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Corona-Ticker Niederbayern: Regener dürfen nachts wieder raus | BR24

© dpa-Bildfunk/Armin Weigel

Die Kreisstadt Regen

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    Corona-Ticker Niederbayern: Regener dürfen nachts wieder raus

    Die nächtliche Ausgangssperre im Landkreis Regen wurde - zumindest vorläufig - augehoben. Wegen der Corona-Pandemie hat sich die Zahl der Gäste in Landshut fast halbiert. Mehr Corona-News aus Niederbayern im Ticker:

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    • BR24 Redaktion

    Die wichtigsten Corona-News des Tages aus Niederbayern

    • Landkreis Regen: Vorläufiges Ende der nächtlichen Ausgangssperre (25.02.2021, 15.48 Uhr)
    • Wegen Corona - Zahl der Gäste in Landshut fast halbiert (25.02.2021, 12.23)
    • Polizei in Passau kontrolliert an Innpromenade (25.02.2021, 10.19 Uhr)
    • Impfbus Landshut - Die Route steht (25.02.2021, 9.05 Uhr)
    • Coronavirus: Weitere Artikel und Hintergründe finden Sie hier.

    Corona-Neuinfektionen in Niederbayern pro Tag

    Entwicklung der Corona-Kurve in Niederbayern

    15.48 Uhr: Nächtliche Ausgangssperre endet vorläufig im Kreis Regen

    Die nächtliche Ausgangssperre im Landkreis Regen, die dort schon seit Dezember ohne Unterbrechung gegolten hatte, ist ab sofort aufgehoben. Das hat der Landkreis im Amtsblatt bekannt gegeben. Grund für die Lockerung: Die Inzidenz liegt seit sieben Tagen in Folge unter 100.

    Landrätin Rita Röhrl (SPD) hofft, "dass sich die Lage im Landkreis stabilisiert und Tage der Ausgangssperre nicht wiederkommen". Ganz sicher ist das aber nicht. Denn nach mehreren Coronafällen in einer Großfamilie und anderen Neuinfektionen ist die Inzidenz diese Woche wieder auf knapp unter 100 angestiegen. Heute lag sie bei 98,2.

    Sollte der Inzidenzwert morgen über 100 steigen, muss die Lockerung wieder auf den Prüfstand, ebenso die Öffnung der Schulen. Unabhängig davon gelten weiterhin die bisherigen Auflagen, wonach man die Wohnung nur aus einem triftigen Grund verlassen darf und sich auch nur ein Haushalt mit einer weiteren Person treffen darf.

    12.23 Uhr: Weniger Übernachtungen in Landshut wegen Corona

    Die Corona-Pandemie hat auch den Tourismus in der Stadt Landshut hart getroffen. Wie die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) mitteilt, haben im vergangenen Jahr nur noch rund 77.300 Gäste die mittelalterliche Stadt besucht. Das seien gut halb so viele wie im Vorjahr. Die Gewerkschaft beruft sich hierbei auf aktuelle Zahlen des Statistischen Landesamts. Auch im Landkreis Landshut haben sich die Zahlen fast halbiert.

    Das Gastgewerbe erlebe eine historisch einmalige Krise, die auch die Beschäftigten mit voller Wucht treffe, so Kurt Haberl, Geschäftsführer der NGG-Region Niederbayern. Er fordert einen Plan, wie es im März weitergehen soll.

    Am 3. März verhandeln Bundeskanzlerin Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder über Lockerungen der aktuellen Corona-Maßnahmen.

    10.19 Uhr: Polizei in Passau kontrolliert an Innpromenade

    Die Polizei Passau macht ernst in Sachen Kontrollen auf der Innpromenade. Nach den nicht corona-konformen Ansammlungen vergangenes Wochenende sind jetzt verstärkt Streifen unterwegs. Tatsächlich gab es einige Anzeigen.

    Die Beamten schauten am Mittwoch (24.2.) zusammen mit der Sicherheitswacht auf der Passauer Flaniermeile nach, ob geltende Hygienevorschriften eingehalten werden. Insgesamt seien Personen "im hohen zweistelligen Bereich" kontrolliert worden, heißt es. Zehn Verstöße wurden festgestellt und angezeigt, unter anderem wegen Alkoholverbot, Nichteinhaltung der Maskenpflicht und Kontaktbeschränkung.

    Vor allem am vergangenen Sonntag hatten Spaziergänger und Sonnenhungrige – vor allem Studenten – zu hunderten die Innpromenade bevölkert. Viele hielten sich nicht an die geltenden Corona-Regeln. Darauf kündigte die Polizei verstärkte Kontrollen an.

    9.05 Uhr: Impfbus Landshut - Die Route steht

    Der Fahrplan für den Impfbus im Landkreis Landshut steht. Er wird jeden Tag an einem anderen, fest definierten Ort zu finden sein, heißt es aus dem Landratsamt. Wann der Impfbus an den Start gehen kann, ist aber noch nicht klar und abhängig von der Lieferung und Zuteilung an transportablen Impfdosen, die durch Freistaat und Bund erfolgen.

    Der Landkreis wird künftig in acht Impfgebiete aufgeteilt. Sieben davon werden vom Impfbus abgedeckt. Er ist ein Angebot ergänzend zum Impfzentrum in Kumhausen, in dem weiterhin Immunisierungen gegen das Corona-Virus stattfinden werden. An diesem Standort wird auch die zentrale Verwaltung und Terminvergabe fortgeführt. Nach wie vor gilt: Eine Impfung erfolgt ausschließlich nach Terminvergabe. Die Reihenfolge der Impfungen richtet sich nach den Vorgaben der Priorisierung durch die Impfstrategie des Bundes und des Freistaates Bayern. Eine spontane Anmeldung vor Ort ist nicht möglich.

    Donnerstag, 25. Februar 2021

    17.29 Uhr: Impfdrängler im Landshuter Gefängnis?

    Die Landshuter Gefängnisleitung hat Vorwürfe, es habe Impfdrängler gegeben, zurückgewiesen. In einer schriftlichen Stellungnahme heißt es, die Justizvollzugsanstalten seien unter Infektionsschutzaspekten ein besonders sensibler Bereich der kritischen Infrastruktur. Um die Gesundheit der Bediensteten und Gefangenen bestmöglich zu gewährleisten, sei auch die Justizvollzugsanstalt Landshut an das örtliche Impfzentrum herangetreten. Dabei habe die Anstalt einen Priorisierungsvorschlag erstellt und diesen dem Impfzentrum zukommen lassen. Daraufhin erhielten 69 Bedienstete der Justizvollzugsanstalt Landshut eine Schutzimpfung. Die Erstimpfung fand am 27.01.2021 statt, die Zweitimpfung erfolgte am 17.02.2021. Es wurden zwei Mitarbeiter irrtümlich geimpft, die auch nach hiesiger Einschätzung nicht vorrangig zu impfen gewesen wären. In einem Fall habe der Mitarbeiter nur sporadisch und eher zufällig Kontakt zu Gefangenen. Es werde bedauert, dass es hier zur Impfung gekommen sei, heißt es in der Mitteilung.

    16.02 Uhr: Testpflicht für Grenzpendler aus Österreich aufgehoben

    Die Testpflicht für Grenzgänger und Grenzpendler aus Österreich nach Bayern - zum Beispiel in den Landkreis Passau - ist vom Bayerischen Gesundheitsministerium aufgehoben worden. Hintergrund ist eine Entscheidung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs. Pendler aus Österreich müssen damit im Freistaat keinen wöchentlichen Testnachweis mehr vorlegen.

    Vom Nachbarland Österreich wird ein Testnachweis allerdings einmal pro Woche gefordert. Ebenfalls gültig bleiben die Verordnungen für Grenzgänger und Grenzpendler bei der Einreise aus Hochinzidenz- beziehungsweise Virusvariantengebieten, wozu Tschechien zählt.

    11.30 Uhr: Corona-Ausbruch im Kreis Regen

    Im Landkreis Regen wird die nächtliche Ausgangssperre, die ohnehin noch besteht, nun doch nicht gekippt. Grund dafür ist ein Corona-Ausbruch in einer Großfamilie. 33 Neuinfektionen sind gestern festgestellt worden, teilt das Landratsamt mit, die meisten davon betreffen diese Familie. Da noch nicht alle Familienmitglieder durchgetestet sind, werden wohl auch noch weitere Fälle dazu kommen, so das Amt. Noch nicht endgültig geklärt ist, ob die britische Virusmutation für die Fälle verantwortlich ist.

    Damit könnte der Landkreis Regen bald wieder über den kritischen Inzidenzwert von 100 rutschen. Heute liegt der RKI-Wert bei 90,4 Fällen pro 100.000 Einwohner, gab das Landratsamt bekannt, nachdem er in den Tagen davor auf unter 70 gesunken war.

    Wie es mit den seit Montag geöffneten Schulen weitergeht, wird der Landkreis Regen voraussichtlich am Freitag entscheiden. Das hängt vom erreichten Inzidenzwert ab und von der Frage, ob man das Ausbruchsgeschehen eingrenzen und kontrollieren kann, heißt es.

    9.38 Uhr: 800 Corona-Schnelltests aus Rehaklinik gestohlen

    Ein unbekannter Täter hat insgesamt 800 Corona-Schnelltests aus einer Rehaklinik in Bad Abbach im Kreis Kelheim gestohlen. Wie die Polizei mitteilt, muss der Täter zwischen 16. und 18. Februar zugeschlagen haben. Der Gesamtwert der Schnelltests der Marke "Joinstar" beläuft sich auf rund 3.700 Euro. Wie der Dieb in den Lagerraum gekommen ist ist noch unklar.

    Mittwoch, 24. Februar 2021

    19:40 Uhr: Impfzentrum Landshut baut Barrierefreiheit aus

    Der Landkreis Landkreis Landshut baut die Barrierefreiheit in seinem Impfzentrum in Kumhausen-Peisenberg aus. Die Räumlichkeiten würden rollstuhlgerecht sowie mit einer klaren Wegführung ausgestattet, heißt es vom Landratsamt. Für sehbehinderte Menschen soll es außerdem größere Hinweisschilder geben. Für Menschen mit Hörbeeinträchtigung stünden Gebärdensprachendolmetscher bereit.

    15.00 Uhr: Grenzkontrollen zu Tschechien verlängert

    Deutschland verlängert seine Grenzkontrollen an den Übergängen zu Tschechien bis zum 3. März. Davon sind auch die niederbayerischen Grenzübergänge Philippsreuth im Kreis Freyung-Grafenau und Bayerisch Eisenstein im Kreis Regen betroffen. Wie der Sprecher des Bundesinnenministeriums heute auf Nachfrage bestätigte, sollen die seit dem 14. Februar geltenden Verbote und Regeln für Einreisen von dort unverändert beibehalten werden.

    Die Bundesregierung hatte unter anderem Tschechien zu sogenannten Virusvariantengebieten erklärt. Von dort dürfen aktuell nur noch Deutsche sowie Ausländer mit Wohnsitz und Aufenthaltserlaubnis in Deutschland einreisen. Ausnahmen gibt es unter anderem für Lastwagenfahrer und Grenzgänger mit systemrelevanten Berufen. Sie müssen einen negativen Corona-Test mitführen, der nicht älter als 48 Stunden ist. Die Regeln waren zunächst für zehn Tage eingeführt worden.

    12.17 Uhr: Nächtliche Ausgangssperre noch in drei Regionen

    Die nächtliche Ausgangssperre gilt in Niederbayern noch in drei Regionen: In Stadt und Landkreis Passau und im Kreis Regen. Das bedeutet, Einwohner dieser Regionen dürfen zwischen 22 und 5 Uhr morgens nur aus triftigen Gründen - um zur Arbeit zu kommen oder für medizinische Notfälle - aus dem Haus.

    Wenn Orte sieben Tage lang unter dem Inzidenzwert 100 liegen, fällt die Ausgangssperre weg.

    Eine Übersicht über die betroffenen Kommunen gibt täglich auch das Innenministerium. Dort werden die Gebiete mit Ausgangssperre für den darauf folgenden Tag veröffentlicht.

    Heute meldet das Robert-Koch-Institut (RKI) in Niederbayern nur noch für den Landkreis Passau eine Inzidenz von über 100, nämlich 105,9. In der Stadt Passau haben sich in den vergangenen sieben Tagen 79,5 Menschen von 100.000 mit dem Coronavirus infiziert. Im Landkreis Regen waren es 69,8.

    Den niedrigsten niederbayerischen Wert weist laut RKI heute die Stadt Straubing auf, mit 27,2.

    Dienstag, 23. Februar 2021

    16.35 Uhr: Passau - Schulen und Kitas sollen am Mittwoch wieder öffnen

    In Passau sollen am Mittwoch Schulen und Kitas wieder öffnen. Das hat die Stadtverwaltung am Montag bekanntgegeben. Diese Regelung soll vorerst bis Freitag (26. Februar) gelten, dann werde entschieden, wie es in der kommenden Woche weitergehe, hieß es. In Passau lag die Sieben-Tage-Inzidenz laut Robert Koch-Institut (RKI) am Montag bei 102,3. Grundsätzlich können im Freistaat seit dieser Woche Schulen im Wechsel- oder Präsenzbetrieb sowie Kitas öffnen, wenn die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche weniger als 100 beträgt.

    Die Stadt Passau hatte am Freitag bekanntgegeben, Schulen und Kitas bis Mittwoch (24. Februar) geschlossen zu lassen und am Montag über das weitere Vorgehen entscheiden zu wollen.

    15.35 Uhr: Landkreis Freyung-Grafenau hebt nächtliche Ausgangssperre auf

    Der Landkreis Freyung-Grafenau hebt ab Dienstag (23.02.2021) seine nächtliche Ausgangssperre auf. Wie ein Sprecher des Landratsamtes am Montag mitteilte, sei der maßgebliche Inzidenzwert von 100 in den letzten sieben aufeinanderfolgenden Tagen im Landkreis unterschritten worden. Aktuell liegt der Inzidenzwert im Landkreis Freyung-Grafenau laut Robert-Koch-Institut (RKI) bei 79,1.

    11.34 Uhr: Brauerei schüttet 15.000 Liter Bier weg

    Der Eigentümer der Schlossbrauerei in Hohenthann im Kreis Landshut, Johannes Rauchenecker, schätzt den bisher durch Biervernichtung in seiner Brauerei entstandenen Schaden auf rund 10.000 Euro. Bisher habe er rund 15.000 Liter abgefülltes Fassbier ausschütten müssen, weil das Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen sei. "Es tut im Herzen weh, wenn ein Lebensmittel vernichtet wird", so Rauchenecker.

    In der Brauerei mit rund 50 Mitarbeitenden sei kurz vor dem Lockdown eine Fassbierbestellung aus Italien eingegangen, die dann nicht mehr ausgeliefert werden konnte. Auch bei den Wirten lagere noch viel Bier, das während des Lockdowns ablaufe. Dieses Bier sei teilweise von den Wirten schon bezahlt. Er nehme deshalb dieses Bier zurück und gewähre den Gastronomen eine Gutschrift. Den gesamten Umsatzeinbruch durch den Lockdown schätzt Rauchenecker auf etwa ein Drittel, weil der Absatz in Gaststätten, in Vereinsheimen und auf Festen komplett wegfällt.

    Abgelaufenes Fassbier kann nicht billig oder kostenlos an Kunden abgegeben werden. Unter anderem deswegen, weil mögliche gesundheitliche Folgen zu Lasten des Brauers gehen könnten.

    10.15 Uhr: Stadt und Kreis Passau noch über 100

    In Niederbayern verzeichnen nur noch die Stadt und der Landkreis Passau eine Inzidenz von über 100. Laut aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) hat der Landkreis Passau mit 112,1 heute den höchsten Inzidenzwert in Niederbayern. In der Stadt Passau gibt es aktuell 102,3 Neuinfizierte innerhalb der vergangenen sieben Tage auf 100.000 Einwohner hochgerechnet.

    Alle anderen niederbayerischen Regionen liegen unter 100. In vier Regionen unterschreitet der Inzidenzwert sogar die Marke 50. Das sind mit der niedrigsten Inzidenz in Niederbayern die Stadt Straubing mit 27,2, darauf folgt der Kreis Landshut mit 29,4, der Kreis Kelheim mit 33,3 und die Stadt Landshut mit einem Inzidenzwert von 43,4.

    6.00 Uhr: Schlachthof Passau wegen Coronaausbruchs geschlossen

    Der Passauer Schlachthof hat ab heute wegen eines Coronaausbruchs geschlossen. Wie die Stadt mitteilte, wurden zehn Schlachthof-Mitarbeitende positiv auf Covid-19 getestet. Weitere befänden sich als Kontaktperson der Kategorie 1 in Quarantäne.

    Grund für den Ausbruch war ein Mitarbeiter, der nach einem Heimaturlaub in Osteuropa positiv auf das Virus getestet worden war, so die Stadt. Die Geschäftsführung der Schlachthof Passau GmbH habe freiwillig beschlossen, den Betrieb einzustellen.

    Montag, 22. Februar 2021

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