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Schild zur Maskenpflicht in Passau

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Corona-Ticker Niederbayern: Bundesnotbremse verschärft Regeln

Nach Inkrafttreten der Bundesnotbremse verschärft der Landkreis Passau ab Montag seine Regeln. Gemäß anderer Grenzwerte ist im Einzelhandel dann nur noch "Click and Collect" erlaubt. Weitere Corona-Nachrichten aus Niederbayern im Ticker:

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  • BR24 Redaktion

Die wichtigsten Corona-News des Tages aus Niederbayern

  • Bundesnotbremse bringt Verschärfungen im Einzelhandel im Landkreis Passau (25.04.2021, 15.50 Uhr)
  • Verstöße gegen Infektionsschutzgesetz in Deggendorf (24.04.2021, 14.00 Uhr)
  • Viele infizierte Schüler im Landkreis Kelheim (23.04.2021, 15.35 Uhr)
  • Kreis Regen ruft alle Impfwilligen zur Anmeldung auf (23.04.2021, 12.26 Uhr)
  • Coronavirus: Weitere Artikel und Hintergründe finden Sie hier

Corona-Neuinfektionen in Niederbayern pro Tag

Entwicklung der Corona-Kurve in Niederbayern

15.50 Uhr: Verschärfungen für Einzelhandel im Landkreis Passau

Nach Inkrafttreten der Bundesnotbremse verschärft der Landkreis Passau ab Montag (26.04.) die Corona-Regeln im Einzelhandel. Grund ist laut Landratsamt, dass die 7-Tage-Inzidenz bereits am Samstag den dritten Tag in Folge über 150 lag. Damit ist der Einzelhandel ab Montag auf das Prinzip „Click and Collect“ beschränkt. Auch mit einem negativen Corona-Test ist "Click and Meet", also das Einkaufen mit Terminabsprache dann nicht mehr möglich. Voraussetzung dafür wäre gemäß der geltenden Bundesregelung, dass der Inzidenzwert an mindestens fünf aufeinanderfolgenden Tagen wieder unter 150 liegt. Ausgenommen sind weiterhin Geschäfte des täglichen Bedarfs. Zuvor war „Click and Meet“ in Bayern bis zu einer Inzidenz von 200 erlaubt.

Weil seit Samstag zugleich der Wert von 100 an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten wurde, gilt gemäß der Bundesnotbremse außerdem eine Testpflicht bei körpernahen Dienstleistungen im Kreis Passau. Das heißt, zum Friseur oder Fußpfleger müssen Kunden einen negativen Corona-Test mitbringen. Dieser darf nicht älter als 24 Stunden sein.

Mit der Bundesnotbremse entfällt der Freitag als Stichtag für die Entscheidung über Öffnungen und Schließungen von Schulen und Kitas. Öffnen dürfen diese nur, wenn die Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter 100 liegt, und zwar unabhängig vom Wochentag. Weiterhin sind nur Treffen eines Hausstandes mit einer weiteren Person erlaubt. Die bisher in Bayern geltende Ausnahmeregelung für Kinderbetreuung in privaten Betreuungsgemeinschaften entfällt mit der Bundesregelung. Die nächtliche Ausgangssperre gilt weiterhin zwischen 22 Uhr und 5 Uhr morgens.

Sonntag, 25.04.2021

14.00 Uhr: Verstöße gegen Corona-Regeln in Deggendorf

Die Polizei in Deggendorf hat seit Freitagnachmittag gleich mehrere Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz festgestellt. Zuerst wurden fünf Menschen aus unterschiedlichen Haushalten in einem Wartehäuschen am Busbahnhof entdeckt - teils ohne Maske. Alle erhielten einen Platzverweis und eine Anzeige. An der Unterführung zum Bahnhof hatten sich sechs Leute zum Biertrinken getroffen. Auch sie wurden angezeigt, ebenso wie eine Gruppe von fünf Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die in der Edlmairstraße Alkohol tranken - ohne Abstand und Masken.

Samstag, 24.04.2021

15.35 Uhr: Viele infizierte Schüler im Landkreis Kelheim

Im Landkreis Kelheim sind offenbar über 100 Schüler in Quarantäne. Das meldet die Mittelbayerische Zeitung. Demnach umfasse das Ausbruchsgeschehen acht Schulen: in Abensberg, Kelheim, Mainburg und Offenstetten. Auch Lehrkräfte seien betroffen.

Das Landratsamt Kelheim habe dies wohl erst auf Anfrage der Zeitung hin veröffentlicht. Auf der Homepage des Landkreises finden sich derzeit nur die allgemeinen Corona-Zahlen - kein Hinweis zum Infektionsgeschehen an den Schulen. Laut dieser Zahlen gab es innerhalb der letzten 24 Stunden 51 neue Corona-Fälle, 271 in den vergangenen sieben Tagen. 21 Patienten mit bestätigter Covid-Erkrankung liegen im Krankenhaus Kelheim, einer im Krankenhaus Mainburg. Das Landratsamt Kelheim war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

12.26 Uhr: Kreis Regen ruft alle Impfwilligen zur Anmeldung auf

Das Landratsamt Regen bittet alle Bürger, die sich gegen das Coronavirus impfen lassen wollen, sich ab sofort für eine Impfung anzumelden - also auch Jüngere und Menschen ohne Vorerkrankungen. Das empfiehlt nun auch offiziell das Bayerische Gesundheitsministerium, so das Landratsamt in einer Pressemitteilung heute.

Das Computerprogramm, in dem sich Impfwillige anmelden, wird dabei in nächster Zeit weiterhin die Impftermine zuerst an ältere Personen, bestimmte Berufsgruppen und Vorerkrankte vergeben, so wie es die Priorisierung vorsieht. Eingeladen werden Menschen mit dem höchsten sogenannten Score-Wert, der sich aus Lebensalter, beruflichen und medizinischen Faktoren ergibt. Wenn irgendwann keine Anmeldungen mehr nach den Prioritätsgruppen im System sind, geht das Programm nur noch nach dem Lebensalter.

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Der Impfstoff von Astrazeneca ist in Bayern seit Mittwoch für alle Altersgruppen ab 18 Jahren freigegeben. Freie Impfstoff-Kontingente wurden aber nicht gleichmäßig im Freistaat verteilt.

Freitag, 23.04.2021

17.15 Uhr: "Click and Collect" im Kreis Freyung-Grafenau

Wegen einer anhaltenden Inzidenz über 200 ist ab Samstag im Landkreis Freyung-Grafenau die Öffnung für einzelne Kunden nach vorheriger Terminbuchung - also "Click and Meet" - nicht mehr möglich. Das teilt das Landratsamt heute mit. Es gibt dann nur noch eine Abholung vorbestellter Waren in Ladengeschäften, also "Click and Collect".

Die Abholung vorbestellter Waren ist unter Einhaltung der bekannten Schutz- und Hygienemaßnahmen gestattet, so das Amt.

Die Regelungen gelten solange, bis der Wert der 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Freyung-Grafenau an drei aufeinanderfolgenden Tagen den Wert von 200 unterschreitet.

15.41 Uhr: Landkreis Landshut bekommt weniger Impfstoff

Etwa 1.000 statt bisher rund 5.000 Impfdosen: Die angekündigten Impfstoff-Lieferungen für die kommende Woche haben im Impfzentrum Landshut für Bestürzung gesorgt, so das Landratsamt. Ein Grund für die Kürzung um mehr als die Hälfte des bisherigen Lieferumfangs wurde nicht genannt.

"Das ist weniger als die Hälfte der vergangenen beiden Wochen", stellt Thomas Schindler, der Leiter des Impfzentrums fest. "Damit wird unsere Impfkampagne, die zuletzt richtig in Schwung gekommen ist, wieder einmal richtig ausgebremst."

Die Impfstoffbeschaffung und -zuteilung erfolgt nach wie vor zentral über Bund und Freistaat. Deswegen werde sich das Impfzentrum im Landkreis Landshut wohl in der kommenden Woche auf die Durchführung von Zweitimpfungen beschränken müssen, damit der Betrieb des Impfbusses sowie die bereits terminierten Einsätze der mobilen Impfteams stattfinden können.

Da das Impfzentrum im Landkreis Landshut seine Bestände des Impfstoffes von Astrazeneca - abgesehen von Zweitimpfungen - an die Hausärzte der Region abgegeben hat, sind keine "offenen Impfungen" in diesem Zusammenhang angedacht.

14.53 Uhr: Assistenzärzte helfen am Impfzentrum Landshut aus

Die Assistenzärzte der Radiologie des Klinikums Landshut sind dem Aufruf des Versorgungsarztes Dr. Uwe Schubart gefolgt und helfen seit Anfang Januar im Impfzentrum der Stadt und des Landkreises Landshut aus. Der Chefarzt der Radiologie hatte in seinem Team um Freiwillige geworben.

Je nach Impfstoffverfügbarkeit arbeiten die jungen Ärzte zumeist am Wochenende im Impfzentrum. Voraussetzung für die Tätigkeit als Impfarzt ist die ärztliche Approbation sowie eine Einführung in den gesamtheitlichen Ablauf der Impfung, wie die Aufklärung, dem Nadelstich selbst und der Nachsorge. Bisher haben sie vor allem Personen aus der 1., 2. und seit Kurzem aus der 3. Prioritätsstufe geimpft. Somit Kollegen aus dem Klinikum, über 60-jährige Personen, medizinisches Personal der umliegenden Praxen und Altenheime sowie Personen aus dem Rettungsdienst und Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen.

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Assistenzärzte der Radiologie helfen am Impfzentrum Landshut mit

Donnerstag, 22.04.2021

12.20 Uhr: Impf-Software vergibt falsche Termine im Landkreis Freyung-Grafenau

Das Landratsamt Freyung-Grafenau teilt heute mit, dass das Programm "BayIMCO", das hinter der zentralen Online-Anmeldung des Freistaats Bayern für die Corona-Impfung steckt, häufiger falsche Termine vergeben hat. So wurden bereits Termine an Menschen der Prioritätsgruppe 4 vergeben, die eigentlich noch gar nicht an der Reihe wären.

Aktuell werden im Landkreis Freyung-Grafenau noch Impfwillige der Prioritätsgruppe 2 und vereinzelt aus der Gruppe 3 geimpft. Besonders ärgerlich ist die Tatsache, dass die Menschen aus der Gruppe 4, die am Impfzentrum ankommen, mitgeteilt bekommen, dass für sie kein Impfstoff vorliegt. Das Landratsamt Freyung-Grafenau bittet etwaige Unannehmlichkeiten zu entschuldigen. Wer trotz Priorität 4 bereits einen Impftermin vom Programm zugeordnet bekommt, soll diesen bitte selbstständig stornieren.

10.35 Uhr: AstraZeneca-Impfaktion für über 18-Jährige in Dingolfing

Nach der Sonder-Impfaktion am vergangenen Wochenende mit den über 60-Jährigen bietet der Landkreis Dingolfing-Landau am kommenden Sonntag, 25. April, allen Personen aus dem Landkreis, die älter als 18 Jahre sind, die Möglichkeit, sich freiwillig mit AstraZeneca impfen zu lassen. Geplant sind rund 600 Impfungen. Interessierte können sich am Freitag oder Samstag zwischen 8 und 17 Uhr unter 08731/9102630 anmelden. Zum Impftermin muss nur der Personalausweis mitgebracht werden. Geimpft wird dann am Sonntag zwischen 8 und 20 Uhr.

Mittwoch, 21.04.2021

16.20 Uhr: Bald "freies Impfen" in Passau

Die Stadt Passau kommt mit ihren Impfungen schnell voran. Voraussichtlich schon ab nächster Woche werde "freies Impfen" - also ohne weitere Einteilung in Priorisierungsgruppen - möglich sein, heißt es aus dem Rathaus.

Stand gestern seien insgesamt knapp 19.000 Bürgerinnen und Bürger erstgemipft, das entspreche einer Quote von knapp 40 Prozent der Gesamtbevölkerung von Passau, teilte die Stadtverwaltung heute mit. Gründe seien unter anderem die Kooperation des Impfzentrums mit den Hausärzten sowie die Zusammenarbeit mit den benachbarten Landkreisen Passau und Freyung-Grafenau. Hier gebe es zahlreiche Verflechtungen insbesondere in den Bereichen Arbeit, Schule und Einkaufen.

OB Jürgen Dupper (SPD): "Wir haben in der Region ein gemeinsames Interesse, möglichst viel zu impfen. Dabei stellen die aktuellen Zahlen nur Momentaufnahmen dar. Wichtig ist, dass wir bis zum Herbst mindestens 60 Prozent der BürgerInnen geimpft haben."

14.22 Uhr: Dank in Herzform fürs Impfzentrum

Eigentlich wäre kommenden Samstag die Gerner Dult in Eggenfelden im Landkreis Rottal-Inn losgegangen. Pandemiebedingt fällt sie auch heuer aus. Stattdessen wird in der Rottgauhalle gegen Corona geimpft. Zum Dank für ihren Einsatz spendiert die Familie von Lösch allen Beschäftigten des Impfzentrums Rottal-Inn eigens angefertigte Lebkuchenherzen mit der Aufschrift "Gern Gesund". Außerdem ist ein großes "Gern Gesund"-Herz an der Rottgauhalle angebracht.

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Lebkuchenherz-Spende für die Beschäftigten im Impfzentrum in Eggenfelden

12.54 Uhr: Vereinsheim-Treffen aufgelöst

In Sankt Englmar im Kreis Straubing-Bogen hat die Polizei am Freitagabend eine unerlaubte Veranstaltung mit etwa 40 Personen aufgelöst. Wie die Polizei Bogen heute mitteilt, erhielten alle Teilnehmer eine Anzeige und einen Platzverweis.

10.27 Uhr: Die Corona-Teststation in Grafenau zieht um

Die Schnellteststation des Landratsamtes Freyung-Grafenau in Grafenau zieht um. Die neue Station wird gerade aufgebaut und kann ab morgen den Betrieb aufnehmen, so das Landratsamt. Die neue Teststation ist am Impfzentrum auf dem Meininger-Parkplatz angegliedert. Zuvor war sie auf dem Volksfestplatz. Tests sind weiterhin von Montag bis Samstag jeweils von 10 bis 18 Uhr ohne vorherige Terminanmeldung möglich.

Eine weitere Schnellteststation des Landratsamtes gibt es in Waldkirchen auf dem Lobo-Parkplatz. Die Testzentren in Freyung und Philippsreut sind weiterhin zu den üblichen Öffnungszeiten geöffnet.

9.06 Uhr: Corona-Reihentestung in Straubinger JVA

Die JVA Straubing kämpft derzeit mit einem größeren Corona-Ausbruch: 20 Gefangene und vier Mitarbeiter der JVA wurden positiv auf das Virus getestet. Wie stellvertretender Leiter der JVA Straubing, Marcus Hegele, dem BR sagte, werde deswegen heute eine Reihentestung der kompletten JVA Straubing durchgeführt.

Wie Hegele sagte, arbeite man als JVA mit dem Gesundheitsamt zusammen, um herauszufinden, wie das Virus in die Anstalt gelangen konnte, und um Kontaktwege nachvollziehen zu können. Die infizierten Gefangenen sind in Quarantäne, ebenso ihre Kontaktpersonen.

Dienstag, 20.04.2021

15.37 Uhr: Dingolfing-Landau verschärft Regeln

Wegen zu hoher Inzidenzzahlen gelten ab morgen strengere Corona-Regeln im Landkreis Dingolfing-Landau. Das teilte das dortige Landratsamt mit. Folgende Maßnahmen gelten zusätzlich zu den bereits bestehenden Regeln:

  • Die nächtliche Ausgangssperre wird auf 21 Uhr vorverlegt und dauert bis 5 Uhr.
  • Sämtliche Sportanlagen inklusive Bolzplätze werden geschlossen. Der Wettkampf- und Trainingsbetrieb für Berufssportler sowie Schulsport bleibt davon unberührt.
  • Öffentliche Spielplätze werden geschlossen.
  • Für den Besuch von Einrichtungen wie Krankenhäuser oder Rehaeinrichtungen ist ein negativer PCR- oder Schnelltest nötig, der nicht älter als 48 Stunden ist.
  • Die Teilnehmerzahl bei Bestattungen auf dem Friedhof wird auf 25 Personen begrenzt.
  • Angebote zur Notbetreuung an Schulen, Kitas und Kindertagespflegestellen dürfen nur noch von Kindern wahrgenommen werden, deren Eltern in der kritischen Infrastruktur (beispielsweise Pflege, Rettungsdienst oder Lebensmittelversorgung) tätig sind und aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeiten an einer Betreuung ihrer Kinder verhindert sind. Diese Regelung gilt erst ab Montag, 26. April.

Die Allgemeinverfügung zu den neuen Regeln tritt ab morgen in Kraft und gilt zunächst bis 9. Mai, heißt es. Verstöße stellen eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit einer Geldbuße geahndet werden kann.

Im Kreis Dingolfing-Landau wurden inzwischen über 900 Fälle der britischen Corona-Mutation festgestellt, sowie ein Fall der südafrikanischen Variante. Laut Landratsamt gibt es keine großen Infektionsherde oder Hotspots. "Das Infektionsgeschehen findet weiter in der breiten Bevölkerung statt", heißt es. Es sei "sehr diffus und schwer eingrenzbar". Seit vergangener Woche liegt die Inzidenz des Landkreises weit über 200. Das vergangene Wochenende habe keine Entspannung gebracht: Es gab 44 Neuinfektionen, so das Landratsamt.

13.05 Uhr: In Deggendorf fehlen 600 Impfdosen

Dem Deggendorfer Impfzentrum fehlen für diese Woche 600 Impfdosen des Impfstoffs Moderna. Das teilt das Landratsamt mit. Wie es heißt, fielen deutschlandweit die für diese Woche zugesagten Lieferungen des Impfstoffs Moderna aus.

Der Impfstoff hätte am kommenden Mittwoch im Deggendorfer Impfzentrum verimpft werden sollen. Jetzt müssen alle für diesen Tag geplanten Impftermine abgesagt werden. Das führe zu Nachfragen und zu einer Überbelastung der Hotline des Impfzentrums, so das Landratsamt. Daher sei die Erreichbarkeit derzeit nicht gewährleistet. Wann die Impftermine nachgeholt werden sollen, stehe noch nicht fest, das hänge von der Impfstofflieferung ab.

12.35 Uhr: Pflegekräfte aus Malaysia für Arberlandkliniken

In der Arberlandklinik Viechtach im Kreis Regen werden ab sofort auch drei junge Frauen aus Malaysia als Pflegekräfte arbeiten. Das haben die Arberlandkliniken heute bekannt gegeben. Die drei Frauen - jeweils 24 Jahre alt - haben bereits in ihrem Heimatland eine Pflegeausbildung gemacht. Für die Zulassung als Gesundheits-und Krankenpfleger in Deutschland brauchen sie aber noch einmal ein zehnmonatiges Anerkennungspraktikum, Sprachkurse und eine anschließende Prüfung.

Die Arberlandkliniken wollen mit dem Schritt langfristig den drohenden Fachkräftemangel in Kliniken abwenden - als ein Baustein unter verschiedenen anderen. Noch könne man zwar in den Arberlandkliniken Viechtach und Zwiesel freiwerdende Stellen frühzeitig wieder besetzen, so die Kliniken. Trotzdem will man langfristig auch Pflegekräfte aus dem Ausland gewinnen.

11.14 Uhr: Warnung vor falschen Gesundheitsamts-Mitarbeitern

Am Samstagmittag hat im Stadtgebiet Landshut ein unbekannter älterer Mann in der Breslauer Straße bei einer 91-jährigen Anwohnerin geklingelt und behauptet, er wäre vom Gesundheitsamt. Er zeigte ein Teststäbchen vor und gab an, die Frau müsse einen Corona-Test machen. Das meldet die Polizei Landshut. Der Unbekannte verließ nach durchgeführtem Test das Haus, es kam zu keinen Geldforderungen. Nach Rücksprache mit dem Testzentrum Landshut wurde klar, dass dieses zu Hause keine Testungen durchführt. Vermutlich wollte sich der fremde Mann unter falschem Vorwand Zutritt zum Haus verschaffen, um dieses auszuspähen, so die Polizei. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass es zu weiteren solchen Vorfällen komme, die Polizei Landshut ruft deshalb dazu auf, wachsam zu bleiben, unbekannte Besuche kritisch zu hinterfragen, keine "Haustürgeschäfte" abzuschließen und bei verdächtigen Wahrnehmungen die Polizei unter Tel. 0871/9252-0 zu verständigen.

9.53 Uhr: Maskenverweigerer beleidigt Angestellte

Am Sonntagmorgen hat ein 29-jähriger Mann an einer Dingolfinger Tankstelle in der Bahnhofstraße versucht, am Nachtschalter Zigarettenpapier zu kaufen. Weil die Angestellte ihm die Auskunft gab, das müsse er im Verkaufsraum machen, ging er wütend ohne einen Mund-Nase-Schutz in den Laden und beleidigte die Verkäuferin. Er wird nun nicht nur wegen Beleidigung angezeigt, sondern auch wegen eines Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz, so die Polizei Dingolfing.

8.51 Uhr: Niederbayern hat höchste Inzidenz im Freistaat

Den höchsten 7-Tage-Inzidenzwert in Bayern weist seit dem Wochenende Niederbayern auf. Damit wurde Oberfranken als Hotspot-Region abgelöst, wie das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mitteilt.

Der bayernweite Inzidenzwert liegt bei 187,11. Niederbayern hat mit 228,02 derzeit den höchsten Wert im Freistaat, gefolgt von Schwaben mit 220,12. Den aktuell niedrigsten Wert hat Unterfranken mit 156,42 (18.04.2021, 8 Uhr).

Innerhalb Niederbayerns ist der Landkreis Dingolfing-Landau mit einer Inzidenz von 349,6 am stärksten von Corona betroffen, gefolgt von dem Landkreis Deggendorf (266,2) und dem Landkreis Straubing-Bogen sowie der Stadt Landshut (je 256,1). Die niedrigste Inzidenz innerhalb Niederbayerns hat derzeit die Stadt Passau mit einer Inzidenz von 113,6 (Quelle: RKI, 19.04.2021, 3.09 Uhr).

Montag, 19.04.2021

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