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Corona-Ticker Niederbayern: Klassen müssen in Quarantäne | BR24

© pa/zuma wire/lorenzo carnero

Symbolbild Corona

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    Corona-Ticker Niederbayern: Klassen müssen in Quarantäne

    Deggendorf meldet 10 neue Corona-Fälle. Außerdem müssen zwei Grundschulklassen in Quarantäne. Mehr Meldungen im Ticker:

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    Die wichtigsten Corona-News des Tages aus Niederbayern

    Corona-Neuinfektionen in Niederbayern pro Tag

    Entwicklung der Corona-Kurve in Niederbayern

    03.10.2020

    18.42 Uhr: 10 neue Corona-Fälle in Deggendorf

    Das Landratsamt Deggendorf meldete 10 neue Corona-Fälle. Außerdem müssen nach der Infektion zweier Schüler an der Grundschule Winzer die Schülerinnen und Schüler der 2. und 3. Klasse müssen in Quarantäne. Die Ermittler des Corona-Teams würden sich telefonisch mit den betroffenen Familien in Verbindung setzen, so das Landratsamt. Da nur die Kinder der betroffenen Klassen einem höheren Infektionsrisiko ausgesetzt wären, seien auch nur diese von der Quarantäne betroffen. Nicht von der Quarantäne betroffen seien in den meisten Fällen die Eltern oder die Geschwisterkinder. Eine Reihentestung sei für Montag geplant. Das Corona-Team setze sich mit den Betroffenen wegen der Terminierung in Verbindung.

    02.10.2020

    10.49 Uhr: Corona-Fall in Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber

    Das Landratsamt Freyung-Grafenau meldet, dass die Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber in Waldkirchen vorsorglich unter Quarantäne steht. Eine Bewohnerin der Unterkunft war positiv auf das Virus getestet worden. Die Frau ist in eine andere Quarantäneeinrichtung gebracht worden. Die übrigen Bewohnerinnen und Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft wurden durch das Gesundheitsamt vorsorglich unter Quarantäne gestellt. Heute sollen die Bewohner noch getestet werden.

    01.10.2020

    15.15 Uhr: Landshut überholt Dingolfing-Landau

    Die Stadt Landshut hat mit 29 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche den ehemaligen bayerischen Corona-Hotspot Dingolfing-Landau überholt. Dort sank die Sieben-Tage-Inzidenz in den vergangenen zwei Tagen deutlich. War sie noch vergangene Woche über dem kritischen Wert von 50, liegt sie heute (Stand: 01.10. 0.00 Uhr) laut Robert-Koch-Institut bei 27. Beide Zahlen geben keinen Anlass zum Handeln: Der Signalwert, ab dem eine Stadt oder ein Landkreis Maßnahmen überprüfen muss, ist 35.

    Somit liegt heute keiner der niederbayerischen Landkreise im kritischen Bereich. Die wenigsten Neuinfizierten binnen sieben Tage auf 100.000 Einwohner hochgerechnet verzeichnen in Niederbayern die Landkreise Landshut (3,2) und Deggendorf (4,2).

    Die Stadt Landshut war in der ersten September-Hälfte bereits Corona-Hotspot und hatte einen Sieben-Tage-Inzidenzwert von über 50. Damals mussten als Konsequenz auch Grundschüler mit Masken im Unterricht sitzen.

    13.05 Keine weiteren Infektionen an Schulen

    Die Reihentestungen an mehreren Schulen im Kreis Deggendorf, die von Corona betroffen waren, haben durchwegs negative Ergebnisse erbracht. Das teilt das Landratsamt heute mit. Getestet wurde an der Realschule Schöllnach, der Grundschule Theodor-Eckert in Deggendorf sowie dem Comenius Gymnasium in Deggendorf.

    12.18 Uhr: Deggendorf hat jetzt ein Corona-Team

    Das Landratsamt Deggendorf hat ein eigenes Corona-Team eingeführt, das sich bei Corona-Infektionen um die einheitliche Kommunikation nach außen kümmert. Wie es heißt, seien dafür seit August 15 neue Mitarbeiter eingestellt worden. Sie sollen zukünftige Übermittlungspannen verhindern und dafür sorgen, dass das Landratsamt für seine Bürger zuverlässig erreichbar ist.

    Das Team kann zu den Geschäftszeiten unter 0991/3100-477 angerufen werden. Per E-Mail ist das Corona-Team über corona@lra-deg.bayern.de.

    30.09.2020

    19.05 Uhr: Tschechien ruft Notstand aus

    Die Regierung des niederbayerischen Nachbarlandes Tschechien hat wegen steigender Corona-Infektionszahlen wieder den Notstand ausgerufen. Er gilt ab kommender Woche, wie Gesundheitsminister Roman Prymula mitteilte. Die Grenzen - unter anderem nach Niederbayern - sollen diesmal offen bleiben.

    Der ausgerufene Notstand ermöglicht es der Regierung unter anderem, Bürgerrechte wie die Versammlungsfreiheit auszusetzen. Zudem können die Gerichte höhere Strafen verhängen. Der Ausnahmezustand galt bereits zwei Monate lang im Frühjahr.

    12.44 Uhr: Tschechien will Ausnahmezustand verhängen

    Niederbayerns Nachbar Tschechien will wegen der Corona-Krise den Ausnahmezustand verhängen, um weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens beschließen zu können. Dies sei notwendig, damit das Gesundheitssystem nicht überfordert werde, sagte Gesundheitsminister Roman Prymula im Parlament in Prag. Nach Spanien steigen die Werte in Tschechien europaweit am schnellsten.

    Prymula schlug vor, die Zahl der Teilnehmer bei öffentlichen Veranstaltungen draußen auf 20 und in Räumen auf zehn zu begrenzen. Ab Montag sollen weiterführende Schulen geschlossen bleiben. Auch die Universitäten blieben weiter im Online-Betrieb. Medizinstudenten sollten sich bereit halten, in Krankenhäusern zu helfen. Die neuen Maßnahmen sollen zunächst zwei Wochen in Kraft bleiben. Das Kabinett will sich noch heute damit befassen.

    29.09.2020

    16.50 Uhr: Hallenbad Freyung öffnet

    Nach der Sommerpause öffnet das Hallenbad in Freyung - allerdings unter erheblichen Hygiene-Auflagen. Wie das Landratsamt Freyung-Grafenau heute mitteilt, ist die Besucherzahl auf maximal 50 begrenzt. Im Eingangs-und Schließfachbereich muss jeder Besucher ab sechs Jahren einen Mund-Nase-Schutz tragen. Kindern unter zwölf Jahren ist der Eintritt ins Hallenbad nur in Begleitung eines Erwachsenen gestattet. Kontaktdaten der Besucher werden an der Kasse erfasst. Wer Symptome eines Atemwegsinfekts zeigt, kann das Bad nicht besuchen. Die Sauna sowie das Solarium bleiben aufgrund des Infektionsschutzes weiterhin geschlossen, die beiden Schwimmbecken können jedoch uneingeschränkt genutzt werden, so das Amt.

    Die Öffnungszeiten im Hallenbad Freyung: Montag geschlossen, Dienstag bis Freitag 14.00 Uhr bis 21.00 Uhr, Samstag 13.00 Uhr bis 19.00 Uhr und Sonntag 14.00 Uhr bis 19.00 Uhr.

    13.05 Uhr: Christkindlmarktersatz in Deggendorf

    Deggendorf lässt den Christkindlmarkt dieses Jahr ausfallen. Wie die Stadt mitteilt, gibt es dafür ein Alternativprogramm mit dem Namen "Deggendorf im Advent 2020". Unter anderem soll es Winterbiergärten und Eisstockbahnen geben - alles gut verteilt in der Innenstadt. Jede Gastronomie braucht ein eigenes Hygienekonzept, wie es heißt. Am Luitpoldplatz/Michael-Fischer-Platz wird ein Adventsmarkt mit Verkaufständen stattfinden. Hier gilt jedoch: Alkoholverbot und Maskenpflicht. Im Alten Rathaus ist ein Kunsthandwerkermarkt geplant.

    28.09.2020

    16.05 Uhr: Drei Klassen in Deggendorf in Quarantäne

    Am Deggendorfer Comenius-Gymnasium müssen drei Klassen in Quarantäne. Das bestätigte ein Sprecher des Landratsamtes Deggendorf dem BR. Wie es heißt, sei ein Schüler einer zehnten Klasse positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das Ergebnis war bereits am Samstagnachmittag vorgelegen, die Person sei in Quarantäne. Weil der Schüler in den Fächern Französisch und Religion mit Schülern aus den anderen zehnten Klassen gemeinsam Unterricht hatte, müssen jetzt drei zehnte Klassen in Quarantäne. Die Reihentestung der Schüler der drei zehnten Klassen am Comenius-Gymnasium ist heute Vormittag an der Corona-Teststrecke in Deggendorf angelaufen.

    16.00 Uhr: Corona-Fall in Passauer JVA

    In der JVA Passau gibt es einen ersten positiven Corona-Fall unter den Häftlingen. Das bestätigte der stellvertretende Leiter der JVA, Marcus Hegele, dem BR auf Anfrage. Wie in der JVA Straubing wurde auch in Passau ein sogenannter "Zugangsgefangener", der vor Kurzem in die JVA gebracht wurde, positiv auf Corona getestet. Zufangsgefangene seien laut Hegele 14 Tage von anderen Häftlingen getrennt, um eine Ansteckung des Coronaivurs zu vermeiden. Obwohl dadurch eine geringe Ansteckungsgefahr in der Passauer JVA herrscht, wurden die Schutzmaßnahmen jetzt erweitert: In der ganzen JVA Passau gilt ab jetzt eine Maskenpflicht, außerdem sollen Bedienstete und Häftlinge großflächig getestet werden.

    Insgesamt gibt es in der Passauer JVA derzeit 60 Gefangene. Erst vor vier Tagen war ein Häftling der JVA Straubing positiv auf das Coronavirus getestet worden. Auch hierbei handelte es sich um einen sogenannten "Zugangsgefangenen", der vor Kurzem aus einem Berzirksklinikum nach Straubing gebracht wurde. In der Straubinger JVA gilt - anders als in Passau - nur in einem bestimmten Bereich der JVA Maskenpflicht. In Straubing ist es der insgesamt vierte bekannte Corona-Fall.

    14.45 Uhr: Kreis Dingolfing-Landau weiter Hotspot

    Im Landkreis Dingolfing-Landau liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei 63,4. Das teilt das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen in den aktuellen Zahlen mit (Stand: 28.9.20; 8 Uhr). Damit verzeichnet der niederbayerische Landkreis die höchste Sieben-Tage-Inzidenz in ganz Bayern und gilt weiterhin als Corona-Hotspot.

    Anhand dieser Zahl werden die neuen Infektions-Fälle registriert, die innerhalb einer Woche pro 100.000 Einwohner aufgetreten sind. Bei einem Wert ab 50 sind die Behörden angehalten, Maßnahmen zur Eindämmung der Neuinfektionen zu ergreifen. Im Kreis Dingolfing ist das bereits vergangene Woche passiert.

    Bei der Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner ist in ganz Bayern der Wert leicht gesunken auf 16,55.

    12.30 Uhr: Lebenshilfe Osterhofen geschlossen

    Nachdem eine Person aus dem nahen Umfeld der Lebenshilfe Osterhofen im Landkreis Deggendorf positiv auf Corona getestet wurde, ist der Betrieb der Werkstatt vorsorglich eingestellt worden. Die Lebenshilfe hat in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt heute eine Reihentestung durchgeführt. Die Testergebnisse werden frühestens für morgen erwartet. Die Menschen mit Behinderung, die in der Werkstatt arbeiten, sind in ihrem häuslichen Umfeld untergebracht worden.

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