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Grenzschild Bundesrepublik

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    Corona-Ticker Niederbayern: Verbotene Einkaufsfahrten

    In Niederbayern gibt es derzeit neun Corona-Hotspots. Außerdem haben mehrere Menschen an der Grenze zu Simbach am Inn gegen die neuen Regeln des "Kleinen Grenzverkehrs" verstoßen. Mehr Corona-Nachrichten aus Niederbayern lesen Sie im Ticker:

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    Von
    • BR24 Redaktion

    Die wichtigsten Corona-News des Tages aus Niederbayern

    • Neun Corona-Hotspots in Niederbayern (13.12.2020, 16 Uhr)
    • Verbotene Einkaufsfahrten über Grenze unternommen (12.12.2020, 14.45 Uhr)
    • 92 Neuinfektionen im Landkreis Regen (12.12.2020, 13.06 Uhr)

    Corona-Neuinfektionen in Niederbayern pro Tag

    Entwicklung der Corona-Kurve in Niederbayern

    16 Uhr: Neun Corona-Hotspots in Niederbayern

    Neben dem Landkreis Regen mit der bundesweit höchsten Inzidenz (605,9) gibt es in Niederbayern derzeit neun Corona-Hotspots. Das zeigen die Zahlen des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) vom Sonntag (Stand: 8 Uhr). Mit Inzidenzwerten, die teilweise weit über dem Grenzwert von 200 liegen, zählen dazu der Landkreis Freyung-Grafenau (334,4), Stadt (240,5) und Landkreis Passau (330,6), der Landkreis Rottal-Inn (200,8), der Landkreis Deggendorf (251,1), Stadt (309,2) und Landkreis Landshut (208,3) sowie die Stadt Straubing (234,4). Dort gelten nach der aktuellen Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung verschärfte Regelungen. Dazu zählt unter anderem eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 21 und 5 Uhr. Die Bürger dürfen ihr Zuhause in dieser Zeit nur noch aus triftigen Gründen verlassen. Außerdem wird es Distanzunterricht ab der 8. Jahrgangsstufe mit Ausnahme von Abschlussklassen und Förderschulen geben. Weitere Beschränkungen sind für Mittwoch geplant, wenn der bundesweite harte Lockdown in Kraft tritt.

    Sonntag, 13.12.2020 Uhr

    14.45 Uhr: Verbotene Einkaufsfahrten über Grenze unternommen

    Seit Mittwoch gelten für den sogenannten „Kleinen Grenzverkehr“ neue Regeln. Der Grenzübertritt für Weihnachtseinkäufe ist unter anderem nicht mehr zulässig. Dennoch sollen am Freitag genau zu diesem Zweck mehrere Menschen aus Österreich nach Deutschland gefahren sein – vorwiegend aus dem Bezirk Braunau. Das teilte die Polizei Simbach am Inn mit. Die Beamten hatten verstärkt Autofahrer an der Grenze kontrolliert. Die erwischten Personen erhalten jetzt eine Anzeige. Je nach Verstoß drohen ihnen Bußgelder zwischen 500 und 5.000 Euro, so die Polizei. In bestimmten Fällen sind demnach sogar noch höhere Geldstrafen möglich – zum Beispiel bei Wiederholungstaten. Die Polizei will nach eigenen Angaben auch weiterhin die Einhaltung der derzeit geltenden Bayerischen Einreise-Quarantäneverordnung verstärkt überprüfen.

    13.04 Uhr: 92 Neuinfektionen im Landkreis Regen

    Im Landkreis Regen hat es am Freitag 92 Corona-Neuinfektionen gegeben. Das hat das Landratsamt am Samstagvormittag mitgeteilt. Von den Betroffenen waren der Behörde zuvor bereits 48 als Kontaktpersonen bekannt. Seit Samstag gilt im Landkreis Regen ein verschärfter Lockdown. Hintergrund sind die hohen Inzidenzwerte der vergangenen Tage. Keine Region in Deutschland verzeichnet aktuell höhere Zahlen. Der Landkreis Regen hat derzeit laut des Robert-Koch-Instituts (RKI) eine Sieben-Tage-Inzidenz von 572,3 pro 100.000 Einwohner (Stand 12.12., 0 Uhr). Am Donnerstag hatte der Wert noch bei über 600 gelegen.

    Samstag, 12.12.2020

    11.57 Uhr: Stadt Straubing liegt jetzt über Wert von 200

    Auch die Stadt Straubing hat jetzt den 7-Tage-Inzidenzwert von 200 überschritten. Das hat die Stadt jetzt mitgeteilt. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts liegt der Wert (Stand 11.12., 0 Uhr) bei 215,5. Damit treten nach der allgemeinen Regelung der 10. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung weitere Einschränkungen in Kraft. Dazu zählt eine Ausgangssperre zwischen 21 und 5 Uhr. Nur aus den bekannten, triftigen Gründen darf dann die Wohnung verlassen werden. In den Schulen wird ab der Jahrgangsstufe 8 auf Distanzunterricht umgestellt. Die Regelungen gelten so lange, bis der Inzidenzwert an sieben Tagen in Folge wieder unter dieser Marke liegt.

    11.32 Uhr: Über 70 Neu-Infizierte im Landkreis Regen

    Im stark von Corona betroffenen Landkreis Regen gab es gestern weitere 72 Neuinfektionen mit dem Virus. Das teilt heute das Landratsamt mit. Außerdem habe sich ein weiterer Todesfall wegen Corona ereignet. Von den 72 Neuinfizierten waren dem Gesundheitsamt nur 23 schon als Kontaktpersonen von Infizierten bekannt. Das bedeutet, die Neuansteckungen ziehen weitere Kreise.

    Die Infektionen gehen querbeet durch die Bevölkerung, so das Amt. Aktiv infiziert und in Quarantäne sind momentan im Landkreis 852 Menschen. 887 Menschen sind bereits genesen. In den beiden Arberlandkliniken liegen momentan 78 Patienten mit einer Coronainfektion, das ist etwa genauso viel wie gestern.

    Die 7-Tage-Inzidenz des Landkreises Regen liegt laut Robert-Koch-Institut (0.00 Uhr) heute bei 575 Fällen pro 100.000 Einwohner. Damit ist man weiterhin bundesweit an der Spitze.

    11.01 Uhr: Corona-Testzentrum in Passau nun im Container

    Das Corona-Testzentrum der Stadt Passau ist ab heute in Containern untergebracht. Diese befinden sich an der Sechszehnerstraße und damit weiterhin in unmittelbarer Nähe zum Klinikum Passau, teilt die Stadt mit. Bisher war die Einrichtung in den Räumen der ehemaligen Fieberambulanz untergebracht, die nun jedoch dringend vom Klinikum selbst benötigt werden.

    Das Corona-Testzentrum steht allen Bewohnern der Stadt Passau nach vorheriger Anmeldung unter der Telefonnummer 0851/396-875 zur Verfügung und ist von Montag bis Freitag jeweils von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Wer sich testen lassen möchte, muss seine Krankenversichertenkarte und einen gültigen Lichtbildausweis mitbringen. Die Benachrichtigung der getesteten Person erfolgt per QR-Code. Sollte ein Testergebnis positiv ausfallen, wird zeitgleich das staatliche Gesundheitsamt informiert und die sofortige Quarantäne für die neu infizierte Person angeordnet.

    10.14 Uhr: Werte in Stadt und Landkreis Passau sinken deutlich

    Erfreuliche Entwicklung bei den Infektionszahlen in der Stadt Passau: Hatte die Dreiflüssestadt Anfang letzter Woche mit knapp 600 noch den höchsten Inzidenzwert Deutschlands, hat sich der Wert mittlerweile um mehr als die Hälfte auf 234 reduziert. Auch in den zwei Seniorenheimen, die besonders betroffen waren, ist die Infektionsrate zurückgegangen. Waren hier letzte Woche noch über 120 BewohnerInnen "positiv", sind es aktuell 76. Oberbürgermeister Jürgen Dupper (SPD) bewertete die neuen Zahlen bei der Vorstellung des Impfzentrums als "erfreulich". Man sei in Passau auf einem guten Weg. Im Klinikum ist die Lage aber nach wie vor "am Anschlag". 81 Covid-Patienten werden hier derzeit versorgt, neun davon aus Intensiv.

    Auch im Landkreis Passau ist die Infektionszahl rückläufig. Der höchste 7-Tages-Inzidenzwert lag vor einigen Tagen bei knapp 400, aktuell laut RKI bei 306. Von absolut positiver Tendenz wollte ein Sprecher im Landratsamt aber noch nicht sprechen. Das Infektionsgeschehen könne sich sehr schnell wieder drehen. Außerdem sei die Zahl der Patienten in den Landkreis-Krankenhäusern mit 46 nach wie vor sehr hoch. Besorgniserregend sei auch die Zahl der Corona-Toten. In den letzten 24 Stunden waren es fünf Verstorbene im Alter zwischen 75 und 91 Jahren.

    7.04 Uhr: Landshuter Faschingsumzug 2021 abgesagt

    Die Stadt Landshut hat bereits jetzt den Faschingsumzug 2021 in der Altstadt abgesagt. Die Vorbereitung und die Durchführung seien aufgrund der Corona-Pandemie nicht denkbar. Damit fällt die Faschingssaison in der Region nahezu komplett aus, nachdem bereits die Narrhalla Landshut und andere Faschingshochburgen im Landkreis Landshut ihre Veranstaltungen für das kommende Jahr gestrichen haben.

    Freitag, 11.12.2020

    19.15 Uhr: 26 Neuinfektionen im Landkreis Straubing-Bogen

    Im Landkreis Straubing-Bogen gab es heute 26 Neuinfektionen mit Corona. Außerdem gibt es zwei weitere Todesfälle an bzw. mit Covid-19. Neben drei weiteren positiven Bewohnern in einem Alten- und Pflegeheim in Bogen wurde auch im Kindergarten St. Elisabeth in Straßkirchen sowie in einer 10. Klasse der Nardini-Realschule in Mallersdorf jeweils ein Fall bekannt. In den Kreiskliniken befinden sich fünf Personen wegen einer Covid-19-Erkrankung auf den Intensivstationen. Das meldet das Landratsamt.

    18.30 Uhr: Lage im Landkreis Passau

    Seit gestern gab es im Landkreis Passau 103 neue Corona-Fälle. Aktuell sind laut Gesundheitsamt insgesamt 817 Personen erkrankt. In den Kreiskrankenhäusern werden derzeit 46 Corona-Patienten stationär behandelt, davon fünf intensivmedizinisch. Eine Beatmung ist derzeit in keinem der Fälle erforderlich. Fünf Corona-Patienten aus dem Landkreis Passau sind verstorben: Es handelt sich dabei um zwei Männer im Alter von 89 und 91 Jahren, sowie drei Frauen im Alter von 75, 79 und 90 Jahren.

    Aufgrund jeweils eines Infektionsfalls wurden für einzelne Klassen oder Gruppen folgender Schulen oder Kindertageseinrichtungen Quarantänemaßnahmen angeordnet:

    • Grundschule Eging am See
    • Grundschule Ruhstorf a.d. Rott
    • Realschule Tittling
    • Kindergarten Bad Füssing

    18.12 Uhr: DGF-LAN: Vermehrt Fälle in Seniorenheimen

    Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Dingolfing-Landau liegt derzeit bei 169,6. 233 Personen sind aktuell infiziert. Im Landkreis gebe es vermehrt Fälle in Seniorenheimen, so das Landratsamt: Nachdem kürzlich das Seniorenheim in Frontenhausen von Corona betroffen war, gibt es nun auch mehrere Ansteckungen im Landauer Heiliggeist-Bürgerspital sowie im Kursana Domizil in Pilsting. In Landau wurde deswegen eine Reihentestung durchgeführt. Seit Kurzem steht das Ergebnis fest: 42 Bewohner und Personen des Personals wurden positiv auf das Virus getestet.

    Insgesamt haben sich seit Beginn der Corona-Pandemie im Landkreis 2.014 Personen angesteckt, 1.748 gelten als genesen. 33 Personen sind im Zusammenhang mit dem Virus verstorben.

    15.33 Uhr: Verstärkte Polizeikontrollen - nur wenige Verstöße

    Die Polizei in Niederbayern kontrolliert derzeit verstärkt die Einhaltung der geltenden Corona-Beschränkungen. Wie das Polizeipräsidium Niederbayern meldet, wurden diese Woche bereits täglich über 700 Kontrollen durchgeführt. In der ersten Nacht mit strengen Ausgangsbeschränkungen - von Mittwoch auf Donnerstag - haben die Einsatzkräfte bei insgesamt knapp 900 Kontrollen 15 Verstöße gegen die Ausgangssperre geahndet. Darüber hinaus gab es nur einen weiteren Verstoß gegen die allgemeinen Ausgangsbeschränkungen.

    In den Grenzbereichen achtet die Polizei vor allem auf mögliche Verstöße im sogenannten kleinen Grenzverkehr - also Einkaufs- und Tankfahrten. Wer sich nicht in häusliche Quarantäne begibt, obwohl er keine Ausnahme der Einreisequarantäneverordnung hat, muss mit einer Anzeige rechnen. Der Grenzübertritt nur zum Zweck von Weihnachtseinkäufen oder ähnlichem ist zur Zeit verboten. Sowohl Beamte der Bundespolizei als auch der bayerischen Grenzpolizeiinspektionen kontrollieren im Grenzbereich sowie im Umfeld beliebter Einkaufsmöglichkeiten.

    Je nach Verstoß drohen Bußgelder von 150 bis zu 5.000 Euro. Verstöße gegen die Maskenpflicht können im Einzelfall mit 250 Euro geahndet werden.

    Vor allem die nächtlichen Ausgangssperren in den Hot-Spots sowie die allgemeine Maskenpflicht lägen im Fokus der Polizei. Schwerpunkt der Kontrollen sind der öffentliche Personennahverkehr und stark frequentierte Plätze. Die niederbayerischen Polizeidienststellen in besonders betroffenen Regionen werden bei den Kontrollen auch von Kräften der Bereitschaftspolizei unterstützt.

    13.54 Uhr: Impfzentrum in Kelheim wird aufgebaut

    Derzeit wird auch im Landkreis Kelheim ein Impfzentrum aufgebaut. Es entsteht im ehemaligen Landratsamtsgebäude am Schlossweg 3. Bereits im Frühjahr und Sommer seien diese Räumlichkeiten für die Schwerpunktpraxis genutzt worden, so das Landratsamt. Von Vorteil seien die zentrale Lage und das Vorhandensein von Parkplätzen. Derzeit liege der Schwerpunkt der Vorbereitungen für das Impfzentrum bei der notwendigen Ausstattung der Räumlichkeiten mit Mobiliar, Zubehör und IT-Struktur. Alle elf niederbayerische Impfzentren finden Sie hier.

    Der Landkreis Kelheim hat für den Betrieb des Impfzentrums ein öffentliches Ausschreibungsverfahren durchgeführt: Für öffentliche Aufträge oberhalb gesetzlich festgelegter Schwellenwerte ist eine Ausschreibung notwendig. Den Zuschlag haben unter mehreren Angeboten die Firmen IZ Bayern und Aicher Ambulanz erhalten. Beide Firmen unterbreiteten das jeweils wirtschaftlichste Angebot., so das Landratsamt. Die Firma IZ Bayern wird das stationäre Impfzentrum betreiben, die Firma Aicher Ambulanz die mobilen Impfteams.

    9.06 Uhr: Polizei löst Fußball-Fernsehrunde auf

    Die Polizei Vilshofen im Kreis Passau hat gestern Abend eine Fernsehrunde in einer Sporthalle aufgelöst. Vier Männer aus unterschiedlichen Haushalten hatten sich ein Fußballspiel angeschaut. Sie werden wegen eines Verstoßes gegen das aktuell geltende Infektionsschutzgesetz angezeigt. Die Polizei war auf deren Spur gekommen, weil sie ein Auto auf dem Parkplatz der Sporthalle entdeckten, das gerade erst abgestellt worden war. Um einen eventuellen Einbruch zu verhindern, sahen die Beamten nach. Sie fanden die vier Männer im Alter von 30 bis 56 Jahren in der Halle vor, wie sie gerade Bier tranken und Fußball schauten. Die Fernsehrunde wurde gegen 21.20 Uhr aufgelöst, so die Polizei.

    8.09 Uhr: Landkreis Deggendorf über 200er-Wert

    Wie bereits erwartet, hat der Landkreis Deggendorf heute den 7-Tages-Inzidenzwert von 200 überschritten. Damit gelten für den Landkreis ab morgen die verschärften Regeln der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung. Darunter fallen unter anderem eine Ausgangsbeschränkung von 21 bis 5 Uhr (mit den bekannten Ausnahmen) und Änderungen im Schulunterricht.

    6.02 Uhr: Tiergarten Straubing mit hohen Verlusten

    Beim Tiergarten Straubing fielen die coronabedingten Schließungen bei der Jahresbilanz deutlich ins Gewicht, so Direktor Wolfgang Peter. Allein durch den ersten Lockdown im Frühjahr seien Einnahmen in sechsstelliger Höhe weggebrochen. Bis Ende Oktober habe die Einrichtung 2020 etwa 45.000 Besucher weniger registriert im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das drücke die Gesamteinnahmen enorm. Die Menschen in der Region seien aber solidarisch mit dem Tiergarten - es habe etliche Spenden gegeben, sagte Peter.

    Die Tiere kämen ganz gut damit zurecht, dass die Besucher fehlten, auch wenn sich einige über die Ruhe wunderten, sagte Peter. Kamele oder Bären beispielsweise seien neugierige Tiere, die gern die Besucher beobachteten. Weil aber Tierpfleger, Handwerker oder Mitarbeiter der Stadtgärtnerei da seien, gebe es trotzdem immer etwas für sie zu sehen.

    Donnerstag 10.12.2020

    20.00 Uhr: Landkreis Deggendorf erwartet Inzidenz von über 200

    Der Landkreis Deggendorf rechnet damit, dass morgen die kritische Marke von 200 bei der 7-Tage-Inzidenz überschritten wird. In einer Pressemitteilung heißt es, das Infektionsgeschehen sei vielschichtig: Betroffen seien aktuell elf Schulen und Kindertagesstätten sowie acht Kranken-, Alten- und Pflegeeinrichtungen. Besonders hohe Zahlen (aktuell 111 Infizierte) habe man in Osterhofen, dort seien vier Senioreneinrichtungen betroffen, so ein Sprecher des Landratsamtes auf BR-Anfrage. Insgesamt sind derzeit im Landkreis Deggendorf 332 Menschen mit Corona infiziert, am meisten in Osterhofen (111) und im Stadtgebiet Deggendorf (73). Die 7-Tage-Inzidenz liegt laut RKI bei 173,3 (09.12., 0 Uhr). Bei Überschreiten des kritischen Grenzwertes von 200 würden ab dem Folgetag noch strengere Maßnahmen in Kraft treten. Sollte dies der Fall sein, will das Landratsamt Deggendorf morgen darüber informieren.

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    Bildrechte: Landratsamt Deggendorf

    Die Lage im Landkreis Deggendorf

    19.45 Uhr: Lage im Landkreis Passau

    Seit gestern sind im Landkreis Passau 143 neue Fälle des Coronavirus registriert worden. Das meldet das Landratsamt. Aktuell führt das Gesundheitsamt für den Landkreis Passau insgesamt 854 aktive Fälle. In den Kreiskrankenhäusern werden derzeit 42 Corona-Patienten stationär behandelt, davon sechs intensivmedizinisch. Eine Beatmung ist derzeit in keinem der Fälle erforderlich. Neun Corona-Patienten aus dem Landkreis Passau sind verstorben: Es handelt sich dabei um fünf Männer im Alter von 83, 89, 92, 93 und 96 Jahren, sowie vier Frauen im Alter von 63, 93, 93 und 101 Jahren. Aufgrund jeweils eines Infektionsfalls wurden für einzelne Klassen oder Gruppen folgender Schulen oder Kindertageseinrichtungen Quarantänemaßnahmen angeordnet:

    • Realschule Bad Griesbach
    • Mittelschule Rotthalmünster
    • Realschule Hauzenberg
    • Grundschule Schaibing/Untergriesbach
    • Kindergarten St. Elisabeth Pocking
    • Kinderhort/Kindergarten Hartkirchen

    19.36 Uhr: Lage im Landkreis Straubing-Bogen

    28 neue Corona-Fälle gab es am Mittwoch im Landkreis Straubing-Bogen, so das Landratsamt. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag nach den offiziellen Zahlen des RKI (Stand Mittwoch 0 Uhr) bei 204,7. In den Kreiskliniken befinden sich fünf Personen wegen einer Covid-19-Erkrankung auf den Intensivstationen (Stand Mittwochvormittag).

    18.16 Uhr: "Ratsch-Zeit" in Kelheim: Telefonieren gegen die Einsamkeit

    Ältere Menschen besuchen, Kontakte pflegen - das machten ehrenamtliche Besuchsdienste bisher. Nur: Genauso wie die eigene Familie können auch die Ehrenamtlichen wegen der bestehenden Kontakteinschränkungen und Besuchsverboten nicht mehr zu den Senioren nach Hause oder zu den Bewohnern von Seniorenheimen. Die Seniorenstelle des Landkreises Kelheim will deshalb einen "Besuchsdienst" per Telefon anbieten – die "Ratsch-Zeit".

    Gabi Schmid, Seniorenbeauftragte des Landkreises Kelheim, möchte den Aufbau einer Telefonbetreuung im Landkreis organisieren: Die Menschen, die gerne telefonieren, sollen mit Bewohnern von Seniorenheimen oder älteren Gemeindebewohnern, die wenig Kontakte haben, zusammengebracht werden. Die Ehrenamtlichen können mit den Telefonaten den Senioren Mut machen und eine willkommene Abwechslung in den Isolierzeiten der Corona-Pandemie sein.

    Wer Lust hat, bei der "Ratsch-Zeit" im Landkreis Kelheim mitzumachen oder gerne angerufen werden möchte, meldet sich bei der Seniorenstelle im Landratsamt Kelheim unter der Tel. Nr. 09441/207-1040 oder per Email: gabi.schmid@landkreis-kelheim.de

    16.23 Uhr: Keine Patientenbesuche an den Kreiskliniken mehr

    An den Kreiskliniken Bogen-Mallersdorf gilt ab Donnerstag, 10. Dezember, bis auf Weiteres ein Besuchsverbot. Einlass ins Haus werde nur in dringenden Fällen und nach Rücksprache mit der Station des Patienten gewährt, beispielsweise zur Abholung hilfsbedürftiger Patienten oder um notwendige Wäsche oder Hygieneartikel abzugeben. Für Angehörige schwer Erkrankter und Palliativpatienten werden weitreichende Ausnahmen gewährt., so die Pressestelle der Kreiskliniken.

    15.38 Uhr: Reihentests in Viechtach ohne Infektionen

    Eine erfreuliche Meldung gibt es aus der Stadt Viechtach: Dort waren am Freitag in der Stadthalle in einem großen Reihentest rund 300 Mitarbeiter aus Pflegeeinrichtungen aus dem Altlandkreis Viechtach auf eine SARS-CoV-2-Infektion getestet worden. Kein einziges Testergebnis war, wie sich jetzt herausgestellt hat, positiv. Das ist eine weitere Bestätigung dafür, dass die Infektionsschwerpunkte des Landkreises Regen bisher vor allem im Altlandkreis Regen liegen. Bei den Senioren- und Behinderteneinrichtungen sind die Hotspots in Regen, Zwiesel und Kirchberg. Auch bei den beiden Krankenhäusern ist Zwiesel beim Personal sehr stark betroffen, Viechtach dagegen kaum. Um ein Überschwappen in den Raum Viechtach zu verhindern, wird das mobile Testzentrum Bayerisch Eisenstein am kommenden Montag nach Viechtach verlegt, und zwar in den Viechtacher Jugendtreff. Hier wird dann von 10 bis 16 Uhr getestet.

    In Bayerisch Eisenstein wurden bisher vor allem tschechische Berufspendler getestet, nach einem Gerichtsurteil aber seit einiger Zeit nur noch freiwillig, nicht mehr als Pflicht. Weiter wie bisher bestehen bleibt im Landkreis die Teststation in der Tierzuchthalle der Kreisstadt Regen.

    © Landratsamt Regen
    Bildrechte: Landratsamt Regen

    Der Viechtacher Jugendtreff: Demnächst mobile Corona-Teststation

    15.00 Uhr: Impfzentrum in Passau entsteht

    Ab morgen beginnen in Passau die Aufbauarbeiten zum Impfzentrum. Vor der X-Point-Halle werden Container aufgebaut und auch der Kühlschrank für den Corona-Impfstoff wurde schon angeliefert. Ab Dienstag, den 15. Dezember, kann dort geimpft werden, heißt es - sofern der Impfstoff bis dahin vorliegt. Die Firma IMS Rettungsdienst erledigt die Logistik.

    Rund 200 Personen sollen in Passau pro Tag im Zentrum, weitere 100 täglich über mobile Impfteams gespritzt werden. Was noch fehlt, um bis zum Sommer kommenden Jahres fünf Tage die Woche durchzuarbeiten: ausreichend Personal. Der ärztliche Leiter, Dr. Achim Spechter, bittet Ärztinnen und Ärzte sowie medizinische Fachangestellte aus der Region, sich trotz der hohen Arbeitsbelastung in den eigenen Praxen für Dienste im Impfzentrum einteilen zu lassen. "Wir brauchen die Mitarbeit aller Kollegen. Obwohl ich weiß, dass alle zeitlich gerade schwer eingespannt sind. Ich hoffe, dass sich auch Ärzte im Ruhestand beteiligen."

    Die X-Point-Halle wird in vier Korridore geteilt: Anmeldung, ein Bereich, in dem sich Bürger ein Erklärvideo anschauen und Fragen stellen können, zehn Impfkabinen und ein Wartebereich, in dem jeder Geimpfte eine halbe Stunde ruhen soll. Beim Auschecken gibt es den Folgetermin für die zweite Impfung.

    Oberbürgermeister Jürgen Dupper (SPD) hofft auf große Impfbereitschaft. "Viele fragen: Wann hören die Regulierungen auf? Nur durch das Impfen kann diese Frage beantwortet werden. Wenn sich möglichst viele impfen lassen, umso früher werden die Regulierungen ein Ende haben", sagt er.

    14.15 Uhr: Nationalpark-Läden derzeit nur digital geöffnet

    Das zweite Mal in diesem Jahr müssen die Nationalparkzentren Falkenstein bei Ludwigsthal und Lusen bei Neuschönau aufgrund der Coronapandemie geschlossen bleiben. Dadurch hatten auch das Haus zur Wildnis und das Hans-Eisenmann-Haus bereits in den Herbstferien geschlossen - eine Öffnung über Weihnachten und Silvester ist ebenfalls ausgeschlossen.

    Für die beiden privaten Betreiberinnen der jeweiligen Souvenirläden ist das ein harter Schlag, gerade in der sonst besucherstarken Ferienzeit, meldet die Nationalparkverwaltung. Kunden haben jedoch die Möglichkeit, Produkte per E-Mail oder über einen Online-Shop zu bestellen.

    13.36 Uhr: Neue Fälle im Landkreis Regen

    Im stark betroffenen Landkreis Regen ist gestern ein weiterer Mensch am Coronavirus gestorben. Außerdem haben sich 28 Menschen neu mit dem Virus infiziert. Die 7-Tage-Inzidenz liegt weiterhin mit 578,74 Fällen pro 100.000 Einwohnern auf einem hohen Niveau. Aktuell sind im gesamten Landkreis 718 Menschen aktiv mit dem Virus infiziert. Sie befinden sich laut Gesundheitsamt derzeit in Qurantäne. In den Arberlandkliniken, also den beiden Krankenhäusern des Landkreises, werden momentan 71 Menschen wegen einer Covid-19-Infektion behandelt.

    11.05 Uhr: Landkreis Straubing-Bogen überschreitet 200er-Marke

    Auch der Landkreis Straubing-Bogen hat den 7-Tage-Inzidenzwert von 200 überschritten und liegt jetzt laut offiziellen Zahlen des RKI (Stand Mittwoch 0 Uhr) bei 204,7. Deshalb gilt ab Donnerstag, 10. Dezember, eine Ausgangssperre von 21 bis 5 Uhr und Distanzunterricht in bestimmten Schulklassen.

    In einer früheren Version des Artikels war fälschlicherweise die Rede vom Landkreis Kelheim statt vom Landkreis Straubing-Bogen. Wir entschuldigen uns für diesen Fehler.

    Mittwoch 09.12.2020

    15.06 Uhr: Positives Fazit zur Kontrollaktion Maskenpflicht

    Am gestrigen Montag fand der erste bundesweite Aktionstag zur Einhaltung der Maskenpflicht statt. Auch die niederbayerische Polizei beteiligte sich an den Kontrollen: Im Bereich des Polizeipräsidiums Niederbayern waren über 200 Beamtinnen und Beamte an der Kontrollaktion beteiligt. Bereits das gestern Mittag gezogene Zwischenfazit war positiv, und nun ist auch das Endergebnis positiv ausgefallen, meldet die Polizei. In den öffentlichen Verkehrsmitteln, an den Haltestellen und in den Innenstadtbereichen, in denen eine Maskenpflicht angeordnet ist, sei eine sehr große Akzeptanz für die Maßnahmen festzustellen gewesen. Insgesamt mussten in ganz Niederbayern 78 Verstöße gegen die Maskentragepflicht geahndet werden. In 71 Fällen wurden Bußgeldanzeigen aufgenommen, in sieben Fällen wurden Verwarnungen in Höhe von 55 Euro ausgesprochen.

    12.17 Uhr: Corona-Bußgelder: Straubing Spitzenreiter

    In Niederbayerns kreisfreien Städten sind seit Beginn der Corona-Pandemie rund 427.000 Euro an Bußgeldern verhängt worden (Stand 07.12.). Spitzenreiter ist mit 207.000 Euro die Stadt Straubing. Dort wurden laut einer Sprecherin in den vergangenen Monaten rund 600 Bußgeldbescheide wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz erlassen. In den Städten Landshut und Passau wurde in diesem Jahr jeweils ein Gesamtbetrag von 110.000 Euro an Bußgeldern verhängt. Wie die Stadt Straubing auf BR-Anfrage am Montagabend mitteilte, sind Vergehen gegen die Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen seit dem ersten Lockdown weniger geworden. Dafür gebe es nun vermehrt Verstöße gegen die Maskenpflicht. In Landshut und Passau dagegen kommt es laut deren Sprechern hauptsächlich wegen Nichteinhaltung der Ausgangsbeschränkung zu Bußgeldern. Die Verstöße beträfen in Niederbayern überwiegend Privatpersonen. Durchschnittlich sei seit Beginn der Corona-Pandemie ein Bußgeld in Höhe von 165€ verhängt worden.

    9.16 Uhr Vier Todesfälle in Passauer Senioreneinrichtungen

    Seit gestern sind vier Menschen in Passau an, beziehungsweise mit Covid-19 gestorben. Wie die Stadt mitteilt, handelt es sich um drei Bewohner (90, 84, 81) und eine Bewohnerin (91) von zwei Senioreneinrichtungen. In den zwei Einrichtungen gelten weiterhin 96 Bewohner sowie 41 Mitarbeiter als infiziert. Im Klinikum Passau werden 83 Menschen mit Covid-19 behandelt, elf davon auf der Intensivstation. Vier Patienten müssen beatmet werden.

    7.55 Uhr: Personalengpass in Arberlandkliniken

    In den beiden Arberlandkliniken, den Krankenhäusern des Landkreises Regen, ist die Zahl der Beschäftigten, die mit dem Coronavirus infiziert oder in Quarantäne sind, mittlerweile auf 77 gestiegen. Das hat die Klinik bekannt gegeben. Wegen des Personalengpasses besteht in Zwiesel seit Sonntag faktisch vorerst ein Aufnahmestopp für neue Patienten und ein generelles Besuchsverbot für Patienten, die dort schon sind. Nur die Geburtshilfe bleibt weiterhin geöffnet.

    Beide Kliniken haben geplante Operationen, zum Beispiel Knie-OPs, bis auf weiteres abgesagt und verschoben. Damit wird Personal frei für die Betreuung von Covid-19-Patienten. Die Arberlandklinik Viechtach nimmt weiterhin "normale" Patienten und Notfälle auf.

    6.50 Uhr: Zahlen im Kreis Regen wieder gestiegen

    Nachdem der Inzidenzwert im deutschlandweiten Corona-Hotspot Landkreis Regen von Sonntag (593) auf Montag (567) leicht gefallen war, ist er laut aktuellem Bericht des Robert-Koch-Instituts heute wieder gestiegen: Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt (Stand: 0.00 Uhr) bei 578,7.

    Seit heute Mitternacht ist die Allgemeinverfügung für den Landkreis in Kraft. Darin beschrieben werden die bereits seit Samstag geltenden strengen Ausgangsbeschränkungen, die Einschränkungen für Besucher in Pflege- und Seniorenheimen und bei Versammlungen und Gottesdiensten.

    Schüler aller Jahrgangsstufen - also auch Grundschüler - müssen ab morgen in den Distanzunterricht. Eine Notbetreuung wird seitens der Schulen eingerichtet, heißt es in der amtlichen Bekanntmachung, die das Landratsamt gestern Abend verschickt hat. Der Anspruch auf Notbetreuung besteht ausschließlich für Kinder bis zur Vollendung des 13. Lebensjahres, sofern die Betreuung durch die Erziehungsberechtigten selbst nicht sichergestellt werden kann, heißt es weiter. Zunächst sollen diese Regeln bis 15. Dezember gelten. "Die Maßnahmen werden fortlaufend hinsichtlich ihrer Verhältnismäßigkeit überprüft", so die Behörde.

    Dienstag, 08.12.2020

    19.20 Uhr: Pfleger im Landkreis Deggendorf gesucht

    Das Landratsamt Deggendorf sucht freiwillige Unterstützung für Pflege- und Behinderteneinrichtungen, ambulante Pflegedienste und betreute Wohnformen. Interessenten sollen helfen, die Menschen innerhalb dieser Einrichtungen und in deren Wohnungen zuhause zu versorgen und zu pflegen. Angesprochen werden insbesondere

    • Gesundheits- und Krankenpfleger/innen,
    • Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/innen,
    • Altenpfleger/innen,
    • Pflegefachhelfer/innen der Alten- und Krankenpflege,
    • Diakone/innen mit pflegerischer Ausbildung,
    • sowie Privatpersonen mit entsprechender praktischer pflegerischer Erfahrung.

    Der freiwillige Arbeitseinsatz wird entlohnt. "Sie würden in Einrichtungen mit Bedarf zur Unterstützung bei Grundpflegeprozessen, der Verpflegungsgabe und der sozialen Betreuung eingesetzt werden", schreibt das Landratsamt in seiner Mitteilung. Der Einsatz selbst würde kurzfristig und orientiert an den jeweiligen Möglichkeiten der Pfleger erfolgen. Wem es möglich sei, unterstützend in Heimen und Einrichtungen im Landkreis betreuend und pflegend tätig zu sein, wird gebeten, sich bei der Fachstelle für Pflege- und Behinderteneinrichtungen - Qualitätsentwicklung am Landratsamt Deggendorf zu melden. Die Fachstelle beantwortet unverbindlich Fragen und informiert, in welchem Rahmen und welchem Umfang die Unterstützungsleistung erfolgen könnte unter der Telefonnummer 0991/3100-29.

    17.00 Uhr: Bislang 600 Corona-Bußgeldbescheide in Landshut

    In Ostbayerns größten Städten, in Landshut und Regensburg, sind seit Beginn der Corona-Pandemie rund 280.000 Euro an Bußgeldern verhängt worden. Spitzenreiter ist mit 169.110 Euro die Stadt Regensburg (Stand 07.12./13 Uhr). Dort kam es laut einem Pressesprecher in den vergangenen Monaten zu 1.027 Verstößen, die mit Bußgeldern geahndet wurden. In Landshut sind bisher rund 600 Bußgeldbescheide erlassen worden, teilt die Stadt heute mit. Hauptsächlich hätten sich diese gegen Privatpersonen gerichtet. Bei den meisten Verstößen, die mit einem Bußgeld bestraft wurden, handelt es sich sowohl in Landshut als auch in Regensburg um Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkungen während des ersten Lockdowns im Frühjahr, teilten die jeweiligen Pressesprecher mit.

    16.45 Uhr: Zusätzliche Pflegekräfte in Zwiesel gesucht

    Das Caritas-Senioren-und Pflegeheim Sankt Helena in Zwiesel sucht dringend zusätzliche Pflegekräfte und Pflegehelfer, um die momentan dort sehr schwierige Lage zu bewältigen. Einen entsprechenden Aufruf hat der Caritasverband für die Diözese Passau herausgegeben. In der Einrichtung ist rund ein Drittel der 107 Bewohnerinnen und Bewohner mit dem Coronavirus infiziert. Gleichzeitig ist rund die Hälfte der Pflegekräfte und Pflegehelfer ausgefallen, entweder, weil sie ebenfalls erkrankt oder weil sie in Quarantäne sind. Das sonst aus 59 Menschen bestehende Pflegepersonal ist auf rund 30 zusammengeschrumpft. Melden können sich Pflegekräfte und -helfer, die derzeit nicht im Einsatz sind und Erfahrung im pflegerischen oder medizinischen Bereich haben. Für nicht-pflegerische Aufgaben wie etwa die Essensausgabe hat das Heim bereits Bundeswehrsoldaten als Aushilfe angefordert.

    Auf den Aufruf haben sich mittlerweile zehn Menschen gemeldet, die in dem Heim aushelfen wollen. Es sind Leute mit Kenntnissen im Bereich Pflege und Hauswirtschaft, sagte Pressesprecher Wolfgang Duschl dem BR. Man wolle jetzt prüfen, wer genau wo helfen kann. Es werden trotzdem noch mehr Aushilfskräfte gebraucht.

    16.10 Uhr: Viele Infizierte in den Arberlandkliniken

    In den beiden Arberlandkliniken Zwiesel und Viechtach im Landkreis Regen ist die Zahl der Mitarbeiter, die mit Corona infiziert oder als Kontaktpersonen in Quarantäne sind, noch einmal von 48 Personen auf heute 56 gestiegen, die meisten davon aus dem Krankenhaus Zwiesel. Das hat das Krankenhaus heute auf Nachfrage bekannt gegeben. Es handelt sich vor allem um Pflegekräfte und Reinigungspersonal. Außerdem sind zwei Ärzte betroffen.

    Seit letzter Woche wird das Personal im Krankenhaus mindestens einmal wöchentlich getestet. Wegen dieser hohen Zahlen - über zehn Prozent des Gesamtpersonals - hat sich das Krankenhaus gestern aus der Notfallversorgung abgemeldet. Außerdem werden vorerst keine Nicht-Covid-19-Patienten, also keine normalen Patienten, mehr aufgenommen. Sie müssen in die Arberlandklinik Viechtach ausweichen, die kaum von Fällen beim Personal betroffen ist, oder in eines der Krankenhäuser in den Nachbarlandkreisen.

    Ausgenommen ist nur die Geburtshilfeabteilung im Zwieseler Krankenhaus, in der es keine Fälle gibt und die auch ganz normal weitermacht. Das Krankenhaus Zwiesel, dem die vorläufige Schließung für Normalpatienten "nicht leicht gefallen" ist, wie Pressesprecherin Stephanie Blüml sagt, will die Lage täglich neu bewerten und das Haus auch wieder öffnen, sobald es die Personallage erlaubt.

    In Zwiesel werden aktuell 37 Covid-19-Patienten stationär versorgt, davon zwei auf der Intensivstation, in Viechtach sind es 30 Covid-19-Patienten, davon sieben auf Intensiv. Der Landkreis Regen ist mit einer 7-Tage-Inzidenz von heute 567,11 der momentan deutschlandweit am stärksten von Corona betroffene Landkreis.

    16.00 Uhr: Positives Zwischenfazit zur Kontrollaktion Maskenpflicht

    Am heutigen Montag findet der erste bundesweite Aktionstag zur Einhaltung der Maskenpflicht statt. Das Polizeipräsidium Niederbayern hat eine erste Zwischenbilanz veröffentlicht: Das Ergebnis ist demnach bisher sehr positiv – bis auf wenige Ausnahmen liegt die Akzeptanz der Maskenpflicht in Bussen und Bahnen bei nahezu 100 Prozent. Bisher musste die Polizei 41 Verstöße ahnden. Der Schwerpunkt der Kontrollen liegt auf dem öffentlichen Personennahverkehr und öffentlichen Plätzen. Unterstützt wird die niederbayerische Polizei durch Kräfte der Bereitschaftspolizei.

    13.37 Uhr: Gericht bestätigt Corona-Allgemeinverfügung der Stadt Passau

    Nach dem Bayerischen Verwaltungsgericht Regensburg hat jetzt auch der Bayerische Verwaltungsgerichtshof in München die Corona-Allgemeinverfügung der Stadt Passau bestätigt. Aufgrund hoher 7-Tage-Inzidenzwerte hatte die Stadt Passau am 27. November eine Allgemeinverfügung mit schärferen Maßnahmen erlassen. Dagegen hatte eine Bürgerin einen sogenannten gerichtlichen Eilrechtsschutz eingelegt um die Maßnahmen zu kippen. Dieser Eilrechtsschutz wurde jetzt aber auch in zweiter Instanz abgelehnt.

    9.56 Uhr: Anti-Corona-Demo in Deggendorf

    Wie die Polizei heute mitteilt, haben am Samstagnachmittag etwa 120 Teilnehmer bei einer Anti-Corona-Demo in Deggendorf teilgenommen. Die Demonstranten zogen durch die Innenstadt - am Oberen Stadtplatz wurde eine Abschlusskundgebung gehalten. Fünf Teilnehmer trugen keine Maske und müssen mit einem Bußgeld rechnen, so die Polizei. Außerdem zeigten fünf Teilnehmer Gesundheitszeugnisse vor, die sie von der Maskentragepflicht befreien - diese werde nun überprüft.

    9.48 Uhr: Weiter angespannte Lage im Kreis Regen

    Im Landkreis Regen, der momentan deutschlandweit die höchste Corona-Inzidenz hat, gab es gestern 42 Neuinfektionen, 18 davon waren dem Gesundheitsamt schon als Kontaktpersonen bekannt. Das meldet heute das Landratsamt Regen. Eine ältere Frau ist gestern an den Folgen einer Covid-19-Infektion verstorben. Damit ist die Zahl der coronabedingten Todesfälle im Landkreis Regen auf insgesamt 25 im Gesamtjahr gestiegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis liegt heute laut Robert-Koch-Institut bei 567 - ist im Vergleich zu gestern (LGL: 593) also leicht gesunken.

    In den beiden Arberlandkliniken im Landkreis werden momentan 69 Covid-19-Patienten behandelt. Die Arberlandklinik Zwiesel war gestern für den Normalbetrieb vorläufig gesperrt worden, auch weil dort viel Personal infiziert ist und in Quarantäne kam. Es werden also keine anderen Patienten außer Coronafälle mehr aufgenommen. Normale Patienten werden vorerst nur noch in Viechtach behandelt.

    7.05 Uhr: Neue Regeln beim Grenzverkehr

    In Niederbayerns Nachbarland Österreich dürfen nach dreiwöchiger Corona-Zwangspause heute wieder alle Geschäfte öffnen, allerdings noch keine Hotels und Restaurants.

    Ab Mittwoch ist der sogenannte kleine Grenzverkehr jedoch wieder untersagt, denn dann sollen ja die neuen bayerischen Corona-Regeln in Kraft treten.

    Kurze Touren in die Nachbarländer Österreich und Tschechien zum Einkaufen und Tanken sind dann verboten. Ausnahmen gelten aber beispielsweise für Berufspendler und für Verwandtenbesuche.

    6.00 Uhr: Verstärkte Masken-Kontrollen der Polizei

    Die Polizei führt heute die erste bundesweite Kontrollaktion zur Einhaltung der Maskenpflicht durch. Im Rahmen der Schwerpunktaktion von 7 bis 22 Uhr wird auch in Niederbayern verstärkt durch die Polizei kontrolliert. Laut Polizeipräsidium werden über den normalen Streifendienst hinaus vermehrt Polizisten im Einsatz sein, um zu kontrollieren, ob die Maskenpflicht auch eingehalten wird. Sollte ein Verstoß festgestellt werden, muss mit einem Bußgeld von bis zu 250 Euro gerechnet werden, bestätigt das Polizeipräsidium Niederbayern.

    In Bayern wird das die dritte landesweite Kontrollaktion zur Einhaltung der Maskenpflicht sein. Die letzte Kontrollaktion fand am 23. Oktober statt.

    5.45 Uhr: Weniger Besuch in Seniorenheimen im Kreis Landshut

    Im Landkreis Landshut gelten ab heute Einschränkungen für Besuche in Pflege- und Seniorenheimen. Wie das Landratsamt mitteilt, darf dann jeder Bewohner bis auf weiteres nur einen Besucher täglich eine Stunde lang empfangen. Die Besucher müssen durchgehend Mund-und-Nasen-Schutz im FFP2-Standard tragen. Auch werden die Einrichtungen verpflichtet, ihr Personal einmal wöchentlich auf eine mögliche Corona-Infektion testen zu lassen. Für eine Lockerung dieser Maßnahmen muss die Wocheninzidenz mindestens sieben Tage in Folge unter der Grenze von 200 liegen, so die Behörde. Sie liegt im Landkreis Landshut heute bei 233,9.

    Montag, 7. Dezember 2020

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