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Corona-Ticker Niederbayern: Polizei greift gegen Verstöße durch | BR24

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Bildrechte: Sven Simon/Frank Hoermann/picture-alliance

Die Polizei kontrolliert einen Kleintransporter (Symbolbild)

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    Corona-Ticker Niederbayern: Polizei greift gegen Verstöße durch

    Die Polizei in Niederbayern hat am Wochenende bei Verstößen gegen die Corona-Regeln durchgegriffen. Unter anderem wurden mehrere Fahrzeuge mit zu vielen Insassen aus verschiedenen Haushalten kontrolliert. Mehr Corona-News aus Niederbayern im Ticker:

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    Von
    • BR24 Redaktion

    Die wichtigsten Corona-News des Tages aus Niederbayern

    • Polizei in Niederbayern greift gegen Corona-Verstöße durch (07.03.2021, 15 Uhr)
    • Maskenpflicht in Deggendorf, Ausgangssperre im Landkreis (06.03.2021, 17:00 Uhr)
    • Nächtliche Ausgangssperre im Kreis Dingolfing-Landau (06.03.2021, 10.40 Uhr)

    Corona-Neuinfektionen in Niederbayern pro Tag

    Entwicklung der Corona-Kurve in Niederbayern

    15:00 Uhr: Polizei in Niederbayern greift gegen Corona-Verstöße durch

    Die Polizei in Niederbayern hat am Wochenende bei Verstößen gegen die geltenden Corona-Regeln durchgegriffen und mehrere Partys aufgelöst. In Büchlberg (Lkr. Passau) hat die Polizei eine private Feier aufgelöst, bei der 13 Personen aus fünf verschiedenen Haushalten zusammengekommen waren. Die Feiernden im Alter zwischen 19 und 54 Jahre wurden wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt. In Wallersdorf (Lkr. Dingolfing-Landau) löste die Polizei ebenfalls eine Feier auf, hier mit sieben Personen aus verschiedenen Haushalten. In beiden Fällen hatte die Polizei Hinweise aus der Bevölkerung erhalten und daraufhin eingegriffen.

    In Deggendorf kontrollierte die Polizei ein Studentenwohnheim nachdem sich ein Bewohner über zu laute Musik beschwert hatte. Gegen 13 Personen wurde ein Platzverweis ausgesprochen.

    Außerdem haben Beamte in Simbach am Inn (Lkr. Rottal-Inn) und Pfarrkirchen zwei Fahrzeuge aufgehalten, in denen jeweils vier Personen aus unterschiedlichen Haushalten unterwegs waren. Auch auf diese Personen kommt ein Bußgeldverfahren zu.

    Sonntag, 07. März 2021

    17.45 Uhr: Schulen und Kitas im Kreis Passau bleiben geschlossen

    Die Schulen und Kitas im Landkreis Passau bleiben am Montag und Dienstag geschlossen. Das geht aus einer Mitteilung des Landratsamts hervor. Hintergrund seien schwankende Inzidenzen in den vergangenen Tagen mit deutlicher Tendenz über 100. Notbetreuungsangebote gibt es weiterhin. Auch die Regelungen für Jahrgangsstufen, die sich seit 1. Februar im Wechsel- oder Präsenzunterricht befinden, bleiben von der Maßnahme unberührt. Anfang kommender Woche soll über das weitere Vorgehen entschieden werden.

    17.00 Uhr: Maskenpflicht in Deggendorf, Ausgangssperre und geschlossene Schulen im Landkreis

    Das Landratsamt Deggendorf hat für Teile der Stadt Deggendorf eine Maskenpflicht von 11 Uhr bis 21 Uhr angeordnet. Die Behörde begründet den Schritt mit den ansteckenderen Virusmutationen und verbindet die Ankündigung auch mit Kritik: In Warteschlangen für "To Go"-Angebote der Gastronomie würde oft kein Abstand eingehalten und keine Maske getragen. Auch an der Donaupromenade seien bei schönem Wetter viele Menschen ohne Maske unterwegs. Hier gilt nun ab Sonntag eine Maskenpflicht, ebenso in den Deichgärten auf der Parkgarage und auf mehreren Fuß- und Radwegen. Die Maskenpflicht umfasst außerdem den oberen Stadtplatz, den Luitpoldplatz, den Michael-Fischer-Platz, die Bahnhofstraße, die Pfleggasse und weitere Straßen, Gassen und Plätze.

    Ab Sonntag gilt im Landkreis Deggendorf auch eine nächtliche Ausgangssperre von 22 bis 5 Uhr. Der Landkreis liegt bei der 7-Tage-Inzidenz aktuell bei 106. Die Schulen bleiben zu und machen Distanzunterricht, Abschlussklassen bleiben im Wechselunterricht. Kitas sind geschlossen, es gibt nur eine Notbetreuung.

    10.40 Uhr: Nächtliche Ausgangssperre im Kreis Dingolfing-Landau

    Wegen einer erhöhten Zahl an Neuinfektionen innerhalb der vergangenen sieben Tage gibt es ab Samstag im Landkreis Dingolfing-Landau wieder eine nächtliche Ausgangssperre. Das geht aus einer Mitteilung des Landratsamts hervor. Die Ausgangssperre gilt zwischen 22 Uhr abends und fünf Uhr morgens.

    Samstag, 06. März 2021

    18.04 Uhr: "Impfdrängelei" in der JVA Landshut

    Der Leiter der Justizvollzugsanstalt Landshut hat sich für das Nichteinhalten der Impfreihenfolge entschuldigt. Das geht aus einer Pressemitteilung der JVA von heute hervor. "Das tut mir aufrichtig leid. Ich bedauere, dass es mit der Stadt Landshut zu Missverständnissen gekommen ist", wird der Anstaltsleiter zitiert.

    Hintergrund waren laut gewordene Vorwürfe, dass 69 Bedienstete der JVA Landshut bereits Ende Januar eine Erstimpfung erhalten hatten. Darunter auch zwei Mitarbeitende, die nicht vorrangig geimpft werden hätten sollen.

    Die Mitglieder des Anstaltsbeirates zeigten sich zufrieden über die Aufarbeitung, heißt es. Eine Wiederholung so eines Vorfalls sei ausgeschlossen.

    14.51 Uhr: Zahlen in Freyung-Grafenau steigen stark an

    Im Landkreis Freyung-Grafenau steigen die Infektionszahlen stark an. Über die Ursachen rätseln die Behörden noch: Die 7-Tage-Inzidenz je 100.000 Einwohner habe sich in der vergangene Woche verdoppelt - von knapp 70 auf 150. Die Folge: Fast nur noch Distanzunterricht und Ausgangssperre für alle. Eine positive Tendenz zeichne sich in der Gesamtschau nicht mehr ab, heißt es in einer Pressemitteilung aus dem Landratsamt.

    14.14 Uhr: IHK Niederbayern kritisiert Corona-Neuregelung

    Kritk an den neuen Regeln der Staatsregierung in der Corona-Pandemie kommt von der IHK Niederbayern. Für Hauptgeschäftsführer Alexander Schreiner sei die Neuregelung nicht der große Schritt Richtung Freiheit, heißt es in einer Pressemitteilung. Schreiner: "Das Gegenteil ist der Fall. Der starre Blick auf die Inzidenzwerte ist weiterhin der alles entscheidende Faktor, an dem sich die Öffnungen orientieren."

    Mit den vorgelegten Beschlüssen sei das Corona-Chaos jetzt perfekt, denn täglich schwankende Inzidenzwerte böten den betroffenen Branchen weder Planungsgrundlage noch eine tragfähige Perspektive. Schreiner spricht weiter von einer Ungleichbehandlung einzelner Teilbranchen: "Es ist nicht ersichtlich, warum ein Gartenmöbel-Center ein höheres Infektionsrisiko als ein Baumarkt aufweisen soll oder warum das Modegeschäft ein gefährlicher Ort als Buchhandlung ist." Das so genannte Termin-Shopping als Alternative zum Einkaufen sei kein Allheilmittel. Es bringe weniger Umsatz bei vollen Betriebs- und Personalkosten.

    13.45 Uhr: Impfbus in Vilsbiburg ist gestartet

    Der Impfbus hat in Vilsbiburg bereits rund 100 Personen gegen das Coronavirus immunisiert. Dabei handelte es sich vornehmlich um Erziehungs- und Lehrpersonal, das mit dem Präparat von AstraZeneca geimpft wurde.Das meldet das Landratsamt Landshut.Neben den Impfungen vor Ort hat der Impfbus auch einige Impfdosen des Anbieters Biontech nach Vilsbiburg gebracht, die auch an Patienten über 65 Jahre verimpft werden können. In Abstimmung mit dem ärztlichen Leiter des Impfzentrums, Dr. Uwe Schubart, haben Hausärzte der Region diese Impfdosen abgeholt, um immobile Patienten über 80 Jahre zu impfen, die der höchsten Priorisierungsgruppe angehören.

    Freitag, 05. März 2021

    13.52 Uhr: Vor einem Jahr: Zweiter Coronapatient in Niederbayern

    Vor genau einem Jahr wurde der zweite Corona-Fall in Niederbayern bekannt: Auch er wurde ins Klinikum Passau eingeliefert. Der allererste Coronafall in Niederbayern, der einen Tag vorher bekannt geworden war, war ein 59-jähriger Mann aus Vilshofen (Lkr. Passau), der sich wohl beim Skiurlaub in Italien angesteckt hatte. Er wurde im Klinikum Passau auf einer Isolierstation behandelt, da er hohes Fieber hatte.

    11.04 Uhr: Impfkommission berät über Einzelfallentscheidungen

    Wie das Landratsamt Freyung-Grafenau meldet, hat das Staatsministerium für Gesundheit und Pflege eine Impfkommission eingerichtet. Seit 1. März ist die Bayerische Impfkommission in der Geschäftsstelle Marchionistraße 15, 81377 München sowie per E-Mail (antrag@impfkommission.bayern) und auf der Website www.impfkommission.bayern zu erreichen.

    Es wird über Fälle von Personen entschieden, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein sehr hohes oder hohes bzw. erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht, aber gerade keine der ausdrücklich in der Coronavirus-Impfverordnung benannten Erkrankungen vorliegt. Diese könnten dann schneller geimpft werden.

    8.30 Uhr: Im Landkreis Landshut rollt ab morgen der Impfbus

    Durch den Impfbus im Kreis Landshut sollen mehr Corona-Impfungen in die Fläche gebracht werden. Erster Halt ist morgen die Vilstalhalle Vilsbiburg.

    Die ersten Personen mit Wohnsitz in Vilsbiburg, die an diesem Tag am Bus geimpft werden sollen, haben bereits eine Terminbestätigung erhalten. Es handelt sich um Bürgerinnen und Bürger der obersten beiden Prioritätsstufen. Sie werden mit dem Impfstoff von AstraZeneca geimpft, da dieser am besten zu transportieren ist, heißt es aus dem Landratsamt. Es sind keine spontanen Anmeldungen vor Ort möglich.

    Geimpft werden rund 100 Menschen pro Tag. Zeitgleich wird der Bus eine gewisse Zahl an Impfdosen mitbringen, die von ansässigen Hausärzten in erster Linie an immobile Patienten der Generation Ü80 vor Ort verabreicht werden. Nächste Station des Impfbusses ist dann am Montag die Mehrzweckhalle Rottenburg.

    Donnerstag, 04. März 2021

    16.08 Uhr: Ein Jahr Corona in Niederbayern

    Heute vor einem Jahr wurde der erste Coronavirus-Fall in Niederbayern bestätigt. Der damalige Patient kam aus Vilshofen im Kreis Passau und wurde dort mit leichten Symptomen ins Krankenhaus eingeliefert und isoliert. Der Mann hatte sich bei einem Urlaubsaufenthalt mit dem Virus angesteckt.

    Mit ihm waren es am 3. März 2020 insgesamt 22 bestätigte Coronavirus-Fälle in Bayern. Stand heute haben sich seit Beginn der Pandemie im Freistaat rund 440.000 Menschen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert.

    Die aktuellen Corona-Zahlen in Bayern können Sie hier nachlesen

    14.02 Uhr: Grenzkontrollen zu Tschechien verlängert

    Die Bundesregierung hat die Kontrollen an den Grenzen zu Tschechien bis zum 17. März verlängert. Das betrifft auch die niederbayerischen Grenzübergänge. Die Infektionslage in Tschechien habe sich weiter verschlechtert, sagte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums.

    Währenddessen melden die tschechischen Krankenhäuser eine Rekordzahl an Covid-19-Patienten: Aktuell werden über 8.000 Menschen stationär behandelt. Das ist der höchste Wert seit Beginn der Corona-Pandemie, wie heute aus den Daten des Gesundheitsministeriums hervorging. Darunter waren mehr als 1.600 besonders schwere Fälle, die künstlich beamtet werden müssen. Innerhalb von sieben Tagen steckten sich in Tschechien nach Berechnungen mehr als 780 Menschen je 100.000 Einwohner an.

    10.30 Uhr: Niederbayerischen Heilbäder bereit für Wiedereröffnung

    In einem Brief an die Staatskanzlei hat sich der niederbayerische Bezirkstagspräsident Olaf Heinrich für eine baldige Wiederöffnung und einen konkreten Zeitplan für die Öffnung der Thermen in Bad Abbach, Bad Gögging, Bad Füssing, Bad Griesbach sowie in Bad Birnbach eingesetzt.

    Zuvor hatte es eine Videokonferenz mit den Werkleitungen der fünf niederbayerischen Heil- und Thermalbäder gegeben. Dabei hieß es, dass die Schutzmaßnahmen in den Thermen laufend aktualisiert und stetig geprüft würden, sodass eine Wiedereröffnung operativ jederzeit möglich sei. Die Zeit der Schließung wurde zuletzt für Instandhaltung und Weiterführung bereits geplanter Investitionen genutzt.

    Mittwoch, 03. März 2021

    16.20 Uhr: In Landshut werden nun auch Lehrer geimpft

    Im Impfzentrum des Landkreises Landshut geht der Betrieb weiter voran: Ab morgen werden auch Lehrkräfte aus Grund- und Förderschulen geimpft. Aktuell haben sich rund 25.000 Personen für eine Impfung angemeldet - das Impfzentrum bittet aber dringend darum, dass sich bereits jetzt alle Impfwilligen über www.impfzentren.bayern registrieren, egal wie alt sie sind oder welcher Berufsgruppe sie angehören. Denn so kann bei einer möglichen Anpassung der Priorisierungsgruppen schnell reagiert und der Impffortschritt lückenlos vorangetrieben werden, so das Landratsamt Landshut.

    16.07 Uhr: Schulbetrieb in Passau bleibt bis einschließlich Freitag

    "Nach Beurteilung der bisherigen Entwicklung der Neuinfektionen in dieser Woche kann heute mitgeteilt werden, dass die Schulen bis einschließlich Freitag, 5. März, für den Wechsel- bzw. Präsenzunterricht sowie die Kitas geöffnet sind." Das meldet die Stadt Passau heute. Zum Ende der Woche werde die Lage neu entsprechend der dann gültigen Inzidenzzahlen bewertet und über das Ergebnis informiert.

    15.41 Uhr: Impfung - In Passau ist die nächste Altersgruppe dran

    Die Impfungen gegen das Coronavirus scheinen in Passau gut voranzukommen: Wie die Stadt heute mitteilte, sind bereits Senioren und Seniorinnen im Alter zwischen 70 und 80 Jahren an der Reihe.

    Insgesamt würden 5.500 Frauen und Männer dieser Altersgruppe in diesen Tagen ein Schreiben mit allen Informationen zur Corona-Impfung erhalten. Dazu OB Jürgen Dupper (SPD): "Ich möchte ausdrücklich dazu animieren, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Nur wenn sich die große Mehrheit der Bevölkerung impfen lässt, kann die sogenannte Herdenimmunisierung erreicht werden. So besteht die Möglichkeit, dass wir im Laufe des Jahres wieder einigermaßen unser gewohntes Leben zurückerhalten." Voraussetzung für einen Impftermin ist eine Registrierung über das Online-Portal des Bayerischen Gesundheitsministerium. Sobald ein Impftermin angeboten werden kann, werden die entsprechenden Personen benachrichtigt.

    Seit dem Start der Impfaktion Ende Dezember konnten in Passau bereits rund 5.000 Männer und Frauen gegen das Coronavirus geimpft werden. Dabei handelt es sich gemäß Impfverordnung um Angehörige der höchsten Priorität, also Bürger und Bürgerinnen über 80 Jahre, insbesondere Bewohner und Mitarbeitende von Alten- und Pflegeeinrichtungen, sowie Personal aus Gesundheitsbereichen.

    13.35 Uhr: Kunstausstellung im Impfzentrum Straubing wird größer

    Die außergewöhnliche Kunstausstellung im Straubinger Impfzentrum wird größer: Das teilte die Gemeinschaft Bildender Künstler (GBK) mit. Da das Impfzentrum am Hagen (Messehalle) in Straubing erweitert wird, wird somit auch die Ausstellungsfläche größer – und zwar um elf Container und einen großen Warteraum. Nur mit einem Hubsteiger und der hydraulischen Absenkung der Metallkonstruktion konnten weitere elf großformatige Arbeiten der Künstler mithilfe von Ehrenamtlichen der Freiwilligen Feuerwehr und des THW unter dem Dach der Messehalle aufgehängt werden. Wie es heißt, ist die Ausstellung der GBK im Impfzentrum mit insgesamt 55 Arbeiten, 142 Bildern und Objekten von 43 Künstlern die bisher größte Kunstausstellung, die bislang von der Gemeinschaft Bildender Künstler gestemmt wurde - und das in Corona-Zeiten. Hintergrund: Die Initiative "Kunst im Impfzentrum" der niederbayerischen Künstlergemeinschaft in Straubing schlug hohe Wellen und diente anderen Impfzentren als Vorbild. In Impfzentren wie Trier, Oberhaching und Regensburg hängen jetzt auch Kunstwerke nach dem Straubinger Vorbild.

    © Gemeinschaft Bildender Künstler (GBK) Straubing
    Bildrechte: Gemeinschaft Bildender Künstler (GBK) Straubing

    Die Ausstellung im Impfzentrum

    Dienstag, 02. März 2021

    19.26 Uhr: Kein Corona beim Deggendorfer SC

    Beim Eishockey-Oberligisten Deggendorfer SC konnte der Verdacht auf Corona-Infektionen bei mehreren Spieler ausgeräumt werden. Das hat der Verein am Abend mitgeteilt.

    Nachdem die Schnelltests am vergangenen Freitag keine endgültige Klarheit gebracht hatten, wurden PCR-Tests durchgeführt, heißt es. Diese seien negativ ausgefallen. Die Mannschaft nahm deshalb heute das Training wieder auf, so der Verein.

    Die am vergangenen Wochenende abgesagten Spiele gegen die Eisbären Regensburg und die Starbulls Rosenheim werden am 12. und 14. März nachgeholt.

    17.45 Uhr: Nächtliche Ausgangssperre in Passau wird aufgehoben

    Ab Dienstag 0 Uhr wird die nächtliche Ausgangssperre in der Stadt Passau aufgehoben. Das teilte die Stadt heute mit. Die Inzidenz habe demnach an sieben Tagen hintereinander den Wert von 100 unterschritten. Laut Robert-Koch-Institut (RKI) liegt der Inzidenzwert für die Stadt Passau aktuell bei 83,3.

    17.24 Uhr: Impfdrängelei? Lebenshilfe Landshut nimmt Stellung

    Die Geschäftsführerin der Lebenshilfe Landshut hat heute zu Vorwürfen der Impfdrängelei Stellung genommen. In der ersten Impfverordnung seien die Einrichtungen der Behindertenhilfe gar nicht aufgeführt gewesen. Nach kurzer Erfahrungszeit der Impfzentren habe sich herausgestellt, dass die Impfbereitschaft - zum Beispiel die der Mitarbeiter der Kliniken oder Seniorenheime - weit niedriger war als geplant. Weiter konnte in Einrichtungen mit akutem Infektionsgeschehen nicht geimpft werden. Damit rückte der stationäre Bereich der Behindertenhilfe für einige Wochen in die höchste Priorität auf.

    Ab 31.12.2020 wurde spontan in den ersten Wohnheimen der Lebenshilfe geimpft. In Folge konnte fast allen Mitarbeitern und Betreuten der Wohnheime und im ambulanten Bereich Impfungen angeboten werden, heißt es in der Stellungnahme. Mit dem Beginn der Impfungen sei aber zum Beispiel auch bei der Lebenshilfe das Problem aufgetauter übriger Impfdosen aufgetaucht. Sie habe damals nach bestem Wissen und Gewissen kurzfristig die Mitarbeiter gefragt, die in diesem Zeitraum anwesend waren und in der extremen Situation ihre Mithilfe im stationären Bereich im Notfall angeboten hatten, so die Lebenshilfe Landshut.

    Am Wochenende war ein Banner an der Geschäftsstelle angebracht worden. Darauf war von einem "Impfskandal" die Rede. Während Behinderte und Betreuer noch leer ausgingen, sei die Verwaltung bereits geimpft worden.

    16.20 Uhr: Wieder Ausgangssperre und Distanzunterricht in FRG

    Wie das Landratsamt heute mitteilt, macht das verstärkte Infektionsgeschehen im Landkreis Freyung-Grafenau wieder einen Wechsel in den Distanzunterricht und erneute Ausgangssperren nötig. Ab Mittwoch findet also in Schulen kein Präsenzunterricht mehr statt und schulvorbereitende Einrichtungen sowie die Regelbetreuung in Kindertagesstätten werden geschlossen. Seit Montag liege die Inzidenz im Landkreis erneut über 100, zudem rechne man mit einem weiteren Anstieg, heißt es aus der Behörde. Derzeit liegt der Inzidenzwert bei 100,8.

    Eine Ausnahme gilt für die Klassen, die bereits seit 1. Februar im Wechselunterricht waren. Somit dürfen der Abiturjahrgang, die Abschlussklassen an FOS und BOS sowie die Abschlussschüler aller beruflichen Schulen, deren Prüfungen vor den Osterferien stattfinden - wie schon im Februar - die Schulen besuchen. Eine Notbetreuung müsse es zudem in den Kindertagesstätten geben.

    Die Ausgangssperre gilt ab morgen jeweils von 22 bis 5 Uhr. Sie war seit dem 23. Februar wegen sinkender Infektionszahlen entfallen. Nun muss die Inzidenz an mindestens sieben aufeinander folgenden Tagen unter dem Wert 100 liegen, damit sie wieder aufgehoben werden kann.

    9.57 Uhr: Dehoga-Aktion "Gedeckter Tisch" in Bayerwald-Urlaubsorten

    Die beiden Urlaubsorte Bodenmais und Sankt Englmar im Bayerischen Wald nehmen heute an der Aktion "Gedeckter Tisch" teil, zu der der Bayerische Hotel-und Gaststättenverband (Dehoga Bayern) bayernweit aufgerufen hat. An zentralen Plätzen sollen Gastronomen und Hoteliers einen gedeckten Tisch oder ein gemachtes Bett aufstellen und damit eine Öffnungsperspektive für die Branche fordern.

    Mit dem "stillen Protest" , wie es in einer Presseerklärung des Dehoga Bayern heißt, will der Verband im Vorfeld der Bund-Länder-Gespräche zum Lockdown, die für Mittwoch geplant sind, auf die "existenbedrohende Lage" von Gastronomie und Tourismus hinweisen. Die Branche befinde sich seit November und damit fast vier Monate ununterbrochen im Lockdown. Ein baldiges Ende sei noch immer nicht in Sicht. Es gehe "nicht um Öffnungen auf Kosten der Gesundheit oder um jeden Preis", so der Verband, sondern "um verlässliche Perspektiven". In Bodenmais werden heute um 11 Uhr vor dem Rathaus ein gedeckter Tisch und ein gemachtes Bett aufgestellt. In Sankt Englmar wird beides um 13 Uhr auf dem neuen Waldturm am Waldwipfelweg aufgebaut.

    6.16 Uhr: Gemischte Situationen in Schulen von Stadt und Landkreis Passau

    Stadt und Landkreis Passau starten unterschiedlich in die erste Märzwoche, was die Schulsituation angeht. In der Stadt Passau liegt der Inzidenzwert aktuell laut Robert Koch-Institut bei 83,3. Wie das Schulamt mitteilt, wird bis einschließlich Mittwoch, 3. März, definitiv Wechsel- oder Präsenzunterricht durchgeführt. Auch die Kitas sind geöffnet.

    Im Landkreis Passau muss am Montag und Dienstag auf alle Fälle Distanzunterricht stattfinden. Laut RKI liegt der 7-Tage-Wert aktuell bei 114,2. Wie es weitergeht, soll zeitnah entschieden werden.

    Montag, 01. März 2021

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