizeitzentrum, aufgebaut und Montag bis Freitag von 8-12 und 12.30-16.30 Uhr geöffnet haben.

    Das Testzentrum wird von einem vom Landratsamt beauftragten externen Unternehmen betrieben und ist primär für Pendler aus Risikogebieten gedacht, die aufgrund ihrer selbständigen Tätigkeit oder aus sonstigen geschäftlichen Gründen regelmäßig mindestens einmal wöchentlich in den Landkreis Rottal-Inn einreisen. Um sich testen lassen zu können, ist von Grenzpendlern eine Arbeitgeberbescheinigung vorzulegen. Auch jeder Landkreisbürger kann sich, wie auch schon im Testzentrum Pfarrkirchen, unter Vorlage eines Ausweisdokumentes testen lassen. Termine können online gebucht werden.

    15.57 Uhr: Demo für und gegen Maßnahmen

    Am Donnerstag wird in der Deggendorfer Innenstadt gegen die Corona-Maßnahmen demonstriert. Das Deggendorfer "Bündnis gegen rechts" plant als Gegenreaktion eine Plakataktion. Hintergrund ist laut einer Mitteilung des Bündnisses ein für den gleichen Tag angekündigter Fackelmarsch von Rechtsextremen und sogenannten Verschwörungsideologen.

    Weil das Bündnis wegen der aktuellen Corona-Situation auf die persönliche Präsenz verzichten will, wollen die Organisatoren mit einer Plakataktion ihren Standpunkt deutlich machen. Bis zum 3. November können Bürgerinnen und Bürger ein Foto oder ein selbst gestaltetes Plakat per Datei an info@bgr-deg.de schicken. Die Einsendungen werden dann auf Plakat gedruckt und am Donnerstag in der Innenstadt präsentiert.

    Seit Monaten versammeln sich Anhänger von Verschwörungstheorien und Neonazis regelmäßig in Deggendorf und demonstrieren gegen Corona-Auflagen. Als Gegenreaktion ist nun das Deggendorfer "Bündnis gegen rechts" reaktiviert worden, das unter anderem von Parteien, Gewerkschaften, Vereinen, gemeinnützigen Organisationen und Privatpersonen getragen wird.

    15.21 Uhr: Streit um Abstand eskaliert: Angriff mit Feuerlöscher

    In einer Waldkirchener Gemeinschaftsunterkunft im Kreis Freyung-Grafenau ist ein Streit eskaliert: Ein 30-Jähriger hielt den Mindestabstand nicht ein, weswegen ein 23-Jähriger einen Feuerlöscher von der Wand riss und seinem Gegenüber damit ins Gesicht spritzte. Der Streit ereignete hatte sich am frühen Sonntagabend ereignet. Da der zu Boden gegangene über Augenschmerzen klagte, wurde ein Sanitäter hinzugerufen, welcher den Verletzten vor Ort versorgte. Eine Verlegung in ein Krankenhaus war nicht nötig.

    In der Unterkunft befinden sich derzeit mehrere Corona-positiv getestete Personen, welche angehalten sind, in ihren Zimmern zu bleiben. Deswegen befürchten einige, sich bei anderen Bewohnern anzustecken. Da der Aggressor erheblich alkoholisiert und mit weiteren Straftaten zu rechnen war, wurde er in polizeilichen Gewahrsam genommen. Gegen ihn wird jetzt wegen mehrerer Delikte ermittelt.

    12.15 Uhr: Corona-Monatsbilanz im Landkreis Deggendorf

    Insgesamt haben sich Stand heute im Landkreis Deggendorf 792 Personen mit dem Virus infiziert, 20 Personen sind daran verstorben. 505 Personen wurden aus der Quarantäne entlassen. Aktuell sind 187 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Die 7-Tages-Inzidenz liegt derzeit laut LGL bei 112,99. Das meldet das Landratsamt.

    Im Oktober wurden insgesamt 328 neue Fälle registriert, es wuchs die Zahl der Verstorbenen von 17 auf 20. Auch die Zahl der Kontaktpersonen mit einem höheren Infektionsrisiko ist sprunghaft angestiegen. Registrierte man zum 30.09.2020 182 Kontaktpersonen der Kategorie 1, waren es Ende Oktober 895 Personen. Die neu eingeführte Ampel sprang von grün (7-Tages-Inzidenz am 30.09. noch bei 5,87) auf gelb, rot und sogar dunkelrot. Die Überschreitungen der Warnwerte gingen einher mit Regelverschärfungen. Mittlerweile gilt die Ampelregelung nicht mehr: Von 02. bis 30. November gelten die Regelungen der 8. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung, ein Teil-Lockdown.

    © Landratsamt Deggendorf

    Die derzeitige Lage im Landkreis Deggendorf

    10.47 Uhr: Europäische Wochen: "Opern auf Bayrisch" verschoben

    Aufgrund der aktuellen Infektionsschutzmaßnahmen und des Teil-Lockdowns sagen die Europäischen Wochen Passau ihre für Donnerstag, 5. November, geplante Veranstaltung "Opern auf Bayrisch" in der Dreiländerhalle in Passau ab. Es wird einen Ersatztermin im Jahr 2021 geben. Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit. Umtausch ist über die Kartenzentrale der Europäischen Wochen Passau möglich. Die Öffnungszeiten sind Montag und Mittwoch, 10 bis 12.30 Uhr und Donnerstag, 14 bis 16 Uhr sowie jederzeit per E-Mail (kartenzentrale@ew-passau.de). Von Montag, 16., bis Freitag, 27. November, ist die Kartenzentrale geschlossen.

    10.16 Uhr: Die Situation im Landkreis Kelheim

    © Landratsamt Kelheim

    Die Situation im Landkreis Kelheim

    9.41 Uhr: Corona-Lage in der Stadt Passau

    Im Stadtgebiet Passau gab es seit dem gestrigen Sonntag 15 Corona-Neuinfektionen. Im Klinikum werden aktuell 22 Personen mit Covid-19 behandelt, wobei sich fünf Personen auf der Intensivstation befinden und eine Person beatmet werden muss. Das meldet die Pressestelle der Stadt.

    6.08 Uhr: Rathaus Vilshofen bleibt geschlossen

    Weil drei Beschäftigte des Vilshofener Rathauses positiv auf Corona getestet worden sind, bleibt das Rathaus von heute bis einschließlich Freitag (06.11.) geschlossen. Durch diese Maßnahmen soll die Ausbreitung des Virus unter den Beschäftigten eingedämmt werden und auch die Besucher des Rathauses geschützt werden. Die erkrankten Mitarbeiter arbeiten jeweils in unterschiedlichen Abteilungen.

    5.42 Uhr: Teststation Bayerisch Eisenstein in Betrieb

    In der Grenzgemeinde Bayerisch Eisenstein gibt es ab heute Mittag (12 Uhr) wieder kostenlose Coronatests für Berufspendler aus Tschechien. Die Testststation wurde in einem Container an der Arberlandhalle aufgebaut, nur ein kleines Stück vom Grenzübergang entfernt. In der Halle kann die Registrierung stattfinden. Im Unterschied zur ersten Teststation müssen sich Pendler jetzt für einen Test voranmelden und zwar auf der Homepage des Betreibers, des IMS Rettungsdienstes. Termine sind unter www.ims-rettungsdienst.de/eisenstein zu bekommen. Die Seite ist auf deutsch und auf tschechisch geschaltet.

    In Bayerisch Eisenstein sind bis zu 450 Tests am Tag möglich. Geöffnet ist die Station von Montag bis Freitag jeweils von 10 bis 18 Uhr. Es können sich auch nicht nur tschechische Berufspendler testen lassen, sondern auch Einheimische, so Landrätin Rita Röhrl. Für tschechische Arbeitskräfte ist ein wöchentlicher Test aber Pflicht, um weiter in Deutschland arbeiten zu können. Sie müssen jede Woche einen negativen Test beim Arbeitgeber vorlegen, der das auch dokumentieren muss.

    5.33 Uhr: Viele neue Fälle über das Wochenende hinweg gezählt

    Auch über das Wochenende hinweg wurden in Niederbayern wieder vielerorts neue Corona-Fälle festgestellt. Alleine der Landkreis Straubing-Bogen meldet am heutigen Montag 37 Fälle für den Verlauf des Wochenendes.

    Der Landkreis Regen meldet 27 Neuinfektionen, damit konnten bisher insgesamt 508 bestätigte Fälle gezählt werden. Der 7-Tage-Inzidenzwert liegt laut LGL bei 71,7.

    Die Stadt Passau meldet seit vergangenen Freitag 22 Corona-Neuinfektionen. Aktuell sind 97 Fälle in Passau als positiv zu bewerten. Heute sollen die Zahlen aus dem Klinikum veröffentlicht werden.

    Montag, 02.11.2020

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