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    Corona-Lockdown: Das ist im Freien derzeit erlaubt

    Die Sonne scheint und die Temperaturen steigen. Erst im März soll der Winter noch mal zurück kommen. Viele Menschen in Bayern wollen deswegen die Zeit nutzen und ins Freie gehen. Hier lesen Sie, was beim Lockdown gerade erlaubt ist und was nicht.

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    Von
    • Anna Dannecker

    Noch immer gilt: Kontakte soweit es geht zu vermeiden. Treffen dürfen sich Angehörige eines Hausstandes mit einer weiteren Person. Zugehörige Kinder bis einschließlich drei Jahren werden dabei nicht mitgezählt.

    Sport und Bewegung an der frischen Luft

    Sport und Bewegung an der frischen Luft sind weiter gute Gründe, um nach draußen zu gehen. Dabei gelten die gleichen Kontaktbeschränkungen wie drinnen. Ein Hausstand und eine weitere Person müssen zu anderen Menschen also einen Abstand von 1,5 m halten.

    Maske draußen

    Wenn man draußen keinen Abstand von 1,5 m halten kann, dann soll eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Auch das schreibt die "Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung" vor. Außerdem gibt es in einigen Städten Bereiche, in denen durchgängig ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden muss, etwa in der Münchner Altstadt.

    Ausgangssperre

    Die nächtliche Ausgangssperre gilt nur in den Regionen, in denen die Neuinfektionen die Grenze von 100 pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen überschreitet. Dann gilt sie von 22 Uhr bis 5 Uhr. In den Regionen, in denen der 7-Tage-Inzidenzwert darunter liegt, gibt es keine nächtliche Ausgangssperre mehr.

    In die Berge fahren erlaubt, aber nicht empfohlen

    Wenn Sie für einen Tag in die Berge fahren oder andere touristische Ziele besuchen wollen, ist das erlaubt. Es wird jedoch empfohlen, sich möglichst zu verteilen, damit Abstände eingehalten werden können. Wenn in einer Region der 7-Tage-Inzidenzwert über 200 liegt, kann es verboten sein, dass Tagestouristen dorthin fahren. Das ist jedoch derzeit in keiner Region der Fall.

    Alkohol trinken

    Unter freiem Himmel Alkohol zu trinken ist an den Orten verboten, an denen Menschen eng zusammenstehen müssten oder sich "nicht nur vorübergehend" aufhalten. Die Kreisverwaltungsbehörde der Region bestimmt, welche Orte das genau sind. Meistens sind Teile der Innenstädte betroffen.

    Die Regeln und Maßnahmen sind in der 11. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung festgelegt. Einen Überblick aller rechtlichen Grundlagen finden Sie hier.

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