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Corona-Ticker Niederbayern: Mehrere illegale Feiern aufgelöst | BR24

© pa/Geisler Fotopress/Christoph Hardt

Die Polizei hat mehrere illegale Partys aufgelöst - und wurde dabei teils bespuckt (Symbolbild)

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    Corona-Ticker Niederbayern: Mehrere illegale Feiern aufgelöst

    Am letzten Wochenende vor dem Teil-Lockdown hat die Polizei mehrere illegale Feiern aufgelöst und die Teilnehmer angezeigt. Dabei wurden die Beamten teilweise beleidigt und auch bespuckt. Alle Meldungen finden sie hier.

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    Die wichtigsten Corona-News des Tages aus Niederbayern

      • Mehrere illegale Feiern aufgelöst (31.10.2020, 9.02 Uhr)
      • Teststation in Bayerisch Eisenstein öffnet ab Montag wieder (30.10.2020, 15.40 Uhr)
      • Niederbayerische Thermen schließen ab Montag wieder (30.10.2020, 14.19 Uhr)
      • Rottal-Inn bei Wert von knapp 300 (30.10.2020, 6.42 Uhr)
      • Coronavirus: Weitere Artikel und Hintergründe finden Sie hier

    Corona-Neuinfektionen in Niederbayern pro Tag

    Entwicklung der Corona-Kurve in Niederbayern

    8.15 Uhr:

    In Niederbayern ist die Halloween-Nacht offenbar weitgehend ruhig verlaufen. Das teilte ein Sprecher der Polizei-Einsatzzentrale dem BR auf Nachfrage mit. Für eine Halloween-Nacht habe es aus Sicht der Polizei in Ostbayern diesmal merklich weniger Einsätze gegeben, hieß es.

    Sonntag, 01.11.2020

    15.07 Uhr: "Corona-Ampel" für Freyung-Grafenau auf dunkelrot

    Seit heute steht die "Corona-Ampel" für den Landkreis Freyung-Grafenau auf dunkelrot. Das LGL und auch das Robert Koch-Institut geben für den Landkreis aktuell einen Inzidenzwert von 117,40 an.

    9.02 Uhr: Polizei löst mehrere illegale Feiern auf

    In der Nacht von Freitag auf Samstag hat die Polizei in Niederbayern mehrere illegale Feiern und Zusammenkünfte aufgelöst. Die Teilnehmer wurden angezeigt. Polizisten wurden teilweise beleidigt und auch bespuckt und angegriffen.

    In Mainburg im Landkreis Kelheim wurde kurz vor Mitternacht eine Gaststätte im Stadtgebiet kontrolliert, da dort noch reger Betrieb herrschte. Dabei stellte die Polizei diverse Verstöße gegen die Allgemeinverfügung und das Infektionsschutzgesetz fest. In der Gaststätte wurden laut Polizei keinerlei Auflagen der derzeitigen Bestimmungen eingehalten. Gegen den Betreiber wurde Anzeige erstattet, von den anwesenden Gästen wurden die Personalien festgestellt. Auch gegen sie wird ermittelt. Die Gaststätte wurde geschlossen.

    In Deggendorf wollte die Polizei eine Personengruppe bei der Donaupromenade kontrollieren. Die etwa acht Jugendlichen flüchteten beim Eintreffen der Beamten. Ein 16-Jähriger konnte gestellt werden. Bei der anschließenden Kontrolle schlug er plötzlich mit der Faust in Richtung eines Polizeibeamten, traf ihn jedoch nicht. Außerdem spuckt er den Polizisten ins Gesicht, beleidigte sie massiv und bedrohte sie auch mit dem Tod. Der junge Mann, der stark alkoholisiert war, wurde gefesselt und anschließend seinen Eltern übergeben. Ihn erwarten nun mehrere Anzeigen.

    In Osterhofen meldeten Anwohner eine Party im Stadtpark. Im dortigen Pavillon traf eine Polizeistreife dann auf eine Gruppe von sieben jungen Leuten, die Alkohol tranken. Alle werden nun wegen eines Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt.

    Samstag, 31.10.2020

    16.05 Uhr: Ab Montag: Klinikum Passau schränkt Besuche ein

    Am Klinikum Passau gilt ab kommenden Montag, 2. November, bis einschließlich Montag, 9. November, ein Besuchsverbot. Vom Besuchsverbot ausgenommen sind Väter, die während der Geburt im Kreißsaal dabei sein dürfen. Jederzeit möglich sind auch Besuche Schwerkranker, Besuche auf Intensivstationen und auf der Stroke Unit sowie die Begleitung von Sterbenden. Das meldet das Klinikum.

    Diese Maßnahme ist zunächst auf eine Woche begrenzt. Je nach Entwicklung der Lage wird die Klinikleitung kommende Woche über eine Verlängerung oder Aufhebung entscheiden. Nach der bisherigen Regelung durfte jeder Patient einmal am Tag zwischen 14 und 19 Uhr für maximal eine Stunde von einer registrierten Person besucht werden. Die bestehende Besuchs-Regelung gilt noch für das bevorstehende Wochenende.

    15.40 Uhr: Bayerisch Eisenstein: Teststation für tschechische Pendler

    In der Grenzgemeinde Bayerisch Eisenstein gibt es ab Montag (2.11., ab 12 Uhr) wieder kostenlose Coronatests für Berufspendler aus Tschechien. Das hat heute das Landratsamt Regen bekannt gegeben. Die Testststation wird in einem Container an der Arberlandhalle aufgebaut, nur ein kleines Stück vom Grenzübergang entfernt. In der Halle kann die Registrierung stattfinden. Im Unterschied zur ersten Teststation, die aber vor rund zehn Tagen abgebaut wurde, müssen sich Pendler jetzt für einen Test voranmelden und zwar auf der Homepage des Betreibers, des IMS Rettungsdienstes. Termine sind unter www.ims-rettungsdienst.de/eisenstein zu bekommen. Die Seite ist auf deutsch und auf tschechisch geschaltet. Erreichbar ist sie ab Samstagabend, 20 Uhr. In Bayerisch Eisenstein sind bis zu 450 Tests am Tag möglich. Geöffnet ist die Station von Montag bis Freitag jeweils von 10 bis 18 Uhr. Es können sich nicht nur tschechische Berufspendler testen lassen, sondern auch Einheimische, so Landrätin Rita Röhrl. Für tschechische Arbeitskräfte ist ein wöchentlicher Test aber Pflicht, um weiter in Deutschland arbeiten zu können. Sie müssen jede Woche einen negativen Test beim Arbeitgeber vorlegen, der das auch dokumentieren muss. Im Landkreis Regen arbeiten rund 900 Pendler aus dem Nachbarland. Eine ganze Reihe davon, nämlich alle, die in Gastronomie und Übernachtungsbetrieben arbeiten, wird aber im November sowieso zuhause bleiben, weil die Häuser nicht mehr öffnen dürfen.

    15.15 Uhr: Kein Besuchsverbot mehr in Arberlandklinik Zwiesel

    Das Besuchsverbot an der Arberlandklinik Zwiesel wird ab Samstag (31.10.) wieder aufgehoben. Das hat die Krankenhausleitung heute bekannt gegeben. Besuche sind täglich zwischen 14 und 19 Uhr möglich, allerdings unter den vorgeschriebenen Hygieneauflagen. Außerdem darf ein Besuch maximal zwei Stunden dauern und es darf nur eine Person zum Patienten. Diese Person muss bereits bei der Patientenaufnahme festgelegt werden. Das Krankenhaus bitte darum, diese Regeln zum Schutz von Patienten und Personal, aber auch zum Eigenschutz, einzuhalten. Das Besuchsverbot war letzte Woche an der Arberlandklinik Zwiesel als Vorsichtsmaßnahme verhängt worden, weil es positive Fälle bei Krankenhausmitarbeitern gab. Inzwischen steht fest, dass sich ein Arzt und zwei Pflegekräfte angesteckt hatten, unabhängig voneinander. Außerdem waren zwei Patienten positiv getestet worden, die aber wegen anderer Krankheiten in die Klinik gekommen waren. Einer von ihnen wurde bald danach in häusliche Quarantäne entlassen. Alle Patienten und alle Mitarbeiter, die Kontaktpersonen zu den Infizierten waren, wurden getestet, waren aber alle negativ. Aktuell wird nur ein Covid-19-Patient in Zwiesel stationär behandelt. Er liegt auf einer Isolierstation. Der restliche Klinikbetrieb läuft ohne Einschränkungen weiter.

    14.14 Uhr: Thermen in Niederbayern schließen wieder

    Der von Bund und Ländern gemeinsam gefasste Beschluss zu einem Teil-Lockdown sieht in seinem Maßnahmenpaket unter anderem die Schließung von Thermen vor. Damit müssen auch die Thermalbäder in Niederbayern nach dem Lockdown im Frühjahr ihren Kurbetrieb ab 2. November erneut einstellen: die Europa Therme Bad Füssing, die Wohlfühl-Therme Bad Griesbach, die Limes-Therme Bad Gögging und die Kaiser-Therme Bad Abbach. Die Rottal Terme Bad Birnbach ist aufgrund der extrem hohen Inzidenzzahlen im Landkreis Rottal-Inn bereits seit 27.10.2020 geschlossen. Das meldet der Bezirk Niederbayern. Ob und inwieweit der Thermalbadebetrieb wie auch physikalische Therapiebereiche ab 1. Dezember 2020 wieder in Betrieb gehen können, wird von der Bayerischen Staatsregierung voraussichtlich kurzfristig entschieden, heißt es in der Meldung weiter. Die aktuellen Informationen zur Situation vor Ort sind auf den jeweiligen Websites der Thermalbäder zu finden.

    6.42 Uhr: Rottal-Inn laut Robert Koch-Institut bei Wert von 300

    Das Robert Koch-Institut gibt aktuell (Stand 30.10.2020., 0 Uhr) für den Landkreis Rottal-Inn einen 7-Tage-Inzidenzwert von 299,6 an. Damit hat der Landkreis Rottal-Inn aktuell auch einen höheren Wert als der Landkreis Berchtesgadener Land. Aktuell dürfte es auch der höchste Wert in ganz Deutschland sein. Alle Infos finden sie hier.

    Freitag, 30.10.2020

    17.07 Uhr: Teil-Lockdown Rottal-Inn - Landratsamt zieht positive Bilanz

    Das Landratsamt Rottal-Inn zieht aktuell eine positive Bilanz hinsichtlich des seit Dienstag (27.10.) geltenden Teil-Lockdowns. Wie Pressesprecher Matthias Kempf dem BR mitteilte, laufe bisher der Teil-Lockdown im Landkreis Rottal-Inn relativ gut. Es gäbe aktuell keine größeren Probleme. Auch die Polizei hätte bisher keine größeren Auseinandersetzungen gemeldet. Die ein oder andere Beschwerde über die Maßnahmen treffe immer wieder mal beim Landratsamt ein, so Kempf. Diese soll von sachlich bis wortwörtlich "heftig"reichen. Grundsätzlich soll aber auch positives Feedback aus der Bevölkerung kommen: Viele Bürgerinnen und Bürger würden sich über die über die "Klarheit" des aktuellen Teil-Lockdowns freuen. Die Maßnahmen im Landkreis gelten derzeit noch bis zum fünften November. Aktuell ist nach Angaben des Robert-Koch-Instituts die 7-Tage-Inzidenz leicht gesunken (Stand 29.10., 00:00 Uhr 253,5). Das Landratsamt Rottal-Inn will in nächsten Tagen klären, ob die jetzigen Regelungen durch den bundesweiten "Lockdown light" ersetzt werden.

    16.16 Uhr: Weitere mobile Corona-Testzentren im Landkreis Passau

    Im Landkreis Passau sind weitere mobile Corona-Testzentren im Einsatz. Um das Gesundheitsamt zu entlasten, können sich Pendler morgen vormittags von 8 bis 12 Uhr in Wegscheid und nachmittags von 13 bis 17 Uhr in Neuhaus am Inn testen lassen. Konkrete Pläne für nächste Woche gebe es noch nicht, so ein Sprecher im Passauer Landratsamt zum BR. Möglich sei, das mobile Testzentrum ansonsten bei Bedarf etwa für Reihentestungen an Schulen, Kindergärten oder sonstigen Einrichtungen einzusetzen.

    Seit dieser Woche müssen österreichische Pendler, die in Deutschland arbeiten, alle sieben Tage einen negativen Coronatest nachweisen.

    16.09 Uhr: Landkreis Dingolfing-Landau steuert auf "dunkelrot" zu

    Auch der niederbayerische Landkreis Dingolfing-Landau steuert bei der 7-Tage-Corona-Inzidenz auf dunkelrot zu. Wie das Landratsamt am Nachmittag bekannt gab, nimmt die Anzahl der Corona-Fäll weiter zu. Alleine am Mittwoch wurden 23 neue positiv getestete Personen ermittelt, darunter erneut Fälle unter Schülern. Zum Stand heute (29. Oktober) 15 Uhr sind fünf Schulklassen im Landkreis in Quarantäne sowie zwei Kita-Gruppen. Ein größeres Ausbruchsgeschehen liegt nicht vor, die Ansteckungen so heißt es "sind in der Breite zu verorten".

    Im Landkreis sind seit Ausbruch der Pandemie 1.170 Personen getestet worden, elf Menschen sind mit oder an Corona verstorben. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit bei 92,05 (Stand heute 29. Oktober, 14 Uhr). Das Bürgertelefon im Landratsamt ist morgen von 10 bis 14 Uhr sowie am Samstag von 10 bis 12 Uhr besetzt. An Allerheiligen, 1. November, ist das Bürgertelefon nicht erreichbar. In der kommenden Woche gelten wieder die üblichen Zeiten, Montag bis Donnerstag, 10 bis 12 Uhr, und am Freitag von 10 bis 14 Uhr.

    16.00 Uhr: Auch Nationalpark schließt alle Besuchereinrichtungen

    Wegen der Coronalage und des am Montag beginnenden teilweisen Shutdowns schließt auch der Nationalpark Bayerischer Wald ab Montag (2.11.) all seine Besucher-und Freizeiteinrichtungen. Davon betroffen sind unter anderem das Hans-Eisenmann-Haus bei Neuschönau, das Haus zur Wildnis bei Ludwigsthal und das Waldgeschichtliche Museum in St. Oswald. Alle drei Einrichtungen sollen voraussichtlich am 26. Dezember wieder öffnen, wenn keine weiteren neuen Maßnahmen vond er regierung kommen. Bis zum 29. November werden die beiden Tier-Freigelände bei Neuschönau und Ludwigsthal gesperrt, außerdem die Parkplätze am Nationalparkzentrum Lusen, das Waldspielgelände bei Spiegelau sowie alle weiteren Spielplätze des Schutzgebiets. Ab Montag gibt es vorerst auch keine Führungen und geführten Wanderungen mehr im Park. Die Wanderwege im Nationalpark werden nicht gesperrt. Die Nationalparkverwaltung weist aber darauf hin, dass die aktuell geltenden Kontakt- und Abstandsregeln auch im Nationalpark und beim Wandern eingehalten werden müssen. Momentan dürfen sich in Bayern maximal zwei Hausstände , also zum Beispiel zwei Familien, treffen. Die Gesamtpersonanzahl von 10 Menschen darf aber dabei nicht überschritten werden.

    15.40 Uhr: Landkreis Kelheim jetzt auch rot auf RKI-Karte

    Am heutigen Donnerstag hat auch der Landkreis Kelheim den RKI-Schwellenwert von 50 Infektionen in den letzten sieben Tagen pro 100.000 Einwohnern überschritten. Damit ist der Landkreis jetzt rot auf der interaktiven Karten eingefärbt. Ab Freitag (30.10.) gelten damit die üblichen, verschärften Regeln wie eine Sperrstunden ab 22 Uhr, und eine Maskenpflicht auf stark frequentierten öffentlichen Plätzen, in Gebäuden oder Arbeitsstätten. Aufgrund der steigenden Zahlen ist die Corona-Hotline des Landratsamtes ab sofort auch wieder am Wochenende von 8-12 Uhr unter 09441-2073112 erreichbar.

    12.26 Uhr: Rottal-Inn: Senioren und Mitarbeiter infiziert

    Gestern wurden im Landkreis Rottal-Inn 56 Neuinfektionen gemeldet, 21 Menschen wurden aus der Quarantäne entlassen, damit liegt die Zahl der aktuell positiven Fälle bei 439. Das meldet das Landratsamt. Die Zahl der Indexfälle insgesamt seit März liegt bei 1.559 (Stand gestern 22 Uhr). Todesfälle sind es insgesamt 56. 16 Menschen liegen im Zusammenhang mit Corona im Krankenhaus, davon drei auf der Intensivstation.

    In einer Eggenfeldener Senioreneinrichtung wurden nach einem positiven Fall nun ca. 150 Menschen im Zuge einer Reihentestung abgestrichen. Dabei ergab sich, dass insgesamt 15 Bewohner und fünf Mitarbeiter positiv sind.

    Donnerstag, 29.10.2020

    10.24 Uhr: Rottal-Inn: Neues Testzentrum in Simbach am Inn

    Im Landkreis Rottal-Inn soll am kommenden Mittwoch (04.11.) ein weiteres Testzentrum in Simbach am Inn öffnen. Wie das Landratsamt Rottal-Inn bekannt gibt, soll dadurch das vorhandene Testzentrum in Pfarrkirchen unterstützt werden. Aber vor allem sollen durch den neuen Standort in Simbach am Inn die Grenzpendler getestet werden können. Die Bayerische Einreisequarantäneverordnung sieht vor, dass Grenzpendler, die aus Risikogebieten regelmäßig mindestens einmal wöchentlich nach Bayern einreisen, wöchentlich ein negatives Corona-Testergebnis vorlegen können. Durch die Teststation in Simbach, welche an der Grenze zu Österreich liegt, soll dies erleichtert werden. Grenzpendler können laut Landratsamt Rottal-Inn künftig ihr Testergebnis unter Angabe des Namens und des Arbeitsgebers per Mail verschicken (grenzpendler@rottal-inn.de). Bis zur Öffnung des neuen Testzentrums sollen die Öffnungszeiten im derzeitigen Pfarrkirchener Testzentrum erweitert werden: Täglich von 8 Uhr bis 19 Uhr sowie am Wochenende. Termine für freiwillige Testungen können weiterhin über die Homepage des Landratsamtes Rottal-Inn gemacht werden. Aktuell helfen weitere Mitarbeiter des Landratsamtes aus unterschiedlichen Bereichen an der Teststation aus.

    5.07 Uhr: Zehn Neuinfektionen im Landkreis Regen

    Gestern wurden vom Gesundheitsamt Regen zehn Corona-Neuinfektionen von Landkreisbürgern gemeldet. Insgesamt sind im zweiten Halbjahr bislang 244 Landkreisbürger infiziert worden. Davon sind 173 Personen bereits genesen beziehungsweise aus der Quarantäne entlassen. Das meldet das Landratsamt. Damit gibt es bislang insgesamt 440 bestätigte Fälle im Landkreis Regen. Laut LGL lag die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises Regen am Mittwoch bei 53 Fällen pro 100.000 Einwohner.

    Mittwoch, 28. Oktober 2020

    14.16 Uhr: Hausarzt ohne Maske im Landkreis Regen: Bußgeld?

    Das Landratsamt Regen würde ein Bußgeldverfahren gegen den Hausarzt aus dem Landkreis einleiten, der in seiner Sprechstunde keinen Mund-Nase-Schutz getragen hat. Voraussetzung sei, dass man den Namen des Arztes kennt und sich Zeugen melden. Eine Patientin, die den maskenlosen Arzt erlebt hatte, hatte sich an die örtliche Zeitung gewandt und den Vorfall gemeldet. Wie die "Passauer Neue Presse" berichtet, habe der Arzt der Patientin sogar erklärt, dass Corona nicht gefährlich sei und die Schutzmaßnahmen nur politisch begründet seien. Deshalb trage er keine Maske.

    Vom Landratsamt Regen hieß es dazu heute, dass die Patientin den Fall beim Amt melden müsse, damit man ein Bußgeldverfahren einleiten kann. Bisher habe sich die Frau aber nicht gemeldet. Erstaunt über das Verhalten des Arztes reagierte die Pressestelle der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern. In einer Arztpraxis müssten momentan Ärzte, Personal und Patienten eine Mund-Nase-Bedeckung tragen. Das sei verpflichtend und es gebe nur eng begrenzte Ausnahmen, zum Beispiel für Menschen mit Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen. Die Maske generell nicht zu tragen, sei ein klarer Verstoß gegen die Infektionsschutzverordnung. Die Maskenpflicht entfällt nur dann, wenn die "Art der Leistung" , etwa bei speziellen Behandlungen, sie nicht zulässt. Die Kassenärztliche Vereinigung sei aber keine Aufsichtsbehörde. Tätig werden müssten in einem solchen Fall die örtlichen Behörden, also zum Beispiel Gesundheits- oder Landratsamt.

    14.01 Uhr: Landkreis Deggendorf nun dunkelrot

    Auch der Landkreis Deggendorf hat bei der 7-Tage-Inzidenz nun die 100-er Marke überschritten. Sowohl das LGL als auch das RKI weisen für den Landkreis Deggendorf eine 7-Tages-Inzidenz von 103,78 aus. Das bestätigte das Landratsamt Deggendorf heute Mittag.

    Ab morgen gelten somit für den gesamten Landkreis verschärfte Regeln. Die erweiterte Maskenpflicht gilt dort ab morgen zusätzlich auf den Begegnungs- und Verkehrsflächen von öffentlichen Gebäuden, Freizeiteinrichtungen, Kulturstätten und sonstigen öffentlichen Gebäuden. An Schulen, Hochschulen, auf Tagungen und Kongressen sowie in Theatern und Kinos gilt die Maskenpflicht nun auch am Platz. Bei privaten und auch öffentlichen Feiern dürfen sich höchstens fünf Personen oder zwei Haushalte treffen. Für die Gastronomie gilt ab morgen 21 Uhr bis 6 Uhr eine Sperrstunde. Auch Tankstellen dürfen danach keinen Alkohol mehr ausschenken.

    11.00 Uhr: Aktuelle Zahlen aus dem Rottal

    Gestern wurden durch die Teststation in Pfarrkirchen, die mobilen Teams des BRK und die mobile Teststation der Regierung von Niederbayern insgesamt knapp 800 Testungen durchgeführt. Das meldet das Landratsamt Rottal-Inn. Der Berechnung des Amtes nach liegt der 7-Tage-Inzidenzwert Stand gestern bei 274,89, am Vortag lag er bei 272,42. "Warum die Zahlen von RKI und LGL derzeit abweichen, können wir nicht erklären, seitens des Landratsamtes wurden die Zahlen fristgerecht übermittelt", heißt es in einer Pressemitteilung.

    Gestern wurden 46 Neuinfektionen gemeldet und 25 Indexfälle entlassen, das ergibt einen Stand von 404 aktuell infizierten Personen und 1.503 Infektionen seit März (Stand gestern, 21 Uhr), heißt es weiter. Gestern gab es auch einen weiteren Todesfall, damit erhöht sich die Gesamtzahl auf 56. Im Krankenhaus befinden sich 21 Menschen im Zusammenhang mit Corona, drei davon auf der Intensivstation.

    6.20 Uhr: Kein Christkindlmarkt in Straubing

    Wie die Stadt Straubing in einer Pressemitteilung meldet, hat sich die Stadt gestern Nachmittag wegen Corona gegen einen Christkindlmarkt entschieden. Damit bleiben dieses Jahr der Straubinger Ludwigs- und Theresienplatz in der Adventszeit komplett leer. Zunächst hatte das Stadtmarketing eine Ersatzveranstaltung namens "Advent in Straubing" geplant. Das Gesundheitsamt äußerte allerdings Bedenken gegenüber dem Konzept. Deswegen hat sich die Stadt nun dazu entschieden, auf die Christkindlmarkt-Alternativen zu verzichten. OB Markus Pannermayr: "Die Reduzierung der Infektionszahlen im Stadtgebiet steht jetzt im Vordergrund."

    6.10 Uhr: Die Lage in Passau: Viele Schüler betroffen

    Gestern sind für das Stadtgebiet Passau zehn Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Aktuell sind 81 Personen im Stadtgebiet Passau betroffen. Im Klinikum Passau werden derzeit 19 Personen mit COVID-19 behandelt, wobei sich drei Personen auf der Intensivstation befinden und zwei davon beatmet werden müssen.

    Im Landkreis Passau hat das Gesundheitsamt gestern 57 neue Fälle des Coronavirus registriert. Aktuell führt das Gesundheitsamt für den Landkreis Passau 360 aktive Fälle, 986 der bisher Infizierten gelten als genesen. Der Inzidenzwert für die letzten sieben Tage wird sich weiterhin über 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner bewegen, so die Prognose. Aufgrund einzelner Infektionsfälle wurden vom Gesundheitsamt für folgende Einrichtungen bzw. Teile davon Quarantäne- und Testmaßnahmen angeordnet:

    • eine Schulklasse mit 21 Schülerinnen und Schülern der Mittelschule Untergriesbach
    • zwei Schulklassen mit insgesamt 47 Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Pocking
    • rund 90 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Vilshofen

    5.54 Uhr: Fünf Neuinfektionen im Landkreis Regen

    Gestern hat das Gesundheitsamt am Landratsamt Regen fünf Corona-Neuinfektionen von Landkreisbürgern gemeldet. Somit sind im zweiten Halbjahr bislang 234 Landkreisbürger infiziert worden, davon sind 172 Personen bereits genesen beziehungsweise aus der Quarantäne entlassen. Insgesamt gab es bislang 430 bestätigte Fälle im Landkreis Regen. Laut LGL lag die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises Regen am Samstag bei 55,55 Fällen pro 100.000 Einwohner.

    Dienstag, 27. Oktober 2020

    17.11 Uhr: Landkreis Landshut ist dunkelrot

    Auch der Landkreis Landshut hat bei der 7-Tage-Inzidenz jetzt die 100er-Marke überschritten. Das gab das Landratsamt am Nachmittag bekannt. Die 7-Tage-Inzidenz liegt laut dem LGL mittlerweile bei über 120. Ein klarer Infektionsschwerpunkt sei nicht mehr erkennbar, heißt es aus dem Landratsamt in Landshut. In Kindertagesstätten sowie allen Schularten sei das Virus mittlerweile angekommen. Und hat klassen- bzw. gruppenweise oder auch komplette Schließungen erforderlich gemacht.

    Landshuts Landrat Peter Dreier (Freie Wähler) appelliert an die Bürgerinnen und Bürger Abstand zu halten, Hände zu waschen, Maske zu tragen und die Anzahl an sozialen Kontakten zu reduzieren. Für die Gastronomie gilt ab morgen 21 Uhr eine Sperrstunde. Auch Tankstellen dürfen danach keinen Alkohol mehr ausschänken.

    Die neuen Beschränkungen betreffen den Landkreis Landshut, nicht aber die Stadt Landshut. In den Krankenhäusern der Region werden den Angaben zufolge derzeit 19 Corona-Patienten behandelt: Auf den Normalstationen sind 16 Menschen isoliert, drei Patienten intensivmedizinisch betreut. Hinzu kommt eine stets schwankende Zahl an Verdachtspersonen. Die Zahl der Covid-Patienten steige kontinuierlich an.

    15.49 Uhr: Ab morgen weitere Regeln für Freyung-Grafenau

    Seit heute steht die Corona-Ampel im Landkreis Freyung-Grafenau auf rot. Der 7-Tage-Inzidenzwert hat sich laut dem LGL im Landkreis seit gestern von 44,66 auf heute 81,67 erhöht. Ab morgen gelten somit im Landkreis Freyung-Grafenau weitere zusätzliche Regeln.

    An Schulen aller Jahrgangsstufen und in Hochschulen besteht eine Maskenpflicht am Platz. Private Feiern und auch Kontakte werden auf zwei Hausstände oder höchstens fünf Personen beschränkt. Es besteht eine Sperrstunde von 22 Uhr bis 6 Uhr.

    Die zusätzlichen Regeln gelten solange, bis die 7-Tage-Inzidenz für mindestens sechs hintereinander folgende Tage wieder unter 50 fällt oder einen Wert von 100 und mehr erreicht.

    14.56 Uhr: Landkreis Deggendorf bleibt unter 100

    Sowohl das Robert Koch-Institut als auch das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit weisen für den Landkreis Deggendorf heute einen statistischen 7-Tages-Inzidenzwert von knapp unter 100 auf. Das RKI spricht von 82,9 – das LGL von 98,76. Wie das Landratsamt mitteilt, bleibt die Ampel deswegen weiterhin auf rot und springt nicht auf dunkelrot. Strengere Regeln werden vorerst nicht eingeführt.

    10.03 Uhr: Volleyball-Derby ohne Fans

    Das Volleyball-Derby der Roten Raben Vilsbiburg gegen NawaRo Straubing muss am kommenden Donnerstag ohne Fans ausgetragen werden. Nachdem die regionalen Corona-Zahlen zuletzt weiter angestiegen sind und der Landkreis Landshut inzwischen den Inzidenzwert 100 (Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen) überschritten hat, gelten in Vilsbiburg noch einmal verschärfte Auflagen zur Eindämmung der Pandemie.Bitter für Spielerinnen und Fans, dass gerade beim emotionalsten Heimspiel der Saison das Stadion leer bleiben muss.

    9.30 Uhr: Aktuelle Zahlen aus dem Landkreis Rottal-Inn

    Das Landratsamt Rottal-Inn meldet derzeit (Stand gestern Abend 22 Uhr) insgesamt 1.457 Corona-Fälle seit dem Beginn der Pandemie. Am gestrigen Montag gab es 61 neue Fälle, 28 Genesene sowie zwei Todesfälle. Aktuell sind 389 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Daran verstorben sind im Landkreis insgesamt bislang 55 Menschen. 17 Patienten werden derzeit im Krankenhaus versorgt, drei davon auf der Intensivstation.

    7.05 Uhr: Rottal-Inn nicht mehr Corona-"Spitzenreiter"

    Der Landkreis Rottal-Inn hat nicht mehr den deutschlandweit höchsten Corona-Wert. Aus den um Mitternacht veröffentlichten Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) geht hervor, dass jetzt der Berliner Bezirk Neukölln mit einer 7-Tage-Inzidenz von 256,9 pro 100.000 Einwohner den schlechtesten Wert aufweist. Der Landkreis Rottal-Inn weist heute laut RKI eine Indidenz von 239,5 auf - das ist der zweitschlechteste Wert in Deutschland. Deswegen gilt im Landkreis seit Mitternacht ein faktischer Lockdown mit verschiedenen Beschränkungen.

    Der Einzelhandel darf in Rottal-Inn aber offen bleiben - Personen von außerhalb des Landkreises dürfen wie gewohnt einkaufen, die Landkreisbürgerinnen und -bürger jedoch seit heute Mitternacht nur noch mit dringlichem Grund, so Thomas Hofbauer, ein Pressesprecher des Landratsamtes Rottal-Inn auf BR-Nachfrage.

    Und auch berufliche Tätigkeiten dürfen trotz des faktischen Lockdowns weiterhin außerhalb des Landkreises ausgeübt werden: Schreiner dürfen also zum Beispiel Aufträge in den benachbarten Landkreisen Altötting oder Passau ausführen. Schülerinnen und Schüler, die im Landkreis Rottal-Inn leben, dürfen aber keine Schulen außerhalb des Landkreises besuchen, außer sie haben eine Prüfung abzulegen, so Pressesprecher Hofbauer außerdem.

    6.19 Uhr: Wenige Verstöße bei Kontrollen der Maskenpflicht

    Nach der zweiten Kontrollaktion zur Einhaltung der Maskenpflicht hat das Polizeipräsidium Niederbayern ein positives Gesamtergebnis für Niederbayern veröffentlicht: Seit vergangenem Freitag (23.10.) waren 800 Kontrollen durchgeführt worden. Insgesamt mussten 32 Verstöße mit einem Verwarnungsgeld geahndet werden. Die bayernweiten Kontrollen fanden insbesondere im öffentlichen Personennahverkehr, an Haltestellen und in Innenstadtbereichen statt. Das Fazit der Polizeibeamten: Es gelte eine sehr große Akzeptanz der derzeit geltenden Bestimmungen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens.

    Montag, 26. Oktober 2020

    19.04 Uhr: Landkreis Deggendorf rechnet mit Stufe dunkelrot

    Die Zahl der positiven Corona-Fälle steigt auch im Landkreis Deggendorf weiter an. Nach Angaben des Landratsamts wurden heute 43 neue Fälle verzeichnet. Deshalb rechnet der Landkreis damit, dass sie bei der Veröffentlichung der offiziellen Zahlen morgen den Grenzwert von 100 Fällen auf 100.000 Einwohner in der Sieben-Tage-Inzidenz überschreiten.

    Das Infektionsgeschehen ist laut dem Landratsamt breit gestreut. Aktuell sind elf Schulen, weiterführende Schulen und Grundschulen, zwei Kindergärten, zwei Alten- und Pflegeeinrichtungen betroffen. An der Grundschule Metten wurde das gesamte Lehrerkollegium unter Quarantäne gestellt. Ab morgen ist die Schule hier geschlossen.

    Das Landratsamt kündigt allgemeine Einschränkungen an, sobald die statistische Zahl bestätigt ist. Die Einschränkungen gelten dann ab dem Folgetag. Unter den Maßnahmen sind unter anderem eine strengere Maskenpflicht, Kontaktbeschränkungen von höchstens fünf Personen oder zwei Hausständen sowie eine Sperrstunde von 21 bis 6 Uhr.

    18.30 Uhr: Teststation in Dingolfing-Landau am Wochenende geöffnet

    Wie das Landratsamt Dingolfing-Landau heute mitteilt, wird die Teststation des Landkreises in der Industriestraße in Dingolfing gut genutzt. Sie wird deshalb am kommenden Wochenende, 31.10. und 01.11. sowie am darauffolgenden Wochenende 07. und 08.11. von 10 bis 16 Uhr zusätzlich geöffnet. Unter der Woche ist die Teststation von 12 bis 19 Uhr geöffnet.

    16.11 Uhr: 16 Mitarbeiter des Klinikums Passau infiziert

    Wie das Klinikum Passau heute mitteilt, ist die zweite Welle der Corona-Infektionen jetzt deutlich zu spüren. Aktuell werden am Klinikum Passau 17 Corona-Patienten behandelt, zwei davon liegen auf der Intensivstation und müssen beatmet werden. Unter den Mitarbeitern wurden 16 Beschäftigte positiv getestet, 23 weitere Mitarbeiter befinden sich in Quarantäne. Werkleiter Stefan Nowack ist angesichts dieser Zahlen beunruhigt: "Diese Zahl macht uns große Sorgen, denn nur mit gesunden Mitarbeitern können wir in den kommenden Wochen und Monaten den Krankenhausbetrieb am Laufen halten", so Nowack. Der reguläre Klinikbetrieb wurde um 20 Prozent heruntergefahren, um den Anstieg der Corona-Patienten bewältigen zu können. Aktuell hält die Klinikleitung noch an der bestehenden Besucherregelung fest, die Situation könne sich aber jederzeit verändern.

    13.38 Uhr: Wintersemester der Universität Passau startet online

    Die Universität Passau startet das Wintersemester erwartungsgemäß online. Die Uni-Leitung um Präsident Ulrich Bartosch hat am Wochenende entschieden, die Lehrveranstaltungen ab 2. November wegen der sich verschärfenden Infektionslage mit wenigen Ausnahmen zunächst im Internet anzubieten. Heute wurden alle Mitglieder der Universität darüber informiert.

    Bartosch: "Wir stehen als Universität mit rund 12.500 Studierenden und über 1.100 hauptberuflich Beschäftigten in einer hohen gesamtgesellschaftlichen Verantwortung. Es wird in diesen Tagen klar, dass die Freude auf das Lehren und Lernen in Präsenz hinter dem gemeinsamen Ziel zurückstehen muss, zum Wohle aller unsere Kontakte zu reduzieren."

    Der Vorrang der Online-Lehre soll zunächst in Abhängigkeit von der Corona-Ampel für die Phasen "rot" bzw. "dunkelrot" gelten. Ausnahmen seien unter anderem Praxisveranstaltungen in besonderen Räumen (z. B. Laborkurse und Sport-Praxis), Einführungsveranstaltungen für Erstsemester-Studierende und Prüfungen, die online nicht möglich sind.

    10.50 Uhr: Dauerhafte Teststation für Bayerisch Einstein

    Der Landkreis Regen will für Grenzpendler aus Tschechien dauerhaft eine mobile Teststation in Bayerisch Eisenstein errichten. Das hat die Pressestelle des Landratsamts Regen heute dem BR bestätigt. Wann genau die Teststation in direkter Nähe zum Grenzübergang in Betrieb geht, entscheidet sich heute im Lauf des Tages. Vermutlich startet sie noch diese Woche. Für die Station ist eine Ausschreibung erfolgt, deren Ergebnis heute ausgewertet wird. Der Landkreis Regen will heute auch bekannt geben, wo Grenzpendler ihre wöchentlichen Testergebnisse vorlegen müssen, ob beim Arbeitgeber oder beim Gesundheitsamt.

    Im Landkreis Regen arbeiten rund 900 tschechische Berufspendler, die künftig praktisch alle jede Woche einen negativen Coronatest vorlegen müssen, wenn sie regelmäßig auf der bayerischen Seite arbeiten. In den letzten Tagen herrschte bei vielen Unsicherheit, weil die mobile Teststation in Bayerisch Eisenstein, die nur eine Leihgabe der Regierung von Niederbayern an den Landkreis Regen war, wieder abgebaut worden war. Der Andrang war dort laut Landratsamt sehr hoch, teilweise wollten sich pro Tag über 500 Personen testen lassen.

    Es gibt im Landkreis Regen auch noch eine fest installierte Teststation in der Kreisstadt Regen, wo sich Einheimische und Grenzpendler aber nur mit Termin-Vorreservierung testen lassen können. Deren Kapazitäten dürften für die jetzt wöchentlich notwendigen Pflichttests bei tschechischen Grenzpendlern nicht ausreichen.

    7.26 Uhr: Weitere Rottaler Schulklassen in Quarantäne

    Auch an der FOS Pfarrkirchen ist eine Klasse in Quarantäne, dazu zwei 9. Klassen der Mittelschule Eggenfelden und zwei 5. Klassen der Mittelschule Pfarrkirchen. Außerdem gibt es weitere positive Corona-Fälle in den Klassen der Mittelschule Pfarrkirchen, die sich bereits zuvor in Quarantäne befunden haben. Das meldet das Landratsamt.

    6.53 Uhr: Mittelschule Pfarrkirchen bis zu den Herbstferien zu

    6.30 Uhr: Landkreis Rottal-Inn hat bayernweit höchsten Inzidenzwert

    In den Landkreisen Rottal-Inn und Passau und auch in der Stadt Passau steht die Corona-Ampel auf "dunkelrot": Alle drei weisen Inzidenzwerte von über 100 auf. Im Rottal kletterte der Wert sogar auf 260,1. Hier war vergangene Woche zunächst ein zu niedriger Wert gemeldet worden.

    6.22 Uhr: Besuchsverbot in der Zwieseler Arberlandklinik

    In der Arberlandklinik in Zwiesel im Landkreis Regen gilt ab sofort ein weitgehendes Besuchsverbot. Das hat die Klinik am Samstagvormittag mitgeteilt. Ausnahmen gibt es demnach nur für Palliativpatienten und in der Geburtshilfe-Abteilung für werdende Väter.

    Ursache ist laut Klinik, dass bei präventiven Tests bei der Patientenaufnahme mehrere positive Covid-19-Fälle entdeckt wurden. Die Betroffenen und ihre Kontaktpersonen wurden umgehend isoliert. In Absprache mit dem Gesundheitsamt Regen sei dann das Besuchsverbot beschlossen worden, um Ansteckungen weiterer Kontaktpersonen ausschließen zu können.

    Angehörige von Patienten sollen nun zum Beispiel Wechselwäsche oder andere Dinge möglichst in verschlossenen und mit dem Patientennamen beschrifteten Beuteln an der Information abgeben. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der jeweiligen Stationen kümmern sich dann darum, dass die Beutel bei den Patienten ankommen. Alle Beschäftigten und Patienten werden zudem nun regelmäßig getestet.

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