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Impfausweis nach Corona-Impfung (Symbolbild)

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    Corona-Ticker Niederbayern: 20.000 Impfungen im Raum Straubing

    Auch in Niederbayern füllen sich die Intensivbetten. In Stadt und Landkreis Straubing hat die Zahl der durchgeführten Impfungen die Marke von 20.000 überschritten. Mehr im Ticker:

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    Von
    • BR24 Redaktion

    Die wichtigsten Corona-News des Tages aus Niederbayern

    • Auch in Niederbayern füllen sich die Intensivbetten (22.03.2021, 12.35 Uhr)
    • Polizei beendet weitere Partys (21.03.2021, 14.20 Uhr)
    • 20.000 Impfungen in Stadt und Landkreis Straubing (21.03.2021, 12.45 Uhr)
    • Polizei löst Feier mit mehreren Personen in Ortenburg auf (20.03.2021, 12.50 Uhr)
    • Deggendorfer SC muss Saison Corona-Fall beenden (19.03.2021, 17.45 Uhr)

    Corona-Neuinfektionen in Niederbayern pro Tag

    Entwicklung der Corona-Kurve in Niederbayern

    12.35 Uhr: Durch die dritte Corona-Welle Auch füllen sich in Niederbayern Intensivbetten.

    Die dritte Corona-Welle hat Auswirkungen auf die Belegung von Intensivbetten in Niederbayern. Im Schnitt haben die Kliniken und Krankenhäuser rund 20% freie Kapazitäten. Regional ist die Lage dennoch ziemlich unterschiedlich:

    Im Krankenhaus Vilshofen im Landkreis Passau liegen derzeit nur zwei Intensiv-Patienten. Die Lage im Landkreis habe sich leicht entspannt, sagte der Geschäftsführer der "Landkreis Passau Gesundheitseinrichtungen", Josef Mader dem BR. Das sei vor allem darauf zurückzuführen, dass viele ältere Menschen im Landkreis schon geimpft sind. An Ostern rechnet er aber wieder mit mehr Intensiv-Patienten.

    Keine freien Intensivplätze hat hingegen die Goldberg-Klinik in Kelheim. Dr. Norbert Kutz, der Ärztliche Direktor, ist rund um die Uhr beschäftigt. Das größte Problem sei zurzeit nicht der Geräte- oder Bettenmangeln, sondern der Personalmangel. Laut Kurz fallen viele Mitarbeiter wegen Erkrankungen und Corona-Quarantäne aus: „Die schlimmste Situation ist für uns die Quarantäne-Situation, in die ein geimpfter Mitarbeiter rutscht, der irgendwelche Infektions-Symptome hat. Den kriege ich auch nicht aus der Quarantäne frei.“ Operationen werden deshalb seit vergangener Woche wieder verschoben, um Platz für die Intensivpatienten zu schaffen.

    Die freien Intensivbetten prozentual in Niederbayern: Landkreis Kelheim (0 %), Stadt Landshut (5 %), Dingolfing (12 %), Landkreis Straubing-Bogen (19 %), Stadt Straubing (7 %), Landkreis Regen (14 %), Landkreis Freyung-Grafenau (16 %), Landkreis Deggendorf (22 %), Stadt Passau (24 %), Landkreis Passau (27 %), Landkreis Rottal-Inn (31 %), Landkreis Landshut (50 %).

    Montag, 22.03.2021

    14.20 Uhr: Polizei beendet weitere Partys

    Auch in Niederbayern musste die Polizei am Wochenende wieder illegale Partys und Zusammentreffen, bei denen gegen die Corona-Beschränkungen verstoßen wurde, registrieren. Unter anderem wurden in Passau mehrere Menschen bei einer Geburtstagsfeier angetroffen. Die Party wurde aufgelöst, sechs Bußgeldverfahren folgen.

    Nahe Metten im Landkreis Deggendorf wurde die Polizei am Sonntagmorgen wegen einer Ruhestörung gerufen. In einer Waldhütte feierten neun Jugendliche eine Party, die den Polizisten, die die Feier beenden wollten, auch noch Schläge androhten. Nachdem weitere Streifen alarmiert wurden, konnten die Personalien festgestellt werden. Neun Anzeigen nach dem Infektionsschutzgesetz sind die Folge, für drei Jugendliche gibt es Anzeigen wegen Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

    Ebenfalls in der Nacht zum Sonntag wurden in Deggendorf drei betrunkene Männer gestoppt, die unter anderem Mülleimer beschädigten. Zwei Männer mussten ausgenüchtert werden, alle drei erhalten Anzeigen. In Saal an der Donau im Landkreis Kelheim hielten sich mehrere Jugendliche auf einem Friedhof auf. Ein 16-Jähriger hatte zudem Marihuana dabei. Für alle gilt nun ein Hausverbot für den Friedhof.

    12.45 Uhr: 20.000 Impfungen in Stadt und Landkreis Straubing

    Am Wochenende ist in der Stadt Straubing und im Landkreis Straubing die zusammengenommen 20.000. Impfung gegen das Corona-Virus durchgeführt worden. Wie der Landkreis mitteilte, wurden bislang mehr als 13.800 Menschen erstgeimpft und rund 6.400 zweitgeimpft. Seit Samstag werde im Impfzentrum auch wieder der Impfstoff von Astrazeneca verwendet, so dass dort alle drei derzeit in Deutschland zugelassenen Impfstoffe verimpft werden.

    Sonntag, 21.03.2021

    12.50 Uhr: Polizei löst Feier in Ortenburg auf

    Die Polizei hat nach einem anonymen Hinweis eine nächtliche Party in einer Scheune im Ortenburger Ortsteil Würding aufgelöst. Einige der Teilnehmer konnten fliehen, vier Jugendliche und junge Erwachsene aber aufgegriffen. Sie erhalten nun alle eine Anzeige nach dem Infektionsschutzgesetz und müssen mit einem Bußgeld rechnen, so die zuständige Polizei in Vilshofen. Zu den geflüchteten Partygästen laufen Ermittlungen.

    Auf einem Supermarktparkplatz in Deggendorf musste die Polizei einen Streit zwischen einem Mitarbeiter schlichten. Der Grund: Der Mann aus Sankt Englmar hatte sich geweigert, eine Maske aufzusetzen. Ohne Maske und Abstand hielten sich auch fünf 17- und 18-Jährige auf einem Parkplatz in Kelheim auf. Einer der Jugendlichen hatte zudem einen Elektroschocker dabei.

    Samstag, 20.03.2021

    17.45 Uhr: Corona-Fall bedeutet Saison-Aus für Deggendorfer SC

    Für Eishockey-Oberligist Deggendorfer SC ist die Saison beendet. Wie der Verein am Nachmittag mitteilt, hat sich ein Spieler des Clubs mit der sogenannten britischen Mutante des Corona-Virus angesteckt. Der Fall ist nach einer vom Deutschen Eishockey-Bund vorgegebenen Reihentestung vor dem Play-off-Auftakt bekannt geworden. Danach hat das zuständige Gesundheitsamt im Landkreis Deggendorf eine zweiwöchige Quarantäne über die komplette Mannschaft verhängt. Ein sogenanntes Freitesten nach einer Woche ist ausgeschlossen. Damit sind die Play-offs für den Deggendorfer SC vorbei, ehe sie begonnen haben. Am kommenden Dienstag hätten die Niederbayern ihr erstes Spiel gegen die Starbulls Rosenheim bestritten.

    Am Vormittag hatte der Verein bekannt gegeben, die Verträge mit Trainer Chris Heid und seinem Assistenten Robert Suchomski verlängert zu haben. Der Club kündigte einen Umbruch bei der Mannschaft an.

    16.20 Uhr: Heilbäder protestieren digital

    Bei einer digitalen Kundgebung haben Vertreter niederbayerischer Heil- und Thermalbäder auf ihre Situation im Lockdown aufmerksam gemacht. Die Bürgermeisterin von Bad Birnbach, Dagmar Feicht, erklärte, dass niemand den 20.000 Branchenbeschäftigen in Niederbayern vermitteln könne, dass Mallorca wieder offen sei, aber vor Ort trotz hoher Sicherheitsstandards kein Gast begrüßt werden dürfe. Sie rechnete außerdem vor, dass das Infektionsgeschehen im vergangenen Jahr bei mehr als 614.000 registrierten Eintritten in den fünf niederbayerischen Thermen in keinem einzigen bekannt gewordenen Fall auf einen Thermenbesuch zurückzuführen gewesen sei. Bezirkstagsvizepräsident Thomas Pröckl unterstrich die Bedeutung der Thermen für die Gäste. "Hier steht die Gesundheit im Vordergrund, das unterscheidet die Thermen von der übrigen Tourismuswirtschaft", sagte er

    © Lena Stallhofer /Bad Birnbach
    Bildrechte: Lena Stallhofer /Bad Birnbach

    Mit einer digitalen Protestveranstaltung haben Beschäftigte aus dem Bäderdreieck auf ihre Situation aufmerksam gemacht.

    13.52 Uhr: Distanzunterricht im Kreis Landshut

    An den Schulen im Kreis Landshut gilt ab kommenden Montag Home Schooling. Das hat das Landratsamt heute mitgeteilt. Der so genannte 7-Tage-Inzidenzwert lag im Kreis auch heute bei deutlich mehr als 100 (RKI: 136,3).

    Ausgenommen vom Distanzunterricht sind die Abschlussklassen aller weiterführenden und beruflichen Schulen. Sie haben Wechselunterricht beziehungsweise Präsenzunterricht mit Mindestabstand.

    Das Angebot zur Notbetreuung findet wie bisher statt. In den Kindertageseinrichtungen bleibt es ebenfalls bei Notbetreuung.

    12.04 Uhr: Landrat von FRG in Quarantäne

    Der Freyunger Landrat Sebastian Gruber (CSU) ist seit gestern Abend in häuslicher Quarantäne, nachdem sein Fahrer positiv auf das Coronavirus getestet worden war. Das hat das Landratsamt Freyung-Grafenau dem Bayerischen Rundfunk bestätigt.

    Gruber hat in einer persönliche schriftliche Erklärung an die Medien erläutert, er sei als Kontaktperson 1 über die Abteilung Gesundheitswesen am Landratsamt informiert worden und voraussichtlich bis 30. März in häuslicher Quarantäne. Sein Fahrer sei diese Woche bei einem Arztbesuch, den er wegen einer anderen Angelegenheit gemacht hatte, positiv getestet worden, habe aber bisher keine Symptome und es gehe ihm gut.

    Gruber sei zu Wochenbeginn mit seinem Fahrer mit FFP2-Maske im Auto unterwegs gewesen und somit als Kontaktperson 1 eingestuft. "Auch mir geht es gut," schreibt der Landrat, "und ich habe aktuell keine Symptome". Morgen will der Politiker sich einem PCR-Test unterziehen. Solange er keine Symptome hat, will er von zuhause aus arbeiten. Bei dienstlichen Terminen wird ihn die stellvertretende Landrätin Helga Weinberger vertreten.

    Der Landkreis Freyung-Grafenau hat laut Robert-Koch-Institut (RKI) heute eine 7-Tage-Inzidenz von aktuell 127,6.

    11.11 Uhr Distanzunterricht weiterhin im Kreis Dingolfing-Landau

    Für Schüler und Schülerinnen im Kreis Dingolfing-Landau bleibt es dabei: Sie haben auch in der kommenden Woche Distanzunterricht.

    Der Hintergrund: Mit 116,9 ist der so genannte Inzidenzwert zu hoch. Ausgenommen sind die Abschlussklassen aller weiterführenden und beruflichen Schulen. Sie haben Wechselunterricht beziehungsweise Präsenzunterricht mit Mindestabstand. Das Angebot zur Notbetreuung kann wie bisher stattfinden. In den Kindertageseinrichtungen bleibt es ebenfalls bei Notbetreuung. Unterdessen sind im Impfzentrum in Dingolfing die Impfungen mit dem Vakzin von AstraZeneca wieder aufgenommen worden. Ausgefallene Termine sollen jetzt zügig nachgeholt werden.

    10.31 Uhr: Stadt Viechtach stellt Mutmachlied "Liachterloh" online

    In Viechtach im Landkreis Regen wird jetzt mit einem selbstkomponierten Lied Mut gemacht für die Coronakrise und dort vor allem für die immer noch stillgelegte Kulturbranche. Heute ab 20.30 Uhr wird das Lied "Liachterloh" auf den verschiedenen Internetkanälen der Stadt - Facebook und YouTube zum Beispiel - online gestellt. 14 Musikerinnen und Musiker singen in dem Video das von Kristina Pöschl vom Viechtacher "Lichtung"-Verlag getextete und vom Jazzpianisten Sven Ochsenbauer komponierte Lied.

    Das optimistische Lied soll zeigen, "dass die Musiker noch da sind", so die Stadt in einer Pressemitteilung. Dass sie ihr Publikum vermissen und sich freuen, irgendwann wieder auf der Bühne zu stehen. Teilgenommen hat eine breite Palette von Viechtacher Musikerinnen und Musikern, vom Spielmannszug, aus der Kirchenmusik, von diversen Bands und der Unterhaltungsmusik.

    10.20 Uhr: Landshuter Schulen weiter im Distanzunterricht - Notbetrieb in Kitas

    An sämtlichen Schulen im Stadtgebiet Landshut findet auch in der kommenden Woche grundsätzlich nur Distanzunterricht, sprich Homeschooling, statt. Grund ist das unverändert starke Infektionsgeschehen in der Stadt. Zwar hat sich die Sieben-Tage-Inzidenz zuletzt stabilisiert, allerdings auf viel zu hohem Niveau, heißt es von der Stadtverwaltung. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) lag der Wert am Freitag bei 140,3 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und damit weit über dem "Hotspot"-Grenzwert von 100.

    Auch an den weiterführenden Schulen ändert sich nächste Woche nichts: Dort findet ohnehin bereits seit Mitte Dezember nur Distanzunterricht beziehungsweise Präsenzunterricht mit Mindestabstand statt. Ausgenommen von dieser Regelung sind nach wie vor die Schüler der Abschlussklassen aller Schularten: Für sie darf Wechselunterricht angeboten werden. Eine Notbetreuung bleibt an allen Schulen eingerichtet.

    Ebenfalls stark eingeschränkt bleibt im Stadtgebiet das Betreuungsangebot für Kleinkinder. Denn bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr 100 kann in Kindertagesstätten und Tagespflegestellen nur noch eine Notbetreuung aufrechterhalten werden. Ausschließlich Kinder, deren Eltern keine anderweitige Betreuung sicherstellen können, dürfen die Kindertageseinrichtung oder die Tagespflegestelle besuchen.

    Freitag, 19.03.2021

    18.33 Uhr: Landkreis Regen rutscht unter 100

    Im Landkreis Regen, der lange hohe von einer hohen 7-Tage-Inzidenz geprägt war, sinkt die Inzidenz morgen den dritten Tag in Folge auf einen Wert unter 100. Heute liegt er laut Landratsamt bei 87, morgen voraussichtlich bei 84. Deshalb werden am Montag alle Schulen und Kindertagesstätten geöffnet, gibt das Landratsamt bekannt. Nur in Klassen, in denen der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, ist Wechselunterricht nötig. Zum Schulstart gibt es am Wochenende ein ausgeweitetes Testangebot in den Teststationen im Landkreis. Landrätin Rita Röhrl hofft, dass sich möglichst viele Schüler und Lehrkräfte vor Schulbeginn testen lassen.

    Außerdem gibt es ab Sonntag eine ganze Reihe von Erleichterungen für die Bevölkerung. So dürfen sich dann zwei Hausstände treffen, aber maximal fünf Personen, Kinder unter 14 Jahren werden dabei nicht mitgezählt. Außerdem fällt ab Sonntag die nächtliche Ausgangssperre weg.

    Der Einzelhandel darf ab Montag zumindest Click and Meet machen, also Kunden nach vorheriger Terminvereinbarung rein lassen. Pro 40 Quadratmeter ist ein Kunde gleichzeitig erlaubt. Namen und Besuchszeiten müssen dokumentiert werden. Erlaubt ist für Kinder kontaktfreier Sport im Freien unter Einhaltung der Kontaktbeschränkungen und zwar für Gruppen mit bis zu 20 Kindern unter 14 Jahren. Auch außerschulische Bildung, zum Beispiel Musikunterricht als Einzelunterricht in Präsenz, ist gestattet. Museen und Ausstellungen dürfen unter Hygienemaßnahmen öffnen.

    Sollte der Wert wieder über 100 kommen, wird nach drei Tagen über 100 in Folge neu entschieden. Schulen und Kindergärten bleiben aber auf jeden Fall nächste Woche geöffnet. Für sie ist immer der jeweilige Freitagswert entscheidend. In der Woche danach sind dann schon Osterferien.

    16.21 Uhr: Verteilung der Zusatz-Impfdosen für Grenzregion sei "ohne Plan"

    Die 150.000 zusätzlichen Impfdosen, die die Staatsregierung für die besonders von Corona betroffenen Grenzregionen angekündigt hatte, werden "ohne Plan" und "nach Gutsherrenart" verteilt. So kommentiert der Freyunger Landtagsabgeordnete Alexander Muthmann (FDP) eine Antwort aus dem Bayerischen Gesundheitsministerium, die er heute auf seine Anfrage erhalten hat.

    Muthmann wollte wissen, nach welchen Kriterien das Zusatzkontingent an die Landkreise und kreisfreien Städte verteilt wird, welche Vorgaben es dabei für die Priorisierung gibt und wie Haus-und Betriebsärzte beteiligt werden. Aus der Antwort des Ministeriums schließt Muthmann, dass die Zusatz-Impfdosen "ohne Rücksicht auf die Bevölkerungszahl" ausgegeben wurden. So habe die Stadt Passau mit ihren 52.000 Einwohnern die gleiche Menge erhalten wie der Landkreis Passau, der fast viermal so viel Bevölkerung hat. Jeder Landkreis und jede kreisfreie Stadt in den Grenzregionen habe am 9. und 12. März insgesamt 1170 Dosen zusätzlichen Biontech-Impfstoff erhalten.

    Dabei habe es, so Muthmann, aber keine Empfehlungen gegeben, ob man von den Priorisierungen abweichen oder ob man Haus-und Betriebsärzte mit einbeziehen kann. Einzige Vorgabe sei gewesen "Haltet euch an die Impfverordnung." 70.000 dieser Impfdosen seien jetzt verteilt. Unklar sei aber, so der FDP-Politiker, wann die restlichen 80.000 kommen. "Dieses Gießkannenprinzip hilft den Menschen in den besonders betroffenen Regionen nicht weiter", kritisiert Muthmann.

    12.46 Uhr: Landkreis Kelheim zum dritten Mal über Inzidenz von 100 - Strengere Maßnahmen

    Ab Samstag treten im Kreis Kelheim strengere Regeln in Kraft. Der Hintergrund sind hohe Infektionszahlen. Im Einzelhandel - abgesehen vom täglichen Bedarf, Baumärkten und Gärtnereien - ist ab Samstag nur noch Abholung der Ware nach vorheriger Bestellung möglich. Die Kontakte werden auf Treffen eines Haushalts mit einer weiteren Person reduziert. Museen oder Galerien sind wieder geschlossen. Auch eine nächtliche Ausgangssperre tritt in Kraft. Zwischen 22 und 5 Uhr ist das Verlassen der Wohnung nur mit triftigem Grund erlaubt. Wie es mit den Schulen weitergeht entscheidet sich am morgigen Freitag.

    Im Landkreis Landshut gelten ab heute wieder strengere Regeln, da auch hier die 7-Tage-Inzidenz wieder über 100 liegt. Die Kontakte werden auf Treffen eines Haushalts mit einer weiteren Person reduziert. Museen, Galerien und Botanische Gärten schließen wieder. Auch eine nächtliche Ausgangssperre tritt in Kraft: Ab heute ist zwischen 22 und 5 Uhr das Verlassen der Wohnung nur mit triftigem Grund erlaubt. Wie es mit den Schulen weitergeht entscheidet sich am Freitag.

    Damit hat in Niederbayern nur noch der Landkreis Rottal-Inn eine 7-Tage-Inzidenz unter 100. Momentan liegt diese bei 74,07 (Stand 17.03.).

    Donnerstag, 18.03.2021

    13.58 Uhr: Inzidenz unter 100 im Landkreis Regen - Lockerungen abwarten

    Das Landratsamt Regen warnt davor, jetzt schon Ladenöffnungen anzukündigen oder Treffen mit mehr als einer Person zu machen, nachdem der Landkreis heute erstmals nach längerer Zeit wieder auf eine Inzidenz unter 100 gerutscht ist. Laut RKI liegt die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Regen heute bei 99,5.

    In den sozialen Medien gibt es deshalb schon Jubelmeldungen und die Ankündigung von Ladenöffnungen. Das Landratsamt weist aber darauf hin, dass die Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen unter 100 liegen muss, damit sich die Corona-Regeln ändern. Erst nach 3 Tagen unter 100 wird am vierten Tag über Lockerungen entschieden, die dann wiederum erst am 5. Tag gelten. Das bedeutet, man muss die Entwicklung im Landkreis Regen weiter abwarten.

    Für die Öffnung der Schulen ist dagegen nur die Indizenz entscheidend, die der Landkreis am Freitag hat. Sollte sie unter 100 liegen, entscheidet das Landratsamt über eine Öffnung von Schulen und Kindergärten ab Montag.

    12.13 Uhr: Corona-Party im Whirlpool von Passauer Hotel - Geschäftstreffen als Ausrede

    Ein angebliches Geschäftstreffen haben drei Männer um Mitternacht im Whirlpool eines Passauer Hotels abgehalten. Die Ausrede des Hotelbesitzers zog nicht: Das späte "Meeting" der angetrunkenen Männer sei beendet worden, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Wegen ihres Verstoßes gegen die Corona-Regeln in der Nacht auf Mittwoch werden die 33- bis 34-Jährigen nun angezeigt.

    11.20 Uhr: Testpflicht für Pflegepersonal im Landkreis Straubing-Bogen

    Pfleger und Pflegerinnen bestimmter Einrichtungen im Landkreis Straubing-Bogen müssen sich ab sofort zweimal pro Woche auf Corona testen lassen, das gab das Landratsamt Straubing-Bogen heute bekannt. Mit der Allgemeinverfügung reagiert das Landratsamt auf die weiterhin über 100 liegende Sieben-Tages-Inzidenz im Landkreis. Betroffen von der neuen Regelung sind demnach Beschäftigte in "vollstationären Einrichtungen, Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, Altenheimen und Seniorenresidenzen".

    Ausnahmen gibt es laut Landratsamt für Einrichtungen, deren Belegschaft bereits zu mindestens 60 Prozent und deren Bewohnerinnen und Bewohner zu mindestens 75 Prozent geimpft sind. Dabei zählen aber nur Personen, die bereits Erst- und Zweitimpfung erhalten haben. Sind diese Voraussetzungen erfüllt, ist für Pflegepersonal an diesen Einrichtungen ein Corona-Test pro Woche ausreichend.

    Die Regelung soll zunächst bis einschließlich 28. März gelten. Zuwiderhandlungen stellen laut Landratsamt eine Ordnungswidrigkeit dar.

    08.51 Uhr: Kultusministerium: Maristen-Gymnasium in Furth muss Wechselunterricht anbieten

    Auch das Maristen-Gymnasium in Furth im Kreis Landshut muss seinen Schülern Wechselunterricht anbieten. Das hat das Kultusministerium klargemacht. Das Gymnasium hatte in dieser Woche eigenständig weiter auf Distanzunterricht gesetzt, obwohl vergangenen Freitag die 7-Tage-Inzidenz knapp unter 100 gelegen hatte. Ab Donnerstag gehen alle Jahrgangsstufen am Maristen-Gymnasium - Ausnahme Q12 - nun also doch in den Wechselunterricht. Wie es in der Woche vor Ostern weitergeht, entscheidet sich am Freitag. Im Augenblick scheint es so, als ob dann die Schüler wieder in den Distanzunterricht müssen.

    6.20 Uhr: Landkreis Regen unter Inzidenz 100

    Nach Monaten hat der Landkreis Regen im Bayerischen Wald den kritischen Inzidenzwert von 100 zum ersten Mal unterschritten - wenn auch nur knapp. Laut Robert-Koch-Institut (RKI) liegt die 7-Tage-Inzidenz heute bei 99,5. Sollte der Wert weitere Tage unter 100 liegen, dürfen die Menschen im Kreis Regen zum ersten Mal seit Langem von Lockerungen profitieren. In Niederbayern liegt mit 72,4 sonst nur noch der Landkreis Rottal-Inn unter 100.

    Was bei welcher Inzidenz in Bayern gilt, lesen Sie hier

    Der Landkreis Regen galt lange Zeit als Corona-Hotspot. Dafür verantwortlich gemacht wurde auch dessen Lage an der Grenze zu Tschechien. Im Dezember lag der Inzidenzwert von Regen über 600 und war damals negativer Spitzenreiter in ganz Deutschland. Noch im Februar war der Wert bei über 200. Die Zahlen sanken langsamer als anderswo, was für das Landratsamt rätselhaft war. Es hieß: Inzwischen hätten mehr als fünf Prozent der Regener Bevölkerung eine Coronainfektion hinter sich oder seien derzeit mit dem Virus infiziert.

    Mittwoch, 17.03.2021

    15.49 Uhr: Nur noch Rottal-Inn unter Inzidenz 100

    Die Inzidenzzahlen steigen weiter. In Niederbayern ist mit 70,8 nur noch der Landkreis Rottal-Inn unter dem Inzidenzwert von 100.

    Auch der Kreis Kelheim hat heute die Inzidenz von 100 gerissen. Sollte das noch zwei weitere Tage der Fall sein, wird auch hier wieder die "Notbremse" gezogen: also unter anderem Museen und Geschäfte geschlossen und eine nächtliche Ausgangssperre verhängt. Bis dahin gilt für den Landkreis Kelheim weiterhin die Regelungen der Inzidenzphase über 50.

    Was ab welcher Inzidenzzahl in Bayern gilt, lesen Sie hier

    Am stärksten betroffen sind derzeit in Niederbayern die Städte Landshut (148,5) und Passau (155,3).

    13.20 Uhr: Landkreis Landshut zieht "Notbremse"

    Der Landkreis Landshut hat den dritten Tag in Folge einen 7-Tages-Inzidenzwert von mehr als 100. Laut Robert-Koch-Institut liegt er heute bei 105,7. Damit verschärfen sich die Maßnahmen gegen die Corona-Epidemie. Im Einzelhandel - abgesehen vom täglichen Bedarf, Baumärkten und Gärtnereien - ist ab Donnerstag dann nur noch Abholung der Ware nach vorheriger Bestellung möglich - also "Click & Collect". Friseursalons oder andere körpernahe Dienstleistungsbetriebe können, unter Einhaltung der Hygienebestimmungen, weiter geöffnet bleiben, teilt das Landratsamt Landshut mit.

    Die Kontakte werden auf Treffen eines Haushalts mit einer weiteren Person reduziert. Museen, Galerien und Botanische Gärten schließen wieder. Auch eine nächtliche Ausgangssperre tritt in Kraft: Ab Donnerstag ist zwischen 22 und 5 Uhr das Verlassen der Wohnung nur mit triftigem Grund erlaubt. Wie es mit den Schulen weitergeht entscheidet sich am Freitag.

    Da die Stadt Landshut bereits Anfang der Woche Maßnahmenverschärfungen ergriff, gelten ab übermorgen dann sowohl in der Stadt als auch im Landkreis Landshut - ausgenommen im Schulbereich - einheitliche Regelungen, so die Behörde.

    08.52 Uhr: Deggendorfer Frühlingsfest abgesagt

    Das Deggendorfer Frühlingsfest, des VdK-Ortsverbandes Deggendorf, soll in diesem Jahr nicht wie geplant stattfinden. Das gab der Verband heute Vormittag bekannt. Ein Frühlingsfest "light", mit Beschränkungen und Hygienevorschriften, soll es nicht geben. Das Ziel des VdK-Vorstandes ist es, statt dem Frühlingsfest ein Herbstfest zu veranstalten, welches voraussichtlich vom 08.10.2021 bis zum 17.10.2021 gehen soll.

    Dienstag, 16. März 2021

    18.49 Uhr: Impftermine fallen wegen AstraZeneca aus

    Nach dem Stopp für Corona-Impfungen mit dem Präparat von AstraZeneca wollen die Impfzentren in Niederbayern teilweise andere Impfstoffe verwenden. Es werden aber auch etliche Termine für Erst- und Zweitimpfungen ausfallen.

    Das Impfzentrum in Straubing beispielsweise kann für die heutigen Termine noch anderen Impfstoff verwenden, ab morgen werden aber Impfungen ausfallen müssen, so das Landratsamt.

    Das Impfzentrum in Eggenfelden muss ebenfalls Termine absagen, denn der Konkurrenz-Impfstoff von Biontech ist hier bereits verplant. 540 Dosen AstraZeneca werden vorübergehend eingelagert, so ein Sprecher des Landratsamtes Rottal-Inn zum BR.

    Im Kreis Freyung-Grafenau soll es für die Betroffenen neue Termine mit anderem Impfstoff geben.

    17.00 Uhr: Landkreis Landshut muss Impfbus stilllegen

    Nach der Entscheidung des Bundesgesundheitsministeriums, die Corona-Impfungen mit dem Präparat von AstraZeneca vorerst einzustellen, wird auch der Impfbus des Landkreises Landshut vorerst ruhen. Ab Donnerstag können außerdem im Impfzentrum keine weiteren Planungen gemacht werden, wenn kein Impfstoff-Nachschub mehr zu erwarten ist, teilt das Landratsamt mit.

    Landrat Peter Dreier (FW) empfindet dies als "herben Rückschlag, da es gerade die konstanten Lieferungen von AstraZeneca waren, die einen kontinuierlichen Impffortschritt ermöglicht haben." Dreier hofft, dass die Bedenken gegenüber diesem Impfstoff bald ausgeräumt werden können. Andernfalls fordert er genügend Lieferungen anderer Impfstoffe, um diese Ausfälle ausgleichen zu können.

    In der Region Landshut seien keine Fälle von schwerwiegenden Nebenwirkungen bekannt, so das Landratsamt Landshut.

    16.42 Uhr: An die 1.000 Pendler-Tests negativ

    Bei insgesamt 984 Coronatests tschechischer Grenzpendler, die letzte Woche an der Teststation Bayerisch Eisenstein gemacht worden waren, ist kein einziger Test positiv ausgefallen. Das hat heute das Landratsamt Regen bekannt gegeben. Das würde bedeuten, dass sich die Lage bei den Pendlern entspannt hat.

    Bei den vorherigen Tests seit 25. Januar waren 33 Testergebnisse positiv - bei rund 7.300 getesteten Menschen. Seit Wochen dürfen nur noch Pendler aus systemrelevanten Berufsfeldern täglich hin- und herpendeln.

    Die 7-Tage-Inzidenz in Tschechien liegt momentan bei 726 Fällen pro 100.000 Einwohner. Das Land ist nach wie vor als Hochrisiko-und Virusvariantengebiet eingestuft.

    15.00 Uhr: Landshuter Dult abgesagt

    Weil vorerst keine Entspannung der Corona-Lage in Sicht ist, hat die Stadt Landshut heute die Frühjahrsdult 2021 offiziell abgesagt. "Es besteht keine Chance mehr, dass sich diese schwierige Situation bis zum geplanten Auftakt der Frühjahrsdult am 17. April noch signifikant verbessert", so Oberbürgermeister Alexander Putz (parteilos).

    Wie in ganz Ostbayern steigen auch in Stadt und Landkreis Landshut die Infektionszahlen stark an, gleichzeitig käme die Impfkampagne aufgrund mangelhafter Impfstoffversorgung nur schleppend voran, heißt es in einer Mitteilung der Stadt Landshut. OB Putz bedauere die Absage sehr, doch sie sei unvermeidlich.

    Um die Schausteller, Marktkaufleute und Festwirte wenigstens ein bisschen zu unterstützen, räumt ihnen die Stadt Landshut, wie bereits im vergangenen Jahr, die Möglichkeit ein, ihre Stände im wöchentlichen Wechsel in der Innenstadt aufzustellen und dort ihre Waren anzubieten, hieß es in der Pressemitteilung der Stadt Landshut.

    13.58 Uhr: Lockdown im Kreis Landshut steht bevor

    Dem Landkreis Landshut droht ein erneuter Lockdown. Die Inzidenz stieg bereits gestern wieder auf über 100. Sollte der Wert auch morgen - also drei Tage in Folge - über 100 liegen, werden Geschäfte und Museen wieder geschlossen, teilt das Landratsamt mit. Die Kontakte müssten auf Treffen eines Haushalts mit einer weiteren Person reduziert werden. Auch eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 22 und 5 Uhr würde in Kraft treten.

    Die Schülerinnen und Schüler haben allerdings die ganze Woche Präsenzunterricht. Maßgeblich für diese Regelung ist der Inzidenz-Wert vom vergangenen Freitag, der noch unter 100 lag. Nach den gesetzlichen Bestimmungen gilt diese Entscheidung eine ganze Woche lang. Diesen Freitag wird die Lage neu bewertet und die Regelung für die darauffolgende Woche bekanntgegeben, so das Amt.

    12.14 Uhr: Landkreis Regen hat Priorisierungsgruppe 1 bald durchgeimpft

    Der Landkreis Regen im Bayerischen Wald wird diese Woche mit den Erstimpfungen der impfwilligen über 80-Jährigen, also der Priorisierungsgruppe 1, fertig. Das hat die Pressestelle des Landkreises heute auf Nachfrage bekannt gegeben. Schon diese Woche wird mit der Impfung der zweiten Gruppe begonnen, also der über 70-Jährigen und der Personen mit schweren oder mit mehreren Vorerkrankungen. Die Impfung von Lehrern und Erziehern, die wie überall parallel zu der normalen Priorisierung schon länger läuft, ist noch nicht abgeschlossen und geht in den nächsten Wochen auch noch weiter. Insgesamt gab es bisher im Landkreis Regen 6.913 Erst- und 2.642 Zweitimpfungen. Der Landkreis Regen hat insgesamt rund 77.000 Einwohner. Zieht man davon alle unter 16-Jährigen ab, für die es sowieso noch keinen zugelassenen Impfstoff gibt, sind bereits rund zehn Prozent der Bevölkerung geimpft, so die Pressestelle des Landratsamts.

    Der Landkreis Regen zählt zu den Landkreisen direkt an der tschechischen Grenze und hatte zuletzt deshalb Impfstoff-Sonderzuteilungen bekommen, insgesamt bisher rund 3.000 Zusatzdosen. Momentan liegt die Inzidenz hier bei 110 Fällen pro 100.000 Einwohner. Es sind also immer noch Schulen, Kindergärten, die meisten Läden und die Tourismusbetriebe geschlossen. Außerdem gilt eine nächtliche Ausgangssperre. Im Dezember war der Landkreis Regen mit einer Inzidenz über 600 Negativ-Spitzenreiter in Deutschland.

    10.38 Uhr: Bayerischen Pferde-Rennvereinen droht das Aus

    Den bayerischen Pferde-Rennvereinen droht wegen der Corona-Pandemie das Aus. Die Vorsitzenden der Rennvereine in Straubing, München-Daglfing und München-Riem fordern jetzt von der Staatsregierung "… schnelle und unbürokratische Unterstützung, um nicht an den Folgen der Corona-Maßnahmen den Betrieb einstellen zu müssen …".

    In dem Schreiben der Rennvereine an den Bayerischen Finanzminister Albert Füracker (CSU) und Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber (CSU) heißt es, dass die bayerischen Galopp- und Trabervereine verschiedene Corona-Hilfsprogramme nicht in Anspruch nehmen können. Als Grund wird unter anderem genannt, dass der Ausfall von Wettumsätzen nicht berücksichtig werden könne, weil diese nicht der Umsatzsteuerpflicht unterliegen.

    Trotz des Lockdowns werden zwar auf den bayerischen Rennbahnen weiter Pferderennen ausgetragen. Allerdings führe der Ausschluss von Zuschauern und auch Renn-Amateuren dazu, dass den Vereinen Wettumsätze verloren gingen, so die Chefs der drei bayerischen Pferde-Rennvereine.

    Mittelfristig fordern die bayerischen Rennvereine eine Neuordnung des Wett-Marktes und dauerhafte staatliche Zuschüsse. Nur so könne der Pferde-Rennbetrieb in Bayern aufrecht erhalten werden. Seit Beginn der 2000er-Jahre verzeichnen die Rennvereine massive Umsatzverluste. Dies begründen die Clubs durch die Abwanderung von Wettkunden in den Sportwettenmarkt. Totalisatorwetten sind zwar grundsätzlich nur staatlichen Lotteriegesellschaften und Pferde-Rennvereinen erlaubt, andere Wettanbieter würden aber stillschweigend toleriert, monieren die Pferde-Clubs. Zwei bayerische Rennbahnen, in Pfaffenhofen und Mühldorf, seien bereits von der Insolvenz betroffen gewesen.

    Montag, 15. März 2021

    Den Corona-Ticker Niederbayern der Vorwoche finden Sie hier.

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