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Symbolbild mit gefüllten Gläsern und Flaschen

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Corona-Ticker Niederbayern: Unerlaubte Partys aufgelöst

In Eggenfelden im Landkreis Rottal-Inn sowie in Straubing haben laut Polizei mehrere Menschen aus unterschiedlichen Haushalten trotz Corona-Beschränkungen Partys gefeiert. Auf sie kommt nun eine Anzeige zu.

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Von
  • BR24 Redaktion

Die wichtigsten Corona-News des Tages aus Niederbayern

  • Unerlaubte Partys aufgelöst (10.01.2021, 10.03 Uhr)
  • Corona-Ausbruch in Reha-Klinik (08.01.2021, 18.13 Uhr)
  • Niederbayern hat höchste Inzidenz Bayerns (08.01.2021, 16.40 Uhr)

Corona-Neuinfektionen in Niederbayern pro Tag

Entwicklung der Corona-Kurve in Niederbayern

10.03 Uhr: Unerlaubte Partys aufgelöst

Die Polizei hat am Samstagabend eine Geburtstagsparty in einem Haus in Eggenfelden im Landkreis Rottal-Inn aufgelöst. Sechs Menschen aus vier unterschiedlichen Haushalten waren vor Ort. Das teilte die Polizeiinspektion Eggenfelden mit. Ein Anwohner hatte sich bei den Beamten über Lärm aus dem Haus des 37-jährigen Gastgebers beschwert. Die Beteiligten erhalten eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz.

Diese erwartet auch einen Mann aus Straubing. In seiner Wohnung feierten mehrere Menschen laut Polizei in der Nacht zum Sonntag in einem Mehrfamilienhaus miteinander. Als die Polizei vor Ort eintraf, flüchteten einige Gäste unerkannt über den Balkon.

Sonntag, 10.01.2021

18.13 Uhr: Corona-Ausbruch in Reha-Klinik

In einer Reha-Klinik in Bad Griesbach im Landkreis Passau gibt es einen Corona-Ausbruch. Wie das Landratsamt Passau heute mitteilt, wurden dem Gesundheitsamt 19 Patienten und 26 Beschäftigte gemeldet, die sich mit dem Virus infiziert haben. Es wurde ein Aufnahmestopp für die Einrichtung angeordnet. Entsprechende Testungen seien geplant.

16.40 Uhr: Niederbayern hat höchste Inzidenz Bayerns

Nach aktuellen Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat Niederbayern die höchste Sieben-Tage-Inzidenz in ganz Bayern: Sie liegt heute bei 198,2. Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt im bayernweiten Durchschnitt bei 138,31.

Am stärksten betroffen in Niederbayern ist der Landkreis Passau mit einem Inzidenzwert von 275,1. Weitere niederbayerische Regionen mit einem Wert über 200 sind laut LGL: der Landkreis Regen (251,9), der Landkreis Rottal-Inn (236,2), die Stadt Passau (234,8), der Landkreis Deggendorf (231), die Stadt Landshut (220,7) und der Landkreis Freyung-Grafenau (219,5).

Ab kommenden Montag dürfen sich Bewohnerinnen und Bewohner von Regionen mit einem Inzidenzwert von über 200 nur noch in einem 15 Kilometer-Radius um ihren Wohnort bewegen.

Ausnahmen, die genaue Regelung und was ab Montag in Bayern gilt, können Sie hier nachlesen

15.51 Uhr: Warnung vor Corona-Trickbetrügern in Regen

Das Landratsamt Regen gibt einen Warnhinweis der Polizei vor Corona-Trickbetrügern an die Öffentlichkeit weiter: Es geht um Telefonbetrüger, die zum Beispiel Impfungen gegen eine vorab zu zahlende Gebühr oder Kaution anbieten. Impfungen sind aber kostenlos. Die Polizei warnt vor Anrufen jeglicher Art, die in Richtung Bezahlung gehen.

Die Trickbetrüger nutzen dabei verschiedene Geschichten, um an Geld zu kommen. So wird nicht nur eine Impfung gegen Bezahlung angeboten, sondern die Betrüger erzählen zum Beispiel auch, ein naher Angehöriger oder Freund könne nicht geimpft werden, weil er das Geld dafür nicht zahlen kann. Manche Betrüger gaukeln den Angerufenen auch vor, sie müssten ihr Geld aus Schließfächern oder vom Konto abheben und wegen der Pandemie sicherheitshalber woanders verwahren. Es gibt auch die Variante, wonach ein angeblicher Polizist eine Anzeige wegen eines Corona-Regelverstoßes fallen lässt, wenn man Geld bezahlt.

All diese Geschichten entsprechen nicht der Wahrheit und sind der schlichte Versuch, Geld zu ergaunern, warnt die Polizei. Dabei wird oft mit einer falschen Telefonnummernanzeige gearbeitet, das Opfer wird unter Zeitdruck gesetzt oder zur Geheimhaltung verpflichtet.

Die Polizei empfiehlt, den Telefonhörer aufzulegen, wenn man nicht sicher ist, wer anruft, wenn jemand nach persönlichen Daten oder finanziellen Verhältnissen fragt oder wenn Geld, Wertgegenstände oder Überweisungen gefordert werden. Man solle sich nicht unter Druck setzen lassen.

11.54 Uhr: Verlängerung des Besuchsverbots am Klinikum Straubing

Das bis vorerst zum 10.01.2021 angesetzte generelle Besuchsverbot am Klinikum Straubing wird im Zuge des Lockdowns der Bayerischen Staatsregierung bis zum 31.01.2021 verlängert. Das meldet die Klinikleitung. Ein weiterer Grund seien die steigenden Fallzahlen an Covid-19-Patienten im Klinikum. Die Lage sei weiterhin angespannt und auch die Anforderungen an die anderen Abteilungen blieben hoch.

Besuche sind deshalb weiterhin nur für Angehörige von Patienten mit lebensbedrohlicher Erkrankung und nach Rücksprache mit der Station sowie zur Begleitung bei Entbindung erlaubt. Die festen Besuchszeiten entfallen, Besuchszeitpunkte sind für diese Besucher mit der Station abzustimmen. Die geltenden Hygieneregeln bleiben auch für diese Ausnahmen bestehen, ebenso die Registrierungspflicht inklusive Fragebogen mit Angaben zum Gesundheitszustand.

10.44 Uhr: Landshut: Impf-Anmeldung nur für über 80-Jährige

Im Impfzentrum des Landkreises Landshut sollen sich nur Menschen über 80 Jahre anmelden. Das hat das Landratsamt klargestellt. Derzeit gebe es demnach vielfach Personen, die sich anmelden wollen, aktuell aber nicht für eine Impfung gegen das Coronavirus berücksichtigt werden können. Die Mitarbeiter des Impfzentrums bitten deshalb eindringlich, dass sich derzeit nur Personen anmelden sollen, die auch der priorisierten Gruppe angehören, die laut der Impfstrategie des Freistaates Bayern und des Bundes auch zuerst geimpft werden: Alle Personen über 80 Jahre.

Jüngere Personen, auch wenn sie der Risikogruppe angehören und Vorerkrankungen haben oder Ältere zuhause pflegen, können aktuell nicht berücksichtigt werden. Auf der Homepage des Landkreises Landshut ist die Voranmeldung für aktuell impfberechtigte Personen weiter möglich, auch per E-Mail unter Impftermine@landkreis-landshut.de (Angabe von Name, Adresse, Geburtsdatum und Telefonnummer). Die Mitarbeiter des Impfzentrums bitten, in erster Linie auf diese beiden Wege zurückzugreifen, da die Telefonnummer 0871/408-5560 bereits aufgrund der hohen Nachfrage bereits überlastet sei.

Freitag, 08.01.2021

17.20 Uhr: Landshut erwartet neue Impfstoff-Lieferung

Der Landkreis Landshut erwartet zum Wochenende hin eine weitere Impfstoff-Lieferung, die voraussichtlich für 585 Impfungen reichen wird. Sie werden größtenteils von den mobilen Teams in Altenheimen verabreicht, teilt das Landratsamt heute mit.

Im Impfzentrum werden aktuell Termine mit impfberechtigten Personen (über 80-Jährige) vereinbart, die sich bereits vormerken haben lassen. Bislang sind über 2 000 Anmeldungen eingegangen, so das Landratsamt.

Auf der Homepage des Landkreises Landshut ist eine Voranmeldung weiter möglich, auch per E-Mail unter Impftermine@landkreis-landshut.de unter der Angabe von Name, Adresse, Geburtsdatum und Telefonnummer. Die Mitarbeiter des Impfzentrums bitten, auf diese beiden Wege zurückzugreifen, da die Telefonnummer 0871/408-5560 bereits aufgrund der hohen Nachfrage überlastet sei.

15.17 Uhr: IHK befürchtet schwerwiegende Folgen

Die zusätzlichen Corona-Einschränkungen und die Verlängerung des Lockdowns haben schwere Folgen für die niederbayerische Wirtschaft. Diese Meinung vertritt Alexander Schreiner, der Hauptgeschäftsführer der IHK Niederbayern. Er fordert eine schnellere Umsetzung der Hilfsprogramme. Ausbleibende Hilfen würden für betroffene Unternehmen immer mehr zum existenziellen Problem.

Schreiner sagt: "Den Betrieben im Lockdown geht die Luft aus, sie brauchen schnell Liquidität. Aus der November- und Dezemberhilfe sind aber bisher lediglich Abschlagszahlungen geflossen und die Software des Bundes für die Antragsbearbeitung funktioniert immer noch nicht richtig." Dass im bayerischen Handel ab Montag "Click and Collect" möglich sei, begrüßt Schreiner. Damit könnten die täglich auflaufenden Verluste zumindest etwas abgemildert werden.

14.05 Uhr: Straubing überbrückt Wartezeit mit Impfübung

Mangels Impfstoff können im bereits fertig aufgebauten Straubinger Impfzentrum keine Impfungen durchgeführt werden. Die Wartezeit wird im Straubinger Impfzentrum aber genutzt: Gestern bereitete sich das Team vom Impfzentrum mit Einsatzkräften der Feuerwehr auf den Echtbetrieb vor. Es wurde ein simulierter Probebetrieb ohne Impfstoff, aber unter realistischen Bedingungen durchgeführt, wie es heißt.

Feuerwehrleute sowie Oberbürgermeister Markus Pannermayr (CSU) und Landrat Josef Laumer (CSU) "spielten" die Probanden: Fiebermessen am Eingang, Anmeldung, Ausfüllen des Anamnese-Bogens, Aufklärungsfilm, Anamnese-Gespräch mit dem Arzt, Impfung (Simulation mit Kochsalzlösung), anschließende Wartezeit, Dokumentation der Impfung, Vereinbarung eines Zweitimpfungstermins, Abmeldung.

Das Fazit von Oberbürgermeister Pannermayr: "Es entsteht zunehmend Routine in den Abläufen, das Team wächst zusammen." Ab wann die Bevölkerung im Straubinger Impfzentrum geimpft werden kann, steht noch nicht fest. Wie es von einem Pressesprecher der Stadt Straubing heißt, wird am Wochenende Impfstoff für 700 Impfungen erwartet. Damit werden zunächst weiterhin Bewohner von Alten- oder Seniorenheimen im Landkreis geimpft. Parallel können sich Landkreisbewohner, die über 80 Jahre alt sind, für einen Impftermin vormerken lassen. Bisher haben sich bereits 1.100 Bürger angemeldet, heißt es. Wann sie im Impfzentrum geimpft werden können, hänge laut Pressesprecher von der Impfstofflieferung ab.

12.55 Uhr: Polizei wartet auf genauen Wortlaut

Die 15 Kilometer-Regel, wonach sich Bewohner von Regionen mit einer 7-Tages-Inzidenz höher als 200 nur noch 15 Kilometer rund um ihren Wohnort bewegen dürfen, sorgt für Verwirrung - auch bei der Polizei. Vom Polizeipräsidium Niederbayern heißt es, dass man auf die neue Infektionsschutzverordnung, die am Wochenende veröffentlicht werden soll, wartet und dass die Regierung bei der Formulierung nachbessern müsse. Der Polizeisprecher sagte im BR-Gespräch, er könne sich vorstellen, dass für die Kontrollen auch die Bereitschaftspolizei unterstützten könne und dass die Auto-Kennzeichen ein Indikator für einen Verstoß sein könnten.

11.50 Uhr: Corona-Inzidenzwert liegt in Passau unter 200

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist in der Stadt Passau merklich zurückgegangen: Der 7-Tages-Inzidenzwert (auf 100.000 Einwohner) ist nun unter der 200er-Marke. Damit sind die Passauer wieder "mobiler" und müssen sich nicht an den beschlossenen 15-Kilometer-Bewegungsradius halten.

Wie die Stadt am Vormittag mitteilte, liegt der Wert laut Robert-Koch-Institut bei 183,7. Vergangene Woche noch wurde ein Wert von deutlich über 300 gemeldet. Anfang November hatte Passau mit einem Inzidenzwert von knapp 600 noch den höchsten in ganz Deutschland.

Weitere aktuelle Zahlen: Nach den seit vergangenem Dienstag 31 gemeldeten Neuinfektionen sind jetzt 294 Personen im Stadtgebiet von Passau als "aktiv" - also infiziert - zu bewerten. Vier Personen sind seither verstorben. Im Klinikum Passau werden aktuell 86 Personen mit Covid-19 behandelt, zehn davon auf der Intensivstation. Davon müssen sieben Patienten beatmet werden.

10.33 Uhr: Polizei im Landkreis Regen löst Stammtisch auf

Nach einem anonymen Hinweis hat die Polizei Regen ein Trinkgelage in einem Anwesen in Oberasberg bei Rinchnach aufgelöst. Wie die Polizei mitteilt, wurde im Keller des Hauses ein Stammtisch abgehalten, an dem zehn Personen teilnahmen. Niemand trug einen Mund-Nasen-Schutz, Abstandsregeln wurden ignoriert. Weil keine triftigen Gründe für die Versammlung vorlagen, wurden alle Personen angezeigt.

9.40 Uhr: Details zu Ausbruchsgeschehen in Seniorenheim bekannt

Das Landratsamt Straubing-Bogen hat jetzt weitere Details zum erneuten Ausbruchsgeschehen in einem Seniorenheim in Mallersdorf bekanntgegeben. Wie ein Sprecher des Landratsamtes mitteilt, wurden bei einer Reihentestung neun Bewohner und drei Mitarbeiter positiv bestätigt. Insgesamt sind in der Einrichtung damit 25 Bewohner und zwölf Mitarbeiter an Covid-19 erkrankt. Die Reihentestung war bereits die dritte ihrer Art, schon vor einigen Wochen waren mehrere Bewohner und Pflegekräfte erkrankt. Wie es zu dem erneuten Ausbruch kommen konnte, ist laut dem Sprecher unklar. Seit dem ersten Ausbruch gibt es ein striktes Besuchsverbot sowie ein Hygienekonzept.

5.55 Uhr: Größeres Ausbruchsgeschehen in Seniorenheim in Mallersdorf

Das Landratsamt Straubing-Bogen vermeldet ein größeres Corona-Ausbruchsgeschehen in einem Seniorenheim in Mallersdorf. Genauere Informationen und Zahlen sind noch nicht bekannt. Insgesamt wurden am gestrigen Mittwoch 44 neue positive Tests auf SARS-Cov-2 gemeldet, ebenso ein weiterer Todesfall. In den Kreiskliniken befanden sich (Stand: Mittwochvormittag) fünf Personen mit einer Covid-19-Erkrankung auf den Intensivstationen.

Donnerstag, 07.01.2020

19.35 Uhr: In Straubing-Bogen bereits 1.285 Impfdosen verimpft

Alle bisher für Stadt und Landkreis Straubing-Bogen zugeteilten 1.285 Impfdosen sind an die Zielgruppen mit höchster Priorität verimpft worden. Das meldet das Landratsamt. 520 Bewohner von Senioren- und Altenpflegeheimen in Stadt und Landkreis, 235 Personen des dort tätigen Pflegepersonals sowie 530 Mitarbeiter der Kliniken in Stadt und Landkreis wurden bisher geimpft.

Zum Wochenende hin wird eine neue Lieferung mit voraussichtlich rund 700 Dosen Impfstoff erwartet. Auch diese werde wieder mittels der mobilen Teams in Senioren- und Altenpflegeheimen in Stadt und Landkreis zum Einsatz kommen, ein Teil geht zudem wieder an die Kliniken für deren Mitarbeiter, so die Mitteilung.

Erst wenn verlässlich klar sei, dass und wann regelmäßig genügend Impfstoff zur Verfügung stehe, werde es auch Termine für die ebenfalls in der ersten Prioritätengruppe angesiedelten Personen im Alter von über 80 Jahren direkt im Impfzentrum geben. "Es hat sich gezeigt, dass diese Vorgehensweise sinnvoll ist. Denn sie ermöglicht Planungssicherheit und es bedarf keiner kurzfristigen Terminverschiebungen oder einer unplanmäßigen Schließung des Impfzentrums", so Martin Biebl, Geschäftsführer des IMS Rettungsdienstes, der für das Impfzentrum zuständig ist. Die Möglichkeit einer verbindlichen Voranmeldung für Impf-Termine über die Telefonnummer 09421/973-332 (Montag bis Freitag 8 bis 16 Uhr) bzw. die E-Mail-Adresse info@ims-rettungsdienst.de haben bisher mehr als 400 Personen aus Stadt und Landkreis genutzt, heißt es weiter.

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Der Eingang zum Impfzentrum in Straubing

19.12 Uhr: Eingeschränkter Bewegungsradius in Niederbayern

Bund und Länder haben eine Verlängerung und Verschärfung des Corona-Lockdowns beschlossen: Die Kontaktbeschränkungen werden für alle strenger, Bürger in Hotspots dürfen sich maximal 15 Kilometer von ihrem Wohnort entfernen. Ein eingeschränkter Bewegungsradius gilt ab einem Inzidenzwert von über 200. In Niederbayern haben derzeit die Landkreise Deggendorf, Freyung-Grafenau, Regen, Rottal-Inn, Landshut, Dingolfing-Landau, Straubing-Bogen sowie Stadt und Landkreis Passau einen Wert über 200. Nur die Städte Straubing und Landshut sowie der Landkreis Kelheim liegen darunter (Quelle: RKI, Stand 05.01.2021, 0 Uhr).

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Der Coronagipfel in Berlin hat die erwartete Lockdown-Verlängerung beschlossen - aber er hat auch zusätzliche neue Regelungen und Beschränkungen festgelegt. Eine davon: Eine Bewegungseinschränkung in Corona-Hotspots.

19.10 Uhr: Mehr Kontakte über Weihnachten: Infizierte Familien in Landshut

Zehn weitere Corona-Todesfälle gab es im Landkreis Landshut. Insgesamt 148 Personen sind in der Region bislang an oder mit Corona verstorben. Die regionalen Krankenhäuser melden derzeit eine leichte Entspannung auf den Covid-Intensivstationen, jedoch eine steigende Zahl an Corona-Patienten auf den Normalstationen.

32 neue positive Corona-Befunde sind am heutigen Dienstag eingegangen, wobei zwölf der Meldungen auf Bürgerinnen und Bürger der Stadt Landshut entfallen sind. Auffällig war, dass es sich meist um mehrere Familienmitglieder oder ganze Familie handelte – die gelockerten Kontaktbeschränkungen über Weihnachten machten sich weiter bemerkbar, so das Landratsamt. Seit Beginn des Infektionsgeschehens wurden insgesamt 6.193 Corona-Fälle festgestellt. 5.409 (+ 61) konnten die häusliche Quarantäne verlassen. Die aktiven Fälle sind mit derzeit 634 im Vergleich zum Vortag weiter gesunken (- 40). Dass über Neujahr und das Wochenende weniger getestet wurde, wirkt sich auch auf die 7-Tages-Inzidenzen aus: In der Stadt Landshut bewegt sich laut Robert-Koch-Institut der Wert weiter um 200 (201,6), im Landkreis ist die in Relation zur Einwohnerzahl gesetzte Zahl der Neuinfektionen innerhalb einer Woche auf 186,4 gesunken. (Stand aller Angaben: 05. Januar 2021)

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Die derzeitige Corona-Situation im Raum Landshut

19.00 Uhr: Landkreis Deggendorf mit Freiwilligendiensten

Im Raum Deggendorf, Plattling und Osterhofen will man wieder Corona-Hilfen beim täglichen Bedarf anbieten - z. B. Einkaufshilfen, Gesprächskontakte etc. Das meldet das Landratsamt. Ansprechpartner sind die Rathäuser in den Gemeinden sowie das "mach-mit"-Freiwilligenzentrum in Deggendorf (Tel. 0991/3100-401 und 0173/ 67 27 172). Die jeweiligen Rathäuser nehmen die individuellen Hilfebedarfe auf und vermitteln selbständig bzw. in Kooperation mit dem "mach mit"- Freiwilligenzentrum.

Neben konkreter Hilfe für den täglichen Bedarf geht es zunehmend auch um die Begleitung von Corona-Angehörigen sowie um Gelegenheiten, in diesen kontaktarmen Zeiten mit anderen Menschen zu reden und sich auszutauschen.

17.15 Uhr: Arberlandkliniken: Personalimpfungen ab nächster Woche

Der Vorstand der Arberlandkliniken Christian Schmitz ist zuversichtlich, dass die verschobenen Impfungen des Klinikpersonals seiner beiden Krankenhäuser ab Montag nachgeholt werden können. Inzwischen sei eine Impfstofflieferung für kommenden Freitag Abend zugesagt, deren Dosen auch für die ersten Impfungen beim Klinikpersonal reichen würden. Am Dienstag nächster Woche soll es dann weitere Impfstofflieferungen geben, so dass, wie geplant, weitergeimpft werden könne. Es dürfe ohnehin nur nach der Prioritätenliste geimpft werden, das heißt als erste sind Pflegekräfte und Ärzte aus Covid-Stationen und aus den Notaufnahmen dran, bei denen ein Kontakt mit infizierten Patienten unvermeidlich ist. In den Arberlandkliniken sollten eigentlich ab heute und für die restliche Woche die ersten 135 Pflegekräfte und Ärzte aus Covid-Stationen und Notaufnahmen geimpft werden. Das hat sich verschoben, weil es keine Impfstofflieferung gab. Auch Impftermine für Senioren aus dem Landkreis mussten deshalb abgesagt und verschoben werden. Christian Schmitz sieht die Lage dennoch "entspannt". Wenn es nächste Woche weitergeht, habe sich die Impfung nur leicht verschoben. In den Arberlandkliniken war in den letzten Wochen immer wieder Personal wegen einer Coronainfektion, Quarantäne oder anderen Erkrankungen ausgefallen. Gleichzeitig sind die Häuser durch viele Covid-19-Patienten belastet.

17.00 Uhr: Landkreis Passau bietet Impfungen im Bus an

Seit dem 27. Dezember laufen im Landkreis Passau die Corona-Schutzimpfungen. In der ersten Phase werden vor allem Personen in Senioren- und Pflegeheimen geimpft. Ab 18. Januar ist dann auch die Registrierung für die weiteren berechtigen Personengruppen der Priorität I nach der Impfverordnung des Bundes möglich. Das meldet die Pressestelle des Landratsamtes.

"Mittlerweile haben wir relativ verlässliche Planungsgrundlagen und wissen schon grob, wann in den nächsten Wochen dem Landkreis Passau Impfstofflieferungen zugeteilt sind. Deshalb können wir noch im Januar den Betrieb im Impfzentrum hochfahren und den Landkreisbewohnern zusätzlich das Angebot eines Impfbusses machen," sagt Landrat Kneidinger. Die Anschreiben an die berechtigten Personengruppen werden in den nächsten Tagen versandt. Diese können sich dann entweder im Impfzentrum oder im Impfbus impfen lassen.

16.10 Uhr: Uwe Brandl hält Bewegungsradius für unkontrollierbar

Einen eingeschränkten Bewegungsradius von 15 Kilometern für Menschen in Corona-Hotspots, über den heute beim Bund-Länder-Treffen diskutiert wurde, hält der Präsident des Deutschen Städte- und Gemeindebunds, Uwe Brandl, für nicht kontrollierbar. Der Bürgermeister von Abensberg erklärte auf BR-Anfrage, dass er zwar Verständnis für eine solche Regelung in Ballungsgebieten habe. Im ländlichen Raum dagegen gebe es bei weitem nicht so viele Bewegungen innerhalb eines Radius von 15 Kilometern wie in einer mittleren Kleinstadt. "Jedes Verbot, jede Beschränkung, die ich nicht kontrollieren, die ich nicht überwachen kann, wird dazu führen, dass es letztendlich die Gesellschaft weniger akzeptiert, als sie eigentlich sollte." Die voraussichtlich anstehende Lockdown-Verlängerung ist laut Brandl nicht vermeidbar. Hier müsse man vor allem überlegen, wie man die Leistungsfähigkeit der Wirtschaft aufrechterhalte und ob ein genereller Lockdown in allen Bereich überhaupt sinnvoll wäre.

16.06: Nachbarschaftshilfen im Landkreis Kelheim

Wie das Landratsamt Kelheim meldet, gibt es folgende Nachbarschaftshilfen im Landkreis:

  • Barbarahilfe Abensberg Felicitas Kirchmann; 09443 3509; fki@stiftung-kirchmann.de
  • Bad Abbach Hermann Kurz; 09405 9590-95; nachbarschaftshilfe@bad-abbach.de
  • Biburg Bettina Danner; 0170 4171947; helferkreis.biburg@gmail.com
  • Elsendorf Gisela Wettberg; 08753 415; gisela.wettberg@gmx.de
  • Ihrlerstein Karla Küchelbacher; 09441 6679788; k.kuechelbacher@gmx.de
  • Kelheim Renate Güßgen; 09441 701-301; renateguessgen@gmx.de
  • Langquaid Melanie Hase; 09452 9397576; melanie.hase@langquaid.de
  • Mainburg Helmut Fichtner; helmut.fichtner@mainburg.de
  • Neustadt/Do. Ursula Brandlmeier; 0175 1855760; ursula.brandlmeier@gmx.de
  • Painten Birgit Tratner; 0151 62674087; michael.rasshofer@painten.de
  • Riedenburg Felicitas Wollschläger, 09442 918180; lici.wollschlaeger@o2online.de
  • Rohr i.NB Johann Riedl; 0151 17450432; johann.jr.riedl@gmx.de
  • Saal Do. Walter Dietz; 09441 8306; walterdietz@gmx.de
  • Teugn Maria Reichl; 09405 9570808; maria-reichl@t-online.de
  • Train Max Renkl; 09444 1266; famrenkl@t.online.de
  • Volkenschwand Jakob Zettl; 08754 910257; jakobzettl@posteo.de
  • Wildenberg Anneliese Büchl; 0172 4096319; anneliese.buechl@t-online.de

15.39 Uhr: Teststation in Dingolfing morgen doch geöffnet

Die Corona-Teststation des Landkreises Dingolfing-Landau in der Industriestraße in Dingolfing ist morgen, 6. Januar, trotz des Feiertags von 10 bis 16 Uhr für dringende Tests nach vorheriger Online-Anmeldung unter www.coronatest-dgf.de oder www.coronatest-dingolfing.de geöffnet. Das meldet das Landratsamt.

10.23 Uhr: Illegale Coronaparty: Wohnungsmieter beleidigt Polizisten

Eine illegale Corona-Party hat die Polizeiinspektion Passau am Montagabend gegen 17.45 Uhr aufgelöst. Bei den Beamten war zuvor eine Mitteilung eingegangen, dass in einer Wohnung in der Sonnenwaldstraße in Tittling (Lkr. Passau) mit mehreren Personen gefeiert wird, wie die Polizei schreibt. Vor Ort verweigerte der 24-jährige Wohnungsmieter den Beamten den Zutritt zur Wohnung. Doch durch die offen stehende Wohnungstür sahen die Beamten, wie drei Personen über den Balkon im ersten Stock aus der Wohnung flüchteten. Außerdem trafen die Polizeibeamten einen 23-jährigen Mitbewohner und einen 26-Jährigen aus dem Landkreis an. Alle drei erhalten nun eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz. Der Wohnungsmieter muss sich außerdem wegen Beleidigung verantworten. Wie die Polizei schreibt, soll er über den Polizeieinsatz so erzürnt gewesen sein, dass er die Beamten mehrfach verbal beleidigt hat.

10.14 Uhr: Erste Impf-Charge im Landkreis Rottal-Inn aufgebraucht

Das Landratsamt Rottal-Inn meldet, dass die erste Charge des Corona-Impfstoffs bereits komplett durch mobile Teams an Bewohner und Pflegepersonal von Alten- und Pflegheimen verimpft wurde. Dieses Vorgehen ist durch die Regierung so vorgegeben worden. Bereits jetzt zeichnet sich laut Landratsamt eine große Nachfrage nach Impfungen in der Eggenfeldener Rottgau-Halle, dem Impfenztrum des Landkreises, ab. Die Impfungen können dort aber erst starten, wenn genügend Impfstoff zur Verfügung steht, was aktuell noch nicht der Fall ist. Um den Ansturm auf die Registrierung bewältigen zu können, hat das Landratsamt zusätzliches Personal für die Telefon-Hotline eingestellt. Trotzdem kann es zu Wartezeiten kommen.

9.41 Uhr: Impfung von Klinik-Personal im Kreis Regen verschoben

In den beiden stark von Corona betroffenen Arberlandkliniken im Landkreis Regen mussten die Impfungen für Pflegekräfte und Ärzte auf den Covid-19-Stationen vorerst wieder abgesagt werden. Grund dafür ist die fehlende Impfstofflieferung, die eigentlich für heute geplant war. Der Landkreis Regen musste deshalb alle für diese Woche geplanten Impfungen im Impfzentrum und über mobile Teams absagen beziehungsweise verschieben. In den beiden Kliniken Viechtach und Zwiesel wären diese Woche 135 Pflegekräfte und Ärzte geimpft worden. Am Samstag soll nun eine neue Lieferung mit 265 Impfdosen kommen.

In den Arberlandkliniken war in den vergangenen Wochen sehr viel Personal ausgefallen. Aktuell sind 83 Beschäftigte nicht im Dienst. Der Landkreis Regen hat momentan eine 7-Tage-Inzidenz von rund 337 Fällen pro 100.000 Einwohner. In den beiden Arberlandkliniken werden derzeit 58 Covid-19-Patienten mit schweren Verläufen behandelt. Weitere sieben Landkreisbürger liegen in anderen Krankenhäusern. Gestern sind erneut drei Menschen aus dem Landkreis an oder mit dem Virus gestorben.

9.11 Uhr: Impf-Hotline der Stadt Passau zusammengebrochen

Passauer Senioren haben enorme Schwierigkeiten, auf die Warteliste für die Corona-Impfung zu kommen. Der Grund: eine Überlastung der Telefon-Hotline. Über 80-jährige impfberechtigte Bürger, die einen entsprechenden Brief der Stadt Passau bekommen haben, brauchen oft mehrere Stunden, um über die Hotline (0851-396-850) telefonisch durchzukommen. Senioren berichten von unzähligen Versuchen, Dauerbelegung und langen Warteschleifen.

Wie die Passauer Neue Presse berichtet, habe es bei der zuständigen Firma (IMS, International Medical Services) alleine am Montagvormittag 4.000 Anrufe gegeben. Die Stadt Passau bestätigte dem BR, dass die Telefonleitungen zur Aufnahme in die Warteliste wegen des großen Andrangs überlastet gewesen seien. Deshalb werde ab heute zusätzlich ein Online-Formular für die Registrierung zur Verfügung stehen. Erfreulich sei allerdings die hohe Impfbereitschaft bei den Passauer Senioren.

Knapp über 1.000 Personen wurden im Stadtgebiet von Passau bereits geimpft. Die Impfung in den Seniorenheimen sei damit nahezu abgeschlossen, heißt es aus dem Rathaus. Die nächste Lieferung mit Impfstoff sei für Samstag angekündigt.

Dienstag, 05.01.2020

19.08 Uhr: Corona-Impfungen in der Stadt Passau

Die ersten Bürgerinnen und Bürger wurden bereits gegen das Coronavirus geimpft, meldet die Stadt Passau. Entsprechend der vorgegebenen Priorisierung wurden zunächst alle impfwilligen Seniorenheimbewohner und die Mitarbeiter geimpft. Im zweiten Schritt sind die über 80-jährigen Personen des Stadtgebiets berechtigt. Dieser Personenkreis wurde bereits mit einem Schreiben informiert. Aufgrund der äußerst großen Nachfrage waren in den letzten Tagen die Telefonleitungen zur Aufnahme in die Warteliste deutlich überlastet. Aus diesem Grund wird ab morgen unter www.passau.de zusätzlich ein Online-Formular für die Registrierung zur Verfügung stehen.

Insgesamt wurden bereits 1.013 Personen im Stadtgebiet geimpft. Vordergründig handelt es sich dabei um Seniorenheimbewohner und um einen Teil der Mitarbeiter der Seniorenheime, die durch die mobilen Impfteams seit dem Start am 27.12.2020 erreicht wurden. Hier ist man mit dem ersten Impfdurchgang nahezu fertig, so die Stadt.

Im Impfzentrum in Kohlbruck wurden an den ersten beiden Öffnungstagen (01. und 02.01.2021) 346 Personen geimpft. Da die weitere Öffnung und auch der weitere Einsatz der mobilen Impfteams von der Impfstofflieferung durch den Freistaat Bayern abhängig ist, können aktuell noch keine regelmäßigen Zeitfenster genannt werden.

Die Personen, die jedoch bereits angeschrieben wurden und demnach für eine Impfung berechtigt sind, können sich weiterhin über die Hotline 0851/396-850 oder online über www.passau.de für die Warteliste registrieren. Sobald ein Impftermin möglich wird, werden diese Personen telefonisch benachrichtigt.

18.42 Uhr: Dingolfing-Landau muss auf Impfstoff-Nachschub warten

Die Nachfrage nach Impf-Terminen war in den ersten Tagen so groß, dass zum aktuellen Zeitpunkt keine Termine mehr vergeben werden können, meldet das Landratsamt Dingolfing-Landau. Die verfügbare Menge an Impfstoff reiche nicht aus, um die eingegangenen Anfragen abzudecken. Termine können erst wieder vergeben werden, sobald eine neue Lieferung an Impfstoff eingetroffen ist.

Weder im Gesundheitsamt noch an der Teststation oder am Bürgertelefon können Termine für das Impfzentrum gebucht werden. Darauf möchte das Landratsamt nochmal hinweisen.

Alle aktuell impfberechtigten Personen werden einen Brief vom Landratsamt mit den Formalitäten und Hinweisen zur Impf-Anmeldung erhalten. Die nächste Impfstoff-Lieferung soll am 9. Januar erfolgen.

Das Robert-Koch-Institut weist für heute eine Sieben-Tage-Inzidenz von 166,5 aus. Aktuell gelten im Landkreis Dingolfing-Landau 206 Personen als infiziert. 59 Personen sind mit oder an Corona verstorben. 2.611 Personen sind seit Beginn der Pandemie positiv auf das Virus getestet worden.

Das Bürgertelefon ist in dieser Woche von 8 bis 12 Uhr unter der Telefonnummer 08731 87-200 erreichbar. Am Mittwoch, Dreikönigstag, ist die Hotline nicht besetzt.

Die Teststation in Dingolfing (Industriestraße) ist an den Werktagen von 11 bis 19 Uhr und samstags von 10 bis 16 Uhr geöffnet und kann nur noch nach vorheriger Terminvereinbarung (www.coronatest-dgf.de oder www.coronatest-dingolfing.de) besucht werden. An Sonn- und Feiertagen ist das Testzentrum geschlossen.

© Landratsamt Dingolfing-Landau
Bildrechte: Landratsamt Dingolfing-Landau

Öffnungszeiten der Teststation in Dingolfing

18.05 Uhr: Impfzentrum: 90 Personen im Lkr. Landshut geimpft

Am zentralen Impfzentrum des Landkreises Landshut in Kumhausen-Preisenberg sind am Vormittag die ersten 90 Immunisierungen gegen das Coronavirus vorgenommen worden. Das meldet das Landratsamt.

Der Impfstoff war ursprünglich für die mobilen Impfteams vorgesehen, die die Bewohner und das Personal in den Alten- und Pflegeheimen im Landkreis behandeln sollten. Da aber kurzfristig nicht alle Impfdosen in diesem Rahmen verabreicht werden konnten, wurden kurzerhand 90 Personen ins Impfzentrum in Kumhausen eingeladen, um sich impfen zu lassen: Bürgerinnen und Bürger über 80 Jahre, die sich bereits vormerken haben lassen, aber auch Mitglieder der mobilen Impfteams oder Mitarbeiter im Rettungsdienst und Hilfsorganisationen.

Die Nachfrage an Impfungen ist ungebrochen, meldet der Landkreis: Über 1.300 Mails mit Vormerkungen haben die Mitarbeiter erreicht, hinzu kommen zahlreiche Anrufe unter der Tel. 0871 408-5560: "Wir bitten um Verständnis, dass nicht gleich jeder Anrufer durchkommt. Unsere Mitarbeiter tun alles, um die Hotline bedienen zu können." Deshalb empfiehlt der Landkreis, so gut es geht auf die Anmeldung per E-Mail (impftermine@landkreis-landshut.de) bzw. Online-Formular (abrufbar unter https://www.landkreis-landshut.de/Landratsamt/Corona/Impfzentrum.aspx) zurückzugreifen.

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zentrales Impfzentrum des Landkreises Landshut in Kumhausen-Preisenberg

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Die Corona-Lage im Landkreis Landshut

17.47 Uhr: Landkreis Deggendorf erlässt Allgemeinverfügung

Der Landkreis Deggendorf hat derzeit laut RKI eine Sieben-Tage-Inzidenz von 360,7 und verhängt deshalb per Allgemeinverfügung strengere Regeln. Diese gelten ab morgen bis zunächst Sonntag (10.01.). Das geht aus einer Pressemitteilung des Landratsamtes hervor. Derzeit sind im Landkreis sechs Einrichtungen von Corona betroffen, darunter auch das Ankerzentrum in der Stadtfeldstraße. Etwa 170 Fälle gebe es in den Einrichtungen, in denen diese Woche Reihentestungen starten. Die Allgemeinverfügung schränkt Veranstaltungen – auch unter freiem Himmel – in Dauer und Anzahl der Teilnehmer ein (max. zehn Teilnehmer, max. eine Stunde, ortsfest). Außerdem ist das Abnehmen der Mund-Nasen-Bedeckung verboten, auch nicht zum Essen, Trinken oder Rauchen. Auch die Vorgaben für Besuche von Heimbewohnern wurden verschärft. Bislang wurden im Landkreis Deggendorf 875 Heimbewohner sowie medizinisches Personal von mobilen Impfteams geimpft. Es gibt 1.200 weitere Impf-Anmeldungen.

16.05 Uhr: Impfstofflieferung stockt auch im Landkreis Regen

Auch im Landkreis Regen kann vorerst nicht mehr weiter geimpft werden. Wie das Landratsamt heute bekanntgab, kommt die eigentlich für morgen vorgesehene Impfstofflieferung nun doch nicht. Neuer Impfstoff wird frühestens am Samstag geliefert, wie bei allen Impfzentren in Bayern. Dabei ist aber noch unklar, wie hoch die Menge sein wird. Der Landkreis hat nun alle Impfungen, die für diese Woche im Impfzentrum Regen eingeplant gewesen wären, verschoben, ebenso die geplanten Impfungen der mobilen Impfteams in Senioren-und Pflegeheimen. Die betroffenen Landkreisbürger wurden informiert: Sie haben neue Termine bekommen. Wenn neuer Impfstoff kommt, will man schwerpunktmäßig mobile Teams in Kliniken und Pflegeeinrichtungen schicken. Vor diesem Hintergrund und wegen der bisher geringen Liefermengen an Impfstoff geht der Landkreis Regen davon aus, dass nicht alle Impfwilligen, die derzeit höchste Priorität haben - vor allem also die über 80-Jährigen und Pflegeheimbewohner - tatsächlich noch im Januar geimpft werden können.

15.25 Uhr: Über 1.200 Impf-Anmeldungen in Deggendorf

Eine Woche nach Beginn der Telefonanmeldungen für einen Impftermin für die über 80-Jährigen im Landkreis Deggendorf haben sich bereits über 1.200 Bürger angemeldet. Das sagte ein Pressesprecher des Landratsamts Deggendorf dem BR auf Anfrage. Das Anrufaufkommen sei demnach "sehr hoch". Die Leitungen seien "manchmal" belegt, wie der Sprecher bestätigte. Deswegen werden die Kapazitäten jetzt erhöht: Bisher war der private Rettungsdienst Stadler aus Freyung mit der Hotline des Landratsamts Deggendorf für die Impfanmeldung betreut. Zu Beginn gab es dort zwei Leitungen. Mittlerweile nehmen beim Rettungsdienst bis zu sechs Angestellte die Telefonate für die Anmeldungen entgegen. Auch das Landratsamt Deggendorf selbst will seine Kapazitäten erhöhen, sodass insgesamt bis zu zwölf Leute die Anrufe entgegennehmen können. "Da sind wir gerade am Organisieren", so der Pressesprecher. Weiter heißt es vom Landratsamt, dass man froh sei, dass die Impfbereitschaft so hoch sei. Dennoch wird um Geduld gebeten – genaue Impftermine können derzeit nicht vergeben oder genannt werden. Das Landratsamt Deggendorf ist wie jedes andere von der Lieferkette abhängig.

Ab 15. Januar soll die Terminplanung mittels der eigenen Impfstoff-Software von Bayern "Bayerisches Impfmanagement gegen Corona" organisiert werden. Wenn genug Impfstoff bereit steht, werden die Vorgemerkten vom Landratsamt kontaktiert, um einen genauen Impftermin auszumachen. Das Impfzentrum in Deggendorf soll laut Landratsamt noch im Januar geöffnet werden, damit die vorgemerkten Landkreisbewohner geimpft werden können.

5.19 Uhr: Intensivbetten stellenweise weiter knapp

In Niederbayern ist die Situation auf den Intensivstationen der Krankenhäuser aufgrund der Corona-Pandemie weiter angespannt. Im Landkreis Landshut sind laut Robert-Koch-Institut aktuell beispielsweise keine Intensivbetten mehr frei (Stand 04.01.2020, 5.19 Uhr). Hier sind die Hälfte aller Intensivbetten mit Covid-19 Patienten belegt. Die Stadt Landshut hat dagegen noch acht Betten frei. Von den 36 belegten Betten fallen acht auf Covid-19 Patienten. Im Landkreis Straubing-Bogen ist aktuell nur ein Intensivbett frei, im Landkreis Regen zwei, im Landkreis Freyung-Grafenau drei.

Montag, 04.01.2021

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