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Corona-Ticker Mittelfranken: Nürnberg hat dritthöchste Inzidenz

Die Stadt Nürnberg hat im bayernweiten Vergleich die dritthöchste Inzidenz. In Mittelfranken haben sich innerhalb eines Tages 521 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Alle Corona-News im Ticker.

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  • BR24 Redaktion

Die wichtigsten Corona-News des Tages aus Mittelfranken

Entwicklung der Corona-Kurve in Mittelfranken

Nürnberg hat landesweit dritthöchste Inzidenz

In Mittelfranken haben sich seit gestern nachweislich 521 Menschen mit dem Coronavirus neu angesteckt. Das hat das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen mitgeteilt. Die Zahl der Infektionen seit Beginn der Pandemie steigt damit auf 38.040. In Mittelfranken gab es in den vergangenen 24 Stunden 25 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Die Gesamtzahl der Todesfälle steigt damit auf 750. Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt im Regierungsbezirk aktuell bei 256,03 und damit über dem bayernweiten Schnitt von 219,84. In Mittelfranken hat die Stadt Nürnberg mit 389,68 den höchsten Inzidenzwert. Damit hat die Frankenmetropole zudem den dritthöchsten Inzidenzwert im Freistaat. Nur Regen (554,19) und die Stadt Hof (432,08) haben einen höheren Wert. In Mittelfranken folgt auf Nürnberg die Stadt Schwabach mit Inzidenz von 366,02.

Sonntag, 20.12.2020

15.14 Uhr 700 Neuinfektionen in Mittelfranken

Seit gestern sind in Mittelfranken 700 neue Coronafälle gemeldet worden. Das teilt das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Sitz in Erlangen heute (19.12., Stand 8.00 Uhr) mit. Damit haben sich seit Beginn der Pandemie 37.519 Menschen in ganz Mittelfranken mit Covid-19 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Regierungsbezirk ist um neun Fälle auf 725 gestiegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt in Mittelfranken bei 254,34 und damit über dem bayernweiten Schnitt von 216,02. In Mittelfranken hat die Stadt Schwabach mit 405,07 den höchsten Inzidenzwert im Regierungsbezirk, gefolgt von der Stadt Nürnberg mit 375,21.

Samstag, 19.12.2020

16.15 Uhr: Wegen Nachmeldungen vermeldet Nürnberg 67 Tote

Heute sind in Nürnberg 67 neue Todesfälle, die in Verbindung mit Corona stehen, gemeldet worden. Das ging aus den aktuellen Zahlen des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hervor. In ganz Bayern wurden 167 neue Corona-Tote gemeldet, damit ist der Nürnberger Wert ungewöhnlich hoch. Auf Nachfrage im Gesundheitsamt bestätigte der stellvertretende Leiter Philipp Bornschlegl, dass nicht allein gestern 67 Menschen in Verbindung mit dem Virus in Nürnberg starben. Dass so viele Fälle auf einmal gemeldet wurden, liege an der Verarbeitung im Gesundheitsamt. Weil viele Todesbescheinigungen erst bewertet werden müssten, könne es vorkommen, dass die Meldung eines Corona-Toten ein bis drei Tage in Anspruch nehme, in Einzelfällen auch fünf, so Bornschlegl. So wurden gestern laut LGL keine neuen Todesfälle gemeldet.

14.10 Uhr: 925 Neu-Infektionen in Mittelfranken

In Mittelfranken haben sich innerhalb eines Tages 925 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Damit haben sich seit Beginn der Pandemie 36.819 Menschen im Regierungsbeizirk mit Corona infiziert. Das LGL meldet 82 neue Todesfälle, die in Verbindung mit dem Virus gestorben sind, insgesamt sind es nun 716. Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) beträgt die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner in Mittelfranken 259,81, in ganz Bayern bei 216,58. Einen höheren Wert hat nur Niederbayern mit 272,47. Die mittelfränkischen Corona-Hotsports sind mit einer Inzidenz von fast 400 die Stadt Schwabach (392,54) und Nürnberg mit 372,51.

11.43 Uhr: Bildungszentrum unterstützt Kulturschaffende

Seit Juni 2020 können sich Kulturschaffende aus allen Bereichen am Bildungszentrum (BZ) Nürnberg kostenlos beraten lassen. Die Lotsenstelle für Corona-Hilfen weist den Weg durch Corona-Hilfsprogramme und -Initiativen und vernetzt die Kulturschaffenden auch mit anderen Kompetenzzentren, Partnern und Institutionen. Sie ist von Montag bis Donnerstag von 9 bis 13 Uhr telefonisch erreichbar unter 09 11 / 2 31-3 12 86. Anliegen und Rückrufbitten können auch per E-Mail BZ-Coronahilfen@stadt.nuernberg.de eingereicht werden. Die Lotsen antworten dann schnellstmöglich.

10.53 Uhr: Sonderfahrplan in Fürth

Wie die infra mitteilt, hat der erneute, coronabedingte Lockdown auch Auswirkungen auf die Fürther Buslinien. Ab 28. Dezember 2020 bis mindestens 10. Januar 2021 gilt von jeweils Montag bis Samstag ein Sonderfahrplan. In erster Linie soll damit jetzt den verbleibenden Berufspendlern, die trotz des Lockdowns unterwegs sein müssen, Rechnung getragen werden.

Alle Sonderfahrpläne werden unter www.infra-fuerth.de/corona abrufbar sein. Leider ist eine Verknüpfung mit der VGN-Auskunft aus technischen Gründen nicht möglich.

An Sonn- und Feiertagen gilt jeweils der normale Sonntagsfahrplan. Der NightLiner-Betrieb bleibt weiterhin eingestellt. Für die U-Bahn gilt ebenfalls ein Sonderfahrplan. Die Informationen dazu hat die dafür zuständige VAG im Internet veröffentlicht (www.vag.de).

Nach Angaben von infra-Geschäftsführer Marcus Steurer wird der Sonderfahrplan für die Fürther Buslinien fortwährend überprüft und - falls notwendig – kurzfristig dem Fahrgastverhalten angepasst.

Zudem informiert die infra, dass alle Kontaktflächen regelmäßig imprägniert werden, insbesondere die Haltegriffe, Sitze und Haltewunschtaster. Das spezielle Spray schützt nach Testberichten langfristig explizit vor Grippe- und Coronaviren, indem es auf der Oberfläche einen antimikrobiellen und antiviralen Schutzfilm bildet. Dieser enthält Silberionen, die die Hülle der Grippe- und Coronaviren zerstören und sie so deaktivieren.

Die beiden Kundencenter der infra, einmal in der Leyher Straße 69 und einmal im U-Bahnverteilergeschoss des Fürther Hauptbahnhofs sind weiterhin wie üblich geöffnet.

07.31 Uhr: Landkreis und Stadt Ansbach melden 97 neue Fälle

Es gibt 97 weitere Infektionsfälle und damit insgesamt 3.636 bestätigte Corona-Fälle in Landkreis Ansbach und Stadt Ansbach. 2.987 (+ 88 im Vergleich zur letzten Meldung) der mit dem Coronavirus infizierten Personen stammen aus dem Landkreis Ansbach und 649 (+ 9 im Vergleich zur letzten Meldung) aus der Stadt Ansbach. Davon gelten 1.921 Personen in Landkreis Ansbach (1.359) und Stadt Ansbach (562) als genesen. Es sind 87 Personen im Landkreis Ansbach (74) und der Stadt Ansbach (13) im Zusammenhang mit Corona verstorben.

06.11 Uhr: 67 Todesfälle in Nürnberg

Für Nürnberg wurden am Morgen 67 neu Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Der 7-Tage-Inzidenzwert steigt mit 309 Neuinfizierten auf 372,5. Schwabach vermeldet 66 neue Covid-19-Erkrankte. Der Inzidenzwert liegt jetzt bei 390,4. In der Stadt Fürth wurden 122 neue Corona-Fälle gemeldet und ein Inzidenzwert von 258,4.

Erstmals sind in Deutschland mehr als 30.000 neue Infektionen mit dem Coronavirus innerhalb eines einzigen Tages registriert worden. Die Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 33.777 Infektionen gemeldet, wie das RKI am Freitagmorgen mitteilte. In der Zahl sind 3.500 Nachmeldungen aus Baden-Württemberg enthalten, die am Vortag aus technischen Gründen nicht übermittelt worden waren. Abzüglich der Nachmeldungen wurden somit 30.277 neue Infektionen binnen 24 Stunden gemeldet. Die Zahl der Todesfälle erreichte mit 813 den zweithöchsten Wert seit Beginn der Pandemie.

05.21 Uhr: Viele Händler können Miete nicht mehr zahlen

Bayerns Vermieter spüren verstärkte Auswirkungen der Corona-Krise: Von den fast 500 Mitgliedsunternehmen der bayerischen Wohnungswirtschaft (VdW) berichtet mittlerweile mehr als die Hälfte (55 Prozent), dass manche Mieter die Aussetzung ihrer Zahlungen beantragt haben. Nicht mehr zahlen können oder wollen aber weniger die Wohnungsmieter als vielmehr Ladenbesitzer, Gastronomen und Büromieter: Bei über 60 Prozent der Wohnungsunternehmen haben Gewerbemieter bereits um Stundung gebeten. Das berichtete der Verband. Im VdW sind hauptsächlich Wohnungsgenossenschaften und kommunale Vermieter Mitglied. 

Absolute Zahlen hat der Verband nicht abfragen lassen, klar ist jedoch, dass der Trend nach oben geht. Im Sommer hatten erst 38 Prozent der VdW-Unternehmen gemeldet, dass Mieter Zahlungen stunden wollten. Die finanziellen Folgen halten sich noch in Grenzen, da die Unternehmen bislang bei den Wohnungsmietern jeweils nur Einzelfälle melden. Allerdings fürchtet eine beträchtliche Zahl der insgesamt befragten 491 Vermieter bei den Gewerbemietern ausbleibende Zahlungen in den nächsten Monaten: 27 Prozent sehen laut Umfrage ein hohes oder sogar sehr hohes Risiko weiterer Ausfälle. Gekündigt wurde laut VdW bislang keinem Mieter.

Freitag, 18.12.2020

17.40 Uhr: Ansturm auf Corona-Testzentrum in Nürnberg

Die Kapazitäten des Corona-Testzentrums am Nürnberger Flughafen werden ausgebaut. Damit regieren die Stadt Nürnberg und der Betreiber auf den vorweihnachtlichen Ansturm. Denn gerade vor einem Besuch in einem Alten- oder Pflegeheim sei ein Test sinnvoll, sagte Nürnbergs Gesundheitsreferentin Brita Walthelm (Grüne). Alleine am Mittwoch seinen 2.700 Personen in das Zentrum gekommen. Und auch am Mittwochvormittag haben sich bereits wieder Warteschlagen gebildet. Thomas Liedtke von der Betreiberfirma Ecolog betont, dass entsprechende Personalreserven vorhanden seien, um die Kapazität des Zentrums auf 3.000 Tests am Tag aufzustocken. Er sagte, dass es wichtig sei, sich vorher anzumelden. Ansonsten müsste man längere Wartezeiten in Kauf nehmen. Jeder, der einen Test wolle, werde diesen auch bekommen, sagte Liedtke dem Bayerischen Rundfunk. Nach ein bis zwei Tagen sollte der Test-Befund nach seinen Worten vorliegen. Wer für die Weihnachtsfeiertage ein Ergebnis möchte, der sollte sich 48 Stunden vorher testen lassen. Für den 22. Dezember erwarten die Betreiber einen Ansturm, noch gebe es jedoch freie Termine.

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Ansturm auf Corona-Testzentrum in Nürnberg

17.30 Uhr: Ansbach schließt Bürger-Service wegen Corona-Fall

Der Ansbacher Bürgerservice am Karlsplatz wird coronabedingt ab sofort geschlossen. Hintergrund ist eine Corona-Infektion unter den Bediensteten des Bürgerservices, teilte die Stadt mit. Bis auf Weiteres werden damit auch keine Verwaltungsdienste vor Ort angeboten. Alle Mitarbeiter, die sich dauerhaft mit der betroffenen Person im Großraumbüro aufgehalten hatten, gelten nun als Kontaktperson eins und müssen umgehend in häusliche Quarantäne. Der Bürgerservice ist derzeit nur per Telefon unter (0981/51354422) oder E-Mail (buergeramt@ansbach.de) erreichbar. Die Stadt bittet die Bürgerinnen und Bürger wenn möglich ihre Anliegen erst wieder nach Wiederaufnahme des Dienstbetriebs an den Bürgerservice zu richten. Für Kundinnen und Kunden, die in den vergangenen Tagen die Räume am Karlsplatz aufgesucht hatten, bestehe laut Stadt aktuell keine Gefahr.

17.20 Uhr: Sicheres Entbinden trotz Lockdown in Nürnberg möglich

Wegen hoher Nachfrage gibt das Klinikum Nürnberg bekannt, dass trotz des Corona-Lockdowns einer Entbindung im Krankenhaus nichts im Wege steht. Frauen sei es bei der Geburt weiterhin erlaubt, ihren Partner oder eine andere Begleitperson mitzunehmen, sagt Oberarzt Dr. Wolfgang Köhler. Die Betreuung während Schwangerschaft, Geburt und im Wochenbett sei weiterhin gewährleistet, nur die Sicherheitsvorkehrungen wurden erhöht, so der Oberarzt weiter. Schwangere, die bereits in den Wehen liegen, werden mit eines Corona-Schnelltest getestet. Sollte die werdende Mutter mit Covid-19 infiziert sein, könne sie trotzdem im Klinikum Nürnberg entbinden, so Köhler. Entsprechende Maßnahmen würden dafür getroffen werden. Bei der Begleitperson sollte kein Verdacht auf das Coronavirus vorliegen. Besuchsrecht hat nach der Geburt eine registrierte Kontaktperson.

15.00 Uhr: 732 Corona-Neuinfektionen in Mittelfranken

In Mittelfranken sind seit gestern (Mittwoch, 16.12.) 732 neue Coronafälle gemeldet worden. Das geht aus der heutigen Mitteilung des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hervor. Damit haben sich seit Beginn der Pandemie in Mittelfranken 35.894 Menschen mit Covid-19 infiziert. Insgesamt starben 634 Menschen in Verbindung mit dem Virus, seit gestern kamen sieben Todesfälle hinzu. Mittelfrankens 7-Tage Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt bei 253,16 und damit über dem bayernweiten Wert von 214,15. Die höchsten Inzidenzwerte im Regierungsbezirk haben die Städte Schwabach (383,10) und Nürnberg (364,60).

10.48 Uhr: embedded world auch 2021 nur digital

Wie die Messe Nürnberg mitteilt, finden die embedded world Conference 2021 und die electronic displays Conference 2021 vom 1. bis 5. März 2021 auf einer gemeinsamen Plattform mit der embedded world Exhibition 2021 Digital statt. Dazu wurden die Veranstaltungsformate von drei auf fünf Tage erweitert. Mit einer klaren und übersichtlichen Struktur, zahlreichen moderierenden Elementen, hochrangigen Keynote-Vorträgen, zahlreichen Podiumsdiskussionen zu aktuellen Herausforderungen, sowie einer Vielzahl von Spezialthemen sollen die Teilnehmer durch die beiden hochkarätig besetzten Konferenzen geführt werden, teilt die Messe mit.

10.12 Uhr: Corona lässt Durchschnittslohn schrumpfen

Die Corona-Krise wirkt sich auch auf das Lohnniveau in Bayern aus. So sank der durchschnittliche Bruttoverdienst im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,8 Prozent, wie das Landesamt für Statistik in Fürth mitteilte. Beschäftigte in Vollzeit verdienten im dritten Quartal in Bayern durchschnittlich 4.158 Euro - ohne Sonderzahlungen und bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 38 Stunden.

Allerdings gab es große Unterschiede zwischen den einzelnen Branchen. Bei Banken und Versicherungen lag der Durchschnittsverdienst bei 5.693 Euro und damit mehr als doppelt so hoch wie im Gastgewerbe mit 2189 Euro. Am stärksten betroffen von Verdiensteinbußen waren aufgrund coronabedingter Kurzarbeit die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Luftfahrt (-37,9 Prozent), der Reisebranche (-24,6 Prozent) und bei den Beherbergungsbetrieben (-22,5 Prozent).

08.43 Uhr: Agentur für Arbeit weiter erreichbar

Die Agentur für Arbeit Nürnberg sowie das Jobcenter Nürnberg bleiben auch während des erneuten Lockdowns erreichbar. Die meisten Gespräche finden telefonisch statt. Bei Notfällen sind auch persönliche Beratungen nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung möglich.

Die Arbeitsagenturen und Jobcenter haben regional zusätzliche Telefonnummern geschaltet. Wer im Internet nach der jeweiligen Dienststelle sucht, findet die passende Telefonnummer. Darüber hinaus ist die BA montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr unter den kostenlosen Hotlines zu erreichen:

- Betriebe erreichen ihren persönlichen Ansprechpartner wie üblich telefonisch oder über die Arbeitgeber Service Rufnummer 0800 4 5555 20.

- Die Hotline für Beschäftigte und Arbeitslose ist die 0800 4 5555 00. Unter dieser Nummer können Fragen geklärt und telefonische Beratungstermine vereinbart werden.

Viele Anträge können online oder auf dem Postweg gestellt werden

Anträge auf Arbeitslosengeld können online auf www.arbeitsagentur.de gestellt werden. Anträge für die Grundsicherung stehen unter www.jobcenter-digital.de bereit, dazu gehören Anträge auf Arbeitslosengeld II und Weiterbewilligungen. Auch Veränderungen können dort mitgeteilt werden. Für die Online-Registrierungen muss man sich auch nicht persönlich verifizieren. Dies geht per Selfie-Ident-Verfahren mit dem Smartphone. Kundinnen und Kunden werden per Post nach der Registrierung darüber informiert. Wer schriftliche Unterlagen einreichen möchten, kann diese per Post senden oder wirft sie in den Hausbriefkasten.

07.31 Uhr: 71 Neuinfektionen in Landkreis und Stadt Ansbach

Es gibt 71 weitere Infektionsfälle und damit insgesamt 3.539 bestätigte Corona-Fälle in Landkreis Ansbach und Stadt Ansbach. 2.899 (+ 60 im Vergleich zur letzten Meldung) der mit dem Coronavirus infizierten Personen stammen aus dem Landkreis Ansbach und 640 (+ 11 im Vergleich zur letzten Meldung) aus der Stadt Ansbach. Davon gelten 1.881 Personen in Landkreis Ansbach (1.322) und Stadt Ansbach (559) als genesen.

Es sind 84 Personen im Landkreis Ansbach (71) und der Stadt Ansbach (13) im Zusammenhang mit Corona verstorben.

07.28 Uhr: Ansbacher Impfzentrum ist betriebsbereit

Derzeit werden landesweit Impfzentren errichtet, um die geplanten Covid-19-Impfungen durchführen zu können. Seitens der Bayerischen Staatsregierung wurde hier der 15.12.2020 als Frist gesetzt.

Das nun auf dem ehemaligen Ansbacher Messegelände am Onoldsbach errichtete Impfzentrum steht hierfür bereit. Zudem gibt es mobile Impfteams. Impfungen wären bereits zum jetzigen Zeitpunkt möglich. Da allerdings aktuell noch kein Impfstoff verfügbar ist, kann der tatsächliche Betrieb erst zu einem späteren Zeitpunkt starten.

Letzte bauliche Maßnahmen am Impfzentrum werden bis zum Wochenende abgeschlossen sein. Betreiber des Impfzentrums ist die Firma Ecolog GmbH, die bereits das Testzentrum in Schalkhausen unterhält. Das für das Impfen benötigte medizinische Personal wird durch den Betreiber gestellt.

"Ich hoffe, dass jetzt zeitnah mit den Impfungen gegen Corona begonnen werden kann. Diese Impfung wird Menschen schützen und Leben retten." Dr. Jürgen Ludwig, Landrat Ansbach

Wann konkret mit dem Impfen begonnen wird, hängt nun davon ab, wann die Impfstoffe zugelassen und an die Zentren in Bayern verteilt werden. Die logistischen Voraussetzungen hierfür wurden für Landkreis Ansbach und Stadt Ansbach jedoch gemeinsam geschaffen. "Im Kampf gegen die Pandemie wollen wir keine Zeit verlieren. Sobald ein Impfstoff zur Verfügung steht, kann mit der Impfung begonnen werden. Damit ist ein weiterer wichtiger Schritt geschafft, um der unkontrollierten Ausbreitung von Corona entgegenzuwirken", so Oberbürgermeister Thomas Deffner.

Geimpft wird zukünftig nicht nur auf dem Messegelände in Ansbach. Vielmehr werden, auch aufgrund der Größe des Landkreises, mehrere mobile Teams besonders gefährdete Einrichtungen, wie beispielsweise Senioren- und Pflegeheime, besuchen und die Impfungen vor Ort vornehmen. Geimpft wird ausschließlich durch medizinisches Fachpersonal, das im Vorfeld aufklären und Beratungsgespräche führen wird. Es sind zwei Impfungen nötig, die kostenlos sein werden.

06.43 Uhr: Zahl der Neuinfizierten sinkt

Das RKI meldet für Nürnberg 339 Neuinfizierte und damit einen Inzidenzwert von 364,6 pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tage (17.12., 0 Uhr). Für den Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen werden 26 neue Fälle und ein Inzidenzwert von 253,3 gemeldet. In der Stadt Erlangen liegt der Wert bei 219,5. Hier wurden 45 Neuinifzierte und zwei Todesfälle gemeldet. Im Landkreis Roth gibt es 3 neue Covid-19-Erkrankte. Der Inzidenzwert liegt bei 211,4. Das Nürnberger Land meldet 90 Neuinfizierte und eine 7-Tage-Inzidenz von 250,6. In der Stadt Fürth liegt er bei 207,0. Hier gab es keine neuen Fälle.

Das Robert-Koch-Institut verzeichnet in Bayern 5.045 bestätigte neue Fälle innerhalb der vergangenen 24 Stunden.

Die Zahl der binnen eines Tages gemeldeten Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus bleibt auf hohem Niveau. Die deutschen Gesundheitsämter übermittelten dem RKI 698 neue Todesfälle. Das ist der zweithöchste Wert seit Beginn der Pandemie.

Außerdem wurden 26.923 Neuinfektionen verzeichnet. Das sind mehr als am vergangenen Donnerstag (10.12.). Damals waren 23.679 Neuinfektionen gemeldet worden.

5.50 Uhr: Dringender Appell an Pflegekräfte

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) bittet alle Pflegekräfte eindringlich um Hilfe bei der Bewältigung der Corona-Pandemie. Alle Fachkräfte, die aktuell nicht in der Pflege arbeiteten und nicht zu einer Risikogruppe gehörten, sollten sich bitte zur freiwilligen Unterstützung der Alten- und Pflegeheime sowie Krankenhäuser melden, sagte Huml der Deutschen Presse-Agentur. "Denn jede helfende Hand zählt jetzt."

Die Situation in den Pflegeeinrichtungen und den Krankenhäusern spitze sich weiter zu. "Die Pandemie trifft das Land und die beruflich Pflegenden mit noch viel größerer Wucht als im Frühjahr", berichtete Huml. Deshalb werde nun der Pflegepool, der den Einrichtungen damals viel Entlastung gebracht habe, reaktiviert.

Der Aufruf richtet sich diesmal sogar an einen noch breiteren Kreis als damals: Neben ausgebildeten Pflegekräften werden auch Pflegehilfskräfte und Menschen mit einer Ausbildung oder Erfahrung im Gesundheitswesen gesucht.

04.15 Uhr: Hoffen auf Impfungen noch 2020

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hofft, dass noch in diesem Jahr mit den Corona-Impfungen in Bayern begonnen werden kann - und kündigte spezielle Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz der Impfpräparate vor Anschlägen an. "Es ist eine große Hoffnung und eine gute Botschaft, das möglicherweise noch im Dezember geimpft werden kann", sagte der CSU-Chef der "Augsburger Allgemeinen" mit Blick auf die voraussichtliche europäische Zulassung des Biontech-Impfstoffes am 21. Dezember.

Die Berliner Senatsverwaltung als Vorsitz der Gesundheitsministerkonferenz hatte Mittwochabend mitgeteilt, dass sich die Bundesländer auf einen Beginn der Impfungen am 27. Dezember einstellen. Dies sei Ergebnis einer Schaltkonferenz mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU), hieß es auch aus Regierungskreisen. Die konkreten Impfstoff-Chargen müssen auch noch vom bundeseigenen Paul-Ehrlich-Institut geprüft werden.

Massenimpfungen seien die beste Langzeitstrategie gegen Corona, betonte Söder. "Der Schutz funktioniert eigentlich nur wirksam mit der Impfung." Die Logistik in Bayern sei startbereit: "Wir haben über hundert Impfzentren, und insgesamt 3.000 Ärzte wollen zur Verfügung stehen", so Söder. "Das müsste ganz gut funktionieren, wenn der Impfstoff in Bayern noch in diesem Jahr kommt." Nach Angaben des Gesundheitsministeriums könnten täglich mehr als 30.000 Menschen in Bayern geimpft werden.

Weiter sagte der Regierungschef, man müsse den Impfstoff davor schützen, dass er geklaut oder zerstört werde. Es gebe im Netz "alle möglichen Drohungen".

Deutschland befinde sich in der schwierigsten Phase der ganzen Pandemie: "Aus der Seuchen-Geschichte weiß man, die zweite Welle ist immer die schlimmere, weil viele Menschen die Gefahr unterschätzen, wenn man die erste Welle gut überstanden hat", sagte Söder. "Jetzt sind wir weit über 20.000 Neuinfektionen am Tag, das können wir nicht mehr verkraften", sagte er zu den bundesweiten Zahlen.

Donnerstag, 17.12.2020

16.40 Uhr: Stadt Nürnberg sagt Blaue Nacht im kommenden Jahr ab

Die Blaue Nacht in Nürnberg wird auch im kommenden Jahr nicht stattfinden. Kulturbürgermeisterin Julia Lehner (CSU) hat entschieden, dass das Risiko für die Kulturveranstaltung zu hoch sei. Geplant war, dass die Kunst- und Kulturnacht in der Innenstadt, zu der normalerweise bis zu 150.000 Menschen kommen, am 23. und 24. April 2021 hätte stattfinden sollen. Aufgrund der Covid-19-Pandemie sei jedoch keine Planungssicherheit gegeben. Eine Veranstaltung vom Format der Blauen Nacht benötige einen langen Vorlauf. Zudem sei nicht sichergestellt, dass eine Veranstaltung, zu der mehr als 100.000 Menschen kommen, hygienegerecht durchgeführt werden könne. Sollten es die Regelungen im kommenden Frühjahr zulassen, wollen die Veranstalter jedoch an einem symbolischen Beitrag festhalten. Es wird dann eine farbenfrohe Großprojektion des Nürnberger Künstlers Peter Angermann auf der Fassade der Kaiserburg zu sehen sein.

16.10 Uhr: Nürnberg stockt Corona-Testkapazitäten auf

Nürnbergs Stadtspitze hat sich dafür entschieden, ab sofort mehr Corona-Tests im Testzentrum am Nürnberger Flughafen zu ermöglichen. Gesundheitsreferentin Britta Walthelm bestätigte gegenüber dem BR, dass die Zahl der Tests von täglich zweitausend auf dreitausend erhöht wird. Dafür ist die Betreiberfirma Ecolog-International verantwortlich. Vor allem kurz vor Weihnachten sei die Nachfrage nach Tests, in dem Zentrum am Flughafen gestiegen, so die Gesundheitsreferentin. Denn vor den Feiertagen wollten viele Nürnberger vor einem Treffen mit Verwandten sichergehen, dass sie sich nicht infiziert haben. "Dass die Menschen sich testen lassen, ist auf jeden Fall im Sinne der Sache", sagte Britta Walthelm. Die Stadt befürwortete, dass die Menschen das Testangebot in Anspruch nehmen. Es gehe dabei aber in erster Linie darum, Risikogruppen zu schützen, erklärte die Gesundheitsreferentin. "Ich appelliere wirklich an jeden und jede zu überlegen, brauche ich wirklich einen Test. Wir wollen als Stadt mit den Testangeboten vor allem den Besuch von Angehörigen etwa in Pflegeheimen ermöglichen." Auch das Angebot von Corona Schnelltests, etwa in den städtischen Altenheimen sei dafür ein wichtiger Eckpfeiler.

16.05 Uhr: CO2-Sensoren an Schulen und Kindergärten in Dinkelsbühl

Um regelmäßiges Lüften sicherzustellen, hat die Stadt Dinkelsbühl Schulen und Kindergärten mit CO2-Sensoren ausgestattet. Wie ein Sprecher der Stadt dem BR sagte, seien die Sensoren an der Hans-von-Raumer Mittelschule, der Christoph-von-Schmid Grundschule sowie der Grundschule Segringen bereits zu finden. Auch alle Dinkelsbühler Kindertagesstätten seien bereits ausgestattet. Bis Weihnachten seien laut Stadt auch alle Schulen mit den Sensoren ausgestattet. Diese würden in allen Gemeinschafts- und Unterrichtsräumen, sowie auch in den Lehrerzimmern installiert. Der Bedarf liege bei 155 Stück. Die Sensoren ähneln einem großen Digitalwecker. Auf dem Bildschirm gibt es die Farben grün, gelb und rot. Je nach CO2-Gehalt in der Luft schlagen die unterschiedlichen Farben an. Laut Kultusministerium soll bei gelb bereits gelüftet werden.

15.42 Uhr: Verlängerung des Besuchsverbots am Klinikum Fürth

Der Besucherstopp am Klinikum Fürth wird parallel zum Lockdown erneut verlängert: Bis zum 10.01.2021 können Patientinnen und Patienten des Klinikum Fürth keinen Besuch empfangen. Ausnahmen gelten für die Kinderklinik sowie für die Intensiv- und Palliativstation. In der Kinderklinik sind weiterhin pro Tag maximal zwei Besucher pro Patient aus dem engeren Familienkreis für maximal eine Stunde zwischen 14 und 18 Uhr erlaubt. Für Angehörige von sterbenden Patienten sowie auf der Intensivstation gelten Sonderregelungen, die immer in Rücksprache mit dem Stationspersonal individuell festzulegen sind. Werdende Väter oder eine fest benannte Person dürfen nur noch bei der Geburt im Kreißsaal dabei sein. Besuche auf der Wochenstation sind in der Frauenklinik Nathanstift aktuell nicht möglich. Der Zugang zum Klinikum ist ausschließlich über den Haupteingang möglich. Der Hintereingang der Kinder- und Frauenklinik ist ausschließlich Notfällen und Gebärenden vorbehalten. Patiententelefone bleiben weiterhin freigeschaltet, sodass Patienten angerufen werden können und selbst kostenlos telefonieren können.

15.20 Uhr: Landesamt zählt 966 neue Corona-Fälle in Mittelfranken

Seit gestern (Dienstag, 15.12.20) sind in Mittelfranken 966 neue Coronafälle gemeldet worden. Das teilt das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Sitz in Erlangen heute mit. Damit haben sich seit Beginn der Pandemie 35.162 Menschen in ganz Mittelfranken mit Covid-19 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Regierungsbezirk ist um 20 Fälle auf 627 gestiegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt in Mittelfranken bei 250,91 und damit über dem bayernweiten Schnitt von 212,15. In Mittelfranken hat die Stadt Schwabach mit 378,22 inzwischen den höchsten Inzidenzwert im Regierungsbezirk. In der Stadt Nürnberg liegt dieser Wert bei 339,14. Am niedrigsten ist dieser Wert mit 92,40 in der Stadt Ansbach.

11.30 Uhr: Manche Reisen während Ausgangssperre erlaubt

Länger gebuchte Zug- oder Flugreisen in den Nachtstunden sind trotz der nun landesweit geltenden nächtlichen Ausgangssperre ausnahmsweise erlaubt. Wer also zwischen 21.00 und 05.00 Uhr zum Bahnhof oder Flughafen oder von dort nach Hause muss, muss laut Gesundheitsministerium keine 500 Euro Bußgeld fürchten.

Ein Ministeriumssprecher verwies auf den gemeinsamen Appell von Bund und Ländern, angesichts der Corona-Pandemie in der Zeit bis 10. Januar von nicht zwingend notwendigen Reisen im Inland und auch ins Ausland abzusehen. Und angesichts der nächtlichen Ausgangssperre in Bayern seien Reisen "grundsätzlich so zu planen, dass die Zielwohnung bis 21 Uhr erreicht beziehungsweise der räumliche Geltungsbereich der Ausgangssperre verlassen ist".

Bei Reisen, die bereits vor dem Inkrafttreten der neuen Verordnung an diesem Mittwoch gebucht worden waren, gilt aber eine Ausnahme: Wenn es bei solchen Reisen zwingend erforderlich ist, im Zeitraum zwischen 21.00 und 05.00 Uhr zum Flughafen oder zum Bahnhof oder von dort nach Hause unterwegs zu sein, dann liege ein "Ausnahmefall" vor, "der den Aufenthalt außerhalb einer Wohnung gestattet", erklärte der Sprecher.

07.47 Uhr: Kampf gegen Corona

Um Mitternacht hat in Deutschland der Lockdown begonnen. Bundesweit muss der Einzelhandel schließen, außer Geschäfte, die den täglichen Bedarf decken. Schul- und Kita-Kinder sollen nach Möglichkeit zuhause betreut werden. Aktuell hat die Zahl der Corona-Toten einen neuen Höchstwert von 952 Fällen in 24 Stunden erreicht.

06.39 Uhr: 51 neue Fälle in Landkreis und Stadt Ansbach

Es gibt 51 weitere Infektionsfälle und damit insgesamt 3.468 bestätigte Corona-Fälle in Landkreis Ansbach und Stadt Ansbach. 2.839 (+ 42 im Vergleich zur letzten Meldung) der mit dem Coronavirus infizierten Personen stammen aus dem Landkreis Ansbach und 629 (+ 9 im Vergleich zur letzten Meldung) aus der Stadt Ansbach. Davon gelten 1.816 Personen in Landkreis Ansbach (1289) und Stadt Ansbach (527) als genesen.

Es sind 84 Personen im Landkreis Ansbach (71) und der Stadt Ansbach (13) im Zusammenhang mit Corona verstorben.

06.32 Uhr: Ferienfahrplan für ÖPNV gilt

Das Landratsamt in Ansbach weist darauf hin, dass aufgrund der Schulschließung ab Mittwoch, 16.12.2020, die öffentlichen Buslinien im Landkreis Ansbach wie an schulfreien Tagen verkehren und der sogenannte Ferienfahrplan zur Anwendung kommt. Der Schulbusverkehr außerhalb der öffentlichen Linien wird ab diesem Zeitpunkt eingestellt, sofern keine Einzelfallentscheidungen notwendig sind, wenn z. B. Notbetreuung in Anspruch genommen wird.

06.02 Uhr: Zahl der Neuinfizierten steigt

Das RKI meldet für Nürnberg 793 Neuinfizierte und damit einen Inzidenzwert von 339,1 pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tage (16.12., 0 Uhr). In der Stadt Fürth liegt der Wert bei 249,8. Hier wurden 81 Neuinifzierte und drei Todesfälle gemeldet. Im Landkreis Roth gibt es 59 neue Covid-19-Erkrankte. Der Inzidenzwert liegt bei 249,3. Das Nürnberger Land meldet 127 Neuinfizierte und eine 7-Tage-Inzidenz von 238,9. Im Landkreis Fürth liegt er bei 214,7. Hier gab es 53 neue Fälle und drei Todesfälle.

Das Robert-Koch-Institut verzeichnet in Bayern 6.531 bestätigte neue Fälle innerhalb der vergangenen 24 Stunden. Insgesamt liegt die Zahl der Infektionen in Deutschland damit bei 267.838. Es starben weitere 227 Menschen an oder mit dem Virus, insgesamt 5.163.

05.30 Uhr: Gesitteter letzter Einkaufstag

Der letzte Einkaufsabend vor dem Lockdown gestaltete sich in der Nürnberger Innenstadt gesittet. Einzig vor einem Modehaus bildete sich eine lange Schlange von Menschen, die die Abstandsregelungen nicht einhielten, so die Polizei auf Anfrage des Bayerischen Rundfunks. Daraufhin ermahnte ein Polizist die wartenden Personen per Lautsprecher und machte sie darauf aufmerksam den nötigen Mindestabstand einzuhalten. Das sei laut Polizei aber der einzige nennenswerte Einsatz in der Innenstadt gewesen. Zwar seien vergleichsweise viele Menschen unterwegs gewesen, die Polizei musste allerdings nicht weiter eingreifen.

Mittwoch, 16.12.2020

17.30 Uhr: Fahrplanänderungen in Nürnberg wegen Lockdown

Da ab morgen (Mittwoch, 16.12.20) Schulen, Kitas und die Geschäfte des Einzelhandels geschlossen bleiben, ändern die Nürnberger Verkehrsbetriebe ihre Fahrpläne. Wie die Verkehrs-Aktiengesellschaft Nürnberg (VAG) mitteilt, ist im Zuge des Lockdowns mit einem weiteren, erheblichen Rückgang an Fahrgästen zu rechnen. Demnach sind ab Donnerstag (17.12.) U-Bahnen, Straßenbahnen und Busse in Nürnberg nach dem Ferienfahrplan unterwegs. Allerdings gibt es unterschiedliche Regelungen für bestimmte Linien, damit beispielsweise sichergestellt ist, dass Fahrgäste, die am frühen Morgen mit der Arbeit beginnen, auch ihren Arbeitsplatz erreichen. Der Fahrplan für die jeweilige Linie sei an den Stationen ausgehängt, außerdem auch über die Verbindungssuche im Internet abrufbar. Der Fahrplan gilt laut VAG bis einschließlich 10. Januar.

16.50 Uhr: Söder stimmt Bayern auf längerfristige Einschränkungen ein

Wegen hoher Corona-Zahlen müssen sich die Menschen in Bayern auf starke Einschränkungen über den 10. Januar hinaus einstellen. Beim Lockdown werde es bleiben, "so lange es notwendig ist", sagte Ministerpräsident Söder in einer Regierungserklärung.

15.40 Uhr: Landesamt zählt 787 neue Corona-Fälle in Mittelfranken

Seit gestern (Montag, 14.12.) sind in Mittelfranken 787 neue Coronafälle gemeldet worden. Das teilt das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Sitz in Erlangen heute (15.12., Stand 8.00 Uhr) mit. Damit haben sich seit Beginn der Pandemie 34.196 Menschen in ganz Mittelfranken mit Covid-19 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Regierungsbezirk ist um 24 Fälle auf 607 gestiegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt in Mittelfranken bei 241,55 und damit über dem bayernweiten Schnitt von 209,54. In Mittelfranken hat die Stadt Nürnberg mit 335,47 den höchsten Inzidenzwert im Regierungsbezirk. Die Stadt Schwabach hat mit 334,30 den Inzidenzwert von 300 überschritten. Am niedrigsten ist dieser Wert mit 88,52 in der Stadt Ansbach.

12.05 Uhr: Ansturm wegen FFP2-Masken immens

Laut dem bayerischen Apothekerverband ist der Ansturm auf die kostenlosen FFP2-Masken in Apotheken immens. Das sagte der Vizepräsident des Verbands, Ulrich Koczian, im Gespräch mit dem BR. Derzeit gebe es wahrscheinlich nicht in allen Apotheken in Bayern genügend Masken. Die Ankündigung des kostenlosen Angebots für Menschen über 60 Jahre und Personen mit Vorerkrankungen sei mit "letzlich drei Arbeitstagen Vorlauf sehr kurzfristig gekommen," sagte Koczian.

Masken gebe es im Prinzip ausreichend, allerdings gebe es Probleme bei der Auslieferung durch die Großhändler. Die FFP2-Masken würden von regulären Paketzustellern angeliefert, die in der Vorweihnachtszeit schon sehr ausgelastet seien, so Koczian.

11.42 Uhr: Distanzunterricht bleibt möglich

Distanzunterricht bleibt in Bayern auch auf der dreitägigen Zielgeraden zu den Weihnachtsferien möglich. Das hat das Kultusministerium ausdrücklich klargestellt.

Man habe sich - abgesehen von den Abschlussklassen - bewusst gegen verpflichtenden Distanzunterricht entschieden, erklärte das Ministerium, "auch, um in der besonderen Lage kurz vor Weihnachten etwas Druck von allen Beteiligten zu nehmen". Die Lehrkräfte stellten in jedem Fall Materialien zum Vertiefen, Üben und Wiederholen bereit und seien für Schüler weiterhin erreichbar. Aber selbstverständlich könne die Schule dabei, je nach Gegebenheiten vor Ort, "auch alle digitalen Formen und Strukturen des Distanzunterrichts nutzen", betonte das Ministerium, also etwa Videokonferenzen, MS Teams, die Lernplattform mebis, die Schulcloud, E-Mails oder ähnliches.

Für Aufregung hatte ein Schreiben des Ministeriums vom Montag gesorgt, in dem es für alle Jahrgangsstufen mit Ausnahme der Abschlussklassen unter anderem hieß: "Distanzunterricht findet in den betreffenden Klassen nicht statt". Die Landtags-FDP forderte nun den Rücktritt von Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler).

10.55 Uhr: Immer mehr digitale Gerichtsprozesse

Immer mehr Gerichtsprozesse in Bayern finden seit Beginn der Corona-Pandemie digital statt. "Bei den bayerischen Gerichten hat die Anzahl der Videokonferenzen infolge der Corona-Pandemie zugenommen", teilte das Justizministerium in München mit. Konkrete Zahlen werden jedoch statistisch nicht erfasst. Allein am Landgericht München I wurden in diesem Jahr aber schon mehr als 100 Zivilverfahren als Online-Verhandlungen per Videokonferenz terminiert oder bereits verhandelt.

"Das Landgericht München I sieht sich als ein Vorreiter bei der Durchführung von Gerichtsverhandlungen mittels Videokonferenz. Unsere hochmoderne Videokonferenzanlage ist sehr einfach zu bedienen und erfreut sich großer Beliebtheit, das belegen die Zahlen", sagte Landgerichts-Präsidentin Andrea Schmidt.

Bislang stehen an bayerischen Gerichten nach Angaben des Justizministeriums 76 Videokonferenzanlagen an 75 Gerichten für digitale Prozesse zur Verfügung. "Der Einsatz von Video-Technik in den Gerichtssälen ist bereits verstärkt worden und soll weiter ausgebaut werden", teilte das Ministerium mit. 14 weitere Anlagen seien bestellt. Ziel ist demnach "eine flächendeckende Ausstattung". An jedem der 99 bayerischen Zivil- und Strafgerichte soll künftig eine Videokonferenzanlage zur Verfügung stehen.

An drei Landgerichten - darunter auch das Landgericht München I - wird nach Ministeriumsangaben im Rahmen eines Pilotprojekts das Programm "Microsoft Teams" in zivilgerichtlichen Verhandlungen getestet.

Bislang wird die Technik vor allem im Zivilrecht genutzt. Bayerns Justizminister Georg Eisenreich (CSU) fordert, die Möglichkeiten auch im Strafrecht zu erweitern. "Wenn Zeugen wegen Quarantänemaßnahmen, Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe oder Reisebeschränkungen nicht im Gerichtssaal erscheinen können, sollten sie in der Hauptverhandlung per Video vernommen werden können", sagte er. "Hier ist das Bundesjustizministerium gefragt."

09.57 Uhr: Anderer Weihnachtsgottesdienst in diesem Jahr

Im Corona-Jahr kann auch der traditionelle ökumenische Weihnachtsgottesdienst im Nürnberger Hauptbahnhof nicht wie gewohnt stattfinden. Anstelle des Live-Gottesdienstes wird aber ab dem 24. Dezember ein Video-Gottesdienst auf dem Youtube-Kanal der Stadtmission abrufbar sein.

Er wird von den beiden verantwortlichen Seelsorgerinnen, Pfarrerin Lídia Barth von der Stadtmission Nürnberg e.V. und Schwester Magdalena Winghofer CJ, Jugendseelsorgerin der Katholischen Stadtkirche, vorbereitet und geleitet. Er steht unter dem Motto "Fürchtet euch nicht! Euch wird große Freude widerfahren." Im digitalen Format wird das Nürnberger Christkind das Weihnachtsevangelium verkünden. Mit dabei sind außerdem die Mitarbeitenden der Nürnberger Bahnhofsmission und Jugendliche des BDKJ (Bund der Deutschen Katholischen Jugend). Filmaufnahmen aus dem Hauptbahnhof sorgen für das richtige Flair; die Band Monoton für den weihnachtlichen Ton.

Passanten im Hauptbahnhof werden dort Plakate zum Gottesdienst finden, auf denen ein QR-Code direkt zum Video führt; außerdem werden 1.000 Exemplare von "Weihnachten in der Tüte" ausgegeben: Papiertüten mit Ablauf und Texten des Gottesdienstes laden ein, ihn selbst zuhause durchzuführen.

07.59 Uhr: Einzelhandel erwartet Klagen auf Entschädigung

Der Handelsverband HDE rechnet mit Klagen wegen einer Ungleichbehandlung von Handel und Gastronomie bei der staatlichen Unterstützung in der Corona-Krise. "Ich gehe davon aus, dass einzelne Unternehmen sicher klagen werden", sagt HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth im ARD/ZDF Morgenmagazin. Die Gastronomie bekomme für den Dezember bis zu 75 Prozent ihrer Umsätze ausgeglichen. Das könne man ordnungspolitisch kritisieren. "Aber was nicht geht, ist einfach eine Ungleichbehandlung, weil für die Tage der Schließung jetzt ab Mittwoch gibt es keine Entschädigung."

Große Handelsunternehmen bekämen überhaupt keinen Betriebskostenzuschuss, während es bei der Hotellerie und Gastronomie völlig anders sei. "Ich verstehe, dass Einzelhändler sagen, sie fühlen sich hier ungleich behandelt und werden wahrscheinlich dann auch den Weg vor Gericht gehen müssen."

07.52 Uhr: Kein Besuchsverbot, aber Maskenpflicht

In allen Einrichtungen der ANregiomed Kliniken gilt FFP2-Maskenpflicht. Wie ein Sprecher der Anregionmed Kliniken mitteilt, müssen Besucher während des gesamten Aufenthalts eine FFP2-Maske ohne Ventil tragen. Von generellen Besuchsverbote sieht der Klinikverbund im Moment noch ab. "Auf den Normalstationen sind Patientenbesuche durch eine registrierte Kontaktperson nach wie vor während der Besuchszeit möglich", erklärt ANregiomed. Die Beschränkung auf eine Stunde pro Tag bleibe jedoch bestehen. Besuche auf den Intensivstationen sind aufgrund des erhöhten Schutzbedürfnisses nur in Ausnahmefällen möglich. Der Besuch sterbender Patienten sei jedoch generell, auch auf den Intensivstationen, möglich, allerdings ist die vorherige Rücksprache mit dem behandelnden Arzt dazu erforderlich. Weitere Ausnahmeregelungen gibt es auch für Besuche auf der Palliativstation am Klinikum Ansbach.

Werdende Mütter dürfen ab Beginn der Wehen bis eine Stunde nach der Geburt durch eine mit FFP2-Maske geschützte Vertrauensperson begleitet werden. Die Klinik darf während des Geburtsvorgangs jedoch nicht mehr verlassen werden.

Für den Besuch von Bewohnern der Kurzzeitpflege der Praxisklinik Feuchtwangen ist die Vorlage eines negativen Corona-Tests erforderlich. Die für das Testergebnis zu Grunde liegende Testung mittels eines POC-Antigen-Schnelltests darf höchstens 48 Stunden und mittels eines PCR-Tests höchstens 72 Stunden vor dem Besuch vorgenommen worden sein. Der Test muss zudem die jeweils geltenden Anforderungen des Robert Koch-Instituts erfüllen.

07.42 Uhr: Ansbach meldet für Stadt und Landkreis neue Corona-Fälle

Es gibt 24 weitere Infektionsfälle und damit insgesamt 3.417 bestätigte Corona-Fälle in Landkreis Ansbach und Stadt Ansbach. 2.797 (+ 16 im Vergleich zur letzten Meldung) der mit dem Coronavirus infizierten Personen stammen aus dem Landkreis Ansbach und 620 (+ 8 im Vergleich zur letzten Meldung) aus der Stadt Ansbach. Davon gelten 1.748 Personen in Landkreis Ansbach (1.251) und Stadt Ansbach (497) als genesen. Es sind 80 Personen im Landkreis Ansbach (67) und der Stadt Ansbach (13) im Zusammenhang mit Corona verstorben.

07.28 Uhr: Landtag stimmt über Lockdown ab

Nur fünf Tage nach der letzten turnusmäßigen Sitzung des bayerischen Landtags in diesem Jahr treffen sich die Abgeordneten wegen der Corona-Krise wieder im Maximilianeum. Auf der Tagesordnung der Sondersitzung steht dabei die bisher drastischste Kampfansage gegen das Coronavirus: der harte Lockdown.

Nachdem das Kabinett die Verschärfungen in der Corona-Strategie bereits beschlossen hat, muss nun auch der Landtag dem noch zustimmen. Dazu wird der Kabinettsbeschluss als Antrag von CSU und Freien Wählern ins Plenum eingebracht. Zuvor will Ministerpräsident Markus Söder (CSU) in einer Regierungserklärung für den Kurs werben.

07.21 Uhr: Inzidenzwert von Nürnberg bei 271,4

In Nürnberg gab es nach Angaben des RKI 52 Neuinfizierte. Der Inzidenzwert liegt bei 271,4. Im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen liegt der Wert bei 268,1 für 100.000 Einwohner binnen sieben Tage. Für den Landkreis Roth werden 55 neue Corona-Fälle seit gestern gemeldet. Der Inzidenzwert ist 248,5. Die Stadt Fürth hat 41 Neuinifzierte und einen Wert von 220,2. Das Nürnberger Land liegt bei der Inzidenz unter 200. Dort wurden acht neue Covid-19-Patienten verzeichnet. Der Wert liegt bei 197,9 auf 100.000 Einwohner binnen sieben Tage.

Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist weiter auf hohem Niveau. Die deutschen Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 14.432 neue Fälle und 500 Todesfälle binnen eines Tages übermittelt, wie das RKI am Dienstagmorgen bekanntgab. Am Dienstag der Vorwoche waren 14.054 Neuinfektionen und 423 Todesfälle gemeldet worden. Die Höchststände von 29.875 gemeldeten Fällen und 598 Toten waren am Freitag erreicht worden. Die 500 Todesfälle vom Dienstag bedeuten den dritthöchsten Wert seit Beginn der Pandemie.

Dienstag, 15.12.2020

19.00 Uhr: FFP2-Maskenpflicht für Besucher in ANregionmed-Kliniken

In allen Einrichtungen der ANregiomed Kliniken herrscht FFP2-Maskenpflicht. Wie ein Sprecher der Anregionmed Kliniken mitteilt, müssen Besucher während des gesamten Aufenthalts eine FFP2-Maske ohne Ventil tragen. Von generellen Besuchsverbote sieht der Klinikverbund im Moment noch ab. "Auf den Normalstationen sind Patientenbesuche durch eine registrierte Kontaktperson nach wie vor während der Besuchszeit möglich", erklärt ANregiomed-Vorstand Dr. Gerhard M. Sontheimer. Die Beschränkung auf eine Stunde pro Tag bleibe jedoch bestehen. Besuche auf den Intensivstationen sind aufgrund des erhöhten Schutzbedürfnisses nur in Ausnahmefällen möglich. Der Besuch sterbender Patienten sei jedoch generell, auch auf den Intensivstationen, möglich, allerdings ist die vorherige Rücksprache mit dem behandelnden Arzt dazu erforderlich. Weitere Ausnahmeregelungen gibt es auch für Besuche auf der Palliativstation am Klinikum Ansbach. Werdende Mütter dürfen ab Beginn der Wehen bis eine Stunde nach der Geburt durch eine mit FFP2-Maske geschützte Vertrauensperson begleitet werden. Die Klinik darf während des Geburtsvorgangs jedoch nicht mehr verlassen werden. Für den Besuch von Bewohnern der Kurzzeitpflege der Praxisklinik Feuchtwangen ist die Vorlage eines negativen Corona-Tests erforderlich. Die für das Testergebnis zu Grunde liegende Testung mittels eines POC-Antigen-Schnelltests darf höchstens 48 Stunden und mittels eines PCR-Tests höchstens 72 Stunden vor dem Besuch vorgenommen worden sein. Der Test muss zudem die jeweils geltenden Anforderungen des Robert Koch-Instituts erfüllen.

16.00 Uhr: Ab sofort Kunstvortrag in Nürnberger per Telefon möglich

Trotz der Schließung des Stadtmuseums im Nürnberger Fembo-Haus sollen sich Kunstinteressierte via Telefon über bestimmte Ausstellungsstücke informieren können. Wie schon im Sommer können kostenlose Telefon-Termine ab sofort gebucht werden, teilt die Stadt Nürnberg mit. Die Aktion findet in Zusammenarbeit mit dem Kunst- und Kulturpädagogischen Zentrum der Museen in Nürnberg (KPZ) statt. Auf der Homepage des Museums kann man die Kunstwerke anschauen, die dann in dem 30-minütigen Kultur-Telefonat besprochen werden. Dort finden Interessierte auch alle Infos zur Anmeldung.

14.40 Uhr: 285 Corona-Neuinfektionen in Mittelfranken

Seit gestern (Sonntag, 13.12.) sind 285 neue Coronafälle in Mittelfranken gemeldet worden. Das teilt das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Sitz in Erlangen mit (Stand: 08.00 Uhr). Damit haben sich seit Beginn der Pandemie 33.409 Menschen in ganz Mittelfranken mit Covid-19 infiziert. Insgesamt sind 583 Menschen in Verbindung mit dem Virus gestorben, zwei neue Todesfälle kamen seit gestern hinzu. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt in Mittelfranken bei 230,29 und damit über dem bayernweiten Schnitt von 203,59. In Mittelfranken hat die Stadt Nürnberg mit 314,45 den höchsten Inzidenzwert im Regierungsbezirk.

12.02 Uhr: GEW fordert Aussetzung von Noten

Aus Sicht der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Bayern (GEW) sei es nicht gelungen, ein einheitliches und nachvollziehbares Konzept zu entwickeln, das planbares Unterrichten ermögliche. Aus diesem Grund müssten nun weitere Maßnahmen, wie das Aussetzen von Leistungsnachweisen und Prüfungen umgesetzt werden, so die Forderung der GEW.

Es sei an der Zeit für eine klare Aussage zur deutlichen Verringerung von Leistungserhebungen oder sogar zum kompletten Verzicht auf diese. "In diesen unplanbaren Zeiten muss Schule einen Raum bieten, in dem die Kinder und Jugendlichen nicht weiter verunsichert werden", so Christiane Wagner, Sprecherin der GEW-Fachgruppe Grund- und Mittelschulen in München und ergänzt: "Es nützt nichts, die Lehrkräfte öffentlich zu ermahnen, dass sie die Schüler*innen nicht mit Prüfungen stressen sollen, wenn von Seiten des Kultusministeriums weiterhin an der hohen Zahl an Prüfungen festgehalten wird".

Auch um die Situation der Referendare und Referendarinnen sowie Lehramtsanwärter und Lehramtsanwärterinnen sorgt sich die Bildungsgewerkschaft. Aus Sicht der GEW sei es ein Unding, dass im Dezember immer noch nicht klar sei, in welcher Form die Prüfungen abgenommen werden.

11.15 Uhr: Fachpack findet 2021 statt

Vom 28. bis 30. September 2021 soll auf dem Nürnberger Messegelände nach den neuen Planungen der Veranstalter die Fachpack, die Fachmesse für Verpackung, Technik und Prozesse, stattfinden. Die Chancen stünden gut, dass sie als Präsenzveranstaltung im Messezentrum Nürnberg ihre Tore öffnet, so die Pressestelle der Messe Nürnberg. Die Erfahrung aus 2020 zeige, dass die Covid19-Fallzahlen im Sommer geringer seien. Und die Hoffnung wachse deshalb, dass die Impfstrategien bis dahin erste Wirkung zeigten, heißt es weiter in einer Pressemitteilung. Für ausreichend Platz hätten die Veranstalter bereits mit zwei zusätzlich verfügbaren Messehallen gesorgt. Auch ein Rahmenhygieneplan liege vor.

09.49 Uhr: Umsatzminus im Gastgewerbe

Die Coronakrise trifft das bayerische Gastgewerbe hart. Der Umsatz sank im Oktober 2020 im Vergleich zum Vorjahreszeitrum um etwa ein Drittel, teilt das Bayerische Landesamt für Statistik nach den vorläufigen Ergebnissen der Monatsstatistik mit. Demnach betrug der Rückgang nominal 31,9 und preisbereinigt 35,3 Prozent. Auch im Vergleich zum September dieses Jahres ist der Umsatz im Oktober noch einmal gesunken. Hier beträgt der Rückgang 16,2 Prozent.

Auf das bisherige Jahr 2020 gesehen, beträgt das Umsatzminus im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 31,1 Prozent (preisbereinigt 33,8 Prozent). Die Zahl der Beschäftigten ging in der Branche ebenfalls zurück. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 16,8 Prozent und im Vergleich zum Vormonat verringerte sie sich um 4,4 Prozent.

09.10 Uhr: Mehr Müll in Corona-Zeiten

Und auch das ist eine Auswirkung von Corona: Die Menschen gehen nicht mehr in Restaurants, sondern sie kaufen mehr ein - oder sie lassen sich das Essen liefern. Und dadurch fällt daheim deutlich mehr Müll an. Sechs Prozent mehr Plastik und Glas wird weggeworfen, teilt der Bundesverband der Entsorger mit. Dazu kommen zwei Prozehnt mehr Kartons - weil viele Menschen nicht mehr im Laden einkaufen, sondern im Internet bestellen.

09.05 Uhr: Weihnachten mit wenigen Menschen feiern

Nach Ansicht des bayerischen Landesbischofs Heinrich Bedford-Strohm sollte Weihnachten heuer pandemiebedingt mit so wenigen Menschen wie möglich gefeiert werden. "Ich würde deshalb dazu raten, die Zahl der erlaubten Gäste nach Möglichkeit nicht voll auszuschöpfen", sagte der Vorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) der "Main-Post". "Der Weihnachtsbotschaft kann ohnehin weder das Virus noch ein kleiner ausfallendes Fest etwas anhaben."

Der Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus sei eine große Kraftanstrengung für alle. "Denn wir müssen verhindern, dass von diesem Weihnachtfest Krankheit oder sogar Tod ausgehen."

Bedford-Strohm befürchtet, dass in diesem Jahr noch mehr Menschen als ohnehin schon ein einsames Weihnachten haben werden. Aber soziale Beziehungen könnten auch in Corona-Zeiten gelebt werden. "Wo der physische Kontakt nicht möglich ist, gibt es das Telefon, den handgeschriebenen Brief und digitale Kontaktmöglichkeiten."

08.46 Uhr: Tourist-Info in Erlangen geschlossen

Der Publikumsverkehr in der Tourist-Information Erlangen wird außerplanmäßig bereits ab Montag, den 14. Dezember 2020 bis vorerst einschließlich 10. Januar 2021 eingestellt. Der Lieferservice für den Erlanger Einzelhandel wird aufrechterhalten und verlängert.

Eine telefonische Erreichbarkeit der Tourist-Information Erlangen für Servicefragen ist über die Hotline 09131-8951-0 (Mo – Fr, 9:00 – 18:00 Uhr) sichergestellt.

07.29 Uhr: 104 Neuinfizierte in Ansbach und Landkreis

Es gibt 104 weitere Infektionsfälle und damit insgesamt 3.393 bestätigte Corona-Fälle in Landkreis Ansbach und Stadt Ansbach. 2.781 (+ 90 im Vergleich zur letzten Meldung) der mit dem Coronavirus infizierten Personen stammen aus dem Landkreis Ansbach und 612 (+ 14 im Vergleich zur letzten Meldung) aus der Stadt Ansbach. Davon gelten 1.695 Personen in Landkreis Ansbach (1.220) und Stadt Ansbach (475) als genesen.

Es sind 79 Personen im Landkreis Ansbach (66) und der Stadt Ansbach (13) im Zusammenhang mit Corona verstorben.

07.26 Uhr: Homeoffice entlastet

Das Arbeiten im Homeoffice bringt den bayerischen Beschäftigten viele Entlastungen, sorgt aber einer Studie zufolge auch für gesundheitliche Probleme. Mehr als jeder dritte Arbeitnehmer im Freistaat arbeitet im aktuellen Teil-Lockdown mehrmals in der Woche von Zuhause aus, wie eine aktuelle Forsa-Umfrage der Krankenkasse DAK Bayern ergab, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Vor der Pandemie war dies nur jeder neunte.

Vier Fünftel der Befragten gaben an, im Homeoffice Beruf und Privatleben besser vereinbaren zu können. Noch mehr Beschäftigte gewinnen "eine Menge Zeit" durch den Wegfall des Arbeitsweges. Drei Viertel finden, dass sie produktiver sind, und zwei Drittel fühlen sich weniger abgelenkt.

Jedoch: Jeder dritte berichtet von vermehrten Verspannungen oder Schmerzen durch das Arbeiten daheim. "Mit fortschreitender Dauer der Corona-Pandemie zeigt sich: Das Büro kann man nicht dauerhaft an den Küchentisch verlegen", betont DAK-Vorstandschef Andreas Storm. Die Ergebnisse hätten nämlich auch gezeigt, dass jeder zweite Arbeitsplatz im Homeoffice schlechter ausgestattet sei als im Büro.

Außerdem verschwimmt für fast zwei Drittel die Grenze zwischen Job und Privatem stärker, und für fast die Hälfte erschwert sich die Arbeit wegen der fehlenden direkten Kontakte zu Kollegen. Zwei Drittel vermissen zudem das soziale Miteinander - Männer mehr als Frauen. Diese kämpfen dagegen häufiger gegen gesundheitliche Folgen.

Die meisten Arbeitnehmer in Bayern wollen auch nach der Corona-Pandemie regelmäßig von Zuhause aus arbeiten. 40 Prozent - vor allem jüngere und männliche Beschäftigte - wünschen sich gleich mehrere Homeoffice-Tage in der Woche. Ein Viertel hingegen zieht generell das Büro vor.

07.21 Uhr: Kabinett bereitet Lockdown vor

Nach dem Beschluss von Bund und Ländern für einen harten Lockdown in ganz Deutschland ab diesem Mittwoch steht nun im bayerischen Kabinett die Feinabstimmung an. Bei der Sitzung des Ministerrates am Montag (11.00 Uhr) geht es nach Angaben von Ministerpräsident Markus Söder darum, den Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz "maximal" umzusetzen. Bereits am Sonntag hatte der CSU-Chef erklärt, dass dies deutlich über die Schließung von Schulen, Kitas und weiten Teilen des Handels ab diesem Mittwoch hinausgehen werde.

Demnach soll es ab dem 16. Dezember bayernweit nachts verschärfte Ausgangsbeschränkungen geben. Dies war bisher nur in Hotspots mit einer Inzidenz von mehr als 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern binnen sieben Tagen vorgeschrieben. Am Sonntag hatte das Innenministerium mitgeteilt, dass derzeit in 40 Landkreisen und Städten diese Regelung gilt. Die Einhaltung werde von der Polizei streng kontrolliert.

Der bayerische Landtag will den Lockdown dann endgültig am Dienstag in einer neuerlichen Sondersitzung beraten und beschließen.

07.05 Uhr: Steigende Zahl an Neuinfizierten

Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Montagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 16.362 neue Ansteckungsfälle erfasst.

In Nürnberg wurde aktuell nur ein neuer Fall gemeldet. Trotzallem liegt der 7-Tage-Inzidenzwert für 100.000 Einwohner bei 314,4. Die Zahl der Neuinfizierten im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen stieg um 15 auf insgesamt 1.503 Fälle. Der Inzidenzwert beträgt 281,8. In Schwabach wurden 21 neue Corona-Patienten registriert. Der 7-Tage-Inzidenzwert liegt bei 270,9. Die Stadt Fürth meldet 39 Neuinfizierungen und damit einen Inzidenzwert von 237,4.

Da am Wochenende nicht alle Gesundheitsämter Daten übermitteln, liegen die sonntags und montags veröffentlichten Fallzahlen des RKI in der Regel niedriger als an anderen Wochentagen. Erst am Freitag waren die bislang höchsten Corona-Zahlen für Deutschland bekanntgegeben worden - dies waren 29.875 erfasste Neuinfektionen und 598 Corona-Tote innerhalb eines Tages.

Montag, 14.12.2020