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Corona-Ticker Mittelfranken: Keine neuen Todesfälle | BR24

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Der Landkreis-Erlangen-Höchstadt startet am 9.3.21 mit einem mobilen Schnelltestzentrum

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    Corona-Ticker Mittelfranken: Keine neuen Todesfälle

    Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit meldet keine neuen Todesfälle. Die Tourismuszentrale Erlangen ist ab Montag geöffnet. Der Landkreis Erlangen-Höchstadt startet mit einem mobilen Schnelltestzentrum. Alle Corona-News im Ticker.

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    • BR24 Redaktion

    Die wichtigsten Corona-News des Tages aus Mittelfranken

    • Keine neuen Todesfälle in Mittelfranken (So., 15.10 Uhr)
    • Die Tourismuszentrale in Erlangen ist ab Montag (8.3) geöffnet (So., 09.40 Uhr)
    • LGL: 185 Neuinfektionen in Mittelfranken (Sa., 15.05 Uhr)
    • Landkreis Erlangen-Höchstadt startet nächste Woche Schnelltestzentrum (Sa., 13.30 Uhr)
    • LGL meldet 298 Neuinfektionen in Mittelfranken
    • Stadtmuseum Erlangen öffnet wieder (Fr. , 13.50 Uhr)
    • Noch keine Entscheidung über Geschäftsöffnung in Ansbach (Fr, 10.39 Uhr)
    • Kinder und Erzieherinnen in Pleinfeld und Solnhofen in Quarantäne (Fr. 10.17 Uhr)
    • Mehr Impfungen in Stadt und Landkreis Ansbach (Do, 18.30 Uhr)
    • Mittelfranken-Inzidenzwert leicht gesunken (Do, 14.27 Uhr)
    • Alles Wissenswerte über Corona finden Sie hier
    • Alle bisherigen Meldungen zu Corona in Mittelfranken finden Sie hier

    Entwicklung der Corona-Kurve in Mittelfranken

    15.10 Uhr: Keine neuen Todesfälle in Mittelfranken

    Mittelfranken meldet seit gestern (Samstag, 6.3.21) 186 neue Corona-Infektionen. Das sind drei weniger, als am Sonntag vor einer Woche gemeldet wurden. Die Zahlen veröffentlicht das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Corona-Virus ist in den vergangenen 24 Stunden nicht gestiegen. Seit Beginn der Pandemie sind in Mittelfranken 2.125 Menschen mit und an Covid-19 gestorben. Insgesamt haben sich in Mittelfranken nachweislich 56.267 Menschen mit dem Sars-Cov2-Virus infiziert. Bei der sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner erreicht Mittelfranken aktuell einen Wert von 69,57 und liegt damit leicht unter dem bayernweiten Inzidenzwert von 71,33.

    09.40 Uhr: Tourismuszentrale in Erlangen öffnet

    Ab Montag (8.3) ist die Tourismuszentrale in Erlangen wieder geöffnet. Wie der Erlanger Tourismus und Marketing Verein mitteilt, gelten verkürzte Öffnungszeiten. Die Tourismuszentrale wird bis auf weiteres von Montag bis Freitag zwischen 9 und 15 Uhr geöffnet sein. Der Verein bittet außerdem darum, allgemeine Anfrage weiterhin bevorzugt telefonisch oder online zu stellen. Beim Betreten der Tourismuszentrale gilt wie überall in Handel und Gastronomie eine FFP2-Maskenpflicht.

    Sonntag, 07.03.2021

    15.05 Uhr: LGL meldet 185 Neuinfektionen in Mittelfranken

    Die Zahl der gemeldeten Corona-Infektionen ist in Mittelfranken seit gestern (Freitag 5.3.21) um 185 gestiegen. Das sind drei Neuinfektionen weniger, als am Samstag vor einer Woche gemeldet wurden. Seit Beginn der Pandemie infizierten sich nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) insgesamt 61.944 Menschen in Mittelfranken nachweislich mit dem Sars-Cov2-Virus. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus erhöhte sich in den vergangenen 24 Stunden um sechs Fälle. Insgesamt sind in Mittelfranken 2.125 Menschen an und mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Bei der Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner verzeichnet Mittelfranken aktuell einen Wert von 74,81. Die mittelfränkische 7-Tages-Inzidenz liegt damit leicht über dem bayernweiten Schnitt von aktuell 72,20 Den höchsten Inzidenzwert im Bezirk weist der Landkreis Ansbach auf mit 97,51. Den niedrigsten Wert in Mittelfranken hat der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen mit 27,45.

    13.30 Uhr: Mobiles Schnelltestzentrum im Landkreis Erlangen-Höchstadt

    Der Landkreis Erlangen Höchstadt startet am kommenden Dienstag (9.3.21) mit einem mobilen Corona-Schnelltestzentrum. Erste Station ist das Freizeitbad Atlantis in Herzogenaurach. Dort können sich Bürgerinnen und Bürger am Dienstag zwischen 17 und 20 Uhr kostenlos testen lassen, teilte der Landkreis mit. Das Ergebnis liege nach 15 bis 20 Minuten vor. Ein Termin muss nicht vereinbart werden. Im Moment werde ein Testplan für weitere Orte im Landkreis erstellt, so das Landratsamt weiter. Das Schnelltestzentrum, das vom Arbeiter-Samariter-Bund betrieben wird, kann 15 bis 20 Tests pro Stunde durchführen. Das Landratsamt weist darauf hin, dass sich nur Personen ohne Krankheitssymptome dort testen lassen können.

    Samstag, 06.03.2021

    16.15 Uhr: Bücherei in Fürth öffnet wieder

    Die Volksbücherei Fürth darf ab Montag, 8. März, ihre Türen für Besucherinnen und Besucher wieder öffnen. Zwar sei der click&collect –Service dankbar angenommen worden, viele Leserinnen und Leser hätten aber das Aussuchen der Bücher direkt am Regal vermisst, so die Stadt Fürth in einer Mitteilung. Dies ist jetzt wieder erlaubt, solange die 7-Tage-Inzidenz in Fürth stabil unter 100 bleibt. Vorerst öffnen die Standorte nur für die Ausleihe und Rückgabe von Medien. Da der Zutritt auf eine maximale Personenanzahl begrenzt ist, ist ein längerer Aufenthalt zum Lesen, Benutzen der PCs oder zum Kaffeetrinken vorerst leider nicht möglich. Die Ausleihzeiten wurden geringfügig angepasst:

    15.05 Uhr: Knapp 300 Neuinfektionen in Mittelfranken

    In Mittelfranken hat sich die Zahl der Neuinfektionen seit gestern um 298 erhöht, die der Todesfälle um zwölf. Das hat das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen mitgeteilt. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt in Mittelfranken mit 75,60. Der gesamtbayerische Durchschnitt liegt bei 71,43.

    13.50 Uhr: Stadtmuseum Erlangen öffnet wieder

    Nach viermonatiger Schließung öffnet das Stadtmuseum Erlangen am Dienstag, den 9. März wieder seine Türen. "Wir freuen uns sehr, den Besucherinnen und Besuchern endlich wieder die beiden aktuellen Ausstellungen "Bernd Nürmberger. Das Stadtmuseums sagt danke" (bis 18.4.) und "Michael Jordan. Warum wir müde sind" (bis 21.3.) zu können“, so Museumsleiterin Brigitte Korn. Der Eintritt dafür ist frei. Ausreichend Abstand in den Ausstellungsräumen ist garantiert, das Tragen einer FFP2-Maske bzw. einer Mund-Nasen-Bedeckung ist dennoch notwendig.

    10.39 Uhr: Noch keine Entscheidung über Geschäftsöffnung in Ansbach

    In Ansbach gibt es noch keine Entscheidung darüber, wann die Geschäfte wieder öffnen werden. Die Stadt müsse warten bis die Verordnungen aus München schriftlich vorlägen, sagte eine Sprecherin der Stadt dem Bayerischen Rundfunk. Erst dann könne man sich zusammensetzen und entscheiden, wann und wie eine Öffnung aussehen werde. In der Vergangenheit habe die Stadt Verordnungen in schriftlicher Form auch mal erst gegen Sonntagabend erhalten. In diesem Falle würden Entscheidungen zur Öffnung des Einzelhandels in Ansbach erst am Montag gefällt werden, so die Sprecherin weiter. Eine Entscheidung werde dann auf der Internetseite der Stadt Ansbach zu finden sein. Der Sieben-Tage-Inzidenz-Wert liegt in Ansbach unter 50, daher ist ein Öffnen der Geschäfte nach den jüngsten Kabinettsbeschlüssen im Freistaat unter Einhaltung der Hygienevorschriften ab Montag möglich.

    10.17 Uhr: Kinder und Erzieherinnen in Pleinfeld und Solnhofen in Quarantäne

    Im Kindergarten St. Franziskus in Pleinfeld (Lkr. Weißenburg-Gunzenhausen) ist ein Kind positiv auf Covid-19 getestet worden. Zwölf Kinder sowie drei Erzieherinnen seien als Kontaktperson 1 eingestuft worden und müssten nun für 14 Tage in häusliche Quarantäne, teilte das Landratsamt mit. Noch deutlich mehr Personen seien im Kindergarten in Solnhofen betroffen. Dort sei eine Mitarbeiterin positiv getestet. 39 Kinder sowie eine weitere Erzieherin müssen in Quarantäne. Das Landratsamt weist darauf hin, dass alle Betroffenen nach 14 Tagen einen negativen Schnell- oder PCR-Test vorweisen müssen, um die Quarantäne wieder verlassen zu können.

    18.30 Uhr: Deutlich mehr Impfungen in Stadt und Landkreis Ansbach

    Die Anzahl der täglich durchgeführten Impfungen im Impfzentrum für Landkreis Ansbach sowie Stadt Ansbach hat sich auf Grund gestiegener Impfstofflieferungen deutlich erhöht. Wie das Landratsamt mitteilt, werden seit Mittwoch, den 03.03.2021, täglich rund 500 Personen geimpft. Bisher waren es etwa 250 bis 300 Personen täglich. Insgesamt wurden seit Impfstart im Januar diesen Jahres 16.179 Impfdosen verabreicht, wovon 6.072 Dosen bereits Zweitimpfungen sind. Für die kommende Woche (KW 10) sind 2.688 Dosen des Vakzins der Firma BioNTech sowie 1.000 Dosen von der Firma AstraZeneca angekündigt.

    14.25 Uhr: Inzidenzwert in Mittelfranken leicht gesunken

    In Mittelfranken hat sich die Zahl der Neuinfektionen seit gestern um 222 erhöht, die der Todesfälle um sieben. Aber die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt in Mittelfranken mit 68,22 niedriger als gestern. Inzwischen bewegt sie sich fast auf dem gleichen Niveau wie der gesamtbayerische Durchschnitt von derzeit 68,63.

    11.23 Uhr: 7-Tage-Inzidenz in Altmühlfranken weiterhin niedrig

    Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen ist weiter unter dem Schwellenwert 35. Heute liege sie bei 20,1, teilte das Landratsamt mit. Aktuell sei nur ein Kindergarten in Haundorf von der Infektion einer Mitarbeiterin betroffen. Mitarbeiterinnen und Kinder, die als Kontaktpersonen gelten, seien in Quarantäne. Im Wohnheim für Menschen mit Behinderung "Haus Altmühltal" in Pappenheim wurden vier Bewohnerinnen und Bewohner in der vergangenen Woche positiv auf das Corona-Virus getestet. Unterdessen gehen die Impfungen im Landkreis weiter voran. Es wurden 5.550 Personen erst- und fast 2.500 Personen zweitgeimpft. Die mobilen Impfteams führen weiterhin vor allem die Zweitimpfungen in Senioren- und Pflegeeinrichtungen sowie in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung durch, so das Landratsamt weiter.

    10.40 Uhr: Kleine Pensionen in Bayern kommen besser durch Coronakrise

    Kleine Pensionen und Privatquartiere in Bayern sind 2020 besser durch die Corona-Pandemie gekommen als große Hotels. Insbesondere bei den Gästeankünften seien die Rückgänge im Vergleich zum Vorjahr zwar deutlich erkennbar, jedoch nicht so gravierend wie bei den Betrieben mit zehn oder mehr Betten, teilt das Bayerische Landesamt für Statistik mit Sitz in Fürth mit. Demnach zählten die erfassten Gemeinden knapp 1,2 Millionen Gästeankünfte und rund 7,8 Millionen Übernachtungen. Den Daten liegen dem Amt zufolge vorwiegend freiwillige Meldungen aus sogenannten Prädikatsgemeinden im Freistaat zugrunde. Das sind Gemeinden mit Titeln wie "Luftkurort", "Erholungsort" oder auch "Heilbad", die durch Experten des Bayerischen Innenministeriums vergeben werden, einschließlich der Staatsbäder. Laut Landesamt gab es in Bayern 2020 insgesamt 360 Gemeinden mit Prädikat. In 15 davon wurden 2020 mehr als 100.000 Übernachtungen gemeldet. Im Jahr zuvor waren es den Angaben zufolge 21 Gemeinden.

    Die meisten Übernachtungen in Kleinbeherbergungsbetrieben wurden in Oberstdorf (783.000), Garmisch-Partenkirchen (339.000) und Bad Hindelang (276.000) gezählt, teilen die Statistiker mit. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer habe sich im Vergleich zum Vorjahr leicht auf 6,5 Tage erhöht (2019: 6,2 Tage). Die kleinen Betriebe blieben also weiter beliebt, schlussfolgert das Landesamt. Zu den Kleinbeherbergungsbetrieben zählen die Statistiker Häuser mit neun oder weniger Betten und Privatquartiere.

    17.41 Uhr: Erlanger Schul- und Kita-Personal kann Impftermin vereinbaren

    Mitarbeitende in Erlanger Schulen und Kitas können sich für eine Impfung gegen das Coronavirus anmelden. Sie wurden in die Priorität 2 hochgestuft, teilte das Landratsamt Erlangen-Höchstadt mit. Das Online-Portal wurde entsprechend angepasst. Impfwillige werden gebeten, sich online zu registrieren, so die Behörde. Das Angebot gilt für alle Personen, die mindestens an zwei Tagen pro Woche in Schulen und Kitas arbeiten, unabhängig von ihrer genauen Tätigkeit.

    15.45 Uhr: Nürnberg bittet Impfwillige um Geduld

    Der Stadtseniorenrat und das städtische Impfzentrum in Nürnberg bitten in einer gemeinsamen Erklärung um Geduld bei der Anmeldung und Vergabe von Impfterminen. Allein im Stadtgebiet Nürnberg müssen nach Informationen des Impfzentrums rund 150.000 Menschen im Alter von mehr als 60 Jahren geimpft werden. Im Moment seien erst die mehr als 30.000 über 80-Jährigen an der Reihe, die zu Hause leben. Da die Zuteilung der Impfdosen immer nur von Woche zu Woche erfolge, sei keine längerfristige Planung möglich, sagte Christine Schüßler, die Leiterin der Koordinierungsstelle Impfzentrum. Aktuell könnten deshalb nur zwischen 200 und 450 Erstimpfungen pro Tag bei den zu Hause lebenden über 80-Jährigen durchgeführt werden, so Schüßler. Die Anzahl der Hotline-Mitarbeiter wird von 18 auf 60 Personen erhöht, damit Wartezeiten reduziert werden. Derzeit sei die Hotline nur noch gering ausgelastet, es könnten also wieder Anrufe angenommen werden, hieß es in der Mitteilung.

    15.15 Uhr: Ausgangssperre in Nürnberg entfällt ab sofort

    Die Stadt Nürnberg gibt bekannt, dass der 7-Tage-Inzidenzwert von 100 den siebten Tag in Folge unterschritten wurde. "Damit entfällt ab sofort die nächtliche Ausgangssperre", freut sich Oberbürgermeister Marcus König. "Ein – wenn auch kleiner – Schritt in eine hoffentlich positive Weiterentwicklung in Nürnberg." Zugleich mahnt das Stadtoberhaupt nicht nachzulassen, weiterhin die Kontakte zu beschränken, Abstand zu anderen zu halten, Maske zu tragen und die Hände zu waschen.

    14.48 Uhr: Inzidenzwert weiterhin über Bayern-Schnitt

    In Mittelfranken hat sich die Zahl der Neuinfektionen seit gestern um 159 erhöht, die der Todesfälle um 15. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt in Mittelfranken mit 72,05 weiterhin leicht über dem gesamtbayerischen Durchschnitt von derzeit 67,38.

    11.30 Uhr: Im Internet auf Einkaufstour

    Die Bayern gehen laut einer aktuellen Studie im Auftrag der Staatsregierung überdurchschnittlich häufig in Internet auf Einkaufstour. Fast drei Viertel der Befragten (73 Prozent) gaben an, regelmäßig per Mausklick im Netz shoppen zu gehen und immerhin mehr als jeder Zweite (51 Prozent) greife gerne auf sogenannte On-Demand oder Streaming-Dienste zu. Zum Vergleich: Bundesweit liegt die Zahl der regelmäßigen Internet-Einkäufer bei 68 Prozent, über Streaming-Angebote erfreuen sich 48 Prozent.

    "Die Bayern sind Internet-Poweruser: aktiv, kompetent und aufgeschlossen", sagte Bayerns Digitalministerin Judith Gerlach zu den Ergebnissen der Studie, welche die Initiative D21 im Auftrag ihres Ministeriums durchgeführt hatte.

    Laut Studie nutzen 63 Prozent der Befragten in Bayern zudem Office-Programme, immerhin zwölf Prozent mehr als im deutschlandweiten Vergleich. Dagegen nutzt nur rund ein Viertel der Bayern (23 Prozent) regelmäßig Online-Verwaltungsdienstleistungen, deutschlandweit sind dies nur 19 Prozent.

    "Die Bayern sind bei allen abgefragten Online-Anwendungen überdurchschnittlich aktiv – außer bei Gesundheits- und Fitnessanwendungen", sagte Gerlach. Vermutlich gingen die Menschen im Freistaat doch lieber im Spessart oder im Allgäu joggen. "Diese Technologieoffenheit in Bayern ist eine hervorragende Ausgangslage für die digitale Transformation."

    11.16 Uhr: Kauf von FFP2-Masken zu Mondpreisen

    Auf Nachfrage des Bayerischen Rundfunks hat sich der Bund der Steuerzahler in Bayern e.V. präziser zu den Käufen von mutmaßlich überteuerten FFP2-Masken geäußert. Vizepräsident Michael Jäger erklärte, es gehe nicht um eine Kritik an einzelnen Vorgängen und Unternehmen. Aktuelle Medienberichte, wie die Berichte über den Kauf von einer Million FFP2-Masken zum Preis von sechs Euro das Stück von der Firma Zettl aus Weng in Niederbayern durch das Wirtschaftsministerium, seien aber ein Auslöser für die Kritik.

    Die Maskenbeschaffung mit Steuermitteln in Krisenzeiten sei völlig richtig gewesen, so Jäger weiter. Trotzdem hätte in diesem Fall eine genaue Preisprüfung durch die öffentliche Preisüberwachungsstelle in Bayern angewandt werden müssen.

    09.16 Uhr: FDP spricht von Öffnungs-Fatamorgana

    Die bayerische FDP erwartet sich keine größeren Lockerungen der Corona-Beschränkungen bei den Bund-Länder-Gesprächen. Landesschef Föst sagte im BR (B5 aktuell, Thema des Tages), dass es sich bei den geplanten Schritten eher um eine "Öffnungs-Fatamorgana" handele.

    Föst kritisierte, dass die Strategie mit mehr Schnell- und Selbsttests zu spät komme - vor allem, weil der Präsenzunterricht in Schulen von dieser Teststrategie abhänge. Nach Ansicht der FDP wären insgesamt mehr Öffnungen in der Corona-Kirse möglich, wenn sofort mehr Schnelltests eingesetzt würden. Föst mahnte außerdem, nicht alle weiteren Schritte abhängig zu machen vom Inzidenzwert. Er wies darauf hin, dass der Wert steigen werde, wenn mehr getestet wird. Daher brauche Deutschland einen Stufen-Plan, der auch berücksichtigt, wieviel Menschen geimpft sind, wie die Altersverteilung der Erkrankten ist und ob es ich bei einem Corona-Ausbruch um einen klar begrenzten Cluster-Ausbruch in einem Unternehmen handelt oder um einen diffusen Ausbruch, der nicht klar zugeordnet werden kann.

    07.21 Uhr: 29 Neuinfizierte in Stadt und Landkreis Ansbach

    Im Vergleich zur letzten Meldung gibt es 29 weitere Infektionsfälle und damit seit Beginn der weltweiten Corona-Pandemie insgesamt 6.455 bestätigte Corona-Fälle in Landkreis Ansbach und Stadt Ansbach meldet das zuständige Landratsamt. 5.147 (+ 26 im Vergleich zur letzten Meldung) der mit dem Coronavirus infizierten Personen stammen aus dem Landkreis Ansbach und 1.308 (+ 3 im Vergleich zur letzten Meldung) aus der Stadt Ansbach.

    Davon gelten 5.931 Personen in Landkreis Ansbach (4.698) und Stadt Ansbach (1.233) als genesen. Seit März 2020 sind insgesamt 191 Personen im Landkreis Ansbach (149) und der Stadt Ansbach (42) im Zusammenhang mit Corona verstorben.

    06.48 Uhr: Jeder vierte Studierende wohnt bei Eltern

    Studierende in Deutschland haben während der Corona-Pandemie weniger Nebenjobs, verdienen weniger Geld und zahlen dennoch höhere Mieten. Zugleich wohnt jeder vierte von ihnen wieder bei den Eltern, während es 2019 nur rund jeder fünfte (21,4 Prozent) war. Das ergab eine Befragung von 28.000 Studierenden durch das Jobportal Studitemps, über die die Zeitungen der Funke Mediengruppe berichten.

    Während 2019 noch 63,1 Prozent der Studentinnen und Studenten einer bezahlten Beschäftigung nachgegangen waren, waren es laut der Umfrage 2020 nur noch 53,2 Prozent. Wer einen Job hatte, habe im ersten Corona-Jahr jedoch mit 11,62 Euro pro Stunde etwas mehr verdient als noch im Vorjahr mit 11,42 Euro. Gleichzeitig mussten die Studierenden mehr für ihre Mieten bezahlen. Die Kaltmiete pro Quadratmeter kletterte demnach um etwa 8 Prozent von 12,55 Euro auf 13,54 Euro.Wer weiterhin Geld von den Eltern überwiesen bekommt, erhält laut der Analyse etwas größere Summen. Die Zahl der Studienabbrüche sei unterdessen nur leicht von 16,3 auf 16,6 Prozent gestiegen.

    06.01 Uhr: Stadt Nürnberg meldet 28 Neuinfizierte

    Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 9.019 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Der 7-Tage-Inzidenzwert für Deutschland liegt bei 64,0. In Bayern gab es 1.694 Neuerkrankungen am Sars-Cov-2-Virus innerhalb der letzten 24 Stunden. Der Inzidenzwert für den Freistaat liegt bei 66,6.

    Für die Stadt Nürnberg melden die Gesundheitsämter 28 Neuinfizierte und 13 Todesfälle. Der 7-Tage-Inzidenzwert liegt bei 90,1. Im Landkreis Fürth liegt er bei 87,4 mit 30 Neuerkrankten binnen der letzten 24 Stunden. Der Landkreis Neustadt a.d.Aisch/Bad Windsheim weist wieder einem Wert von unter 100 (82,2) aus und meldet acht Neuinfizierte durch die Gesundheitsämter. Die Stadt Schwabach liegt ebenfalls noch immer über den durchschnittlichen Inzidenzwert. Für die Goldschlägerstadt wird ein Wert von 78,1 ausgewiesen.

    05.03 Uhr: BayernSPD fordert komplette Schulöffnung

    Vor der Konferenz von Bund und Ländern zur Corona-Krise fordert die bayerische SPD die Rückkehr aller Schüler in den Präsenzunterricht bis Mitte März. "Mit Impfungen von Lehrern, einem klugen Testkonzept und dem Maßnahmenpaket, das die interdisziplinäre Expertenkommission im Auftrag der Kultusministerkonferenz erarbeitet hat, ist die Sicherheit für diesen Schritt gegeben", sagte der Generalsekretär der Bayern-SPD, der Bundestagsabgeordnete Uli Grötsch, der Deutschen Presse-Agentur in München. Kinder- und Jugendärzte hätten in aller Deutlichkeit erklärt, dass massive Schäden bei vielen Kindern zu befürchten seien.

    "Dass Schulen über die lange Zeit des Lockdowns den Kontakt zu manchen Kindern komplett verloren haben, darf uns nicht kaltlassen", betonte Grötsch. Er erinnerte daran, dass noch bis zum Dezember versprochen worden sei, dass Schulen nicht geschlossen würden und der Bereich der Bildung bei Lockerungen an erster Stelle komme. Nun müsse auch entsprechend gehandelt werden.

    03.53 Uhr: Kunst aus dem Altmühlsee

    Noch bis Mitte April zeigt die Galerie korridor.art Treibholz-Skulpturen in Gunzenhausen. Die Ausstellung kann Corona-konform bei Tag und Nacht von außen betrachtet werden, sagt Galerist George Arauner dem Bayerischen Rundfunk. Dieses Schaufenster-Konzept werde von den Passanten gut angenommen, so Arauner weiter.

    Die Skulpturen stammen vom Nachwuchskünstler Andreas Spata aus Muhr am See. Der in Florenz geborene Künstler und gelernte Illusionsmaler hat alle Skulpturen aus Treibholz vom Ufer des Altmühlsees gefertigt. Seit einiger Zeit beschäftigt sich der Künstler mit dem Thema Wegwerfgesellschaft, restauriert alte Möbel und will diesen Weg nun auch in der Kunst einschlagen. Fünf Werke sind aktuell ausgestellt. Die beiden dominierenden Motive der Skulpturen sind zugleich Namensgeber der Ausstellung "Wal&Krake".

    Die Galerie eröffnete 2020 in Gunzenhausen und ist spezialisiert auf zeitgenössische Kunst und Illustration. Auf knapp 40 Quadratmetern werden Werke ausgewählter Künstler gezeigt.

    01.46 Uhr: Jugendliche psychisch belastet

    Das Ressort "Präventionspolitik und Gesundheitsmanagement" des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) fordert unter der Berücksichtigung von Hygienekonzepten die zeitnahe Öffnung der rund 90.000 Sportvereine für Kinder und Jugendliche in Deutschland. Grund für die Forderung ist unter anderem eine Corona- und Psyche-Studie (COPSY) des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE). Demnach fühlen sich 71 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland durch die Corona-Pandemie und den Lockdown belastet. "Die Ergebnisse dieser ersten bundesweiten Studie ihrer Art sind alarmierend. Sie unterstreichen die Wichtigkeit der zeitnahen Rückkehr zum vereinsorganisierten Sport und damit verbunden nicht nur die Gesunderhaltung des Körpers sondern auch des Geistes", sagte DOSB-Ressortleiter Mischa Kläber.

    Sport im Verein sei die wichtige Basis für das gesunde Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen, hieß es weiter in der Mitteilung des DOSB

    Mittwoch, 03.03.2021

    14.20 Uhr: 86 Neuinfektionen in Mittelfranken

    In Mittelfranken hat sich die Zahl der Neuinfektionen seit gestern um 86 erhöht, die der Todesfälle um 13. Das hat das Landesamt für Gesundheit in Erlangen mitgeteilt Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt in Mittelfranken den Angaben zufolge mit 75,32 über dem gesamtbayerischen Durchschnitt von derzeit 66,50.

    13.20 Uhr: Polizeibeamte werden geimpft

    Bayern hat mit der Impfung aller Beschäftigten der Polizei im Freistaat begonnen. Dazu gehören nach Angaben des Innenministeriums rund 44.000 Beamte in Vollzug und Verwaltung sowie weitere Mitarbeiter. Zur Impfung der Polizei-Bediensteten wurde demnach ein eigenes Impfzentrum mit zwölf Standorten eingerichtet, 10.000 Impfdosen des Herstellers Astrazeneca standen zum Start bereit.

    Polizisten in Streifendienst und Einsatzeinheiten seien im täglichen Dienst einem erhöhten Corona-Infektionsrisiko ausgesetzt "und damit völlig zurecht in der zweithöchsten Prioritätsstufe der Impfverordnung", sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann. Dass die Bereitschaft zum Impfen bei den Polizei-Beschäftigten groß sei, sei ein vorbildliches Signal.

    Als erstes sollen Polizisten im Streifendienst und bei den Einsatzeinheiten sowie Mitarbeiter mit Vorerkrankungen an der Reihe sein. Wer vor allem am Schreibtisch arbeitet, muss sich demnach vorerst noch gedulden.

    13.06 Uhr: Einschulung von Erstklässlern in Nürnberg

    Wie bereits im Vorjahr, findet pandemiebedingt auch in diesem Jahr die Schulanmeldung für die zukünftigen Erstklasskinder für das Schuljahr 2021/2022 nicht an einem festen Schulanmeldungstag statt. Das teilt die Stadt Nürnberg in einer Mitteilung mit. Für die Schulanmeldung wurde für die staatlichen Grundschulen ein Anmeldezeitraum von Montag, 8. März, bis Freitag, 19. März 2021, vom Staatlichen Schulamt in der Stadt Nürnberg festgelegt.

    11.29 Uhr: Impfstoff-Lieferung für Tschechien

    Aus Deutschland sind 15.000 zusätzliche Impfstoff-Dosen im stark von Corona betroffenen Tschechien eingetroffen. Das bestätigte eine Sprecherin der Verwaltungsregion mit Sitz in Karlovy Vary (Karlsbad). Die Bundesländer Bayern, Sachsen und Thüringen hatten die gemeinsame Spende angekündigt, die für die grenznahen Corona-Hotspots im Westen Tschechiens bestimmt ist.

    Die Regierung in Prag gab noch 1.800 Dosen aus den eigenen knappen Beständen hinzu. In den Bezirken Cheb, Sokolov und Karlovy Vary liegt die 7-Tage-Inzidenz je 100.000 Einwohner nach Angaben des Gesundheitsministeriums jeweils bei 597, 1002 und 936.

    Es handelt sich um Impfstoff der Firma Astrazeneca, für den die Behörden in Tschechien anders als Deutschland keine Altersobergrenze festgelegt haben.

    Der Präsident der Karlsbader Region, Petr Kulhanek, sprach von einer "Geste der Hilfsbereitschaft". Mit dem zusätzlichen Impfstoff könne das Übertragungsrisiko im Grenzgebiet gesenkt werden. Zudem könne man nun die Hausärzte früher an der Impfkampagne für Menschen im Alter von mehr als 70 Jahren beteiligen.

    Wegen der begrenzten Verfügbarkeit der Vakzine geht die Impfkampagne in Tschechien nur langsam voran. Bisher wurden nach Angaben des Gesundheitsministeriums 674.040 Einzeldosen verabreicht. Die Behörden meldeten 12.150 Corona-Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden. Seit Beginn der Pandemie gab es mehr als 1,2 Millionen bestätigte Infektionen und 20.700 Todesfälle. Tschechien hat rund 10,7 Millionen Einwohner.

    10.37 Uhr: "Corona wird Folgen für Arbeitsmarkt haben"

    Der Chef der Bundesagentur für Arbeit, Detlef Scheele, warnt vor langfristigen Folgen der Corona-Pandemie und der coronabedingten Einschränkungen für den Arbeitsmarkt. Bei der Vorstellung der Februar-Arbeitsmarktzahlen sagte Scheele in Nürnberg: "Wir müssen aufpassen, dass sich die Arbeitslosigkeit nicht verfestigt." Scheeles Behörde hat heute eine Bilanz der Corona-Effekte auf den Arbeitsmarkt vorgelegt. Den Zahlen zufolge waren die Auswirkungen im August 2020 mit zusätzlich 637.000 Arbeitslosen am höchsten. Bis zum Januar sei der Effekt auf 476.000 Arbeitslose zurückgegangen, im Februar sei er wieder auf 510.000 gestiegen.

    Besorgt zeigte sich Scheele, dass die Langzeitarbeitslosigkeit erstmals seit Jahren wieder zunehme. Für die jetzt 1,01 Millionen Langzeitarbeitslosen sei die Situation schwierig. "Die Arbeitsmarktlage ist nicht eine, den Menschen große Hoffnung zu machen", sagte Scheele. Dies könne dazu führen, dass sich ein höherer "Sockel der Arbeitslosigkeit" bilde.

    Derzeit sind 509.000 Menschen mehr arbeitslos als vor einem Jahr. Wenn sich die Wirtschaft wieder erhole, bedeute dies nicht automatisch, dass die Arbeitslosigkeit zurückgehe, warnte Scheele: "Die Chancen für die, die draußen sind, werden sich nicht verbessern", so der BA-Chef. Denn die Unternehmen würden zunächst die Kurzarbeit zurückfahren, bevor sie neue Beschäftigte einstellten.

    Besorgt zeigte sich Scheele auch über den Ausbildungsmarkt. Hier zeigten sich Einschränkungen und Unsicherheiten in rückläufigen Zahlen bei Ausbildungswilligen und Ausbildungsplätzen.

    10.17 Uhr: Ohne Impfung keine Schule

    Der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) fordert Impfungen der Lehrkräfte, bevor die Öffnungen der Schulen weitergehen können. Dazu ist der Verband vor der Ministerpräsidentenkonferenz an die Öffentlichkeit gegangen. Laut BLLV-Präsidentin Simone Fleischmann brauchen die Kinder dringend Präsenzunterricht. Viel zu viele gingen "im Distanzunterricht verloren". Weitere Öffnungen müssten aber "im Gleichschritt mit der aktuellen Impfstrategie für das Personal an Schulen passieren", so Fleischmann.

    Bevor sie in den Präsenzunterricht gehen, müssten alle Lehrerinnen und Lehrer geimpft sein. Testkonzepte und die Impfstrategien müssten vor Ort konsequent eingehalten werden, so Fleischmann. Lehrerinnen und Lehrer gehörten zu einer der Berufsgruppen, die am meisten Sozialkontakte hätten. Gesundheitsschutz und Bildungsgerechtigkeit müssten die Leitplanken der künftigen Entscheidungen bleiben. Kontinuität und Verlässlichkeit seien gefragt bei "Hop-on-Hop-off-Strategien" seien für alle "sehr belastend".

    08.06 Uhr: Rund 29.000 Impfungen im Gebiet Erlangen

    In der zurückliegenden Woche wurden in der Stadt Erlangen und im Landkreis Erlangen-Höchstadt insgesamt 5.727 Corona-Schutzimpfungen durchgeführt. Das teilt das Landratsamt Erlangen-Höchstadt mit. Davon entfallen 954 Impfungen (869 Erstimpfung / 85 Zweitimpfung) an Personal in Kliniken in Stadt und Landkreis. 1.094 Impfungen wurden in Senioreneinrichtungen, verabreicht (1.037 / 57). Mit Termin wurden in der vergangenen Woche 3.679 Bürgerinnen und Bürger sowie Rettungskräfte und Ärzte mit Covid-19-Kontakt bzw. mobile Pflegedienste direkt im Impfzentrum in der Sedanstraße geimpft (3.234 / 445).

    Insgesamt wurden seit Beginn 28.832 Personen in Erlangen und im Landkreis Erlangen-Höchstadt die Schutzimpfung verabreicht.

    Nachdem vergangene Woche das Bundesministerium für Gesundheit die Corona-Impfverordnung geändert hat, werden nun auch Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege und in Grund-, Sonder- oder Förderschulen tätig sind, in die Prioritätsgruppe 2 – hohe Priorität – eingeordnet.

    Wie das gemeinsame Impfzentrum mitteilt, sollen die in Stadt und Landkreis tätigen Personen nicht durch mobile Teams geimpft werden, sondern individuell Termine im für ihren Wohnort zuständigen Impfzentrum vereinbaren. Die Impfung könne so vermutlich schneller erfolgen, da der vorgesehene Impfstoff von AstraZeneca im Augenblick gut verfügbar sei. Wenn das Personal einer Einrichtung nicht gleichzeitig geimpft werde, vermeide zudem auch gleichzeitige Ausfälle durch mögliche Impfreaktionen. Die mobilen Teams, deren Schwerpunkt gerade auf der Zweitimpfung in Senioreneinrichtungen liege, könnten sich so weiterhin den gefährdeten Gruppen mit Mobilitätseinschränkungen widmen.

    06.01 Uhr: 442 Neuinfizierte in Bayern

    Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet für Bayern 442 neue Positiv-Tests. 41 weitere Menschen starben, die zuvor positiv getestet wurden. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 65,6. In Deutschland haben sich seit Beginn der Pandemie über 2,45 Millionen Menschen angesteckt. 70.463 Personen sind gestorben.

    Den höchsten Werte in Mittelfranken weist der Landkreis Neustadt a.d. Aisch/Bad Windsheim auf. Dort erkrankten in den letzten 24 Stunden neun weitere Menschen am Covid-19-Virus. Die 7-Tage-Inzidenz liegt nun bei 101,0. Die Stadt Nürnberg meldet einen Wert von 97,4. Hier wurden 35 Neuinfizierte in den letzten 24 Stunden gemeldet. Der Landkreis Ansbach weist einen 7-Tage-Inzidenwert von 89,4 aus.

    04.44 Uhr: s.Oliver will vor Bundesverfassungsgericht ziehen

    Der deutsche Bekleidungskonzern s.Oliver will bei einer Verlängerung des Lockdowns vor dem Bundesverfassungsgericht klagen. "Man kann uns Händler nicht nach Belieben an- und ausschalten! Das bringt uns in finanzielle Probleme", sagt Vorstandschef Claus-Dietrich Lahrs der Zeitung "Augsburger Allgemeinen" laut einem Vorabbericht. Der Manager wirft Bund und Ländern eine Ungleichbehandlung im Handel vor. "Der Lebensmitteleinzelhandel und die Drogeriemärkte sind geöffnet und erfreuen sich bester Besucherfrequenzen."

    02.13 Uhr: Hohe Zufriedenheit in Bayern mit Maßnahmen

    Die Zufriedenheit der Deutschen mit der Bekämpfung der Corona-Krise ist einer Forsa-Umfrage zufolge in den Bundesländern sehr unterschiedlich. Das "Redaktionsnetzwerk Deutschland" veröffentlicht die Umfrageergebnisse bereits in einem Vorabbericht. Demzufolge besteht eine hohe Zufriedenheit unter Bürgerinnen und Bürgern in Bayern und Mecklenburg-Vorpommern. In beiden Ländern erklären jeweils 72 Prozent der Befragten, die Krise sei bisher "alles in allem" gut bewältigt worden. In Schleswig-Holstein sind es 71 und in Hamburg 70 Prozent. In Thüringen dagegen sind 57 Prozent der Befragten nicht zufrieden. Auch in Sachsen, Berlin und Nordrhein-Westfalen war die Stimmung eher schlecht. Die Repräsentativbefragung wurde Mitte Februar durchgeführt. Das Forsa Institut befragte insgesamt 7.980 Deutsche.

    Dienstag, 02.03.2021

    16.29 Uhr: Klinikum Fürth fordert AstraZeneca-Impfung für alle Impfwilligen

    Jede verfügbare Impfdosis muss auch verimpft werden – mit dieser Forderung appelliert das Klinikum Fürth an die Politik, bereitstehende Kontingente schnell freizugeben. Das Imageproblem des Impfstoffs von AstraZeneca sowie fehlender Pragmatismus wirkten sich spürbar negativ auf die Impfquoten aus, kritisiert der Pandemiebeauftragte des Klinikums, Manfred Wagner. Er rief auch die Bevölkerung dazu auf, sich impfen zu lassen, egal mit welchem Impfstoff. Die Sorge vor dem Präparat von AstraZeneca sei völlig unbegründet.

    15.06 Uhr: 216 Neuinfektionen in Mittelfranken

    In Mittelfranken sind den Behörden in den vergangenen 24 Stunden 216 Neuinfektionen gemeldet worden. Das hat das Landesamt für Gesundheit in Erlangen mitgeteilt. Neue Todesfälle sind seit Sonntag nicht hinzugekommen. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner liegt in Mittelfranken aktuell bei 76,11.

    12.26 Uhr: Keine Auswahl bei Impfstoff

    Das Landratsamt Ansbach hat noch einmal darauf aufmerksam gemacht, dass zu impfende Personen bei der Terminvergabe Informationen darüber erhalten, welchen Impfstoff sie verabreicht bekommen. Wird der geplante Impfstoff seitens der zu impfenden Person abgelehnt, so kann die Verabreichung des Vakzins zum Termin nicht stattfinden. "Es besteht nach den Vorgaben des Freistaates Bayern zur Umsetzung der CoronaImpfV kein Wahlrecht zwischen den verwendeten Impfstoffen", heißt es in der Mitteilung des Landratsamtes.

    Gemäß den Vorgaben des Bundesgesundheitsministeriums sollen aufgrund der aktuellen Empfehlung der Ständigen Impfkommission beim Robert Koch-Institut Personen, die das 18. Lebensjahr vollendet und das 65. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, vorrangig mit dem Impfstoff des Herstellers AstraZeneca versorgt werden. Andere Personen sollen bei der Versorgung mit den übrigen Impfstoffen (derzeit im Impfzentrum Ansbach BioNTech) vorrangig berücksichtigt werden. Über diese Regelung hinaus gebe es keinen Anspruch auf einen bestimmten Impfstoff.

    12.21 Uhr: Corona-Fall im Haundorfer Kindergarten

    Im Kindergarten Pfiffikus in Haundorf wurde eine Mitarbeiterin der Einrichtung am 25. Februar positiv auf das Coronavirus getestet. 27 Kinder sowie sieben weitere Mitarbeiterinnen sind nun bis zum 10. März in häuslicher Quarantäne.

    08.53 Uhr: Tarifverdienste so niedrig wie 2016

    Die Tarifverdienste in Deutschland sind im Coronajahr so gering gestiegen wie zuletzt 2016. Die Tarifbeschäftigten bekamen im Schnitt 2,1 Prozent mehr als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Die Verbraucherpreise erhöhten sich im gleichen Zeitraum um 0,5 Prozent.

    Deutlich unterdurchschnittlich kletterten die Tarifverdienste einschließlich Sonderzahlungen im Vergleich zum Jahr 2019 vor allem in der Industrie, wie die Statistiker mitteilten: Hier stiegen die Verdienste nur um 0,7 Prozent. Dies sei vorrangig darauf zurückzuführen, dass für die Metall- und Elektroindustrie für das Jahr 2020 wegen der Corona-Krise keine prozentuale Tariferhöhung vereinbart wurde.

    Auch im Baugewerbe wurde in den Tarifverhandlungen 2020 vereinbart, dass die Tariferhöhungen erst 2021 in Kraft treten, wie die Statistiker erklärten. Hier stiegen die Tarifverdienste nur um 1,0 Prozent. Im Gastgewerbe war die Tarifentwicklung 2020 mit einem Plus von 1,5 Prozent ebenfalls deutlich unterdurchschnittlich.

    Überdurchschnittlich dagegen stiegen die Tarifverdienste im vergangenen Jahr vor allem in den Bereichen, die durch den öffentlichen Dienst geprägt sind, wie die Statistiker mitteilten. Hier wirkten sich demnach neben den regulären Tariferhöhungen auch die im vierten Quartal gezahlten Corona-Prämien aus.

    Im Bereich Erziehung und Unterricht stiegen die Verdienste demnach um 3,0 Prozent, in der Öffentlichen Verwaltung um 2,9 Prozent. Im Gesundheits- und Sozialwesen, das in der Corona-Pandemie besonders im Fokus steht, verdienten die Tarifbeschäftigten im Vergleich zum Vorjahr 2,5 mehr.

    07.42 Uhr: Bayerische Polizisten werden geimpft

    Ab Dienstag (02.03.) stehen der Bayerischen Polizei die ersten 10.000 Dosen des Corona-Impfstoffes vom Hersteller AstraZeneca zur Verfügung. Damit können die Schutzimpfungen starten. "Vor allem unsere Polizistinnen und Polizisten im Streifendienst und in den Einsatzeinheiten sind einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt und müssen bestmöglich geschützt werden. Aus Fürsorge wollen wir daher möglichst schnell alle zur Verfügung stehenden Impfdosen verimpfen", kündigte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann an.

    07.22 Uhr: 60 Neuinfizierte in Stadt und Landkreis Ansbach

    Im Vergleich zur letzten Meldung gibt es 60 weitere Infektionsfälle und damit seit Beginn der weltweiten Corona-Pandemie insgesamt 6.406 bestätigte Corona-Fälle in Landkreis Ansbach und Stadt Ansbach. 5.103 (+ 53 im Vergleich zur letzten Meldung) der mit dem Coronavirus infizierten Personen stammen aus dem Landkreis Ansbach und 1.303 (+ 7 im Vergleich zur letzten Meldung) aus der Stadt Ansbach. Davon gelten 5.519 Personen in Landkreis Ansbach (4.541) und Stadt Ansbach (978) als genesen.

    Seit März 2020 sind insgesamt 188 Personen im Landkreis Ansbach (146) und der Stadt Ansbach (42) im Zusammenhang mit Corona verstorben.

    06.01 Uhr: Nürnbergs Inzidenzwert bei 98,2

    Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet 1.142 Neuinfektionen binnen 24 Stunden in Bayern. Mit sieben neuen Todesfällen steigt die Gesamtzahl auf 12.388. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt nun bei 65,9 pro 100.000 Einwohner. Insgesamt wurden in Deutschland bisher mehr als 2,44 Millionen Menschen positiv auf das Coronavirus getestet.

    Den höchsten Inzidenzwert in Mittelfranken weist immer noch die Stadt Nürnberg aus mit 98,2. Hier gab es 84 neue Covid-19-Erkrankungen in den letzten 24 Stunden. Der Landkreis Neustadt an der Aisch/Bad Windsheim vermeldet sieben Neuerkrankungen und einen Inzidenzwert von 97,0. Der Landkreis Ansbach weist die 7-Tage-Inzidenz von 91,6 aus.

    04.32 Uhr: Polizei warnt vor Betrug

    Die Polizei warnt in der Corona-Pandemie vor möglichem Betrug bei der digitalen Anmeldung von Reisen nach Deutschland. Nach Angaben des bayerischen Landeskriminalamts wurden im Freistaat mehrere Fälle gemeldet, in denen Einreisende für eine vermeintliche Anmeldung über ein privates Internetportal zahlten, ohne dass ihre Daten an deutsche Behörden weitergegeben wurden. Die Fallzahlen lägen bislang im einstelligen Bereich, sagte ein Sprecher.

    Unter anderem war Ende Januar eine 34-Jährige am Flughafen Memmingen mit einer Bescheinigung gelandet, die nicht den Anforderungen für eine Einreise-Anmeldung genügte. Bei den deutschen Behörden war die Frau nicht registriert worden, obwohl sie Polizeiangaben zufolge bei einem privaten Online-Portal 25 Euro für die vermeintliche Anmeldung bezahlt hatte.

    02.21 Uhr: Zehn-Punkte-Plan für gemeinsames Vorgehen

    Bayern und Sachsen wollen im Kampf gegen Corona noch enger zusammenarbeiten. Am Montag wollen die beiden Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) und Michael Kretschmer (CDU) einen Zehn-Punkte-Plan für das gemeinsame Vorgehen gegen die Pandemie vorstellen. Söder hatte eine engere Kooperation zuletzt schon angekündigt, etwa was Test- und Quarantänekonzepte angeht - Ziel sei insgesamt ein möglichst einheitliches Vorgehen.

    Bayern und Sachsen sind durch ihre Grenzen zu Tschechien derzeit besonders herausgefordert: Landkreise in Grenznähe zählen seit einiger Zeit zu den auffälligsten Corona-Hotspots in Deutschland. Deshalb laufen inzwischen auch verschärfte Kontrollen an den Grenzen zum Nachbarland Tschechien.

    Montag, 01.03.2021