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Landshuts Oberbürgermeister Alexander Putz (M.) begrüßte die 20 Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr

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    Corona-Ticker Niederbayern: Bundeswehr in Landshuter Klinik

    Am Donau-Isar-Klinikum gilt ein Besuchsverbot. Die Bundeswehr hilft im Klinikum Landshut aus. Weitere Corona-Nachrichten finden Sie im Ticker:

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    Von
    • BR24 Redaktion

    Die wichtigsten Corona-News des Tages aus Niederbayern

    • Polizei entdeckt gefälschte Coronatests (18.04.2021, 08.55 Uhr)
    • Niederbayern hat bayernweit höchste Inzidenz (16.04.2021, 15.40 Uhr)
    • Verwirrung um Impfquoten (16.04.2021, 15.30 Uhr)
    • Bundeswehr hilft im Klinikum Landshut (16.04.2021, 13.18 Uhr)

    Corona-Neuinfektionen in Niederbayern pro Tag

    Entwicklung der Corona-Kurve in Niederbayern

    08.55 Uhr: Polizei entdeckt gefälschte Coronatests bei Verkehrskontrolle

    Bei einer Verkehrskontrolle in Bayerisch Eisenstein hat die Polizei gleich mehrere gefälschte Coronatests entdeckt. Eine Streife der Grenzpolizei kontrollierte auf der B11 am Samstagabend ein Auto, das von Bayerisch Eisenstein nach Zwiesel unterwegs war. Der 55-jährige Fahrer konnte dabei keinen Coronatest oder eine Einreiseanmeldung vorweisen, obwohl er selbst angab, zuvor aus Tschechien eingereist zu sein.

    Seine Beifahrerin händigte hingegen einen gefälschten negativen Coronatest aus. Bei ihr fanden die Beamten außerdem noch weitere gefälschte Coronatestbescheinigungen. Die beiden erwartet jetzt eine Anzeige wegen Urkundenfälschung und Verstoß nach dem Infektionsschutzgesetz.

    Sonntag, 18.04.2021

    15.39 Uhr: Niederbayern mit bayernweit höchster Inzidenz

    Den höchsten 7-Tage-Inzidenzwert in Bayern weist seit heute mit 225,37 Niederbayern auf. Damit wurde Oberfranken als Hotspot-Region abgelöst, wie das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mitteilt.

    Der bayernweite Inzidenzwert liegt bei 182,49. Die Zahl der in Bayern gemeldeten Corona-Neuinfektionen ist in den vergangenen 24 Stunden um 4.504 gestiegen.

    Nach Angaben des LGL haben sich seit Beginn der Pandemie in Bayern insgesamt 546.943 Menschen mit dem Virus infiziert. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle von Menschen, die mit oder an einer Covid-19-Infektion gestorben sind, hat sich um 27 erhöht. Seit Beginn der Pandemie sind es nun insgesamt 13.685 Todesfälle in Bayern. Unterfranken hat weiterhin die niedrigste Inzidenz.

    15.30 Uhr: Verwirrung um Impfquoten

    In Niederbayern sorgen unterschiedliche Zählweisen für Verwirrung bei den Impfquoten. Dadurch kann ein falscher Eindruck über den Impf-Fortschritt entstehen. Viele Landkreise und Städte geben gar keine Quote in Prozent an, sondern nur direkt die Gesamtzahl der Erst- und Zweitgeimpften, zum Beispiel der Landkreis Regen. Er gibt täglich bekannt, wieviel Menschen im Landkreis insgesamt schon geimpft wurden. Das waren Stand gestern Abend 16.389 Erstimpfungen und 5.056 Zweitimpfungen. Das wären bei den Erstimpfungen rund 21 Prozent der Gesamtbevölkerung, wobei der Landkreis die Quote nie angibt.

    Um die 20 Prozent oder etwas mehr als 20 Prozent Erstimpfungen haben inzwischen viele Grenzlandkreise in Niederbayern und der Oberpfalz erreicht. Zum Beispiel der Landkreis Passau, der in seinen Infografiken aber auch keine Impfquoten in Prozent angibt.

    Anders handhaben es der Landkreis Freyung-Grafenau und die Stadt Passau. Der Landkreis Freyung-Grafenau gab gestern eine Quote bei den Erstimpfungen von 26,74 Prozent an, damit auffällig mehr als der Durchschnitt. Die Stadt Passau gab gestern sogar 36,59 Prozent Impfquote bekannt, also einen sehr hohen Stand. Hintergrund ist aber, dass diese beiden Regionen nicht den Anteil der Geimpften an der kompletten Gesamtbevölkerung errechnen, sondern den Anteil der Geimpften an der Gesamtbevölkerung ab 16 Jahren. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren werden also nicht mitgezählt, da es für diese Bevölkerungsgruppe noch keinen Impfstoff gibt. Nicht unproblematisch dabei: dadurch entsteht , wenn man die unterschiedliche Zählweise nicht berücksichtigt, der Eindruck, hier sei schon deutlich mehr geimpft worden als in anderen Regionen.

    In Wirklichkeit sind die Unterschiede zwischen den Regionen aber gar nicht so groß. Laut RKI-Infografik sind in Bayern nach dem zuletzt aktualisierten Stand 18,8 Prozent der Gesamtbevölkerung geimpft. In den Grenzlandkreisen zu Tschechien sind es wegen Sonderzuteilungen an Impfstoff, etwas mehr.

    13.18 Uhr: Bundeswehr hilft im Klinikum Landshut

    Weil das Pflegepersonal im Klinikum Landshut aufgrund der vielen Corona-Patienten knapp geworden wäre, helfen dort seit gestern 20 Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr aus der Gäubodenkaserne in Feldkirchen im Kreis Straubing-Bogen aus. Wie die Stadt Landshut in einer Mitteilung schreibt, sind die Soldatinnen und Soldaten examinierte Gesundheits- und Krankenpflegekräfte oder stammen aus anderen medizinischen beziehungsweise pflegerischen Berufen. Einige von ihnen verfügen zudem über Erfahrung in der Intensivmedizin.

    Im Klinikum können sie im Team mit krankenhauseigenem Personal in der Patientenbetreuung eingesetzt werden. Dadurch würden sich die Behandlungskapazitäten des Klinikums erheblich erhöhen, so die Stadt, und zwar in der Größenordnung von etwa 20 Betten auf Normalstationen und drei bis fünf Intensivbetten.

    Wie Oberbürgermeister Alexander Putz (parteilos) mitteilte, hätten bereits während der ersten beiden Infektionswellen im Frühjahr 2020 und in den Wintermonaten 2020/21 Soldatinnen und Soldaten in der Stadt unverzichtbare Dienste, etwa in mehreren Seniorenheimen, geleistet.

    12.36 Uhr: Bei vollständigem Impfschutz keine Quarantäne mehr

    Wer zweimal geimpft ist (Zweitimpfung liegt mindestens 15 Tage zurück) muss künftig als enge Kontaktperson von Coronainfizierten in Bayern nicht mehr in Quarantäne. Dies hat das Bayerische Gesundheitsministerium in der neuesten Allgemeinverfügung Isolation festgelegt, so das Landratsamt Straubing-Bogen. Für aktuelle Quarantänefälle gelte das jedoch noch nicht, erst für künftige, die neu in Quarantäne müssten.

    Neu ist auch, dass es künftig keine Unterscheidung zwischen Kontaktpersonen der Kategorien 1 und 2 mehr gibt, sondern man nur noch von engen Kontaktpersonen spricht. Enge Kontaktpersonen sollen einen PCR-Test an Tag 1 der Mitteilung als Kontaktperson durchführen.

    Zusätzlich sollte während der Quarantäne zweimal mittels Antigentest (Selbsttest oder Schnelltest) getestet werden. Für enge Kontaktpersonen ohne Symptome endet die Quarantäne 14 Tage nach dem letzten engen Kontakt. Dafür benötigen diese einen frühestens 14 Tage nach dem letzten engen Kontakt durchgeführten negativen Test (PCR- oder Antigenschnelltest).

    Eine gesonderte aktive Entlassung aus der Quarantäne durch das Gesundheitsamt erfolgt dann für die enge Kontaktperson nicht mehr. Für medizinisches und pflegerisches Personal gelten andere Regelungen.

    9.33 Uhr: Keine Sonderimpfaktion im Landkreis Regen

    Im Landkreis Regen wird es keine Sonderimpfaktionen mit Astrazeneca wie in einigen anderen Landkreisen und Städten geben. Der Grund dafür ist, dass im Landkreis Regen bisher kein Impfstoff übrig bleibt. Auch Astrazeneca wird ganz normal und regulär im Impfzentrum und vor allem in den Arztpraxen verimpft, sagte heute ein Sprecher des Landratsamts dem Bayerischen Rundfunk.

    Im Landkreis Regen sind bisher rund 21 Prozent der Gesamtbevölkerung erstgeimpft und rund 6,5 Prozent zum zweiten Mal, also vollständig, geimpft. Die 7-Tage-Inzidenz liegt heute bei 217 Fällen pro 100.000 Einwohner. Laut Landratsamt gab es in letzter Zeit zahlreiche Einzelfälle, aber keine Massenausbrüche, unter anderem in zwei Schulen, zwei Kinderkrippen, einem Betrieb und einer Behinderteneinrichtung.

    Freitag, 16.04.2021

    15.10 Uhr: AstraZeneca-Sonderimpfaktion in Dingolfing-Landau

    Neben den Tests und den Corona-Beschränkungen sind die Impfungen gegen das Coronavirus ein wesentlicher Bestandteil der Pandemiebekämpfung - besonders wenn die Zahlen so rasant in die Höhe steigen, wie sie es im Landkreis Dingolfing-Landau aktuell tun, so das Landratsamt. Deshalb bietet der Landkreis am kommenden Wochenende, 17. bis 18. April, eine Sonder-Impfaktion mit dem Impfstoff von AstraZeneca an. Angesprochen sind alle Personen aus dem Landkreis, die über 60 Jahre alt sind und gewillt sind, sich mit AstraZeneca impfen zu lassen. Interessierte können sich am morgigen Freitag per Telefon unter 08731/9102630 für eine Impfung am Samstag anmelden sowie am Samstag für eine Impfung am Sonntag jeweils von 8 bis 17 Uhr. Nach der Anmeldung per Telefon wäre es wünschenswert, wenn sich die Impfwilligen im Impfportal www.impfzentren.bayern anmelden, um den Verwaltungsaufwand vor Ort zu minimieren. Zum Impftermin muss der Personalausweis mitgebracht werden. Pro Tag sind circa 600 AstraZeneca-Impfungen terminiert, so das Landratsamt.

    14.40 Uhr: Landshut gedenkt Corona-Verstorbenen

    Die Stadt Landshut schließt sich am kommenden Sonntag dem deutschlandweiten Gedenken an die Verstorbenen in der Corona-Pandemie an. Das geht aus einer Mitteilung der Stadt hervor. Unter Einhaltung der geltenden Schutz- und Abstandsregeln werden einige Bürgerinnen und Bürger zusammen mit Politikern, darunter Oberbürgermeister Alexander Putz (parteilos), in kleinem Rahmen um 11 Uhr in der Martinskirche an die Verstorbenen erinnern, zusammen beten und trauern.

    Zusätzlich zur Gedenkmesse wird es am Sonntag am Rathaus und an weiteren städtischen Gebäuden eine Trauerbeflaggung geben. Wie die Stadt in dem Schreiben weiter mitteilt, seien seit Beginn der Pandemie 258 Bürgerinnen und Bürger aus der Region Landshut infolge einer Corona-Erkrankung verstorben.

    14.07 Uhr: Passaus Inzidenz wieder unter 100

    Während in vielen Gegenden Bayerns die Inzidenzwerte steigen, gehen im einstigen Corona-Hotspot Passau die Zahlen zurück. Die 7-Tages-Inzidenz sank erstmals seit einigen Wochen wieder unter die 100er-Marke. Laut Stadtverwaltung meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) einen Wert von 98,5. In Bayern sind lediglich vier weitere Landkreise unter der 100er-Grenze: Tirschenreuth, Forchheim, Miltenberg und Aschaffenburg.

    In Passau seien aktuell 115 Personen als "aktiv" zu bewerten, heißt es aus dem Rathaus. Im Klinikum Passau werden 21 Personen mit COVID-19 behandelt, neun davon befinden sich auf der Intensivstation.

    Anfang Dezember war Passau mit einer 7-Tage-Inzidenz von circa 500 der Corona-Hotspot in Deutschland. Das Klinikum Passau befand sich im Januar mit über 100 Patienten auf der Corona-Station an der absoluten Belastungsgrenze. Intensivpatienten hatten in andere Krankenhäuser verlegt werden müssen.

    10.41 Uhr: Mann mit Nagelpistole auf Corona-Demo

    In Kelheim hat die Polizei gestern eine unangemeldete Versammlung von Gegnern der Corona-Maßnahmen aufgelöst. Dabei wurde bei einem 47 Jahre alten Mann eine geladene Nagelpistole aufgefunden. Was er damit vorhatte ist laut Polizei nicht bekannt.

    Mitarbeitende der Stadt hatten gegen 19.45 Uhr circa 15 Personen entdeckt, die sich auf dem Ludwigsplatz versammelten, ohne Abstände einzuhalten oder Masken zu tragen. Die Teilnehmer der Aktion hatten Transparente und Flyer dabei. Beim Eintreffen der Polizei löste sich die Versammlung in mehrere Richtungen auf, die Polizisten konnten jedoch sieben Personen anhalten und deren Personalien aufnehmen. Gegen alle Personen wird jetzt wegen Verstößen gegen die Maskenpflicht ermittelt.

    Gegen den 47-Jährigen wird zusätzlich noch ermittelt, weil er einen waffenähnlichen Gegenstand bei einer Versammlung dabei hatte. Die Nagelpistole wurde sichergestellt.

    7.53 Uhr: Landkreis Deggendorf mit Inzidenzwert über 300

    Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Deggendorf ist seit gestern von rund 250 auf heute (15.04.) 313,9 (RKI / 0 Uhr) gestiegen. Am gestrigen Mittwoch hat das Gesundheitsamt mehr als 100 Neuinfektionen (107) mit dem Coronavirus registriert. Landrat Christian Bernreiter (CSU) will heute bei einer Pressekonferenz über die Lage in seinem Zuständigkeitsbereich informieren.

    Bereits gestern hatte das Deggendorfer Landratsamt festgestellt, dass die Inzidenz den Schwellenwert von 200 an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten hatte. Damit gilt, dass Geschäfte ab heute geschlossen bleiben müssen, Waren können nur über das Modell "Click & Collect" verkauft werden. Kunden müssen dafür keinen negativen Corona-Test nachweisen. Von dieser Regelung ausgenommen sind Lebensmittelgeschäfte, Drogerien und Apotheken. Sie bleiben weiter geöffnet, Kunden können dort einkaufen, einen negativen Testnachweis brauchen sie nicht.

    Donnerstag, 15.04.2021

    16.07 Uhr: Spargelmarkt Sandharlanden abgesagt

    Der Spargelmarkt 2021 im Abensberger Ortsteil Sandharlanden im Kreis Kelheim wurde abgesagt. Wie die Veranstalter mitteilten, fällt dieser - wie bereits im vergangenen Jahr - coronabedingt aus. Der traditionelle Spargelmarkt sollte eigentlich am 2. Mai stattfinden. Die aktuelle Inzidenz im Landkreis Kelheim lasse das allerdings nicht zu, so der Veranstalter.

    "Das ganze Dorf stünde natürlich wieder dahinter, dass es ein unvergesslicher Markttag geworden wäre. An erster Stelle steht aber die Gesundheit Aller und somit ist es selbstverständlich, auch wenn es weh tut, den Spargelmarkt wieder wegen Corona abzusagen", heißt es vom Ortsverbandsvorsitzenden Josef Bauer in einer Mitteilung. Der Abensberger Spargel ist weit über die Grenzen Niederbayerns hinaus bekannt.

    Die 7-Tage Inzidenz im Landkreis Kelheim liegt heute bei 222,7.

    15.50 Uhr: IHK kritisiert geplante bundesweite Corona-Notbremse

    Der Gesetzentwurf zur bundesweiten Corona-Notbremse" wird von der IHK Niederbayern kritisiert. Er bringe statt klarer und verständlicher Regeln mit Perspektive nur neue Verschärfungen, Pflichten und Verbote, so der Vorwurf. Die neue Bundes-Notbremse ab einer Inzidenz von 100 würde vor allem für den stationären Einzelhandel einen Rückschritt bedeuten. Man bevorzuge die derzeit geltenden bayerischen Regelungen.

    "Die Händler in Niederbayern haben sich gerade erst auf den Öffnungsschritt Click & Meet mit Tests bei Inzidenzwerten zwischen 100 und 200 vorbereitet – ein kleines Licht am Ende des Tunnels." Der Bund kassiere diese Möglichkeit nun wieder und verschärfe damit die existenzbedrohende Lage vieler Händler: "Nach den derzeitigen Werten in Niederbayern bedeutet das einen flächendeckenden Dauer-Lockdown. Betriebe aus Gastronomie und Beherbergung, Freizeit, Event, Kultur, Sport oder Messe zählen weiterhin zu den ‚vergessenen Branchen‘, ihnen fehlt jedwede Perspektive", bemängelt die IHK.

    11.45 Uhr: Sieben-Tages-Inzidenz in Straubing-Bogen über 200

    Der Landkreis Straubing-Bogen hat eine amtliche Feststellung zur dreitägigen Überschreitung des Inzidenzwertes von 200 herausgegeben. Das bedeutet, es gibt Einschränkungen im Einzelhandel: Hier ist ab dem morgigen Donnerstag nur noch "Click & Collect" möglich. Der derzeitige Inzidenzwert für den Landkreis Straubing-Bogen liegt laut RKI bei 246,2 (14.04.2021, 03.09 Uhr).

    8.49 Uhr: Inzidenz im Landkreis Deggendorf den dritten Tag über 200

    "Click & Meet" ist ab dem morgigen Donnerstag im Landkreis Deggendorf nicht mehr möglich. Das meldet das Landratsamt. Grund ist der Inzidenzwert, der im Landkreis nun den dritten Tag in Folge über 200 liegt. Es bestehe aber weiterhin die Möglichkeit, "Click & Collect" anzubieten. Das sei ohne Vorlage eines negativen Testergebnisses möglich. Wird der Wert von 200 an drei aufeinanderfolgenden Tagen wieder unterschritten, muss das Landratsamt offiziell bekanntgeben, ab wann das Modell "Click & Meet" unter Vorlage eines negativen Corona-Tests wieder möglich ist.

    7.30 Uhr: Grenzkontrollen noch aktiv - aktuell keine Staus

    Aktuell kontrolliert die Bundespolizei noch an den niederbayerisch-tschechischen Grenzübergängen in Philippsreut und Bayerisch Eisenstein. Wie ein Sprecher der Bundespolizei auf BR-Anfrage mitteilt, sind die Kontrollstellen noch aufgebaut, aktuell kommt es aber zu keinen größeren Staus. Erst in der Nacht auf Morgen (15.04.) werden die Kontrollen beendet. Die Grenzkontrollen wurden nicht verlängert, da die Infektionszahlen in Tschechien weiter zurückgehen.

    5.27 Uhr: Eigenes Testzentrum für Ortschaften Aldersbach und Aidenbach

    Der Markt Aidenbach und die Gemeinde Aldersbach im Landreis Passau haben jetzt eigene Corona-Schnelltestzentren. Aidenbachs Bürgermeister Karl Obermeier hatte sich zuvor daran gestört, dass die Bewohner kleinerer Ortschaften für kostenlose Tests teilweise eine halbe Stunde oder länger in die nächstgrößere Stadt fahren müssen, um dann beispielsweise ein Geschäft für Click and Meet betreten zu dürfen.

    Zusammen mit zwei örtlichen Apothekern wurde jetzt im Lesesaal des Rathauses Aidenbach sowie in den Räumlichkeiten im Kultur- und Begegnungszentrum Aldersbach ein Testzentrum eingerichtet.

    © Markt Aidenbach
    Bildrechte: Markt Aidenbach

    Neues Testzentrum für Aldersbach und Aidenbach

    Mittwoch, 14.04.2021

    19:35 Uhr: Keine stationären Kontrollen mehr an der tschechischen Grenze

    An den Grenzübergängen zu Tschechien gibt es ab Mitternacht erstmals seit zwei Monaten keine Einreisekontrollen mehr. Im Nachbarland ist die Zahl der Corona-Infektionen in den vergangenen Tagen soweit gesunken, dass das Bundesinnenministerium die Maßnahme hat auslaufen lassen.

    Mitte Februar waren die stationären Kontrollen an den Grenzübergängen zwischen Waldsassen und Philippsreut eingeführt worden. Tschechien galt damals als sogenanntes Virus-Variantengebiet, in dem besonders ansteckende Virus-Mutationen weit verbreitet waren.

    Seither hat es fast täglich lange LKW-Staus bei der Einreise gegeben, z.B. auf der A6 bei Waidhaus. Ein Geduldsspiel waren die Grenzkontrollen aber vor allem für die vielen Tausend tschechischen Berufspendler mit Job in der Oberpfalz und in Nidernbayern.

    Die Regeln zur Einreise aus Tschechien bleiben auch nach Ende der stationären Kontrollen weiter in Kraft: Personen ohne aktuellen, negativen Corona-Test und Reiseanmeldung dürfen nicht über die Grenze. Schleierfahnder sollen über die Einhaltung wachen.

    16.01 Uhr: Handwerkskammer kritisiert Testpflicht für Betriebe

    Die vom Bund beschlossene Testpflicht in Unternehmen ist für die Handwerksbetriebe in Niederbayern und der Oberpfalz "ein Schlag ins Gesicht". So äußert sich Georg Haber, der Präsident der Handwerkskammer Niederbayern/Oberpfalz in einer Mitteilung. Er versteht dies als "Misstrauensvotum der Bundesregierung gegenüber den Betrieben und ihren Beschäftigten".

    Auch HWK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Kilger sieht eine Testpflicht für Betriebe nicht "als sinnvoll und notwendig" an. Zum einen würden zahlreiche ostbayerische Handwerksbetriebe ihren Mitarbeitenden bereits von sich aus Test-Angebote machen. Dies sei schließlich auch im Interesse der Betriebsinhaber, heißt es. Zum anderen seien die Firmen während der Corona-Pandemie ohnehin schon belastet genug. "Ihnen jetzt weitere bürokratische Hürden und Regularien aufzubürden, ist der falsche Weg", so Präsident Haber.

    Auch Verfügbarkeit und Kosten seien große Probleme. Die Handwerkskammer fordert Nachbesserungen vom Staat. Das Bundeskabinett beschloss heute eine entsprechende Verordnung zum Arbeitsschutz für Mitarbeitende, die nicht dauerhaft im Homeoffice arbeiten können. Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) sagte in Berlin: "Derjenige Teil der Wirtschaft, der offen bleiben soll, muss nun zum Infektionsschutz einen verpflichtenden Beitrag leisten. Ich halte das für ein Gebot der Verantwortung". Die Verordnung gilt ab kommender Woche.

    14.09 Uhr: Wenig positive Schüler-Schnelltests

    Die Gesundheitsämter in Niederbayern melden wenig positiv getestete Schülerinnen und Schüler. Das hat eine aktuelle BR-Anfrage bei verschiedenen Landratsämtern ergeben.

    In den Landkreisen Straubing-Bogen, Freyung-Grafenau und Regen wurden keine positiven Tests an Schulen am Montag gemeldet.

    Dem Gesundheitsamt Kelheim sind eigenen Angaben zufolge weniger als fünf Fälle gemeldet worden.

    Wie viele Selbsttests an Schulen insgesamt durchgeführt wurden, ist unbekannt.

    Gestern war der erste Tag an dem sich die Schülerinnen und Schüler, die am Präsenzunterricht teilnehmen, auf das Coronavirus testen lassen mussten. Da am Stichtag Freitag alle Landkreise in Niederbayern einen Inzidenzwert über 100 hatten, haben jedoch nur Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 4 und 11, sowie die Abschlussklassen Präsenzunterricht.

    6.32 Uhr: Verwirrung um den Inzidenzwert von Stadt und Landkreis Landshut

    Hinsichtlich der 7-Tage Inzidenzwertes von Stadt und Landkreis Landshut hat es widersprüchliche Angaben gegeben. Wie der Landkreis in einer Pressemitteilung schreibt, hat das Robert Koch-Institut (RKI) gestern für Landshut einen 7-Tage-Inzidenzwert von unter 100 ausgewiesen. Eigene Berechnungen des Gesundheitsamtes weisen aber sowohl für die Stadt als auch für den Landkreis einen Wert von über 140 aus. An welcher Stelle der Datenübertragung ein Fehler passiert ist, ist aktuell noch unklar. Heute gibt das RKI für die Stadt Landshut einen Wert von 149,8 an. Der Landkreis wird aktuell mit 141,3 ausgewiesen.

    Die Verwirrung um die Zahlen hat aktuell keine Auswirkungen für Stadt und Landkreis. Der Schulbetrieb wurde schon am Freitag als Stichtag festgelegt: Die 4. und 11. Klassen sowie die Abschlussklassen aller Schularten besuchen den Präsenzunterricht unter Einhaltung des Mindestabstandes und negativem Corona-Test, die restlichen Jahrgangsstufen werden weiter im Distanzunterricht beschult. In den Kindertagesstätten gilt Notbetrieb. Lockerungen oder Verschärfungen, die beispielsweise den Einzelhandel oder die Ausgangssperre betreffen, sind aktuell nicht geplant. Der Landshuter Einzelhandel hatte sich wegen des vermeintlichen Werts unter 100 Hoffnungen jedoch auf Lockerungen gemacht.

    Dienstag, 13.04.2021

    17.15 Uhr: Klinikbelegschaft in Zwiesel und Viechtach protestiert für mehr Personal

    An den beiden Arberlandkliniken Zwiesel und Viechtach, also den Krankenhäusern im Landkreis Regen, haben sich heute Nachmittag 50 Pflegekräfte an einer bundesweiten Protestaktion von Pflegepersonal in Kliniken beteiligt. Zu der Aktion hatte die Gewerkschaft ver.di aufgerufen. Anlass war die heute in Berlin stattfindende Bundestagsanhörung für das "Gesetz zur Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung." Ver.di kritisiert, dass im aktuellen Entwurf "wieder keine bedarfsgerechte Personalbemessung auf den Weg gebracht wird". Auch bei der Protestaktion in Zwiesel und Viechtach forderten die Pflegekräfte eine höhere Personalquote, das bedeutet, es soll mehr Pflegekräfte pro Patient geben. "Die Kolleginnen und Kollegen in den Krankenhäusern sind am Ende ihrer Kräfte, und das nicht erst seit der Corona-Pandemie" so der Personalratsvorsitzende Martin Wagner in einer heute von den Arberlandkliniken herausgegebenen Pressemitteilung. Man mache schon seit Jahren darauf aufmerksam, dass die Personaldecke in der Pflege "sehr dünn" sei. Doch bisher kämen nur Versprechungen in den Kliniken an, keine konkreten Lösungen.

    15.52 Uhr: 74-Jähriger nach Corona-Impfung tot in Auto gefunden - Todesursache geklärt

    Nachdem in Dingolfing ein 74-jähriger Mann am Sonntag (11.04.) nach seiner Corona-Impfung tot im Auto aufgefunden wurde, ist jetzt die Todesursache bekannt. Wie ein Polizeisprecher dem BR auf Anfrage sagte, hat die heutige Obduktion ergeben, dass der Mann an einem Herzinfarkt gestorben ist. Es gebe demnach keinen Hinweis, dass die Impfung ursächlich für den Tod gewesen sei. Das Fahrzeug, in dem man den 74-Jährigen fand, stand auf dem Parkplatz des Impfzentrums Dingolfing. Hier war er zuvor mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer geimpft worden.

    14.11 Uhr: Klinikum Straubing ergänzt Corona-Sammlung am Bayernmuseum

    Die Corona-Sammlung im Museum des Bayerischen Geschichte in Regensburg erhält gemalte Schilder von Mitarbeitern des Klinikums in Straubing. Wie das Klinikum mitteilt, wurde in der ersten Corona-Welle im März 2020 im Rahmen von Social-Media Aktionen über Missstände bei den Arbeitsbedingungen von Pflegeberufen diskutiert. So auch auf Social-Media-Kanälen des Klinikums Straubing, damit wurde bereits vor und während des offiziellen Lockdowns Mitte März um Social Distancing gebeten. Mitarbeiter des Klinikums organisierten sich selbst und bastelten Schilder, um darauf aufmerksam zu machen. Die Intensivstation und andere Bereiche des Klinikums kreierten Kartons und Blätter mit gezeichneten Symbolen, zum Teil verziert mit Verbandmaterial und aufgeblasenen Handschuhen. Das Museum der Bayerischen Geschichte in Regensburg erzählt die Geschichte Bayerns ab dem 19. Jahrhundert. Derzeit werden Stücke gesammelt, die im Zeichen der Corona Pandemie stehen.

    12.45 Uhr: Landkreis Straubing überschreitet Inzidenz von 200

    Im Landkreis Straubing-Bogen ist die Sieben-Tage-Inzidenz von 200 überschritten. Aktuell beträgt der Wert 213,6, nachdem gestern im Landkreis 20 neue Infektionsfälle dazu gekommen sind. Noch hat das Überschreiten der 200er-Schwelle keine weiteren Auswirkungen auf Handel und Schulbetrieb im Landkreis, heißt es in einer Mitteilung. Neue Regelungen greifen erst, wenn die Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 200 liegt. Das könne nicht ausgeschlossen werden, so das Landratsamt weiter.

    Das Infektionsgeschehen verteile sich weiter über den ganzen Landkreis, betroffen seien Privathaushalte, Betriebe oder Kindergärten. Weiter heißt es, in der Statistik des RKI seien jetzt auch die 45 Neuinfektionen im Landkreis Straubing vom vergangenen Samstag nachgetragen. Diese wurde vom RKI zunächst nicht erfasst. In der kreisfreien Stadt Straubing, für die die Zahl der Neuinfektionen der vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner separat ausgewiesen wird, beträgt die Inzidenz heute 156,9.

    9.38 Uhr: Dingolfing-Landau drei Tage über 200

    Nachdem der Landkreis Dingolfing-Landau am Samstag (10.04.) den dritten Tag in Folge den Inzidenzwert von 200 überschritten hat (Stand heute 285,5), gelten ab heute (12.04) schärfere Corona-Maßnahmen. Wie das Landratsamt auf seiner Homepage bekanntgibt, bleiben Ladengeschäfte weiterhin geschlossen.

    Click & Collect ist wie bisher inzidenzunabhängig und ohne Vorlage eines negativen Testergebnisses möglich. Ausgenommen sind bedarfsnotwendige Geschäfte. Blumenfachgeschäfte, Gartenmärkte, Gärtnereien, Baumschulen, Baumärkte, Buchhandlungen und Schuhgeschäfte zählen seit heute nicht mehr zu den bedarfsnotwendigen Ladengeschäften. Die nächtliche Ausgangssperre zwischen 22 und 5 Uhr bleibt bestehen. Der Kontakt ist auf den eigenen Haushalt und eine weitere Person beschränkt.

    9.26 Uhr: Corona-Inzidenz in Landshut unter 100 - Lockerungen frühestens ab Dienstag

    Mit einem aktuellen Inzidenzwert von 92,6 (Stand 12.04) liegt die Stadt Landshut heute (12.04) den dritten Tag in Folge unter einem 100er-Inzidenzwert. Wie der Pressesprecher der Stadt, Johannes Viertlböck, auf BR-Anfrage mitteilt, wird damit frühestens morgen die "Corona-Notbremse" wieder gelockert. Wahrscheinlicher sei aber Mittwoch, so Viertlböck.

    Das bedeutet, dass Läden wieder zum Terminshopping ("Click & Meet") zurückkehren dürfen. Die nächtliche Ausgangssperre wird dann aufgehoben, und es können sich wieder bis zu fünf Personen aus zwei Haushalten treffen.

    Weil am Freitag der 7-Tage-Inzidenzwert noch über 100 lag, wurde für alle Schulen mit Ausnahme der Abschlussklassen der Distanzunterricht angeordnet. In Kinderbetreuungseinrichtungen und Kindertagespflegestellen wurde wieder auf Notbetreuung umgestellt. Sollte am Freitag, dem Stichtag für Schulen, der 7-Tage-Inzidenwert weiterhin unter 100 liegen, findet in der kommenden Woche für alle Schüler der Wechselunterricht statt.

    7.41 Uhr: 74-Jähriger stirbt nach Corona-Impfung

    Im Landkreis Dingolfing-Landau wird ein Todesfall untersucht, der in Zusammenhang mit einer Corona-Impfung stehen könnte. Wie das Landratsamt auf seiner Homepage mitteilt, wurde am Sonntagvormittag (11.04.) ein 74-jähriger Mann tot in seinem Auto aufgefunden. Das Fahrzeug stand auf dem Parkplatz des Impfzentrums Dingolfing, der 74-Jährige war zuvor mit Corona Impfstoff von Biontech/Pfizer geimpft worden.

    Eine Obduktion soll jetzt klären, ob die Impfung als Todesursache ausgemacht werden kann. Das zur Prüfung von Verdachtsfällen von Impfkomplikationen zuständige Paul-Ehrlich-Institut sowie das Bayerische Gesundheitsministerium sind laut Landratsamt Dingolfing-Landau bereits über den Sachverhalt informiert.

    Montag, 12.04.2021

    Den Corona-Ticker Niederbayern der Vorwoche finden Sie hier.

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