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Blaulicht auf Polizei-Streifenwagen (Symbolbild)

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    Corona-Ticker Niederbayern: Wenige Verstöße gegen Ausgangssperre

    Wegen Corona gelten auch an den Weihnachtstagen Ausgangsbeschränkungen und nächtliche Ausgangssperren. Trotzdem hat die Polizei wieder einige Niederbayern unterwegs erwischt.

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    Von
    • BR24 Redaktion

    Die wichtigsten Corona-News des Tages aus Niederbayern

    • Verstöße gegen Ausgangsbeschränkungen an Heiligabend (25.12.2020, 11.30 Uhr)
    • Impfzentrum Dingolfing ist bereit (24.12.2020, 10.30 Uhr)
    • Impfzentrum im Landkreis Kelheim startbereit (24.12.2020, 9.40 Uhr)
    • Erweiterte Öffnungszeiten im Testzentrum Pfarrkirchen (24.12.2020, 8.50 Uhr)
    • Entlastung durch Quarantäne-Klinik im Kreis Kelheim (24.12.2020, 8.30 Uhr)
    • Besucherregelung an den Arberlandkliniken (24.12.2020, 8.00 Uhr)
    • Terminvereinbarung für das Impfzentrum Regen (24.12.2020, 6.44 Uhr)

    Corona-Neuinfektionen in Niederbayern pro Tag

    Entwicklung der Corona-Kurve in Niederbayern

    12.00 Uhr: Impfkampagne in Passau gut angelaufen

    Unter Polizeischutz sind die ersten 100 Impfdosen aus dem regionalen Verteilerlager abgeholt worden, teilt das Landratsamt mit. Vom Impfzentrum des Landkreises Passau in Salzweg aus nahmen die mobilen Impfteams am Sonntag ihre Arbeit auf.

    Mit der ersten Lieferung wurden laut Landratsamt dem Landkreis Passau am Sonntag 100 Impfdosen zugeteilt. Damit konnten in einem Seniorenheim in Hauzenberg die ersten Impfungen durchgeführt werden. Die Impfbereitschaft wurde unter den gut 100 Bewohnerinnen und Bewohnern im Vorfeld abgefragt, fast alle lassen sich dort Impfen, hieß es. Als nächstes werden Heime unter anderem in Rotthalmünster und Fürstenzell von den mobilen Impfteams angefahren, so die aktuellen Planungen.

    9.00 Uhr: Erste Impfungen in Niederbayern gestartet

    Gestern ist der erste Impfstoff in Bayern ausgeliefert worden. Heute haben bereits die ersten Impfungen in Niederbayern begonnen. Wie geplant haben zunächst Senioren, Pflege-Mitarbeitende und medizinisches Personal Vorrang. Bisher gibt es noch keine Meldungen über Verzögerungen und Zwischenfälle.

    Sonntag, 27.12.2020

    11.00 Uhr: Impfstart morgen auch im Corona-Hotspot Passau

    Auch in der Stadt Passau beginnen am Sonntag (27.12.) die Impfungen gegen das Corona-Virus. Dafür ist in der X-Point-Halle im Stadtteil Kohlbruck ein Impfzentrum eingerichtet worden. Zudem werden zwei mobile Impfteams vor allem in Alten- und Pflegeheimen den Impfstoff verabreichen.

    Der Impfstoff werde in der Anfangsphase nur in kleinen Mengen zur Verfügung stehen, heißt es aus dem Passauer Rathaus. Schon am Montag (28.12.) stünde bereits mehr Impfstoff zur Verfügung. Die ersten beiden Rationen würden mobile Impfteams in Alten- und Pflegeeinrichtungen verimpfen. Wann welches Seniorenheim dran ist, sei unter Aufsicht eines Juristen ausgelost worden. Dazu OB Jürgen Dupper (SPD): „Wir gehen davon aus, dass wir alle impfwilligen SeniorenheimbewohnerInnen noch in diesem Jahr impfen können. Spätestens an Silvester sollten wir nach Aussage des Ministeriums die dritte Ration erhalten.“

    Ebenso stünden BürgerInnen, die 80 Jahre und älter seien, in der ersten Priorisierung. Diese Personen erhalten bis Anfang nächster Woche ein Schreiben des OB. Es sei gut möglich, dass aufgrund der noch nicht ausreichenden Menge zunächst kein konkreter Termin zugewiesen werden könne und man auf eine Warteliste gesetzt werde. Bei SeniorenInnen, denen es nicht möglich sei, persönlich im Impfzentrum zu erscheinen, komme ein mobiles Impfteam nach Hause. Jeder erstmalig Geimpfte erhalte auch einen Termin für die zum vollen Immunschutz zwingend erforderliche Zweitimpfung nach 21 bis 28 Tagen.

    Passau ist seit Wochen einer der Corona-Hotspots in Bayern. Laut LGL hat die Stadt Passau aktuell (Stand 25.12.) mit 352 den vierthöchsten 7-Tages-Inzidenzwert – hinter der Stadt Coburg (562), dem Landkreis Regen (468) und der Stadt Hof (392). Der Landkreis Passau ist mit 347 ebenfalls noch unter den „Top 5“ in Bayern.

    Samstag 26.12.2020

    11.30 Uhr: Verstöße gegen Ausgangsbeschränkungen an Heiligabend

    Dass in Bayern schon länger Ausgangsbeschränkungen und nächtliche Ausgangssperren gibt, hat sich offenbar immer noch nicht zu jedem herumgesprochen: So trafen Polizisten in Pfarrkirchen in der Nacht zwei Männer und eine Frau im Freien an. Das Trio aus Pfarrkirchen, Eggenfelden und Gangkofen konnte keinen triftigen Grund nennen, warum es unterwegs war. Alle drei wurden angezeigt. Und am frühen Morgen des ersten Weihnachtsfeiertags entdeckte die Polizei in Simbach am Inn einen geparkten Wagen, in dem zwei 19-Jährige und ein 20-Jähriger saßen. Da alle drei aus unterschiedlichen Haushalten stammten, erwartet sie alle ein Bußgeldverfahren.

    Freitag, 25.12.2020

    13.15 Uhr: Ab Montag können sich über 80 Jährige aus dem Lkr. Kelheim für Corona-Impfung voranmelden

    Über 80-jährige aus dem Landkreis Kelheim können sich ab Montag, den 28.12., zur Impfung gegen Covid-19 voranmelden. Das hat das Landratsamt Kelheim mitgeteilt. Bei der Anmeldung werde aber vorerst noch kein Termin für die Impfung genannt. Es erfolge lediglich eine Vormerkung. Aufgrund der derzeit nur sehr begrenzten Verfügbarkeit des Impfstoffes müsse davon ausgegangen werden, dass die letzten Impftermine erst im April 2021 vereinbart werden könnten, so das Landratsamt Kelheim in einer Mitteilung. Anmeldungen seien für über 80-jährige ab dem 28.12.2020 unter der Telefonnummer 09441/207-6940 oder per E-Mail an HYPERLINK "mailto:impfregistrierung@iz-bayern.de" impfregistrierung@iz-bayern.de möglich.

    Zunächst nur über 80-Jährige

    Andere Personen können laut Landratsamt momentan noch nicht erfasst werden. Geplant sei jedoch, dass die Terminierung zukünftig über eine durch den Freistaat Bayern zu Verfügung gestellten Internetseite erfolgen kann. Diese Plattform, die dann jedem Bürger zur Verfügung stehen soll, soll voraussichtlich im Januar 2021 in Betrieb genommen werden. Das Landratsamt Kelheim betonte, dass keine Verpflichtung zur Impfung bestehe.

    Keine Impfung bei Grippe-oder Krankheitssymptomen

    Zum Impftermin müsse man den Personalausweis, den Impfpass und falls vorhanden den Allergiepass mitbringen. Falls Impfberechtigte kurz vor der Impfung Grippesymptome, Fieber oder Krankheitsanzeichen haben, sei eine Impfung nicht möglich. Dann müsse der Termin abgesagt und verschoben werden. Jeder Impfberechtigte solle sich für die Impfung rund eine Stunde Zeit nehmen.

    Impfung dauert etwa eine Stunde - zweite Impfung notwendig

    Zum Ablauf der Impfung erklärt das Landratsamt: Erst findet eine Anmeldung am Eingang des Impfzentrums und ein Aufklärungsgespräch mit einem Arzt oder einer Ärztin statt. Nach der Impfung müsse der Impfling noch kurz warten, um zu prüfen, ob allergische Reaktionen nach der Impfung auftreten. Ist dies nicht der Fall, könne der Geimpfte das Impfzentrum nach der Wartezeit wieder verlassen. Nach spätestens 21 Tagen sei eine zweite Impfung notwendig. Der Termin hierfür werde bereits bei der ersten Terminvereinbarung reserviert, so das Landratsamt Kelheim. Über 80-jährige Bürgerinnen und Bürger würden in den nächsten Tagen noch weitere Informationen per Post erhalten.

    11.25 Uhr: Bürgertelefon und Teststation in Dingolfing

    Die Corona-Zahlen im Landkreis Dingolfing-Landau bleiben weiter auf hohem Niveau, meldet das Landratsamt. Das Robert-Koch-Institut weise eine Sieben-Tages-Inzidenz von 196,5 aus. Aktuell gelten 259 Personen als infiziert. 49 Personen sind mit oder an Corona verstorben. Zuletzt mehren sich laut Landratsamt die Todesfälle in Zusammenhang mit Ausbrüchen in Seniorenheimen. 2.347 Personen sind seit Beginn der Pandemie positiv auf das Virus getestet worden.

    Die Teststation des Landkreises in Dingolfing (Industriestraße) kann ab dem 1. Januar 2021 nur noch nach vorheriger Terminbuchung besucht werden (www.coronatest-dgf.de oder www.coronatest-dingolfing.de). Das Bürgertelefon (08731 87-200) ist in der kommenden Woche an den Werktagen von 8 bis 12 Uhr für Fragen zum Thema Corona zu erreichen. Am 31. Dezember und 1. Januar ist die Hotline nicht besetzt.

    11.05 Uhr: Inzidenzwert in Regen soll sinken

    Neun Todesfälle (an oder mit einer SARS-CoV-2-Infektion gestorben) und 87 Neuinfektionen meldet das Landratsamt Regen für gestern. Derzeit werden 87 Personen wegen einer Corona-Infektion stationär in einer Klinik behandelt. Laut LGL lag die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises Regen am Mittwoch bei 589,09 Fällen pro 100.000 Einwohner. Dieser Wert werde heute deutlich sinken, so das Landratsamt.

    10.30 Uhr: Impfzentrum Dingolfing ist bereit

    Das Impfzentrum und die mobilen Teams im Landkreis Dingolfing-Landau sind bereit und beginnen am 27. Dezember mit den Impfungen, meldet das Landratsamt. Die Vorbereitungen seien abgeschlossen. Oberste Priorität haben zu Beginn der Impfungen vor allem Seniorenheime, die von mobilen Teams besucht werden. Generell werden in der ersten Gruppe Personen geimpft, die älter als 80 Jahre sind, sowie Bewohner von Pflegeheimen, das Personal der Heime, medizinisches Personal und Mitarbeiter ambulanter Pflegedienste.

    Ab dem 28. Dezember ist es für diese Personengruppen möglich, sich unter der Telefonnummer 08731/9102630 oder per E-Mail an impfzentrum@landkreis-dingolfing-landau.de beim zuständigen Impfzentrum im Dingolfinger Stadtteil Salitersheim für Termine anzumelden. Berechtigt sind dabei ausschließlich Personen mit Wohnort oder gewöhnlichem Aufenthaltsort im Landkreis Dingolfing-Landau. Bei der Anmeldung erfolgt nach Abfrage von Name, Anschrift, Geburtsdatum und Telefonnummer die Mitteilung eines Terminpaars, da zur Immunisierung zwei Impfungen erfolgen müssen. Die Zweitimpfung wird 21 Tage nach der ersten Impfung erfolgen.Geimpft wird der bisher einzig in Deutschland zugelassene Impfstoff von Biontech/Pfizer. Es werde voraussichtlich bis in den April hinein dauern, bis die erste Personengruppe der über 80-Jährigen geimpft ist. Neben dem Impfzentrum werden die mobilen Teams des BRK im Landkreis unterwegs sein, um in den Heimen zu impfen. Die Anmeldung zum Impfen soll ab Mitte Januar auch über ein zentrales digitales Portal erfolgen.

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    Kabinen im Impfzentrum Dingolfing-Salitersheim

    9.40 Uhr: Impfungen im Landkreis Kelheim ab 27. Dezember

    Die Impfungen gegen das Coronavirus beginnen bayernweit am 27. Dezember. Das hat die bayerische Staatsregierung in Abstimmung mit der Bundesregierung und den anderen Ländern beschlossen. Der Landkreis Kelheim hat dafür ein Impfzentrum eingerichtet. Das Impfzentrum ist seit 15.12.2020 in Betrieb, so das Landratsamt. Zudem sollen zwei mobile Impfteams vor allem in den Alten- und Pflegeheimen den Impfstoff verabreichen.

    Termine können zunächst nur telefonisch im örtlichen Impfzentrum in Kelheim unter der Tel. Nr. 09441/207-6940 oder über die Telefonnummer 116 117 vereinbart werden. Es wird um Verständnis gebeten, dass sich gerade in den ersten Tagen und Wochen - bis mehr Impfstoff vorhanden ist - ausschließlich Angehörige der höchsten Priorität auf diesem Weg melden, um die Impfzentren nicht zu überlasten. Bei der Planung sollte beachtet werden, dass gleich zwei Termine vereinbart werden, da nach 21 Tagen eine zweite Impfung notwendig ist, um den vollen Immunschutz zu erhalten.

    Das Impfzentrum befindet sich in Kelheim im Schlossweg 3 (ehemaliges Landratsamtsgebäude). Es ist sieben Tage die Woche von 10 bis 16.30 Uhr geöffnet und erreichbar unter der Tel. Nr. 09441/207-6940. Bayernweit sind 99 Impfzentren einsatzbereit (Stand 21. Dezember).

    9.05 Uhr: Leichte Entspannung in Landshuts Kliniken

    Die Zahl der Covid-Patienten, die in den regionalen Krankenhäusern im Landkreis Landshut derzeit behandelt werden, ist mit 42 auf den Normal- und zehn auf den Intensivstationen im Vergleich zum Vortag zwar erneut gesunken (Normal: -7, Intensiv: unverändert) – dies sei aber nicht als "Trendwende" zu deuten, so die Klinikleitung: "Vor allem die Weihnachtsfeiertage und die Zeit zwischen den Jahren werden noch einmal eine große Herausforderung für uns." Deshalb appelliert der Ärztliche Leiter Krankenhauskoordination an die Bürgerinnen und Bürger, es über Weihnachten ruhig angehen zu lassen. Wer aber Hilfe brauche, der werde natürlich behandelt. Es könne aber sein, dass der Rettungsdienst nicht die nächstgelegene Klinik anfahren könne.

    Aktuell meldet das Gesundheitsamt Landshut 762 laufende Infektionen (+ 88). 142 Neuinfektionen sind in Stadt und Landkreis Landshut innerhalb des letzten Tages hinzugekommen – damit wurden bislang 5.390 Indexfälle (alle Corona-Infektionen seit Beginn der Pandemie im März) verzeichnet. Davon konnten 4.495 die häusliche Quarantäne verlassen (+ 63). Drei neue Todesfälle sind im Zusammenhang mit Covid-19 festgestellt worden: Eine 95-jährige, ein 87-jähriger Mann und eine gleichaltrige Frau sind nach stationärer Behandlung verstorben. Insgesamt 133 Todesfälle, bei denen zuvor Corona-Infektionen festgestellt worden sind, wurden bislang verzeichnet. (Stand: 23. Dezember 2020)

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    Die Corona-Lage im Landkreis Passau

    8.50 Uhr: Erweiterte Öffnungszeiten in Pfarrkirchen

    Das Testzentrum Pfarrkirchen wird außerplanmäßig am Donnerstag, 31.12., und am Samstag, 2.01.2021 ganztägig öffnen.Termine können bereits jetzt gebucht werden.Das meldet das Landratsamt.

    8.30 Uhr: Entlastung durch Quarantäne-Klinik

    Die Einrichtung einer Quarantäne-Klinik im Raum Kelheim hat die Corona-Situation kurzfristig etwas entspannt: Mittlerweile konnten neun Covid-positive Patienten, die keiner stationären medizinischen Behandlung mehr bedürfen, aus den Akutkliniken in die Quarantäne-Einrichtung Passauer Wolf in Bad Gögging verlegt werden, die hierfür extra eingerichtet wurde und vom üblichen Reha-Betrieb abgetrennt ist. Das meldet das Landratsamt Landshut. Die Patienten verbleiben hier so lange, bis sie wieder in ihre eigentlichen Pflegeheime oder nach Hause zurückkehren können.

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    Die Quarantäne-Klinik Passauer Wolf in Bad Gögging

    8.00 Uhr: Besucherregelung an den Arberlandkliniken

    "Aufgrund des anhaltend hohen Inzidenzwertes im Landkreis Regen, den weiterhin konstant hohen stationären Covid-19 Patientenzahlen sowie weiteren bestehenden Ausfällen beim Personal der Arberlandkliniken, bleibt das Besuchsverbot an beiden Klinikstandorten auch über die Feiertage weiterhin bestehen." Das meldet die Pressestelle der Arberlandkliniken. Die bisher bestehenden Ausnahmen für Palliativpatienten sowie für werdende Väter in der Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe der Arberlandklinik Zwiesel gelten aber weiterhin.

    Angehörige können weiterhin nötige Utensilien wie beispielsweise Ersatzkleidung in möglichst verschlossenen und mit dem Patientennamen beschrifteten Beuteln an der Information abgeben. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen unserer Stationen kümmern sich um die Abholung und Verteilung.

    In der Arberlandklinik Zwiesel werden derzeit 18 Covid-19-Patienten behandelt, davon drei auf der Intensivstation. In der Arberlandklinik Viechtach werden 24 Covid-19-Patienten behandelt, davon sieben auf der Intensivstation. Die Zahlen scheinen relativ konstant zu sein, jedoch würden täglich Neuauf-nahmen von an Covid-19-erkrankten Patienten erfolgen, so die Klinik.

    Die Ausfälle beim Personal der Arberlandkliniken nehmen nur langsam ab, weswegen auch weiterhin Ver-treter der Bundeswehr an beiden Standorten zur Unterstützung eingesetzt werden. An beiden Standorten sind bereits seit vergangener Woche wieder Aufnahmen im Rahmen der Notfallversorgung gewährleistet.

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    Die Arberlandklinik Zwiesel

    6.44 Uhr: Terminvereinbarung fürs Impfzentrum Regen

    Die Lieferungen des Impfstoffs gegen das Coronavirus erfolgen bayernweit am 27. Dezember. Im Landkreis Regen ist die MVZ Arberland GmbH als Tochterunternehmen der Arberlandkliniken gemeinsam mit dem Bayerischen Roten Kreuz (BRK) für den Betrieb des Impfzentrums im Landkreis Regen zuständig. Im Impfzentrum in der Eishalle Regen wird der Impfstoff in der Anfangsphase nur in kleinen Mengen zur Verfügung stehen, so das Landratsamt. Deshalb erfolge eine Impfung nach Priorität. Höchste Priorität haben aktuell über 80-Jährige. Die weiteren Priorisierungen finden sich auf der Webseite des Bundesgesundheitsministeriums: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus/faq-covid-19-impfung.html.

    Weitere Personengruppen erhalten die Impfung erst danach. Im Landkreis Regen wird davon ausgegangen, dass im Dezember und Januar nur Personen der höchsten Priorität geimpft werden können, je nachdem wie hoch die Impfbereitschaft ist und wieviel Impfstoff zur Verfügung steht. Die mobilen Impfteams, personell gestellt durch das Bayerische Rote Kreuz (BRK), werden in den kommenden Wochen vorrangig Alten- und Behinderteneinrichtungen anfahren. Auch die Impfungen für das Personal der Arberlandkliniken erfolgen durch die mobilen Impfteams.

    Erste Terminvereinbarungen zur Schutzimpfung sind dieses Wochenende am Samstag, 26. Dezember, und Sonntag, 27. Dezember, in der Zeit von 9 bis 11 Uhr telefonisch unter der Nummer 09921/960 967-77 möglich. Ab Montag, 28. Dezember, gelten die regulären telefonischen Erreichbarkeitszeiten: Montag bis Freitag 8 bis 11 Uhr und 13 bis 16 Uhr. Personen mit höchster Priorität, die einen Impftermin benötigen, werden gebeten, auch das Online-Portal unter www.impfzentrum-regen.de zu nutzen. Die integrierte Online-Buchungsfunktion wird ab Samstag, 26. Dezember, freigeschaltet.

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    Der Haupteingang zum Impfzentrum Regen

    Donnerstag, 24.12.2020

    18.52 Uhr: 1.000 Impfdosen für Straubing-Bogen

    Im Landkreis Straubing-Bogen und der kreisfreien Stadt Straubing wird ab dem 27. Dezember mit dem Impfen begonnen. Das teilte das Landratsamt Straubing-Bogen heute mit. Insgesamt stehen in der ersten Woche voraussichtlich rund 1.000 Impfdosen für Stadt und Landkreis zur Verfügung.

    In einer ersten Priorität werden mit mobilen Impfteams Bewohnerinnen und Bewohner von Senioren- und Pflegeheimen, Pflegepersonal und Personal mit engem Kontakt zu gefährdeten Gruppen in medizinischen Einrichtungen geimpft, heißt es. Anschließend alle weiteren Personen im Alter von über 80 Jahren mit Wohnsitz in der kreisfreien Stadt Straubing oder im Landkreis Straubing-Bogen.

    Auch das gemeinsame Impfzentrum von Stadt und Landkreis in den Messehallen am Hagen sei bereits einsatzbereit. Die Impfungen dort für die Personengruppe der über 80-Jährigen beginnen voraussichtlich ab der ersten Januarwoche. Ein genaues Datum dafür kann das Landratsamt Straubing-Bogen noch nicht nennen. Anmeldungen, noch ohne konkrete Terminvergabe, für die Personengruppe der über 80-Jährigen sind ab kommender Woche möglich über den Betreiber der Teststation, IMS Rettungsdienst. Die Telefonnummer wird kommende Woche veröffentlicht. Bei einem Beginn der Impfungen im Impfzentrum werden diese vorangemeldeten Personen dann informiert und Termine vereinbart. Dies kann aber auch einen längeren Zeitraum, eventuell mehrere Monate und das gesamte erste Quartal 2021 in Anspruch nehmen, so die Behörde. Die Anmeldemöglichkeit stehe bislang ausschließlich dem Personenkreis der über 80-Jährigen zur Verfügung. Für weitere Impfgruppen könne noch kein Zeitfenster bekannt gegeben werden.

    15.48 Uhr: Impf-Warteliste in Freyung-Grafenau

    Im Landkreis Freyung-Grafenau werden Impfmobile ab Sonntag Seniorenheime anfahren und die ersten Bewohner impfen. Das teilte das Landratsamt heute mit. Doch noch ist der Impfstoff rar: Eine niedrige dreistellige Zahl an Dosen stehe zur Verfügung, heißt es. Das reiche bei Weitem nicht für alle Landkreisbürgerinnen und -bürger, die 80 Jahre oder älter sind.

    Ab Montag können sich all jene trotzdem schon mal über die Bürgerhotline auf eine Warteliste setzen lassen. Sobald genügend Impfstoff vorhanden ist, werden Termine vergeben, teilt Thomas Thurnreiter, Katastrophenschutz-Koordinator im Landkreis mit. Wenn weitere Impfdosen in die Region kommen, plant der Landkreis, neben dem großen Impfzentrum in Freyung weitere dezentrale in der Fläche aufzubauen.

    Seit vier Wochen sind die Corona-Fallzahlen im Landkreis Freyung-Grafenau nahezu stabil hoch. Der Inzidenzwert liegt immer zwischen 300 und 400. "Das ist leider über dem bayerischen und über dem deutschen Schnitt", bilanziert Landrat Sebastian Gruber (CSU). Es gebe immer noch Bürger, die das Erlaubte ausreizten, sagt er und bittet alle Landkreisbewohner, die Kontakte weiter zu beschränken, damit die Kliniken im Januar noch Kapazitäten haben.

    13.30 Uhr: Landkreis Regen weiter mit hoher Inzidenzzahl

    Laut Robert-Koch-Institut liegt der Inzidenzwert im Landkreis aktuell bei 576. Das ist der fünft schlechteste Wert in Deutschland. Nur vier ostdeutsche Landkreise in Thüringen, Sachsen und Brandenburg liegen derzeit höher. In Bayern hat der Kreis Regen weiterhin den schlechtesten 7-Tage-Inzidenzwert.

    Die Abteilung Gesundheitswesen am Landratsamt Regen meldet heute zwei Todesfälle mit einer Corona-Infektion. Gestern wurden außerdem 35 Neuinfektionen registriert. Insgesamt sind bisher 65 Landkreisbürger an oder mit einer Corona-Infektion verstorben. Derzeit sind 91 Personen in stationärer Behandlung.

    13.15 Uhr: Teststation Straubing über Weihnachten geschlossen

    Über die Weihnachtsfeiertage gelten an der Corona-Teststation am Hagen in Straubing geänderte Öffnungszeiten. Vom 25. bis 27. Dezember ist die Teststation geschlossen. Testmöglichkeiten gibt es in dieser Zeit über den Notdienst der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern (KVB) unter 116117.

    Von Montag, 28. Dezember, bis Mittwoch, 30. Dezember, ist die Corona-Teststation zu den üblichen Zeiten geöffnet: Montag 8 bis 16 Uhr, Dienstag 8 bis 18 Uhr, Mittwoch 11 bis 19 Uhr. An Silvester ist bis 12 Uhr. An Neujahr ist die Teststation geschlossen.

    Eine Terminvereinbarung ist zwingend notwendig unter www.ims-rettungsdienst.de/straubing-bogen. Personen mit Symptomen oder Kontaktpersonen 1 sollen sich telefonisch anmelden: 09421/973-332.

    10.02 Uhr: Stadt Passau weiterhin ein Corona-Hotspot

    Seit gestern sind in Passau 45 Corona-Neuinfektionen zu verzeichnen. Das meldet die Stadt Passau. Aktuell sind 280 Personen im Stadtgebiet infiziert. Der Wert der 7-Tages-Inzidenz beträgt laut Robert Koch-Institut aktuell 365,5.

    Im Klinikum Passau werden 111 Personen mit Covid-19 behandelt, wovon sich zehn Personen auf der Intensivstation befinden und vier davon beatmet werden müssen. Weiterhin stark betroffen sind Bewohner und Mitarbeiter von Senioreneinrichtungen.

    Um das Personal in Senioren- und Behindertenheimen zu entlasten, hat das Bayerische Gesundheitsministerium gemeinsam mit den Hilfsorganisationen eine Weihnachtsaktion ins Leben gerufen: Demnach erhalten Angehörige von Pflegebedürftigen und Menschen mit Behinderung die Möglichkeit, einen Corona-Schnelltest zu machen, um die Einrichtungen über die Feiertage gefahrlos besuchen zu können.

    In der Stadt Passau testet das Bayerische Rote Kreuz in seiner Katastrophenschutzgarage in der Schaldinger Straße 1. Geöffnet ist die Station am 24. und 25. Dezember jeweils von 9 bis 14 Uhr. Als Nachweis muss ein Besuchsschein der jeweiligen Einrichtung vorgelegt werden, eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig.

    7.12 Uhr: Corona-Fälle in Mallersdorfer Seniorenheim

    Gestern wurden im Landkreis Straubing-Bogen 19 neue Corona-Infektionen gemeldet. Zehn Fälle (sieben Bewohner/innen, drei Mitarbeiter/innen) betreffen ein Seniorenheim im Markt Mallersdorf. Außerdem gibt es weitere Fälle in betreuten Wohngruppen im Landkreis, so das Landratsamt. Es gab zudem einen weiteren Covid-Todesfall im Landkreis.Die Sieben-Tage-Inzidenz lag nach den offiziellen Zahlen des RKI (Stand Dienstag 0 Uhr) bei 235,4.

    Auf den Intensivstationen der Landkreis-Kliniken befinden sich vier Personen mit einer Covid-Erkrankung (Stand Dienstagvormittag). Informationen über den Start der Impfungen folgen im Laufe des heutigen Mittwoch. Zu Beginn, ab 27. Dezember, werden mit mobilen Teams zunächst Alten-, Senioren- und Pflegeheime sowie pflegerisches und medizinisches Personal geimpft. Der Kontakt erfolgt direkt über die zuständigen Stellen. Weitere Anmeldungen seien derzeit noch nicht möglich, so der Landkreis.

    Mittwoch, 23.12.2020

    16.12 Uhr: Impfungen für Deggendorfer Senioren über 80

    Im Landkreis Deggendorf besteht für die über 80-Jährigen demnächst die Möglichkeit, sich gegen Corona impfen zu lassen: Ab Montag, 28. Dezember, können sich diese zur Impfung anmelden, so das Landratsamt Deggendorf. Die Senioren bekommen hierfür per Post eine Einladung zur Impfung. Anmeldeberechtigt sind nur über 80-Jährige mit Wohnort oder gewöhnlichem Aufenthaltsort im Landkreis Deggendorf. Termine werden noch keine genannt, es erfolgt lediglich eine Vormerkung für die Impfung. Die Impftermine könnten wegen der Impfstoffknappheit bis April 2021 reichen. Das genaue Datum werde wohl auch per Post mitgeteilt. Anmeldungen sind ab dem 28.12. unter der Nr. 0991/3100-777 oder per Mail an corona-impftermin@lra-deg.bayern.de möglich. Es werden Name, Anschrift, Geburtsdatum und Telefonnummer benötigt. Senioren über 80 gehören zur altersbedingten Risikogruppe und damit zu den Menschen, die bei den Impfungen zunächst höchste Priorität haben.

    11.15 Uhr: Skispringer Severin Freund froh über Saisonstart

    Der Freyunger Skispringer Severin Freund will sich trotz des Aufwands wegen zahlreicher Corona-Schutzmaßnahmen rund um die Skisprung-Wettkämpfe nicht beschweren: "Klar ist das nervig, aber das ist für jeden nervig, nicht nur für uns", sagte der 32 Jahre alte Bayer heute dem "Münchner Merkur". "Und ganz ehrlich: Ich bin vor allem froh, dass wir eine Saison haben. Noch dazu mit so vielen Wettkämpfen. Ich glaube, wenn man im Herbst zu uns gekommen wäre und gesagt hätte, die Saison fällt aus, dann wäre ich ausgerastet."

    Die Skispringer haben trotz der Krise einen vollen Terminkalender mit zahlreichen Highlights: Dazu zählen unter anderen die Vierschanzentournee, die am 28. Dezember in Oberstdorf beginnt, sowie die Heim-Weltmeisterschaft im Februar und März 2021. Um sich vor dem Coronavirus zu schützen, werden die Athleten unter anderem regelmäßig getestet und haben auch ihre Reisepläne angepasst. Dadurch waren sie im bisherigen Saisonverlauf seltener zu Hause als gewohnt.

    Trotz der Vorsichtsmaßnahmen hat es auch unter den Weltcup-Springern schon einige Corona-Fälle gegeben. Aus dem deutschen Team wurde zuletzt Skiflug-Weltmeister Karl Geiger positiv getestet.

    11.00 Uhr: Lage im Stadtgebiet Passau

    Seit gestern gab es in der Stadt Passau 20 Corona-Neuinfektionen. Vier Personen sind an bzw. mit Covid-19 verstorben. Dabei handelt es sich um zwei Bewohnerinnen (98 und 89 Jahre) und einen 87-jährigen Bewohner einer Senioreneinrichtung im Stadtgebiet sowie eine 82-jährige Frau. Aktuell sind 268 Personen im Stadtgebiet infiziert. Der Wert der 7-Tages-Inzidenz beträgt lt. Robert Koch-Institut zum heutigen Stand 322. Als bereits genesen gelten 1.339 Personen.

    Stark von Corona betroffen sind weiterhin die Senioreneinrichtungen im Stadtgebiet. Hier gibt es viele Infizierte unter den Heimbewohnern sowie dem Pflegepersonal, meldet die Stadt.

    Im Klinikum Passau werden 92 Personen mit Covid-19 behandelt. Zehn Personen befinden sich auf der Intensivstation, vier müssen davon beatmet werden.

    10.30 Uhr: Corona-Lage im Landkreis Regen

    Das Gesundheitsamt im Landkreis Regen meldet drei weitere Corona-Todesfälle. Zudem wurden gestern 14 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Derzeit sind 91 Landkreisbürger in stationärer Behandlung, so das Landratsamt. Seit Pandemiebeginn wurden insgesamt 2.639 bestätigte SARS-CoV-2-Fälle im Landkreis Regen gezählt. Laut LGL lag die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises Regen am Montag bei 551,61 Fällen pro 100.000 Einwohner.

    10.05 Uhr: Öffnungszeiten des Testzentrums in der Stadt Passau

    Das Corona-Testzentrum der Stadt Passau in der Sechzehnerstraße hat seine Öffnungszeiten zwischen Weihnachten und Neujahr bekannt gegeben. Sie lauten über die Feiertage wie folgt:

    • Mittwoch, 23. Dezember: 8 bis 18 Uhr
    • Donnerstag, 24., und Freitag, 25. Dezember: jeweils geschlossen
    • Samstag, 26. Dezember: 9 bis 14 Uhr
    • Sonntag, 27. Dezember: geschlossen
    • Montag, 28., bis Mittwoch, 30. Dezember: jeweils 8 bis 18 Uhr
    • Donnerstag, 31. Dezember, und Freitag, 1. Januar: jeweils geschlossen
    • Samstag, 2. Januar: 9 bis 14 Uhr
    • Sonntag, 3. Januar: geschlossen

    Unabhängig von der Art des gewünschten Tests - PoC-Antigen-Schnelltest und/oder PCR-Test - ist eine Terminvereinbarung unter der Telefonnummer 0851/396-875 erforderlich.

    9.48 Uhr: Deggendorfer SC will ab 3. Januar wieder spielen

    Der Deggendorfer SC will laut einer Mitteilung ab dem 3. Januar den Spielbetrieb in der Eishockey-Oberliga-Süd wieder aufnehmen. Aktuell muss die Mannschaft pausieren, da sich zwei Corona-Verdachtsfälle im Team bestätigt hatten. Alle Spieler, die als Kontaktgruppe 1 eingestuft wurden, befinden sich aktuell in Quarantäne, weswegen Spiele unmöglich sind. In Absprache mit den Gesundheitsbehörden dürfen alle Spieler, die am 27.12. einen negativen Covid-Test haben, wieder ins Training einsteigen.

    7.05 Uhr: Soldaten aus Regen helfen in Mittelfranken

    Ab heute unterstützen Soldaten aus der Bayerwald-Kaserne in Regen das Pflegepersonal in Mittelfranken. Die Soldatinnen und Soldaten des Panzergrenadierbataillons werden im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen eingesetzt. Sie werden die Mitarbeiter der Einrichtungen bei nicht-pflegerischen Tätigkeiten unterstützen, beispielsweise der Essensausgabe, dem Besuchermanagement oder Telefondiensten. Manuel Westphal, der Landrat von Weißenburg-Gunzenhausen, dankte der Bundeswehr für die schnelle Hilfeleistung. Erst am Freitag hatte das Landratsamt über das Kreisverbindungskommando die Hilfeleistung der Bundeswehr angefordert.

    Dienstag, 22.12.2020

    19.40 Uhr: Lage im Landkreis Landshut

    Das Contact Tracing Team des Staatlichen Gesundheitsamtes Landshut war auch an diesem Wochenende wieder gefordert: 157 positive Corona-Befunde seien seit Freitag eingegangen. Das meldet das Landratsamt. Fünf weitere Betroffene seien ihrer Covid-19-Erkrankung in den regionalen Kliniken bzw. zuhause erlegen. Damit sind bislang 123 Personen verstorben, die kurz vor ihrem Tod positiv auf SARS-CoV2 getestet worden sind. Die Verstorbenen waren zwischen 76 und 87 Jahre alt.In den regionalen Krankenhäusern werden aktuell 61 Patienten auf den Normalstationen behandelt, hinzu kommen elf Personen, die intensivmedizinisch betreut werden müssen. Aktuell liegt die Zahl der aktiven Infektionen bei 587. Die 7-Tage-Inzidenz ist sowohl in der Stadt Landshut (159,4) als auch im Landkreis Landshut gesunken (162,0).

    17.08 Uhr: Lage im Landkreis Passau

    Im Landkreis Passau gibt es aktuell 39 neue Corona-Fälle. Insgesamt führt das Gesundheitsamt für den Landkreis Passau derzeit 1.055 aktive Fälle. Sechs Corona-Patienten aus dem Landkreis Passau sind verstorben: Es handelt sich dabei um zwei Männer im Alter von 91 und 92 Jahren sowie vier Frauen im Alter von 65, 87, 90 und 93 Jahren. In den Kreiskrankenhäusern werden aktuell 74 Corona-Patienten stationär behandelt, davon zehn intensivmedizinisch, in drei Fällen ist eine Beatmung erforderlich.

    Aufgrund einzelner Infektionsfälle in den Kindergärten Thyrnau und St. Josef in Hauzenberg wurden für die betroffenen Gruppen bzw. Beschäftigten Quarantäne- und Testmaßnahmen angeordnet.

    16.37 Uhr: Öffnungszeiten der Teststation Dingolfing

    Über die Weihnachts- und Neujahrsfeiertage ergeben sich Änderungen bei den Öffnungszeiten der Teststation in Dingolfing, so das Landratsamt: Diese ist vom 24. bis 26. Dezember sowie vom 31. Dezember bis zum 1. Januar geschlossen. Auch am Dreikönigstag (6. Januar) ist sie nicht geöffnet. An den Werktagen zwischen Weihnachten und Neujahr gelten die üblichen Öffnungszeiten von 11 bis 19 Uhr, am Samstag, 2. Januar, gilt die normale Öffnungszeit von 10 bis 16 Uhr. Im Januar wird die Teststation zusätzlich zu den Werktagen an den zwei Samstagen 9. und 16. Januar geöffnet sein. Für Besuche in Seniorenheimen und ähnlichen Einrichtungen – auch an den Feiertagen – muss ein aktueller negativer Corona-Test vorliegen. Diese können an der Teststation in Dingolfing gemacht werden. Anmeldungen sind wie üblich möglich unter www.coronatest-dgf.de oder www.coronatest-dingolfing.de. Das Bürgertelefon (08731 87-200) ist noch am Dienstag und Mittwoch von 8 bis 12 Uhr besetzt. An den Feiertagen ist die Hotline nicht erreichbar.

    15.15 Uhr: Niederbayern hat höchsten Inzidenzwert

    Niederbayern weist heute den bayernweit höchsten 7-Tage-Inzidenzwert auf. Laut aktuellen Zahlen des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) liegt er bei 272. Unter den Städten und Landkreisen bleibt der Landkreis Regen derjenige mit dem höchsten Inzidenzwert von 552.

    Der bayernweite Inzidenzwert liegt bei 219. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in ganz Bayern ist von gestern auf heute um 2.562 gestiegen. In den vergangenen 24 Stunden starben laut LGL in Bayern 39 Menschen an oder mit Covid-19.

    11.48 Uhr: Handwerk "bislang gut durch die Krise gekommen"

    Auf das Handwerk sei auch in der Corona-Pandemie Verlass. Das betont der Präsident der Handwerkskammer Niederbayern und der Oberpfalz, Georg Haber, in seinem "Statement zum Jahreswechsel". Bislang sei die Handwerksbranche gut durch die Krise gekommen. Seit Mitte Dezember habe sich die Lage allerdings zugespitzt.

    Die Pandemie hat laut Kammerpräsident Haber deutliche Spuren hinterlassen: "Die von Bund und Ländern beschlossenen und verschärften Beschränkungen sind ein harter Schlag für viele unserer Betriebe," so Haber wörtlich.

    Auf das Jahr 2020 blickt er aber auch zufrieden zurück: "Die Betriebe und ihre Mitarbeiter haben flexibel und besonnen reagiert, Sicherheitskonzepte entwickelt, und Kundenaufträge weiterhin zuverlässig erfüllt, Mitarbeiter gehalten und junge Menschen ausgebildet."

    Haber lobt in seinem Schreiben den "Kampfgeist" in den 39.000 Handwerksbetrieben Ostbayerns. Er verweist auf zwei Rahmenbedingungen, die für die Betriebe wichtig seien: Öffentliche Aufträge, wie Renovierungen von Schulen oder öffentlichen Einrichtungen, die Arbeitsplätze sichern, sowie eine schnellere Digitalisierung der Verwaltung und mehr Tempo beim Breitband- und Mobilfunkausbau.

    7.25 Uhr: 7-Tage-Inzidenzwert im Landkreis Regen sinkt weiter

    Der 7-Tage-Inzidenzwert des Landkreises Regen sinkt erfreulicherweise weiter: Aktuell gibt das Robert-Koch-Institut für Regen einen Wert von 547,7 an (Stand 21.12.2020, 0 Uhr). Zwischenzeitlich war der Wert in Regen schon weit über 600. Wie ein Sprecher des Landratsamtes auf BR-Anfrage mitteilt, sind mehrere Gründe für den Rückgang verantwortlich: Zum einen sind die Ausbruchsgeschehen in Altenheimen, Behinderteneinrichtungen und Krankenhäusern am Abklingen. Zum anderen zeigen auch die Maßnahmen der Allgemeinverfügung Wirkung. So zum Beispiel die Vorgaben zu Testungen, Besuchen und Tragen von FFP-2-Masken in Altenheimen und Krankenhäusern oder die verschärften Kontaktbeschränkungen. Wie der Sprecher des Landratsamtes weiter mitteilt, ist es aktuell aber noch zu früh, um konkrete Ergebnisse oder Trends erkennen zu können.

    Montag, 21.12.2020

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