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Corona-Ticker Niederbayern: Ruhiger Verkehr an den Grenzen | BR24

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Vor dem Inkrafttreten der schärferen Corona-Einreiseregeln herrschte am Samstag an den Übergängen zu Tschechien und Österreich ruhiger Verkehr.

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    Corona-Ticker Niederbayern: Ruhiger Verkehr an den Grenzen

    Vor dem Inkrafttreten der schärferen Corona-Einreiseregeln herrschte am Samstag an den Grenzen zu Tschechien und Österreich ruhiger Verkehr. In Bodenmais hat die Polizei unterdessen den verbotenen Valentinstagsurlaub von drei Pärchen unterbrochen.

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    • BR24 Redaktion

    Die wichtigsten Corona-News des Tages aus Niederbayern

    1. Unerlaubter Valentinstags-Urlaub in Bodenmais (13.02.2021, 13:30 Uhr)

    Corona-Neuinfektionen in Niederbayern pro Tag

    Entwicklung der Corona-Kurve in Niederbayern

    13:30 Uhr: Unerlaubter Urlaub zum Valentinstag in Bodenmais

    Besuch von der Polizei haben drei Paare in einem Hotel im Bayerischen Wald bekommen. Bei der Kontrolle einer Chalet-Anlage in Bodenmais (Landkreis Regen) hatte die Polizei nach eigener Aussage erhebliche Zweifel am beruflichen Aufenthalt der Gäste. Die Beamten gingen mit Blick auf den Valentinstag von einem privaten Hintergrund aus, teilte die Polizei am Samstag mit. Sie hatte demnach telefonisch einen Hinweis auf die Hotelgäste erhalten.

    Die drei Paare stammen aus München, Wiesbaden und Rosenheim. Sie müssen ein Bußgeld zahlen. Der Betreiber der Anlage erhielt eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz. Wegen der Corona-Pandemie sind private Urlaubsreisen zurzeit verboten.

    11:45 Uhr: Ruhiger Verkehr an den Grenzen

    Vor dem Inkrafttreten der schärferen Corona-Einreiseregeln herrschte am Samstagmorgen an den Grenzübergängen zu Tschechien und Österreich extrem ruhiger Verkehr. Es sei deutlich weniger los als sonst an Samstagen, sagte ein Sprecher der Bundespolizei in Passau. Auch Pendler seien kaum unterwegs. "Es gibt aber viele Anfragen von Bürgern, die unsicher sind und wissen wollen, wie es weitergeht." Die Beamten kontrollieren schon seit Tagen verschärft die Einhaltung der Corona-Regelungen. Auf vielen wichtigen Nebenstrecken wurden provisorisch stationäre Kontrollen eingerichtet.

    Nach Angaben der Bundesregierung dürfen ab Sonntag aus Tschechien und weiten Teilen von Tirol in Österreich nur noch Deutsche, Ausländer mit Wohnsitz und Aufenthaltserlaubnis in Deutschland, landwirtschaftliche Saisonarbeitskräfte und Gesundheitspersonal einreisen. Tschechien und Tirol gelten als Virusmutationsgebiete.

    Samstag, 13. Februar 2021

    13.09 Uhr: Rottal-Inn: Spielecafé startet Projekt "Spielen digital"

    Um gegen Einsamkeit und Isolation von Risikogruppen während der Corona-Pandemie vorzugehen, hat der gemeinnützige Verein "Spielecafé der Generationen - Jung und Alt spielt e.V." die Kampagne "Spielen digital" gestartet. Ziel ist es, Senioren und Menschen mit Einschränkungen zu helfen, digital in Kontakt zu treten, indem sie in Videokonferenzen Gesellschaftsspiele spielen. Dafür bietet der Verein spezielle Schulungen für digitale Anwendungen an, die im Landkreis Rottal-Inn umgesetzt werden sollen.

    Das Projekt soll auch über die Pandemie hinaus vor allem die Menschen erreichen, die beispielsweise nicht mehr mobil sind oder unter Krankheit leiden. Auch soll die digitale Chancengleichheit erhöht werden: Wer sich online nur schwer zurechtfindet, soll durch Schulungen, aber auch durch die spezielle Gestaltung der Homepage des Vereins Hilfe bekommen. Beispielsweise soll der Internetauftritt viele Bilder enthalten, einfache Sprache anbieten, aber auch leicht zugänglich sein.

    Aktuell sammelt der Verein noch Spenden, um das Projekt umsetzen zu können. Unterstützen können Interessierte das Spielecafé auf der Crowdfunding-Plattform der Sparkasse Rottal-Inn (https://neu.einfach-gut-machen.de/rottal-inn/project/spielend-digital). Bei genügend Unterstützern könnten die ersten Schulungen ab März angeboten werden und laufend bis Februar 2022 zur Verfügung gestellt werden.

    11.55 Uhr: IHK Niederbayern kritisiert Lockdown-Verlängerung

    Die Industrie- und Handelskammer Niederbayern (IHK) mit Sitz in Passau kritisiert die letzte Lockdown-Verlängerung, die von Bund und Ländern am Mittwoch verkündet worden war. "Sich von einer Lockdown-Verlängerung zur nächsten zu hangeln, reicht als Antwort auf die Krise nicht mehr aus", wird Thomas Leebmann, der Präsident der IHK Niederbayern, in einer heute veröffentlichten Pressemeldung zitiert. Bemängelt werden unter anderem, eine fehlende Perspektive und eine nachhaltige Strategie für die Wirtschaft. "Wir steuern nun sehenden Auges auf eine Pleitewelle in Branchen wie Handel, Gastronomie und Beherbergung, Freizeit-, Messe- oder Kulturwirtschaft zu", so Leebmann weiter.

    Einer IHK-Konjunkturumfrage zufolge, würde jedes vierte Unternehmen in Niederbayern mit Liquiditätsengpässen kämpfen. Durch die aktuelle Entscheidung sei die Lage noch deutlich verschlechtert worden, heißt es. IHK-Hauptgeschäftsführer Alexander Schreiner sagt: "Die erneute Lockdown-Verlängerung ist für diese Betriebe ein Nackenschlag, der für große Teile der Wirtschaft unserer Region existenzgefährdend wird."

    Auch die politische Entscheidung, dass Öffnungsschritte nun erst ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 35 gelten sollen, sieht die IHK nicht als Lösungsansatz. Die IHK fordert für die Wirtschaft schnellere und höhere Abschlagszahlungen und eine nachvollziehbare Öffnungsstrategie.

    9.30 Uhr: Impfbus für den Landkreis Landshut

    Der Landkreis Landshut will durch einen Impfbus Immunisierungen gegen Corona vor Ort zu den Menschen bringen. Die Malteser Landshut haben dazu das Konzept eines Impfbusses angeboten, heißt es in einer Mitteilung aus dem Landratsamt. Ein Starttermin ist noch offen.

    Ein ehemaliger Linienbus wurde umgebaut. Er könnte als "Satellit" des Impfzentrums in Kumhausen dienen, um die Fahrtwege etwas zu verkürzen und eingeschränkt mobilen Bürgerinnen und Bürgern die Impfung zu erleichtern. Der sichere Transport und eine durchgehende Kühlung werden auch im Bus durch einen fest verbauten Medikamentenkühlschrank sichergestellt.

    Wann der Impfbus an den Start gehen kann, ist momentan noch nicht klar - neben dem nötigen Vertragsabschluss ist dies ist vor allem abhängig von den Impfstofflieferungen. "Mit dem steht und fällt der Impffortschritt. Aber wir haben unsere Hausaufgaben gemacht. Jetzt sind Bund und Freistaat an der Reihe", sagt Landshuts Landrat Peter Dreier (FW).

    Der Landkreis arbeitet zwischenzeitlich an einem konkreten Konzept zum Einsatz des Impfbusses in der Fläche und wird zu gegebener Zeit über die genaue Ausgestaltung informieren, heißt es.

    Freitag, 12. Februar 2021

    9.04 Uhr: Passau erlaubt wieder Tagesausflüge

    Ab heute sind Tagesausflüge ins Passauer Land wieder erlaubt. Stadt und Landkreis haben das Verbot per Allgemeinverfügung aufgehoben, weil die Inzidenzen jetzt deutlich niedriger sind als noch vor zwei Wochen. Das teilt die Pressestelle des Landratsamts mit.

    Auch andere Landkreise in Niederbayern hatten dieses Einreiseverbot für Tagesausflügler verhängt, etwa Freyung-Grafenau, Deggendorf und Regen. Jedoch haben diese drei Landkreise die Regel Ende Januar auslaufen lassen. Stadt und Landkreis Passau hingegen verlängerten die Maßnahme im Februar. Der Grund: Die Inzidenzwerte in Stadt und Landkreis lagen damals noch bei etwa 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Dies gehörte zu den Spitzenwerten im Freistaat. Die Region Passau war so die einzige in Bayern, die wegen der Corona-Pandemie keine Ausflügler aus anderen Regionen hereinließ.

    Donnerstag, 11. Februar 2021

    12.12 Uhr: Über 5.000 Impfungen in und um Straubing

    In der Stadt Straubing und im umliegenden Landkreis wurden rund 5.200 Erstimpfungen und mehr als 2.800 Zweitimpfungen durchgeführt. Das teilt das Landratsamt Straubing-Bogen mit.

    Heute wird für das gemeinsame Impfzentrum von Stadt und Landkreis am Hagen der erste Impfstoff von AstraZeneca geliefert.Dieser wird gemäß den Empfehlungen derzeit nur an Personen unter 65 Jahren verimpft - darunter Personal in medizinischen Einrichtungen. In weiteren Schritten dann Personen der neuen Prioritätenstufe 2 - darunter Mitarbeitende in Pflegeheimen.

    Weiterhin verimpft werden in Stadt und Landkreis auch die Vakzine von Biontech/Pfizer und Moderna. Eine für diese Woche angekündigte Lieferung von Moderna wurde allerdings um eine Woche verschoben. Diese beiden Vakzine werden für die in der ersten Prioritätsstufe liegenden über 80-Jährigen verwendet.

    11.40 Uhr: Bereits über 3.000 Geimpfte in Passau

    Im Stadtgebiet Passau haben mittlerweile insgesamt rund 3.100 Personen die Erstimpfung und davon 1.300 eine Zweitimpfung erhalten. Das teilt die Stadt Passau heute mit. In der vergangenen Woche konnten 474 Impfungen gegen das Coronavirus durchgeführt werden, heißt es. Der Großteil davon wurde an mobile und nicht mobile über 80-jährige Personen verimpft. Auch wurden die in Tageseinrichtungen betreuten Seniorinnen und Senioren sowie das medizinische Personal mit Impfstoff versorgt. Diese Woche können etwa 300 weitere Personen eine Erstimpfung erhalten. Auch 300 Mitarbeiter des Klinikums erhalten diese Woche ihre Zweitimpfung, so die Stadt Passau.

    Darüber hinaus wurde der Stadt Passau heute eine erstmalige Lieferung des Impfstoffs AstraZeneca angekündigt. Insgesamt sollen zunächst 200 Impfdosen in dieser Woche das Impfzentrum erreichen. Da dieser Impfstoff aufgrund der Empfehlung der Ständigen Impfkommission nur Personen im Alter zwischen 18 und 64 Jahren verabreicht werden soll, wird diese Lieferung ausschließlich für die ebenfalls in der Priorität 1 befindlichen weiteren Mitarbeiter des Klinikums Passau und Mitarbeiter mobiler Pflegedienste eingesetzt.

    11.30 Uhr: Mobile Impfungen in Kelheim Ende der Woche abgeschlossen

    Das Landratsamt Kelheim teilt heute mit, dass die mobilen Impfteams des Kelheimer Impfzentrums die Durchführung von Corona-Schutzimpfungen in allen priorisierten Alten-, Pflege- und Behinderteneinrichtungen des Landkreises voraussichtlich bis Ende nächster Woche abgeschlossen haben wird. Dies betrifft sowohl Erst- als auch Zweitimpfungen.

    Es ist beabsichtigt, im nächsten Schritt priorisierte Personen zu impfen, die aufgrund eingeschränkter Mobilität auch mit Unterstützung nicht in der Lage sind, eine Impfung im Impfzentrum in Anspruch zu nehmen. Das Kelheimer Impfzentrum erarbeitet derzeit ein Konzept, um immobilen, aktuell impfberechtigten Personen eine Impfung in ihrer Privatwohnung zu ermöglichen. Erste Impfungen in Privatwohnungen konnten bereits verabreicht werden.

    Dienstag, 09. Februar 2021

    16.08 Uhr: Schutzmaßnahmen in Seniorenheimen verstärkt

    In Senioren- und Pflegeheimen im Landkreis Freyung-Grafenau wurden die Schutzmaßnahmen nochmal verstärkt. Das geht aus einer heute veröffentlichten Pressemeldung hervor. Demnach gilt sowohl für Mitarbeitende als auch für Besucher eine FFP2-Maskenpflicht. Außerdem muss sich das Personal in den Einrichtungen mindestens drei Mal pro Woche testen lassen. Besuche von Angehörigen sind derzeit nur nach Vorlage eines negativen Testergebnisses und dann für die Dauer von maximal 30 Minuten möglich. Im Anschluss daran verlangt die Allgemeinverfügung des Landkreises Freyung-Grafenau eine Querlüftung des Besuchsbereichs für fünf Minuten.

    Wie das Amt weiter mitteilt, ist ein Großteil der etwa 800 Heimbewohner im Landkreis und auch die meisten Pflegekräfte bereits gegen das Coronavirus geimpft. Ende dieser Woche werden voraussichtlich alle eine Zweitimpfung bekommen, heißt es.

    9.40 Uhr: Zweite Region unter Inzidenzwert 50

    In Niederbayern gibt es laut aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) nun zwei Regionen, die den Inzidenzwert von 50 unterschreiten: Neben Straubing mit 27,2 auch der Landkreis Landshut mit 47,5 Neuinfizierten auf 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage.

    Die Kreise Kelheim und Dingolfing-Landau sind knapp an der Marke 50 dran: Die Inzidenzzahl des westlichsten Landkreises in Niederbayern liegt heute bei 51,2. Aus Dingolfing-Landau werden 52,7 gemeldet.

    Auch in den übrigen Regionen des Bezirks sind die Inzidenzen zurückgegangen. Nirgendwo wird mehr der Wert 200 überschritten. Die höchste Sieben-Tages-Inzidenz hat nach dem Landkreis Rottal-Inn mit 146,5 nach wie vor der Kreis Regen im Bayerischen Wald mit 157,6.

    Um die Infizierten zuverlässig nachverfolgen zu können und eine Überlastung in den Krankenhäusern zu vermeiden, wird von Regierungsseite ein Inzidenzwert von unter 50 für ganz Deutschland angepeilt. Laut RKI liegt er heute bei 76.

    Montag, 08. Februar 2021

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