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Corona-Ticker Niederbayern: Zweite Impf-Dosis im Kreis Kelheim | BR24

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Vor dem Impfzentrum Kelheim

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    Corona-Ticker Niederbayern: Zweite Impf-Dosis im Kreis Kelheim

    Im Landkreis Kelheim wird den ersten Geimpften eine zweite Dosis gespritzt: Über 100 Impfungen werden dafür durchgeführt. In Landshut ist die erste "Impf-Runde" abgeschlossen. Mehr Corona-Nachrichten aus Niederbayern im Ticker.

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    • BR24 Redaktion

    Die wichtigsten Corona-News des Tages aus Niederbayern

    • Erste "Impf-Runde" in Landshut abgeschlossen (15.01.2021, 15.39 Uhr)
    • Rottal-Inn verschickt Masken an Bedürftige (15.01.2021, 15.02 Uhr)
    • Zweite Impf-Dosis im Kreis Kelheim (15.01.2021, 12.54 Uhr)
    • Bodenmais und Sankt Englmar verschenken FFP2-Masken (15.01.2021, 9.33 Uhr)
    • 101 neue Fälle im Landkreis Rottal Inn (15.01.2021, 9.30 Uhr)

    Corona-Neuinfektionen in Niederbayern pro Tag

    Entwicklung der Corona-Kurve in Niederbayern

    15.39 Uhr: Erste "Impf-Runde" in Landshut abgeschlossen

    Im Landkreis Landshut ist heute die erste "Impf-Runde" in Altenheimen abgeschlossen worden. Am Sonntag werden die mobilen Impfteams nun mit der zweiten Behandlung mit dem Vakzin beginnen, um die volle Wirksamkeit zu erreichen - genau drei Wochen nach der ersten Impfung, in der selben Reihenfolge wie die erste Immunisierung stattgefunden hat.

    Probleme gibt es derzeit mit stadtrandnahen Gemeinden, bei denen sich Postleitzahlen mit denen der Stadt Landshut überschneiden. Konkret sind dies Ergolding, Altdorf und Kumhausen. Sie werden automatisch dem städtischen und nicht dem Landkreis-Impfzentrum zugeordnet. Aus dem Gesundheitsministerium, das die Plattform betreibt, heißt es, es werde an einer Lösung gearbeitet.

    Währenddessen läuft der Betrieb am zentralen Impfzentrum des Landkreises Landshut in Kumhausen-Preisenberg weiter. Anmeldungen zur Impfung für Personen über 80 Jahre, die ihren Erstwohnsitz im Landkreis Landshut gemeldet haben, sind weiter unter impfzentren.bayern möglich. Telefonisch ist das Impfzentrum unter der Nummer 0871/408-5560 erreichbar. Aufgrund des hohen Nachfrage sind die Leitungen aber stark ausgelastet, sodass eine Online-Anmeldung dringend empfohlen wird, so der Landkreis in einer Mitteilung.

    15.02 Uhr: Rottal-Inn verschickt Masken an Bedürftige

    Das Landratsamt Rottal-Inn will FFP2-Masken an Bedürftige verschicken. Das gab das Landratsamt bekannt. Demnach sollen Bedürftige per Post - um persönlichen Kontakt zu vermeiden - einen "Grundstock" an Masken zugesendet bekommen. Die Anzahl pro Person hänge davon ab, wie viele Masken das Landratsamt zur Verfügung habe oder bekommen werde, sagte Pressesprecher Mathias Kempf dem BR.

    Bedürftig sind laut Landratsamt Empfänger von Grundsicherungsleistungen sowie Obdachlose und Nutzer von Tafeln. Landrat Michael Fahmüller (CSU) wolle so sicherstellen, dass sozial schwächeren Bürgerinnen und Bürgern kein finanzieller Nachteil durch die FFP2-Maskenpflicht ab kommenden Montag im ÖPNV sowie in im Einzelhandel entstehe.

    Die Verteilung per Post soll beginnen, sobald die Masken zur Verfügung stehen. Das Landratsamt rechnet damit, dass die Masken Mitte nächster Woche eintreffen.

    12.54 Uhr: Zweite Impf-Dosis im Kreis Kelheim

    Im Landkreis Kelheim wird ab Sonntag den ersten Geimpften eine zweite Dosis gespritzt. Insgesamt ist geplant, 40 Menschen im Impfzentrum, zehn Personen in der Goldberg-Klinik und 60 weiteren in Pflegeeinrichtungen mit mobilen Teams die zweite Dosis des Impfstoffs zu verabreichen.

    Die zweite Impfung muss im Abstand von rund 21 Tagen zur ersten Spritze erfolgen, damit ein wirksamer Schutz sichergestellt werden kann. Nach dem Impfstart vor drei Wochen ist das nun der Fall.

    Die Zweitimpfungen schränken zwar die Kapazitäten für die Erstimpfungen ein, dennoch würden parallel auch weiter Erstimpfungen verabreicht, teilt das Landratsamt mit. Da mittlerweile die Lieferungen regelmäßig sichergestellt sind, hat der neue bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) gestern mitgeteilt, dass beim Biontech/Pfizer-Impfstoff ab sofort die zweite Dosis nicht mehr zurückgelegt wird. Bis auf eine kleine Reserve, sollen nun alle neugelieferten Impfstoffeinheiten unmittelbar verimpft werden. Da der Landkreis Kelheim selbst keine Lagerhaltung betreibt, werde hier bereits seit Anfang an, jede eintreffende Dosis zeitnah verabreicht, so das Landratsamt.

    9.35 Uhr: Bodenmais und Sankt Englmar verschenken FFP2-Masken

    Die Gemeinde Bodenmais verschenkt ab heute Nachmittag (14 Uhr) im Rathaus FFP2-Masken an alle Gemeindebürger und -bürgerinnen ab 70 Jahren. Jeder bekommt zwei Masken kostenlos. Auf die Idee mit der Verschenkaktion ist Bürgermeister Joachim Haller (CSU) durch eine ähnliche Aktion der Gemeinde Sankt Englmar im Nachbarlandkreis gekommen. Auch dort werden ab heute Nachmittag (13 Uhr) FFP2-Masken an die über 70-Jährigen in der Gemeinde verschenkt.

    Sankt Englmar, das rund 1.900 Einwohner hat, hat dafür rund 400 Masken vergünstigt von einem regionalen Unternehmer eingekauft, sagte Bürgermeister Anton Piermeier (CSU) dem BR . Bodenmais, mit rund 3.300 Einwohnern, hat rund 2.000 FFP2-Masken für die Aktion gekauft. Zudem noch weitere 2.000 - man will auch an alle Mittelschüler und Kindergarteneltern je zwei kostenlose Masken verschenken, sobald Schule und Kindergarten wieder geöffnet haben. Die Kosten für die Aktion - insgesamt rund 5.000 Euro - werden aus der Gemeindekasse getragen. Parallel dazu verschenkt auch die katholische Pfarrei Bodenmais FFP2-Masken an die Bedürftigen im Ort - gegen Abholung im Pfarramt.

    9.30 Uhr: 101 neue Fälle im Landkreis Rottal Inn

    Das Landratsamt Rottal-Inn vermeldet 101 neue Corona-Fälle, die gestern bekannt wurden. Wie ein Sprecher des Landratsamtes auf BR-Anfrage mitteilt, ist das ein trauriger Höchststand. Die hohe Zahl ist bedingt durch das Ergebnis einer Reihentestung in einem Seniorenheim in einer kleineren Ortschaft im Landkreis. Insgesamt 50 Bewohner und Mitarbeiter wurden dort positiv getestet. Der Inzidenzwert ist auf 310 gestiegen.

    Freitag, 15.01.2021

    18.09 Uhr: Stadt Passau versendet FFP2-Masken an Bürger ab 60

    Nachdem die Stadt Passau bereits vor Weihnachten jeweils zwei FFP2-Masken kostenlos an 8.800 Bürgerinnen und Bürger ab 70 Jahren verschickt hat, sind nun die Passauerinnen und Passauer zwischen 60 und 69 Jahren an der Reihe - 6.300 sind das laut Stadt. Damit solle ein Beitrag dazu geleistet werden, dass breite Bevölkerungsschichten gesund durch die Corona-Pandemie kommen, so die Stadt in einer Pressemitteilung.

    Als nächstes werde die Stadt Passau den Freistaat Bayern dabei unterstützen, weiteren Personengruppen kostenlose FFP2-Masken zukommen zu lassen. Insgesamt sind im Rahmen der Aktion bayernweit eine Million Exemplare für pflegende Angehörige und 2,5 Millionen für Bedürftige, wie beispielsweise Sozialhilfe-Empfänger, vorgesehen.

    10.41 Uhr: Corona-Party in Passauer Studentenwohnheim aufgelöst

    Beamte der Polizeiinspektion Passau haben in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag gegen 02.15 Uhr in einem Studentenwohnheim in der Kapuzinerstraße in Passau eine Party mit mehreren Beteiligten aufgelöst. Eine Bewohnerin hatte sich über den Lärm bei der Polizei beschwert. In einem Gemeinschaftsraum konnten die eingetroffenen Beamten dann insgesamt sechs Studentinnen und Studenten im Alter zwischen 18 und 20 Jahren aus unterschiedlichen Wohnungen und somit Hausständen antreffen. Die illegale Feier wurde beendet und die Personen angezeigt.

    8.04 Uhr: Höchststand der Corona-Todesfälle im Landkreis Passau

    Trauriger Rekord im Landkreis Passau: Gestern sind so viele Corona-Todesfälle gemeldet worden, wie seit Beginn der Pandemie im letzten März nicht.

    14 Covid-Patienten seien im Kreis Passau verstorben, teilte das Landratsamt am Abend mit. Männer und Frauen im Alter zwischen 66 und 94 Jahren. Damit liegt die Zahl der Corona-Toten im Landkreis Passau bei mittlerweile 198.

    Ein "Hotspot" ist im Landkreis Passau nicht auszumachen. Wie die Passauer Neue Presse heute berichtet, verteilt sich das Infektionsgeschehen relativ gleichmäßig. Es betreffe alle Gemeinden und alle Altersgruppen. Laut Gesundheitsamt gibt es allerdings in einer Einrichtung auffallend viele Fälle. Ein Pflegeheim in Ortenburg meldet 46 Corona-Fälle. 32 Bewohner und 14 Beschäftigte seien infiziert.

    Donnerstag, 14.01.2021

    19.40 Uhr: Morgen startet das Impfzentrum in Straubing

    Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Straubing-Bogen liegt nach den offiziellen Zahlen des RKI (Stand Mittwoch 0 Uhr) bei 172,1, meldet das Landratsamt. Am Dienstag wurden weitere 185 Personen aus Stadt und Landkreis geimpft. Zudem gingen in den letzten Tagen 125 Impfdosen an die Kliniken für die Mitarbeiter/innen. Damit wurden bisher im Landkreis Straubing-Bogen und in der Stadt Straubing insgesamt rund 2.100 Personen (Stand Dienstagabend) geimpft.

    Am morgigen Donnerstag beginnt nun auch im Impfzentrum der "Regelbetrieb" und zwar mit jeweils 120 Personen am Donnerstag und Freitag aus der höchsten Prioritätengruppe, die dem medizinischen, ärztlichen und pflegerischen Bereich zuzuordnen sind. Am Samstag werden dann 100 Personen aus der Gruppe Ü80 mit Termin zum Impfzentrum geladen. Die jeweiligen Personen wurden und werden vom Betreiber IMS Rettungsdienst über ihren Termin informiert. Eine Registrierung und Voranmeldung ist weiterhin unter www.impfzentren.bayern bzw. 09421/973-332 (Montag bis Freitag 8 bis 16 Uhr) möglich. Die konkrete Terminvergabe im Nachgang kann einige Zeit in Anspruch nehmen und auch – je nach Verfügbarkeit des Impfstoffes – einige Wochen dauern.

    Parallel sind auch weiterhin die mobilen Impfteams im Einsatz und impfen in Alten- und Seniorenheimen.

    © Landratsamt Straubing-Bogen

    Die Corona-Lage im Landkreis Straubing-Bogen

    18.08 Uhr: FFP2-Maskenpflicht auch im Landratsamt Rottal-Inn

    Die Bayerische Staatsregierung hat beschlossen, dass ab kommenden Montag im Einzelhandel und im ÖPNV eine Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken herrscht. Das Landratsamt Rottal-Inn gleicht sich dieser Regelung an und erlässt daher für Besucher des Landratsamtes ebenfalls eine Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken. Diese Maßnahme diene sowohl dem Schutz der Besucher als auch der Mitarbeiter des Landratsamtes, so die Behörde. Die FFP2-Maskenpflicht in Bussen, Bahnen und Geschäften gilt erst für Jugendliche ab 15 Jahren. Kinder bis einschließlich 14 Jahre bleiben ausgenommen. Weitere Informationen zur FFP2-Maskenpflicht finden sich auch auf der Webseite des Landkreises.

    15.19 Uhr: Polizei unterbindet Prostitution

    Die Polizei hat drei Frauen im Alter zwischen 20 und 30 Jahren ermittelt, die trotz Kontaktbeschränkungen als Prostituierte aktiv waren. Sie empfingen in einem Hotel in Passau-Innstadt regelmäßig Freier. Hier flog das Trio Anfang Januar bei einer Polizeikontrolle auf. Die Ermittlungen der Kripo im Rotlicht-Milieu ergaben, dass die drei Frauen aus Nordrhein-Westfalen über Inserate auf einschlägigen Websites unter verschiedenen Pseudonymen für sich geworben hatten. Sie waren bereits im November angezeigt worden, nachdem sie in Amberg und Passau der verbotenen Prostitution nachgegangen waren. Auch in einem Deggendorfer Hotel hatten sie verbotenerweise gearbeitet.

    Wegen Corona ist Prostitution in Bayern derzeit verboten, Bordelle sind aufgrund der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung geschlossen.

    14.41 Uhr: Videobotschaft statt Neujahrsempfang

    Weil Neujahrsempfänge in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden können, hat sich der Landkreis Freyung-Grafenau eine Alternative einfallen lassen: Ein Video, das ab morgen auf der Facebook-Seite und auf der Homepage des Landkreises Freyung-Grafenau abrufbar ist.

    Darin übermitteln Landrat Sebastian Gruber (CSU), Bürgermeister Olaf Heinrich (CSU) und der Kommandeur der Kaserne "Am Goldenen Steig", Darius Niemm, den Bürgerinnen und Bürgern des Landkreises die besten Wünsche und Hoffnungen für das Jahr 2021. Zwischen den kurzen Reden sind Landschaftsaufnahmen und andere Motive aus dem Landkreis zu sehen.

    10.01 Uhr: Polizei löst illegale Party in Kelheim auf

    In der Nacht auf heute hat die Polizei in Kelheim eine illegale Party mit neun Personen aufgelöst. Bei einem Party-Teilnehmer wurden außerdem Drogen gefunden, berichtet die Polizei. Aufmerksam auf die Party waren die Beamten durch einen Anruf wegen Ruhestörung geworden. In einem Mehrfamilienhaus trafen sie dann gegen 02.45 Uhr insgesamt neun Personen aus verschiedenen Haushalten an. Das gefundene Marihuana und Amphetamin wurde sichergestellt, der Besitzer angezeigt. Außerdem erwarten alle Anzeigen wegen eines Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz. Der Wohnungsinhaber muss sich zudem wegen Ruhestörung verantworten, so die Polizei.

    9.45 Uhr: Inzidenzwerte sinken langsam

    In den niederbayerischen Städten und Regierungsbezirken sinken die Inzidenzzahlen langsam. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) heute meldet, liegen nur noch drei Regionen über einem Wert von 250: Es sind der Landkreis Deggendorf mit 272,9, die Stadt Passau mit 280,3 und der Landkreis Passau als "Spitzenreiter" in Niederbayern mit 282,8. Die Stadt Straubing ist der einzige Fleck im Bezirk mit einem Inzidenzwert von unter 100 - er liegt heute bei 94,2.

    Auch im ehemals sehr stark von Corona betroffenen Landkreis Regen sinken die Zahlen. Gestern gab es 13 Neuinfizierte, die dem Gesundheitsamt gemeldet worden sind, am Montag waren es neun. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist heute laut RKI bei 224,8. Das ist ein deutlicher Fortschritt zum Dezember, als der Landkreis Regen mit einem Wert von 670 deutschlandweiter Negativ-Spitzenreiter war. Ob sich die Lage tatsächlich weiter entspannt oder doch wieder verschlechtert, hängt aber von der Entwicklung der nächsten Tage und Wochen ab, betont das Landratsamt, und auch davon, ob die ansteckenderen Virusmutationen in die Region kommen. Für eine Entwarnung ist es noch viel zu früh.

    Mittwoch, 13.01.2021

    15.45 Uhr: Landshut bereitet sich auf Impfungen vor

    In der Stadt Landshut können demnächst rund 4.200 Bürgerinnen und Bürger gegen Corona geimpft werden, die das 80. Lebensjahr vollendet haben und nicht in einem Pflegeheim wohnen. Das kündigte Landshuts Oberbürgermeister Alexander Putz (parteilos) am Nachmittag an. Bislang wurden in der Stadt Landshut gemäß der bundesweit verbindlichen Impfstrategie in den vergangenen Wochen Hunderte Bewohnerinnen und Bewohner von Senioren- und Pflegeheimen, das dortige Personal sowie ausgewählte Pflegekräfte und Ärzte von Krankenhäusern geimpft.

    Die über 80-Jährigen werden in den nächsten Tagen per Brief von der Stadt zur Schutzimpfung eingeladen. Die Impfungen werden dann voraussichtlich ab Ende Januar im Impfzentrum auf dem Messegelände an der Niedermayerstraße 100 erfolgen. Über 80-Jährige können sich ab sofort telefonisch oder per Online-Formular für die Immunisierung vormerken lassen. Die entsprechenden Kontaktdaten sind in dem Schreiben an die Senioren enthalten.

    Eine konkrete Terminvereinbarung sei noch nicht möglich, weil nach wie vor unklar ist, wann und in welchem Umfang der Bund die benötigten Impfstoffdosen liefern kann.

    Landshuts Oberbürgermeister Putz hofft, dass sich möglichst viele Seniorinnen und Senioren für die Impfung entscheiden

    14.40 Uhr: Niederbayern weiter über 200

    Der Regierungsbezirk Niederbayern überschreitet heute erneut die Sieben-Tage-Inzidenz von 200. Das meldet das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Sitz in Erlangen. Mit 218,9 liegt Niederbayern weiterhin an der Spitze bei den Neuinfizierten auf 100.000 Einwohner hochgerechnet innerhalb von sieben Tagen in ganz Bayern. Auf Platz zwei - auch mit einer Inzidenz von über 200 - liegt Oberfranken. Alle anderen bayerischen Bezirke haben laut LGL eine Inzidenz von unter 200.

    Weiter hat das LGL zum heutigen Dienstag im Freistaat 1.740 neue Corona-Fälle registriert. Damit liegt die Zahl der Infizierten bei insgesamt 358.967. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus stieg in Bayern laut LGL um 162 auf nun insgesamt 8.079.

    12.58 Uhr: Online-Registrierung fürs Impfen in FRG möglich

    Eine Impfanmeldung für Menschen, die im Landkreis Freyung-Grafenau wohnen, ist ab sofort auch über das zentrale Online-Registrierungssystem möglich. Das teilte das Landratsamt mit. Die Impfung soll zunächst Personen über 80 Jahren und Bewohnerinnen und Bewohnern in Alten- und Pflegeheimen angeboten werden, da diese besonders gefährdet sind.

    Einen Impftermin erhalten die Bürger über die Internetseite: www.impfzentren.bayern.

    Die registrierten Personen mit der aktuell höchsten Priorität werden entsprechend der Coronaimpfverordnung je nach Verfügbarkeit der Impftermine von dem zuständigen Impfzentrum per SMS oder E-Mail (gegebenenfalls auch telefonisch) zur persönlichen Terminbuchung eingeladen, heißt es weiter.

    Man muss sich nur einmal online registrieren und wird dann automatisch kontaktiert, sobald man an der Reihe ist. Eine weitere Kontaktaufnahme mit dem zuständigen Impfzentrum ist daher nicht erforderlich. "Bitte verzichten Sie auch auf Nachfragen, da dies die Kapazitäten der Impfzentren belastet und zu Verzögerungen im Ablauf der Terminvereinbarungen führt", betont Landkreis-Pressesprecher Karl Matschiner.

    9.36 Uhr: Aufnahmestopp in Reha-Klinik

    Die Silberbergklinik, eine Rehaklinik in Bodenmais im Kreis Regen, hat nach mehreren positiven Coronafällen bei Personal und Patienten am Wochenende einen freiwilligen Aufnahmestopp verhängt, der zunächst eine Woche gelten soll. Das sagte der Geschäftsführer Tristan Gudat heute dem BR auf Nachfrage. Anlass waren vier positiv getestete Mitarbeiter an einem Tag, so Gudat. Daraufhin wurde ein Reihentest bei insgesamt 250 Beschäftigten und Patienten durchgeführt. Dabei kamen neun positive Testergebnisse raus. "Es ist also nicht so schlimm wie zunächst gedacht", sagte Gudat, "aber die Sicherheit von Patienten und Personal geht vor."

    Die Silberbergklinik hatte in den letzten Wochen immer wieder Coronapatienten von den beiden Arberlandkliniken übernommen, um die überlasteten Krankenhäuser im Kreis Regen zu entlasten. Diese Patienten liegen jedoch immer auf einer eigenen Station, betonte der Sprecher. Die Fälle hätten nichts mit den jetzigen Ansteckungen zu tun. Momentan habe man auch gar keine Coronapatienten mehr aus den Krankenhäusern, weil sich die Lage im Landkreis Regen inzwischen etwas entspannt hat. Die Silberbergklinik will aber auch in Zukunft aushelfen, wenn die Arberlandkliniken mit Coronapatienten überlastet sind.

    Dienstag, 12.01.2021

    18.00 Uhr: Online-Registrierung zur Impfung ab sofort möglich

    Seit Montag, 11. Januar, ist für die Bürgerinnen und Bürger aus der Stadt Straubing und dem Landkreis Straubing-Bogen eine Anmeldung für das Impfzentrum Straubing auch über die bayernweit einheitliche Seite www.impfzentren.bayern möglich. Das teilt das Landratsamt mit.

    Zunächst ist in dem Online-Registrierungssystem lediglich eine Voranmeldung möglich. Eine konkrete Terminvergabe findet noch nicht statt. Nach der erfolgten Registrierung wird man automatisch kontaktiert, sobald Impftermine verfügbar sind. Dies kann auch in der aktuell priorisierten Altersgruppe der über 80-Jährigen gegebenenfalls einige Wochen dauern.

    Für eine Impfung anmelden sollten sich zunächst bevorzugt Personen, die zu einer der bekannten Prioritätengruppen gehören. Eine Voranmeldung zur Impfung ist zwingend erforderlich.

    Mit den Impfungen direkt im Impfzentrum Straubing in den Messehallen am Hagen wird voraussichtlich Ende dieser Woche begonnen werden können. Bis Sonntagabend wurden laut Landratsamt in Alten- und Seniorenpflegeheimen (Bewohnerinnen und Bewohner sowie Personal) und in den Kliniken (Personal) in Stadt und Landkreis rund 1.600 Personen geimpft.

    17.00 Uhr: Start Impfzentrum Deggendorf: Über 80-Jährige werden geimpft

    Das Deggendorfer Impfzentrum nimmt seinen Betrieb am Dienstag, 12.1. auf. Das machte Deggendorfs Landrat Christian Bernreiter (CSU) in einer heutigen Pressekonferenz bekannt. Somit werden ab morgen Landkreisbewohner, die über 80 Jahre alt sind, geimpft. Wie es heißt, konnten in machen Alten- und Seniorenheimen im Landkreis Deggendorf aus medizinischen Gründen die geplanten Impfungen nicht stattfinden – damit der Impfstoff nicht weggeschmissen wird, wird er schon ab morgen für die über 80-jährigen Landkreisbewohner verwendet. Rund 160 über 80-jährige Landkreisbewohner wurden vom Landratsamt Deggendorf kontaktiert, damit sie morgen im Impfzentrum geimpft werden. Laut Landratsamt wurden Bürger kontaktiert, die sich bisher auf die Warteliste für einen Impftermin setzen haben lassen. Wie es heißt, haben sich bisher über 3.500 Personen auf die Warteliste setzen lassen – dafür konnten sie sich bei der Telefon-Hotline des Landratsamts Deggendorf anmelden und vormerken lassen.

    Nach und nach werden die Impfwilligen über 80-Jährigen jetzt kontaktiert, damit ein genauer Impftermin im Impfzentrum ausgemacht werden kann. Morgen (12.1.) wird laut Landratsamt eine neue Impflieferung erwartet – man gehe davon aus, dass künftig jeden Tag im Impfzentrum Landkreisbewohner geimpft werden können.

    15.40 Uhr: Niederbayern hat höchsten Inzidenzwert Bayerns

    Niederbayern hat den höchsten Sieben-Tage-Inzidenzwert in ganz Bayern. Er liegt laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) heute bei 231,7. Für den Bezirk hat das Landesamt bisher insgesamt 40.012 Corona-Fälle registriert. Das sind 282 mehr als noch am Sonntag. Die bayerische Sieben-Tage-Inzidenz liegt laut LGL bei 164.

    15.20 Uhr: Bayerischer Wald schottet sich ab

    Mit der Anordnung, dass keine Tagesausflügler aus anderen Region in den Landkreis Deggendorf kommen dürfen, hat sich der Bayerische Wald nun komplett abgeschottet. Die Landkreise Regen, Freyung-Grafenau, und Passau hatten schon vorher bekannt gegeben, keine auswärtigen Touristen mehr zuzulassen. Diese Regelung soll ab morgen und vorerst bis zum 31. Januar gelten. Die Bayerwald-Landkreise sind allesamt Corona-Hotspots und haben Inzidenzwerte von über 200.

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    14.24 Uhr: Plakataktion in Passau

    In Passau hat heute eine Plakataktion begonnen. Einzelhändler wollen damit auf ihre Situation im Corona-Lockdown hinweisen. Auf den Plakaten, die in Schaufenstern hängen, steht: "Wir machen auf_merksam". Auf der angegeben Internetseite heißt es: "65 Prozent des stationären Einzelhandel sind durch die Pandemie-Maßnahmen unmittelbar betroffen. Es droht nicht nur das Aus dieser Betriebe, sondern es gleicht einem staatlich angeordneten Berufsverbot."

    Es geht den teilnehmenden Einzelhändlern laut eigener Aussage nicht darum, Menschen zu gefährden oder Corona abzustreiten. "Wir halten uns an Regeln und Vorschriften! Viele unter uns teilen bestimmt nicht die Meinung der Regierung, dennoch sind wir bereit die angeordneten Maßnahmen zu befolgen. Jedoch nicht zu jedem Preis. Wir lassen uns nicht tatenlos hinrichten!" - so der Text auf der Internetseite weiter.

    Die Teilnehmenden befürchten den Verlust des Einzelhandels, den Wegfall vieler Tausend Arbeitsplätze und das Aussterben des Kulturgutes "Innenstadt" in Passau. Deshalb wollen sie um eine "angemessene Entschädigung" kämpfen und darum, dass die Läden bald wieder aufmachen dürfen. "Bei vielen unserer Kollegen sind die Reserven nach dem mehrfach wiederholten Lockdown restlos aufgebraucht."

    Als Initiatoren der Plakataktion werden Uwe Bernecker, der Geschäftsführer von Funky Staff und Günter Nowodworski, Inhaber der Agentur Now Communication, auf der Homepage angegeben.

    Es heißt, man werde auch die Politik regelmäßig über den Stand der Aktion informieren. Ladenbesitzer und Verbraucher werden aufgerufen, die Aktion zu teilen.

    13.05 Uhr: Polizei Niederbayern wird verstärkt kontrollieren

    Die Polizei in Niederbayern will weiterhin verstärkte Kontrollen durchführen, um die Infektionsschutzmaßnahmen durchzusetzen. Vor allem im Fokus sollen dabei beliebte Ausflugsziele im Bayerischen Wald sein, heißt es in einer Pressemitteilung. Am vergangenen Wochenende hatten die Beamten in Niederbayern 1.900 Kontrollen durchgeführt und dabei fast 160 Bußgelder verhängt. Immer wieder wurde unter anderem gegen die nächtliche Ausgangssperre ab 21 Uhr verstoßen.

    6.25 Uhr: Mehrere Verstöße gegen Ausgangsbeschränkungen im Landkreis Rottal-Inn

    Die Polizei hat im Landkreis Rottal-Inn am Wochenende mehrere Verstöße gegen die nächtliche Ausgangssperre ahnden müssen. Auf der B388 bei Hebertsfelden wurde eine dreiköpfige Familie aus Ruhstorf an der Rott um 22 Uhr in ihrem Auto kontrolliert. Sie kamen gerade vom Besuch eines Bekannten. Da dies keinen triftigen Grund darstellt, nach 21 Uhr die eigene Wohnung zu verlassen, wurden alle drei angezeigt. Ebenfalls auf der B388 bei Hebertsfelden wurde ein 57-Jähriger aus Pfarrkirchen kontrolliert. Er gab an, er sei unterwegs um bei der Fahrt die Batterie seines Autos zu laden. Auch er wurde angezeigt.

    Bei der Kontrolle eines Pkws in Huldsessen versuchte der 17-jährige Beifahrer zu Fuß zu flüchten. Er wurde von einem Gartenzaun gestoppt. Er und sein Freund, der Fahrer des Wagens, wurden angezeigt.

    Montag, 11.01.2021

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