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Corona-Ticker Mittelfranken: 189 Neuinfektionen | BR24

© dpa-Bildfunk/Uwe Anspach

Teströhrchen wird in eine Sammelbox gegeben

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    Corona-Ticker Mittelfranken: 189 Neuinfektionen

    In Mittelfranken wurden 189 Neuinfektionen gemeldet. Dezentrale Impfstation kommt nach Zirndorf. Fahrsicherheitszentrum in Schlüsselfeld öffnet ab kommenden Montag. Neues zu Corona hier.

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    • BR24 Redaktion

    Die wichtigsten Corona-News des Tages aus Mittelfranken

    • Fallzahlen in Mittelfranken: 189 Neuinfektionen (So, 14.25 Uhr)
    • Dezentrale Impfstation kommt nach Zirndorf (So, 8.23 Uhr)
    • LGL: Nur Weißenburg-Gunzenhausen im "grünen Bereich" (Sa, 14.24 Uhr)
    • Neustadt/Aisch-Bad Windsheim bei 7-Tage-Inzidenz bei 110,88 (Fr, 15.00 Uhr)
    • ADAC-Fahrsicherheitszentrum öffnet wieder (Fr, 12.50 Uhr)
    • Grillplätze in Nürnberger Parks bleiben gesperrt (Fr, 8.30 Uhr)
    • Alles Wissenswerte über Corona finden Sie hier
    • Weitere Corona-News

    Corona-Neuinfektionen in Mittelfranken pro Tag

    Entwicklung der Corona-Kurve in Mittelfranken

    14.25 Uhr: LGL meldet 189 Neuinfektionen

    Im Vergleich zu gestern ist die Zahl der Corona-Fälle in Mittelfranken um 189 gestiegen. Damit haben sich seit Beginn der Pandemie 60.778 Menschen in Mittelfranken mit Covid-19 infiziert, teilt das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Sitz in Erlangen heute (28.02.21., Stand 8.00 Uhr) mit. Die Zahl der Todesfälle ist um eins auf 2.072 gestiegen. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt im Regierungsbezirk bei 70,30 und damit über dem bayernweiten Durchschnitt (63,38). In Mittelfranken hat der Landkreis Neustadt a.d. Aisch/Bad Windsheim mit 111,87 den höchsten Inzidenzwert. Der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen ist weiterhin der einzige Landkreis Mittelfrankes mit einer "grünen" Inzidenz von unter 35 (20,06).

    08.23 Uhr: Dezentrale Impfstation kommt nach Zirndorf

    Von Donnerstag, 4. März, bis zum Sonntag, 7. März soll eine dezentrale Impfstation für Personen aus Zirndorf in der Paul-Metz-Halle entstehen. Die ersten mobilen Teams machten bereits seit Samstag Station in Cadolzburg und Seukendorf. Ab kommenden Montag sollen die über 80-Jährigen in Langenzenn geimpft werden. Weitere dezentrale Impfstationen sollen in Roßtal, Stein, Veitsbronn und Oberasbach in dieser Reihenfolge entstehen. Die Termine sollen jeweils noch bekanntgegeben werden.

    Sonntag, 28.02.21

    14.24 Uhr: LGL: Nur Weißenburg-Gunzenhausen im "grünen Bereich"

    Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen hat für Mittelfranken seit gestern 188 neue Corona-Fälle registriert. Insgesamt meldet das LGL für den Bezirk heute (27.02.21, Stand 08.00 Uhr) 60.589 Fälle seit Beginn der Pandemie. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt nun bei 69,57 und damit weiterhin über dem bayerischen Durchschnitt von 61,15. Die höchste Inzidenz im Bezirk weist der Landkreis Neustadt a.d. Aisch/Bad Windsheim mit einem Wert von 116,82 auf. Der Landkreis ist aktuell die einzige Kommune mit einem Wert von über 100. Die geringste 7-Tage-Inzidenz in Mittelfranken verzeichnet das LGL mit 21,11 im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. Der Landkreis ist als einziger im „grünen Bereich“ von unter 35. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus stieg in Mittelfranken seit gestern um eins auf insgesamt 2.071.

    Samstag, 27.02.21

    15.00 Uhr: Neustadt/Aisch-Bad Windsheim bei 7-Tage-Inzidenz bei 110,88

    Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen hat für Mittelfranken seit gestern 197 neue Corona-Fälle registriert. Insgesamt meldet das LGL für den Bezirk heute (26.02.21, Stand 08.00 Uhr) 60.401 Fälle seit Beginn der Pandemie. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus stieg in Mittelfranken seit gestern um 4 auf insgesamt 2.070.

    Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner in Mittelfranken ist von gestern 69,12 auf 70,30 leicht angestiegen und liegt weiterhin über dem bayerischen Durchschnitt von 60,43, wobei auch dieser Wert gestiegen ist.

    Die höchste Inzidenz im Bezirk weist der Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim mit einem Wert von 110,88 auf. Gestern lag dieser Wert bei 107,91. Der Wert der 7-Tage-Inzidenz in der Stadt Nürnberg ist von gestern 96,84 leicht auf 95,30 gesunken und wieder unter dem Wert von 100. Die niedrigste 7-Tage-Inzidenz in Mittelfranken weist der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen mit 20,06 auf.

    12.50 Uhr: ADAC-Fahrsicherheitszentrum öffnet wieder

    In Abstimmung mit den örtlichen Behörden und dem Freistaat Bayern darf das Fahrsicherheitszentrum in Schlüsselfeld ab kommenden Montag (01.03.21) wieder öffnen. Die Trainings und Kurse sind dann wieder möglich und können gebucht werden. Wie der ADAC Nordbayern mitteilt, gilt vor Ort ein strenges Hygienekonzept mit FFP-2-Maskenpflicht. "Vor allem für Autofahrerinnen und Autofahrer, die durch die geltenden Kontaktbeschränkungen oder Home-Office selten oder gar nicht mehr mit dem Auto unterwegs sind, macht ein Fahrsicherheitstraining jetzt Sinn", sagt Jörg Macharski, Leiter des ADAC Fahrsicherheitszentrums in Schlüsselfeld.

    8.30 Uhr: Grillplätze in Nürnberger Parks bleiben weiterhin gesperrt

    Die Stadt Nürnberg weist darauf hin, dass die Grillplätze in den Parks und Grünanlagen im Rahmen der Infektionsschutzverordnung weiterhin gesperrt bleiben. Nürnbergs Bürgermeister Christian Vogel (SPD) appelliert deshalb an die Bürgerinnen und Bürger von Grillausflügen in die Grünanlagen abzusehen: "Gerade das Grillen lädt zum geselligen Beisammensein ein. Momentan ist es jedoch das Gebot der Stunde, Kontakte zu reduzieren und Abstände einzuhalten", so Vogel.

    Freitag, 26. Februar 2021

    15.00 Uhr Nürnberg mit 7-Tage-Inzidenz wieder unter 100, Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim bei 107,91

    Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen hat für Mittelfranken seit gestern 233 neue Corona-Fälle registriert. Insgesamt meldet das LGL für den Bezirk heute (25.02.21, Stand 08.00 Uhr) 60.204 Fälle seit Beginn der Pandemie.

    Die Zahl der gemeldeten Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus stieg in Mittelfranken seit gestern um 18 auf insgesamt 2.066. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner in Mittelfranken ist von 68,33 auf 69,12 leicht angestiegen und liegt weiterhin über dem bayerischen Durchschnitt von 58,91.

    Die höchste Inzidenz im Bezirk weist inzwischen der Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim mit einem Wert von 107,91 auf. Die Stadt Nürnberg liegt mit 96,84 wieder unter dem Wert von 100.

    14.00 Uhr: Altstadt Sommer statt Altstadtfest in Ansbach

    Das Ansbacher Altstadtfest wird aufgrund der Corona-Pandemie nicht in gewohnter Form stattfinden. Stattdessen soll es Mitte Juni eine Alternative geben, teilte die Stadt mit. Unter dem Titel "Altstadt Sommer" soll es verschiedene Veranstaltungen verteilt in der Ansbacher Altstadt geben. Wie das genaue Programm aussehen wird, hängt auch vom Pandemie-Geschehen ab.

    Nach Angaben der Stadt Ansbach sind alle Akteure des ursprünglichen Altstadtfests bei den Planungen in den nächsten Monaten miteinbezogen. "Unser Ziel ist es, Leben in unsere Altstadt zu bringen", so Ansbachs Oberbürgermeister Thomas Deffner (CSU). Die "fünfte Jahreszeit" erfreue sich nach wie vor großer Beliebtheit und sei ein wichtiger Programmpunkt im Veranstaltungskalender der Stadt.

    Der "Altstadt Sommer" soll nach bisherigen Planungen vom 2. bis zum 13. Juni stattfinden und würde damit länger dauern als das ursprüngliche Altstadtfest.

    13.00 Uhr Das schöne Wetter lockt – Stadt und Polizei verstärken Kontrollen in Nürnberg

    Angesichts des Frühlingswetters wollen die Stadt Nürnberg und die Polizei die Kontrollen im Freien verstärken. Die Behörden weisen in einer Mitteilung darauf hin, dass die Regeln im Rahmen der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung auch weiterhin gelten würden. Die Stadt wendet sich mit diesem Hinweis an die Bürgerinnen und Bürger aber auch ausdrücklich an Handel und Gastronomie.

    Angesichts steigender Temperaturen sei der Wunsch, sich im Freien aufzuhalten, verständlich. Dennoch sei die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregelungen sowie die Maskenpflicht bei der Pandemie-Bekämpfung von großer Bedeutung. "Wer will, dass unsere Kinder in die Schule gehen können, wer möchte, dass Kinos, Kneipen und Geschäfte wieder öffnen, wem es wichtig ist, dass nicht noch mehr Menschen an Covid-19 sterben, der hält sich an die Regeln – auch bei schönem Wetter", so Nürnbergs Oberbürgermeister Marcus König (CSU).

    Laut Stadt hatte das frühlingshafte Wetter am vergangenen Wochenende dazu geführt, dass viele Menschen draußen unterwegs waren. Dabei sei es zu zahlreichen Verstößen gegen Abstandsgebote und Maskenpflicht gekommen.

    6.20 Uhr: Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim mit Inzidenz über 100

    Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet für den Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim eine 7-Tage-Inzidenz von 107,9. Gestern lag der aufgerundete Wert noch bei 100, weshalb Schulen zunächst geöffnet blieben. Ein Sprecher des Landratsamtes sagte dem Bayerischen Rundfunk bereits gestern, der Präsenzunterricht per Wechsel für Grund- und Förderschüler sowie die Abschlussklassen werde bis Ende der Woche beibehalten. Da der Grenzwert von 100 nun überschritten wurde, gibt es ab jetzt eine Karenzzeit von einem Tag. Ab Montag geht es also wieder es in den Distanzunterricht. Die nächtliche Ausgangssperre von 22 bis 5 Uhr tritt ab Freitag für mindestens eine Woche in Kraft.

    Das Ansteigen des Inzidenzwerts geht laut Landratsamt auf erhöhte Infektionsgeschehen in mehreren Pflegeheimen zurück. So wurden im Seniorenzentrum Maximilian-Kolbe in Scheinfeld am vergangenen Sonntag 34 Bewohner und Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet.

    Donnerstag, 25.02.2021

    16.30 Uhr: Corona Selbsttest von Siemens Healthineers erhält Sonderzulassung

    Ein Covid-19 Selbsttest, den das Erlanger Medizinunternehmen Siemens Healthineers vertreibt, hat vom Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte eine Sonderzulassung erhalten. Wie das Unternehmen mitteilte, könnte der Antigen-Schnelltest für Laien damit in Kürze in den Markt eingeführt werden. Erst würden die Bestellungen von Bund und Ländern bedient, sagte ein Unternehmenssprecher. Dann könnten die Tests ab Mitte März über Großhändler auch an Apotheken verkauft werden.

    Bei dem sogenannten Clinitest Radip COVID-19 Antigen Self-Test, wird ein Abstrich aus dem Nasenraum genommen. Laut dem Hersteller healgen liefert der Test in 15 Minuten Ergebnisse. Ein negatives Ergebnis wäre zu 100 Prozent gegeben, bei der Positiv-Meldung liefere der Test zu 97,25 Prozent ein sicheres Ergebnis.

    Sobald der Test in Deutschland erhältlich sein wird, soll eine Internetseite mitsamt Erklärvideo die Anwendung unterstützen. Die Eigennutzung dieses Tests ist bereits in Österreich bis zum 30. Juni dieses Jahres zugelassen.

    15.00 Uhr: LGL meldet für Nürnberg wieder Wert über 100 bei 7-Tage-Inzidenz

    Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen hat für Mittelfranken seit gestern 172 neue Corona-Fälle registriert. Insgesamt meldet das LGL für den Bezirk heute (24.02.21, Stand 08.00 Uhr) 59.971 Fälle seit Beginn der Pandemie. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner in Mittelfranken ist um 0,4 auf 68,33 gesunken, liegt aber weiterhin über dem bayerischen Durchschnitt von 58,90.

    Die höchste Inzidenz im Bezirk weist die Stadt Nürnberg mit einem Wert von 102,24 auf. Die Stadt liegt damit wieder über dem Wert von 100, den sie gestern laut LGL noch unterschritten hatte. Die Ausgangssperre gilt weiterhin noch bis mindestens nächster Woche. Auch der Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim liegt ganz knapp vor der 100-Marke (99,99). Die geringste 7-Tage-Inzidenz in Mittelfranken verzeichnet das LGL mit 22,17 für den Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. Die Stadt Erlangen liegt mit einer Inzidenz von 33,77 ebenfalls unter der Marke von 35.

    Die Zahl der gemeldeten Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus stieg in Mittelfranken seit gestern um 19 auf insgesamt 2.048.

    10.20 Uhr: Stadt und Landkreis Fürth richten zusätzliche dezentrale Impfstationen ein

    Ab kommenden Samstag (27.02.21) sollen in Stadt und Landkreis Fürth weitere sieben dezentrale Impfstationen entstehen, um die über 80-jährigen Einwohnerinnen und Einwohner zu impfen. So soll ab Samstag eine dezentrale Impfstation für Personen aus der Region Cadolzburg und Seukendorf im Gemeindehaus Seukendorf entstehen, teilen Oberbürgermeister Thomas Jung (SPD) und Landrat Matthias Dießl (CSU) mit. Vom 01.03. bis zum 03.03.2021 wird dann eine dezentrale Impfstation für Menschen aus der Region Langenzenn und Wilhermsdorf im Bürgerhaus Langenzenn eingerichtet.

    Weitere dezentrale Impfstationen werden an folgenden Standorten in der genannten Reihenfolge entstehen: Zirndorf, Roßtal (für die Region Ammerndorf, Großhabersorf und Roßtal), Stein, Veitsbronn (für die Region Obermichelbach, Puschendorf, Tuchenbach und Veitsbronn) und Oberasbach.

    Die genauen Termine sollen noch veröffentlicht werden. Sie hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. der Verfügbarkeit des Impfstoffes, heißt es in der Erklärung von Stadt und Landkreis. Grundsätzlich sei die Möglichkeit der Impfung über das gemeinsame Impfzentrum für Stadt und Landkreis Fürth in der Fürther Rosenstraße gegeben. Die Impfungen in den Impfstationen sind bis auf Weiteres ausschließlich für alle über 80-jährigen Menschen nach vorheriger Terminvereinbarung möglich, heißt es in der Mitteilung.

    10.00 Uhr: Kein Distanzunterricht in Neustadt a. d. Aisch-Bad Windsheim

    Der Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim plant trotz eines Sieben-Tages-Inzidenz-Werts von genau 100 nicht mit Distanzunterricht für Grund- und Förderschüler sowie die Abschlussklassen. Diese Maßnahmen seien bei einem Überschreiten zu treffen, jedoch nicht wenn der Wert genau 100 erreiche, sagte ein Sprecher des Landratsamts dem BR. Eine erneute Ausgangssperre sei vorerst nicht angedacht.

    Eine endgültige Entscheidung werde am Nachmittag nach einer Sitzung erwartet. Dabei würde auch die Vorgehensweise für ein dauerhaftes Übersteigen des Werts abgestimmt, so das Landratsamt weiter.

    8.50 Uhr: Corona-Lockdown setzt Einzelhandel zu

    Der Lockdown hat die Umsätze des bayerischen Einzelhandels im Januar stark sinken lassen. Wie das Landesamt für Statistik in Fürth mitteilt, sank der Umsatz im Vergleich zum Januar 2020 nominal um 0,6 Prozent – dabei gibt es allerdings erhebliche Unterschiede in den einzelnen Bereichen.

    So legten die Umsätze im Lebensmittelhandel um 7,7 Prozent zu, während der Einzelhandel mit "Nicht-Lebensmitteln" ein Minus von 4,2 Prozent zu verzeichnen hatte. Und auch hier gibt es deutliche Unterschiede: Während der Einzelhandel in Verkaufsräumen einen Umsatzrückgang von 15,6 Prozent zu verkraften hatte und auch an Verkaufsständen und auf Märkten ein Minus von 11,3 Prozent ermittelt wurde, legte der "sonstige Einzelhandel" um satte 35,8 Prozent zu. Triebfeder war hier der Versand- und Internet-Einzelhandel.

    6.30 Uhr: Nürnberger Inzidenz steigt laut RKI wieder über 100

    Laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) ist die 7-Tage-Inzidenz in Nürnberg wieder über 100 gestiegen. Der genaue Wert liegt bei 102,2. In den letzten sieben Tagen wurden dem RKI 530 Corona-Neuinfektionen in Nürnberg gemeldet. Bereits gestern waren Kitas zur Notbetreuung zurückgekehrt, Grundschulen stellten wieder auf Distanzunterricht um. Zu dieser Entscheidung hatten die Experten vom Nürnberger Gesundheitsamt geraten. Die Verantwortlichen wollen nun bis Donnerstag oder Freitag eine Entscheidung treffen, wie es weitergehen soll.

    Mittwoch, 24. Februar 2021

    20.00 Uhr: Nürnberger Schnelltestzentrum verlängert Öffnungszeiten

    Die Schnellteststation der Stadt Nürnberg hat ihre Öffnungszeiten verlängert. Ab sofort öffnet die Teststation im Bayerischen Roten Kreuz in der Nunnenbeckstraße montags bis freitags sowie am Sonntag von 10.00 bis 18.00 Uhr, teilt die Stadt Nürnberg mit.

    Bürgerinnen und Bürger mit Wohnsitz in Nürnberg und Menschen, die nachweislich in Nürnberg arbeiten, können sich dort bis zum 31. März kostenlos und ohne Termin auf das Coronavirus testen lassen. Geschlossen hat die Teststation immer samstags sowie am Dienstag, den 2. März und Donnerstag, 18. März, heißt es weiter. Das Testergebnis soll in 15 bis 20 Minuten vorliegen.

    15.10 Uhr: Trotz Impfungen: Corona-Mutationen sorgen für hohe Werte in Fürth

    Im Impfzentrum in Fürth, das die Stadt und der Landkreis gemeinsam betreiben, sind bisher 17.500 Impfungen durchgeführt worden. Dennoch sinke der Inzidenzwert nicht¸ sagte Oberbürgermeister Thomas Jung (SPD) bei seiner monatlichen Corona-Bilanz.

    Der Inzidenzwert verharre in den vergangenen Tagen auf einer Höhe von etwas über 70. Grund für diese Seitwärtsbewegung sind nach Jungs Worten die ansteckenderen Virusmutationen. Sie seien aktuell für 20 bis 30 Prozent der Infektionen in Fürth verantwortlich.

    Jung beklagte in diesem Zusammenhang, dass Kommunen bei Schulschließungen keine Spielräume hätten. Wenn der Inzidenzwert auf über 100 steige, dann müssten Schulen geschlossen werden. "Das ist Vorgabe, da hat man den Kommunen nicht viele Freiheiten gegeben", sagte Jung dem Bayerischen Rundfunk. Zwar müsse es Grenzwerte geben. Aber die Folgen für die Schüler seien hart, wenn sie nach einem Tag in der Schule erfahren, dass es das schon wieder gewesen sei. Wie dies in Fürths Nachbarstadt Nürnberg der Fall war.

    15.00 Uhr: Landkreis Erlangen-Höchstadt knapp unter 35

    Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen hat für Mittelfranken seit gestern 68 neue Corona-Fälle registriert. Insgesamt meldet das LGL für den Bezirk heute (23.02.21, Stand 08.00 Uhr) 59.799 Fälle seit Beginn der Pandemie.

    Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt nun bei 68,73 und damit weiterhin über dem bayerischen Durchschnitt von 58,30. Die höchste Inzidenz im Bezirk weist die Stadt Nürnberg mit einem Wert von 98,96 auf. Die Stadt liegt damit wieder unter dem Wert von 100. Die Ausgangssperre gilt aber weiterhin noch bis mindestens nächster Woche.

    In Mittelfranken liegt derzeit keine Stadt und kein Landkreis über einem Wert von 100. Die geringste 7-Tage-Inzidenz in Mittelfranken verzeichnet das LGL mit 23,92 im Stadtgebiet von Ansbach. Erlangen-Höchstadt liegt mit einer Inzidenz von 34,97 knapp im "grünen Bereich". Die Zahl der gemeldeten Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus stieg in Mittelfranken seit gestern um 14 auf insgesamt 2.029.

    6.26 Uhr: Inzidenz in Nürnberg laut RKI wieder unter 100er-Grenze

    Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet heute eine 7-Tage-Inzidenz von 99,0 für Nürnberg. Damit liegt die Frankenmetropole wieder unter dem Grenzwert von 100. Dieser wurde gestern überschritten (101,5). Deshalb gilt ab heute eine nächtliche Ausgangssperre von 22 bis 5 Uhr. Kitas bieten lediglich Notbetreuung an, Grund- und Förderschulen sind wieder dicht.

    Die Verantwortlichen der Stadt Nürnberg möchten am Donnerstag beraten, wie es weitergehen soll. Für den Rückkehr zu Präsenzunterricht und die Aufhebung der Ausgangssperre müssen Städte und Landkreise prinzipiell sieben Tage lang einen Inzidenzwert, der unter 100 liegt, aufweisen können.

    Dienstag, 23. Februar 2021

    18.00 Uhr: Sechs weitere Todesfälle im Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim

    Im Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim sind sechs weitere Personen im Zusammenhang mit COVID-19 gestorben. Zwei Todesfälle gab es im Marienheim in Obernzenn, einen in der Hospitalstiftung in Bad Windsheim und drei im Seniorenzentrum St. Maximilian Kolbe in Scheinfeld. Das teilte das Landratsamt mit. Im Vitalis Wohnpark in Bad Windsheim gibt es 13 positive Testergebnisse unter den Bewohnern und Mitarbeitern. Sechs Ergebnisse seien auf Schnelltests zurückzuführen. Für die Einrichtung sei der Einsatz der mobilen Teststrecke für morgen (23.2.) geplant.

    17.00 Uhr: 23.105 Impfungen in Erlangen und Erlangen-Höchstadt

    Wie das Landratsamt Erlangen-Höchstadt mitteilt, wurden in der vergangenen Woche in der Stadt Erlangen und im Landkreis Erlangen-Höchstadt insgesamt 3.892 Corona-Schutzimpfungen durchgeführt. Demnach entfallen davon 1.086 Impfungen (320 Erstimpfung / 766 Zweitimpfung) an Personal in Kliniken in Stadt und Landkreis. 908 Impfungen wurden in Senioreneinrichtungen, verabreicht (413 / 495). Mit Termin wurden in der vergangenen Woche 1.898 Seniorinnen und Senioren sowie Rettungskräfte und Ärzte mit COVID19-Kontakt beziehungsweise mobile Pflegedienste direkt im Impfzentrum in der Sedanstraße geimpft (714 / 1.184).

    Insgesamt Seien somit seit Beginn 23.105 Personen in Erlangen und im Landkreis Erlangen-Höchstadt die Schutzimpfung verabreicht worden. Das entspricht nach eigenen Angaben einer Quote von 5,2 Prozent, 4 Prozent hätten auch ihre Zweitimpfung erhalten, heißt es weiter. Damit liege das Impfzentrum von Stadt und Landkreis deutlich über dem bayerischen Durchschnitt, so das Landratsamt.

    15.00 Uhr: Keine neuen Todesfälle in Mittelfanken in Zusammenhang mit dem Virus

    Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen hat für Mittelfranken seit gestern 156 neue Corona-Fälle registriert. Insgesamt meldet das LGL für den Bezirk heute (22.02.21, Stand 08.00 Uhr) 59.731 Fälle seit Beginn der Pandemie. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt nun bei 67,82 und damit weiterhin über dem bayerischen Durchschnitt von 58,64.

    Die höchste Inzidenz im Bezirk weist die Stadt Nürnberg mit einem Wert von 101,47 auf. Keine andere Stadt oder Landkreis liegt in Mittelfranken über einem Wert von 100. Die geringste Sieben-Tage-Inzidenz in Mittelfranken verzeichnet das LGL mit 23,92 im Stadtgebiet von Ansbach. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus stieg in Mittelfranken seit gestern nicht an und bleibt damit auf insgesamt 2.015.

    13.30 Uhr: Distanzunterricht und nächtliche Ausgangssperre in Nürnberg

    Nach nur einem Tag müssen in Nürnberg die meisten Schülerinnen und Schüler wieder von zu Hause aus lernen. Wegen der hohen Zahl an Corona-Neuinfektionen werde es ab Dienstag wieder weitgehend Distanzunterricht geben, sagt Oberbürgermeister Marcus König (CSU) am Montag. Auch die Kitas kehren zur Notbetreuung zurück. Die nächtliche Ausgangssperre gilt wieder.

    Die Zahl der Neuinfektionen je 100 000 Einwohner binnen einer Woche lag nach Angaben des Robert Koch-Instituts in Nürnberg am Montag bei 101,5. Nur wenn die Inzidenz in einer Region stabil unter 100 liegt, gibt es sicher wieder Präsenzunterricht an den Grundschulen und für die Abschlussjahrgänge etwa von Real-, Mittel- und Wirtschaftsschulen sowie eingeschränkten Normalbetrieb in den Kitas. Auch eine nächtliche Ausgangssperre gilt wieder ab dem 100er-Wert.

    Ausgenommen von dem Distanzunterricht sind nach wie vor die Abiturklassen und bestimmte Abschlussklassen beruflicher Schulen, die bereits seit 1. Februar wieder an den Schulen lernen. König kritisierte angesichts der steigenden Zahl der Neuinfektionen das Verhalten der Nürnbergerinnen und Nürnberger bei dem guten Wetter in den vergangenen Tagen. Die Menschen müssten mehr auf den nötigen Abstand achten

    7.30 Uhr: Inzidenzwert in Nürnberg wieder über 100

    Das Robert-Koch-Institut meldet für Nürnberg heute einen Inzidenzwert von 101,5. Bei einem Corona-Inzidenzwert über 100 gilt in Bayern eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 22 Uhr und 5 Uhr. Zudem dürfen Schulen und Kindertagesstätten in betroffenen Städten und Landkreisen nicht öffnen – es bleibt bei Distanzunterricht und Notbetreuung. Eine aktuelle Beschlusslage der Stadt liegt aber bislang noch nicht vor. Die nächtliche Ausgangssperre kann grundsätzlich erst dann wieder aufgehoben werden, wenn der Inzidenzwert einer Stadt oder eines Landkreises sieben Tage lang unter 100 liegt.

    7.00 Uhr: RKI: Sieben-Tage-Inzidenz steigt bundesweit auf 61,0

    Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 4.369 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 62 weitere Todesfälle verzeichnet. Das geht aus den aktuellen Zahlen des RKI hervor. Vor genau einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 4.426 Neuinfektionen und 116 neue Todesfälle verzeichnet.

    Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag laut RKI bundesweit bei 61,0 - und damit höher als am Vortag (60,2). Vor vier Wochen, am 25. Januar, hatte die Inzidenz noch bei 111,2 gelegen. Ziel von Bund und Ländern ist ein Wert von 50, um das Gesundheitssystem zu entlasten, ab einem dauerhaften Wert von unter 35 haben sie weitere Lockdown-Öffnungen in Aussicht gestellt.

    Montag, 22. Februar 2021