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Bundesweit wird heute die Einhaltung der Maskenpflicht kontrolliert

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    Corona-Maskenpflicht: Heute wird bundesweit kontrolliert

    Der Mund-Nasen-Schutz gehört zum Corona-Alltag - doch Maskenmuffel sträuben sich. Bundesweit soll deshalb heute intensiv auf öffentlichen Plätzen sowie in Bus und Bahn kontrolliert werden. Bei Verstößen drohen bis zu 250 Euro Bußgeld.

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    Von
    • Tobias Brunner

    Heute findet ein bundesweiter Aktionstag statt, um die Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln und den Innenstädten zu kontrollieren. Deutschlandweit werden deshalb verstärkt Polizisten und Mitarbeiter der Verkehrsdienste unterwegs sein, um die Einhaltung zu prüfen. Auch bei der Deutschen Bahn sind Schwerpunktkontrollen auf bestimmten Strecken und an Bahnhöfen geplant.

    Das Augenmerk gilt dabei besonders den öffentlichen Räumen wie Fußgängerzonen und Marktplätzen, auf denen ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden muss. Auch U-Bahnen, Busse und Trams und die Bahnsteige stehen im Fokus. "Keine Toleranz für Maskenmuffel, sondern konsequente Kontrollen und Sanktionen", heißt es vom Bayerischen Innenministerium.

    Bis zu 250 Euro Bußgeld bei Verstoß gegen Maskenpflicht

    Wer gegen die Maskenpflicht verstößt, muss mit einer Verwarnung rechnen: Diese kann mündlich ausfallen oder 55 Euro kosten. Auch ein Bußgeld von 250 Euro kann fällig werden. Hier entscheidet der Einzelfall, so das Innenministerium.

    Es ist bereits der dritte große Kontrolltag in Bayern, länderübergreifend aber der erste für ganz Deutschland. Bei der vergangenen bayernweiten Kontrolle im Oktober wurden 1.820 Verstöße geahndet.

    Innenminister Joachim Herrmann hatte schon damals gewarnt: "Die Infektionszahlen schießen in manchen Regionen durch die Decke. Da reichen schon Einzelne, die keine Maske tragen, um eine Riesen-Infektionswelle loszutreten."

    Gefälschte Atteste zur Befreiung von der Maskenpflicht?

    Ausnahmen von der Maskenpflicht gelten unter anderem für Kinder bis zum sechsten Geburtstag. Auch Personen mit einem entsprechenden ärztlichen Attest sind davon befreit. Wie in der Vergangenheit wollen die Beamten auch diesmal genau prüfen, ob alle Atteste korrekt ausgestellt wurden. Im Oktober hatten sie in neun Fällen den Verdacht einer Fälschung.

    Unabhängig von der Maskenpflicht weist das Bayerische Gesundheitsministerium darauf hin: Wann immer möglich, sollten mindestens 1,5 Meter Abstand eingehalten werden.

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