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Polizeiwagen an einem Hinweisschild (Symbolbild)

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    Corona-Ticker Niederbayern: Polizei greift bei Verstößen durch

    Die Polizei in Niederbayern greift bei Verstößen gegen die geltenden Corona-Regeln durch. Allein am Karfreitag brachten die Beamten etliche Fälle zur Anzeige. Mehr Corona-Nachrichten aus Niederbayern im Ticker.

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    Von
    • BR24 Redaktion

    Die wichtigsten Corona-News des Tages aus Niederbayern

      • Corona-Regeln: Polizei greift gegen Verstöße durch (03.04.2021, 12:00 Uhr)
      • Steigende Zahlen im Landkreis Dingolfing-Landau (01.04.2021, 13.08 Uhr)
      • Landshut rechnet in der Osterwoche mit mehr als 2.700 Impfdosen (01.04.2021, 12.56 Uhr)
      • Zügiges Einkaufen vor Ostern (01.04.2021, 5.26 Uhr)
      • Coronavirus: Weitere Artikel und Hintergründe finden Sie hier

      Corona-Neuinfektionen in Niederbayern pro Tag

      Entwicklung der Corona-Kurve in Niederbayern

      12:00 Uhr: Corona-Regeln: Polizei greift bei Verstößen durch

      Die Polizei hat am Karfreitag in Niederbayern etliche Personen wegen Verstößen gegen die geltenden Corona-Regeln angezeigt.

      Am Nachmittag lösten die Beamten laut einem Sprecher eine unerlaubte Grillparty in Grafenau (Lkr. Freyung-Grafenau) auf. Dabei hätten sechs Erwachsene aus drei unterschiedlichen Haushalten mit acht Kindern den Mindestabstand nicht eingehalten. Außerdem hätte keiner der Feiernden eine Mund-Nasen-Maske getragen. Gegen die sechs Erwachsenen leitete die Polizei deshalb ein Bußgeldverfahren ein.

      In Straubing trafen Streifenbeamte sechs Jugendliche an, die die geltenden Abstandsregeln nicht eingehalten hätten. Die Jugendlichen wurden den Angaben zufolge angezeigt und jeweils zu ihren Eltern gebracht. In der Straubinger Innenstadt hat die Polizei außerdem vier Passanten angetroffen, die nach 22 Uhr unterwegs waren. Die Personen hätten keinen triftigen Grund gehabt, trotz der ab 22 Uhr geltenden Ausgangsbeschränkung unterwegs zu sein. Auch hier leiteten die Beamten Bußgeldverfahren ein.

      In Vilshofen (Lkr. Passau) hat die Polizei eine Autofahrerin kontrolliert, die nach 22 Uhr unterwegs war. Auch sie konnte den Angaben zufolge keinen triftigen Grund vorweisen. Dasselbe gilt laut Polizei für zwei Personen, die kurz vor Mitternacht in Aidenbach (Lkr. Passau) ohne triftigen Grund außer Haus waren. Alle wurden angezeigt.

      Samstag, 03.04.2021

      13.08 Uhr: Steigende Zahlen im Landkreis Dingolfing-Landau

      Das Gesundheitsamt hat gestern bis zum Meldeschluss um 16 Uhr 56 neue Corona-Fälle festgestellt. Die Fälle verteilen sich im ganzen Landkreis Dingolfing-Landau, einen einzelnen großen Ausbruchsherd gibt es nicht. Die Ansteckungen spielen sich zu einem großen Teil im privaten Rahmen ab, meldet das Landratsamt. Über 460 zuletzt festgestellte Fälle trugen nachweislich die britische Variante in sich. Betroffen ist überwiegend die jüngere Bevölkerungsschicht. Unter diesen werden immer mehr Personen mit schwereren Verläufen in Kliniken eingeliefert, auch Jugendliche und junge Erwachsene. Insgesamt nehmen die Fälle in den Krankenhäusern zu. Rund 30 Personen aus dem Landkreis sind aktuell wegen einer Covid-19-Erkrankung hospitalisiert. In der älteren Bevölkerungsstruktur zeigt die Impfung immer mehr ihre Wirksamkeit.: In Seniorenheimen kommt es beispielsweise bei Geimpften nicht mehr zu

      12.56 Uhr: Landshut rechnet in der Osterwoche mit mehr als 2.700 Impfdosen

      Die Impfkampagne in Landshut soll in der kommenden Woche spürbar vorankommen. Nach aktuellen Informationen der Regierung von Niederbayern kann die Stadt in der Osterwoche mit der Lieferung von mindestens 2.700 Dosen für Erstimpfungen rechnen, heißt es aus dem Rathaus. Die Impfstoffe stammen demnach überwiegend von den Herstellern BioNTech-Pfizer und Moderna, rund 700 Dosen kommen von AstraZeneca. Die angekündigten Liefermengen würden es erlauben, das Impfzentrum zum ersten Mal unter Volllast zu betreiben. Dann könnten etwa 1.000 Menschen an einem Tag geimpft werden. Das habe man bisher in einer Woche geschafft, heißt es in der Mitteilung.

      5.26 Uhr: Zügiges Einkaufen vor Ostern

      Der Handelsverband Oberpfalz/Niederbayern erwartet heute volle Geschäfte. Der Gründonnerstag ist nach Auskunft des Handelsverbandes der umsatzstärkste Tag des Jahres. Geschäftsführer Günter Hölzl sagt dem Bayerischen Rundfunk, der Handel sei darauf aber gut vorbereitet. Dennoch empfiehlt Hölzl, lieber alleine einkaufen zu gehen, anstatt mit der Familie.

      Chemikerin Antje Bäumner von der Universität Regensburg rät, seine Aufenthaltsdauer im Supermarkt möglichst kurz zu halten. So könne eine mögliche Ansteckungsgefahr deutlich minimiert werden, sagte sie dem Bayerischen Rundfunk. "Umso mehr Leute in einem Raum sind, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit sich zu infizieren. Vielleicht geht man an den Ostertagen lieber zu ungewöhnlichen Zeiten einkaufen, nicht gerade zu Stoßzeiten", so die Expertin.

      Donnerstag, 01.04.2021

      15.20 Uhr: Wenig Auswirkungen im Impfzentrum Deggendorf

      Laut Landratsamt Deggendorf wird sich erst in den nächsten Tagen zeigen, ob und wie sich die Empfehlung der Ständigen Impfkommission, die Impfungen mit dem Astrazeneca-Impfstoff für Menschen unter 60 Jahren zu stoppen, auswirken wird. Man habe aktuell sehr viele Termine mit dem Impfstoff von Biontech vergeben, so dass erst nächste Woche mit größeren Auswirkungen zu rechnen sei. Aktuell musste noch kein Termin abgesagt werden. Konkret müsse lediglich eine geplante Reihenimpfung, für die eigentlich der Impfstoff von Astrazeneca vorgesehen war, neu organisiert werden. Man habe aber Astrazeneca-Impfstoff vorrätig und werde diesen für die Altersgruppe über 60 terminieren. Es bleibe abzuwarten, wie dann die Akzeptanz sei. Impfberechtigte unter 60 werde man nun stattdessen mit Biontech oder Moderna impfen, so ein Landratsamtssprecher.

      14.10 Uhr: Landshut muss 30 Impftermine absagen

      Wegen der Empfehlung der Ständigen Impfkommission, den Impfstoff Astrazeneca nur noch für Menschen über 60 Jahren zu verwenden, mussten im Landkreis Landshut rund 30 vereinbarte Impfungen abgesagt werden. Das hat eine Sprecherin des Landratsamtes mitgeteilt. Da derzeit kaum ein anderer Impfstoff für Erstimpfungen zur Verfügung steht, konnten diese Termine nicht umgebucht werden. Im Landkreis Landshut mache der Impfstoff von Astrazeneca einen großen Anteil an den Impfstofflieferungen aus. Derzeit lagern im Impfzentrum 3.100 Impfdosen der verschiedenen Hersteller. 1.500 Impfdosen davon entfallen auf Astrazeneca, die auch für Erstimpfungen verwendet werden können, so die Sprecherin des Landratsamtes Landshut.

      Die Mitarbeiter des Impfzentrums versuchen aktuell, die nun frei gewordenen Impfdosen von Astrazeneca neu zu vergeben, wobei die schwindende Akzeptanz des Impfstoffes es immer schwieriger machen würde, impfwillige Personen in den Priorisierungsgruppen 1 und 2 zu finden. Außerdem würden noch konkrete Vorgaben vom Ministerium und die Umstellung des EDV-Programmes fehlen. Wie es mit den offenen Zweitimpfungen von Astrazeneca weitergeht, stehe noch nicht fest.

      14.02 Uhr: Kaum Impfabsagen in Stadt und Landkreis Straubing

      Im Landkreis Straubing-Bogen hat die neue Entwicklung im Hinblick auf den Astrazeneca-Impfstoff zunächst keine starken Auswirkungen: Es gebe kaum Absagen, da im Impfplan für das gemeinsame Impfzentrum von Stadt Straubing und Landkreis Straubing-Bogen erst ab 8. April wieder Astrazeneca-Impfungen geplant waren, so ein Sprecher des Landratsamtes. Schon in den letzten Wochen hätten Impfberechtigte immer wieder Astrazeneca in Einzelfällen abgelehnt. Da bereits nach der Terminvergabe der Impfstoff erkennbar ist, kann der Termin dann auch storniert und somit automatisch neu vergeben werden, so der Sprecher des Landratsamtes Straubing-Bogen.

      13.32 Uhr: Stadt Deggendorf sperrt Spielplätze an der Donau

      Die Stadt Deggendorf reagiert auf die steigenden Infektionszahlen und sperrt die beliebten Spielplätze im Donaupark und auf den Deichgärten. Dort könnten die geltenden Abstandsregeln nicht immer eingehalten werden, heißt es in einer Mitteilung der Stadtverwaltung. Das zuständige Landratsamt und die Deggendorfer Polizei hätten deswegen die Sperrung der Spielplätze empfohlen. Betroffen sind das sogenannte Weidenversteck und das Donauspiel - beides große und beliebte Spielplätze, die im Zuge der Landesgartenschau 2014 in Deggendorf gebaut worden sind. Weitere Bereiche entlang der Donau sind nicht gesperrt, heißt es in der Mitteilung weiter. Gleichzeitig weist die Stadtverwaltung darauf hin, dass Besucher die geltenden Corona-Regeln einhalten müssen. Unter anderem gilt an der Donau und in großen Teilen der Deggendorfer Innenstadt zwischen 11 und 21 Uhr eine Maskenpflicht. Gleichzeitig gelten eine Kontakt- und eine Ausgangsbeschränkung für die Zeit zwischen 22 und 5 Uhr.

      © BR/Christian Riedl
      Bildrechte: BR/Christian Riedl

      Gesperrte Spielplätze in Deggendorf

      11.56 Uhr: Wohnmobilhersteller Knaus Tabbert mit Umsatzanstieg

      Die Wohnmobilbranche erlebt in der Corona-Zeit einen Boom. Das spürt auch der Hersteller Knaus Tabbert mit Sitz in Jandelsbrunn im Landkreis Freyung-Grafenau, wie er am Mittwoch mitteilte. Die Firma, die im Herbst den Sprung an die Börse gewagt hatte, erzielte nach eigenen Angaben im Jahr 2020 einen Umsatz in Höhe von knapp 795 Millionen Euro. 2019 waren es gut 780 Millionen Euro.

      Vor allem in der zweiten Jahreshälfte 2020 habe das Unternehmen, zu dem die Marken Knaus Tabbert, Weinsberg, T@B, Morelo sowie die Vermietplattform Rent and Travel gehören, einen Anstieg der Produktion verzeichnet, teilte Knaus Tabbert mit. Im April waren die Produktionsanlagen wegen der Corona-Pandemie vorübergehend geschlossen worden. Die Auftragslage für dieses Jahr liege auf einem hohen Niveau, was dem Unternehmen Planungssicherheit gebe, hieß es.

      Im September vergangenen Jahres war der Wohnmobilhersteller, der gut 3.000 Mitarbeiter beschäftigt, an die Börse gegangen.

      9.10 Uhr: Impfzentrum Regen verimpft vorerst nur Biontech

      Das Impfzentrum Regen wird in den nächsten Tagen und über das Osterwochenende nur Impfstoff von Biontech verimpfen. Das sagte heute ein Sprecher des Landratsamts Regen auf Nachfrage dem Bayerischen Rundfunk.

      Die geplanten Impfungen mit Astrezeneca für unter 60-Jährige wurden nach dem neuesten Beschluss sofort ausgesetzt. Wie es da weitergeht, will man noch abwarten. Momentan hat im Regener Impfzentrum die Verimpfung von Biontech ohnehin Priorität, weil man eine Sonderlieferung von 2.232 Dosen davon erhält, die in den nächsten Tagen auch komplett verimpft werden muss. Das wird bis zum 8. April dauern. Erst danach will man entscheiden, wie man mit den Astrazeneca-Impfstoff weitermacht.

      Schon bei den früheren Astrazeneca-Impfungen war es so, dass rund zehn Prozent der Personen, die damit geimpft werden sollten, nicht zum Termin erschienen waren. Der Impfstoff wurde dann an andere Personen aus den Priorisierungsgruppen eins bis drei verimpft oder an Berufsgruppen, die in der Dringlichkeit vorne sind, zum Beispiel Polizisten und Feuerwehrleute.

      Mittwoch, 31.03.2021

      15.30 Uhr: Impfzentrum Regen begrüßt Sonderzuweisung

      Der ärztliche Leiter des Impfzentrums Regen Stefan Brücklmayer und die Regener Landrätin Rita Röhrl begrüßen die heute nach dem bayerischen Impfgipfel verkündete Sonderzuweisung an Impfstoff für die stark betroffenen ostbayerischen Grenzregionen. Der bayerische Ministerpräsident Söder hatte 180.000 zusätzliche Impfdosen für Hotspots in Ostbayern angekündigt. Die ebenfalls angekündigte Lockerung bei der Priorisierung nutze ebenfalls, sagte Brücklmayer dem Bayerischen Rundfunk. Jetzt schon mische man im Impfzentrum Regen die Priorisierungsgruppen eins bis drei - mit gutem Erfolg.

      Abbau der Bürokratie "längst überfällig"

      Als "längst überfällig" bezeichnete Brücklmayer den Abbau der Bürokratie beim Impfen. Die Bürokratie bereite den Impfzentren viel zusätzliche Arbeit. Wenn man da zurück fahre, könnte man das Eineinhalbfache an Impfungen schaffen, schätzt der ärztliche Leiter des Impfzentrums Regen.

      Landrätin Rita Röhrl sagte dem Bayerischen Rundfunk: Jeder Abbau von Bürokratie sei von Nutzen. Natürlich wäre man viel schneller, wenn man so impfen könnte wie in Israel, wo Menschen einfach mit dem Auto vorfahren und sich die Spritze geben lassen könnten. Aber solange man alles dokumentieren müsse, wie in Deutschland "und der Arzt es auch dokumentieren muss, weil er sonst im Ernstfall schadenersatzpflichtig ist", werde es vom Ablauf her nicht schneller gehen, so die Regener Landrätin.

      14.06 Uhr: Landkreis Straubing-Bogen will Modellregion werden

      Auch der Kreis Straubing-Bogen will Modellregion für Corona-Lockerungen unter Einbeziehung einer entsprechenden Teststrategie werden. Laut Pressemitteilung hat der Landkreis eine Interessensbekundung an die Bayerische Staatsregierung und das Gesundheitsministerium versandt.

      "Wir sind mittlerweile konstant in einem Inzidenzbereich zwischen 100 und 150, so dass wir die Kriterien erfüllen", sagt Landrat Josef Laumer (CSU). Angesichts der zahlreichen weiteren Bewerber wisse man allerdings auch, dass es nicht einfach werde, zum Zug zu kommen. "Es geht um Perspektiven und um eine vorsichtige Strategie, die von Impfen und Testen flankiert wird", betont der Landrat.

      Das Gesundheitsministerium will diese Woche verkünden, wer ausgewählt wurde. Beworben haben sich unter anderem auch die Städte Straubing und Passau und der Landkreis Regen.

      12.00 Uhr: Grenzkontrollen zu Tschechien verlängert

      Deutschland verlängert die in der Corona-Krise eingeführten stationären Grenzkontrollen zu Tschechien. Weitere 14 Tage soll auch an den niederbayerischen Grenzübergängen kontrolliert werden, teilte Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) mit.

      Die Testpflicht und die verschärfte 14-tägige Quarantäne bleiben bei Einreise nach Deutschland zunächst bestehen und entfallen erst nach Ostern - ein Effekt der früheren Einstufung in die höchste Risikokategorie.

      Seehofer sagte, er habe die Bundespolizei gebeten, die Kontrollen im Grenzraum auch da zu intensivieren, wo keine stationären Kontrollen angeordnet seien - und zwar vor allem nach Ostern. Er wolle die Innenminister der Länder bitten, dass die Länderpolizeien bei dieser Schleierfahndung unterstützen.

      Erleichterungen für tschechische Berufspendler

      Tschechische Berufspendler dürfen aber ab sofort wieder täglich über die Grenze und zurück zur Arbeit fahren, und zwar auch dann, wenn sie nicht in sogenannten systemrelevanten Berufen arbeiten. Seit vergangenem Sonntag ist Tschechien nicht mehr als Virusvariantengebiet eingestuft.

      Voraussetzung für den Grenzübertritt bleiben aber vorerst weiterhin ein negatives Testergebnis alle 48 Stunden und eine Bescheinigung des Arbeitgebers über den Arbeitsplatz. Außerdem brauchen die Pendler eine digitale Einreiseanmeldung, aber nur noch einmal wöchentlich.

      Für viele ostbayerische Firmen und für viele Pendler erleichtert sich damit jetzt die Lage. Pendler aus Tschechien, die in nicht systemrelevanten Bereichen gearbeitet haben, durften seit Wochen nicht mehr zur Arbeit nach Deutschland fahren. Sie waren in Kurzarbeit oder im Fall von Mini-Jobs sogar ohne Gehalt zuhause. Um das zu umgehen, war ein Teil von Ihnen vor Beginn der Grenzkontrollen nach Deutschland gezogen, um hier vorübergehend in Pensionszimmern oder Ferienwohnungen zu leben. Die Quartiere hatten in der Regel die Arbeitgeber für sie angemietet.

      10.35 Uhr: Mutter geht mit Tochter trotz Quarantäne auf Spielplatz

      Eine Mutter aus Regen ist gestern Nachmittag mit ihrer 3-jährigen Tochter auf einen öffentlichen Spielplatz gegangen, obwohl das Kind als Kontaktperson eines Coronainfizierten momentan unter häuslicher Quarantäne steht. Das gab heute die Polizeiinspektion Regen bekannt. Eine Polizeistreife ist eingeschritten, hat die Frau wegen eines Verstoßes gegen die Infektionsschutzregeln angezeigt und umgehend nachhause geschickt.

      5.29 Uhr: Thermen in Niederbayern senden "brennendes SOS"

      Mit brennenden Kerzen haben die Kurorte im niederbayerischen Bäderdreieck auf ihre angespannte Situation in der Corona-Pandemie aufmerksam machen. In jeder Gemeinde wurden am Abend tausende Kerzen in Form eines "SOS"-Schriftzugs aufgestellt. In Bad Füssing im Landkreis Passau waren es allein 4.000 Stück.

      Die Thermenwelt Bad Füssing sowie die Kur- und Gewerbevereine aus Bad Griesbach und Bad Birnbach im Kreis Rottal-Inn wollten mit der Aktion auf die Tausenden Beschäftigten hinweisen, die derzeit ohne Arbeit sind. Sie fordern eine Öffnungsperspektive für die Heilbäder.

      © Thermenwelt Bad Füssing
      Bildrechte: Thermenwelt Bad Füssing

      Niederbayerische Thermen senden ein SOS an die Politik

      Dienstag, 30.03.2021

      17.31 Uhr: Britische Virusmutation breitet sich in Landshut weiter aus

      Wie das Landratsamt Landshut meldet, breitet sich die britische Coronavirus-Mutation im Landkreis weiter aus: Ganze Familien würden sich mit dem Virus anstecken und nach wie vor gebe es ein diffuses Infektionsgeschehen in der gesamten Region. 94 Neuinfektionen wurden seit Freitagnachmittag gemeldet. Die 7-Tages-Inzidenz, die die Neuinfektionen innerhalb einer Woche ins Verhältnis zur Bevölkerung setzt, ist im Landkreis auf 150,7 gestiegen, heißt es aus dem Landratsamt weiter.

      17.16 Uhr: Inzidenzwert steigt im Landkreis Deggendorf weiter an

      Die Inzidenz im Landkreis Deggendorf ist auf 215 gestiegen. Das meldet das Landratsamt heute in einer Pressemitteilung. Damit sei die für Ostern prognostizierte Verdoppelung der Zahlen bereits am Palmsonntag eingetreten. Die Ansteckungen nehmen bei den Jüngeren zu, bei den Älteren ab, so das Landratsamt. Derzeit gebe es in den Alten- und Pflegeheimen keine Infektionen bei den Bewohnern. Das Infektionsgeschehen würde sich überwiegend im privaten und beruflichen Umfeld abspielen. Schulen und Kitas seien betroffen, aber ohne größere Ausbrüche. Ebenso Firmen im Landkreis. Der Landkreis will in seinem Impfzentrum in dieser Woche 600 Impfungen durchführen, auch an den Feiertagen. Arztpraxen sollen bereits ab Mittwoch, 31. März, mit dem Impfen in den Hausarzt- und dann auch in den Facharztpraxen loslegen. Zunächst bekommt jede beteiligte Praxis zum Start 20 Impfdosen. Ab dem 7. April sollen die Praxen dann täglich ca. zehn Impfdosen erhalten. Eine Steigerung sei für Ende April geplant, so das Landratsamt. Die Schulen haben bislang 82.000 Selbsttest erhalten. Die Maskenpflicht im Stadtzentrum, die seit 7. März gilt, wurde bis 18. April verlängert.

      14.40 Uhr: Uwe Brandl und Abensberger Stadtrat in Quarantäne

      Uwe Brandl (CSU), der Bürgermeister von Abensberg und Präsident des Bayerischen Gemeindetags, befindet sich in Quarantäne. Das hat er heute im BR-Interview bestätigt. Neben Brandl hat das Gesundheitsamt auch den halben Stadtrat in Quarantäne geschickt. Grund dafür ist die Corona-Infektion einer Ehefrau eines Stadtrats. Sie arbeitet an einem Klinikum und wurde am vergangenen Donnerstag getestet. Das positive Ergebnis lag dann am Freitag vor. Daraufhin wurde auch ihr Mann positiv getestet. Er war einer der Stadträte, der vergangene Woche an einer Krisenausschusssitzung mit reduzierter Teilnehmerzahl teilgenommen hatte. Daraufhin habe das Gesundheitsamt für alle Sitzungsteilnehmer eine Quarantäne bis 8. April angeordnet, erzählt Brandl. Betroffen sind 13 Personen: zwölf Sitzungsteilnehmer sowie ein Mitarbeiter der Verwaltung. Brandl bemängelt, dass die mittelbaren Kontaktpersonen - wie in seinem Fall seine Ehefrau, die mit einer potenziell infizierten Person seit Donnerstag in Kontakt steht - nicht auch in Quarantäne geschickt werden. Der CSU-Politiker sieht eine der Ursachen für die "explosiven Infektionsgeschehnisse" darin, dass immer nur Kontaktpersonen 1 in Quarantäne geschickt würden.

      Brandl spricht sich außerdem gegen das sogenannte "Tübinger Modell" aus, bei dem in Modellregionen eine Lockerung der Corona-Regeln bei gleichzeitiger intensiver Testung angedacht ist.

      9.39 Uhr: Brennender Hilferuf im Bäderdreieck

      Mit brennenden Kerzen wollen heute die Kurorte im niederbayerischen Bäderdreieck auf ihre angespannte Situation in der Corona-Pandemie aufmerksam machen. In jeder Gemeinde werden heute Abend tausende Kerzen in Form eines "SOS"-Schriftzugs aufgestellt. In Bad Füssing im Landkreis Passau sind es allein 4.000 Stück. Gegen 17 Uhr sollen die Kerzen angezündet werden. Eine Nachtwache wird dafür sorgen, dass die Kerzen die ganze Nacht brennen.

      Die Thermenwelt Bad Füssing sowie die Kur- und Gewerbevereine aus Bad Griesbach und Bad Birnbach im Kreis Rottal-Inn wollen mit der Aktion auf die Tausenden Beschäftigten hinweisen, die derzeit ohne Arbeit sind. Sie fordern eine Öffnungsperspektive für die Heilbäder.

      Montag, 29.03.2021

      Den Corona-Ticker Niederbayern der Vorwoche finden Sie hier.

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