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Corona-Lockerungen in Bayern: Das ändert sich diese Woche | BR24

© picture alliance/Peter Kneffel/dpa

Restaurant Klosterwirt in der Münchner Innenstadt

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    Corona-Lockerungen in Bayern: Das ändert sich diese Woche

    Seit Montag gibt es weitere Lockerungen der Corona-Beschränkungen. Mit Auflagen dürfen Wirte die Innenbereiche ihrer Restaurants öffnen, Kitas haben die Notbetreuung erweitert. Die Maskenpflicht gilt weiter in Geschäften und im Nah- und Fernverkehr.

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    Am Montag machte Bayern weitere Schritte zurück zur Normalisierung des gesellschaftlichen Lebens. Das bayerische Kabinett hatte bereits in der vergangenen Woche neue Corona-Lockerungen für Tourismus, Kitas und die Basketball-Liga verkündet. Hier im Überblick die Lockerungen, die schon ab dieser Woche gelten - und die Beschränkungen die vorerst bestehen bleiben.

    Gastronomie: Wirte können Innenbereiche zwischen 6 und 22 Uhr öffnen

    Seit dem 18. Mai dürfen Gastronomen die Außenbereiche wieder betreiben. Und seit dem 25. Mai können Speisegaststätten auch ihren Innenbereich zwischen 6 und 22 Uhr wieder öffnen. Dabei gelten dieselben strengen Auflagen wie in der Außengastronomie: Eine begrenzte Gästezahl, die Sicherstellung des Abstands und die Verpflichtung des Betreibers ein Schutz- und Hygienekonzept zu erstellen.

    Für Personal im Servicebereich oder in Bereichen, in denen der Mindestabstand von eineinhalb Metern nicht eingehalten werden kann, gilt die Maskenpflicht. Gäste müssen am Tisch keinen Mund-Nasen-Schutz tragen, sollen diesen aber bei Toilettengängen und beim Betreten des Lokals aufsetzen.

    Für Bars und Lokale, die auf den Getränkeausschank ausgerichtete sind, gibt es noch keine Perspektive.

    Vorschulkinder und deren Geschwister dürfen in den Kindergarten

    Bei der Notbetreuung von Kindern begann am Montag wie geplant die nächste Stufe - Vorschulkinder und deren Geschwister dürfen wieder in den Kindergarten. Waldkindergärten dürfen seit Montag wieder öffnen, ebenso die Großtagespflege, wobei maximal zehn Kinder gleichzeitig von zwei oder drei Tagespflegepersonen betreut werden dürfen. Grundsätzlich gilt: In den Einrichtungen soll es feste Gruppen mit festen Betreuern geben und Kinder mit Krankheitssymptomen dürfen auf keinen Fall in die Kita.

    Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätze öffnen noch vor Pfingsten

    Nach wochenlanger Schließung dürfen Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen und auch Campingplätze in Bayern ab dem 30. Mai wieder Gäste empfangen - pünktlich zum Start der Pfingstferien.

    Es gelten aber strenge Hygienevorschriften und einige Einschränkungen. Gäste und Personal müssen in allen gemeinschaftlich genutzten Bereichen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Der Außenbereich ist davon ausgenommen. Auch die Schwimmbäder, Saunen, Wellness- und Fitnessbereiche der Hotels müssen noch geschlossen bleiben.

    Tourismus: Freizeitparks, Schlösser und Bergbahnen öffnen, Freibäder müssen geschlossen bleiben

    Gleichzeitig mit Hotels und Pensionen dürfen ab 30. Mai auch Freizeiteinrichtungen wie Freizeitparks wieder den Betrieb aufnehmen. Touristische Bus- und Bahnreisen, Fahrten mit Seilbahnen sowie die Fluss- und Seenschifffahrt sollen wieder möglich sein. Auch Stadtführungen, Kultur und Naturführungen sowie Führungen in Schauhöhlen und Besucherbergwerken dürfen ab Samstag stattfinden. Voraussetzung dafür ist, dass sich die Infektionszahlen weiterhin günstig entwickeln. Freibäder müssen hingegen bis zum 8. Juni weiter geschlossen bleiben.

    Die bayerischen Schlösser dürfen ab dem 30. Mai wieder öffnen. Allerdings können Besuchermagnete wie die Schlösser Neuschwanstein und Linderhof sowie die Residenzen in München und Würzburg erst ab dem 2. Juni und damit nach dem Pfingstwochenende Besucher empfangen.

    Tanzschulen und Fitnessstudios bleiben weiterhin geschlossen

    Die Betreiber von Tanzschulen und Fitnessstudios müssen sich noch ein bisschen gedulden. Sie dürfen zum 8. Juni wieder öffnen. Das sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) nach einer Kabinettssitzung in München.

    Für die Öffnung von Saunen und Wellness-Bereichen gibt es hingegen noch keinen Zeitplan. "Es ist noch nicht die Zeit dafür", so Söder. Laut Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) wird sich Bayern die Konzepte anderer Länder zunächst genau ansehen. Offen bleibt zudem, wann es wieder größere Veranstaltungen geben wird - vorerst gilt ein Verbot bis Ende August.

    Kontaktbeschränkungen und Maskenpflicht bleiben bestehen

    In Bayern gilt weiterhin: Es können sich sowohl im privaten wie auch im öffentlichen Raum mehrere Angehörige von zwei Haushalten treffen. Die Maskenpflicht gilt nach wie vor in Geschäften und im Nahverkehr und seit dem 18. Mai auch im Fernverkehr. Die Maskenpflicht besteht auch in den hierzu gehörenden Einrichtungen wie etwa in den Bahnhöfen und in den Flughäfen.

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