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Corona-Ticker Mittelfranken: Weihnachtsmarkt trotz Corona | BR24

© BR Bild, Jens Kalaene

Frau hält Glühweintasse in der Hand

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    Corona-Ticker Mittelfranken: Weihnachtsmarkt trotz Corona

    Zwar gibt es in diesem Jahr keinen Erlanger Weihnachtsmarkt aufgrund der Pandemie, aber dafür ab Freitag, 4. Dezember, den "Erlanger Weihnachtszauber am Schloss". Alle News im Corona-Ticker Mittelfranken:

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    Die wichtigsten Corona-News des Tages aus Mittelfranken:

    Corona-Neuinfektionen in Mittelfranken pro Tag

    Entwicklung der Corona-Kurve in Mittelfranken

    17.50 Uhr: "Schweigemarsch" in Nürnberg gegen Corona-Maßnahmen

    Unter dem Motto "Schweigemarsch – gegen Diskriminierung und für Menschenrechte" hat am Nachmittag in Nürnberg eine Versammlung der "Querdenken"-Initiative stattgefunden. Angemeldet waren für den zweistündigen Aufzug durch die Innenstadt 500 Teilnehmer – nach Schätzungen der Polizei kamen etwa 750 Menschen. Der Veranstalter hatte im Vorfeld dazu aufgerufen, Flaggen, Schilder und Kleidung mit Parolen zu Hause zu lassen. Sie forderten unter anderem, die nationale Pandemie ohne Impfstoff zu beenden und den Familien den Umgang mit alten und kranken Angehörigen selbst zu überlassen. Demo und Umzug verliefen friedlich, so die Polizei. Der Innenstadtring war während des Umzuges teilweise für den Verkehr gesperrt.

    Sonntag, 22.11.2020

    14.25 Uhr: 595 Neu-Infizierte in Mittelfranken

    In Mittelfranken haben sich weitere 595 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Das meldet das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) heute (21.11.20). Drei weitere Personen sind an oder mit einer Coronainfektion gestorben. Die Zahl der in Mittelfranken seit Beginn der Pandemie positiv getesteten Personen steigt damit auf 20.641, die Zahl der Todesopfer auf 363. Der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz liegt nun bei 184,21. Mit einem Wert von 251,37 ist die Stadt Fürth die Kommune in Mittelfranken mit dem höchsten Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche.

    Samstag, 21.11.2020

    18.19 Uhr: Weihnachtsmarkt trotz Corona

    Aufgrund der Corona-Pandemie kann die beliebte Erlanger Waldweihnacht in diesem Jahr nicht stattfinden. In Form eines reinen Warenverkaufsmarktes gibt es ab Freitag, 4. Dezember, den "Erlanger Weihnachtszauber am Schloss", der ein Warenangebot unter dem Motto "Geschenke die von Herzen kommen – Open-Air-Shopping mit Weihnachtsflair" bietet. Zudem wird es vier Süßwaren- bzw. Maroni-Stände geben.

    Auch Wünsche für bedürftige Kinder lassen sich heuer erfüllen und die ehrenamtlichen Organisationen werden vertreten sein, so die Stadt Erlangen. Bei der Konzeption von höchster Bedeutung war, dass angesichts der Pandemie Menschenansammlungen vermieden und die Hygiene-und Abstandsregeln eingehalten werden. Aus Gründen des Infektionsschutzes wurde deshalb die Zahl der Stände reduziert. Zudem gibt es keine (Heiß-)Getränke und somit auch keinen Glühwein, kein Essen, kein Bühnenprogramm, kein Kinder-Wichtelhaus und kein Kinderkarussell.

    16.01 Uhr: Nürnberger Land bereitet Corona-Impfzentrum vor

    Derzeit wird ein geeigneter Standort gesucht. Nach Angaben des Landratsamtes wäre eine große Halle ideal oder ein Gebäude mit vielen Räumen. Der Standort muss in jedem Fall Lagermöglichkeiten und viele Parkplätze bieten. Außerdem wird auch Personal gesucht: Ärzte und medizinische Fachangestellte, die mindestens an einem festen Tag pro Woche zur Verfügung stehen können. Entsprechend qualifizierte Personen werden gebeten, sich beim Landratsamt zu melden.

    15.25 Uhr: 39 Neu-Infizierte im Nürnberger Land

    Das Landratsamt Nürnberger Land meldet 39 Neu-Infektionen, davon 13 Nachmeldungen von gestern. Damit erhöht sich die Zahl der bestätigten Corona-Fälle im Landkreis Nürnberger Land auf 1.759. 1.163 Personen gelten als genesen. Die Zahl der mit oder am Corona-Virus Verstorbenen beträgt weiterhin 51. Die 7-Tage-Inzidenz umgerechnet auf 100.000 Einwohner erreicht 195,88.

    15.13 Uhr: 745 Neu-Infizierte in Mittelfranken

    In Mittelfranken haben sich weitere 745 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Das meldet das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) heute (20.11.20). Fünf weitere Personen sind an oder mit einer Coronainfektion gestorben. Die Zahl der in Mittelfranken seit Beginn der Pandemie positiv getesteten Personen steigt damit auf 20.046, die Zahl der Todesopfer auf 360. Der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz liegt nun bei 178,74. Mit einem Wert von 241,25 ist die Stadt Fürth die Kommune in Mittelfranken mit dem höchsten Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche.

    14.32 Uhr: Neun weitere Corona-Fälle in Einrichtung "Wohnen Rothenburg"

    Fünf Mitarbeiter und vier Bewohner im Neubau der Einrichtung "Diakoneo Wohnen Rothenburg" sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wie eine Sprecherin dem BR sagte, hätten sich danach insgesamt neun Bewohner sowie 12 Mitarbeiter der Einrichtung mit dem Virus infiziert.

    Im Neubau der Einrichtung leben 21 Bewohner. 40 Mitarbeiter sind im Einsatz. Ein Bewohner befände sich aktuell im Krankenhaus. Einige positiv getestete Bewohner und Mitarbeitende zeigten Erkältungssymptome. Die Betreuung der Bewohner sei durch zusätzliche Kräfte aus der Einrichtung abgedeckt. In der Einrichtung "Wohnen Rothenburg" leben vorwiegend Erwachsene mit geistiger oder mehrfacher Behinderung. Insgesamt hat die Einrichtung 58 Bewohner sowie 64 Mitarbeiter.

    14.09 Uhr: Quarantäne wurde aufgehoben

    Die Quarantäne-Anordnung für die Q 12 des Weißenburger Werner-von-Siemens Gymnasiums konnte aufgehoben werden. Wie das Landratsamt mitteilt, ist das endgültigen Testergebnisse der Verdachtsperson negativ ausgefallen.

    Weiter befindet sich eine Klasse der Mittelschule in Weißenburg, der Senefelder-Realschule in Treuchtlingen sowie eine komplette sechste Klasse des Werner-von-Siemens Gymnasiums sowie der Lateinteil einer weiteren sechsten Klasse in Quarantäne. Ein kleiner Teil der Q 12 des Simon-Marius-Gymnasiums in Gunzenhausen musste auch in Quarantäne geschickt werden.

    Ebenfalls betroffen ist der Kindergarten in Raitenbuch. Dort befinden sich 20 Kinder sowie drei Erzieherinnen in Quarantäne. "Die Neuinfektionen in unserem Landkreis steigen erneut an. Wir appellieren an die Bevölkerung sich zu jeder Zeit an die Kontaktbeschränkung zu halten und die geltenden Hygieneregeln zu beachten", so Landrat Manuel Westphal.

    Seit Beginn der Pandemie gab es 958 bestätigte Covid-19-Infektionen im Landkreis. Am 20.11.2020 lag der Landkreis bei einer 7-Tages-Inzidenz von 108,7 (Stand 20.11.2020 13.00 Uhr nach Angaben des RKI).

    14.01 Uhr: Freiluftausstellung des Konfuzius-Instituts

    Zu einer coronakonformen "Freiluftausstellung" lädt das Konfuzius-Institut Nürnberg-Erlangen ab heute ein. Das Institut hatte in Kooperation mit den Städten Erlangen, Nürnberg und Fürth Hobbyfotografen und Profis zur Teilnahme an einem Fotowettbewerb im Rahmen der Regionalpartnerschaft Nürnberg – Shenzhen zum Thema Zukunft eingeladen. Die 100 besten Einsendungen aus Deutschland und China sind ab heute auf Plakatwänden und Litfaßsäulen am Albrecht-Dürer-Platz, in der Karl-Grillenberger-Straße, Lorenzer Platz und am Frauentorgraben in Nürnberg zu sehen, ab Anfang nächster Woche auch in Erlangen und Fürth.

    12.15 Uhr: 36 Neuinfizierte in Ansbach und Landkreis

    Es gibt 36 weitere Infektionsfälle und damit insgesamt 2.371 bestätigte Corona-Fälle in Landkreis Ansbach und Stadt Ansbach. 1.921 (+ 36 im Vergleich zur letzten Meldung) der mit dem Coronavirus infizierten Personen stammen aus dem Landkreis Ansbach und 450 (+ 0 im Vergleich zur letzten Meldung) aus der Stadt Ansbach. Davon gelten 1.413 Personen in Landkreis Ansbach (1.054) und Stadt Ansbach (359) als genesen.

    Es sind 48 Personen im Landkreis Ansbach (37) und der Stadt Ansbach (11) im Zusammenhang mit Corona verstorben.

    10.04 Uhr: Lauf streamt Konzerte aus dem Industriemuseum

    Um die lokale Künstlerszene in der Corona-Pandemie zu unterstützen, bietet die Stadt Lauf (Lkr. Nürnberger Land) eine neue Veranstaltungsreihe an. Ab heute sollen bis zum 19.Dezember jeweils an den Freitag- und Samstagabenden Konzerte aus dem Industriemuseum live gestreamt werden. Unter anderem werden Musiker wie Martin Meinzer, Jonny Mago oder Brenda Vas auch im Teil-Lockdown auftreten. "Wir müssen neue Veranstaltungsmodelle finden, damit unser kulturelles Leben nicht erneut zum Erliegen kommt. Und die Live-Streams zu den Laufer Literatur Tagen haben es gezeigt: Auch wenn das digitale Event das Live-Erlebnis natürlich nicht ersetzen kann, ist es eine gute Alternative und darüber hinaus ein wichtiges Signal der Solidarität und der Wertschätzung für unsere Künstlerinnen und Künstler", so Bürgermeister Thomas Lang. Die Gagen für die Künstler übernimmt die Stadt Lauf, aber auch ortsansässige Unternehmen unterstützen den Künstler-Live-Stream. Den Anfang der Konzertreihe machen heute Abend ab 19.00 Uhr Martin Meinzer und Chris Löhner. Der Link zur digitalen Bühne ist auf der Homepage der Stadt unter www.lauf.de zu finden.

    6.25 Uhr: Seniorenzentrum Rothenburg weiter unter Quarantäne

    Im Seniorenzentrum Rothenburg ist die Lage weiter angespannt. Dort waren innerhalb von nur einer Woche sieben Heimbewohner mit einer Covid-19-Infektion gestorben. Insgesamt starben 13 Bewohner an den Folgen des Virus. Wie eine Sprecherin mitteilte, steht die komplette Einrichtung noch immer unter Quarantäne. Im Seniorenzentrum haben sich bislang 49 Bewohner sowie 28 Mitarbeitende mit dem Corona-Virus infiziert. Aktuell befindet sich keiner mehr im Krankenhaus. Mitarbeitende mit Symptomen haben die Infektion gut überstanden und sind zum Teil wieder im Dienst. Die Pflege- und Betreuung sei sichergestellt, hieß es. Zusätzlich könne auch auf die Unterstützung aus anderen Einrichtungen zurückgegriffen werden, die Solidarität sei groß. Insgesamt hat das Seniorenzentrum Rothenburg 97 Bewohner und sowie 87 Mitarbeitende.

    Freitag, 20.11.2020

    15.49 Uhr: Umzug der Muschelkinder verzögert sich

    Die Schule der Muschelkinder der Rummelsberger Diakonie in der Tiroler Straße in Nürnberg wird erst in den Faschingsferien 2021 bezugsfertig. Auf Grund der Auswirkungen der Corona-Pandemie war die ursprünglich beauftragte Firma des Gewerkes Innentüren nicht in der Lage, den Auftrag auszuführen. Gemäß Vergaberecht mussten die Arbeiten erneut ausgeschrieben und vergeben werden. Dies habe zu einer Verzögerung von über drei Monaten geführt.

    Im Areal um die Tiroler Straße in Nürnberg - hinter Hauptzollamt und Z-Bau - entsteht mit dem Neubau ein modernes Schulzentrum für Kinder und Jugendliche mit Autismus. In den vier Klassen sollen jeweils sieben bis acht Schüler und Schülerinnen unterrichtet werden.

    15.27 Uhr: 43 Neuinfektionen im Nürnberger Land

    Das Landratsamt Nürnberger Land meldet 43 Neuinfizierte. Damit erhöht sich die Zahl der bestätigten Corona-Fälle im Landkreis Nürnberger Land auf 1.720. 1.135 Personen gelten als genesen. Das Nürnberger Land beklagt zwei weitere Tote. Die Zahl der mit oder am Corona-Virus Verstorbenen steigt damit auf 51. Die 7-Tage-Inzidenz bei 100.000 Einwohner beträgt 190.

    15.01 Uhr: Mehr als 500 Neuinfektionen und 14 weitere Todesfälle

    Nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen haben sich in Mittelfranken seit gestern 527 Menschen neu mit dem Corona-Virus infiziert. Nachdem die Zahl der Todesfälle in Mittelfranken in den vergangen Tagen eher niedrig war, meldet das Landesamt seit gestern 14 neue Todesfälle. Damit hat sich die Zahl der Todesopfer, die mit Covid-19 infiziert waren auf 355 erhöht. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner ist im Regierungsbezirk leicht gesunken auf 178,12. Er liegt aber immer noch über dem bayernweiten Inzidenzwert von 172,80.

    12.58 Uhr: 45 weitere Coronafälle in Ansbach und Landkreis

    Es gibt 45 weitere Infektionsfälle und damit insgesamt 2.335 bestätigte Corona-Fälle in Landkreis Ansbach und Stadt Ansbach. 1.885 (+ 37 im Vergleich zur letzten Meldung) der mit dem Coronavirus infizierten Personen stammen aus dem Landkreis Ansbach und 450 (+ 8 im Vergleich zur letzten Meldung) aus der Stadt Ansbach. Davon gelten 1.408 Personen in Landkreis Ansbach (1.051) und Stadt Ansbach (357) als genesen.

    Es sind 47 Personen im Landkreis Ansbach (37) und der Stadt Ansbach (10) im Zusammenhang mit Corona verstorben. In diesem Zusammenhang weisen wir darauf hin, dass Todesfallmeldungen mit erheblichem Zeitverzug am Gesundheitsamt eingehen können.

    13.35 Uhr: Ins Rathaus Treuchtlingen nur noch mit Termin

    Aufgrund der Corona-Pandemie können Besuche im Treuchtlinger Rathaus ab heute (19.11.) nur mit vorheriger Terminvereinbarung erfolgen. Wie die Stadt mitteilt, habe sich das Rathaus entschieden, Besuchern nur noch Eintritt zu gewähren, wenn diese vorher einen Termin reserviert haben. Dies gelte auch für die Kur- und Touristinformation. Derzeit funktioniere die Terminvereinbarung telefonisch oder per Mail. Künftig soll auch eine Online-Terminvereinbarung über die Homepage zur Verfügung stehen. Stadtwerke und Stadtbibliothek können weiterhin wie gewohnt zu den Öffnungszeiten aufgesucht werden, da hier der Zugang leichter gesteuert werden kann.

    12.47 Uhr: Klinikum Fürth verlängert und weitet Besuchsverbot bis Ende November aus

    Der Besuchsstopp, der eigentlich bis zum 20.11.2020 gehen sollte wird nun bis 30.11.2020 verlängert. Bis auf wenige Ausnahmen sind seit dem 07.11.20 keine Patientenbesuche mehr möglich. Neu ist, dass auch auf der Wochenbettstation keine Besuche mehr möglich sind, auch nicht für frischgebackene Väter. Bei der Geburt darf aber noch eine Person dabei sein. Ausnahmen gelten nur in der Kinderklinik, hier sind maximal zwei Besucher pro Tag erlaubt. Auf der Intensiv- und Palliativstation dürfen Sterbende begleitet werden.

    07.10 Uhr: Hotelmesse HOGA und Altenpflege-Messe werden verschoben

    Wegen der unklaren Corona-Lage wird die Messe der Hotel- und Gaststättenbranche HOGA 2021 vom Februar auf Oktober 2021 verschoben. Das teilte die Nürnberg-Messe mit. Eine Änderung des Termins für die Ausstellung bringe Planungssicherheit für die Teilnehmer, heißt es in einer Mitteilung. Auch die Messe "Altenpflege" wird um ein Vierteljahr nach hinten verschoben. Die Nürnberg-Messe rechnet mit einer Besserung der Corona-Situation bis zum Sommer. Die Veranstaltung wurde deshalb von April auf Juli verschoben. Für die Fachbesucher, die fast alle aus der stationären und ambulanten Altenpflege kämen, trage man besondere Verantwortung, so die Messeleitung.

    12.35 Uhr: Corona-Fälle im AWO Seniorenpflegeheim in Neustadt an der Aisch

    Im AWO Seniorenpflegeheim „Marie Juchacz“ sind mehrere Menschen positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Wie das Landratsamt Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim mitteilt, sind sieben Menschen erkrankt. Aktuell gibt es im Landkreis 909 bestätigte Corona-Fälle. Sieben Menschen sind an oder mit dem Virus verstorben. In Quarantäne befinden sich derzeit 272 Erkrankte.

    Donnerstag, 19.11.2020

    19.30 Uhr: Lehrkräfte nutzen Buß- und Bettag für digitale Fortbildung

    Die Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung (ALP) in Dillingen hat am Buß- und Bettag eine neue Rekordmarke bei den eSessions, den neuen online-Fortbildungskursen für Lehrkräfte erreicht. Über 16.000 Lehrkräfte in Bayern haben den unterrichtsfreien Tag genutzt, um sich digital fortzubilden.

    Die Stabsstelle Medien.Pädagogik.Didaktik. | eSessions zentral - regional bietet seit dem 14. September 2020 als zentrale Anlauf- und Koordinationsstelle bayernweit thematisch breit gefächerte Fortbildungsangebote auf Basis von eSessions (Videokonferenz-basierte Fortbildungsformate) an. Seitdem haben bereits über 30.000 Lehrkräfte das Angebot genutzt.

    19.15 Uhr: Winterzauber in der Stadt Röttingen abgesagt

    Der Röttinger Winterzauber, der bereits seit 2013 jährlich am 1. und 2. Adventswochenende stattfindet, wird in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie ausfallen. Sowohl auf den üblichen Kunsthandwerker-Markt, das Rahmenprogramm als auch auf die Essens- und Glühweinhütte muss verzichtet werden.

    Ein wesentlicher Bestandteil des Winterzaubers ist die Kunststoffeisbahn mitten auf dem Röttinger Marktplatz. Trotz Ausfall des üblichen Marktes sollte diese vom 2. Adventswochenende bis Dreikönig das Eislaufen und Eisstockschießen im Freien ermöglichen. Ein Schutz- und Hygienekonzept ist erarbeitet. Ob die Röttinger Eisbahn auch in diesem Winter tatsächlich aufgestellt werden kann, ist abhängig von den weiteren Entwicklungen der Infektionszahlen und behördlichen Maßnahmen zum Infektionsschutz in der kommenden Woche.

    18.58 Uhr: Mehr Aktivität schon vor Corona

    Laut einer forsa-Umfrage im Auftrag der Kaufmännischen Krankenkasse hat die Mehrheit der Deutschen den Alltag auch vor der Corona-Krise schon bewusst für Aktivitäten genutzt. Treppe zu steigen statt die Rolltreppe oder den Fahrstuhl zu nehmen, ist für drei Viertel der Befragten eine gute Möglichkeit für mehr Bewegung. An erster Stelle gaben 87 Prozent der Befragten an, regelmäßig kurze Wege zu Fuß zurückzulegen. Fast jeder zweite Umfrageteilnehmer schaffte es, an den meisten Tagen mindestens 10.000 Schritte zu gehen. 67 Prozent der Befragten versuchen, längeres Sitzen zu vermeiden und häufiger aufzustehen. Im Alltag viel Fahrrad zu fahren, ist immerhin für 42 Prozent eine gute Alternative.

    16.01 Uhr: Rund 640 Neuinfizierte in Mittelfranken

    Nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, LGL, haben sich in Mittelfranken seit gestern 644 Menschen neu mit dem Corona-Virus infiziert. Nachdem die Zahl der Todesopfer in Verbindung mit einer Covid-19-Erkrankung in den vergangenen zwei Tagen stabil geblieben war, hat sie sich von gestern auf heute um drei Fälle auf 341 erhöht.

    Seit Beginn der Pandemie haben sich in Mittelfranken insgesamt 18.774 Menschen nachweislich mit dem Sars-Cov2-Virus infiziert. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner liegt im Regierungsbezirk bei 184,38. Der Wert liegt über dem bayernweiten Inzidenzwert von 173,19.

    14.33 Uhr: 55 Neuinfizierte im Nürnberger Land

    Das Landratsamt Nürnberg vermeldet 55 neue Infizierungen mit dem Corona-Virus (Stand: 18.11., 14 Uhr), davon elf Nachmeldungen. Im Nürnberger Land ist seit gestern ein neuer Todesfall dazu gekommen, so dass die Zahl der mit oder am Corona-Virus Verstorbenen nun bei 49 liegt. Es handelt sich dabei um einen 88-jährigen Mann aus Vorra. Damit erhöht sich die Zahl der bestätigten Corona-Fälle im Landkreis Nürnberger Land auf 1677. 1110 Personen gelten als genesen. Die 7-Tage-Inzidenz für 100.000 Einwohner binnen sieben Tage liegt bei 177,65.

    Auflistung der Neuinfizierungen:

    • Altdorf (2)
    • Burgthann (5)
    • Feucht (1)
    • Hartenstein (1)
    • Henfenfeld (1)
    • Hersbruck (2)
    • Kirchensittenbach (1)
    • Lauf (9)
    • Leinburg (2)
    • Pommelsbrunn (1)
    • Reichenschwand (1)
    • Röthenbach (7)
    • Schnaittach (1)
    • Schwaig (2)
    • Schwarzenbruck (7)
    • Simmelsdorf (1)
    • Vorra (7)
    • Winkelhaid (4)

    13.53 Uhr: 14,16 Milliarden Euro für Schulen in Bayern

    Kultusminister Michael Piazolo ist mit dem Ergebnis der Haushaltsverhandlungen zufrieden. "Mit einem Etat von 14,16 Milliarden Euro für 2021 steigern wir uns um 3,1 Prozent und verzeichnen damit einen Rekordhaushalt für das Kultusministerium. Damit können wir weiter kraftvoll in die Schulen investieren und sie unterstützen, gut durch die Corona-Krise zu kommen“, erklärte Piazolo.

    Die wichtigsten Eckpunkte, so der Kultusminister weiter seien 1.250 neue Lehrerstellen, 175 Stellen für Verwaltungsangestellte zur Entlastung der Schulen, 100 Stellen für Schulsozialpädagogen und Schulpsychologen. Hinzu sollen, zusätzlich zu den laufenden Ausstattungsprogrammen, erhebliche neue Investitionen für die Digitalisierung der Schulen, etwa zur Unterstützung der Kommunen bei der Systemadministration, für die BayernCloudSchule sowie für die Lehrerfortbildung kommen.

    12.25 Uhr: Umstieg auf digitalen Unterricht

    Aufgrund des Corona-Geschehens wechseln zwei berufliche Schulen in Nürnberg ab 19. November in den digitalen Distanzunterricht. Bei den Schulen handelt es sich um die Berufsschule 3 in der Deumentenstraße 3. Es ist das Kompetenzzentrum für Ernährung und umfasst die Bereiche Hotel, Gaststätten und Lebensmitteleinzelhandel. Die B 3 ist vorerst bis einschließlich 27. November 2020 geschlossen. Aktuell sind dort 59 Schülerinnen und Schüler der Fachklassen im Teilzeitunterricht in Quarantäne sowie 40 Schülerinnen und Schüler der Vollzeitklassen (Berufsvorbereitungsklassen und Berufsintegrationsklassen). Ebenso sind derzeit 14 Lehrkräfte in Quarantäne.

    Die Berufsschule 13 (Berufliche Oberschule und Städtische Fachoberschule) in der Rollnerstraße 15 geht bis zum 2. Dezember in den digitalen Distanzunterricht. Es sind aktuell 200 der 600 Schülerinnen und Schüler in Quarantäne sowie elf Lehrkräfte des insgesamt 55 Lehrerinnen und Lehrer umfassenden Kollegiums in Quarantäne.

    10.31 Uhr: Neustadt an der Aisch sagt Bürgerversammlung ab

    Der Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim hat aktuell eine Sieben-Tage-Inzidenz von über 200. Vor diesem Hintergrund sieht die Stadt Neustadt keine Möglichkeit, heuer eine Bürgerversammlung abzuhalten. Die Veranstaltung, die am Mittwoch, 2. Dezember 2020 in der NeuStadtHalle am Schloss stattfinden sollte, ist deshalb abgesagt. Das Risiko einer Ansteckung sei zu groß. Die Neustädter Bürger hätten aber die Gelegenheit, sich mit ihren Anliegen direkt an die Stadtverwaltung und den Ersten Bürgermeister Klaus Meier, Tel. 09161/66660 oder klaus.meier@neustadt-aisch.de zu wenden. Auch für persönliche Gespräche stehe der Bürgermeister zur Verfügung, hieß es von der Stadt Neustadt.

    Mittwoch, 18.11.2020

    19.32 Uhr: Weihnachtsumfrage der FOM-Hochschule

    Eine Umfrage der FOM Hochschule für Oekonomie & Management unter 324 Nürnbergerinnen und Nürnberger zwischen 12 und 99 Jahren zum Thema "Weihnachten" ergab:

    Im Mittel geben sie 501 Euro für Geschenke aus, einen Euro mehr als der Bundesdurchschnitt (500 Euro). Wirklich sicher fühlt sich die Mehrheit (rund 62 Prozent) beim Weihnachtseinkauf trotz Hygiene-Auflagen allerdings nicht, obwohl viele dem Fachgeschäft und dem Warenhaus als Kaufmöglichkeit für Weihnachtsgeschenke weiterhin den Vorzug vor dem Internet geben.

    Insgesamt 94 Prozent der Befragten gaben an, dass ihnen die Gesundheit der Familie wichtiger sei als teure Geschenke. Auch auf gemeinsame Zeit mit Freunden und Familie legt die große Mehrheit der Menschen in der Frankenmetropole (91 Prozent) dieses Jahr mehr Wert als auf großzügige Weihnachtspräsente. Nur 27 Prozent von ihnen wollen zum Schutze der Gesundheit auf Familienbesuche an den Feiertagen verzichten.

    16.36 Uhr: Nürnberger Land meldet 27 Neu-Infizierte

    Das Landtratsamt Nürnberger Land meldet 27 bestätigte Neuinfektionen mit dem Corona-Virus. Damit erhöht sich die Zahl der bestätigten Corona-Fälle im Landkreis Nürnberger Land auf 1.622. 1.088 Personen gelten als genesen. Die Zahl der mit oder am Corona-Virus Verstorbenen liegt weiterhin bei 48. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 267, umgerechnet auf 100.000 Einwohner erreicht sie 157,06.

    Aufzählung der gemeldeten, neuen Fälle:

    • Altdorf (2)
    • Burgthann (1)
    • Feucht (2)
    • Lauf (3)
    • Leinburg (1)
    • Neunkirchen (3)
    • Röthenbach (4)
    • Rückersdorf (3)
    • Schwaig (2)
    • Simmelsdorf (1)
    • Vorra (5)

    15.35 Uhr: 415 Neuinfektionen, fünf weitere Todesfälle

    Nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit LGL haben sich seit gestern 415 Menschen neu mit dem Corona-Virus infiziert. Nachdem die Zahl der Todesopfer in Verbindung mit einer Covid-19-Erkrankung in den vergangenen zwei Tagen stabil geblieben war, hat sie sich von gestern auf heute um fünf Fälle auf 338 erhöht. Seit Beginn der Pandemie haben sich in Mittelfranken insgesamt 18.130 Menschen nachweislich mit dem Sars-Cov2-Virus infiziert. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner liegt im Regierungsbezirk bei 188,15. Der Wert liegt über dem bayernweiten Inzidenzwert von 174,47.

    14.55 Uhr: Fachmesse "Stone+tec" auch für nächstes Jahr abgesagt

    Die Internationale Fachmesse "Stone+tec", eine Fachmesse für Naturstein und dessen Verarbeitung, wird auch im kommenden Jahr nicht stattfinden. Der Veranstalter NürnbergMesse teilte mit, die Zurückhaltung der Kunden bei der Anmeldung sei ausschlaggebend für die Absage. Die Messe findet traditionell im Mai im Nürnberger Messezentrum statt und war bereits in diesem Jahr ausgefallen. Laut Veranstalter könnte sie im kommenden Mai zwar unter Hygiene-Auflagen stattfinden, andererseits entwickle sich der Anmeldestand nicht wie erhofft. Man wolle mit der frühzeitigen Absage nun Planungssicherheit für alle Beteiligten schaffen. In der Branche sei die Unsicherheit groß, ob der gewohnte Erlebnischarakter der Messe mit Produkten zum Anfassen, Wettbewerben und geselligem Austausch möglich sei, heißt es in einer Mitteilung der NürnbergMesse.

    14.01 Uhr: Abschlusskonzert in St. Lorenz als Live-Stream

    Wolfgang Amadeus Mozarts Requiem wird an diesem Samstag (21. November, 20 Uhr) in der Nürnberger Lorenzkirche erklingen. Wegen des coronabedingten Teil-Lockdowns können Konzertbesucher dem bekannten Oratorium aber nicht in den Kirchenbänken zuhören. Man habe sich entschlossen, das "Lorenzer Konzert zum Ende des Kirchenjahres" nicht abzusagen, sondern als Stream anzubieten, teilte der Lorenzer Kantor Matthias Ank mit. Tickets hierfür kosten acht Euro.

    Der Abend ist überschrieben mit "Ludwig van Beethoven in memoriam". Auf dem Programm stehen Beethovens Grabmusiken "Equale", seine Sonate "Les Adieux" und Mozarts Requiem, das auch bei Beethovens Trauerfeier 1827 erklang.

    Mitwirkende Solisten sind Julia Grüter, Margot Oitzinger, Julian Habermann, Tobias Hartlieb und Peter Kooij. Das Orchester ist "ensembleKontraste", das gerade mit dem großen Kulturpreis der Stadt Nürnberg ausgezeichnet worden ist. Es singt das Vokalensemble St. Lorenz.

    13.24 Uhr: Hoffen auf normales Weihnachtsgeschäft

    Die Erwartungen der bayerischen Einzelhändler an das Weihnachtsgeschäft sind eher zurückhaltend. Vor dem Hintergrund der Corona-Krise wäre der stationäre Handel mit einem Umsatz auf Vorjahresniveau bereits sehr zufrieden., so der Handelsverband Bayern.

    Der bayerische Einzelhandel hofft trotz der Corona-Pandemie auf ein einigermaßen normales Weihnachtsgeschäft. "Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt", so der Präsident des Handelsverbands Bayern (HBE), Ernst Läuger.

    "Noch nie war das Weihnachtsgeschäft so wichtig wie in diesem Jahr. Ich hoffe, dass trotz der schwierigen Rahmenbedingungen an Geschenken nicht gespart wird." Ernst Läuger, Handelsverbands Bayern

    Der HBE rechnet in den beiden Weihnachtsmonaten November und Dezember in Bayern mit einem Umsatz von knapp 14 Milliarden Euro. Die unterschiedlichen Umsatzentwicklungen zwischen dem wachsenden Online-Handel und dem stationären Handel setzen sich auch im Weihnachtsgeschäft fort. So wird z.B. neben den Lebensmittelgeschäften vor allen Dingen der Online-Handel massiv zulegen.

    "Das Christkind kommt im Corona-Jahr immer häufiger über das Internet." Ernst Läuger, Handelsverbands Bayern

    Die Online-Umsätze im Weihnachtsgeschäft in Bayern werden mit über 2,3 Milliarden Euro auf Rekordhöhe steigen. Dies entspricht im Vorjahresvergleich einem Plus von 19 Prozent.

    13.18 Uhr: Corona-Hotline nicht erreichbar

    Wegen einer Störung des Telefonie-Providers ist die Stadtverwaltung Nürnberg seit circa 10 Uhr nur eingeschränkt zu erreichen. Dies trifft die Zentralnummer 09 11 / 2 31-0 sowie direkte Durchwahlnummern. Leider sind auch das Bürgertelefon und die Corona-Hotline von dem Ausfall betroffen.

    Die Arbeit der Contact-Tracing-Teams des Gesundheitsamts ist nicht beeinträchtigt.

    07.40 Uhr: Seniorenrat Nürnberg will mehr Eigenverantwortung für Seniorenheime bei Besuchsregelungen

    Der Seniorenrat der Stadt Nürnberg fordert von politisch Verantwortlichen, den Leitungen von Seniorenheimen mehr Verantwortung zu übergeben. Eine generelle Einschränkung der Besuchsregelungen in Alten- und Pflegeheimen müsse unterbunden werden. Deshalb sollten die Handlungsspielräume vor Ort stärker in die Hände der dort Verantwortlichen gelegt werden, um die Eigeninitiative aller Beteiligten in den Einrichtungen zu fördern, so der Stadtseniorenrat Nürnberg in einer Mitteilung. Er befürchtet bei weiteren Besuchsverboten oder Besuchsbeschränkungen die Vereinsamung der Bewohnerinnen und Bewohner. Mit dieser Forderung unterstütz der Seniorenrat einen Aufruf der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO) und der Landesseniorenvertretung Bayern (LSVB). Darin werden Gesundheitsministerien, Heimaufsichten, Gesundheits- und Ordnungsämter, Heimträger und Heimleitunge aufgefordert, auf die Wahrung der Grundrechte der Heimbewohner zu achten.

    Dienstag, 17.11.2020

    19.45 Uhr: Lehrerverband enttäuscht über Verschiebung der Schulbeschlüsse

    Der Präsident des Deutschen Lehrerverbands, Heinz-Peter Meidinger, zeigt sich enttäuscht, dass beim heutigen (16.11.) Bund-Länder-Gipfel die Entscheidung über Einschränkungen an Schulen vertagt wurde. Im Interview mit dem BR sagte Meidinger wörtlich: "Wir vom Lehrerverband sind enttäuscht, weil in der Tat ein Handlungsbedarf da ist. Wir haben einen massiv ansteigendes Infektionsgeschehen, dass auch vor Schulen nicht Halt macht und da einfach den Betrieb mit vollen Klassen weiterlaufen zu lassen ist brandgefährlich." Meidinger fordert, dass es bald klare Richtwerte geben soll, ab wann an Schulen Hygienemaßnahmen verschärft werden müssen. Es führe kein Weg daran vorbei, "dass wir an vielen Schulen in Deutschland wieder die Abstandsregelungen einführen und sicherstellen müssen, dass Kinder bei dieser Infektionslage nicht eng an eng im Klassenzimmer sitzen." Schulleitungen vor Ort sollen "einen großen Freiheitsspielraum haben, dass sie abhängig von der Schulausstattung, der Altersstufe der Kinder aber auch der sozialen Zusammensetzung eigene passgenaue Lösungen entwickeln können".

    19.09 Uhr: Kein AfD-Parteitag in Greding

    Die bayerische AfD bekommt keine Genehmigung für ihren an diesem Samstag (21. November) im mittelfränkischen Greding geplanten Landesparteitag. Wie das Landratsamt in Roth betonte, seien derzeit Veranstaltungen wegen der Corona-Pandemie grundsätzlich nicht zugelassen. Wegen des massiv gestiegenen Infektionsgeschehens könne keine Ausnahmegenehmigung erteilt werden.

    Der AfD-Landesvorstand erklärte daraufhin, dass er nun gegen diese Entscheidung juristisch vorgehen wolle. Bei dem Parteitag gehe es darum, eine Landesliste für die Bundestagswahl in einem Jahr aufzustellen. Die AfD habe der Kreisbehörde ein Hygienekonzept vorgelegt, das einen Parteitag in einer Halle und einem Zelt vorsah. Demnach hätten 750 Personen an dem Parteitag teilnehmen sollen.

    Das Landratsamt verwies die Partei auf die Möglichkeit, den Parteitag durch die Nutzung von Onlinetechnik abzuhalten. Dies sei Parteien ausdrücklich gestattet. Landrat Herbert Eckstein (SPD) erklärte, dass sich die Lage seit September, als die Behörde den Parteitag mit Auflagen genehmigt hatte, grundsätzlich geändert habe.

    Die Zahl der aktuell Erkrankten habe sich seitdem im Landkreis mehr als verdreißigfacht. "Bei dieser Entwicklung wird jedem klar sein, dass wir keine Versammlung oder kein Treffen mit mehr als 700 Personen - von welcher Partei oder Organisation auch immer - genehmigen können", sagte der Landrat.

    17.21 Uhr: Fontane-Vortrag in der vhs Erlangen entfällt

    Wie die Volkshochschule Erlangen mitteilt, muss die für Donnerstag, 19. November, angekündigte Vortragsveranstaltung zu Theodor Fontane und die Jahre seiner beruflichen Neuorientierung nach der Reichsgründung von 1871 ausfallen. Der Referent kann aufgrund der aktuellen Pandemielage nicht aus Potsdam anreisen.

    17.06 Uhr: BvLB fordert Verhinderung eines Schul-Shutdown

    Ein frühzeitig und wohl dosierter Distanzunterricht kann einen Schul-Shutdown verhindern oder zumindest verzögern, argumentiert der Bundesverband der Lehrkräfte für Berufsbildung. "Es darf nicht weiterhin wertvolle Zeit verschenkt werden. Schule ist nicht gleich Schule und Schüler nicht gleich Schüler." Um Kontakte zu minimieren und die Infektionen möglichst gering zu halten, sollte bei der Entscheidung, ob Präsenzunterricht oder Distanzunterrichtet stattfindet, eine Differenzierung nach Schulformen vorgenommen werden, so der BvLB. Dabei kann Distanzunterricht analog und digital erfolgen, argumentiert der Verband.

    16.48 Uhr: Nürnberger Land meldet 89 Neu-Infektionen in den letzten drei Tagen

    Über das Wochenende und den heutigen Tag sind 89 weitere bestätigte Neuinfektionen mit dem Corona-Virus zu vermelden. Damit erhöht sich die Zahl der bestätigten Corona-Fälle im Landkreis Nürnberger Land auf 1.595. Ein bisher im Landkreis gelisteter Fall wird wegen Wohnortswechsels nun von der Stadt Bayreuth gezählt. 1.054 Personen gelten als genesen. Die Zahl der mit oder am Corona-Virus Verstorbenen liegt weiterhin bei 48. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 266, umgerechnet auf 100.000 Einwohner erreicht sie 156,47.

    Hier die einzelnen Auflistungen des Landratsamtes Nürnberger Land:

    • Altdorf (+6)
    • Burgthann (+3)
    • Feucht (+4)
    • Happurg (+2)
    • Hartenstein (+3)
    • Hersbruck (+7)
    • Lauf (+9)
    • Leinburg (+2)
    • Neunkirchen (+2)
    • Pommelsbrunn (+4)
    • Röthenbach (+8)
    • Rückersdorf (+3)
    • Schnaittach (+2)
    • Schwaig (+6)
    • Schwarzenbruck (+3)
    • Simmelsdorf (+1)
    • Velden (+2)
    • Vorra (+21)
    • Winkelhaid (+2)

    16.56 Uhr: Gleichstellungsbeauftragte zum Thema Homeoffice

    Die Corona-Pandemie hat in den letzten Monaten viele Herausforderungen für das private und berufliche Leben mit sich gebracht. Ausgangsbeschränkungen, Homeoffice, Homeschooling, Kurzarbeit und die Arbeit in systemrelevanten Berufen haben dazu geführt, dass viele Menschen Mehrfachbelastungen ausgesetzt waren und sind: Sorgen um die Gesundheit und die eigene Existenz sowie um die Versorgung Angehöriger oder von Freundinnen und Freunden nehmen zu.

    Die nächste Sprechstunde der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Erlangen wird sich diesen Themen widmen. Sie findet am Dienstag, den 24. November 2020, von 12 bis 13 Uhr, statt. Dabei geht es unter anderem um Freistellungsregelungen, Homeoffice oder Vertragliches. Als Expertin wird eine Rechtsanwältin mit dabei sein. Die Sprechstunde wird mithilfe des Online-Tools webex stattfinden. Anonymität im Chat kann auf Wunsch gewahrt werden und sollte bei der Anmeldung angegeben werden.

    Interessierte können sich bis Donnerstag, 19. November mit Angabe von Name und Wohnort per E-Mail an gleichstellungsstelle@stadt.erlangen.de anmelden und erhalten einen Teilnahmelink. Auch Fragen vorab per E-Mail sind willkommen.

    14.45 Uhr: 83 Neu-Infizierte in Mittelfranken

    In Mittelfranken sind seit gestern 83 neue offiziell bestätigte Corona-Infektionen hinzugekommen. Damit ist die Zahl der seit Ausbruch der Pandemie mit dem Virus Infizierten auf 17.715 gestiegen. Das teilt das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit. Seit gestern ist kein weiterer Mensch seit gestern im Zusammenhang mit dem Virus gestorben.

    Am Montag ist die Zahl der Neuinfektionen in der Regel niedriger als an anderen Tagen, da am vorangegangenen Wochenende nicht alle Gesundheitsämter die Zahlen ans Landesamt weitergeleitet haben. Diese Zahlen tauchen ab Dienstag in der Statistik auf.

    Laut LGL beträgt in Mittelfranken der 7-Tage-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner inzwischen 195,59.

    Für Ansbach meldet das LGL einen Inzidenzwert von 110,05, im Landkreis beträgt er 181,48. Für Erlangen meldet die Behörde einen Inzidenzwert von 116,42, für den Landkreis Erlangen-Höchstadt 170,48.

    • Fürth, Landkreis: 169,70
    • Fürth: 227,24
    • Neustadt/Bad Windsh.: 200,96
    • Nürnberg: 266,99
    • Nürnberger Land: 135,84
    • Roth: 164,89
    • Schwabach: 200,09
    • Weißenburg-Gunzenhausen: 130,89

    13.41 Uhr: Aktion gegen Verschwörungsmythen

    Das bayerische Sozialministerium startet als Reaktion auf die steigende Zahl von Falschmeldungen und Verschwörungstheorien im Zuge der Corona-Pandemie eine Aufklärungskampagne im Netz. Extremisten aller Couleur versuchten bei etlichen Menschen, durch Covid-19 ausgelösten Ängste und Unsicherheiten für ihre Ziele zu missbrauchen, heißt es in einer Mitteilung des Ministeriums. In den nächsten Wochen und Monaten werde man deshalb viele Initiativen und Maßnahmen von Präventions-Projekten verschiedener Träger aus ganz Bayern vorgestellt.

    Ministerin Carolina Trautner (CSU) sagte laut Mitteilung, die "Grundpfeiler unserer demokratischen, freiheitlichen Gesellschaft dürfen nicht ins Wanken" geraten. Die Corona-Krise und ihre Folgen zeigten, dass es noch viel zu tun gebe, um Falschinformationen und Verschwörungsmythen aus der Gesellschaft zu verbannen.

    13.12 Uhr: Sinkende Zahl an Neu-Infektionen

    Das RKI meldet (16.11., 0 Uhr) keine Neu-Infektionen in Nürnberg. Auch im Landkreis Ansbach wurden keine neuen Infektionen registriert. Hier noch weitere Daten für Städte und Landkreise:

    • - Nürnberger Land, Landkreis: + 20
    • - Fürth: keine neuen Fälle
    • - Fürth, Landkreis: keine neuen Fälle
    • - Erlangen-Höchstadt, Landkreis: + 16
    • - Roth, Landkreis: + 25
    • - Erlangen: + 13
    • - Weißenb./Gunzenh., Landkreis: + 3
    • - Neustadt a.d.A./B. Windsh., Ldk.: + 4
    • - Ansbach: keine neuen Fälle

    11.12 Uhr: Polizei zieht positive Bilanz

    In der vergangenen Woche (09. - 15.11.2020) führte die mittelfränkische Polizei erneut zahlreiche Kontrollen hinsichtlich der aktuell geltenden infektionsschutzrechtlichen Bestimmungen durch. Nach Einschätzung der Polizei hält sich der überwiegende Teil der Bevölkerung an die geltenden Vorgaben.

    Die Beamtinnen und Beamten der mittelfränkischen Dienststellen kontrollierten insbesondere die Einhaltung der Maskenpflicht, der Kontaktbeschränkungen im öffentlichen und privaten Bereich sowie des Alkoholverbots auf öffentlichen Plätzen. Sie wurden hierbei auch von Einsatzkräften des USK-Mittelfranken sowie der Bayerischen Bereitschaftspolizei unterstützt.

    Im genannten Zeitraum führten die Polizistinnen und Polizisten insgesamt rund 3.800 Kontrollen durch, wobei in über 900 Fällen etwas zu beanstanden war. Knapp 600 der festgestellten Verstöße wurden entsprechend in Form einer Anzeige geahndet.

    10.15 Uhr: Bayerische Wirtschaft im Stimmungstief

    Die Stimmung in der bayerischen Wirtschaft ist weiter ausgesprochen schlecht. Zwar verbesserte sich der von der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft (vbw) erhobene Index im Vergleich zu letzten Erhebung im Frühjahr um 13 Punkte auf 64, doch das ist "nach wie vor ein extrem niedriger Wert", wie die Organisation mitteilte. Das Normalniveau liege bei 100 Punkten.

    Die aktuelle Verbesserung beim Index geht ausschließlich auf optimistischere Erwartungen zurück. Die aktuelle Lage wird dagegen noch einmal ein Stück negativer eingeschätzt als im Frühjahr. "Je schlechter die Lage, desto eher rechnet man mit einer Erholung", erklärte vbw-Präsident Wolfram Hatz.

    Für Bayern erwartet er derzeit einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von 6,5 Prozent im laufenden Jahr. Das gelte aber nur, wenn der aktuelle Teil-Lockdown auf den November begrenzt bleibe. Werde er verlängert und treffe das Weihnachtsgeschäft, sei dagegen mit einem Minus von 7 Prozent zu rechnen.

    08.50 Uhr: Polizei geht gegen Partys vor

    Zu mehreren Verstößen gegen die Corona-Auflagen ist es am Wochenende in Heilsbronn gekommen. Wie die Polizei mitteilt, wurde die Party eines 20-Jährigen in einer Lagerhalle aufgelöst. Beim Eintreffen der Beamten trug keiner der 23 Gäste eine Mund-Nasen-Bedeckung und Abstände wurden ebenfalls nicht eingehalten.

    Ein ähnliches Bild bot sich Streifenpolizisten, als sie an einem Garten vorbeikamen. Dort feierten acht junge Männer in einer Gartenlaube. Da einer der Teilnehmer nicht bereit war seine Personalien anzugeben, musste er zur Identitätsfeststellung zur Polizeiinspektion gebracht werden. Er wird nicht nur wegen eines Verstoßes gegen die Corona-Auflagen, sondern auch wegen der Personalienverweigerung angezeigt. Gegen alle Beteiligten wurde Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz erstattet.

    Montag, 16. November 2020

    07.10 Uhr: Hospitalstiftung Bad Windsheim unter Quarantäne

    Das gesamte Seniorenpflegeheim "Hospitalstiftung" in Bad Windsheim steht unter Quarantäne. Wie ein Sprecher des Landratsamts Neustadt Aisch- Bad Windsheim mitteilt, habe sich das Infektionsgeschehen vergrößert. Knapp 50 Bewohner und Mitarbeitern sind positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Daher gelten dort ein Besuchsverbot und verschärfte Hygienemaßnahmen. Zwei Bewohner befinden sich mit Symptomen im Krankenhaus.

    Im gesamten Landkreis gibt es derzeit 790 (Stand So. 15.11., 17.59 Uhr) labordiagnostisch bestätigte Corona-Fälle. Davon befinden sich 244 Personen in häuslicher Quarantäne. Bisher verstorben sind sieben Personen im Landkreis, die positiv auf das Virus getestet wurden.

    15.00 Uhr: Kein weiterer Todesfall in Mittelfranken

    Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) meldet für Mittelfranken 401 neue Corona-Fälle. Demnach haben sich seit Beginn der Pandemie 17.632 Menschen in ganz Mittelfranken mit dem Virus infiziert (Stand 15.11.20, 08.00 Uhr). Die Zahl der Todesfälle in Mittelfranken ist seit gestern nicht gestiegen und liegt bei 333. Bei der Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner verzeichnet Mittelfranken aktuell einen Wert von 200,21 und liegt so über dem bayernweiten Inzidenzwert von 185,27. Am Sonntag ist die Zahl der Neuinfektionen in der Regel niedriger als an anderen Tagen, da nicht alle Gesundheitsämter am Wochenende die Zahlen ans Landesamt weiterleiten.

    In ganz Bayern haben sich seit gestern 3.424 Menschen neu mit dem Coronavirus infiziert. Damit stieg die Zahl der Corona-Infizierten seit Beginn der Pandemie im Freistaat auf 157.089. Davon gelten 102.900 Fälle als genesen. Die Zahl der Todesfälle ist bayernweit um 15 Fälle gestiegen und liegt nun bei 3.130.

    Sonntag, 15. November 2020

    14.30 Uhr: 530 Neu-Infektionen seit gestern in Mittelfranken

    In Mittelfranken haben sich seit gestern 530 Menschen neu mit dem Coronavirus infiziert. Das teilt das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Sitz in Erlangen mit (Stand 14.11.20, 08.00 Uhr). Seit Pandemie-Beginn haben sich demnach in ganz Mittelfranken 17.231 Menschen mit dem Virus infiziert. Die Zahl der Todesfälle in Mittelfranken ist um einen Fall auf 333 gestiegen.

    Seit gestern haben sich in ganz Bayern 3.953 Menschen neu mit dem Coronavirus infiziert. Damit stieg die Zahl der Corona-Infizierten seit Beginn der Pandemie im Freistaat auf 153.665. Von der Gesamtzahl der Fälle in Bayern gelten 100.830 als genesen. Die Zahl der Todesfälle ist bayernweit um 33 Fälle gestiegen und liegt nun bei 3.115.

    Bei der Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner erreicht Mittelfranken einen Wert von 192,43 und liegt damit über dem bayernweiten Durchschnitt (182,81) der Regierungsbezirke. Anhand dieser Zahl werden die neuen Infektions-Fälle registriert, die innerhalb einer Woche pro 100.000 Einwohner aufgetreten sind.

    09.00 Uhr: Ab heute keine Besuche mehr im Klinikum Nürnberg

    Ab heute sind im Klinikum Nürnberg keine Besuche mehr gestattet. Nach eigenen Angaben reagiert das Klinikum Nürnberg damit auf die stark steigende Zahl von Corona-Infektionen in der Bevölkerung. Der Krisenstab des Klinikums hat sich heute zu diesem Schritt entschlossen, um die Gefahr zur reduzieren, dass das Coronavirus von Besucherinnen und Besuchern ins Klinikum eingetragen werde, sich Patienten sowie Personal ansteckten. "Wir wissen, dass ein Besuchsstopp für unsere Patientinnen und Patienten sicher nicht angenehm ist. Aber wir sehen angesichts der aktuellen Corona-Lage leider keine andere Möglichkeit“, bittet Vorstand Peter Schuh um Verständnis.

    Um keine Härtefälle zu schaffen, gibt es laut Klinikum Ausnahmen: Besuche sind in der Klinik für Psychiatrie, in der Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie auf den Kinderstationen im Klinikum Nürnberg erlaubt. Hier gilt: maximal ein Besuch am Tag für maximal eine Stunde. Auch bei Geburten darf eine Begleitperson dabei sein. In der Klinik für Geriatrie oder auf der Palliativstation sind Ausnahmen vom Besuchsverbot mit dem Stationsarzt zu klären.

    Samstag, 14. November 2020

    08.45 Uhr: Krankenwagen in Bayern werden knapp

    In der Corona-Krise werden die Krankentransportwagen des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) knapp. Das liege zum einen daran, dass mehr Patienten transportiert werden müssten, sagte ein Sprecher des BRK in München. Zum anderen würden Corona-Einsätze länger dauern. So müssten Sanitäter mehr Zeit einplanen, um etwa ihre Schutzbekleidung zu wechseln und die Wagen zu desinfizieren. Patienten, die keine Notfälle seien, müssten womöglich mit etwas mehr Wartezeit rechnen. Wegen der vielen stark ausgelasteten Krankenhäuser müssten zudem häufig weiter entfernte Kliniken mit freien Betten angefahren werden. Unversorgt bleibt laut dem Sprecher deswegen aber niemand.

    Wenn es Engpässe gibt, springen wie schon vor Corona Ehrenamtliche ein - zum Beispiel von der Wasser- oder Bergwacht. "Es geht nicht darum, dass jemand mit beispielsweise einem Herzinfarkt Angst haben muss, dass kein Rettungsdienst kommt", sagte der Sprecher. In diesen Fällen kämen Rettungswagen zum Einsatz.

    16.17 Uhr: Stadt Nürnberg hilft Obdachlosen durch Corona-Winter

    Die Stadt Nürnberg stockt die Schlafstellen für Obdachlose auf, um ihnen im anstehenden Winter sichere Unterkünfte zu bieten. Laut Sozialamt der Stadt werden zusätzlich 150 Notschlafstellen für Männer und 30 für Frauen geschaffen. Um auf Verdachtsfälle oder bestätigte Covid-19-Infektionen in den Unterkünften reagieren zu können, sei zudem eine zusätzliche Quarantäneunterkunft mit 30 Plätzen angemietet worden, so die Stadt. Derzeit sind nach Angaben der Stadt in Nürnberg rund 2.400 Menschen in Obdachlosenunterkünften verschiedenster Träger untergebracht. Die medizinische Versorgung sei sichergestellt durch die Straßenambulanz „Franz von Assisi“ der Caritas. Die ökumenische Wärmestube versorge im Rahmen ihres Notfallkonzepts Obdachlose mit warmen Mahlzeiten. (Wegen personeller Engpässe ist aber bis 22. November auf Lunchpakete umgestellt.) Streetworker von Wärmestube und Straßenambulanz können bei Bedarf um Hilfe gebeten werden: Telefonnummern 09 11 / 44 39 62 und 09 11 / 47 49 48 60. Anlaufstellen für Bedürftige: Das Haus Großweidenmühlstraße des Sozialamts, die Notschlafstelle der Heilsarmee G53–Bramwell-Booth-Haus, die Notschlafstelle des Vereins Hängematte und das Domus Misericordiae der Caritas.

    15.37: Ausreichend Intensivbetten in Stadt und Landkreis Ansbach

    Während die Kliniken in vielen mittelfränkischen Städten und Landkreisen an die Auslastungsgrenze der Intensivbetten geraten, ist die Situation im Raum Ansbach weiter stabil. Wie ein Sprecher des Landratsamts dem BR bestätigte, seien genügend Betten im Klinikverbund von ANregiomed und sowie Diakoneo verfügbar. Es sei von der jeweiligen Tageszeit abhängig, wie viele Betten zur Verfügung stünden, so das Landratsamt. So seien es am Morgen häufig weniger Betten und erst gegen Mittag bis Nachmittag würde sich die Kapazität noch einmal erhöhen, weil die Patienten dann auf andere Stationen verlegt würden, so Landratsamtssprecher Manuel Grosser. Zu Engpässen oder Verlegungen in andere Kliniken sei es bisher aber nicht gekommen.

    07.30 Uhr: Gesundheitsamt Ansbach bittet Bürger um Geduld

    Aufgrund der Vielzahl an Anrufen, Fragen und Anliegen bittet das Gesundheitsamt Ansbach die Bürger in Stadt und Landkreis bei Wartezeiten ruhig zu bleiben. Mit Blick auf die Fallzahlenzunahme in ganz Bayern sind auch die Fallzahlen im Landkreis und Stadt Ansbach zuletzt stark angestiegen. Die Belastung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sei dementsprechend höher als sonst, sagt Landratsamtssprecher Manuel Grosser dem BR. Bei der Vielzahl an Anrufen könne es dementsprechend zu Wartezeiten kommen. Die Belastung gehe auch nicht spurlos an den Mitarbeitern vorbei, aber die Motivation einen reibungslosen Ablauf aufrecht zu erhalten, sei weiterhin sehr groß. Allerdings konnten Ausfälle oder Freizeiten wie Urlaub bisher gut vom Team kompensiert werden. Bei hohem Fallaufkommen komme es im Einzelfall zu einer Doppelschicht bei einzelnen Mitarbeitern. In der Vergangenheit erhielt das Gesundheitsamt für Landkreis und Stadt Ansbach Unterstützung durch neu eingestellte Fachkräfte, unter anderem zur Bewältigung der Kontaktnachverfolgung. Zusätzlich würden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus anderen Ämtern dem Gesundheitsamt zugewiesen. Außerdem wird die Behörde zeitnah Unterstützung durch zehn Polizeibeamte erhalten. Diese werden im Landratsamt Ansbach geschult und dann voraussichtlich in erster Linie im Homeoffice das Gesundheitsamt unterstützen.

    14.42: Mehr als 16.000 Corona-Infizierte in Mittelfranken

    In Mittelfranken haben sich inzwischen 16.701 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert (Stand: 13.11.20, 14.30 Uhr). Nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) sind das 716 Menschen mehr als noch am Vortag. Am Donnerstag lag die Neuinfizierten-Zahl noch bei 579. In den letzten 24 Stunden starben in Mittelfranken drei Menschen mit oder an Corona. Die Zahl der Todesfälle erhöht sich damit auf 332. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner liegt im Regierungsbezirk bei 189,33.

    Freitag, 13. November 2020

    15.43 Uhr: Ab Samstag keine Besuche mehr im Klinikum Nürnberg

    Ab Samstag, den 14. November sind im Klinikum Nürnberg keine Besuche mehr gestattet. Nach eigenen Angaben reagiert das Klinikum Nürnberg damit auf die stark steigende Zahl von Corona-Infektionen in der Bevölkerung. Der Krisenstab des Klinikums hat sich heute zu diesem Schritt entschlossen, um die Gefahr zur reduzieren, dass das Coronavirus von Besucherinnen und Besuchern ins Klinikum eingetragen werde, sich Patienten sowie Personal ansteckten. "Wir wissen, dass ein Besuchsstopp für unsere Patientinnen und Patienten sicher nicht angenehm ist. Aber wir sehen angesichts der aktuellen Corona-Lage leider keine andere Möglichkeit“, bittet Vorstand Peter Schuh um Verständnis.

    Um keine Härtefälle zu schaffen, gibt es laut Klinikum Ausnahmen: Besuche sind in der Klinik für Psychiatrie, in der Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie auf den Kinderstationen im Klinikum Nürnberg erlaubt. Hier gilt: maximal ein Besuch am Tag für maximal eine Stunde. Auch bei Geburten darf eine Begleitperson dabei sein. In der Klinik für Geriatrie oder auf der Palliativstation sind Ausnahmen vom Besuchsverbot mit dem Stationsarzt zu klären.

    18.23: Überlastete Gesundheitsämter: Ministerin Huml will Personal weiter aufstocken

    Nachdem die Gesundheitsämter von Nürnberg und Fürth es nicht mehr schaffen, enge Kontaktpersonen von Corona-Infizierten zeitnah anzurufen, hat Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml weitere Unterstützung angekündigt. Im Gespräch mit dem BR sagte die Ministerin: "Wir wissen, dass die Ämter vor Ort punktuell wirklich an ihre Grenzen kommen. Da ist es wichtig, reagieren zu können. Wir schauen, dass wir die Ämter mit Personal unterstützen können." Konkret sagte sie zum Beispiel dem Landratsamt Fürth zu, dass sie weiteres Personal hinschicken werde.

    Bereits im Sommer sei aber bayernweit mehr Personal aufgebaut worden. Insgesamt hätten die Gesundheitsämter 1.200 Personen neu eingestellt. Auch mit Personal aus anderen Ämtern, von Polizei und Bundeswehr soll weiter unterstützt werden.

    Viele Gesundheitsämter hatten in den vergangenen Tagen Überlastungen gemeldet. Da jeder Infizierte seine engen Kontaktpersonen angebe, müssten allein die Mitarbeiter des Gesundheitsamtes Nürnberg dafür rund 3.000 Anrufe pro Tag bewältigen. Trotz einer Aufstockung des Personals sei das nicht mehr zu schaffen, so die Gesundheitsreferentin der Stadt Nürnberg, Britta Walthelm. Positiv Getestete werden in Nürnberg und Fürth deshalb jetzt aufgefordert, ihre Kontaktpersonen selbst zu informieren und ein Formular mit Kontaktdaten an das Gesundheitsamt zu mailen

    15.26 Uhr: Raumluftgeräte für Nürnberger Schulen

    Die Stadt Nürnberg will Schüler vor einer Corona-Infektion schützen und dennoch den Präsenzunterricht möglichst aufrecht erhalten. Deshalb wurden laut Stadt nun CO2-Messgeräte und Raumluftgeräte für die Schulen bestellt.

    "Neben den bewährten Schutzregeln Abstand, Hygiene und Mund-Nasen- Bedeckung ist das regelmäßige Lüften in den Klassenzimmern eine wichtige Maßnahme, um Corona-Infektionen vorzubeugen", sagt Schul-und Sportreferentin Cornelia Trinkl.

    Die CO2-Konzentration im Klassenzimmer steht nach Angaben des bayerischen Kultusministeriums in engem Zusammenhang mit der Aerosolkonzentration. Sinkt die CO2- Konzentration, sinke auch die Virenkonzentration in den Räumen. Die Stadt Nürnberg hat nach eigenen Angaben deshalb über 4.000 Geräte bestellt. Sie sollen bis zum Jahresende an den Schulen einsatzbereit sein. Auch auf 280 Raumluftgeräte für schlecht zu lüftende Räume werde gewartet, so die Stadt. Die Stadt Nürnberg hat für diese Maßnahmen fast 1,4 Millionen Euro investiert. Ein Teil der Summe soll vom Freistaat gefördert werden.

    Donnerstag, 12. November 2020

    17.34 Uhr: "Kultur vor dem Fenster" startet neu durch

    Die Künstler-Initiative "Kultur vor dem Fenster“ hat ihre Internetseite ausgebaut. Rund 200 Künstler aus der gesamten Metropolregion können über die Plattform von www.kultur-vor-dem-fenster.de gebucht werden, so Initiator Marc Vogel. Die Künstler verschiedener Genres bieten privaten Kunstgenuss vor Fenstern oder in Innenhöfen. Kulturintressierte können so Künstler, denen im Teil-Lockdown nun zum zweiten Mal die Einnahmen weggebrochen sind, unterstützen. Die Initiative geht zurück auf den Fürther Künstler Marc Vogel. Seinen Angaben zufolge konnten bereits im ersten Lockdown rund 300 Auftritte stattfinden. Die Gage wird jeweils direkt Künstler und Auftraggeber vereinbart. Soziale Einrichtungen in den Stadtgebieten Nürnberg – Fürth - Erlangen können Auftritte auch aus dem Fonds "Kultur.Sozial“ finanziert bekommen. Neben den Einnahmen sorgen die Kunst-Aktionen für Freude und dienen so der psychischen Gesundheit aller Beteiligten, so Vogel.

    19.00 Uhr: Zehn positive Tests bei den Nürnberg Falcons

    Beim Basketball-Zweitligisten Nürnberg Falcons sind zehn Spieler positiv auf Corona getestet worden. Deshalb befindet sich das gesamte Team nun in häuslicher Quarantäne, wie der Verein am Mittwoch (11.11.20) mitteilte. "In Absprache mit den hiesigen Behörden begeben wir uns für mindestens zwei Wochen in häusliche Quarantäne. Die betroffenen Spieler sind in ärztlicher Behandlung. Wir hoffen auf einen milden Krankheitsverlauf“, so Geschäftsführer Ralph Junge. Wegen dieser Maßnahme müssen die beiden kommenden Partien in der Pro A gegen Jena (14.11.20) und die Artland Dragons (22.11.20) abgesagt werden. Die Liga-Leitung in Köln wurde um eine Verlegung gebeten.

    14:30 Uhr: Corona-Zahlen in Bayern steigen laut LGL weiter

    Die Gesamtzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Corona steigt unvermindert weiter. In Bayern sind laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) zwischenzeitlich mehr als 3.000 Menschen mit oder an Corona gestorben. Die aktuelle Zahl liegt bei 3.019. (Stand: 11.11./ 14.30 Uhr) In Bayern gab es in den vergangenen 24 Stunden 58 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. In Bayern sind nun 140.509 Corona-Fälle bekannt. Seit gestern sind 3.426 neue Infektionen dazu gekommen. Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt in Bayern aktuell bei 175,40. Bayernweit am höchsten ist der Inzidenzwert in Traunstein mit 416,20. Den niedrigsten Wert hat Kulmbach mit 62,88.

    16.02 Uhr: Mittelfränkische Gesundheitsämter am Limit

    Nachdem das Fürther Gesundheitsamt heute die Ermittlung von Kontaktpersonen, die Corona-infiziert sein könnten, eingestellt hat, weist auch das Gesundheitsamt Ansbach auf Kapazitätsprobleme hin. In Landkreis und Stadt Ansbach werden positiv Getestete zuerst schriftlich informiert. Aufgrund des hohen Fallaufkommens könne der telefonische Kontakt erst nach einigen Tagen erfolgen, heißt es aus dem Landratsamt. Neuinfizierte werden deshalb gebeten, ihre Kontaktpersonen der letzten Tage selbst von ihrer Infektion in Kenntnis zu setzen. Die Kontaktpersonen werden gebeten, einige Tage in Quarantäne zu bleiben und einen Anruf des Gesundheitsamtes abzuwarten. Das Gesundheitsamt der Stadt Erlangen kann nach eigenen Angaben die Aufgaben derzeit noch bewältigen, weil das Personal fast verdoppelt wurde. Rund 50 zusätzliche Helfer pflegen Kontaktlisten und informieren Betroffene. Zudem legt das Gesundheitsamt Erlangen die Priorität auf die Pandemie-Bekämpfung. Alle anderen Aufgaben werden nachrangig behandelt. Nürnbergs Gesundheitsreferentin Britta Walthelm verwies auf stark steigende Fallzahlen, mit dem das Gesundheitsamt der Stadt zu kämpfen habe. Im Vergleich zur Vorwoche gebe es ein Plus von rund 70 Prozent. Weitere Details will die Gesundheitsreferentin morgen (12.11.) bekannt geben.

    09.45 Uhr: Fürther Gesundheitsamt ist überlastet

    Das Fürther Gesundheitsamt kommt bei der Erfassung der Corona-Infizierten und deren Kontaktpersonen nicht hinterher. Daher konzentriert sich die Behörde nun ausschließlich auf die Erhebung von Neuinfizierten, heißt es in einer Mitteilung des Landratsamtes mit Sitz in Zirndorf. Die Ermittlung und Information von Kontaktpersonen vor dem 8. November kann die Behörde nicht mehr gewährleisten. Stattdessen werden alle positiv Getesteten aufgefordert, ihre engen Kontaktpersonen der vergangenen 48 Stunden vor Auftreten der ersten Symptome selbst zu informieren, damit sich auch diese eigenständig in Quarantäne begeben. Das Gesundheitsamt kann nicht mehr alle individuell informieren und Einzelfall-Quarantäne anordnen.

    Mittwoch, 11. November 2020

    16.20 Uhr: Ansbachs OB Thomas Deffner in Quarantäne

    Ansbachs Oberbürgermeister Thomas Deffner (CSU) hat sich in häusliche Quarantäne begeben. Wie eine Sprecherin der Stadt mitteilt, ist der Oberbürgermeister als Kontaktperson 1 eingestuft worden. "Mir geht es gut, ich habe keine Symptome“, sagt Deffner. Die Amtsgeschäfte werde er bis zu einem Testergebnis von zu Hause aus fortführen. Dank der digitalen Kommunikationsmöglichkeiten könne das Stadtoberhaupt auch weiterhin an Besprechungen teilnehmen. Abgesagt werden mussten allerdings die heutigen Sitzungen des Personalausschusses und des Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsausschusses.

    16.51 Uhr: keine großen Laternenumzüge am Martinstag

    Wegen der Corona-Pandemie können die großen Laternenumzüge der Region nicht wie gewohnt stattfinden. Der Laternenzug durch die Nürnberger Altstadt entfällt. Auch verschiedene Martinimärkte wurden abgesagt. Der traditionelle Martinsumzug in Forchheim wird nicht stattfinden.

    Allerdings gibt es verschiedene kleinere Aktionen. So wird Sankt Martin am Vormittag (11.11./ 9.30 Uhr) durch Fürth reiten. Er besucht Kindergärten und Grundschulen. Die Kirchengemeinde St.Martin lädt Familien ein, sich zwischen 16 und 18 Uhr ein Licht für die private Laterne direkt aus der Kirche zu holen. Und unter #GemeinsamFunkeln ruft eine Initiative aus Herzogenaurach zum 1.Digitalen Laternenumzug auf. Jeder darf Fotos posten.

    13.25 Uhr: 100 Covid-19-Fälle im Nürnberger Klinikum

    Derzeit befinden sich genau 100 Patientinnen und Patienten mit bestätigter Covid-19-Erkrankung im Klinikum Nürnberg. Dazu komme eine hohe Zahl von Verdachtsfällen, so Prof. Dr. Joachim Ficker, Chefarzt der Pneumologie. Vor zehn Tagen wäre nur die Hälfte der Fälle im Klinikum gewesen. Die Kurve gehe also steil nach oben. Dabei wäre schon jetzt das Pflegepersonal stark belastet.

    "Es ist schon in der Zeit vor Corona so gewesen, dass wir Pflegepersonalmangel hatten", erklärte Prof. Dr. Ficker. "Und jetzt kommt diese Belastung noch obendrauf. Wir haben das in der ersten Welle halbwegs hingekriegt. Die zweite Welle ist deutlich höher als die erste. Das kann man heute schon sagen. Und das wird in nächster Zeit so richtig kritisch knapp. - Damit meine ich: schon die nächsten Tage."

    12.54 Uhr: Covid-19-Ausbrüche in drei Nürnberger Pflegeheimen

    Das Gesundheitsamt der Stadt Nürnberg meldet aktuell Covid-19-Ausbrüche in drei Nürnberger Pflegeheimen. In einem Altenheim in Langwasser hätten sich 27 Bewohnerinnen und Bewohner infiziert, auch neun Pflegekräfte hätten sich angesteckt. Die Einrichtung wurde für Besucherinnen und Besucher geschlossen. Auch ein Stift in der Altstadt und eine Einrichtung in Gostenhof sind betroffen. In Gostenhof starb ein Bewohner. Das Gesundheitsamt steht mit den Einrichtungen in Kontakt. Die pflegerische Versorgung wird sichergestellt, das gesamte Personal arbeitet mit Schutzausrüstung. Die betroffenen Bereiche in den Einrichtungen sind isoliert.

    17:55 Nürnberg: Ziegelsteiner Advent unterstützt notleidende Brasilianer

    Die katholische Pfarrei St. Georg im Stadtteil Ziegelstein hat wegen der Pandemie den ökumenischen Adventsmarkt abgesagt. Die Verantwortlichen haben nun aber ein Alternativprogramm zusammengestellt und hoffen auf rege Beteiligung, so Vertreter der Pfarrei. Die Ziegelsteiner Bürger unterstützen mit ihren Adventseinnahmen seit 20 Jahren "Hilfe zur Selbsthilfe"-Projekte in Brasilien. Das Geld fließt vor allem in die Armenviertel von São Paulo, wo Corona das Leben noch mehr als ohnehin erschwert. Deshalb soll auch heuer Spendengeld eingenommen werden: In Zusammenarbeit mit dem Eine-Welt-Kreis St. Georg werden selbst gebundene Adventskränze der Pfadfinder nach Hause geliefert. Auch Plätzchen, Stollen, Glühwein und Lose zum wohltätigen Zweck können bestellt werden.

    Dienstag, 10. November 2020

    17.03 Uhr: Stadt Nürnberg will Wirte online unterstützen

    Die Stadt Nürnberg informiert online über Mitnehm- und Lieferangebote von Gaststätten. Unter dem Motto #supportyourlocals verweist das Wirtschaftsreferat der Stadt Nürnberg auf verschiedene Angebote. "Essen to go" findet sich auf der Seite von Erlebnis Nürnberg e.V.

    "Zusammen & Miteinander" der Congress- und Tourismus-Zentrale Nürnberg bietet einen ähnlichen Service.

    Michael Fraas, Wirtschaftsreferent der Stadt Nürnberg, betont in diesem Zusammenhang: "Nürnberg hat eine vielfältige Gastronomieszene. Wir alle können durch unser Einkaufsverhalten dafür sorgen, dass dies auch nach der Corona-Krise so bleibt! Wir sollten unsere Gaststätten im wahrsten Sinne des Wortes wertschätzen."

    Auch Kultur-und Einkaufsmöglichkeiten sollen auf den Seiten verlinkt werden.

    16.35 Uhr: Bürgeramt Ansbach ändert Öffnungszeiten

    Ab sofort werden bei der Stadt Ansbach die Öffnungszeiten des Bürgeramts geändert. Die neuen Öffnungszeiten sind unter der Woche täglich von 8.00 bis 12.00 Uhr, mit Ausnahme von Donnerstagen: dann ist von 13.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.

    Dies sei notwendig, um eine stärkere räumliche Trennung der Arbeitsplätze sowie eine zeitliche Trennung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu erreichen, hieß es von der Stadt. Die Regelung soll zunächst bis zum 30. November gelten.

    15.10 Uhr: Corona-Fälle in Mittelfranken steigen weiter

    In Mittelfranken haben sich inzwischen 14.282 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert (Stand: 09.11.20, 14.00 Uhr). Nach Angaben des Erlanger Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) sind das 234 Menschen mehr als am Vortag.

    Weitere Todesfälle gab es nicht. Bisher starben 315 Patienten in Mittelfranken an oder mit dem Corona-Virus. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner liegt im Regierungsbezirk im Durchschnitt bei bei 155,93. Alle Städte und Landkreise in Mittelfranken haben mittlerweile einen Sieben-Tage-Inzidenzwert von über 100.

    06.30 Uhr: Schulstart nach den Herbstferien: Welche Regeln gelten?

    Die Herbstferien sind vorbei und die Schulen in Bayern öffnen wieder, allerdings mit neuen Corona-Regel: Für alle gilt eine Maskenpflicht im Unterricht und künftig entscheiden die Gesundheitsämter am Ort, ob eine Schule geöffnet bleiben kann. Im Schulalltag gelten, wie sonst auch, die generellen Hygieneregeln: Regelmäßiges Händewaschen und Abstandhalten wo immer möglich. Sofern die Rahmenbedingungen es zulassen, sollen Schülergruppen möglichst unter sich bleiben und sich nicht mit anderen Gruppen mischen.

    Montag, 09. November 2020