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Corona-Ticker Niederbayern: Dingolfing: Tests auch am Wochenende | BR24

© BR/Bibiane Wimbauer

Straßenzug in der Oberen Stadt von Dingolfing nahe des Landratsamts

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    Corona-Ticker Niederbayern: Dingolfing: Tests auch am Wochenende

    Sinkende Infektionszahlen in Straubing, Landshut und Passau: Deswegen gab es Lockerungen bei den Maßnahmen. Anders im Landkreis Dingolfing-Landau: Hier erhöht man die Testkapazitäten. Alle Meldungen aus Niederbayern im Ticker:

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    Die wichtigsten Corona-News des Tages aus Niederbayern

    Corona-Neuinfektionen in Niederbayern pro Tag

    Entwicklung der Corona-Kurve in Niederbayern

    25.09.2020

    17.30 Uhr: Teststation Dingolfing auch am Wochenende geöffnet

    Nachdem die Zahl der Corona-Fälle im Landkreis Dingolfing-Landau weiter gestiegen ist, sind gestern Beschränkungen in Form einer Allgemeinverfügung erlassen worden. Um die Testkapazitäten zu erhöhen, wird die Teststation in Dingolfing vorerst bis 4. Oktober auch am Wochenende geöffnet sein: Die Teststation in der Industriestraße (städtischer Lkw-Parkplatz) hat in den kommenden Tagen wie folgt geöffnet: Samstag, 26. September, 12 bis 16 Uhr; Sonntag, 27. September, 12 bis 16 Uhr; von Montag bis Freitag jeweils von 12 bis 19 Uhr; Samstag, 3. Oktober, 12 bis 16 Uhr; Sonntag, 4. Oktober, 12 bis 16 Uhr. Das meldet das Landratsamt.

    16.07 Uhr: Sinkende Zahlen im Landkreis Straubing

    Die Zahl der aktuell an Covid-19 erkrankten Personen im Landkreis Straubing-Bogen ist in den letzten sieben Tagen zurückgegangen. Aktuell gelten zwölf Menschen im Landkreis als infiziert. Das meldet das Landratsamt. In den vergangenen sieben Tagen gab es laut offiziellen Zahlen des LGL fünf Neuinfizierungen, die Sieben-Tages-Inzidenz liegt bei 4,97 (Stand 25.09., 10 Uhr). Insgesamt stieg die Zahl der Gesamtinfizierten im Landkreis seit dem Beginn der Pandemie im März auf 617 (Stand 25.09., 10 Uhr).Ob die Stabilisierung der Zahlen nach dem Anstieg in der Vorwoche von Dauer ist, bleibt abzuwarten, da am Ende der Woche gerade die Anzahl der Kontaktpersonen wieder deutlich angestiegen ist.

    13.30 Uhr: In Landshut Quarantäne für Drittklässler und Kita-Kinder

    Eine dritte Klasse der Grundschule Landshut-Auloh ist in Quarantäne geschickt worden, nachdem ein Schüler positiv auf Corona getestet worden war. Das meldet das Landratsamt Landshut. Auch in der Kindertagesstätte St. Peter und Paul im Stadtgebiet Landshut ist ein Kind infiziert. Die entsprechende Kita-Gruppe und das Betreuungspersonal sind ebenfalls in Quarantäne.

    12.00 Uhr: Landshut lässt strenge Coronaregeln auslaufen

    In Landshut laufen die strengen Infektionsschutzmaßnahmen mit Ablauf des morgigen Samstags aus. Das teilt die Stadt in einer Pressemeldung mit. Das Corona-Infektionsgeschehen in Landshut habe sich in dieser Woche etwas entspannt, heißt es weiter. In den vergangenen fünf Tagen lag der Sieben-Tage-Inzidenzwert der Corona-Neuinfektionen nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) regelmäßig deutlich unter der im Freistaat gültigen Frühwarnschwelle von 35 Fällen pro 100.000 Einwohner - heute bei 22,1.

    Die Stadtverwaltung mit Oberbürgermeister Alexander Putz (FDP) an der Spitze hat daher nach Rücksprache mit dem Staatlichen Gesundheitsamt entschieden, die seit 4. September gültige und zweimal verlängerte Allgemeinverfügung zur Bekämpfung des Coronavirus außer Kraft treten zu lassen, so die Stadt.

    Putz dankte der Bevölkerung: "Das haben wir vor allem auch der übergroßen Mehrheit unserer verantwortungsbewussten Bürgerinnen und Bürgern zu verdanken, die viel Verständnis für die phasenweise doch besorgniserregende Situation aufgebracht und die natürlich schmerzhaften Vorschriften akzeptiert haben. Diese gemeinsame Anstrengung hat sich gelohnt, darauf dürfen wir einmal mehr stolz sein - und sollten auf diesem erfolgreichen Weg weitergehen."

    11.00 Uhr: Allgemeinverfügung in Passau wird nicht verlängert

    Die seit Donnerstag (17.09.) geltende Allgemeinverfügung der Stadt Passau zur Bekämpfung des Coronavirus läuft am heutigen Freitag aus. Somit gelten ab morgen wieder die allgemeinen staatlichen Regelungen, teilt die Stadt in einer Pressemeldung mit.

    Nachdem in Passau in der vergangenen Woche ein starker Anstieg von Neuinfektionen mit Covid-19 verzeichnet worden war und der Signalwert von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche überschritten wurde, hat sich die Lage in Passau wieder entspannt.

    Laut Oberbürgermeister Jürgen Dupper (SPD) gebe das der Stadt jetzt die Möglichkeit die strengeren Regelungen wieder aufzuheben. Trotzdem plädiert er an die Bevölkerung: "Durch die Unvernunft einiger weniger kann es sehr schnell zu empfindlichen Einschränkungen für alle kommen."

    6.00 Uhr: 50.000 Masken für Landshuter Schulen gespendet

    Die Firma SWS Medicare aus Altheim bei Landshut hat 50.000 FFP2-Masken an alle Schulen in der Region Landshut gespendet. Die Firmen-Gründer haben die Masken an das Landratsamt Landshut geliefert, von dort aus werden die Kartons an die Schulen verteilt.

    SWS Medicare stellt die hochwertigen Masken im Auftrag der Bundesregierung her.

    © Landratsamt Landshut

    Landrat Peter Dreier (2.v.l.) bedankte sich bei den Firmeninhabern für die Maskenspende

    24.09.2020

    19.45 Uhr: Absagen in Landau an der Isar

    Wie die Passauer Neue Presse berichtet, hat der Kultur- und Veranstaltungsausschuss der Stadt Landau an der Isar heute Abend beschlossen, den Christkindlmarkt, den Michaelimarkt kommenden Sonntag sowie die Sportlerehrung wegen Corona abzusagen.

    Der Landkreis Dingolfing-Landau wurde erneut zum Corona-Hotspot und weist bayernweit die höchste Sieben-Tage-Inzidenz auf.

    19.22 Uhr: Corona-Hotspot: Dingolfing bietet erneut Bürgertelefon

    Nach der Aktualisierung der Corona-Fallzahlen hat der Landkreis Dingolfing-Landau nun eine Sieben-Tage-Inzidenz von über 50. Das meldet das Landratsamt. Da somit der kritische Schwellenwert überschritten wird, erlässt der Landkreis eine Allgemeinverfügung. Die Einschränkungen gelten ab morgen und vorerst bis Freitag, 2. Oktober. Bei medizinischen Fragen können sich ratsuchende Bürger direkt mit dem ärztlichen Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern unter der Nummer 116 117 in Verbindung setzen. Dort wurde ein eigener Fahrdienst eingerichtet, der Patienten im Verdachtsfall zu Hause aufsucht und Proben nimmt. Dieser Service steht rund um die Uhr, sieben Tage die Woche bereit.

    Außerdem wird das Bürgertelefon im Landratsamt wieder eingerichtet: Ab morgen 8 Uhr sind die Mitarbeiter dort erreichbar (Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr, Samstag und Sonntag von 13 bis 16 Uhr, Telefon 08731 87-200).

    9.30 Uhr: 50 Menschen nach Feier in Quarantäne

    50 Menschen müssen nach einer privaten Feier, an der eine infektiöse Person teilgenommen hatte, in Quarantäne. Wie das Landratsamt Straubing-Bogen heute mitteilt, hat sich das bei den Kontaktermittlungen zu dem positiven Corona-Fall aus dem Landkreis Straubing-Bogen ergeben. Die Quarantänemaßnahmen gelten für 44 Personen aus dem Bereich des Gesundheitsamtes Straubing-Bogen, sechs Personen kommen aus anderen Landkreisen.

    6.00 Uhr: Landkreis Dingolfing-Landau wieder Hotspot

    Der Landkreis Dingolfing-Landau überschreitet mit 58,2 den Corona-Warnwert von 50 Neuinfizierten-Fällen pro 100.000 Einwohner deutlich. Das teilt das Robert-Koch-Institut (RKI) um Mitternacht auf dessen Internetseite mit. Nach Hamm in Nordrhein-Westfalen (88,2) hat der niederbayerische Landkreis damit den höchsten Sieben-Tage-Inzidenzwert in ganz Deutschland.

    Gestern hatte Dingolfing-Landau zwar den Signalwert von 35 überschritten - das Landratsamt hoffte aber darauf, dass die 50 nicht geknackt würden. Deshalb wurden auch die angeordneten Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie mit sofortiger Wirkung zurückgenommen. Wie nun heute auf den gestiegenen Sieben-Tage-Inzidenzwert reagiert wird, bleibt offen.

    Der Landkreis Dingolfing-Landau war bereits vor wenigen Wochen Virus-Hotspot. Nach dem Corona-Ausbruch auf einem Gemüsehof und in einer Konservenfabrik in der Gemeinde Mamming waren damals Hunderte Infektionen bei Erntehelfern und Fabrikarbeitern festgestellt worden.

    23.09.2020

    16.50 Uhr: Steigende Zahlen im Landkreis Dingolfing-Landau

    Der Landkreis Dingolfing-Landau überschreitet voraussichtlich den Warnwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Das bestätigte eine Sprecherin des Landratsamtes auf BR-Anfrage. Zwar liegt die Sieben-Tage-Inzidenz laut Landesamt für Gesundheit offiziell noch bei 44,69, das Landratsamt geht aber fest davon aus, dass der Grenzwert von 50 gerissen wird. Im Laufe des Nachmittags sollen deswegen weitere Maßnahmen bekannt gegeben werden.

    6.00 Uhr: Dynamisches Infektionsgeschehen

    Laut Robert-Koch-Institut (RKI) sind derzeit zwei Landkreise in Niederbayern stärker von der Corona-Pandemie betroffen als andere. Im Kreis Freyung-Grafenau liegt der Sieben-Tage-Inzidenzwert bei 29,4. Im Kreis Dingolfing-Landau stieg er auf 32,2.

    Weil das Landratsamt Dingolfing-Landau befürchtet, dass der Wert weiter steigt, wurden bereits am Abend Maßnahmen getroffen. Demnach gilt in allen Schulen - auch Grundschulen - ab sofort eine generelle Maskenpflicht. Sie betrifft alle Schüler und Lehrer. In Kitas ist laut Landratsamt die Betreuung in festen Gruppen verpflichtend. Eine Maskenpflicht soll hier allerdings nur für das Personal gelten.

    Auch in Landshut und Passau waren bereits Vorkehrungen zur Eindämmung des Virus verfügt worden. Dort sanken die kritischen Werte aber wieder. Die Stadt Landshut liegt mit heutigem Stand bei einem Sieben-Tage-Inzidenzwert von 23,5. Die Stadt Passau verzeichnet nur noch 9,5 Corona-Infizierte pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen.

    Am wenigsten Corona-Neuinfizierte in Niederbayern gibt es momentan im Kreis Regen. Dort liegt der Sieben-Tage-Inzidenzwert bei 2,6.

    Sollte eine Stadt oder ein Landkreis den Wert von 35 überschreiten, gilt das als Signalwert und werden seitens der Gesundheitsbehörden Maßnahmen zur Virus-Eindämmung getroffen. Der Alarmwert liegt bei 50 Neu-Infektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen.

    22.09.2020

    11.05 Uhr: Weiterer Corona-Fall an Schule im Kreis Straubing-Bogen

    Eine Schülerin der neunte Klasse der Mittelschule Wiesenfelden im Landkreis Straubing-Bogen ist am späten Montagnachmittag positiv auf Covid-19 getestet worden. Das geht aus einer Mitteilung des Landkreises hervor. 24 Mitschülerinnen und Mitschüler sowie zwei betroffene Lehrkräfte wurden informiert und in häusliche Quarantäne geschickt. Das Gesundheitsamt Straubing-Bogen kontaktiert derzeit alle Kontaktpersonen aus dem Landkreis. Im Landkreis Straubing-Bogen ist derzeit auch eine siebte Klasse der Mittelschule in Schwarzach in Quarantäne.

    6.30 Uhr: Ersatz für Christkindlmärkte

    Mit Masken, Abstand und reduziertem Alkoholausschank sollen in Bayern Christkindlmärkte in der Weihnachtszeit möglich sein. Das hatte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Wochenende angekündigt. Söder betonte aber auch, die Öffnung von Weihnachtsmärkten sei vom jeweiligen regionalen Infektionsgeschehen abhängig.

    Auch in Niederbayern macht man sich Gedanken über Budenzauber und Glühweingenuss. In Straubing zum Beispiel soll es einen Ersatz für den bereits abgesagten Christkindlmarkt geben. Wie das regionale Onlineportal "idowa" berichtet, bemüht sich das Stadtmarketing darum. "Wir wollen ein Stück Normalität versuchen", wird Oberbürgermeister Markus Pannermayr (CSU) zitiert. Ein Konzept sei aber noch im Entstehen - es soll Ende September vorgestellt werden.

    21.09.2020

    15.39 Uhr: Arzt behandelte trotz Corona - Staatsanwaltschaft konkretisiert Vorwürfe

    Die Staatsanwaltschaft Deggendorf hat ihre Vorwürfe gegen den Arzt, der Patienten mit Corona infiziert haben soll, konkretisiert. Es bestehe der Verdacht auf fahrlässige Körperverletzung, versuchte gefährliche Körperverletzung und versuchte schwere Gefährdung durch das Freisetzen von Giften, sagte ein Sprecher der Behörde am Montag. Gefährliche Erreger wie das Coronavirus könnten auch als Gift angesehen werden.

    Weil er trotz Krankheitssymptomen weiter behandelt haben soll, könnte der Arzt für mehrere Corona-Neuinfektionen verantwortlich sein. Nach dem Ausbruch standen vergangene Woche zwischenzeitlich 275 Menschen unter Quarantäne, fünf Kontaktpersonen des Mediziners waren positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Zahl der bestätigten Infektionen sei seitdem aber nicht weiter gestiegen, sagte ein Sprecher des Landratsamts am Montag.

    6.00 Uhr: Weitere Klassen in Quarantäne

    In Niederbayern fällt ab heute für weitere Schulklassen der Präsenzunterricht wegen Corona-Infizierungen aus.

    Betroffen sind im Landkreis Dingolfing-Landau alle 8. Klassen der Mittelschule Dingolfing. Wie das Landratsamt Dingolfing-Landau meldet, ergab sich auch ein Verdachtsfall an der Grundschule St. Josef in Dingolfing. Eine 4. Klasse wurde dort in Quarantäne geschickt.

    Die Zahl der aktiven Fälle im Landkreis steigt derzeit. Man nähert sich dem Frühwarnwert von 35 bei der Sieben-Tage-Inzidenz, so das Landratsamt Dingolfing-Landau.

    Auch im Landkreis Rottal-Inn gibt es neue Quarantäne-Fälle an Schulen. Wie das dortige Landratsamt meldet, müssen aufgrund von Corona-Infektionen vier Schulklassen geschlossen werden. Betroffen sind die Klassen 9e und 10e der Realschule Arnstorf, sowie die 2. und 8. Klasse der Grund- und Mittelschule Johanniskirchen.

    Im Landkreis Straubing-Bogen handelt es sich um eine siebte Klasse der Mittelschule in Schwarzach.

    Im Landkreis Landshut muss eine 6. Klasse der Ergoldinger Realschule in Quarantäne. Da die Hälfte einer anderen Klasse vergangene Woche gemeinsam mit der 6. Klasse Sportunterricht hatte, gelten auch diese Kinder als Kontaktpersonen und haben ab sofort Distanzunterricht.

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