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Corona-Ticker Niederbayern: Warn- und Grenzwerte überschritten | BR24

© dpa/Michael Kappeler

Symbolbild PCR-Abstrich

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    Corona-Ticker Niederbayern: Warn- und Grenzwerte überschritten

    In Niederbayern haben laut RKI momentan die Kreise Rottal-Inn, Regen und Landshut die höchsten Inzidenzzahlen. Dort steht die Corona-Ampel auf "Rot".

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    Die wichtigsten Corona-News des Tages aus Niederbayern

    Corona-Neuinfektionen in Niederbayern pro Tag

    Entwicklung der Corona-Kurve in Niederbayern

    18.10.2020

    13.00 Uhr Jetzt auch Lkr. Landshut im roten Bereich

    Die Ampel steht auf Rot: Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts liegt die 7-Tages-Inzidenz an Corona-Neuinfektionen im Landkreis Landshut seit heute Sonntag bei 52,5 – damit ist der von der Bayerischen Staatsregierung und der Bundesregierung ausgegebene Grenzwert von 50 überschritten. Aufgrund dessen gilt für den Landkreis Landshut automatisch die Stufe Rot der vom Freistaat Bayern angekündigten „Corona-Ampel“. Da der Freistaat hier eine landesweite Allgemeinverfügung erlassen hat, ist keine separate Anordnung durch die Kreisverwaltungsbehörden mehr nötig.

    Eine Übersicht über die Schutzregeln in Bayern finden sie hier.

    17.10.2020

    14.30 Uhr: Sechs Landkreise und Passau überschreiten Inzidenzwerte, drei sogar den Grenzwert 50

    Auch der Landkreis Freyung-Grafenau hat aktuell den 7 Tage-Inzidenzwert von 35 überschritten. Das teilte das Landratsamt am Nachmittag mit. Deshalb gelten auch hier jetzt zusätzliche Schutzregeln. Neben Freyung-Grafenau trifft dies aktuell auf die Stadt Passau, sowie auf die Landkreise Deggendorf und Landshut zu.

    Noch strengere Schutzregeln gelten in den Landkreisen Rottal-Inn, Regen und Passau, die laut LGL-Zahlen alle drei den Inzidenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen derzeit überschritten haben.

    Eine Übersicht über die Schutzregeln in Bayern finden sie hier.

    16.10.2020

    20.00 Uhr: Steigende Zahlen auch im Landkreis Straubing-Bogen

    Die allgemein steigenden Coronazahlen haben auch den Landkreis Straubing-Bogen erreicht. Mit aktuell 24 infizierten Personen (Stand 16.10., 9 Uhr) gibt es einen neuen Höchststand seit Juli. Das meldet das Landratsamt. Auch die Zahl der neu positiv getesteten Menschen aus dem Landkreis ist in den vergangenen sieben Tagen deutlich angestiegen – 17 neue Fälle wurden gemeldet, alleine am Mittwoch (acht) und Donnerstag (sechs) insgesamt 14. Die Sieben-Tages-Inzidenz liegt damit laut den offiziellen Zahlen des LGL mit Stand 16. Oktober, 9 Uhr, bei 16,81. Die Zahlen werden allerdings definitiv weiter steigen, dies hat sich im Verlaufe des Freitag bereits angedeutet: Noch am Freitag wird die Inzidenz auf über 20 steigen und die Zahl der aktuell infizierten Personen auf über 30. Die große Anzahl an Kontaktpersonen im dreistelligen Bereich bedeutet zudem einen extremen Aufwand für das Gesundheitsamt in der Ermittlung und die Gefahr einer weiteren Ausbreitung, so die Mitteilung des Landratsamtes.

    Am Freitag wurde auch ein Fall an der Ludmilla-Realschule in Bogen bekannt. Betroffen ist eine sechste Klasse. Neben der Indexperson sind 26 Schüler als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne und wurden bzw. werden vom Gesundheitsamt informiert. Die Kategorisierung der Lehrkräfte läuft noch.

    19.10 Uhr: Landkreis Passau erlässt Allgemeinverfügung

    Mit 45 Neuinfektionen innerhalb 24 Stunden (Stand 16. Oktober, 16 Uhr) hat das Infektionsgeschehen auch im Landkreis Passau neue Dimensionen angenommen. Das meldet das Landratsamt. Landrat Raimund Kneidinger ordnet daher mit Wirkung ab Samstag per Allgemeinverfügung deutlich verschärfte Corona-Vorsorgemaßnahmen an:

    • Es darf ab Samstag die Teilnehmerzahl etwa bei Hochzeiten, Geburtstagsfeiern und ähnlichem in Gasthäusern etc. die Obergrenze von 50 nicht überschreiten (bislang 100). Wer privat und zuhause feiert, kann dies nur noch mit maximal zehn Teilnehmern oder den Mitgliedern von nicht mehr als zwei Haushalten tun. Dies ist keine Empfehlung, sondern diese Höchstgrenzen sind verbindlich.
    • Ebenfalls per Allgemeinverfügung angeordnet wird die Maskenpflicht an den Schulen ab der 5. Klasse. Das Maskengebot gilt dann auch im Unterricht.
    • Was eine ausgeweitete Maskenpflicht im öffentlichen Raum betrifft, muss dazu im drittgrößten Flächenlandkreis Bayerns sicherlich eine andere Bewertung erfolgen, als dies in einer rein städtischen Region der Fall wäre. Aber auch hier gilt, dass sich jeder schon jetzt in eigener Verantwortung im Zweifelsfall für die Maske und damit für den Schutz seiner Mitmenschen entscheiden kann.

    Das Gesundheitsamt führt im Landkreis Passau derzeit 144 aktive Corona-Fälle.

    18.30 Uhr: 15 Neuinfektionen im Landkreis Rottal-Inn

    Am heutigen Freitag (Stand 16 Uhr) wurden im Landkreis Rottal-Inn 15 Neuinfektionen gemeldet. Damit liegt der Landkreis derzeit bei 1.065 Infektionen insgesamt. Aufgrund der aktuellen Situation bleibt das Bürgertelefon des Landkreises auch am Wochenende besetzt, und zwar Samstag von 9 bis 16 Uhr und Sonntag von 9 bis 16 Uhr unter 08561/20-760.

    18.10 Uhr: Eggenfelden: Asylbewerberunterkunft in Quarantäne

    In einer Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber in Eggenfelden ist ein Bewohner positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das meldet das Landratsamt Rottal-Inn. Demnach soll sich der betroffene Bewohner in Quarantäne befinden. Weiter sollen alle anderen Bewohner vom Gesundheitsamt vorsorglich unter Quarantäne gestellt worden sein. Morgen sollen laut Landratsamt alle Bewohner auf das Coronavirus getestet werden.

    14:30 Uhr: Passau überschreitet Warnwert von 35

    Im Stadtgebiet Passau wurde in den vergangenen Tagen ein besonders starker Anstieg der Corona-Neuinfektionen verzeichnet. In einer Pressemtteilung der Stadt heißt es: Heute hat die Stadt Passau nach Berechnung und Information des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) bei der 7-Tages-Inzidenz den Signalwert von 35 überschritten. Der Wert liegt derzeit bei 35,98/100.000. Es ist deshalb erforderlich, eine Allgemeinverfügung mit konkreten Maßnahmen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens zu erlassen. Die Allgemeinverfügung tritt ab Samstag, 17.10.20, 0.00 Uhr, in Kraft. Sie gilt zunächst bis zum Ablauf des Freitag, 23.10.2020 und kann im Laufe des heutigen Nachmittags unter www.passau.de abgerufen werden.

    10.32 Uhr: Freie Wähler sagen Parteitag in Landshut ab

    Die Freien Wähler sagen wegen steigender Corona-Zahlen in ganz Bayern ihren Landesparteitag am 24. Oktober in Landshut ab. Das teilte ein Sprecher der Partei heute auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. In den vergangenen Tagen hätten sich die Vorzeichen massiv verschlechtert, weshalb die Entscheidung zur Absage aus Sicherheitsaspekten getroffen worden sei, hieß es.

    Da neben der Grundsatzrede von Parteichef Hubert Aiwanger unter anderem Neuwahlen des Vorstands auf der Tagesordnung standen, wäre eine Online-Veranstaltung rechtlich nicht möglich gewesen. Nun hoffe die Partei, den Parteitag im kommenden Jahr nachholen zu können, sobald es die Pandemie zulasse.

    9.30 Uhr: Landratsamt DEG: Verschärfungen gelten noch nicht

    Das Landratsamt Deggendorf teilt mit, dass die gestern von Ministerrat beschlossenen Verschärfungen der Corona-Bestimmungen aktuell noch nicht gelten. Ihre Umsetzung steht aber bevor, sobald die Verordnung der Staatsregierung verkündet wird und sich die 7-Tages-Indzidenz weiter über dem Warnwert von 35 bewegt. Es wird trotzdem empfohlen, die beschlossenen Maßnahmen einzuhalten, hieß es.

    Gleiches gilt für alle anderen betroffenen Städte und Landkreise. Da die Beschlüsse des Kabinetts durch den Freistaat erst in eine Verordnung gemünzt werden müssen, die dann per Allgemeinverfügung durch die Kreisverwaltungsbehörden lokal erlassen werden müssen, besteht derzeit noch keine Rechts-grundlage, die neuen Beschlüsse umzusetzen. Deshalb gelten derzeit rechtlich gesehen die Allgemeinverfügungen der Landkreise , erklärt das Landratsamt Landshut.

    5.30 Uhr: Warn- und Grenzwerte überschritten

    In Niederbayern haben laut Robert-Koch-Institut (RKI) momentan (Stand 16.10., 0.00 Uhr) die Landkreise Rottal-Inn und Regen die höchsten Inzidenzzahlen. Beide liegen mit 86,4 (Lkr. Rottal-Inn) und 68,5 (Lkr. Regen) weit über dem Grenzwert von 50 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage. In beiden Landkreisen gelten strengere Maßnahmen. Welche genau, können Sie hier nachlesen:

    - Allgemeinverfügung und Maßnahmen im Kreis Rottal-Inn

    - Allgemeinverfügung und Maßnahmen im Kreis Regen

    Drei weitere niederbayerische Landkreise haben den Warnwert von 35 überschritten: Es sind der Landkreis Landshut (45), der Landkreis Deggendorf (41) und die Stadt Passau (36). Auch hier werden gemäß den Vorgaben des gestrigen Ministerratsbeschlusses Maßnahmen erlassen.

    Nah dran am Warnwert von 35 sind die Landkreise Freyung-Grafenau (34,5) und Passau (33,7).

    Die vergangenen Tage haben gezeigt, dass einzelne Ausbruchsgeschehen - zum Beispiel auf einer Geburtstagsparty oder in einem Wohnheim - die Sieben-Tage-Inzidenzzahl in dem jeweiligen Landkreis oder in der jeweiligen Stadt in die Höhe schnellen lassen. Deshalb wird dringend zum Einhalten den Abstands- und Hygieneregeln geraten. Außerdem sollen größere Feiern vermieden werden.

    Bürgertelefon des Landratsamtes Freyung-Grafenau ab Samstag wieder freigeschaltet

    Aufgrund des Überschreitens des Inzidenzwertes 35 und der daraus resultierenden Maßnahmen , wird es ab Samstag, 17.10.2020, unter der Telefonnummer 08551 57-470 wieder ein Bürgertelefon am Landratsamt Freyung-Grafenau geben, unter dem Fragen rund um das Thema Corona und insbesondere zur aktuellen Allgemeinverfügung beantwortet werden. Das Bürgertelefon ist Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr und Freitag bis Sonntag von 8 bis 12 Uhr erreichbar.

    15.10.2020

    19.40 Uhr: Landkreis Passau überschreitet Warnwert

    Das Gesundheitsamt hat im Landkreis Passau heute 20 neue Fälle des Coronavirus registriert. Stand heute wurden damit im Landkreis Passau bisher 947 Personen mit dem Virus infiziert. Aktuell führt das Gesundheitsamt für den Landkreis Passau 103 aktive Fälle, 814 der bisher Infizierten gelten als genesen. Nach den vom Landratsamt Passau veröffentlichten Infektionszahlen der letzten Woche liegt die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis Passau damit bei über 40. Aufgrund des hohen Niveaus jenseits des Warnwertes bereitet das Landratsamt eine Allgemeinverfügung gemäß den Vorgaben des heutigen Ministerratsbeschluss für ein Infektionsgeschehen ab dem Inzidenzwert 35 vor. Die Eckpunkte u.a.:

    • Maskenpflicht in den Schulen ab der 5. Klasse
    • Maskenpflicht an öffentlichen, stark frequentierten Plätzen.
    • Private Feiern und Kontakte werden beschränkt auf zwei Hausstände oder zehn Personen

    Der Entwurf der Verfügung wird noch mit der Regierung von Niederbayern abgestimmt, so eine Mitteilung des Landratsamtes Passau.

    19.20 Uhr: Zahlen in Regen steigen weiter

    Nachdem am Mittwochabend noch ein Fall bekannt wurde, wurden heute dem Gesundheitsamt am Landratsamt Regen 25 Neuinfektionen gemeldet. Das meldet das Landratsamt Regen. Somit sind im zweiten Halbjahr bislang 152 bestätigte Fälle aufgetreten. Insgesamt konnten bisher 348 bestätigte Fälle im Landkreis Regen gezählt werden. Laut LGL lag die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises Regen am Donnerstag bei 91,72 Fällen pro 100.000 Einwohner.

    18.00 Uhr: Landkreis Landshut: Warnwert von 35 überschritten

    Wegen einer nicht genehmigten Party ist die Zahl der neu gemeldeten Corona-Infektionen im Landkreis Landshut in den vergangenen Tagen nach oben geschnellt. Nach den Berechnungen des Staatlichen Gesundheitsamtes liegt die 7-Tages-Inzidenz an Corona-Neuinfektionen im Landkreis Landshut jetzt bei 37,52. Damit ist der von der Bayerischen Staatsregierung und der Bundesregierung ausgegebene Warnwert von 35 überschritten. Aus diesem Grund hat der Landkreis Landshut eine Allgemeinverfügung erlassen, die weitere Einschränkungen für die Bevölkerung vorsieht.

    17.46 Uhr: Weitere 30 Neuinfektionen im Landkreis Rottal-Inn

    Der niederbayerische Landkreis Rottal-Inn meldet heute 30 Corona-Neuinfektionen (Stand: 17 Uhr), dadurch werde der derzeitige RKI-Inzidenzwert von 81,5 (Stand: 15.10., 0 Uhr) laut Angaben des Landratsamts weiter steigen. Seit heute gibt es auch einen positiven Fall in der zweiten Unterkunft für Asylbewerber in Simbach am Inn. Dort leben in etwa 20 Menschen, die symptomlos sind und im Moment getestet werden, sagte Pressesprecher Thomas Hofbauer dem Bayerischen Rundfunk. Die sich außerhalb des Ortes befindende Asylbewerberunterkunft wurde vom Landratsamt unter Quarantäne gestellt und die positiv auf das Coronavirus getestete Frau wurde mit ihrem Mann und ihrem Kind anderweitig untergebracht. Unter den Neuinfektionen befinden sich auch sechs weitere Bewohner der bereits unter Quarantäne stehenden Asylbewerberunterkunft am Bahnhof der Stadt Simbach am Inn. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Familienmitglieder von bereits positiv Getesteten. Die anderen 23 Fälle, die heute gemeldet wurden, leben laut Pressesprecher Hofbauer im Landkreis verteilt. Die Zahl der derzeit insgesamt aktuell Infizierten im Landkreis Rottal-Inn liegt heute noch nicht vor. Nach wie vor befinden sich 12 Menschen im Krankenhaus, davon müssen drei Personen auf der Intensivstation behandelt werden.

    16.35 Uhr: Wegen Corona: Eishockey-Routinier Schütz vorerst in DEL2

    Der Olympiazweite Felix Schütz läuft wegen des verschobenen Saisonstarts in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) vorerst wieder für sein Jugendteam EV Landshut in der DEL2 auf. Der 32-Jährige unterschrieb bei den Niederbayern, für die er schon 2004/05 gespielt hatte, einen Vertrag bis zum Jahresende, teilte der Verein mit. Der langjährige Nationalspieler stand zuletzt für die Straubing Tigers in der DEL auf dem Eis, kam aber wegen der andauernden Corona-Spielpause nicht zum Einsatz.

    15.44 Uhr: Hohlmeier mit Corona infiziert, Weber in Quarantäne

    Die CSU-Europaabgeordnete Monika Hohlmeier ist an Corona erkrankt. Sie habe milde Symptome und habe sich am Wochenende umgehend in Quarantäne begeben, sagte die 58-Jährige dem "Münchner Merkur". Hohlmeier hat ihr positives Ergebnis nach eigenen Angaben überraschend am Samstag nach einem der wöchentlichen Routinetests bekommen. Die Arbeit setze sie nun eingeschränkt virtuell fort, lasse sich, wo möglich, virtuell zu Sitzungen zuschalten. Das Parlament und alle denkbaren Kontaktpersonen habe sie persönlich informiert.

    Der Fraktionschef der Konservativen im EU-Parlament, Manfred Weber aus Niederbayern, hat sich ebenfalls in Quarantäne begeben. Er ist nach übereinstimmenden Angaben Hohlmeiers und aus der CSU-Europagruppe aber keine ihrer Kontaktpersonen. Hohlmeier forderte alle Bürger auf, die Krankheit ernst zu nehmen und auf Abstand, Maske und Hygieneregeln zu achten.

    14.10 Uhr: Landkreis Deggendorf überschreitet Warnwert von 35

    Der Landkreis Deggendorf liegt bei einer 7-Tages-Inzidenz von 43,5 und somit über dem Warnwert von 35. Deshalb wurden heute Beschränkungen per Allgemeinverfügung erlassen. Diese gelten ab dem morgigen Freitag für voraussichtlich sieben Tage. Das meldet die Pressestelle des Landratsamtes Deggendorf.

    In der Allgemeinverfügung wird Folgendes geregelt: An privaten Feiern in öffentlichen oder angemieteten Räumen dürfen maximal 50 Personen teilnehmen. In weiterführenden Schulen gilt Maskenpflicht ab der 5. Klasse. In Heilpädagogischen und Kinder-Tagesstätten gilt Maskenpflicht beim Personal. Es wird dringend empfohlen, in privaten Räumen keine Feierlichkeiten mit mehr als 25 Teilnehmern durchzuführen und öffentliche Veranstaltungen mit mehr als 50 Personen zu meiden.

    13.30 Uhr: Maskenpflicht im Rottaler ÖPNV

    Aufgrund des überschrittenen Inzidenzwerts von 50 und der steigenden Infektionszahlen macht das Landratsamt Rottal-Inn nochmals auf die im Öffentlichen Personennahverkehr geltende Maskenpflicht aufmerksam. In einer Pressemitteilung heißt es: "Fahrgäste sind verpflichtet, in Zügen und Bussen sowie an den Bahnhöfen und Haltestellen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Diese ist während der gesamten Fahrt aufzubehalten und sowohl Mund als auch Nase sind damit gleichermaßen zu bedecken. Gerade vor dem Hintergrund, dass es keinen gesetzlich vorgeschriebenen Mindestabstand im ÖPNV gibt, ist es umso wichtiger, dass sich die Fahrgäste gegenseitig durch das Tragen der Maske schützen."

    12.28 Uhr: Deggendorfer SC spielt ohne Zuschauer

    Zum Heimspiel des Eishockey-Oberligisten Deggendorfer SC am morgigen Freitag dürfen keine Zuschauer in die Halle. Hintergrund ist eine Allgemeinverfügung des Landkreises Deggendorf aufgrund der zuletzt hohen Zahl an Neuinfektionen mit dem neuartigen Coronavirus. Im Kreis Deggendorf ist der Warnwert von 35 Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen überschritten. Wie der DSC mitteilt, wird das Testspiel gegen den niederbayerischen Zweitligisten Landshut ab 20 Uhr vom Internetportal "Sprade-TV" kostenpflichtig übertragen.

    Der Vorstand des Deggendorfer SC, Artur Frank, weist in der Mitteilung des Vereins darauf hin, dass das Geisterspiel keine Folge des vergangenen Heimspiels, das vor Zuschauern ausgetragen worden war, ist. Personen aus dem Umfeld des Stadions hätten sich darüber beschwert, dass gegen Corona-Auflagen verstoßen worden wäre. Dem war laut dem DSC nicht so, die Zuschauer hätten sich vorbildlich verhalten.

    5.24 Uhr: Teststation in Bayerisch Eisenstein verlängert

    Die Corona-Teststation am ehemaligen Badparkplatz in Bayerisch Eisenstein, an der niederbayerischen Grenze zu Tschechien, wird statt bis Mittwoch, nun bis Donnerstag geöffnet haben. Das teilt das Landratsamt Regen mit. Aufgrund des starken Zuspruchs habe man mit der Regierung von Niederbayern eine eintägige Verlängerung vereinbart, sagt Landkreispressesprecher Heiko Langer.

    In den ersten drei Tagen haben sich an der mobilen Teststation mehr als 1.200 Menschen kostenlos auf eine SARS-CoV-2-Infektion testen lassen. Vor allem Pendler aus Tschechien nehmen diese Möglichkeit wahr.

    Die Teststation hat heute und morgen von 6 bis 18 Uhr geöffnet.

    5.12 Uhr: Landkreis Rottal-Inn ist bayernweiter Corona- Hotspot

    Mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 81,5 ist der Landkreis Rottal-Inn laut aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts (15.10. 0.00 Uhr) Corona-Hotspot in Bayern. Nirgendwo im Freistaat ist die Zahl der Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen höher. Der Landkreis hatte bereits gestern eine Allgemeinverfügung erlassen. Die Maßnahmen können Sie hier nachlesen.

    14.10.2020

    19.20 Uhr: Lage in Stadt und Landkreis Passau

    Seit Freitag sind für das Stadtgebiet Passau zehn Corona-Neuinfektion zu verzeichnen. Das meldet die Stadtverwaltung. Die Gesamtzahl der positiv getesteten Menschen im Stadtgebiet Passau liegt bei 242. Aktuell sind 17 Personen im Stadtgebiet Passau als infiziert zu bewerten. Verstorben sind 21 Personen. Im Klinikum Passau werden aktuell vier Personen mit COVID-19 behandelt.

    Das Gesundheitsamt im Landkreis Passau hat heute 17 neue Fälle des Coronavirus registriert. Damit wurden im Landkreis Passau bisher 927 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Aktuell führt das Gesundheitsamt für den Landkreis Passau 85 aktive Fälle, 812 der bisher Infizierten gelten als genesen.

    Nach den vom Landratsamt Passau veröffentlichten Infektionszahlen der letzten Woche liegt die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis Passau damit bei etwa 38.

    19.08 Uhr: 79 Infizierte im Landkreis Landshut

    Im Landkreis Landshut gibt es derzeit 79 Corona-Infektionen. Die aktuell von einer Infektion Betroffenen stammen aus der Stadt Landshut, Bodenkirchen, Vilsbiburg, Bayerbach, Buch a. Erlbach, Essenbach, Niederaichbach, Pfeffenhausen, Kröning, Ergolding, Neufahrn, Neufraunhofen, Hohenthann, Altdorf, Velden, Kröning, Wurmsham, Schalkham, Gerzen, Kumhausen und Tiefenbach.

    18.12 Uhr: Rottal-Inn: Landratsamt führt erneut Corona-Hotline ein

    Nachdem im Landkreis Rottal-Inn der Grenzwert von 50 Fällen pro 100.00 Einwohner überschritten worden ist, hat das Landratsamt nun wieder eine Bürger-Hotline zum Coronavirus eingerichtet. Das geht aus einer Mitteilung des Landratsamtes hervor. Die Hotline wird ab morgen erreichbar sein, um alle Fragen rund um die aktuelle Situation im Landkreis zu klären. Dadurch solle Verunsicherung gemindert werden, so Landrat Michael Fahmüller (CSU).

    Eine Corona-Hotline gab es bereits während der Ausgangsbeschränkungen am Landratsamt. Mit der Bürger-Hotline sollen allgemeine Fragen bezüglich des Coronavirus geklärt und die geltenden Regelungen erläutert werden. Infizierte und Kontaktpersonen sollen sich laut Landratsamt weiterhin direkt an die Kontaktermittlung wenden. Das Bürgertelefon ist ab morgen, 15.10., 9 Uhr, erreichbar - unter der Telefonnummer 08561/20-760. Generell ist die Hotline von Montag bis Donnerstag von 9 Uhr bis 16 Uhr erreichbar sowie freitags von 9 Uhr bis 12 Uhr.

    11.55 Uhr Landkreis Deggendorf überschreitet Warnwert

    Wie das Landratsamt Deggendorf meldet, sind heute Vormittag zahlreiche Fälle von Neuinfektionen bekannt geworden. Demnach überschreitet der Landkreis den Warnwert von 35 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in 7 Tagen. Landrat Christian Bernreiter möchte am Nachmittag mehr Informationen über die aktuelle Lage bekanntgeben.

    9.50 Uhr: Erstes Training des EVL nach Quarantäne

    Nachdem heute die letzten Spieler des EV Landshut ihre Quarantäne-Maßnahmen beendet haben, kann der DEL2-Eishockeyclub heute erstmals mit dem gesamten Kader trainieren. Wie der Verein mitteilt, beginnen damit die Saisonvorbereitungen. Bereits am Freitag kommt es gegen den Deggendorfer SC zum niederbayerischen Testduell. Das Spiel beginnt um 20 Uhr in Deggendorf. Saisonstart in der DEL2 ist am 6. November.

    5.45 Uhr: Viele Neuinfizierte im Kreis Rottal-Inn

    Nach dem Landkreis Regen hat auch der Landkreis Rottal-Inn den Grenzwert der 7-Tage-Inzidenz überschritten. Er liegt laut Robert-Koch-Institut (Stand: 14.10., 0.00 Uhr) aktuell bei 57,6. Das Landratsamt will heute Maßnahmen bekannt geben.

    Wie es gestern Nachmittag in einer Pressemitteilung hieß, seien Krisenstab und Gesundheitsamt am Landratsamt Rottal-Inn schon seit dem Wochenende in laufendem Kontakt mit der Regierung von Niederbayern. "Die zu treffenden Maßnahmen werden nach Freigabe durch die Regierung von Niederbayern per Allgemeinverfügung bekannt gegeben", so das Landratsamt.

    13.10.2020

    20.00 Uhr: Zehn Neuinfektionen im Landkreis Rottal-Inn

    Seit gestern gab es zehn Corona-Neuinfektionen im Landkreis Rottal-Inn. Damit gibt es aktuell 96 Fälle. 14 davon befinden sich in einer Klinik, vier auf der Intensivstation. Die Gesamtzahl der Indexfälle beträgt 983 (alle Fälle seit dem 1. Fall im März). Todesfälle sind es bis heute 51 Personen. Es gibt keinen neuen Corona-Todesfall im Landkreis.

    19.44 Uhr: Keine Neuinfektionen im Landkreis Regen

    Am heutigen Dienstag wurden der Abteilung Gesundheitswesen am Landratsamt Regen keine Neuinfektionen gemeldet, so eine Pressemitteilung des Landratsamtes. Bislang sind im zweiten Halbjahr 117 bestätigte Fälle aufgetreten. Damit gab es insgesamt 313 bestätigte Fälle im Landkreis Regen. Laut LGL lag die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises Regen am Dienstag bei 86,55 Fällen pro 100.000 Einwohner. An der Pendler-Teststation in Bayerisch Eisenstein wurden am Montag 542 Menschen getestet, am Dienstag wurden bis zum Nachmittag rund 300 Testungen gezählt.

    19.20 Uhr: Rottal-Inn erreicht Inzidenz-Grenzwert von 50

    Schon seit dem Wochenende sind Krisenstab und Gesundheitsamt am Landratsamt Rottal-Inn in laufendem Kontakt mit der Regierung von Niederbayern bezüglich des stetig ansteigenden Inzidenzwerts im Landkreis, so eine Mitteilung des Landratsamtes. Mit der heutigen Berechnung und Meldung des Inzidenzwerts durch das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) an die Regierung von Niederbayern ist nun offiziell der Grenzwert von 50 Infektionen pro Woche und 100.000 Einwohnern erreicht – er liegt demnach bei derzeit 52,67.

    Die deshalb zu treffenden Maßnahmen werden nach Freigabe durch die Regierung von Niederbayern voraussichtlich im Laufe des morgigen Tages per Allgemeinverfügung bekannt gegeben.

    19.02 Uhr: Gymnasium Pocking: 140 Schüler in Quarantäne

    Im Landkreis Passau gibt es elf neue Corona-Fälle. Das meldet das Landratsamt. Damit haben sich im Landkreis Passau bisher 910 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Aktuell führt das Gesundheitsamt für den Landkreis Passau 68 aktive Fälle, 812 der bisher Infizierten gelten als genesen. Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis Passau liegt damit bei etwa 32.Unter den heute registrierten Neuinfektionen befindet sich eine Lehrkraft des Gymnasiums Pocking. Für rund 140 Schülerinnen und Schüler aus insgesamt sieben Klassen, in denen die Lehrkraft im relevanten Zeitraum unterrichtet hat, wurden Quarantänemaßnahmen und Tests angeordnet. Diese sollen voraussichtlich noch im Laufe dieser Woche durchgeführt werden.

    18.21 Uhr: Turnhallen im Landkreis Regen geschlossen

    Als Reaktion auf die weiter steigende Zahl der Covid-19-Infektionen im Landkreis Regen hat die Kreisverwaltung nun vorübergehend die außerschulische Nutzung von landkreiseigenen Schulturnhallen untersagt. Das Verbot ist an die Allgemeinverfügung gekoppelt und gilt somit nur bis zum Sonntagabend. Das meldet das Landratsamt Regen.

    16.35 Uhr: Insgesamt sechs Fälle an der Bavaria Klinik Freyung

    An der Bavaria Klinik in Freyung (Landkreis Freyung-Grafenau) sind vier weitere Corona-Fälle festgestellt worden. Das ergab die Reihentestung von 150 Personen am Sonntag, die veranlasst wurde, nachdem vergangene Woche zwei Klinikangestellte positiv getestet worden waren. Nun sind insgesamt vier Angestellte und zwei Patienten erkrankt. Allerdings zeigt laut Landratsamt nur einer der Erkrankten Symptome. Alle sechs befinden sich in häuslicher Quarantäne bzw. wurden isoliert. Ende der Woche soll es eine zweite Reihentestung an der Klinik geben. Die Hygienemaßnahmen wurden verschärft und es werden derzeit keine neuen Patienten aufgenommen.

    10.47 Uhr: Hallenbad Bogen bleibt geschlossen

    Das Hallenbad in Bogen im Landkreis Straubing-Bogen wird aufgrund der Hygiene- und Infektionsschutzauflagen bis auf Weiteres nicht öffnen. Das teilt heute das Landratsamt mit. Ob im Verlaufe der Saison 2020/21 zu einem späteren Zeitpunkt eine Öffnung noch möglich ist, lässt sich derzeit noch nicht abschätzen, heißt es weiter.

    6.05 Uhr: Zweiter Tag der Teststation Bayerische Eisenstein

    Die mobile Corona-Teststation in Bayerisch Eisenstein im Kreis Regen öffnet heute zum zweiten Mal. Bereits gestern haben sich dort gut 400 Menschen testen lassen. "Der Ansturm am ersten Tag war groß", berichtet ein Landkreispressesprecher. Die Station ist für tschechische Pendler gedacht, die nach Deutschland einreisen. Die Coronatests sind kostenlos. Noch bis morgen bleibt die mobile Teststation in Betrieb. Zu finden ist sie am ehemaligen Badparkplatz in Bayerisch Eisenstein. Sie hat von 6 bis 18 Uhr geöffnet.

    12.10.2020

    19.10 Uhr: Landkreis Regen erreicht Inzidenzwert von 90

    Der Landkreis Regen hat einen Inzidenzwert von 90 erreicht. Nachdem der Wert bereits am Wochenende bei über 60 lag, wurde eine Allgemeinverfügung erlassen. Diese gilt seit heute und beschränkt unter anderem die Teilnehmerzahl von Veranstaltungen sowie den Schulbetrieb.

    18.47 Uhr: Neun neue Fälle im Landkreis Rottal-Inn

    Seit Samstag wurden im Landkreis Rottal-Inn neun neue Corona-Infektionen gemeldet. Damit gibt es im Landkreis aktuell 89 Fälle. Die Gesamtzahl der Indexfälle beträgt 973 (alle Fälle seit dem 1. Fall im März). Derzeit befinden sich 14 Menschen im Krankenhaus, vier davon auf der Intensivstation. Das meldet das Landratsamt. Todesfälle waren es bis heute 51 Personen, so eine Mitteilung des Landratsamtes. Bezüglich des zeitweisen Überschreitens des 50er-Inzidenzwertes sei der "Krisenstab Corona" am Landratsamt Rottal-Inn derzeit in Kontakt mit der Regierung von Niederbayern, so das Landratsamt. Hierzu werde es voraussichtlich am Dienstag (13.10.) konkrete Entscheidungen geben.

    17.55 Uhr: Situation im Landkreis Passau stabil

    Das Gesundheitsamt hat im Landkreis Passau heute zwei neue Corona-Fälle registriert. Damit haben sich im Landkreis Passau bisher 899 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Aktuell führt das Gesundheitsamt für den Landkreis Passau 59 aktive Fälle, 810 der bisher Infizierten gelten als genesen. Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis Passau liegt damit weiterhin bei 27,5. Das meldet das Landratsamt.

    Der überwiegende Teil der derzeit vorliegenden Neuinfektionen sei auf Ansteckungs-Schwerpunkte (Familienfeiern/Arbeitsessen und Pflegeeinrichtungen) zurückzuführen. Dies und der von der Warnschwelle 35 noch deutlich entfernte aktuelle Inzidenzwert lösen derzeit noch keine akut notwendigen landkreisweiten Beschränkungen aus, heißt es in der Mitteilung weiter.

    17.30 Uhr: Klassen der Simbacher Mittelschule im Homeschooling

    Mehrere Klassen der Mittelschule Simbach werden ab morgen Dienstag per Homeschooling unterrichtet, darunter auch zwei Klassen, die nicht selbst in Quarantäne sind. Grund ist, dass von den Quarantäne-Maßnahmen an mehreren Klassen der Schule auch einige Lehrer betroffen sind, wodurch ein Präsenz-Unterricht derzeit nicht mehr möglich ist. Die Mittelschule Simbach informiert die betroffenen Klassen über die jeweilige Dauer der Homeschooling-Maßnahme, so das Landratsamt Rottal-Inn.

    12.34 Uhr: Teststation an der Grenze wird gut angenommen

    Die vom Landkreis Regen kurzfristig an der deutsch-tschechischen Grenze eingerichtete Corona-Teststation wird laut Kreissprecher Heiko Langer hervorragend angenommen. In den ersten drei Stunden hätten sich demnach heute fast 200 Personen testen lassen. Zusammen mit der Regierung von Niederbayern hat der Bayerwaldlandkreis am ehemaligen Badparkplatz unmittelbar an der Grenze in Bayerisch Eisenstein eine mobile Teststation aufgebaut. Dort können sich Grenzpendler ohne Voranmeldung bis Mittwoch jeweils von 6 bis 18 Uhr testen lassen. Der Test ist kostenlos.

    Der Landkreis Regen hat Grenzpendler dazu aufgerufen, sich freiwillig einem Corona-Test zu unterziehen. Man setze auf die Vernunft der Beschäftigen und der Arbeitgeber, so Kreissprecher Heiko Langer. Bisher sei das Vertrauen absolut gerechtfertigt.

    11.19 Uhr: Neuinfizierungen in den Kreisen Deggendorf und Passau

    Die Sieben-Tage-Inzidenzwerte der Landkreise Deggendorf und Passau liegen derzeit zwar knapp unter dem Warnwert von 35, dennoch wurden auch am Wochenende wieder viele Neuinfizierungen gemeldet. Beide Landratsämtern beobachten das Ausbruchgeschehen und arbeiten an der Nachverfolgung von Infektionsketten.

    Im Kreis Deggendorf liegt die Zahl der Neuinfizierten der letzten sieben Tage auf 100.000 Einwohner hochgerechnet bei 31,8. Ursprung der am Wochenende aufgetretenen Infektionen sind vermehrt private Partys, so das Landratsamt.

    Im Kreis Passau liegt die Sieben-Tage-Inzidenz aktuell bei 27,5. Das Gesundheitsamt Passau meldete gestern 28 neue Corona-Fälle seit Freitag im Landkreis. "Hotspots" sind unter anderem ein Seniorenheim und ein Kindergarten, heißt es. Aber auch aus privaten und betrieblichen Veranstaltungen ergeben sich neue Fälle, teilte das Landratsamt dem BR mit.

    Beide Landratsämter appellieren eindringlich an die Bevölkerung, die Infektionsschutzmaßnahmen zu beachten und nach Möglichkeit auf größere Zusammenkünfte zu verzichten.

    6.00 Uhr: Quarantäne für etliche Schulklassen in Simbach am Inn

    Im Zusammenhang mit dem Coronaausbruch in der Asylbewerber Unterkunft in Simbach am Inn (Lkr. Rottal-Inn) müssen nun mehrere Schulklassen aus dem Raum Simbach in Quarantäne. Wie das Landratsamt Rottal-Inn mitteilt, sind folgende Klassen betroffen: an der Mittelschule Simbach die Klassen 9b, 9dm, 7b, 5b und 13 Kinder der Klasse 5a, die mit der 5b Religionsunterricht hatten. Außerdem in Quarantäne sind die Klasse 5b der Realschule Simbach, sowie die Klasse 4b der Mittelschule Kirchdorf. Die genaue Anzahl der Schüler liefert das Landratsamt nach.

    5.45 Uhr: Keine Dauerkarten beim EVL

    Für die Heimspiele des EV Landshut werden in der DEL2-Saison 2020/21 keine Dauerkarten verkauft. Das teilt der Verein mit und begründet es mit der Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln. Es dürfe nur ein Bruchteil der Stadionkapazität am Gutenbergweg genutzt werden, deshalb gäbe es nur Tageskarten für die Heimspiele zu kaufen. Bisherige Inhaber einer Sitzplatz-Dauerkarte haben in der nächsten Saison wieder ein Anrecht auf ihren Stammplatz, heißt es. Die Tagestickets sind jeweils fünf Tage vor dem entsprechenden Heimspiel ausschließlich über online buchbar.

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