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Corona-Ticker Niederbayern: Sieben Corona-Fälle beim IBU-Cup | BR24

© dpa-Bildfunk/Matthias Schrader

Symbolbild: Biathlon

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    Corona-Ticker Niederbayern: Sieben Corona-Fälle beim IBU-Cup

    Beim IBU-Cup der Biathleten im Stadion am Großen Arbersee hat es während der vergangenen 14 Tage insgesamt sieben positive Corona-Fälle gegeben. Das wurde nach Abschluss der Wettkämpfe mitgeteilt.

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    Von
    • BR24 Redaktion

    Die wichtigsten Corona-News des Tages aus Niederbayern

      • Sieben Corona-Fälle beim Biathlon-IBU-Cup (24.01.2021, 18.30 Uhr)
      • Weitere Verstöße gegen Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen (24.01.2021, 12 Uhr)
      • 17 Anzeigen während Corona-Demonstration in Straubing (24.01.2021, 8.30 Uhr)
      • Corona-Schnellteststation am Montag in Bayerisch Eisenstein (23.01.2021, 15.30 Uhr)
      • Wieder Verstöße gegen Ausgangssperre (23.01.2021, 11.20 Uhr)

    Corona-Neuinfektionen in Niederbayern pro Tag

    Entwicklung der Corona-Kurve in Niederbayern

    18.30 Uhr: Sieben Corona-Fälle beim Biathlon-IBU-Cup

    Beim IBU-Cup, der während der vergangenen 14 Tage im Biathlonstadion am Großen Arbersee stattgefunden hatte gab es insgesamt sieben positive Coronafälle. Das hat Herbert Unnasch von der Arberlandregio mitgeteilt. Die Wettkämpfe mit rund 550 Sportlern, Trainern und Betreuern waren wegen der Corona-Auflagen komplett ohne Publikum und Medien über die Bühne gegangen. Rund 140 Helfer aus der Region waren im Stadion mit dabei. Alle Beteiligten wurden regelmäßig alle zwei bis drei Tage an einer eigenen Station auf Corona getestet worden. Die Kosten trug der Verband IBU, die Internationale Biathlon Union. Insgesamt gab es rund 2.100 Testungen, so Unnasch. Vor diesem Hintergrund seien sieben positive Fälle zwar "sieben Fälle zuviel", aber trotzdem vergleichsweise wenig. Die Betroffenen seien umgehend in Quarantäne gekommen, ebenso die Kontaktpersonen. Bei sechs Fällen handelte es sich um Sportler. Ein Fall betraf einen Helfer aus der Region, der aber nach dem positiven Test seinen Dienst gar nicht antrat. Der IBU-Cup war in der Region umstritten. Hauptkritikpunkt in den sozialen Medien: Alles muss sich momentan an Regeln und Beschränkungen halten, nur Sportler nicht.

    12.00 Uhr: Wieder Verstöße gegen Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen

    Die Polizei in Niederbayern hat weitere Verstöße gegen die geltenden Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen feststellen müssen. Meistens handelte es sich um Personen, die nach 21 Uhr noch ohne triftigen Grund unterwegs waren. Eine Party wurde in Deggendorf beendet, wo eine 26-Jährige fünf weitere Gäste aus für verschiedenen Hausständen in ihrer Wohnung hatte. Und in Ittling bei Straubing wurden in der Wohnung eines Ehepaars drei Personen angetroffen, die dort nicht gemeldet waren. Alle erhielten als Konsequenz eine Anzeige.

    8.30 Uhr: 17 Anzeigen während Demonstration in Straubing

    Gegner der Corona-Maßnahmen haben am Samstagnachmittag auf dem Straubinger Theresienplatz demonstriert. Das Thema der Veranstaltung lautete: "Leben oder Überleben nur mit Immunitätsausweis". Laut Polizei nahmen bis zu 200 Menschen teil. Die Versammlung verlief den Angaben zufolge weitgehend friedlich, allerdings registrierte die Polizei vereinzelte Menschen, die sich ohne Mund-Nasen-Maske und ausreichendes Attest beteiligen wollten. Insgesamt gab es 17 Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz. Anzeigen waren die Folge. Vier Mal gab es einen Platzverweis durch die Polizei. Eine parallele Gegenveranstaltung unter dem Motto "Mitdenken statt Querdenken – Gegenprotest" mit etwa zehn Teilnehmern verlief laut Polizei störungsfrei und ohne besondere Vorkommnisse.

    Sonntag, 24.01.2021

    15.30 Uhr: Corona-Schnelltests am Montag in Bayerisch Eisenstein

    Nachdem am Montag jeder Grenzpendler bei jedem Grenzübertritt aus einem Hochinzidenzgebiet einen maximal 48 Stunden alten negativen Corona-Test vorweisen muss, richtet jetzt auch der Landkreis Regen eine Schnellteststation ein. Ab Montag, 5 Uhr, sollen sich Pendler, die aus Tschechien einreisen, in der Arberlandhalle in Bayerisch Eisenstein testen lassen können - und zwar bis mindestens 9 Uhr und ohne Voranmeldung, wie der Pressesprecher des Landkreises, Heiko Langer, betonte. Der Landkreis wolle so die Pendler und die regionalen Betriebe unterstützten. Die Schnellteststation werde aber vorerst nur am Montag bestehen, weshalb Pendlern empfohlen wird, für den Rest der Woche bereits jetzt Termine in den Teststationen in Regen und Viechtach zu vereinbaren.

    11.20 Uhr: Wieder Verstöße gegen Ausgangssperre

    In Niederbayern hat die Polizei am Freitagabend und in der Nacht zum Samstag wieder zahlreiche Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz registriert. In Egglham im Landkreis Rottal-Inn löste die Polizei eine Party von sieben 16- bis 18-Jährigen auf. Außerdem trafen Polizisten der Polizeiinspektion Pfarrkirchen in ihrem Dienstgebiet gleich mehrere Menschen noch nach Mitternacht im Freien an. Alle bekamen Anzeigen. Damit müssen auch fünf Männer und Jugendliche rechnen, die in der Nacht in Passau unterwegs waren und von Polizisten entdeckt wurden. Die Polizeiinspektionen Grafenau und Bad Griesbach meldeten ebenfalls Fälle von Menschen, die ohne einen triftigen Grund nach 21 Uhr unterwegs waren. In Rotthalmünster im Landkreis Passau wurde gegen 21.30 Uhr ein Motorradfahrer gestoppt, der seine Tochter dabeihatte. Wie sich herausstellte, hatte er sie bei Freunden abgeholt.

    Samstag, 23.01.2021

    12.36 Uhr: FFP2-Masken für "Kexi"-Nutzer in Kelheim

    Um die Nutzer öffentlicher Verkehrsmittel zu unterstützen, verteilt das Landratsamt Kelheim in der kommenden Woche kostenlose FFP2-Masken an alle, die eine Fahrt mit "Kexi" buchen. Die Schutzmasken werden zu Fahrtbeginn ausgehändigt, teilt das Landratsamt heute mit. Diese Aktion gilt, solange der Vorrat reicht.

    "Kexi" ist ein On-Demand-Service, der bedarfsgerechte Fahrten auf Abruf ermöglicht. Das Angebot im Landkreis Kelheim ist von Montag bis Samstag verfügbar. Mehr dazu auf der zugehörigen Internetseite des Anbieters.

    11.02 Uhr: Zwei Regionen unter Inzidenzwert 100

    Die Bundesregierung strebt einen Inzidenzwert von unter 50 in Deutschland an. In Niederbayern wurde dieser Wert bislang nicht erreicht. Laut aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) sind die niederbayerischen Regionen mit den niedrigsten Inzidenzzahlen heute der Landkreis Dingolfing-Landau mit 63,1 und die Stadt Straubing mit 67.

    Nach wie vor "Spitzenreiter" in Niederbayern ist der Landkreis Regen. Dort liegt der Inzidenzwert bei 246,7. Auch der Landkreis Passau hat eine Inzidenz von über 200. Dort gilt weiter die 15-Kilometer-Regel. Sie wird erst aufgehoben, wenn die Region sieben Tage in Folge unter dem Wert von 200 liegt.

    Der Inzidenzwert zeigt an, wie viele Menschen sich innerhalb der letzten sieben Tage hochgerechnet auf 100.000 Einwohner mit Corona infiziert haben.

    10.35 Uhr: Testzentrum in Philippsreut öffnet

    Am Wochenende öffnet probeweise das Corona-Testzentrum an der Grenze in Philippsreut im Kreis Freyung-Grafenau. Wie das Landratsamt meldet, wird es aufgrund der hohen Nachfrage und der geforderten Testungen der Grenzpendler in Betrieb gehen. Getestet wird Samstag und Sonntag jeweils zwischen 10 und 18 Uhr.

    Eine Anmeldung ist nicht notwendig, heißt es. Zu einem Test müssen der Ausweis, die Versichertenkarte und bei Pendlern die Arbeitgeberbescheinigung mitgebracht werden.

    Freitag, 22.01.2021

    15.10 Uhr: FFP2-Maskenpflicht auch in den Entsorgungseinrichtungen

    Ab Montag wird auch für die Anlieferer in den Entsorgungseinrichtungen des Landkreises Landshut das Tragen von FFP2-Schutzmasken zur Pflicht: Das Sachgebiet Abfallwirtschaft folgt damit einer Empfehlung des Bayerischen Umweltministeriums, die sie auf Basis des Kabinettsbeschlusses der Bayerischen Staatsregierung getroffen hat. Diese Maskenpflicht gilt für sämtliche Entsorgungseinrichtungen des Land-kreises - neben den 35 Altstoffsammelstellen auch in der Reststoffdeponie Spitzlberg und den Bauschuttannahmestellen. "Wir wollen damit unsere Bürgerinnen und Bürger schützen, vor allem aber auch die Platzwarte, die während ihrer Arbeit an den Altstoffsammelstellen viele Servicekontakte haben", heißt es aus der Abfallwirtschaft.

    12.15 Uhr: Landratsämter verschicken FFP2 Masken an Bedürftige

    Das Bayerische Gesundheitsministerium hat diese Woche mit der Verteilung von 2,5 Millionen FFP2-Masken an die Landkreise und kreisfreien Städte begonnen. Das Technische Hilfswerk brachte die Schutzmasken am Dienstagmorgen aus dem Pandemiezentrallager der Staatsregierung in alle Teile des Freistaats.

    Im Landkreis Freyung-Grafenau werden seit gestern die ersten FFP2-Masken direkt durch das Landratsamt per Post an Bedürftige verschickt. Dort haben die Sozialverwaltung und der Bereich Katastrophenschutz den Versand von über 1.200 Anschreiben vorbereitet und organisiert. Der Versand soll noch diese Woche abgeschlossen werden. Auch der Landkreis Straubing-Bogen meldet dass die FFP2-Masken an Bedürftige bereits verschickt wurden.

    Kostenlose Masken auch für pflegende Angehörige

    Nicht nur Bedürftige, auch pflegende Angehörige erhalten vom Freistaat Bayern kostenfreie FFP2-Masken. Diese werden im Landkreis Straubing-Bogen beispielsweise ab kommenden Montag, 25. Januar, über die jeweilige Heimatgemeinde verteilt. Jede Hauptpflegeperson erhält auf diesem Wege drei FFP2-Masken. Als Nachweis wird ein Schreiben der Pflegekasse benötigt, aus dem der Pflegegrad der zu betreuenden pflegebedürftigen Person hervorgeht. Die Masken sind bereit zentral beim Landkreis angekommen und werden nun an die Gemeinden verteilt

    10.38 Uhr: Stadtbibliothek Straubing bietet "Click & Collect" an

    Die Stadtbibliothek Straubing bietet ab 26. Januar "Click & Collect" an. Wie die Stadt mitteilt, sollen damit Schülerinnen und Schüler, Studierende und Familien unterstützt werden. Der Abholservice ist kostenlos. Der Lieferservice hingegen wird eingestellt.

    Mit einer gültigen Bibliothekskarte aus der Stadtbibliothek im Salzstadel, der Stadtbildstelle und der Zweigstelle Straubing Ost können maximal zehn verfügbare Medien online bestellt werden. Wer nicht exakt weiß, was er bestellen möchte, kann sich mithilfe von vorbereiteten Suchlisten im Online-Katalog inspirieren lassen, heißt es. Für die Abholung werden Termine vergeben, um Warteschlangen zu vermeiden. Dabei gilt eine FFP2-Maskenpflicht.

    9.57 Uhr: Corona-Party mit Drogen in Passau aufgelöst

    Am Mittwochabend gegen 19.30 Uhr hat die Polizei in einer Passauer Wohnung eine illegale Party aufgelöst. Im Zimmer eines 14-Jährigen trafen die Beamten auf insgesamt fünf Jugendliche zwischen 14 und 17. Außerdem fanden die Beamten eine geringe Menge Marihuana. Alle fünf Jugendlichen wurden angezeigt.

    Donnerstag, 21.01.2021

    14.30 Uhr: Passau will an Alkoholverbot festhalten

    Nachdem das bayernweite Alkoholverbot gestern vom Verwaltungsgerichtshof gekippt wurde, wollen mehrere Städte auf ihre lokalen Verbote zurückgreifen. So will zum Beispiel die Stadt Passau wieder überall dort ein Alkoholverbot geltend machen, wo auch die Maskenpflicht herrscht, so eine Sprecherin auf BR-Anfrage.

    Mehr dazu lesen Sie hier

    11.59 Uhr: Coronavirus trübt IHK-Ausbildungsbilanz

    2020 war für die berufliche Ausbildung ein schwieriges Jahr. Wie die Industrie- und Handelskammer für Niederbayern heute mitteilt, ist die Zahl der Auszubildenden 2020 um 4,8 Prozent zum Vorjahr zurückgegangen. Bei den neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen musste 2020 ein noch deutlicheres Minus von 11,5 Prozent hingenommen werden. "Die Corona-Krise hat sich auf die der Ausbildung vorgelagerten Prozesse ausgewirkt. Berufsorientierung, Bewerbungsverfahren, Praktikumsangebote - das alles hat die Pandemie deutlich ausgebremst", sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Alexander Schreiner. Mit Online-Projekten will die IHK dagegen ankämpfen.

    Mittwoch, 20.01.2021

    16.00 Uhr: Erstimpfungen bis Ende der Woche möglich

    Lieferschwierigkeiten des Corona-Impfstoffes wirken sich auch auf den Landkreis Landshut aus

    Die Ankündigung, dass in den kommenden Wochen weniger Impfstoff zur Verfügung stehen wird als zunächst angenommen, wirkt sich auch auf den Impffortschritt im Landkreis Landshut aus. Das teilte das Landratsamt heute mit. Auch wenn diese Woche nach Auskunft des Bayerischen Gesundheitsministeriums noch eine Lieferung für etwa 300 Neuimpfungen angekündigt ist (diese sollen bis Ende der Woche verimpft werden), ist für die kommenden Tranchen mit Verzögerungen zu rechnen, heißt es in einer Pressemitteilung. Die für eine Immunisierung nötige zweite Behandlung sei aber sichergestellt, da die nötigen Dosen bereits zurückgehalten worden seien. Die zweite Impfung findet drei Wochen nach der Erstbehandlung statt, so das Landratsamt.

    10.00 Uhr: Vier Regionen über Inzidenzwert 200

    15 bayerische Landkreise und kreisfreie Städte liegen nach aktuellen Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) über einem Inzidenzwert von 200 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen - darunter auch der niederbayerische Landkreis Regen. Bayernweit ist der Bayerwald-Kreis mit 257,1 auf Platz drei der höchsten Inzidenzwerte. Schlechtere Zahlen haben nur die Städte Bayreuth und Ansbach in Franken.

    In Niederbayern liegen auch noch der Landkreis (213,9) und die Stadt Passau (242,4) und der Landkreis Rottal-Inn (227,2) über der Inzidenzzahl 200. Für Kommunen mit diesem Wert gilt die 15-Kilometer-Regel. Danach dürfen deren Bewohner Ausflüge nur noch in einem Umkreis von höchstens 15 Kilometern unternehmen.

    Hier können Sie den Umkreis um Ihre Gemeinde ziehen

    Am Besten in Niederbayern stehen derzeit der Landkreis Dingolfing-Landau (85,8) und die Stadt Straubing (67) da.

    Dienstag, 19.01.2021

    17.00 Uhr: Dingolfing-Landau hebt 15-Kilometer-Vorschrift auf

    Die Corona-Zahlen im Landkreis entwickeln sich aktuell in eine positive Richtung, heißt es in einer Pressemitteilung des Landratsamtes. Der Inzidenzwert ist demnach am heutigen Montag auf 90 gesunken (Stand: 18. Januar, 0.00 Uhr). Dingolfing-Landau hat somit die zweitniedrigste Inzidenz in ganz Niederbayern. Nachdem der Landkreis sieben Tage in Folge unter der 200er-Grenze war, wird ab morgen, Dienstag, die 15-Kilometer-Regel des Landkreises für tagestouristische Ausflüge wieder aufgehoben.

    Insgesamt gelten im Landkreis aktuell 158 Personen als laufender Corona-Fall (Stand: 18. Januar, 11 Uhr). Über das Wochenende wurden dem Gesundheitsamt nur zehn neue Fälle gemeldet (Freitag zwei, Samstag und Sonntag jeweils vier). 2.914 Personen wurden bisher positiv auf das Virus getestet, 67 Menschen sind mit oder an Corona gestorben.

    15.00 Uhr: Ü80-Jährige im Landkreis Kelheim werden angeschrieben

    Damit sich die Seniorinnen und Senioren umfassend über die Möglichkeit der kostenlosen Impfung informieren können, erhalten diese demnächst ein Schreiben des Landratsamtes Kelheim. Dem Brief sind desweiteren ein Aufklärungsmerkblatt zur Schutzimpfung gegen COVID-19 sowie ein Präventionsschreiben der Niederbayerischen Polizei angefügt.

    Textauszug aus dem Anschreiben: „Für die Terminvergabe bitten wir, Ihre Personalien, Ihre Adresse sowie eine telefonische Erreichbarkeit anzugeben. Dies ermöglicht es, Ihnen bei Bedarf weitere Informationen zukommen zu lassen und einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Zur Impfung selbst sollten, falls vorhanden, der Impfausweis, der Allergiepass und medizinische Unterlagen wie ein Herzpass, ein Diabetikerausweis oder eine Medikamentenliste mitgebracht werden.“

    Impfberechtigt, aber nicht verpflichtet

    Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben, gehören zu einer von fünf Gruppen mit dem stärksten Risiko für eine schwere Erkrankung. Sie stehen daher bei der Impfreihenfolge an vorderster Stelle und genießen die höchste Priorität. Damit sind über 80-Jährige bereits jetzt berechtigt, aber selbstverständlich nicht verpflichtet, sich gegen das Coronavirus und die Erkrankung COVID-19 impfen zu lassen.

    Im Landkreis Kelheim ist eine Impfung im ehemaligen Landratsamt Kelheim möglich, bereits vorhandene Büro- und Funktionsräume wurden hierfür umfunktioniert.

    13.00 Uhr: Straubing-Bogen: Engpass beim Impfstoff verhindert weitere Erstimpfungen

    Der Lieferengpass beim Impfstoff-Hersteller Biontech/Pfizer bremst offenbar bereits die ersten Kommunen aus.

    Wie die Stadt Straubing und der Landkreis Straubing-Bogen am Montag mitteilen, seien zwar die Impfungen bisher planmäßig gelaufen. Auch der Bedarf für die Zweitimpfungen in dieser Woche werde geliefert. Doch die zunächst angekündigten Lieferungen für geplante weitere Erstimpfungen würden entfallen, hieß es. "Weitere Erstimpfungen sind in dieser Woche, wenn überhaupt, deshalb vermutlich nur in Einzelfällen möglich", heißt es in einer Pressemitteilung.

    Am gestrigen Sonntag wurde demnach mit den ersten Zweitimpfungen durch die mobilen Impfteams in den Senioreneinrichtungen von Stadt und Landkreis begonnen.

    Bisher wurden (Stand Sonntagabend) laut Landratsamt Straubing- Bogen in Stadt und Landkreis insgesamt rund 2.800 Erstimpfungen sowie ca. 100 Zweitimpfungen durchgeführt. Diese verteilen sich auf rund 1.100 Bewohnerinnen und Bewohner in Seniorenheimen, ca. 1.250 auf Personal in Alten- und Seniorenpflegeheimen sowie Kliniken und rund 500 Personen der Priorisierungsgruppe 1 (Personen über 80 Jahre, Rettungsdienste, ambulante Pflegedienste) im gemeinsamen Impfzentrum von Stadt und Landkreis.

    12.03 Uhr: Großteil hält sich an FFP2-Maskenpflicht

    In Niederbayern scheint die FFP2-Maskenpflicht, die ab heute gilt, gut angenommen zu werden. Zum Beispiel in einem großen Supermarkt in Plattling im Kreis Deggendorf: Dort hat sich der Großteil der Kunden zum Start der FFP2-Maskenpflicht heute auch daran gehalten. Rund 90 Prozent trugen beim Einkaufen eine FFP2-Maske, erzählt der Geschäftsführer. "Wir haben schon in den letzten Tagen gemerkt: Der Kunde stellt sich um. Es wird noch Kunden geben, die mit normaler Maske kommen, aber nächste Woche werden alle so weit sein."

    Auch die Verkehrsbetriebe in Niederbayern ziehen am Mittag eine positive Bilanz zum ersten Tag, an dem die FFP2-Maskenpflicht im ÖPNV gilt. Wie eine Abfrage ergab, hielten sich bisher nahezu alle Fahrgäste an die Regel. Susanne Franck von den Stadtwerken Landshut: "Die FFP2-Maskenpflicht in Landshut ist im Öffentlichen Nahverkehr wirklich ohne Probleme angelaufen. Die Fahrgäste sind alle gut informiert und hatten alle eine FFP2-Maske auf. Es sind keine Beschwerden bei uns eingegangen. Die Fahrgäste sind wirklich besonnen. Von unserer Seite da auch wirklich ein ganz großes Dankeschön!"

    Diese Woche gilt sowohl in Supermärkten als auch im ÖPNV noch als "Probewoche". Wer also jetzt noch keine FFP2-Maske hat, müsste bei einer Kontrolle noch nicht mit einer Strafe rechnen. Ab kommender Woche droht in so einem Fall aber gegebenenfalls ein Bußgeld. Wie hoch das sein wird, ist noch nicht bekannt.

    11.05 Uhr: 50 Anzeigen gegen Tagesausflügler im Bayerwald

    50 Tagesausflügler aus Regionen, die momentan nicht in den Bayerwald fahren dürfen, hat die Zwiesler Polizei am Wochenende bei Kontrollen im Arbergebiet und am Geisskopf erwischt. Wie sie heute bekannt gab, waren es Menschen aus allen Regionen in Niederbayern und der Oberpfalz, von Deggendorf bis Passau, aber auch aus weiter entfernten Städten wie München und Fürth.

    Sie alle dürfen momentan nicht in den Landkreis Regen, weil touristische Ausflüge von draußen wegen einer immer noch über 200 liegenden Inzidenz untersagt sind.

    Die Polizei war mit Streifenwagen, teils verstärkt auch mit einem Fahrzeug mit Bereitschaftspolizisten, immer wieder in den Hauptausflugszielen Streife gefahren. Ertappt wurden die Leute, die über die Autokennzeichen leicht erkennbar sind, vor allem auf den Parkplätzen am Geisskopf, am Großen Arber und am Großen Arbersee. Sie wurden zum Verlassen des Landkreises aufgefordert und müssen außerdem mit einem Bußgeld rechnen. Der Regelsatz für solche verbotenen Tagesausflüge liegt bei 500 Euro.

    Die meisten geparkten Autos in den Gebieten waren allerdings Landkreisbewohner. Einen Ansturm wie vor Inkrafttreten der 15-Kilometer-Regel gab es nicht.

    9.35 Uhr: Großes freiwilliges Engagement in Passau

    Dem Aufruf, zur Bewältigung der Corona-Krise in Pflege- und Behinderteneinrichtungen zu helfen, sind in Passau bisher 56 Menschen gefolgt. 37 davon konnten bereits vermittelt werden - eine erfreuliche Resonanz, wie die Stadt heute mitteilt.

    Es handelt sich um Freiwillige aus unterschiedlichen Berufen: Zum Beispiel sind ein Ingenieur eine Gastronomin, Studierende, Lehrer und ein Landwirt im Einsatz. Die einen helfen zusätzlich zu ihrem Hauptberuf mit, andere nutzen Kurzarbeit oder Urlaub. "Bemerkenswert finde ich, dass Helferinnen und Helfer nicht nur aus der Dreiflüssestadt, sondern auch aus dem Umland kommen. Einem freiwilligen Engagement steht also nichts im Wege, über weitere Anmeldungen würde ich mich sehr freuen", sagt Oberbürgermeister Jürgen Dupper (SPD).

    Die Freiwilligen werden kurzfristig, insbesondere bei Grundpflegeprozessen, der Verpflegungsgabe und der sozialen Betreuung eingesetzt, so die Stadt Passau. Das Stammpersonal in den Heimen könne so entlastet werden.

    Wem es möglich ist, unterstützend in Heimen und Einrichtungen im Stadtgebiet betreuend und pflegend tätig zu sein, wird gebeten, sich bei der Fachstelle für Pflege- und Behinderteneinrichtungen zu melden. Diese beantwortet auch unverbindlich Fragen und informiert darüber, in welchem Rahmen und welchem Umfang die Unterstützungsleistung erfolgen könnte. Eine Kontaktaufnahme ist unter der Telefonnummer 0851/396726 oder per E-Mail an heimaufsicht@passau.de möglich.

    "Ich bin sehr dankbar, dass es Menschen gibt, die aktiv anpacken wollen, um der Pandemie Herr zu werden. In den Einrichtungen ist nach wie vor jede helfende Hand willkommen", zieht Oberbürgermeister Dupper ein Zwischenfazit nach den ersten Wochen.

    Montag, 18.01.2021

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