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Corona-Ticker Niederbayern: Besuchsverbot in Arberlandklinik | BR24

© BR/Renate Roßberger

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    Corona-Ticker Niederbayern: Besuchsverbot in Arberlandklinik

    Wegen Corona-Fällen unter neuen Patienten gilt in der Arberlandklinik in Zwiesel jetzt ein weitgehendes Besuchsverbot. Seit Freitag sind auch kurze Einkaufstouren nach Tschechien nicht mehr erlaubt. Mehr Corona-Nachrichten aus Niederbayern im Ticker:

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    Die wichtigsten Corona-News des Tages aus Niederbayern

    Corona-Neuinfektionen in Niederbayern pro Tag

    Entwicklung der Corona-Kurve in Niederbayern

    Sonntag, 25. Oktober 2020

    12.40 Uhr: Besuchsverbot in der Zwieseler Arberlandklinik

    In der Arberlandklinik in Zwiesel im Landkreis Regen gilt ab sofort ein weitgehendes Besuchsverbot. Das hat die Klinik am Samstagvormittag mitgeteilt. Ausnahmen gibt es demnach nur für Palliativpatienten und in der Geburtshilfe-Abteilung für werdende Väter.

    Ursache ist laut Klinik, dass bei präventiven Tests bei der Patientenaufnahme mehrere positive Covid-19-Fälle entdeckt wurden. Die Betroffenen und ihre Kontaktpersonen wurden umgehend isoliert. In Absprache mit dem Gesundheitsamt Regen sei dann das Besuchsverbot beschlossen worden, um Ansteckungen weiterer Kontaktpersonen ausschließen zu können.

    Angehörige von Patienten sollen nun zum Beispiel Wechselwäsche oder andere Dinge möglichst in verschlossenen und mit dem Patientennamen beschrifteten Beuteln an der Information abgeben. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der jeweiligen Stationen kümmern sich dann darum, dass die Beutel bei den Patienten ankommen. Alle Beschäftigten und Patienten werden zudem nun regelmäßig getestet.

    Samstag, 24. Oktober 2020

    19.11 Uhr: Landkreis Straubing-Bogen rechnet mit Stufe rot

    Die Zahl der positiven Corona-Fälle im Landkreis Straubing-Bogen steigt weiter. Weil heute zwölf neue Fälle dazugekommen sind, wird der Landkreis bei der nächsten Veröffentlichung der offiziellen Zahlen morgen den Grenzwert von 50 Fällen auf 100.000 Einwohner in der Sieben-Tage-Inzidenz überschreiten, teilt das Landratsamt Straubing-Bogen am Abend mit. Bis dahin gelten aber noch die Regeln der gelben Warnstufe.

    Aufgrund der steigenden Fälle und vermehrten Fragen aus der Bevölkerung wird ab Montag das gemeinsame Bürgertelefon von Stadt und Landkreis aktiviert.

    Wegen eines erhöhten Aufkommens an der gemeinsamen Teststation von Stadt und Landkreis werden ab kommender Woche die Zeiten ausgeweitet.

    17.10 Uhr: Einkaufsfahrten nach Tschechien verboten

    Ab sofort sind kurze Einreisen nach Tschechien zum Tanken oder Zigarettenholen nicht mehr erlaubt. Das sagte ein Sprecher der Bundespolizeiinspektion dem Bayerischen Rundfunk. Derartige Grenzüberfahrten zählten zu den "nicht dringend erforderlichen Reisen" und werden von tschechischer Seite verboten. Wegen steigender Infektionszahlen hatte die tschechische Regierung einen weitgehenden Lockdown verhängt. Seit gestern sind nahezu alle Geschäfte im Land geschlossen. Außerdem bestehen Ausgangsbeschränkungen. Touristische Aufenthalte sind bis vorerst 3. November untersagt.

    16.24 Uhr: Warnstufe rot im Kreis Dingolfing-Landau - Landrat in Quarantäne

    Der Landkreis Dingolfing-Landau hat wegen steigender Corona-Fallzahlen den Schwellenwert von 50 bei der Sieben-Tage-Inzidenz überschritten und somit die Ampel-Phase rot erreicht. Laut Landratsamt sind allein gestern 17 neue Fälle hinzugekommen. Dies mache nun strengere Maßnahmen für die Bürger im Landkreis notwendig. Zusätzlich zu den Ampel-Regeln werden die landkreiseigenen Turnhallen und die dazugehörigen Außensportanlagen bis auf Weiteres für den Breitensport gesperrt.

    Darüber hinaus berichtet die Behörde, dass sich Landrat Werner Bumeder (CSU) als Kontaktperson aufgrund von Corona-Fällen in der Familie seit gestern in häuslicher Quarantäne befindet. Er sei heute getestet worden, das Ergebnis stehe noch aus. Bisher habe er keine Krankheitssymptome. Er werde die Amtsgeschäfte vorerst von zu Hause aus per Video- und Telefonkonferenzen weiterführen, Termine außer Haus würden von seinen Stellvertretern übernommen.

    13.05 Uhr: Warn-Ampel in Landshut nun auf gelb

    Die 7-Tage-Inzidenz in der Stadt Landshut ist nach Angaben des Robert-Koch-Instituts heute auf statistisch 45 Fälle pro 100.000 Einwohner gestiegen. Damit springt die bayernweit gültige Corona-Warnampel von Grün auf Gelb. Wie die Stadt mitteilt, treten mit Wirkung zum morgigen Samstag, 0 Uhr, gemäß der aktuellen Fassung der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung einige Beschränkungen in Kraft. Diese sehen unter anderem strengere Kontaktregeln und die Einführung einer Sperrstunde für die Gastronomie vor. Außerdem wird die Maskenpflicht ausgeweitet. Ziel ist es, die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen.

    "Leider hat sich diese Entwicklung seit Tagen abgezeichnet", sagt Oberbürgermeister Alexander Putz (FDP). Das Infektionsgeschehen sei momentan im gesamten Freistaat sehr dynamisch und habe nun auch Landshut voll erfasst: "Allein am Mittwoch und Donnerstag sind nach Angaben des Staatlichen Gesundheitsamts 17 Neuinfektionen im Stadtgebiet dazugekommen. Die Fallzahlen steigen bei uns also exponentiell an, das ist schon besorgniserregend", betont der Rathauschef und fordert alle Landshuterinnen und Landshuter deshalb nachdrücklich dazu auf, sich konsequent an die ab Samstag geltenden Vorschriften zu halten.

    Die Stadt Landshut geht davon aus, dass bald auch der Grenzwert von 50 überschritten wird. Dann würden weitere Einschränkungen greifen, zum Beispiel eine Ausweitung der Maskenpflicht im Unterricht auch auf Grundschulen.

    12.29 Uhr: Donau-Isar-Klinikum Deggendorf mit Appell an Bevölkerung: Besuche reduzieren

    Der Klinikvorstand des Donau-Isar-Klinikums Deggendorf appelliert an die Bevölkerung angesichts der steigenden Corona-Fallzahlen im Landkreis, Krankenbesuche auf das notwendigste zu reduzieren. Das gibt das Klinikum in einer Pressemitteilung bekannt. Zwar sei man gut auf einen möglichen Anstieg der Corona-Patientenzahlen vorbereitet. "Trotzdem brauchen wir die Unterstützung der Bevölkerung", so Klinikvorstand Dr. Inge Wolff. Ziel sei es, Patienten und Mitarbeiter im Krankenhaus zu schützen.

    Am Donau-Isar-Klinikum Deggendorf gelten weiterhin die Regeln, dass jeder Patient pro Tag eine Stunde Besuch von einer Person empfangen darf. Vor allem sollte niemand als Besucher kommen, der sich krank fühlt oder Kontakt zu einer mit Corona infizierten Person hatte, auch wenn nur der Verdacht besteht. "Wir appellieren an die Verantwortung eines jeden einzelnen, da ein Corona-Ausbruch in einem Pflegeheim oder einem Krankenhaus weitreichende Konsequenzen haben kann", betont die Klinikleitung.

    09.43 Uhr: Corona-Testzentrum Philippsreut geht am Montag in Betrieb

    Der Landkreis Freyung-Grafenau richtet ein neues Testzentrum ein. In einer Pressemitteilung des Landratsamtes heißt es, dass ab kommenden Montag am Grenzübergang in Philippsreut ein zweites Corona-Zentrum aufgebaut wird.

    Pendler und Landkreisbürger können sich hier von Montag bis Freitag in der Zeit von 10 bis 18 Uhr auch ohne Voranmeldung testen lassen. Die Testung erfolgt als sogenannter "Walk-Through", also als Fußgänger-Durchlaufstation. Neben dem Testzentrum am Freyunger Volksfestplatz ist Philippsreut die zweite Einrichtung dieser Art im Landkreis Freyung-Grafenau. Das Philippsreuter Testzentrum im Schaltergebäude 5 des ehemaligen Zollabfertigungsgeländes könne in sehr kurzer Zeit aufgebaut werden, verspricht Landrat Sebastian Gruber (CSU). Es soll die bestehende Einrichtung und die niedergelassenen Ärzte im Landkreis entlasten. Betrieben wird die Station von einem ortsansässigen Rettungsdienst. Die Kosten übernimmt der Freistaat Bayern.

    7.53 Uhr: Maskenpflicht auf Recyclinghöfen

    Auf allen Betriebsanlagen des Zweckverband Abfallwirtschaft Donau-Wald gilt aufgrund der gestiegenen Infektionszahlen ab sofort Maskenpflicht. Der Betreiber bittet darum, dass auch die Abstandregeln eingehalten werden. Der ZAW Donau-Wald betreibt 108 Recyclinghöfe in Niederbayern.

    5.51 Uhr: Weiter steigende Fallzahlen in Niederbayern

    Laut aktuellen Zahlen des Robert Koch-Instituts hat in Niederbayern der Landkreis Rottal-Inn aktuell den höchsten 7-Tage-Inzidenzwert mit 161,3. Darauf folgt der Landkreis Passau mit 113,7. Da diese beiden Landkreise den Wert von 100 überschreiten, steht die Corona-Ampel hier auf dunkelrot - es gelten schärfere Einschränkungen.

    Mit einem Wert von 61,1 liegt der Landkreis Deggendorf nun im roten "Alarmbereich". Ebenso der Landkreis Landshut mit 71,3, der Landkreis Regen mit 69,8 und der Landkreis Dingolfing-Landau mit 51,7.

    Bei den kreisfreien Städten kratzt Straubing mit einem Wert von 98,3 an der dunkelroten Warnstufe. Auch Passau liegt mit 79,5 im roten Bereich.

    Gestern hatte das RKI für den Landkreis Rottal-Inn einen falschen, zu niedrigen Wert angegeben. Einige positive Fälle wurden zwar vom Gesundheitsamt gemeldet, kamen aber beim Robert Koch-Institut nicht an.

    Freitag, 23. Oktober 2020

    16.10 Uhr: Landkreis Deggendorf nun bei Warnstufe rot

    Die 7-Tages-Indzidenz im Landkreis Deggendorf überschreitet nun den Grenzwert von 50. Wie das Landratsamt Deggendorf mitteilt, sind gestern und heute insgesamt 45 neue Fälle bekannt geworden. Deshalb gelten für den Landkreis ab Samstag die Regeln, die die Bayerische Staatsregierung für eine Inzidenz von über 50 und damit der Warnstufe rot festgelegt hat.

    Darüber hinaus hat sich der Landkreis Deggendorf dazu entschieden, die Turnhallennutzung für Vereine nicht zu gestatten. Außerdem gilt Maskenpflicht im Unterricht an allen Schulen.

    Landrat Christian Bernreiter (CSU) bittet hinsichtlich der Maskenpflicht auch im Grundschul-Unterricht um Verständnis und verweist auf die zahlreichen Corona-Fälle an Grundschulen. Gelinge es nicht, die Tendenz zu stoppen, müsse über einen Wechselunterricht entschieden werden. "Unser Ziel ist es, den vollen Präsenzunterricht so lange wie möglich, notfalls eben mit Masken im Unterricht, aufrecht zu erhalten", so Bernreiter in einer Presseerklärung.

    Maskenpflicht und Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen sieht das Landratsamt Deggendorf für nicht notwendig an.

    15.50 Uhr: Gelbe Corona-Ampel im Landkreis Straubing-Bogen

    Die Corona-Ampel im Landkreis Straubing-Bogen steht nun auch offiziell auf gelb. Der Landkreis hat mit einer Inzidenz von 37,6 laut Landesamt für Gesundheit (8 Uhr) den Schwellenwert von 35 überschritten. Wie das Landratsamt mitteilt, ist angesichts der bisher einlaufenden Fälle von heute von einem weiteren Ansteigen der Zahlen auszugehen.

    Ab morgen gelten im Landkreis Straubing-Bogen deshalb die Regeln der "gelben Ampel", die die Bayerische Staatsregierung bei einer Inzidenz von über 35 festgelegt hat.

    13.05 Uhr: Landkreis Rottal-Inn wartet auf Anweisungen

    Nachdem Oberösterreich heute zum Risikogebiet erklärt worden ist, wartet der bayerische Grenzlandkreis Rottal-Inn auf weitere Anweisungen der Bayerischen Staatsregierung. Das sagte ein Sprecher des Landratsamtes dem Bayerischen Rundfunk auf Nachfrage. Unter anderem pendeln viele Österreicher zum Arbeiten nach Niederbayern.

    Das RKI gab heute bekannt, dass fast ganz Österreich ab Samstag zum Risikogebiet wird. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sagte gestern in seiner Regierungserklärung, dass er eine Testpflicht für alle Berufspendler aus ausländischen Risikogebieten will. Wer sich binnen 14 Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten hat und nach Deutschland zum Arbeiten pendelt, soll künftig einmal pro Woche einen negativen Corona-Test vorweisen müssen.

    6.54 Uhr: Landkreis Passau über 100

    Laut aktuellen Zahlen des Robert Koch-Instituts hat der Landkreis Passau den Wert von 100 Corona-Fällen pro 100.000 Einwohnern in den letzten sieben Tagen überschritten. Aktuell gibt das RKI für den Landkreis Passau einen Wert von 103.3 an. Neue Maßnahmen, die jetzt auf Passau zukommen, sind unter anderem eine Sperrstunde von 21 Uhr, und ein Teilnehmerlimit von 50 Personen bei Veranstaltungen. Mehr Infos finden Sie hier.

    Donnerstag, 22. Oktober 2020

    17.27 Uhr: Stufe Rot in den Landkreisen Landshut und Passau

    Viele Neuinfizierungen wurden heute in den Landkreisen Landshut und Passau registriert. Im Landkreis Landshut wurden 30 weitere Corona-Infektionen festgestellt. Im Kreis Passau 63 neue Fälle. Das teilen heute die entsprechenden Landratsämter mit. Laut aktuellen Zahlen des Landesamtes für Gesundheit liegt der Landkreis Landshut bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von 56,3 und der Landkreis Passau bei 84,1.

    Es bleibt also in beiden Landkreisen bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 50 und damit bei Stufe Rot und den beschränkenden Maßnahmen. Die Tendenz an Neuinfektionen sei weiter deutlich steigend, heißt es aus beiden Landratsämtern.

    In Geisenhausen musste nun die Montessori-Schule aufgrund eines Corona-Falls vorübergehend schließen. Am Gymnasium in Pocking wurden für eine betroffene Schulklasse Quarantäne- und Testmaßnahmen angeordnet.

    Im Kreis Landshut werden aktuell acht mit dem Coronavirus infizierte Patienten in den regionalen Krankenhäusern auf den Normalstationen isoliert, ein Betroffener wird intensivmedizinisch betreut. In den Krankenhäusern des Landkreises Passau werden derzeit acht Corona-Patienten behandelt, davon einer auf der Intensivstation.

    © Landratsamt Landshut

    Corona-Karte des Landkreises Landshut

    16.47 Uhr: Gemeinschaftsunterkunft in Quarantäne

    Die Gemeinschaftsunterkunft in Waldkirchen im Kreis Freyung-Grafenau wurde vorsorglich unter Quarantäne gestellt. Wie das Landratsamt mitteilt, wurde eine Bewohnerin positiv getestet. Morgen wird das Gesundheitsamt bei allen Bewohnerinnen und Bewohner Tests auf Covid-19 durchführen, heißt es.

    Der Landkreis Freyung-Grafenau kommt in Niederbayern noch relativ stabil durch die aktuell brisante Coronalage: Mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 29,4 hat der Kreis laut aktueller Zahlen des Landesamtes für Gesundheit bislang keinen kritischen Wert erreicht.

    16.22 Uhr: Maskenpflicht und Alkoholverbot in Passau

    Nachdem die Stadt Passau den Sieben-Tage-Inzidenz-Warnwert von 50 überschritten hat, gelten ab morgen verschärfte Maßnahmen. Neben den von der bayerischen Staatsregierung erlassenen Regeln, müssen in Passau auch alle Schülerinnen und Schüler ab der 1. Jahrgangsstufe im Unterricht Masken tragen, wie die Stadt mitteilt. Des Weiteren gilt Maskenpflicht in der gesamten Innenstadt sowie im Ensemblebereich der Altstadt und auf dem Kirchenplatz in der Innstadt. In diesen Bereichen ist es außerdem ab 22 Uhr untersagt, Alkohol zu trinken. Diese Regelungen gelten solange, bis der Inzidenzwert mindestens sechs Tagen lang wieder unter 50 fällt.

    © Stadt Passau

    Im markierten Bereich gelten ab Donnerstag Maskenpflicht und Alkoholverbot ab 22 Uhr in Passau

    Für Rückfragen wurde unter der Nummer 0851/396-866 ein Brügertelefon eingerichtet. Verstöße gegen die Verordnung können mit einer Geldbuße von bis zu 25.000 Euro geahndet werden, so die Stadt. Passaus Oberbürgermeister Jürgen Dupper (SPD) hofft, dass mit diesen Maßnahmen ein Lockdown verhindert werden kann: "Ich appelliere an die Vernunft eines jeden Einzelnen - beachten Sie die aktuellen Regelungen, halten Sie weiterhin Abstand und gehen Sie verantwortungsvoll mit Ihrer Gesundheit, aber auch mit der Ihrer Mitmenschen um".

    14.00 Uhr: Lockdown im Nachbarland Tschechien

    Ab morgen befindet sich Niederbayerns Nachbar Tschechien wieder im Lockdown. Wegen der rasanten Ausbreitung des Coronavirus hat sich die tschechische Regierung dazu entschieden, bis zum 3. November die Bewegung und Kontakte der Bürger mit Ausnahme vom Gang zur Arbeit, Einkäufen und Arztbesuchen einzuschränken. Außerdem werden alle Geschäfte außer Lebensmittelläden, Drogerien und Apotheken in dieser Zeit schließen.

    Für tschechische Pendler nach Deutschland will Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) eine Testpflicht einführen. Wer sich binnen 14 Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten hat und nach Deutschland zum Arbeiten pendelt, soll künftig einmal pro Woche einen negativen Corona-Test vorweisen müssen. Das sagte Söder in seiner Regierungserklärung heute Mittag in München.

    "Unser Ziel ist, dass die Grenzen offen bleiben", betonte Söder, fügte aber hinzu: "Wer Grenzen offen halten will, der muss auch für mehr Sicherheit sorgen."

    9.08 Uhr: RKI-Inzidenzwert im Landkreis Rottal-Inn vorerst gesunken

    Der Landkreis Rottal-Inn meldet 45 neue Corona-Fälle (Stand: 20.10., 21:15), der heutige RKI-Inzidenzwert ist jedoch vorerst auf 113,6 (Quelle RKI, Stand: 21.10., 00:00) gefallen. Die neuen Fälle verteilen sich erneut auf den ganzen Landkreis und es gebe keine neuen Hotspots, so das Landratsamt Rottal-Inn auf Nachfrage des Bayerischen Rundfunks. Der Inzidenzwert werde außerdem in den nächsten Tagen wieder steigen. Insgesamt hat der Landkreis im Moment 205 aktive Fälle, davon werden nun 21 Personen im Krankenhaus behandelt, drei davon auf der Intensivstation. Gestern wurden sechs Personen aus der Quarantäne entlassen.

    7.01 Uhr: Passau überschreitet "50er-Wert"

    Die Corona-Ampel des Robert Koch-Instituts ist für die Stadt Passau auf rot gesprungen. Stand 21.10.2020 (0 Uhr) gibt das RKI für Passau einen 7-Tage-Inzidenzwert von 56,8 an. Laut Stadtverwaltung werden aktuell zehn Personen mit COVID-19 Erkrankung im Klinikum behandelt, eine Person muss deswegen auf der Intensivstation beatmet werden.

    Mittwoch, 21. Oktober 2020

    16.15 Uhr: ÖDP-Landesparteitag in Straubing wegen Corona abgesagt

    Der Landesparteitag der Bayerischen ÖDP am kommenden Samstag (24.10.2020) in Straubing entfällt Corona-bedingt. Das gab die ÖDP Bayern in einer Pressemitteilung bekannt. 240 Delegierte aus ganz Bayern hätten an der Veranstaltung teilnehmen sollen. Stattdessen soll nun am Samstag ein sogenannter "Kleiner Parteitag" (Landeshauptausschuss) mit maximal 40 Personen in der Straubinger Fraunhofer-Halle stattfinden.

    15.00 Uhr: Warn- und Grenzwerte in Niederbayern

    In allen Regierungsbezirken Bayerns steigen die Sieben-Tage-Inzidenzwerte. Niederbayern ist laut aktueller Zahlen des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) von heute mit 56 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohnern innerhalb einer Woche auf Platz drei.

    Die höchsten Infiziertenzahlen haben derzeit die Landkreise Rottal-Inn (134,2), Regen (86,6) und Passau (77,3), gefolgt von der Stadt Straubing (58,6). Sie alle überschreiten den Grenzwert von 50 - es greifen verschärfte Maßnahmen zur Eindämmung des Virus.

    Vier niederbayerische Regionen überschreiten derzeit den Warnwert von 35. Darunter die Stadt Passau (49,2), die Landkreise Landshut (47,5), Deggendorf (46) und Dingolfing-Landau (37,2). Auch hier gelten bestimmte Einschränkungen.

    Die Landkreise Straubing-Bogen (29,7), Freyung-Grafenau (29,4), Kelheim (24,4) und die Stadt Landshut (19,1) liegen unter dem Warnwert und sind von härteren Maßnahmen zunächst nicht betroffen.

    13.46 Uhr: Landkreis Straubing-Bogen rät von Gräbersegnung ab

    Das Landratsamt Straubing-Bogen rät Pfarreien dazu, auf die offizielle Gräbersegnung an Allerheiligen zu verzichten. "Größere Menschenansammlungen auf engem Raum - auch unter freiem Himmel - gerade unter Einbeziehung der Risikogruppen, stellen derzeit ein nicht unerhebliches Ansteckungs- und Verbreitungsrisiko dar", heißt es in einer heute veröffentlichten Pressemitteilung.

    In jedem Fall werde dringend empfohlen, eine Maske während des gesamten Aufenthaltes auf dem Friedhof zu tragen.

    Dass sich Menschen auf dem Friedhof oder bei Gottesdiensten in Niederbayern mit Corona infiziert haben, ist bislang nicht bekannt. Das geht aus einer aktuellen Pressemitteilung des Bistums Regensburg hervor. Grundsätzlich seien die Gesundheitsämter verpflichtet Infektionsgeschehen mit mindestens zwei Personen in einem Kontext zu melden. Dies gilt auch für Gottesdienste. Seit Frühjahr gelten Hygieneregeln in den Kirchen: Unter anderem ein Mindestabstand zwischen den Besuchern, es gibt kein Weihwasser und Gesang soll auf das Nötigste reduziert werden.

    12.17 Uhr: Niederbayerische Wirtschaft zurückhaltend optimistisch

    Die niederbayerische Wirtschaft hat sich nach dem Konjunktureinbruch wegen des Corona-Lockdowns im Frühjahr dieses Jahres leicht erholt. Das geht aus einer Umfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Niederbayern aus dem September hervor. Nachdem im Mai beinahe jedes zweite Unternehmen von einer Verschlechterung der Betriebsergebnisse ausgegangen ist, rechnet der jüngsten Umfrage zufolge nur noch jeder vierte Betrieb mit weiteren Einbrüchen. Mit Ausnahme der Reise-, Messe-, Werbe- und Eventbranche habe sich die Mehrzahl der Unternehmen wieder gefangen, heißt es.

    Allerdings gäbe es keinen Grund zur Entwarnung, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Alexander Schreiner. Sollte ein neuer Lockdown kommen oder die Grenzen zu den Nachbarländern erneut zu gemacht werden, wäre das für viele Unternehmen nicht verkraftbar.

    Die Umfrage war im September 2020 entstanden: Die aktuell stark steigenden Corona-Fallzahlen und erneut drohenden Einschränkungen sind darin nicht abgebildet, heißt es.

    10.15 Uhr: Illegale Party als Geburtstagsfeier getarnt

    In einer Gaststätte in Dingolfing hat die Polizei am Wochenende eine illegale Party aufgelöst. Das berichtet die Polizei. Die Party war demnach als Geburtstagsfeier ausgeschrieben, ein Hygienekonzept gab es nicht. Gäste konnten sich ohne Einschränkungen online für die Party anmelden, es wurde ein Eintrittsgeld verlangt. In der Gaststätte lagen Preislisten für Getränke aus. Laut Polizeiangaben kannten viele der Gäste das Geburtstagskind, das bereits im Juni Geburtstag hatte, gar nicht. 30 Gäste waren bei der Polizeikontrolle noch anwesend. Sie und der Veranstalter wurden wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt und müssen mit einem Bußgeld rechnen.

    5.49 Uhr: Zahlen steigen in Niederbayern weiter an

    Aktuell sind auf der Corona-Warnkarte des Robert Koch-Instituts insgesamt drei Landkreise und eine Stadt aufgrund vieler aktiver Fälle rot eingefärbt. Negativer Spitzenreiter ist der Landkreis Rottal-Inn mit einer aktuellen 7-Tage-Inzidenzzahl von 134,2. Darauf folgen der Landkreis Regen mit 86,6 und der Landkreis Passau mit 77,3.

    Die Stadt Straubing hat den Signalwert von 50 Fällen pro 100.000 Einwohnern innerhalb sieben Tagen überschritten und laut RKI einen Wert von 58,6. Damit gelten auch hier seit heute (20.10.) Einschränkungen. Private Feiern und Kontakte sind auf maximal fünf Personen oder Teilnehmer aus zwei Haushalten beschränkt. Gastronomiebetriebe müssen um 22:00 Uhr schließen, an Tankstellen darf ab dieser Uhrzeit kein Alkohol mehr verkauft werden. Im Schulunterricht gilt eine erweiterte Maskenpflicht, auch in Grundschulen. Die Stadt Straubing hat unter 09421/944 60499 ein Bürgertelefon eingerichtet.

    Dienstag, 20. Oktober 2020

    18.53 Uhr: Landkreis Dingolfing-Landau verschärft Maßnahmen

    Ab morgen gelten im Landkreis Dingolfing-Landau eine Woche lang verschärfte Regeln. Der Landkreis hat mit 36,2 den Warnwert von 35 bei der Sieben-Tages-Inzidenz laut RKI überschritten. Wie das Landratsamt mitteilt, sind die neuen Fälle alle unterschiedlichen Ursprungs, weswegen ein klar eingrenzbares Ausbruchsgeschehen nicht erkennbar ist. "Im niederbayernweiten Vergleich kommen wir noch gut davon, wie es in der Zukunft aussieht, ist aber nicht absehbar", sagt Landrat Werner Bumeder (CSU). Man soll das Geschehen nicht auf die leichte Schulter nehmen, so der Landrat weiter.

    Aufgrund der erhöhten Nachfrage wird ab morgen auch das Bürgertelefon wieder eingerichtet. Es ist von 10 bis 12 Uhr und am Freitag von 10 bis 14 Uhr unter der Telefonnummer 08731/87-200 erreichbar. Die Teststation ist unter der Woche von 12 bis 19 Uhr geöffnet.

    17.20 Uhr: Mobile Teststation Bayerisch Eisenstein verlängert

    Tschechische Pendler aus dem Grenzlandkreis Regen können sich auch morgen noch direkt an der Grenze auf das Coronavirus testen lassen. Das hat das Landratsamt Regen heute bekannt gegeben. Die mobile Teststation, die dort seit letzter Woche in Betrieb ist, verlängert erneut ihren Einsatz. Die Resonanz war vergangene Woche groß: 1.400 Tests wurden durchgeführt.

    Pendler und Einheimische können sich zwischen 6 und 18 Uhr kostenlos testen lassen. Die Station steht am ehemaligen Badparkplatz in Bayerisch Eisenstein.

    14.00 Uhr: Verschärfte Regeln für den Landkreis Deggendorf

    Nachdem der Landkreis Deggendorf mit 38,5 (RKI, Stand: 19.10. 0.00 Uhr) den Warnwert 35 der Sieben-Tage-Inzidenz überschritten hat, gelten ab sofort zusätzliche Regeln. Wie das Landratsamt heute mitteilt, dürfen sich demnach nur noch zehn Personen oder Angehörige aus zwei Hausständen zum Feiern treffen - auch privat. Sperrstunde für die Gastronomie ist um 23 Uhr (bis 6 Uhr). In dieser Zeit dürfen auch Tankstellen und Lieferdienste keine alkoholischen Getränke verkaufen. Des Weiteren besteht Maskenpflicht in öffentlichen Gebäuden (zum Beispiel in Ämtern, Museen oder Theater), am Arbeitsplatz (wenn der Mindestabstand von 1,5 Meter nicht eingehalten werden kann), im Kino- oder Konzertsaal und bei Sportveranstaltungen. Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klasse müssen auch im Unterricht eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

    Ausdrücklich teilt das Landratsamt mit, dass die verschärften Regeln erst dann wieder eingestellt werden, wenn der Warnwert von 35 sechs Tage in Folge unterschritten wird.

    13.30 Uhr: DEL-Spieler wechseln in untere Ligen

    Wegen Corona wurde der Saisonstart der höchsten Eishockeyliga DEL erneut verschoben. Um Eishockey spielen zu können, wechseln deshalb immer mehr DEL-Spieler in untere Ligen. So nun auch Verteidiger Sena Acolatse und Angreifer Mitchell Heard von den Straubing Tigers. Sie verstärken den Eishockey-Drittligisten Passau Black Hawks voraussichtlich bereits ab kommenden Freitag, im Testspiel gegen Regensburg. Sobald die Straubing Tigers in die DEL starten können, wechseln Acolatse und Heard wieder zurück, heißt es vom Verein.

    Acolatse und Heard folgen mit dem Wechsel in die drittklassige Oberliga dem Beispiel ihrer Straubinger Mannschaftskollegen Adrian Klein und Nick Latta, die bei den Blue Devils Weiden spielen werden.

    Möglich sind diese Wechsel, weil die Eishockey-Oberliga unter dem Dach des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) an ihrem Saisonstart am 6. November festhält. In der DEL dagegen herrscht noch Unklarheit darüber, wann und ob überhaupt eine neue Saison gestartet werden kann. So lange wollen sich DEL-Profis im Spielbetrieb fit halten und wechseln in niedrigere Ligen. Unter anderem hat auch Nationalspieler Felix Schütz von den Straubing Tigers einen Vertrag bei Zweitligist EV Landshut unterschrieben.

    6.22 Uhr: Zwölf Teilnehmer einer privaten Feier infiziert

    Im Landkreis Straubing-Bogen steigen die Zahlen aktuell weiter an. Das Landratsamt meldet am Sonntagabend 14 neue Fälle für das Wochenende. Ein großer Teil der Neuinfizierten hat sich laut Landratsamt bei einer privaten Geburtstagsfeier mit knapp 50 Gästen angesteckt. Zwölf Teilnehmer und Teilnehmerinnen wurden mittlerweile positiv getestet. Sie stammen nicht alle aus dem Landkreis Straubing-Bogen, sondern teilweise auch aus anderen Regionen. Aktuell (Stand 19.10.2020, 0 Uhr) gibt das Robert Koch-Institut für den Landkreis Straubig eine 7-Tage-Inzidenzzahl von 29,7 an.

    Montag, 19. Oktober 2020